Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Into Eternity – Wohin mit unserem Atommüll


Zum Film

In Finnland wird ein riesiges Tunnelsystem in den Fels gehauen. Es ist der erste Versuch überhaupt eine dauerhafte Speicherung für unseren Atommüll zu gewährleisten. Für mindestens 100.000 Jahre soll dieser von allen lebenden Organismen isoliert bleiben. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass das älteste menschliche Bauwerk bislang nur 10.000 Jahre alt geworden ist. Während sich unten gigantische Maschinen tiefer und tiefer ins Dunkle graben, suchen oberhalb Experten nach Lösungen für den radioaktiven Abfall unserer Generation.

Michael Madsens Dokumentation bezieht Stellung zum aktuellen Thema atomare Endlagerung. Mit Hingabe und  Humor beleuchtet er alle Aspekte dieser absurden Aufgabe und denkt dabei insbesondere an unsere Nachwelt: Wie ist es möglich unsere Nachkommen über den tödlichen Abfall zu informieren? Wie können wir verhindern, dass sie denken, es handle sich um Pyramiden unserer Zeit gefüllt mit verborgenen Schätzen? Werden sie unsere Sprachen und Zeichen verstehen und respektieren?
Der Dokumentarfilm lief auf über 15 Festivals und gewann 2010 den IDFA Green Screen Award sowie den Special Mention Sheffield Green Award.

Trailer: Into Eternity – Wohin mit unserem Atommüll

Stand: 25.08.2011 von

Kommentare (88)   abonnieren

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    schrieb am 25.08.2011 um 11:48
    ATOM
    GANZ
    LASSEN
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    schrieb am 25.08.2011 um 12:11
    Atomkraftwerke werden älter sowie marode und irgendwann sind auch die Endlager voll. Auch vor Naturkatastrophen ist Atomkraft und Müll nicht sicher. Deshalb aussteigen sonst könnte es einen Negativen rückschlag durch Atom auf uns geben.
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    schrieb am 25.08.2011 um 12:25
    auch wenn es für politiker u.a. unpopulär ist, bin ich der meinung, dass es dringend notwendig ist, beim strom zu SPAREN. regenerativ, alternativ oder was auch immer: da wird viel lobens- und machwertes geforscht, initiert und verbreitet, überdies hinaus muss jeder einzelnze sein verhalten/seinen verbrauch überdenken und langfristig ändern. das sparPOTENTIAL ist enorm!
    so erledigen sich die letzten akws von alleine ...
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    schrieb am 25.08.2011 um 13:05
    Es ist wie ein Kartenhaus, dass nur mit jeder zweiten Karte gebaut wurde.Umso länger es dauert, und umso größer es wird, desto höher wird die Katastrophe an einem Zeitpunkt sein, an denen unsere Kindeskinder sich dieser Verantwortung stellen müssen. Deshalb: Abschalten!
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    schrieb am 25.08.2011 um 13:43
    Atomenergie ist nicht nachhaltig und geht auf Kosten aller. Besonders hart trifft es die nächsten Generationen und die Umwelt, die mit einer Unmenge Atommüll belastet werden. Abschalten - alle - los!
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    schrieb am 25.08.2011 um 14:12
    Schade, dass wir durch jahrelange Lobbyarbeit und eine Regierung, die sich von der Wirtschaft in die Pflicht nehmen ließ immer noch nicht viel weiter sind. Die Möglichkeiten für ein (komfortables) Leben ohne Atomenergie sind schon längst da. Es ist so einfach wie nie zuvor, den Stromanbieter zu wechseln. Ich wünsche mir, dass es den Menschen nicht egal ist, was da aus der Steckdose kommt. Denn mit ein wenig Engagement und völlig ohne Abstriche im Komfort können wir die Natur auch für unsere Nachkommen lebenswert erhalten.
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    schrieb am 25.08.2011 um 15:40
    Atommüllendlagerung, mehr ein politisches als technisches Problem!

    http://www.welt.de/wissenschaft/article9637790/Atommuell-wird-in-20-Jahren-nicht-mehr-strahlen.html

    Es gibt in Deutschland 4 Untertage-Deponien für chemisch-toxische Abfälle, in denen pro Jahr gut 100 000 Tonnen eingelagert werden. Diese Abfälle haben im Gegensatz zur Radioaktivität die Halbwertszeit „unendlich“! Auch ist die „Giftigkeit“ dieser Stoffe oft viel größer als diejenige der Radioaktivität. Die Deponie in Herfa-Neurode ist seit 30 Jahren in Betrieb und hat schon 2 Millionen Tonnen Abfälle eingelagert, auch Abfälle aus dem Ausland (dabei spricht niemand von „Verschiebung“ chemischer Abfälle über Grenzen hinweg).


    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_argumente____.html
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    schrieb am 25.08.2011 um 18:43
    Schade, dass wir zwar nun den Atomausstieg besiegelt haben, aber leider nicht wissen wohin mit dem Müll. Wieder mal ein Fehler der Wissenschaft und der Politiker vor Jahrzenten, die wir und die Menschheit nach uns noch belastet. Ich versuche anders zu sein. Ich hoffe es gelingt mir. :-)
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    schrieb am 25.08.2011 um 19:46
    Das Sinnigste ist immer noch, die 'abgebrannten' Brennelemente wieder aufzuarbeiten, Uran und Plutonium können der künftigen Energieversorgung wieder zugeführt werden, das Abfallvolummen wird erheblich reduziert. Aber das ist in Deutschland ja politisch nicht gewollt.

    Den Restmüll sollte man in ein Endlager mit Rückholmöglichkeit lagern, um sie später der Transmutation zuzuführen.

    http://www.buerger-fuer-technik.de/KurzInfo307.pdf
    http://www.energie-fakten.de/pdf/entsorgung-transmutation.pdf

    Prinzipiell ist die Endlagerung radioaktiver Abfälle genau so möglich wie die von chemischen Abfällen.
    Im Vergleich zu den vielen nicht radioaktiven Sondermüll, der in großen Mengen anfällt, ist das Volumen von radioaktiven Abfall, welcher zu entsorgen ist, viel geringer und nur etwa 1 Prozent davon sind hochradioaktiv.
    Auch wenn darunter einige langlebige Nuklide sind, schwächt sich die Aktivität schon in der ersten Zeit erheblich ab, nach 300 Jahren sind die Spaltprodukte (mit Ausnahme von 7 langlebigen) inkl. der biologisch besonders bedeutsamen Sr-90 und Cs-137 verschwunden. Dann sind es nur noch die Transurane (Np, Pu, Am, Cm, Cf), diese haben HWZ von einigen bis zu 24100 Jahren, so dass diese tatsächlich eine sehr lange Zeit aktiv bleiben werden und da es überwiegend Alphastrahler sind, ist die Biologische Wirksamkeit (und damit auch Radiotoxizität) höher.
    Aber gerade diese könnten bei der Transmustation eine große Rolle spielen, da von diesen Isotopen viele mit schnellen Neutronen spaltbar sind und der Spaltprozess exotherm, also Energie liefernd ist.

    Bei der Transmutation werden schnelle Protonen auf ein Target geschossen, wodurch Neutronen frei werden, welche in die Kerne der Zielnuklide eindringen. Neben der Spaltung von Transuranen, führt dieses dazu, das sich Isotope eines Elements umwandeln. Wird z.B. Jod-129, welches eine HWZ von über 15 Mio Jahren hat durch ein Neutron in Jod-130 umgewandelt, dieses hat nur eine HWZ von etwa 12 Stunden hat. Aus Pu-240 (HWZ 6564 Jahre) würde durch Neutroneneinfang Pu-241, welches eine HWZ von nur 13 Jahren hätte.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_fission_product

    http://www.energie-fakten.de/html/entsorgung.html
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    schrieb am 26.08.2011 um 01:10
    Es ist sehr einfach: Man darf einfach keinen Müll produzieren, wenn es keine Lösung gibt, wie man ihn wieder verwendet oder gefahrlos entsorgt!
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    schrieb am 26.08.2011 um 09:47
    Hallo!

    Vorneweg finde ich es sehr schade und armseelig, dass Mensch nichts besseres einfällt, als aus neu entdeckten Möglichkeiten in erster Linie Waffen oder "Einmal-benutz-dann-wegwerf-Sachen" zu kreieren...
    Wahrscheinlich denken solche Menschen nicht an das, was nach uns kommen wird, geschweige denn (diesen Punkt stelle ich wirklich sehr in Frage), dass sie Kinder haben, oder überhaubt ein Gefühl für lebende Wesen- denn sonst wäre ihnen ja vollkommen klar, dass der Profit (um den es sich ja immer vorwiegend handelt!) diese Gefahr in keinster Weise rechtfertigt...
    Danke für`s Lesen.
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    schrieb am 26.08.2011 um 11:22
    In der Diskussion im Bekanntenkreis über Atomkraft vermeide ich als Gegenbeispiel Tschernobyl oder Fukushima zu erwähnen. Das ein entsprechender Gau bei uns stattfindet, ist eigentlich unwahrscheinlich (Technikstandard, Erdbebengefahr).
    Mein Hauptargument ist die Entsorgung. Als man vor 50 Jahren mit der Atomkraft began, hat man sicherlich gehofft, eine entsprechende technische Lösung noch zu finden. Aber da dies nicht eingetreten ist, kann man nicht nochmal 50 Jahre auf "die" Erfindung hoffen und solange Atommüll produzieren und zwischenlagern, argumentiere ich, die bisher angefallene Menge ist kritisch genug.
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    schrieb am 26.08.2011 um 12:59
    Das Endlagerproblem ist rein politischer Natur: http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_argumente____.html
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    schrieb am 26.08.2011 um 11:32
    bevor es mir den kiefer auf den tisch haut - "Technikstandard"? reini, was meinst du damit?
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    schrieb am 26.08.2011 um 12:34
    mit Tschernobyl gegen Atomkraft zu argumentieren ist eben schwierig, da der Gesprächspartner antwortet, deren Technik (damals in de UdSSR) ist mit unserer (Deutschland heute) nicht vergleichbar.
    Einfacher überzeugt man den Gegenüber mit dem Entsorgungsproblem.
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    schrieb am 26.08.2011 um 12:58
    Angesichts der Tatsache, dass sich nichtradioaktive, aber dennoch hochtoxische Stoffe (HWZ=unendlich) heute auch problemlos endlagern lassen, zeigt m.E. ganz deutlich, dass das Entsorgungsproblem rein politischer Natur ist.

    ”Die Endlagerfrage ist nicht gelöst!“ Diese Behauptung ist falsch. Der technische Teil ist mit der Endlagerung in tiefen geologischen Schichten gelöst. Der politische Teil ist in Deutschland noch nicht gelöst.
    Als es 1990 zur Rot-Grünen Regierung in Niedersachsen unter Ministerpräsident Schröder kam, wurde im Koalitionsvertrag festgelegt „eine Gesamtstrategie zu verfolgen, um über eine Blockade der Errichtung von Endlagern den Ausstieg aus der Kernenergie zu erzwingen.“ An diese Vereinbarung haben sich seither alle Rot-Grünen Regierungen gehalten. Zudem wurde durch Bundesgesetz im Jahr 2000 die Forschung zur Endlagerung verboten. Wobei man bei dem Verbot euphemistisch vom Moratorium spricht.

    Zur Endlagerung chemischer Gifte:

    Es gibt in Deutschland vier Untertage-Deponien für chemisch-toxische Abfälle, in denen pro Jahr gut 100 000 Tonnen eingelagert werden. Auch ist die Giftigkeit dieser Stoffe oft viel größer als diejenige der Radioaktivität. Während radioaktive Stoffe mit der Zeit abklingen, ist dies bei vielen Giften nicht der Fall.
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    schrieb am 26.08.2011 um 13:19
    sorry, aber das ist doch nicht dein ernst. ich erspare es mir, auf details einzugehen, nur eine frage, die deine ausführungen schon umwerfen: wenn es so einfach ist, weil es schon eine lösung gibt, warum hat kein atommüllproduzierendes land dieser welt ein endlager?
    im übrigen gilt das für jeden müll: VERMEIDEN
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    schrieb am 26.08.2011 um 13:39
    Falsch, es gibt Endlager für radioaktive Abfälle:

    http://www.buerger-fuer-technik.de/Uebersicht-endlager.pdf

    Vermeiden ist gut, aber gänzlich lässt er sich nun mal nicht vermeiden, da ein (weltweiter) Verzicht auf Kernenergie sehr unrealistisch ist.

    Während in Deutschland offensichtlich alles unternommen wird, damit die Endlagerfrage ungelöst bleibt, sind andere Länder schon viel weiter, wie aus o.g. Link ersichtlich.
    Ich halte übrigens ein langfristiges Zwischenlager (oder Endlager mit Rückholmöglichkeit) für die beste Lösung, da zukünftige Reaktorgernerationen auch Kernbrennstoff mit sehr hohem Abbrand noch weiter verwerten werden können, außerdem bestehen gute Chancen, den Müll langfristig durch Transmutaion (s.o.) unschädlich zu machen.

    Denn die "abgebrannten" Brennelemente sind kein Müll, sondern enthalten wertvolle Rohstoffe, Uran und Plutonium können durch Wideraufarbeitung erneut dem Brennstoffkreislauf zugeführt werden, andere Transurane können bei der Transmutation Energie liefern. Darüberhinaus enthalten die Brennelemente nach Gebrauch auch wertvolle Edelmetalle wie Rhodium, Palladium und Ruthenium, die infolge der Kernspaltung entstanden sind.

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_argumente____.html
    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_fur_radioaktive_abfal.html
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    schrieb am 26.08.2011 um 14:03
    >>Vermeiden ist gut, aber gänzlich lässt er sich nun mal nicht vermeiden, da ein (weltweiter) Verzicht auf Kernenergie sehr unrealistisch ist. <<

    Hier will uns wohl mal wieder jemand weismachen, dass wir nach Abschalten der Atomkraftwerke bei Kerzenlicht in Höhlen sitzen werden. Aber erneuerbare (gibt es eigentlich nicht) oder nachhaltige Energieversorgung ist das Gegenteil von technischem Rückschritt.
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    schrieb am 26.08.2011 um 14:52
    Natürlich wird die "Energiewende" wohl nicht dazu führen, dass wir wieder ins vorindustrielle Zeitalter zurückfallen.

    Sie wird aber Folgen haben, in Form von höheren Strompreisen, die höheren Strompreise führen auch dazu, dass viele Waren und Dienstleistungen teurer werden.

    Die Industrie wird sich noch mehr überlegen, ob sie hier in Deutschland produziert oder dort, wo der Strom günstiger ist (Deutschland ist schon jetzt eines der Länder mit dem höchsten Strompreis).
    http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/unternehmen/Bayer-droht-mit-Produktion-abzuwandern_aid_1017412.html

    Der Strom aus den abgeschalteten Kernkraftwerken kommt überwiegend nicht aus den sog. erneuerbaren Quellen, sondern aus Verbrennungskraftwerken (z.B. Kohle, Gas) oder aus ausländischen Kraftwerken, darunter Atomkraftwerken. Unternehmen wie CEZ und Gazprom wird's freuen!

    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:agenda-tschechischer-atomriese-auf-expansionskurs/60089935.html

    Zitat: oder nachhaltige Energieversorgung ist das Gegenteil von technischem Rückschritt. Zitat Ende.

    Nur, dass es diese nicht bringen werden und keine wirkliche Alternative sind, Wasserkraft mag in Norwegen zwar ein Großteil des Bedarfs decken und in Island deckt die Geothermie den Strombedarf, aber geologisch so günstig liegen nur wenige Länder, in Deutschland sind die Möglichkeiten für Wasserkraft begrenzt, Sonne- und Wind sind zu unstetig und produzieren nicht bedarfsgerecht, haben dazu eine sehr geringe Energie- und Leistungsdichte. Außerdem muss immer Reservekapazität im Hintergrund laufen, um z.B. bei einsetzender Flaute oder Sturm (der zu Abschaltung von Windrädern führen kann, wenn er zu stark ist), müssen diese sofort einspringen können. Bisher konnte trotz enormer Kapazitäten, die bereits installiert sind, kein konventionelles Kraftwerk ersetzt werden.

    Sicher, man kann auf Kernenergie verzichten, dann muss man aber auch so ehrlich sein und sagen, dass dann eben entsprechend mehr fossile Energieträger und/oder Importstrom eingesetzt werden muss.

    Anstatt ineffiziente Energien wie Windkraft und vor allem Solarkraft zu subventionieren, sollte man das Geld besser in die Erforschung und Entwicklung wirklicher Alternativen investieren, z .B. der Kernfussion. http://www.iter.org/

    http://www.faz.net/artikel/C30106/energiewende-abgeschaltet-30483416.html

    http://www.buerger-fuer-technik.de/Dreizehn_und_ein_Energiewende-Marchen.pdf

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/merkels_grosser_sprung_kleiner_rueckblick/

    http://ef-magazin.de/2011/08/01/3115-energiewende-ende-einer-pilgerfahrt
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:17
    man, da steckt soviel altbackenes drin, panickmache, falschmeldungen, flache polarisierungen usw. von wirklichen alternativen steckt hinter deinen links kaum etwas drin. und wenn ich dann lese von "Das Vernichten von Werten" im zusammenhang mit dem ausstieg, dann tun mir die leute echt leid, die so denken. es gibt mehr im leben als geld und luxus.
    da helfen auch keine argumente mehr.
    ich bin mir sicher, dass der ausstieg für viele eine wertsteigerung bedeutet.
    auf all die artikel im detail einzugehen, macht keinen sinn. ich glaube, du wirst jegliche gegenargumentation nicht wirklich verstehen, rebell.
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    schrieb am 26.08.2011 um 16:50
    Zitat: es gibt mehr im leben als geld und luxus. Zitat Ende

    Wie heißt es so schön: Geld ist (zwar) nicht alles, ABER ALLES IST NICHTS OHNE GELD!!!

    Zitat: Ich bin mir sicher, dass der ausstieg für viele eine wertsteigerung bedeutet. Zitat Ende.

    Für die Leute, (sei es die AKW-Mitarbeiter oder andere Mitarbeiter, die infolge der Energiepolitik) ihren Arbeitsplatz verlieren, wird der Ausstieg wohl kaum eine Wertsteigerung sein.
    Und wenn erst mal die Stromrechnungen noch weiter in die Höhe schnellen, werden viele das auch sicher nicht als Wertgewinn sehen.
    Außerdem ist der Wertgewinn trügerisch, in den Nachbarländern laufen die AKWs weiter, der hiesige Ausstieg kann sogar zu Neubau von Anlagen führen, um Strom für den Export zu erzeugen und die Anlagen werden sicher nicht den Sicherheitsstandart haben, welchen deutsche AKWs haben oder hatten.

    Und die "Verspagelung" der Landschaft mit tausenden von Windrädern sehen viele sicher auch nicht als Wertgewinn oder dass die Landwirte Energiepflanzen für Biogas anbauen anstatt Lebensmittelpflanzen. Auch die neuen Hochspannungsleitungen, die für die Energiewende erforderlich sind, stoßen auf wenig Gegenliebe. Erneuerbare Energien sind für die meisten nur ein Wertgewinn, solange sie nicht vor der eigenen Haustüre stattfinden und man ihnen nicht dafür in die Geldbörse greift.
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    schrieb am 26.08.2011 um 14:27
    - "Während in Deutschland offensichtlich alles unternommen wird, damit die Endlagerfrage ungelöst bleibt, sind andere Länder schon viel weiter, wie aus o.g. Link ersichtlich."
    wenn das deine theorie ist, warum sollte das so sein? dieses thema bringt das ganze land in unruhe ...

    - "außerdem bestehen gute Chancen, den Müll langfristig durch Transmutaion (s.o.) unschädlich zu machen."
    positiv ausgedrückt, ja, aber chancen sind noch keine TATSACHEN

    - Denn die "abgebrannten" Brennelemente sind kein Müll, sondern enthalten wertvolle Rohstoffe, Uran und Plutonium können durch Wideraufarbeitung erneut dem Brennstoffkreislauf zugeführt werden, andere Transurane können bei der Transmutation Energie liefern.
    TROTZ der tatsache, dass sie wiederverwertbare stoffe enthalten, bleibt strahlender MÜLL

    usw - muss reichen ...

    ich hab mir die tolle liste mal angeschaut, die schön lang gezogen worden ist. nur soviel: für hochradioaktiven müll gibt es auch in deiner liste KEIN ENDLAGER

    zudem hab ich mir das team angeschaut: sorry, aber da wundert mich natürlich gar nichts mehr. mit den experten, die dahinter stehen, kann ich beim besten willen nicht mehr von objektivität ausgehen. man kann hier von akw-befürwortern reden, die sogar trotz vieler bewiesener schwachstellen und sicherheitsmängel deutscher akws tatsächlich immer noch behaupten, die deutschen akws wären sicher.

    na gute nacht!

    fazit: deine quelle ist immer dieselbe, die nicht seriös ist, so sehr sie dir persönlich auch gefallen mag.
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:08
    Zitat: positiv ausgedrückt, ja, aber chancen sind noch keine TATSACHEN Zitat Ende.

    Flugzeuge, Nutzung von Elektrizität, die Möglichkeiten der modernen Medizin, das war auch mal Zukunftsmusik, aber ist heute Realität.
    Sicher, es kann sich auch herausstellen, dass die Transmutation nicht geeignet ist, dann muss halt eben mehr endgelagert werden.


    Zitat: ich hab mir die tolle liste mal angeschaut, die schön lang gezogen worden ist. nur soviel: für hochradioaktiven müll gibt es auch in deiner liste KEIN ENDLAGER Zitat Ende.

    Stimmt, ist aber m.E. kein Problem, denn es wird, wie aus der Liste ersichtlich, dran gearbeitet. Außerdem macht dieser hochaktive Müll gerade mal 1 Prozent aus und Langzeitzwischenlager macht durchaus Sinn.

    Zitat: man kann hier von akw-befürwortern reden, Zitat Ende.

    Tolles Argument, dann kann ich ja auch die Argumente gegen Kernenergie damit widerlegen, dass diese von Kernkraftgegnern kommen.

    Zitat: TROTZ der tatsache, dass sie wiederverwertbare stoffe enthalten, bleibt strahlender MÜLL
    Zitat Ende.

    Sicher etwas Müll bleibt eben immer übrige, aber gegen den nicht radioaktiven Müll, worunter auch hochtoxische Stoffe sind, sind die radioaktiven Abfälle ein Witz!


    Zitat: die deutschen akws wären sicher. Zitat Ende.

    Sie sind auch sicher, in einem deutschen KKW hat es noch nie einen Strahlentoten gegeben.

    Wenn
    man sich die Schadensbilanz der friedlichen KE-Nutzung ansieht und
    diese dann vegleicht mit der Schadensbilanz anderer Bereiche von Technik
    und Industrie, wird man feststellen, dass im Vergleich zu vielen nicht
    nuklearen Bereichen von Technik und Industrie die Unfallhäufigkeit im
    KE-Bereich, sehr gering ist.

    Man nehme z.B. die die Öl-Industrie,
    dort geschehen jährlich mehrere schwere Unfälle, die ernste
    Auswirkungen auf die Umwelt haben: http://de.wikipedia.org/wi​ki/Liste_bedeutender_%C3%9​6lunf%C3%A4lle
    Das
    Unglück mit der Bohrinsel 'Deep Water Horizon' ist noch gar nicht so
    lange her, oder die Explosion der 'Piper Alpha' in der Nordsee, oder der
    Unfall von Herborn, wo ein mit Dieselöl beladener Tankwagen in die
    Altstadt raste und explodierte. http://de.wikipedia.org/wi​ki/Gro%C3%9Fbrand_von_Herb​orn

    Oder die chemische Industrie: Bhopal hat mehr Opfer gefordert als die friedliche KE-Nutzung insgesamt: http://de.wikipedia.org/wi​ki/Katastrophe_von_Bhopal und war nicht das einzigste Chemie-Unglück, man kann noch etliche andere nennen:
    http://de.wikipedia.org/wi​ki/Kategorie:Chemieunfall

    Von
    den täglichen Unfällen im Straßenverkehr mal ganz zu schweigen. Selbst
    die Bisse von Gifttieren bringen jährlich weltweit viel mehr Menschen
    ins Grab, als es die KE es getan hat, alleich Giftschlangen töten jedes
    Jahr ca. 125000 Menschen. Auch in Japan sind ca. 20000 Menschen
    durch Erdbeben und Tsunami umgekommen, 3 Tote gab es in Daiichi, wovon
    keiner strahlungsbedingt ist.

    Was ich damit sagen will: Bei
    nüchterner und rationaler Risikoabwägung, ist die Bedrohung durch
    Kernenergie sehr gering, sie ist zwar nicht gleich null, aber im
    Vergleich zu anderen Techniken und Industrien sehr gering, während wir
    in vielen andern Bereichen, sei es nun Chemie-Industrie, Bergbau, Öl-
    und Gasförderung, Verkehr, etc. die Risiken als gegeben hinnehmen, ohne
    mit der Wimper zu zucken.

    Angesichts der Tatsache, dass es sehr
    unwahrscheinlich ist (wenn auch NICHT gleich null) persönlich durch die
    KE zu Schaden im Vergleich zu andern Risiken, halte ich die Angst vor
    den Risiken der KE sehr irrational und unbegründet.

    Zitat: Fazit: deine quelle ist immer dieselbe, die nicht seriös ist, so sehr sie dir persönlich auch gefallen mag. Zitat Ende.

    Das gebe ich so zurück, auch die Quellen der AKW-Gegner sind nicht gerade ein Hort der Seriösität!
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:26
    Hey, Rebell, dein System "verkratzte Platte" der ständigen gleich lautenden Wiederholungen in allen passenden und unpassenden Artikeln geht echt auf die Nerven.
    Vom ständigen Wiederholen wird nichts wahrer und du wirst auch kaum jemanden damit überzeugen.
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:41
    Der Unterschied von Naturkatastrophen (Gifttiere, Erdbeben etc) zu Atomkatastrophen ist der, dass nach Naturkatastrophen die betroffenen Landstriche innerhalb überschaubarer Zeiträume wieder bewohnbar sind. Tschernobyl und Fukushima haben Geisterregionen hinterlasssen, die über Generationen nicht mehr von Menschen bewohnbar sein werden. Daher sind solche Technologien menschenverachtend, auch wenn damit bislang weniger Menschen ums Leben gekommen sind als durch andere Vorfälle.
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    schrieb am 26.08.2011 um 16:40
    Zitat: Der Unterschied von Naturkatastrophen (Gifttiere, Erdbeben etc) zu Atomkatastrophen ist der, dass nach Naturkatastrophen die betroffenen Landstriche innerhalb überschaubarer Zeiträume wieder bewohnbar sind. Zitat Ende.

    Da sehe ich kein Problem drin, es sind ja nur verhältnismäßig kleine Flächen, im Vergleich zur Gesamtfläche.
    Aus Ökologischer Sicht, sind solche Zonen sogar sinnvoll, da kann sich die Natur dann ungestört vom Menschen frei entfalten.

    Zitat: Hey, Rebell, dein System "verkratzte Platte" der ständigen gleich lautenden Wiederholungen in allen passenden und unpassenden Artikeln geht echt auf die Nerven. Zitat Ende.

    Kleiner Tipp: Wenn Dich meine Beiträge nerven, einfach nicht lesen. Aber unbequeme Dinge müssen halt gesagt werden.
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    gelöscht am 26.08.2011 um 16:40 von Rebell
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    gelöscht am 26.08.2011 um 16:40 von Rebell
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 26.08.2011 um 14:31
    kann ich nachvollziehen, wenn ich auch nicht dahinter stehen kann.
    und warum nicht fukushima?
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:20
    Was ich damit sagen will: Bei
    nüchterner und rationaler Risikoabwägung, ist die Bedrohung durch
    Kernenergie sehr gering, sie ist zwar nicht gleich null, aber im
    Vergleich zu anderen Techniken und Industrien sehr gering, während wir
    in vielen andern Bereichen, sei es nun Chemie-Industrie, Bergbau, Öl-
    und Gasförderung, Verkehr, etc. die Risiken als gegeben hinnehmen, ohne
    mit der Wimper zu zucken.

    --> ein geringes risiko heißt nicht, dass es nicht möglich ist. und WENN etwas passiert, dann möchte ich sehen, wie den befürwortern der KE das leben durch geldWERTE versüßt oder gar gerettet wird. wo deutschland dann steht!
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    schrieb am 26.08.2011 um 16:35
    Man kann es drehen und wenden wie man will, bei sachlicher Abwägung der Risiken schneidet die Kernenergie sehr gut ab.

    Jedes Jahr sterben mehr Menschen jeweils durch Autounfälle, Bisse von giftigen Tieren, im Bergbau, in der nichtnuklearen Wirtschaft, durch Brände, etc etc. als durch die friedliche Kernenrgie-Nutzung in der gesamten Laufbahn.

    Ein Film, der sehr gut zeigt, wie irrational und selektiv wir mit vermeintlichen und tatsächlichen Risiken umgehen, zeigt der Film: Die Angstindustrie!

    http://www.maxeiner-miersch.de/angstindustrie.htm
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    schrieb am 26.08.2011 um 20:10
    Da sind die gleichen abgedroschenen Argumente drin, die du die ganze Zeit gebrauchst. Eigentlich tust du mir leid.
    Wir sollten endlich die einfahrenen Gedankenwege verlassen und unsere Zukunft völlig neu denken, von einem anderen als dem bisherigen Standpunkt aus, dann wird uns auch klar werden, wie wir im Einklang mit allem Leben auf der Erde und auch im Respekt vor den kommenden Generationen leben können.
    Lies mal von Joanna Macy "Die Reise ins lebendige Leben" - dann verstehst du vielleicht was ich meine...
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    schrieb am 27.08.2011 um 02:36
    Zitat: auch im Respekt vor den kommenden Generationen leben können. Zitat Ende.

    Die Welt gehört den Lebenden!
    http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/411-nachhaltige-entwicklung-die-welt-gehoert-den-lebenden

    Zitat: Lies mal von Joanna Macy "Die Reise ins lebendige Leben" - dann verstehst du vielleicht was ich meine... Zitat Ende.

    Wenn ich mir mal so die Inhaltsangaben dieses Buches anschaue, komme ich nur zu den Schluß, dass das Lesen dieses Buches Zeitverschwendung ist!
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    schrieb am 27.08.2011 um 02:36
    Zitat: auch im Respekt vor den kommenden Generationen leben können. Zitat Ende.

    Die Welt gehört den Lebenden!
    http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/411-nachhaltige-entwicklung-die-welt-gehoert-den-lebenden

    Zitat: Lies mal von Joanna Macy "Die Reise ins lebendige Leben" - dann verstehst du vielleicht was ich meine... Zitat Ende.

    Wenn ich mir mal so die Inhaltsangaben dieses Buches anschaue, komme ich nur zu den Schluß, dass das Lesen dieses Buches Zeitverschwendung ist!
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:33
    @Elise: *einerpersongefälltdas*
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    schrieb am 27.08.2011 um 09:57
    Wow, das ist aber ein riesiger Prozentsatz!
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    schrieb am 27.08.2011 um 10:07
    Oh, das kam vielleicht falsch rüber.... Mir gefiel Dein Satz mit der "verkratzten Platte", die sich immer wiederholt. So empfand ich das nämlich auch. Und damit sind wir wahrscheinlich nicht alleine!
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    schrieb am 26.08.2011 um 15:36
    Ich werde nie die Aussage meines Chemie-Profs für anorganische Chemie im 1. Semester Chemie vergessen (das ist jetzt mehr als 20 Jahre her), der sagte, dass wir einfach nicht wissen können, wie sich egal welche geologischen Formationen im Zeitraum von Zehntausenden von Jahren verhalten werden, sei es durch Auffaltung, Erdplattenverschiebung, Eindringen von Wasser...
    Ich bin überzeugt, dass kein menschliches Bauwerk und sei es nach heutigen Maßstäben noch so sicher gebaut, in einem solchen Zeitraum, bei dem es bei hochradioaktven Stoffen geht, sicher sein kann.
    Daher bin ich auch dafür, den Müll rückholbar zu lagern und vor allem die Informationskette über die Brisanz dieses Müll für zukünftige Generationen aufrecht zu erhalten.
    Die kritische Frage ist, ob es in Zukunft noch Leute gibt, die sich bereit finden, dieses Wissen aufrecht zu erhalten, denn der Atomwissenschaftler von morgen ist dann nur noch Müllverwalter...
    Eine 100%-Versorgung mit regenerativen Energien ist möglich, wenn sie gleichzeitig mit Effizienz und Suffizienz gepaart ist!!
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    schrieb am 26.08.2011 um 17:30
    der vermeintliche schaden der energiewende ist ein horroszenario der ke-befürworter. aber was sagst du zum wirtschaftlichen schaden für deutschland durch einen gau? hier betonst du sogar das positive für die natur und denkst da nicht an die vernichteten arbeitsplätze oder die zerstörung wirtschaftlicher werte und die höhere verschuldung durch folgenbeseitigung und andere zwingende maßnahmen?
    was willst du eigentlich? warum verteidigst du so sehr diese menschenverachtende ke?
    ich verrate dir mal was: ich würde einen sehr viel höheren strompreis in kauf nehmen, fördere gerne die arbeitsplätze bei den subventionierten alternativen statt der arbeitsplätze der subventionierten ke! ich kann mit stromsperrstunden leben, weniger luxus im allgemeinen, wenn ich dafür natur und mensch besser geschützt sehe.
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    schrieb am 28.08.2011 um 14:46
    Zitat:du zum wirtschaftlichen schaden für deutschland durch einen gau? Zitat Ende.

    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, so gering, dass sie keine Rolle spielen sollte, dann sollten wir den Straßenverkehr, viele Bereiche der Industrie, etc., auch sofort stilllegen, weil die Unfälle dort, für sich genommen i.a. nur wenig Schaden anrichten und Opfer bringen, aber in der Summe kommt da Einiges zusammen.

    Risikofreiheit ist nicht zu haben, wenn der Damm eines Wasserkraftwerkes bricht, sind die Schäden auch gewaltig, aber darüber denk keiner nach. Wenn ein Benzin- oder Öltankwagen in einer Ortschaft verunglückt und das brennbare Transportgut in die Kanalisation gelangt, kann es ein Inferno mit vielen Toten und extremen Sachschaden geben, aber trotzdem fahren die Tankwagen weiter durch unsere Ortschaften. Die Kernkraftwerke sind immer noch eine der geringsten Bedrohungspotenziale, die wie in Deutschland haben. Wenn ich Angst vor einem GAU hätte, dürfte ich mich überhaupt nicht mehr auf die Straße trauen, Kriminalität, Verkehr, Infektionen, etc, drohen dort, dadurch zu Schaden zu kommen ist um Größenordnungen höher als durch ein Unfall in einem AKW.

    Und selbst, wenn eine Kernschmelze (GAU) eintritt, sind die Chanchen gut, dass die Schäden auf die Anlage beschränkt bleiben, Harrisburg (Three-Miles-Island) ist ein gutes Beispiel für einen GAU, der praktisch ohne Auswirkungen auf die Umgebung bleib.

    Zitat: ich würde einen sehr viel höheren strompreis in kauf nehmen, fördere gerne die arbeitsplätze bei den subventionierten alternativen statt der arbeitsplätze der subventionierten ke! ich kann mit stromsperrstunden leben, weniger luxus im allgemeinen, wenn ich dafür natur und mensch besser geschützt sehe. Zitat Ende

    Ist ja schön, wenn Du es kannst. Aber viele wollen und können es nicht.

    Leider wissen viele, welche die Sprüche der Anti-AkW-Bewegung nachsprechen, wohin die jetztige Politik führt.
    Viele werden Stromabschaltungen und -ausfälle nicht so locker hinnehmen. Viele wollen nicht einen Großteil ihres Einkommens für Strom ausgeben.
    Und die Arbeitsplätze für Solar und Co. entstehen inzwischen übrigens überwiegend nicht in Deutschland, sondern in Asien. Die Strom- und Energiekonzerne im Ausland (z.B. CEZ oder Gazprom) freuen sich über den Atomausstieg, immerhin müssen Stromimporte etwaige Energielücken füllen und das Gas für die Gaskraftwerke, welche die AKWs ersetzen sollen, muss ja auch irgendwo herkommen!



    Deutschland im Solarwahn. Viele wünschen sich die teuerste Form der Stromerzeugung, die derzeit zu haben ist.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2011/06/zettels-meckerecke-deutschland-im.html

    http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13450583/Der-grosse-Solarschwindel.html

    Die Kosten der Solarförderung mit denen der Kernenergie zu vergleichen und so zu relativieren, ist ein beliebtes Argument von Solarfreunden. Mittlerweile kommen die Förderung für die Solarenergie an die Subventionen, die für Kernenergie gezahlt sind, nahe heran.

    Es gibt aber einen wichtigen Unterschied:

    Zitat aus o.g. (welt.de) Link: Atomkraftwerke haben für dieses Geld den Strombedarf der größten europäischen Volkswirtschaft 40 Jahre lang rund um die Uhr zu einem Viertel gedeckt. Solarenergie deckt derzeit nur drei Prozent des Strombedarfs und kann nach Angaben des Bundesverbandes Solar auch im Jahr 2020 nur maximal neun Prozent zur Bedarfsdeckung beitragen, wie es in der "PV-Roadmap" des Verbandes heißt. Dabei ist freilich zu berücksichtigen, dass der Beitrag der Solar-Technologie in jeder Nacht und während langer Wintermonate fast auf null sinkt und dann komplett von einem weiteren, "doppelten" Kraftwerkspark ersetzt werden muss, dessen enorme Kosten in der Rechnung ebenfalls noch nicht berücksichtigt sind. Zitat Ende

    Sofern hat die Förderung der Kernenergie wesentlich mehr Sinn gemacht, als es die der Solarföderung wohl je tun wird.

    Zitat: wenn ich dafür natur und mensch besser geschützt sehe. Zitat Ende.

    Deshalb bin ich für Kernenergie, sie ist ökologisch, emissionsarm, preiswert und nachhaltig.


    http://www.buerger-fuer-technik.de/Behauptung_EntgegnungKernenergie.pdf

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_leserbrief_zwoll_falsche_behau.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/dfa/artikel/das_alternative_kopenhagen-manifest/
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    schrieb am 26.08.2011 um 19:50
    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1314336451511
    -> aktuelle meldung zum thema vermeintliches zwischen- oder endlager ...
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    schrieb am 27.08.2011 um 02:39
    Die Strahlungswerte mögen zwar erhöht sein, aber es geht keine Gefahr davon aus. Notfalls kann man diese mit zusätzlichen Abschirmmaßnahmen begegnen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,782648,00.html
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    schrieb am 27.08.2011 um 07:46
    Wenn für dich alles so einfach ist, dann geh doch nach Fukushima und hilf aufräumen, zusätzliche Abschirmmaßnahmen werden schon ausreichen...

    Zu deinem Statement weiter oben "Die Welt gehört den Lebenden" - das klingt für mich in diesem Zusammenhang irgendwie nach "nach mir die Sintflut"...

    Zu deinem Statement "Joanna Macy lesen = Zeitverschwendung": Das Lesen deiner Kommentare legt mir den Schluss nahe, dass auch ich damit nur meine Zeit verschwende...
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    schrieb am 27.08.2011 um 23:54
    Zitat: Wenn für dich alles so einfach ist, dann geh doch nach Fukushima und hilf aufräumen, zusätzliche Abschirmmaßnahmen werden schon ausreichen... Zitat Ende.

    Wenn Du mir die Reise sponsorst, gerne. ;)

    Die J. Macy ist offenbar Anhänger der Tiefenökologie:

    http://www.tiefenoekologie.de/

    http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Tiefen%C3%B6kologie

    http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=%C3%96kologismus

    Die Tiefenökologie bildet grundlage des Ökologismus, Ideologie, die doch recht menschenfeindlich gesinnt ist: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=%C3%96kologismus
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    schrieb am 28.08.2011 um 07:23
    Ich wollte ja meine Zeit nicht mehr mit deinen Kommentaren verschwenden, aber für Joanna Macy muss ich jetzt doch eine Lanze brechen.
    Ja, sie hat die Tiefenökologie mitbegründet, aber die in deinem Ökologismus-Link aufgeführten Passagen passen jetzt nun überhaupt nicht auf sie. In der Tiefenökologie wie sie sie versteht geht es darum, dass sich der Mensch als Teil des gesamten Ökosystems versteht und auch entsprechend respektvoll handelt. Der Mensch ist nicht das Zentrum unseres Ökosystems Erde, sondern "nur" ein Teil von ihr - genausowenig wie die Erde das Zentrum unseres Sonnensystems ist. Diese Sicht der Dinge ist nicht menschenverachtend, sondern langfristig gesehen menschheitserhaltend.
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    schrieb am 28.08.2011 um 13:45
    Zitat: Diese Sicht der Dinge ist nicht menschenverachtend, sondern langfristig gesehen menschheitserhaltend. Zitat Ende.

    Sicher mag auch die Tiefenökologie nicht das Ende der Menschheit bedeuten, aber sie ist eine Ideologie, die mit ihren Dogmen die Fortentwicklung und die wirtschaftliche Fortentwicklung und damit unseren Lebensstandart.

    Das alternative Kopenhagen-Manifest ist eine Alternative und steht für eine lebenswerte Zukunft, in der auch Wirtschaft und Wohlstand wächst und es immer mehr Menschen ermöglichen wird, durch Wachstum in Wohlstand zu leben. Währen tiefenökologische Dogmen Stagnation und auf Dauer Rückschritt bedeuten.

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/dfa/artikel/das_alternative_kopenhagen-manifest/
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    schrieb am 27.08.2011 um 09:10
    mein güte, man kann dir allen mist erzählen. echt.hauptsache, es passt in deinen kleinen kanal.
    in diesem land werden grenzwerte eh schon oft zu hoch angesetzt und wenn wir sie dann erreichen oder gar überschreiten, is auch nicht schlimm. und der osterhase ist auch ein recht possierliches kerlchen, mit dem sich eher ein plausch lohnt...
    rebell, du kannst das hier nicht verstehen. vergiss es einfach.
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    schrieb am 27.08.2011 um 13:05
    Zum Thema Strahlung solltes Du die folgenden Links lesen, in geringer Dosis kann Radioaktivität sogar gesund sein (Hormesis-Effekt):


    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_quo_vadis_-_strahlenschutz.html

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_wie_gefahrlich_sind_radioaktiv.html
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    schrieb am 27.08.2011 um 13:48
    ja, ja, glaub du nur schön an die feinen herren. is okay.
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    schrieb am 27.08.2011 um 23:44
    Zitat: glaub du nur schön an die feinen herren. Zitat Ende.

    Andere glauben halt an Greenpeace, BUND oder das, was die erneuerbare-Energien-Lobby sagt (dann ist Lobbying auf einmal ganz OK?!).
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    schrieb am 27.08.2011 um 14:22
    Ich mag diesen alten Vers "No atomstrom in my wohnhome!"
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    schrieb am 28.08.2011 um 07:41
    nein, das ist der große unterschied zwischen uns: ich GLAUBE NICHT. ich ziehe mein wissen aus vielen verschiedenen, seriösen quellen.
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    schrieb am 28.08.2011 um 14:21
    Jeder hält seine eigenen Quellen, welche seiner Weltanschauung entsprechen für die seriösten. ;)

    In Deutschland ist es im Bezug auf Kernenergie nicht leicht, gegen den Strom zu schwimmen. Die Anti-AKW-Idee nimmt in Deutschland doch schon religiöse Züge an und wer der Kernenergie wohlgesonnen oder befürwortend gegenüber steht, ist eben ein Ketzer.

    Wobei aus sachlicher Sicht die Risiken, welche sich aus der KE-Nutzung ergeben, sehr, sehr gering sind und Tatsächliche Risiken ausgeblendet werden. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html
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    schrieb am 28.08.2011 um 07:47
    es ist ihm einfach nicht zu helfen ...
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    schrieb am 28.08.2011 um 14:47
    sehe ich bei catsie07 auch so.
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    schrieb am 28.08.2011 um 13:32
    Es gibt keinen Planet B, wir haben nur einen.
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    schrieb am 29.08.2011 um 10:44
    Soweit ich weiß, hat unser Sonnensystem noch 7 weitere Planeten. ;)
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    schrieb am 28.08.2011 um 19:51
    Atomkraft ist ja so 80er Jahre
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    schrieb am 28.08.2011 um 19:53
    Atommüll = sad story, die mit Uranbbergbau beginnt, der Mondlandschaften mit radioaktiven und giftigen Abraumhalden und Schlämmen hinterlässt, fortgeschrieben wird mit strahlenden Transporten und erhöhten Krebsraten und immer noch nicht endet mit der Suche nach einem wirklich sicheren Ort für den entstandenen Müll.
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    schrieb am 28.08.2011 um 21:36
    Der Uranbergbau ist auch nicht gefährlicher als der Bergbau nach anderen Rohstoffen. Das Erz ist nur schwach aktiv, mitunter spricht ein Geigerzähler nicht drauf an. Mit Kohle und anderen Rohstoffen wird auch jede Menge Uran und Thorium an die Erdoberfläche geholt. Kohlekraftwerke geben aufgrund des U- und Th- Gehaltes sogar mehr Radioaktivität in die Umwelt ab, als Atomkraftwerke. http://kernenergie-wissen.de/strahlenbelastung.html

    Und suche nach einem Endlager wäre längst gelöst, wenn es politisch nur gewollt wäre, bei chemischen Giften klappt es doch auch! http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_argumente____.html
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    schrieb am 29.08.2011 um 08:58
    oh man, kernenergie is ja nur toll!
    offensichtlich warst du schon vor allem mal in afrika einen uranabbau-ort besuchen, um festzustellen, wie gesund die menschen sind. und auch der deutsche uranabbau ist eine einzige erfolgsgeschichte.
    zu allem hast du was ke-positives zu sagen. dass du dir nicht selbst albern vorkommst ...
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    schrieb am 29.08.2011 um 10:28
    Genauso kann ich sagen, dann geh' doch mal in eine chinesische Kohlemine oder eine Mine, wo Rohstoffe abgebaut werden, aus denen später Solarzellen gemacht werden...

    Berbau ist halt ein ungesunder Beruf und mit Risiken verbunden, egal, was man abbaut.
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    schrieb am 29.08.2011 um 13:02
    herrje, wie lustig.
    und wenn das eine schlecht ist und ich es deshalb abhlehne, drücke ich damit nicht aus, dass alles andere gut und befürwortenswert ist.
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    schrieb am 29.08.2011 um 14:32
    aber konsequenter Weise sollte man dann erst das ablehnen, was die größern Risiken und Probleme bereitet:

    Wer gegen Kernenergie und den damit verbundenen U-Bergbau ist, der muss konsequenter Weise auch andere Formen der Energiegewinnung (inschl. der sog. erneuerbaren sein) und andere Techniken sein, die wesentlich mehr Unfälle, Verschmutzung und Leid erzeugen als die Kernengie und der U-Bergbau.

    http://www.energie-fakten.de/pdf/risikovergleich.pdf
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    schrieb am 29.08.2011 um 14:55
    müssen gar nicht. ich kann mit einer schlechten idee anfangen, sie zu verhindern/blockieren und das ist aus meiner sicht die kernenergie. es muss nicht gleich jeder zum extremisten werden, der am ende gegen alles ist.
    wenn du ein bisschen nachliest, wirst du erfahren, dass nicht nur bergbau gesundheitsgefährdend ist, sondern dass der uranabbau besonders gesundheitsgefährdend und besonders umweltschädigend ist.
    und wenn man mich fragt, dann würde ich aufgrund dieser tatsachen zuerst den uranabbau einstellen.
    du kannst nicht immer die kernenergie gegen alle anderen risiken aufrechnen. das ist unsinn.
    es ist ein unterschied, ob ich bei philippsburg einen gau habe, dessen schaden alle tragen und dessen folgen jahrzehntelang deutlich spürbar sind, oder ob ich jmd mit meinem auto hinten reinfahre. das zahl ich selber, das stört auch den nächsten bekannten in zig-kilometern entfernung nicht und morgen hat das jeder vergessen. auch wenn es täglich zu hauf passiert.
    im gegenteil, das freut sogar die autoindustrie.
    das heißt nicht, dass ein autounfall etwas schönes ist, heißt aber auch schon lange nicht, dass es mit allem zusammen in einen topf geworfen und gegen ke-energie aufgerechnet werden kann.
    irgendwo muss man anfangen. und viele menschen fangen wegen der besonderen gefahren bei der ke-energie an, sie auszuschalten.
    aber genau das ist, was du nicht verstehst: die besonderen gefahren der ke-energie.
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    schrieb am 29.08.2011 um 15:55
    Zitat: müssen gar nicht. ich kann mit einer schlechten idee anfangen, sie zu verhindern/blockieren und das ist aus meiner sicht die kernenergie. es muss nicht gleich jeder zum extremisten werden, der am ende gegen alles ist. Zitat Ende.

    Bloß objektiv betrachtet ist die Kernenergie keine schlechte Idee, sie ist sogar ein sehr gute Idee:

    Schon aus energetischer und physikalischer Sicht. Die größte Masse und damit Energie steckt nun Mal im Atomkern. Somit kann mit der Kernreaktion auch eine entsprechend große Menge an Energie freigesetzt werden.
    Bei der Spaltung eines U-235-Kerns wird 20 Million (!) mal mehr Energie freigestzt als bei der Verbrennungsreaktion eines Kohlenstoffatoms!

    Die Energie- und Leistungsdichte ist extrem hoch, bei den sog. Erneuerbaren Energien (insbes. Wind und Sonne ist es umgekehrt, hier ist die Energie- und Leistungsdichte extrem gering), daher ist eine extremer Materialaufwand nötig, um entsprechende Energiemengen zu gewinnen, hinzu kommt, dass Kernkraftwerke bedarfsorientiert Energie gewinnen können, während man bei Sonne und Wind auf das Wetter angewiesen ist. Eine Photovoltaikanlage liefert von 8760 Stunden im Jahr in Deutschland max. 875 Stunden Volllast, nachts wird sogar überhaupt kein Strom erzeugt.
    Dabei schont die Kernenergie auch die fossilen Vorräte, da für jedes Kilo U-235, das gespalten wird, 3 Mio. kg. Kohle eingespart wird!

    Zitat: wenn du ein bisschen nachliest, wirst du erfahren, dass nicht nur bergbau gesundheitsgefährdend ist, sondern dass der uranabbau besonders gesundheitsgefährdend und besonders umweltschädigend ist. Zitat Ende.

    Der Uranbergbau ist auch nicht ungesünder als der Bergbau anderer Rohstoffe, man betrachte z.B. die Ölförderung, wo es fast jährlich irgend welche Katastrophen mit extremen Umweltauswirkungen gibt, auch der Kohlebergbau ist nicht ohne, jedes Jahr über 10000 Tote, vom Seltenerd-Bergbau in China ganz zu schweigen. Übrigens wird auch mit der Kohle jedem Menge Uran und Thorium ans Tageslicht gefördert!

    Zitat: und wenn man mich fragt, dann würde ich aufgrund dieser tatsachen zuerst den uranabbau einstellen. Zitat Ende.

    Bei nüchterner Risikoabwägung würde ich erst die Öl- und Gasförderung einstellen und dann die Kohleförderung.

    Zitat: du kannst nicht immer die kernenergie gegen alle anderen risiken aufrechnen. das ist unsinn. Zitat Ende.

    Das muss man aber, wenn man die realen Gefahren erkennen will und erkennen will, wo die wirklichen Risiken liegen.

    Zitat: es ist ein unterschied, ob ich bei philippsburg einen gau habe, dessen schaden alle tragen und dessen folgen jahrzehntelang deutlich spürbar sind, oder ob ich jmd mit meinem auto hinten reinfahre. das zahl ich selber, das stört auch den nächsten bekannten in zig-kilometern entfernung nicht und morgen hat das jeder vergessen auch wenn es täglich zu hauf passiert. Zitat Ende.

    Die Wahrscheinlichkeit eines GAU in Philippsburg ist extrem unwahrscheinlich. Und mit entsprechenden Maßnahmen (wie Evakuirung und Verteilen von Jodtabletten) lassen sich Opfer vermeiden. Ein GAU kommt nicht aus heiterem Himmel und man hat entsprechend Zeit zu reagieren.
    Bei der Risiko-Nutzen-Analyse überwiegt der Nutzen der Kernenergie, da das Risiko des Eintrittes eines GAUs sehr gering ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit lässt er sich sogar auf die Anlage selbst beschränken (wie in Harrisburg, wo die Kernschmelze nur die Anlage selbst betroffen hat).

    Zitat: das heißt nicht, dass ein autounfall etwas schönes ist, heißt aber auch schon lange nicht, dass es mit allem zusammen in einen topf geworfen und gegen ke-energie aufgerechnet werden kann. Zitat Ende.

    Wenn man nüchtern analysiert, muss man das, um die wirklichen Risiken zu verstehen. Wenn ich Angst vor Kernenergie hätte, dürfte ich logischer Weise auch kein Auto mehr fahren und müsste die Gasleitung unterm Bürgersteig mehr fürchten als das KKW Emsland, in dessen Nähe ich wohne.

    Zitat: irgendwo muss man anfangen. und viele menschen fangen wegen der besonderen gefahren bei der ke-energie an, sie auszuschalten. Zitat Ende.

    Das ist aber falsch, man sollte besser da anfangen, wo die wirklichen Risiken liegen. Das heißt jetzt nicht, dass man Autos, etc. Abschaffen soll, was auch unrealistisch wäre. Aber man sollte genau hinsehen, so ist z.B. vielen Menschen geholfen, wenn man endlich die Hygienestandarts in den Krankenhäusern verbessert, Krankenhausinfektionen sind ein ernstes Risiko, was sich aber durch entsprechende Maßnahmen in den Griff kriegen lässt. Der Film „Die Angstindustrie“ macht den irrationallen Umgang mit Risiken deutlich! http://www.maxeiner-miersch.de/angstindustrie.htm
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    schrieb am 29.08.2011 um 15:55
    Zitat: aber genau das ist, was du nicht verstehst: die besonderen gefahren der ke-energie. Zitat Ende.

    Doch das verstehe ich sehr wohl und daher bin ich auch überzeugter Anhänger der Kernenergie. Ein Ausstieg bringt mir persönlich nichts (außer einer höheren Stromrechnung und höhere Preise für Waren und Dienstleistungen), der persönliche Sicherheitsgewinn ist maginal, die Risiken der Alternativen sind sogar höher.

    http://www.energie-fakten.de/pdf/risikovergleich.pdf
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    schrieb am 29.08.2011 um 16:02
    "die Risiken der Alternativen sind sogar höher"

    Oh, da hat jemand Angst, er wird von einem Windrad erschlagen oder eine Solarzelle fällt ihm auf den Kopf.

    Sowas aber auch .zzzz - gefährlich - sehr gefährlich.
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    schrieb am 29.08.2011 um 19:46
    Wenn Du Dir den Link http://www.energie-fakten.de/pdf/risikovergleich.pdf durchgelesen hättest, dann wüsstes Du, wo die eigentlichen Risiken liegen und dass die Kernenergie ein sehr günstiges Risikopotenzial aufweist!

    Wenn man die Risiken der Alternativen, das sind nicht nur Sonne und Wind, sondern auch Verbrennungskraftwerke, Wasserkraftwerke und andere Energiequellen gemeint.

    In Tschernobyl gab es etwa 60 Tote direkt durch die Folgen der Strahlung, die WHO geht von 4000 indirekten Todesfällen aus.

    In Fukushima gab es bis jetzt NULL Strahlentote und die Aussicht, dass das so bleibt sind auch nicht schlecht.

    Einzelne Dammbrüch haben in der Vergangenheit schon mehr Menschenleben gefordert als die friedliche Kernenergie-Nutzung in ihrer gesamten Laufbahn!

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_wie_viele_menschenleben____.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_strahlenangst____.html


    Zum Thema Abfall: Die vielen Soarzellen auf den Dächern werden in ein paar Jahrzehnten auch giftiger Sondermüll sein, der entsorgt werden muss:

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/ein-berg-von-sondermuell/-/1472780/3294116/-/index.html

    http://www.heise.de/tr/artikel/Die-schmutzige-Seite-des-sauberen-Stroms-1279759.html

    Und die Risiken durch Biogasanlagen ist noch nicht absehbar, denn auch Krankheitskeime fühlen sich in Biogasanlagen sehr wohl!:

    http://wissen.dradio.de/botulismus-krank-durch-biogas.35.de.html?dram:article_id=10587
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    schrieb am 29.08.2011 um 16:51
    die angeblich höheren risiken kenn ich auch nicht, aber offensichtlich sind höhrere strompreise, umherfliegende windräder und anderes so angsteinflößend, dass man damit einen oskarnominierten horrorfilm hinkriegen würde.
    ich denke, ke-befürworter denken nicht weiter als der horizont ihres eigenen egos es zulässt - oder eben gar nicht ...
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    schrieb am 29.08.2011 um 19:50
    Zitat: ich denke, ke-befürworter denken nicht weiter als der horizont ihres eigenen egos es zulässt - oder eben gar nicht ... Zitat Ende.

    catsie07 sind offensichtlich die Argumente ausgegangen, also wird auf persönlicher Ebene weiter"diskutiert". Aber die rationalen und sachlichen Argumente sprechen nun mal für die Kernenergie. Außerdem ist es ein faszinierende und schöne Technik.
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    schrieb am 30.08.2011 um 11:42
    na endlich, da haben wir es also. da muss man erst persönlich werden, um zu hören, dass die basis deiner argumentation emotionen sind. traurig, aber endlich nachvollziehbar. dennoch beim thema ausstieg nicht angebracht. damit sind deine argumente so verwertbar wie die (einst) von merkel, die zum thema ausstieg und abschalten der akws meinte, das wär doch aber schade ...
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    schrieb am 30.08.2011 um 13:02
    Nein, meine Basis für meine Argumention sind nicht emotional, sonder sachlich-rational. Wie kommtst Du darauf, ich habe die Argument in meinen o.g. Ausführungen aufeführt. Wenn Du unsachlich wirst, kann ich das nämlich auch. ;)

    Übrigens machen sich die Deutschen schon Gedanken und betteln schon um Strom beim Nachbarn, um etwaige Engpässe in diesem Winter ausgleichen zu können. Österreich importiert übrigens im Winter auch Strom: aus Tschechien, welcher kernenergiehaltig ist!

    Offenbar hat die Bundesnetzagentur im Nachbarland um Energielieferungen für den Notfall nachgefragt. Die könnten schon im Winter notwendig werden.

    Nach dem Atomausstieg könnte Deutschland bei Versorgungsengpässen im Winter einem Zeitungsbericht zufolge auf Strom aus Österreich angewiesen sein. Wie die österreichische Zeitung "Kurier" berichtet, hat die Bundesnetzagentur bei acht österreichischen Energieversorgern angefragt, ob sie im Notfall zu Lieferungen bereit wären. Mehr i.u.g. Link:

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13542326/Deutschland-bittet-Oesterreich-um-Strom-fuer-Notfaelle.html


    Auch interssant zum Thema Strahlenangst:

    Strahlenangst, deren Ursachen, Folgen und Therapie
    von Prof. Dr. K. Becker,

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_strahlenangst____.html

    Die angeblich noch offene, tatsächlich aber längst technisch gelöste und nur politisch blockierte Frage der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle, ebenso wie vorgebliche, tatsächlich aber nie nachgewiesene technische Risiken der deutschen Kernkraftwerke werden immer wieder als Ausstiegsgründe für die Kernenergie genannt.
    Es bestehen kaum Zweifel, dass eine der wesentlichen, auch diesen Argumenten zugrunde liegenden, Ursachen und damit der Hauptgrund für die derzeit ungenügende öffentliche Akzeptanz der Kernenergie in Deutschland als sicherer, preiswerter und umweltfreundlicher Primärenergiequelle die weitverbreitete Strahlenfurcht (Radiophobie) ist.

    Mehr im o.g. Link!
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    schrieb am 30.08.2011 um 15:14
    Mein Student hat ein sehr schönes Statement gegen Atomkraft geschrieben, welches ich hier nicht vorenthalten möchte:

    Was ist eigentlich mit unserem Fortschrittsoptimismus passiert? Es ist gerade mal ein halbes Jahrhundert her, da wurde die zivile Atomkraft noch als Allheilmittel für alle Zivilisationskrankheiten angepriesen. Auch wenn die politische Großwetterlage hier ausschlaggebend war, bleib die Richtung immer dieselbe: Vorwärts in die Zukunft. Also mit "sauberer, günstiger Energie" in eine bessere, fortschrittliche Welt.

    Was ist heutzutage davon geblieben? Unzählige Störfälle und 2 Katastrophen mit INES 1-Klassifikation haben nicht nur unser "Vertrauen" in die Nutzbarkeit der Atomkraft zerstört, sondern auch unseren Optimismus. Fukushima hat uns nicht nur die Zerbrechlichkeit unserer Hightech-Anlagen demonstriert, sondern auch unsere Hilflosigkeit im Umgang mit ihren Folgen. Die Nutzung der Atomkraft hat sich hier überdeutlich als das entpuppt, was sie schon immer war: Ein unkalkulierbares Risiko.

    Denn nicht nur der tägliche Umgang mit Brennstäben im Reaktor erweist sich als technisch anspruchsvoll und gefährlich. Vor allem die Lagerung von radioaktiv verseuchtem Material ist mit einem Tanz auf dem Vulkan zu vergleichen. Kein von Menschen erschaffenes Behältnis kann eine vollständige Abschirmung gegenüber der Gammastrahlung gewährleisten – erst echt nicht über einen Zeitraum von etlichen Jahrtausenden hinweg. Von den horrenden Kosten und der Unmöglichkeit einer sicheren Lagerung einmal ganz zu schweigen.

    Es der Menschheit gelungen, auf dem Mond Buggy zu fahren, doch die entscheidenden Probleme unserer Zeit treten nicht in den Weiten des Weltalls auf. Sie entstehen hier auf der Erde und müssen auch hier gelöst werden. Wenn wir Teil des Fortschritts sein wollen, müssen wir sicherstellen, dass künftige Generationen nicht noch stärker unter den Altlasten einer verfehlten Energiepolitik leiden werden.

    Die zivile Nutzung der Kernenergie hat kurzfristig einen geringen Nutzen und langfristig einen gewaltigen Schaden hervorgerufen. Der bisher entstandene nukleare Abfall lässt sich nicht einfach ins Weltall schießen, wir werden uns wohl oder übel damit arrangieren müssen. Die einzige Möglichkeit, verantwortungsvoll mit dieser Situation umzugehen, besteht darin, so wenig neuen atomaren Müll wie möglich zu produzieren. Die Energiewende kann jedoch nicht von einzelnen Staaten vollzogen werden. Sie betrifft alle Menschen. Wenn es uns jetzt nicht gelingt, das Atomzeitalter zu überwinden, werden unsere Hinterlassenschaften dies mit künftigen Generationen tun.

    Zukunftsoptimismus und Fortschrittsdenken haben in Bezug auf die Atomenergie viel von ihrer utopischen Perspektive verloren. Statt die Welt von morgen gestalten zu wollen, tut die Menschheit jetzt besser daran, sich in kollektiver Schadensbegrenzung zu üben. Das ist zwar unspektakulär, aber notwendig. So wurde bei der internationalen Zusammenarbeit bisher in viel zu kleinen Kategorien gedacht. Doch gerade hier findet sich die Gelegenheit, Zukunft und Fortschritt zu vereinigen. Die Verantwortung für unseren Planeten muss endgültig über individuelle oder staatliche (Wirtschafts-)Interessen gestellt werden. Schließlich geht es um nicht weniger als uns alle.

    C. Meinecke
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    schrieb am 30.08.2011 um 15:45
    Es ist tröstlich, dass nicht nur wir "Alten" und "Technikfeindlichen" realistisch sehen, wohin der Wahn zwischen kurzer Nutzung und langer Atommüllentsorgung führen kann.
    Hoffentlich gibt es viele junge Leute, die das genau so sehen.
    Danke für diesen Artikel.
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    schrieb am 30.08.2011 um 16:47
    Zitat: Was ist heutzutage davon geblieben? Unzählige Störfälle und 2 Katastrophen mit INES 1-Klassifikation haben nicht nur unser "Vertrauen" in die Nutzbarkeit der Atomkraft zerstört, sondern auch unseren Optimismus. Zitat Ende.

    INES 1 und 2 Klassifikationen stellen keine Bedrohung dar, sowas kann passieren.

    Fukushima hat uns nicht nur die Zerbrechlichkeit unserer Hightech-Anlagen demonstriert, sondern auch unsere Hilflosigkeit im Umgang mit ihren Folgen.

    Neben Tschernobyl eine der WENIGEN ernsten Unfälle in kerntechnischen Anlagen. Die unszähligen Unfälle, Katastrophen und Risiken, die von nichtnuklearen Anlgen ausgehen, werden von den Kernkraftgegnern gerne ausgeblendet.
    In Japan sind über 20000 Menschen durch Erdbeben- und Tsunamifolgen umgekommen, Fukushima ist im Vergleich dazu nur ein Nebenschauplatz. Bisher NULL Strahlentote.

    http://www.buerger-fuer-technik.de/body_wie_viele_menschenleben____.html
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html
    http://www.energie-fakten.de/pdf/risikovergleich.pdf

    Zitat: Von den horrenden Kosten und der Unmöglichkeit einer sicheren Lagerung einmal ganz zu schweigen. Zitat Ende.

    Die Endlagerung wäre auch nicht unproblematischer als bei chemischen Giften. Sie nur politisch nicht gewollt! http://www.buerger-fuer-technik.de/body_endlager_argumente____.html

    Zitat: Sie entstehen hier auf der Erde und müssen auch hier gelöst werden. Wenn wir Teil des Fortschritts sein wollen, müssen wir sicherstellen, dass künftige Generationen nicht noch stärker unter den Altlasten einer verfehlten Energiepolitik leiden werden. Zitat Ende.

    Die verfehlte Energiepolitik fängt gerade erst an (zumindest in Deutschland), Sonnen- und Windkraft sind nicht grundlastfähig, haben eine zu geringe Energie- und Leistungsdichte und konnten bis jetzt noch kein konventionelles Kraftwerk ersetzen.
    Statt dessen sollte man auf zukünftige Reaktorgenerationen setzen und natürlich auf die Kernfusion, die wirklich eine Alternative zur Kernspaltung wäre.
    In einem Thorium-Hochtemperatur-Reaktor ist eine Kernschmelze physikalisch-technisch ausgeschlossen. Aber nicht die Deutschen,sondern Chinesen und Inder arbeiten heute daran.
    Auch der Flüssigsalz-Reaktor ist sicher.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigsalzreaktor

    Die vierte Reaktorgeneration kann unsere Energieprobleme lösen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Generation_IV_International_Forum

    Zitat: Wenn es uns jetzt nicht gelingt, das Atomzeitalter zu überwinden, werden unsere Hinterlassenschaften dies mit künftigen Generationen tun. Zitat Ende.

    Genauso wie bei chemischen Giften, wo wir auch problemlos endlagern, und diese sind z.T. noch gefährlicher als die radioaktiven Abfälle. Außerdem: Die Welt gehört den Lebenden:
    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000853

    Zitat: Schließlich geht es um nicht weniger als uns alle. Zitat Ende.

    Und deshalb bin ich für Kernenergie, die bei geringen Risiko eine saubere, efiziente und preiswerte Energiequelle darstellt.
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    schrieb am 30.08.2011 um 16:32
    danke für die beiträge, auch wenn rebell und andere sich selbst davon nicht bewegen lassen, sondern immer dieselben parolen bringen und uns einige antworten schuldig bleiben.
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    schrieb am 30.08.2011 um 16:48
    Dass Du zu Deiner Einstellung zur Kernergie nicht abgerückt bist, zeigt, dass Du Dich mit meinen Argumenten nicht auseinandergesetzt hast.
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    schrieb am 30.08.2011 um 17:03
    wer deine argumente liest, ändert zwangsläufig seine meinung?
    unglaublich.
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    schrieb am 30.08.2011 um 16:53
    sorry, wer nicht ernst nimmt, was bisher passiert ist und auch nur von einem reaktor(typen) behauptet, er sei sicher, ist die diskussion nicht wert.
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    schrieb am 30.08.2011 um 17:45
    Zitat: wer nicht ernst nimmt, was bisher passiert ist und auch nur von einem reaktor(typen) behauptet, er sei sicher, ist die diskussion nicht wert. Zitat Ende.

    Damit hast Du Dich endgültig disqualifiziert, jemanden ab zu werten, nur weil er der (gebründeten) Ansicht ist, dass es einen sicheren Reaktortyp gibt, hat nichts mehr mit Sachlichkeit und Diskussionskultur zu tun.
    Dann begründe mal bitte, warum Du es so siehst. Und bring mit physikalisch-technische Beweise, die belegen, dass in einem Thorium-Hochtemperaturreaktor doch eine Kernschmelze passieren kann.

    http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/es-gibt-ihn-inhaerent-sicherer-kernreaktor-die-technik-der-hochtemperaturreaktoren/

    Im Forschungszentrum Jülich hat man übrigens den GAU bewusst herbeigeführt, um zu zeigen, dass der Reaktortyp sicher ist:
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/kernforschungszentrum-juelich-1967-kernforscher-leiten-gau-ein-keiner-hats-bemerkt/
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    schrieb am 30.08.2011 um 16:57
    @ Rebell

    Kontroverse Standpunkte sind gut und ich bewundere es, dass Sie Ihren auf einer Plattform wie dieser so konsequent durchziehen.
    Realitisch betrachtet ist Utopia ein Tummelplatz für Leute, die umweltpolitischen Themen sehr "grün" gegenüber stehen. Die Meinungen gehen daher sehr selten so auseinander. Von so etwas lebt eine gute Diskussion und sie bringt in der Regel auch ganz neue Aspekte in die Gesprächsrunde.

    Und vor allem gibt sie einen Einblick in die Argumente, die für Atomkraft sprechen könnten. Und genau an dieser Stelle kann man auch ansetzen und versuchen, neue Lösungsansätze zu finden.

    Denn seien wir mal ehrlich, der Großteil der Leute in Deutschland denkt ähnlich wie Sie über dieses Thema. So hat man auch die Möglichkeit, sich mit Ihren Argumenten auseinanderzusetzen und Aspekte vielleicht von einer ganz anderen Seite zu betrachten.

    Wer weiß, vielleicht finden wir genau in Ihren Argumenten irgendwann den Punkt, der auch Sie überzeugt ;-)
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    schrieb am 30.08.2011 um 17:17
    mit neuen lösungsansätzen beschäftigen sich einige experten und das sogar schon lange.
    insofern, im grundsatz richtig und den meisten lesern bekannt.
    dem respekt kann ich mich in großen teilen auch anschließen.
    die von ihnen genannte kontroverse diskussion hat aber wenig mit diesem austausch hier zu tun.
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    schrieb am 08.09.2011 um 11:20
    Von wem wird der "Rebell" eigentlich bezahlt? Marketing-Abteilung, Schwerpunkt Social Media bei RWE vielleicht? Das sieht doch ganz nach einer gezielten Unterwanderung dieses Forums aus... :o)

    Für mich ist ein entscheidender Kritikpunkt an der Atomenergie neben der ungelösten Endlager-Problematik jedenfalls die DEMOKRATIE.
    Eine Monopolstellung von 4 Großkonzernen, die etwa 90% des nachgefragten Stroms liefern, ist nunmal keine Marktwirtschaft. Da gibt es Absprachen statt Wettbewerb. Schließlich ist der Strompreis in den letzten Jahren im Bundesdurchschnitt stetig gestiegen, obwohl die Atomenergie ja angeblich für "günstigen Strom" sorgt. Der Preisanstieg ist nicht allein mit der Einspeisevergütung für die Erneuerbaren zu begründen, sondern mit der wachsenden Gewinnspanne der Großkonzerne, die auch günstig an der Strombörse eingekauften Strom teuer an die Kunden weitergeben. Im Übrigen hat eine repräsentative Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien kürzlich ergeben, dass 1/4 der Bevölkerung die 3,5ct/ kWh Förderung sogar noch für zu niedrig halten!
    Die Zukunft muss jedenfalls in der Auflösung von Monopolen und dem Übergang zu dezentralen Versorgungsstrukturen liegen. Dann brauchen wir auch keine Mega-Stromtrassen für den Windstrom aus der Nordsee oder Unterwasserkabel für Sonnenstrom aus der Wüste, wo ein großer Teil der Spannung schon beim Transport verloren geht. Schon jetzt sind es die Kommunen, die BürgerInnen und Landwirte, die das Gros der Investitionen in Erneuerbare Energie-Anlagen stellen. Wir nehmen unsere Energieversorgung einfach selbst in die Hand und gründen Bürgergenossenschaften. DA will ich hin :o)
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    schrieb am 08.09.2011 um 21:14
    Da komm' ich gerne mit!!! Das sehe ich ganz genauso!
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    schrieb am 12.01.2012 um 22:18
    Da bin ich auch dabei. ich finde sogar dass man alle Lebensgrundlagen den Monopolisten aus ihren Fingern nehmen sollte.. Keine Landwirtschaft mit Monsanto etc. keine Trinkwassernutzungsrechte für Konzerne wie z.B. Nestle, Keine kostenlosen Luftverpestungsrechte für Großverschmutzer wie RWE, EON, etc.
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    schrieb am 12.01.2012 um 22:19
    ..Und was ich noch vergessen habe, keinen Wohnraum an Spekulanten.
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