Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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"Kauf-nichts-Tag": Kaufen Sie Nichts!


Gerade die kommenden Wochenenden arten für viele Menschen in reine Shopping-Exzesse aus. Jeder kennt die Bilder von mit Einkaufstüten bepackten Menschenmassen, die sich durch die Innenstädte schieben. Für viele heißt Weihnachten einfach nur Einkaufen bis zum Umfallen: Geben um noch mehr zu Bekommen. Ein Zustand, der den Aktivist und Künstler Ted Dave im Jahr 1992 auf die Idee brachte, in Vancouver den „Buy Nothing Day“ ins Leben zu rufen.

Die Stadt Vancouver darf zu Recht als eine Brut-Stätte der weltweiten Umwelt-Bewegung bezeichnet werden. Hier gründeten Friedensaktivsten 1971 die wohl berühmteste Umweltorganisation aller Zeiten: Greenpeace. Hier ist der Geburtsort des kapitalismuskritischen Magazins „Adbusters“ und im Jahr 1992 wurde hier der erste „Buy Nothing Day“ organisiert. Die in Deutschland als „Kauf-nix-Tag“ bekannte Aktion ruft zu einem 24-stündigen freiwilligen Konsumverzicht auf. Sie gehört zu den ersten und bedeutsamsten Kampagnen, um Wirtschaft und Unternehmen mit der Macht des Verbrauchers zu konfrontieren. Denn jeder einzelne Dollar, jeder Euro ist Einkaufsmacht: eine von Verbrauchern oft zu selten entfesselte und von Unternehmen häufig in Frage gestellte Kraft.

„Alles in der Wirtschaft ist darauf angelegt, heute, jetzt, hier, sofort etwas zu kaufen. Ich war davon völlig erschöpft und dachte, vielleicht ist es eine gute Idee, endlich einmal eine Shopping-Pause einzulegen“, sagte Initiator Ted Dave damals. Er beschloss, einen Tag im Jahr festzulegen, an dem Menschen nichts kaufen sollten. Ted Dave suchte sich dafür den letzten Samstag im November aus. In Nordamerika ist dies der Tag nach Thanksgiving (Ernte-Dank-Fest) und zugleich auch der Beginn der langen Einkaufswochenenden für Weihnachten. Er entwarf ein paar Poster, die er in Vancouver und Umgebung plakatierte – heute ist seine Aktion weltweit wichtig und bekannt.

Einen ganzen Tag lang ganz bewusst nichts zu kaufen: Was soll man damit schon erreichen? Verschiebt man damit nicht einfach nur seine Einkäufe um 24 Stunden und dann wird weiter wie bisher konsumiert? Zunächst einmal ist  der „Kauf-nichts-Tag“ ein guter Anlass, das eigene Konsumverhalten bewusst zu hinterfragen – und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem es oft schwer ist, sich dem Konsumtrubel zu entziehen: kurz vor Weihnachten. Jeder, der einmal ausprobiert hat über 24 Stunden keinen Cent auszugeben – ob aus der Not oder aus freiem Willen heraus  – der weiß, das in dieser Zeit viel passiert. Man stolpert über Automatismen und Gewohnheiten („kein Tag ohne Butterbreze“), erkennt Nötiges und Überflüssiges, denkt vielleicht über Hunger und Durst, über Haben und Sein nach.

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Stand: 24.11.2010 von

Kommentare (61)   abonnieren

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    schrieb am 24.11.2010 um 11:00
    Das Nichts in der Mathematik:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Leere_Menge
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    schrieb am 24.11.2010 um 11:18
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    schrieb am 24.11.2010 um 11:21
    Wahrscheinlich ist es (k)ein schwarzes Loch!?
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    schrieb am 24.11.2010 um 11:43
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    schrieb am 24.11.2010 um 12:02
    YouMe, Du sollst Dir (k)ein Bild machen!?!

    Was sind schon paar hundert Millionen Sonnenmassen: fast nix?

    ---

    Das blöde ist: am Samstag wollte mich mit je-mand im Café treffen ...
    Da kann ich schlecht sagen: ich hätte gern k-einen Tee ...
    Vielleicht sollte ich lieber mit Nie-mand ins Café gehen?

    ---

    1: Was machstn heut?
    2: Nix.
    1: Des hast ja gestern schon gmacht.
    2: Ja, aber I bin ja ned fertig worn.
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    schrieb am 24.11.2010 um 20:59
    Versteh ich nicht. Ist nicht Nichts das Gegenteil von Etwas? Und eine leere Menge ist doch etwas, nämlich eine leere Menge, oder? Mein Mathelehrer sagte zum Beispiel mal: "Da gibt es etwas, das nennen wir eine Menge, und wenn sie kein Element enthält, ist sie eine leere Menge"
    (auh im Zitat das Wort "etwas" beachten!)
    ;`)

    Naja, ist nicht ganz neu, gebe ich zu. Spätestens ein gewisser Zenon (der mit dem Achill-und-die-Schildkröte-Paradox) hat den Witz schon gemacht, glaub' ich ;`)
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    schrieb am 24.11.2010 um 21:01
    Gibt's eigentlich auch Mathe-Läden, wo man leere Mengen kaufen kann?

    Auch bei Utopia City, als ich nachgesehen habe, war davon NICHTS zu finden ;`)
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    schrieb am 25.11.2010 um 08:59
    Kauf nix Tag ist natürlich eine schöne Sache! Das würde den meisten natürlich noch leichter fallen, wenn mal ein paar Werbe-für-nix-Tage dazukämen oder Ladentür- zu-Tage plus 20 Feiertage mehr Jahr!
    Das kann Utopia natürlich auch machen: Werbebannerfreie Tage + Öffnungszeiten von max. 8:30 - 18:30 Uhr (mit Mittagspause 12:30 - 14:30 Uhr, so wie das früher in unserem kleinen Buchladen üblich war) an Werktagen. An Sonn- und Feiertagen natürlich geschlossen! Da fahren dann die Server runter (ein hübsches "Heute geschlossen" -Schild baumelt im Bildschirm :-)!) und die Utopisten machen mal nix oder treffen sich live und unternehmen was Nettes miteinander. :-) Das Leben könnte so schön sein!
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    schrieb am 04.12.2010 um 13:10
    Eigentlich eine Gute Idee.

    Aber leider ist es doch so, dass wenn der kleine Buchladen Mittags geschlossen hat, der potentielle Buchkäufer zum großen Buchladen geht.

    Bei Webseiten ist das ebenso. Hier kommt noch hinzu, dass Mittagspause in verschiedenen Zeitzonen zu einer anderen Serverzeit stattfinden.

    Das Leben könnte wahrlich schön sein (mit Mittagsschläfchen).
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    schrieb am 25.11.2010 um 09:29
    Vergesst es Leute.
    Ich habe genug "Kaufnixtage" hinter mir und habe am Sonnabend ENDLICH mal die Gelegenheit ein wenig was zu kaufen.
    Dumme Terminüberschneidung, ich verspreche, daß es wieder viele Tage geben wird, an denen ich nichts kaufe :-)
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    schrieb am 25.11.2010 um 09:42
    Tja Wollmütze, da kannste mal sehen! Jetzt können schon nur noch zu viele Termine und Überstunden vor dem Kaufrausch schützen. So weit haben wirs gebracht! Wenns nicht so traurig wäre, wärs wirklich brüllend komisch!
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    schrieb am 25.11.2010 um 09:40
    Ich schließe mich Wollmütze an.
    Abgesehen davon, dass ich merke dass auch auf diese Plattform Ideen promotet werden, die zu NICHTS führen.
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    schrieb am 25.11.2010 um 09:53
    Grosse Freude

    Endlich gehts, wie bei mir mal um Nichts.

    { http://aboutnichts.blogspot.com/ }
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    schrieb am 25.11.2010 um 10:35
    Ja, sehr schön, ich freue mich, solche sinnvollen Kaufempfehlungen hier lesen zu dürfen. :-)

    Hier noch etwas mehr zum Buy Nothing Day:
    http://konsumpf.de/?p=9753

    Und hier ein Aufruf für Dresden:
    http://konsumpf.de/?p=10022
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    schrieb am 25.11.2010 um 10:37
    Endlich was vernünftiges. Eine alternative zu NICHTS wäre auch ZEIT
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    schrieb am 25.11.2010 um 10:39
    Nichts kaufen ist zeitlos
    spart aber auch Zeit.
    Ein Paradoxon ?
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    schrieb am 04.12.2010 um 13:03
    Naja, man muss ja mehr Zeit nicht mit mehr Druck zum Konsumieren gleichsetzen.
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    schrieb am 25.11.2010 um 12:35
    Aufruf zu "Null Cent Umsatz"? In welcher Welt lebt IHR denn?

    Diese Aufforderung zum "Kauf-nix-Tag" am ersten Advents-Samstag ist purer Hohn gegenüber allen Einzelhändler- und Dienstleister-Unternehmern und gegenüber, bevor der entrüstete Aufschrei kommt, den dortigen Mitarbeitern!

    Wer schreit dann wieder, wenn 2011 Arbeitsplätze im Einzelhandel wegfallen, weil die (Familien-)Unternehmen aufhören zu existieren, weil Ihr, die Kunden, 'mal so spaßige Ideen haben und einfach wegbleiben?

    Als "Gut-Menschen" funktioniert die Nummer, die Ihr vorhabt, nicht!

    Diskussion? Gerne!
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    schrieb am 25.11.2010 um 12:38
    Nee, nur einen Satz: velen herzlichen Dank für diesen Kommentar! :-)
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    schrieb am 25.11.2010 um 12:45
    Haaallooo Michael!

    Unsere Welt heißt "utopia" und wir dürfen da auch mal nix konsumieren! Und wir denken dabei mal einmal nicht an Arbeitsplätze (mit diesem Argument wird ja immer alles erschlagen) sondern nur an Lebensqualitäts- und Zeitgewinn durch NICHTSTUN.

    Aber Nichtstun war ja schon immer ein Luxus, der allen irgendwie suspekt ist.
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    schrieb am 25.11.2010 um 12:54
    Wahre Worte.
    Ich schlisse mich dem ganzen an,den es ist hier im grossen und ganzen Nichts zu sehen,auser den gedanken nichts zu Kaufen.

    Das dieses Weinachten für mich und meine Familie sehrwarscheinlich Nichts auf dem Gabentisch landen wird,weil einfach das Geld fehlt,weis ich jetzt schon das es an nichts fehlen wird,den ich habe euer Nichts gekauft.

    Oh habe gerade in der Fussgänger Zone gesehen wie ein Teurer Pelzmantel über den Ladentisch ging.
    Der Käufer hatte sich übriegens Nichts dabei gedacht,als er seine Kreditkarte zuckt,22.000 Euro berapt und in seinem Lamborginie seinen Weinachtseinkauf vortsetzt.

    Für mehr als 15 Millionen Deutsche ist das Weinachtsfest ein Trauerfest.

    Eure debatte über Kaufen wir nichts ist für dies Leute ein schlag ins Gesicht.

    Wen also die Politik so weiter geht, wird es für viele in nicht al zu verner Zukunft so aus gehen, das sich der Grossteil der Bevölkerung,Nichts mehr leisten kann.

    Solche Ideen könne wierklich nur Leute haben dehnen es verhältnismäsig gut zu gehen scheint und es sehrwarscheinlich an Nichts fehlt.

    .

    Oh du Fröhliche.
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    schrieb am 25.11.2010 um 12:56
    Die, den Einkaufen zum Lebenssinn geworden ist, werden wie immer einkaufen. Also keine Angst liebe Einzelhändler (meine Frau ist auch EINE). Für mich ist das eine symbolisch, originelle Aktion und wir sollten abwägen- was ist wichtig, brauche ich das oder was stelle ich sinnvolles mit meiner shoppingfreien Zeit an...
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:25
    Es geht beim BND ja mitnichten darum, die Einzelhändler zu schädigen, indem man einen Tag nichts einkauft - das wäre recht sinnlos und man verschiebt die Einkäufe auf einen anderen Tag und alles geht so weiter wie immer. Vielmehr ist es, wie jemand hier schon schrieb, eine eher symbolische Aktion, bei der es darum geht, sich bewusst zu machen, wie sehr Konsum für viele zum Lebensinhalt geworden ist - und dass man mit seinem gedankenlosen Konsum zur Zerstörung der Welt (und damit am Ende auch aller Arbeitsplätze, dem heiligen Gral unserer Gesellschaft ;-) beiträgt.

    Siehe u.a. auch:
    http://konsumpf.de/?p=6286
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    schrieb am 25.11.2010 um 14:45
    So, sehr guter Kommentar, es muss nämlich allen mal klar werden, dass der Zug komplett in die falsche Richtung dampft. Und natürlich ist der Kauf-nix-Tag nur ein symbolischer Akt an den sich der Kauf-wenig-Tag und der Kauf-bewußt-Tag und der Kauf-regional-Tag und der Kauf-saisonal-Tag und der Meide-Discounter-Tag und der Kauf-beim kleinen-Einzelhändler-Tag und der Kauf nicht im Internet Tag und und und . . .
    Ganz wichtig wäre es, wenn wir den Turbo-Kapitalismus-Wachstumszwang-Rausch aus unserem Leben verbannen könnten (Memo: Frau Merkel war in Krise wieder "kreativ" und hat ihr "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" aus dem Hut gezaubert und wir alle bejubeln heute, dass wir wieder so viele nobele Spritschlucker nach China liefern können).

    Aber wie?

    Ich plädiere für die Wiederentdeckung der Langsamkeit!
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:47
    @michael.gliss: wenn ich mich umschaue, dann umgibt mich mittlerweile (leider) eine komplett kosumgesteuerte Welt, in der sehr viele Menschen ihren Frust durch Shopping-Attacken zu kompensieren versuchen und es anscheinend als Bereicherung empfinden, sich durch überfüllte Geschäfte zu quetschen, um pünktlich zum "Fest der Liebe" gegenseitig ihre Massengeschenke auszutauschen. Ich denke mit Horror an die bevorstehenden Einkaufssamstage, die mit Advent oder Weihnachten absolut nichts (mehr) zu tun haben. Für mich gibt es da nur eine Lösung: aus diesem kranken System ausklinken und ja: "null-Cent-Umsatz" verursachen! Viele Grüße, Gita
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:55
    Hallo? Mit Eurer Aktion trefft Ihr Unbeteiligte, die Kaufleute, Ihr wollt aber am Bewußtsein etwas ändern!
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:59
    Irrtum, ich habe mein Bewusstsein schon lange verändert und indem ich es liebe und lebe, gebe ich es auch an andere weiter!
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    schrieb am 25.11.2010 um 14:03
    Man könnte ja mal 'ne Umfrage starten, die erheben soll, wieviele Leute es tatsächlich als Bereicherung empfinden, sich durch überfüllte Geschäfte zu quetschen.
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    schrieb am 26.11.2010 um 15:38
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    schrieb am 26.11.2010 um 15:52
    Ja, YouMe, würde dadurch doch deutlich, wie sehr gefühlte Zwänge das Leben bestimmen.
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:05
    Prima Idee, den "Kauf-Nix-Tag" auf einen Samstag zu legen... den Tag, an dem ich als berufstätige Alleinerziehende regelmäßig den Lebensmittel-Wocheneinkauf erledige(n muß) !
    Bin also bestimmt nicht dabei - denn auf Freitag-Abend werde ich den sicher nicht verlegen - da habe ich mit Kind und Freunden Schöneres vor....

    Aber abgesehen davon finde ich so "xx- Tage" (ich glaub´, mittlerweile gibt es keinen Tag im Jahr, der nicht mit irgendeiner schwerwiegenden Bedeutung versehen ist) sowieso ziemlich blöde ...

    Zitat: "Jeder, der einmal ausprobiert hat über 24 Stunden keinen Cent auszugeben – ob aus der Not oder aus freiem Willen heraus – der weiß, das in dieser Zeit viel passiert. Man stolpert über Automatismen und Gewohnheiten („kein Tag ohne Butterbreze“), erkennt Nötiges und Überflüssiges, denkt vielleicht über Hunger und Durst, über Haben und Sein nach."

    Wird wohl kaum so sein, dass ich ganz außergewöhnlich nachdenklich bin, aber über "Nötiges und Überflüssiges", über "Hunger und Durst", über "Haben und Sein" denke ich doch tatsächlich öfter (sozusagen rund ums Jahr) nach und versuche, die Ergebnisse meines Nachdenkens in meinem Kosum-Verhalten umzusetzen (was mich allerdings nicht daran hindert, vor Weihnachten auch Weihnachtsgeschenke für liebe Menschen zu kaufen)....Im Übrigen wird ein Tag des Nichts-Einkaufens in unseren Lebenskreisen sicher nicht zu Hunger- und Durst-Erfahrungen führen - warum also sollte ich an diesem Tag gerade darüber nachdenken? Weil ich (bei gefüllter Speisekammer) mal einen Tag kein Geld ausgegeben habe? Weil ich einen Abend kein Geld für Kino/Theater/Kneipe ausgegeben habe?

    Also mir tut der Initiator dieses Tages wirklich leid, dass er so leiden musste ("Alles in der Wirtschaft ist darauf angelegt, heute, jetzt, hier, sofort etwas zu kaufen. Ich war davon völlig erschöpft und dachte, vielleicht ist es eine gute Idee, endlich einmal eine Shopping-Pause einzulegen“, sagte Initiator Ted Dave damals. ") Hoffentlich hat ihm der kauffreie Tag einmal jährlich geholfen, aus seinem Erschöpfungszustand wieder ´rauszukommen - den er ja offensichtlich nur deshalb erreichen konnte, weil er soviel Geld zum Ausgeben hatte....vielleicht hätte er das dann an seinem Kauf-Nix-Tag nicht horten, sondern gleich an die geben können, die das Erlebnis derartiger Erschöpfung durch "Shopping-Exzesse" gerne mal haben würden...
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    schrieb am 26.11.2010 um 10:58
    [gelöscht]
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:18
    Vor allem: Was soll ein Tag ohne Konsum oder jeglichen Kauf bringen? Dann kauf ich die Windeln etc. für meine Tochter halt schon morgen oder am Montag. Gekauft wird's eh.

    Halte ich nix von. Zielgerichtet bestimmte Dinge in bestimmten Läden GAR NICHT kaufen, das wäre unterstützenswert.
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    schrieb am 25.11.2010 um 13:49
    da lacht der buddha und wundert sich...

    das ist schon ein bisschen absurd, das nichts zu kaufen...

    redbull ist ja auch kein laden,

    bei dem man flügel leihen kann,

    auch wenn sie das millionenfach behaupten!
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    schrieb am 25.11.2010 um 14:32
    Wenn man für ein solches Umdenken einen speziellen Tag inszenieren muss heißt das für mich: Ein Armutszeugnis für die alltägliche Arbeit der Überzeugungsarbeitsleistenden.
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    schrieb am 25.11.2010 um 14:53
    Ich schliesse mich dieser Argumentation an.
    Den es bringt Nichts,aber auch gar nichts im Sinne einer Nachaltiegen Zukunft.

    Also wo liegen eure Visionen.

    Vorschlag

    Eine Kaufhauskette,die sich auf Fair trade Produckte umgestelt hat,ist für mich ein Weg dehn es gibt im Auge zu behalten und lohnt zu gehen.

    Und da kann man dan Sagen Kauft etwas,den es hilft den Armen ihr Leben zu leben.
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    schrieb am 25.11.2010 um 14:41
    Liebe utopist/inn/en,

    am "Buy Nothing Day" / "Kauf-nichts-Tag" macht ihr ja schon ne tolle Campagne bzw. eigentlich schon jetzt, was ich sehr begrüße.
    Aber wie alle Anti-/Gegen-Demo's/Aktionen, finde ich auch Eure Anti-/Gegen-Aktion, besonders Eure Werbung für NICHTS, nur HALB GUT. ;)

    Diejenigen, die wissen warum sie gegen (viel) Konsum sind, wissen zumindestens warum sie dagegen sind.
    Es fehlt aber die Orientierung, der Geschockten, Verwirrten,... manchmal auch der Gegener/innen selbst, was denn statt dessen gut bzw. besser oder freundlicher wäre, was ausschlaggebend für den pädagogischen Erfolg einer Anti-Konsum-Demo/Aktion/Kampagne wäre/ ist.
    Vielleicht habt ihr ja sowas sowieso schon vor obwohl Ihr schreibt, dass Ihr am Kauf-nichts-Tag im ProduktGuide die Rolläden runter lassen und ein ganz besonderes Produkt anbieten wollt: "Nichts"

    __STATT dem NICHTS, was auch ich nicht attraktiv finde__

    Wir wär es mit einem noch besseren PRODUKT; "GRATIS-LEBEN - zum selbst organisieren": einer Liste mit Schenk- und Gratis-Ökonomie-Initiativen und deren Produkten z.b. "Couchsurfing", "Schenk-Läden", "Nachbarschaftshilfe"-/ "Tauschring"en, "freien Radios"(Sendern), upcycling,...
    mit "autoorga" oder "selbst organisiert"en "Gemeischaften" und "Netzwerken", wo einander geschenkt und evtl. noch getauscht wird, aber nicht gekauft, mit "Sharing"-Unternehmen, "Selbsthilfe-Werkstätten", "Skill-Sharing-Netzwerk"en,... für ein "gratis-Leben", Umeinander-Kümmern, Füreinander-Sorgen, Mit-Einander-Teilen,...

    Ganz viel davon findet Ihr im Forum/wiki für Kooperative Initiativen dem coforum [www.coforum.de] oder wenn Ihr die "Begriffe" im Internet sucht.

    Was es sonst noch gibt an gratis-Leben-Initiativen könnte ja mal hier, auf dieser Seite von utopia.de oder im coforum [www.coforum.de] eingetragen werden.

    Mir fällt gerade noch "Trampen" ein, und "Containern" oder besser "Anbau-Verbraucher-Kollektive", die es schon gibt nutzen oder selber welche bilden,... "Mitfahrzentrale"n, wo die Mitnehmenden nix für die Mitnahme verlangen, meist ergibt sich interessantes Gespräch und wer mich mitnimmt hat immer Glück, schon wegen der Lebensberatung oder weil ich ein guter Zuhörer bin und gute Ideen weiter trage,... ;)

    __Lasst uns hier ein "Thik-Tank" eröffnen, wie Du, ich, wir,... vom Konsum weg kommen!!!!__

    fROYndliche Grüße!!
  • gelöscht am 25.11.2010 um 15:01 von ENERGIEwandel
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 25.11.2010 um 15:23
    Guter Tip denkt einmal über Ramadan nach.

    Warum solte ich den hier ein neues Bewustsein ins Leben rufen wen es dieses schon gibt.Es ist anscheinend noch nicht in der Westlichen Kultor und in den Köpfen ihrer Nachbarn angekommen.

    Liegt vermutlich daran das es sich bei dieser Religion in vielen Leuten Augen um eine Teroristiche Vereinigung handelt.
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    schrieb am 25.11.2010 um 15:52
    sind halt noch nicht alle so weit / bewusst wie Du ;o))

    ~ fROYndliche Grüße aus der vereinnahmten DDR, wo es auch schonmal einer freundlichere Kultur unter den einfachen Leuten gab und sowieso fast alle viel gleicher waren bzw. die Unterschiede zwischen den meisten Menschen nicht sooo groß ! ... )o:

    Wenn wir eine freundliche/re Gesellschaft/ Kultur wollen, können wir das am ehesten, wenn jede/r an sich arbeitet, Konkurrenz-Verhalten wieder mir freundlichem Verhalten überschreiben, eine freundliche Grundeinstellung einnehmen,... und Hilfe, Rat anbieten, Gegenstände (die ich grad selbst nicht brauch) zum gemeinsamen Nutzen, als Ausleihe,... zum "Weiter-Leihen" oder "Weiter-Schenken".

    Hab ich auch schon alles gemacht, z.B. Bücher und Film-DVD's zwar nicht gleich weiter-geschenkt, sondern in das Buch / auf die DVD eingetragen, dass sie nach dem Lesen, Anschauen an mich zurück oder an weitere Interessierte weitergereicht werden sollen, so ermögliche ich vielen Menschen, diese auch zu nutzen, ist total toll, denn es entwickelt sich eine Kultur, daraus, ich bekomme auch Angebote.

    Aber da muss Mensch erstmal drauf kommen, dass sowas geht,..

    Darum die Idee "Think-Tank", damit Menschen sowas lesen und ausprobieren und nachmachen können.

    ...und nochmal : fROYndliche Grüße !!
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    schrieb am 25.11.2010 um 17:10
    Thema Fasten im Ramadan: Das gibt es übrigens auch im christlichen Glauben und - was wohl außer den Insidern kaum jemand weiß - neben der Zeit vor Ostern ist auch die Adventszeit eine Fastenzeit.
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    schrieb am 25.11.2010 um 16:24
    Aktion ist zwar ganz PR-wirksam, doch bringen tut sie wohl nichts, da der falsche Konsum nur verschoben wird. Besser ist doch ein ständiger RICHTIGER Konsum! www.facebook.com/jumpeco
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    schrieb am 25.11.2010 um 17:08
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    gelöscht am 25.11.2010 um 19:45 von as-grown
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 25.11.2010 um 17:35
    kaufen / nicht kaufen... wer braucht konsum? schaffen wir doch lieber das geld ab!
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    schrieb am 25.11.2010 um 18:08
    bin schon dabei - das liebe Finanzamt ist mir bei diversen Selbstversuchen immer gern behilflich ...
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    schrieb am 25.11.2010 um 17:40
    @ roy.ly: dem kann ich mich nur anschließen. Wir sollten die Gelegenheit DAFÜR nutzen kreativ zu sein, anstatt DAGEGEN zu sein aus seinem gewohnten Trott auszubrechen und mal über sein Konsumverhalten zu reflektieren.

    Verschenken ist eine tolle Idee und passt auch super in die europäische Müllvermeidungswoche, die noch bis Sonntag läuft. Peekaboo schlägt in diesem Zusammenhang die Verschenk- und Tauschbörse www.netcycler.de vor:
    http://www.utopia.de/blog/netcycler-vom-konsum-zur/aktion-im-rahmen-der-europaeischen

    Alle die knapp bei Kasse sind, können sich an diesem Tag beschenken lassen und die anderen verschenken oder tauschen was.

    Eine andere Möglichkeit ist das bereits erwähnte und auf http://konsum-los.de/ vorgeschlagene Containern. Damit leistet man auch gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Müllvermeidung im Rahmen dieser Aktionswoche. Ich finde es pervers, dass Mitarbeiter in Lebensmittelgeschäften entlassen werden, wenn sie ein zum Wegwerfen bestimmtes Brot mitnehmen. Lasst uns doch diese Regeln des Konsum- und Wegwerfzwangs anprangern indem wir den Kauf verweigern und uns anschließend aus dem Container bedienen. Auf Konsum-los.de werden hoffentlich viele Erfahrungsberichte zu dieser effektiven Müllvermeidungsaktion gepostet.

    Dieser Tag kann als eine Art Streik gegen Missstände verstanden werden und sowas gefährdet keine Arbeitsplätze.
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    schrieb am 26.11.2010 um 15:56
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    schrieb am 26.11.2010 um 21:40
    gibts auch bei Facebook als Veranstaltung:

    http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=163274903709832&index=1

    nur falls es jemanden interessiert ;)
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    schrieb am 26.11.2010 um 22:11
    Veggitag - Veganertag - Weltkindertag - Muttertag - Vatertag ähm Himmelfahrtstag - Mobil-ohne-Auto-Tag -
    Klimaschutztag ect.ect....
    .....mir scheint wir brauchen doch so einige Tage um uns an wesentliche Dinge zu erinnern! Was ist nur los?
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    schrieb am 18.01.2011 um 19:07
    Einmal im Jahr solch Tag bringt nix viel,
    einmal die Woche schon eher !

    LG Seebär
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    schrieb am 18.01.2011 um 19:13
    @Seebär, da hast du vielleicht Recht. Doch einmal im Jahr schärft vielleicht das Bewusstsein, lässt über kritisch über fehlgeleiteten Konsum nachdenken und ändert vielleicht Gewohnheiten von dem Einen oder Anderen.
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    schrieb am 24.11.2011 um 13:58
    Also der 27. ist ein Sonntag. Da gibt es doch in Deutschland meistens sowieso nix zu kaufen.....
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    schrieb am 24.11.2011 um 14:18
    danke, wir haben's korrigiert.
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    schrieb am 24.11.2011 um 16:50
    Wir veranstalten an diesem Tag einen Verschenk-Bazar. Jeder kann bringen, was er nicht mehr braucht und verschenken. Und jeder kann nehmen, was er möchte. Ohne Verpflichtungen... Ich freu mich schon drauf!
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    schrieb am 26.11.2011 um 09:44
    Na, das ist doch mal nix.

    Wie wäre es mit einem Tag ohne Wasser, oder mal ne Woche oder so.
    Da wird man da schon merken was wirklich wichtig ist.
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    schrieb am 26.11.2011 um 10:43
    Gegensteuernd hierzu sind momentan ja diese schlimmen (wie ich finde) Plakate:
    "Weihnachten wird unterm Baum entschieden!"

    Dieses Statement ist der größte Schwachsinn, den es gibt.

    Und ich frage mich:
    WAS bitte entscheidet sich?

    Wer die meisten Geschenke bekommt? Wer am großzügigsten war?
    Wie die Stimmung ist (womöglich in Abhängigkeit der Geschenke und der Erwartungshaltung?)

    Grrrhhhhh....grausig!!!

    (Das nur am Rande und nicht ganz passend hierzu, aber es musste raus :-))
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    schrieb am 27.11.2011 um 11:22
    Wie wärs denn statt dessen mit containern gehen?!
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    schrieb am 27.11.2011 um 16:52
    Hallo,

    dieses Jahr hab ich den Kauf-Nix-Tag total verpennt. Aber außer die taz und Lebensmittel hatte ich sowieso nichts gekauft. Ich habe schon vor Jahren diesem ganzen Konsumterror abgeschworen. Übrigens nicht nur zur Adventszeit, meistens auch das ganze Jahr. Mal sehn, ob ich mich noch mehr einschränken kann.

    Grüße, Blätterwald
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    schrieb am 29.11.2011 um 10:53
    EinTag nix kaufen, wow, was für eine Leistung für eine total kranke Welt!
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    schrieb am 04.12.2011 um 13:08
    Patagonia hat eine Kampagne in den USA (hier, weiß ich nicht) gestartet und unter einer ihrer Jacken geschrieben: Kauft mich nicht!
    Kauft nur, was Ihr braucht.

    Auch nicht schlecht.

    Leider freuen sich viele Leute darüber, dass es verkaufsoffene Sonntage gibt. Ich kann mir schöneres vorstellen als einzukaufen an einem sonnigen Sonntag ;-) und überhaupt.
    Früher war es für mich als Französin hier ganz furchtbar am Samstag Mittag vor geschlossenen Läden zu stehen. Dann habe ich mich umgestellt. Nun finde ich das doch angenehm, frisches Brot am Sonntag bekommen zu können.
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