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Fundstück

Heike Makatsch: Promi pusht Prius


Sie tritt mit der Werbekampagne für den Wagen in die Fußstapfen von bekannten Stars wie Tim Robbins, Susan Sarandon, Diane Keaton, Robin Williams oder George Clooney, die allesamt in ihrer Rolle als Vorbilder für mehr Umwelt- und Klimaschutz plädieren. Allerdings werben Letztere schon seit längerem ins grüne Mäntelchen gehüllt.

Makatsch wirbt nämlich aktuell als Botschafterin für den neuen Toyota Prius mit Hybridantrieb – unter anderem tritt sie in einem aktuellen TV-Spot über den neuen Flitzer auf. „Ich will schützen, was ich liebe“, sagt Sie knapp in dem Kurzfilm. Zuvor teilen auch Marathon-Man Carsten Eich und Solar-World-Gründer Frank Asbeck ihre Ansichten zum Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung dem Publikum mit. Es geht um den Prius der dritten Generation, dessen CO2-Emissionen bei 89 Gramm pro Kilometer liegen mit 100 kW/136 PS Systemleistung. Durchschnittlich verbraucht der Neue von Toyota 3,9 Liter Benzin.

Der Spot:


Der TV-Spot läuft gerade auf allen großen Sendern in Deutschland. Und da die Schauspielerin sich seit Jahren als Oxfam-Botschafterin engagiert – Oxfam ist eine 1942 in England gegründete unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich weltweit gegen Hunger, Armut und soziale Ungerechtigkeit einsetzt – ist sie als „Testimonial“ sicherlich glaubwürdiger als so manch andere. Obwohl sie dafür bezahlt wurde. Mit Esther Schweins, die neuerdings für Dr.-Scheller-Bio-Kosmetik wirbt, scheint Heike Makatsch eine Vorreiterin dieses möglichen Trends unter deutschen Prominenten – für den es hierzulande langsam echt mal Zeit wird.

Wir nehmen es sicher nicht jedem ab, aber egal: Sollten Sie demnächst Iris Berben für Natur-Haarfärbemittel werben sehen, Johannes B. Kerner für Wochentags-Vegetarismus und Tommy Gottschalk  für den Bio-Fruttini-Mix ohne Gelatine, dann haben die Unternehmen den Trend erkannt und der strategische Konsum erreicht hoffentlich und endlich die breite Masse. Zu diesem Zweck ist jede Kampagne zu begrüßen.
Stand: 03.08.2009 von

Kommentare (13)   abonnieren

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    schrieb am 03.08.2009 um 19:00
    Gaubwürdigkeit "Obwohl sie dafür bezahlt wurde". Toll, daß für das grüne Mäntelchen bezahlt wird. Die anderen tun's sicher auch medienwirksam monetär vergütet. Oder hat dafür jemand etwa kein Honorar bekommen? Die bitte vortreten, die es um der Sache willen tun. Das macht erst glaubwürdig!
    Und was Autowerbung betrifft: Ich warte auf den Promi, der öffentlich erklärt: Ich fahre ressourcenschonend mit der Bahn, leiste mir privat kein Auto sondern betreibe Carsharing, setze mich für den (Wieder)ausbau regionaler Netze ein, beziehe grünen Strom, kaufe fair und ökorrekt, weil ich es mir leisten kann und verhalte mich auch sonst umweltschonend und bewußt, muß also nicht für mein medienwirksames Auftreten bezahlt werden.
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    schrieb am 03.08.2009 um 21:17
    Liebe Werbeagenturen,

    hiermit bewerbe ich mich für einen Werbespot, bei dem es um Umwelt geht.
    Ich möchte aber nur die Spots angeboten bekommen, die auch viel Geld
    bringen, damit ich mir einen Prius kaufen kann.

    Vielen Dank
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    schrieb am 12.08.2010 um 18:31
    H i , damit bekommst Du vermutlich kein solches Angebot, aber vielleicht eines als Kabarettist ;`)
    vielleicht sogar im Fernsehen, allerdings weil es politisch brisant ist, erstmal nur in Sendungen, die nach 21.30 laufen ;`)

    Dann sag mir bitte bescheid, denn das würde ich nicht verpassen wollen ;`)
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    schrieb am 03.08.2009 um 23:43
    wenn der Porsche Cayenne Fahrer auf den Prius umsteigt, seine Freunde ihn dafür loben, er selbst ein neues Gefühl in Richtung verantwortliches Handeln erfährt, ja dann finde ich war das hier eine Zielgruppenwerbung. (( | ^^
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    schrieb am 04.08.2009 um 07:42
    Das ganze würde mich mehr beeindrucken, wenn die Prominenten mehr aus Überzeugung denn aus Geldgründen für nachhaltige Produkte werben würden. Oder glauben Sie, dass Fr. Makatsch bei dem Spot leer ausging?
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    schrieb am 07.08.2009 um 12:41
    Der weiterentwickelte Prius ist auch nur eine Übergangslösung. Auch wenn 3,9 l in der Fahrzeugklsse sehr wenig ist, sind es 3,9 l zuviel. Der Ansatz kommt zu spät.
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    schrieb am 01.12.2009 um 18:03
    Seh ich ähnlich. Für lange Distanzen: Bahn, für kürzere: Straßenbahn etc. und Fahrrad oder zumindest Fahrzeuge wie Twike Active und Aerorider,

    wobei auch da entscheidend bleibt, die Stromerzeugung viel schneller als bisher auf erneuerbare Energien umzustellen, vgl. z.B. Wellenkraft, vgl. z.B. www.wavedragon.net , oder Windenergie, auch auf hoher See schwimmende Anlagen, vgl. z.B. www.sway.no , natürlich auch Solarenergie, (kleine) Laufwasserkraft, Geothermie etc.
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    schrieb am 04.02.2010 um 12:34
    Von wegen 3,9 l, hierzu der Test mit einem øVerbrauch von 5 Litern:

    http://www.utopia.de/ratgeber/verdient-hybridauto-das-image-eines-saubermanns-tabelle-hybrid?all#comment-307479

    Trotzdem lieber spät, als nie!
  • gelöscht am 28.09.2009 um 11:10 von admin
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 04.02.2010 um 12:50
    Generell : okay. Besser, als wenn sie für einen Nicht-Hybriden wirbt.

    Aber : ich mag trotzdem nur noch E-Auto fahren und harre noch eine Weile der (wirklich ökologischen) Dinge, die da kommen werden! :-)


    Marc
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    schrieb am 12.08.2010 um 18:18
    finde ich jetzt aber mal ein bisschen verfehlt, das umweltbewußtsein von ganz tollen "weltstars" an einer elektro- oder hybridautowerbekampange fest zu machen. george clooney wirbt ebenfalls für nespresso, ist er jetzt der gute oder der böse?

    so ist das nun mal in der welt des glamour......
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    schrieb am 12.08.2010 um 18:38
    Also ich nehme ihr das Engagement ab.

    Viele Kritiker machen einen weitreichenden Denkfehler: Wer z.B. in einem Bioladen angestellt ist, wird ja auch dafür bezahlt (wenn auch mit weniger Gehalt). Das ist noch kein Beweis, dass er Bioprodukte nur allein wegen dieses Jobs gut findet.

    Eine andere Kritik sagt, dass es noch besser wäre, für attraktive und gut ausgelastete Bahn / Tram etc zu werben, dazu für Rad oder (Elektro-) Tricycle zu fahren u.s.w. Das ist richtig, aber wenn man jemand überfordert, erreicht man de facto meist weniger, und leider wäre das für sehr viele Leute bis heute eine "ökologische Überforderung". Wenn diese Leute zumindest schon mal auf einen Pkw umsteigen, der umweltfreundlicher ist, als der Durchschnitt, wäre das schon ein guter Fortschritt
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    schrieb am 12.08.2010 um 18:42
    Bei dieser Gelegenheit ein Utopia Artikel, der 5 Vorteile aufzeigt, die z.B. Straßenbahnen gegenüber Pkw haben : http://www.utopia.de/blog/beitrag/5-vorteile-von-tram-strassenbahn
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