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Greg Craven auf der Utopia-Konferenz


Craven betritt die Bühne.
Er beginnt: "Was kann jeder einzelne von uns tun? Die Diskussion um den Klimawandel im Interesse unserer Kinder vorantreiben. Wir haben weitaus weniger Zeit als jeder von uns denkt. Die Frage nach dem Risiko des Klimawandels ist vergleichbar mit der Risikokalkulation wenn man ins Auto steigt und überlegt, ob man sich anschnallen soll. VOn Craven kann man lernen, wie man sieben Millionen Menschen erreicht. Kleiner Scherz: 7000000 auf Youtube plus die 500 Menschen hier im Saal ist gleich über die Hälfte der Menschheit (3500000000).

Craven ist fantastisch. Ein Lehrer, aber einer von der Sorte, die man sich gewünscht hätte - besonders in Physik und Chemie. Den Fächern, die er unterrichtet. Er zeichnet live die Tabelle aus seinem Hit-Clip "How it all ends".
http://www.youtube.com/watch?v=mF_anaVcCXg

Craven: "Wenn man sich das anschaut, kann man gar nicht anders als umzudenken."

Die Kommentare zu diesem Film haben ihn animiert, mehr Filme zu machen (inzwischen über 60). Außerdem ein Buch, das demnächst erscheinen wird.

Kritiker sagen: Man könnte in die Tabelle auch gigantische Mutanten-Hamster aus dem Weltall einfügen, das Resultat wäre das gleiche.
Craven dazu: "Stimmt. Aber das ändert nichts an der mathematischen Realität des Risikos. Wir müssen jetzt handeln, um den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, nicht zu verpassen.

Er empfiehlt das Video "Wake up, freak out, then get a grip".
http://www.youtube.com/watch?v=5T_3WJPYY9g

"Wir sollten es nicht Global Warming oder Klimawandel nennen, sondern "Global Climate Destabilization".
"Wenn uns die Auswirkungen treffen, wird es selbst in Nordamerika Hurrikane geben wie 'Katrina'. Biolebensmittel werden egal, wenn wir uns darum sorgen müssen, was wir überhaupt noch zu essen haben. Arsen im Trinkwasser wird kein Problem mehr sein, wenn wir darüber nachdenken müssen, ob uns das Wasser, das wir trinken, blind macht."

"Wir befinden uns in einer Situation wie in dem Film 'Titanic'. Und zwar in den zwei Minuten zwischen der Entdeckung des Eisbergs und dem Aufprall.

Sein Plan nach James Hansen (http://de.wikipedia.org/wiki/James_E._Hansen): Wir müssen uns von allen Kohlekraftwerken bis 2030 trennen! Die Hälfte muss weg bis 2020. Neue dürfen ab sofort nicht mehr gebaut werden.

Wir bräuchten eine soziale Lawine. Eine ökonomische und soziale Bewegung. Jeder muss jeden Tag aufs neue erwachen und sagen: Die Klimarettung ist das Wichtigste, was es gibt.

Jeder von uns muss zehn Menschen aktivieren. Meine Empfehlung: Sagen sie nicht: Ändere deinen Lebensstil, sondern: Erzähl es weiter. Nur so können wir schnell genug handeln. 'Pass it on.'

Manche sagen, das sei nicht möglich. aber mit dem Web 2.0 ist es schon möglich. Und zwar innerhalb von zehn Minuten 100.000 Menschen zu erreichen.

Mein Verleger wird mich hassen, aber: Mein Buch wird zu spät erscheinen, um alle Menschen schnell genug zu erreichen. Aber Sie können das!
Fangen Sie sofort an.

Designen Sie den Lawinen-Virus, starten Sie die Kampagne jetzt, und warten Sie nicht auf die Kampagne von außen."

Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.
Also sollten wir jetzt handeln."

von


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