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Welchen Fisch darf man noch essen?

Greenpeace Fischratgeber 2014

Wer Fisch genießen möchte, der muss auf den Haken achten: Viele Arten sind überfischt, einige sogar vom Aussterben bedroht. Die Methoden der industriellen Fischerei zerstören ganze Lebensräume und töten andere Meeresbewohner, die als ungewollter Beifang wieder zurück ins Meer wandern. Am besten reduzieren Sie Ihren Fischkonsum einfach - zu den berühmten Omega 3 Fettsäuren gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen. Falls es zum Abendessen doch einmal ein Fisch sein soll, dann zeigt der Greenpeace Fischratgeber 2014, welchen Sie ohne schlechtes Gewissen kaufen können. Auf beliebte Arten wie Lachs, Alaska-Seelachs, Dorade und Sardine sollten Sie - mit Ausnahmen - verzichten.


Welchen Siegeln kann man vertrauen?

Siegel wie das MSC (Marine Stewardship Council für Wildfischerei), ASC (Aquaculture Stewardship Council für Aquakulturen) und FOTS (Friends of the Sea) sind zwar Schritte in die richtige Richtung. Greenpeace aber hält keines der Siegel für uneingeschränkt vertrauenswürdig und empfiehlt den Greenpeace Fischratgeber als wichtigste Hilfe für die Kaufentscheidung. Greenpeace hat dafür mit Wissenschaftlern eine Methode mit strengen Kriterien entwickelt, nach der Wildfischerei und Aquakulturen in nachhaltig und nicht-nachhaltig eingeteilt werden. Beispielsweise reicht schon ein erfülltes Negativ-Kriterium wie z.B. Überfischung, Herkunft der Eier/Jungfische für die Zucht oder zerstörerische Fangmethoden für einen roten Warenkorb.

Dowload, Smartphone Version, App

Den Greenpeace Fischratgeber können Sie auch als als PDF heruntergeladen. Smartphone-Nutzer können sich eine Mobilversion abspeichern, seit Oktober 2014 gibt es den Greenpeace Fischratgber auch als App: Google Playstore, Apple App-Sore.

Thema: Klima- und Umweltschutz, Stand: 21.01.2014 von

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  • schrieb am 16.01.2014 um 17:12
    Hauptsache es schmeckt???
    Dann karren wir den Fisch halt von Island in alle Welt, damit wir "geniessen" können.
    Das ist wirklich umweltfreundlich und als Alternative empfehlenswert.
    Ich kanns nicht glauben, dass Gedanken nur bis zum eigenen Teller reichen!
  • schrieb am 16.01.2014 um 16:32
    Greenpeace informiert nicht umfassend! Das MSC-Siegel ist keine Garantie für "Fischgenuss ohne Reue", denn das Siegel steht auf j e d e r Wildfischverpackung in j e d e m Discounter!
    Letztendlich beeinflusst der Verbraucher mit seinem Kaufverhalten das Angebot!
    Es gibt allerdings echte Alternativen, z. B. Fisch aus küstennaher Fischerei aus Island, was die schärfsten Fischfanggesetze- und Kontrollen hat, das Land lebt von seinen Fischvorkommen vor der Isländischen Küste!! (Wild Ocean, TK-Fisch im Bioladen!!) Gute Qualität schmeckt eben auch gut. mehr weniger
  • schrieb am 30.03.2013 um 14:55
    Fische stellen kein omega3 selber her.....sie nehmen es durch die Nahrung auf...also Algen.
    Deshalb muss man nicht unbedingt Fisch essen... Es geht auch über Algen direkt oder halt Öle....reicht doch. Bis jetzt ist noch kein Vegetarier gestorben..meine Güte immer die Angst man bekommt nicht alles zu sich.. mehr weniger
  • schrieb am 21.03.2013 um 15:27
    Danke - genau zum richtigen Zeitpunkt vor Karfreitag ;-)
    Dann verzichten wir auf den Alaskaseelachs...
  • schrieb am 21.03.2013 um 14:54
    Gerade Aktuell:
    Gesundheitsfördernde Wirkung von Leinöl
    Leinöl eignet sich durchaus als ergänzendes Nahrungsmittel, kann aber Seefisch als Omega-3-Fettsäurelieferant nicht vollständig ersetzen
    Jena - Melanie Köhler von der Universität Jena hat in einer Humanstudie untersucht, ob Leinöl an Stelle von Seefisch als Omega-3-Fettsäurelieferant dienen kann. Das Öl wurde ausgewählt, weil es besonders reich an Alpha-Linolensäure ist und diese Fettsäure vom menschlichen Körper in die langkettigen und gesundheitsprotektiven Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden kann.

    Die Probanden – neun übergewichtige Männer und zehn übergewichtige Frauen, die alle von Bluthochdruck und Störungen des Blutzuckerstoffwechsels betroffen waren – bekamen acht Wochen lang täglich zwei Esslöffel Leinöl verabreicht. Das Durchschnittsalter der Versuchsteilnehmer lag bei 62 Jahren.

    Blutdrucksenkend und verbesserte Blutfettwerte

    Während der Studiendauer durften sie zudem keinen Fisch zu sich nehmen. "Beim Vergleich der Werte vom Beginn der Studie und nach den acht Wochen zeigten sich etwa doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren im Blut. Außerdem waren die Blutdruckwerte niedriger und die Blutfette verbessert", erläutert die Ernährungswissenschaftlerin.

    Aufgrund der Tatsache, dass durch die steigende Weltbevölkerung das Nahrungsmittel Fisch knapp zu werden droht, galt als weiteres Ziel der Studie alternative pflanzliche Omega-3-Lieferanten zu eruieren. "Angesichts leergefischter Meere sei Fisch aus Aquakultur auch keine Alternative. Denn der Fisch aus Wildfang enthalte deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren. Hinzu komme, dass beispielsweise Veganer, aber auch Vegetarier freiwillig auf den Verzehr von Fisch verzichten würden, so Köhler. Die Ergebnisse deuten nach Ansicht der Wissenschaftlerin aber darauf hin, dass sich Leinöl zumindest als ergänzendes Nahrungsmittel eignet. (red, derStandard.at, 20.3.2013)

    Soweit zu Fisch ist gesund. mehr weniger
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