4. Milch ist ein Naturprodukt – das viele technische Prozesse durchläuft
Für viele Menschen ist Milch eines der natürlichsten Produkte. Sie kommt frisch von der Kuh und kann ohne Zusätze getrunken werden. Doch in der Realität sieht das etwas anders aus. Denn Milch ist mittlerweile ein industriell verarbeitetes Lebensmittel, das statt von der Kuh frisch aus der Molkerei kommt. Dort wurde sie homogenisiert, in ihre Einzelteile zerlegt, pasteurisiert, wärmebehandelt, haltbar gemacht. Klingt nicht mehr so natürlich. Einen guten Überblick über die unterschiedlich behandelten Milchsorten gibt unser Ratgeber: Mein ökorrekter Milchgenuss.
5. Bio-Milch ist die bessere Alternative – aber die Kuh wirklich glücklich?
Soja-, Reis- und Hafer-Drinks
Viele glauben, Bio-Milch zu trinken ist ein guter Kompromiss. Sie stammt nicht nur aus biologischer Landwirtschaft, sondern ist auch noch gesünder als konventionelle Milch. Das stimmt, enthält Bio-Milch doch dreimal mehr Omega-3-Fettsäuren und mehr Vitamine, dafür weniger Schadstoffe als konventionelle Milch. Aber ist die Kuh, der man die leckere Bio-Milch zu verdanken hat, wirklich „glücklich“? Vielleicht stimmt die Aussage, dass Bio-Kühe ein freudigeres und leidarmes Leben führen. Doch was sie nicht von den Tieren aus Massenhaltung unterscheidet: Auch sie müssen jährlich kalben, werden teilweise künstlich befruchtet, vom Kalb kurz nach der Geburt getrennt und enden nach ihrem Job als Milchproduzenten im Schlachthof. Ganz zu schweigen von den Kühen aus konventioneller Landwirtschaft. Bis zu 40 Liter Milch geben die Turbokühe am Tag (normal wären etwa acht). Um diese Höchstleistungen zu erzielen, bekommen sie Kraftfutter, werden dauerschwanger gemacht und leiden an verschiedenen Krankheiten, wie Euterentzündungen, die schließlich mit Antibiotika behandelt werden. Davon hat dann auch der Mensch was, wenn er die Milch zu sich nimmt. Eine Kuh könnte 20 Jahre alt werden. Doch der Hochleistungsapparat muss nur etwa fünf Jahre durchhalten, bevor er dann zum Schlachter geführt wird.
Fazit - Seien Sie kein Milchmädchen
... und verlassen Sie sich nicht blind auf scheinbar plausible Gründe für einen Milchkonsum. Denn tatsächlich bringt fast jedes Argument, das für Milch spricht, auch eines gegen sie mit sich. Jeder sollte deshalb seinen Milchkonsum und die dazugehörigen Rahmenbedingungen einmal differenziert betrachten und die Frage „Brauchen wir Milch eigentlich wirklich?“ nicht außer Acht lassen. Dennoch müssen Sie nicht von jetzt auf gleich komplett auf Milch verzichten oder zum Veganer werden. Kaufen und trinken Sie Milch einfach bewusst. Und wenn Sie doch einfach mal versuchen möchten, auf Milchprodukte zu verzichten, dann werfen Sie einen Blick in unsere Galerien „Die 10 besten Milchersatzprodukte“ und Veganer Käse - die 5 besten Alternativen. Hier können Sie leckere Möglichkeiten entdecken, wie Sie auch ohne Milch gut versorgt sein können. Oder schauen Sie sich doch mal unseren Utopia-Test zum leckersten Soja-, Reis- und Hafer-Drink an.


Die besten Bio-Sojadrinks
Kommentare (164)
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Ich habs aber auch echt satt, ständig von euch beleidigt zu werden.
Bei anderem passiert das gleiche.
Es ist in etwa so:
Beitrag vom 04.05. fortlaufender Komment.
Beitrag vom 08.05. Antwort auf Komment.
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Beitrag vom 06.05 fortlaufender Komment.
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Beitrag vom 12.05 als Antwort auf Komment.
Beitrag vom 06.05 fortlaufender Komment.
So praktisch ist das nicht als Leser und es passt echt nichts zusammen. Es sind Diskussionen in Diskussionen in Diskussionen und es guckt kaum einer so genau, wann was geschrieben wurde, die meisten schreiben neue Beiträge, also fortlaufend. Ein riesen Hickhack. mehr weniger
Ich wurde angegriffen, obwohl derjenige meinen Kommentar nicht begriffen hat. Es wurde aufgrund Verschiebungen hier aus dem Zusammenhang gerissen und ich blöd angemacht, aber das ist für euch OK ja?
Ist ja schön.
PS: ich selber hatte die Antwortfunktion erwähnt und gerade die macht ja diese Probleme, weil man als Leser nicht differenziert, was jetzt eine Antwort zu was ist. So kommt es, dass ein Scherz meinerseits, ein Grund für jemanden war, über mich dummes Zeug zu schreiben. mehr weniger
Es ist echt schwer auf Utopia eine Unterhaltung zu führen. Auch wenn es theoretisch gut ist, auf einen Beitrag zu antworten, liest es sich bekloppt, wenn zwischen den Beiträgen andere schon geantwortet hatten. Dann kommen nämlich strunzdumme Bemerkungen, weil der Leser nicht gerallt hat, worauf sich meine Antwort bezog. mehr weniger