Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Geld und Umwelt - die Kolumne von Thomas Jorberg

Geld ist für die Menschen da!


Von Thomas Jorberg

In der Vergangenheit ist der undurchsichtige Markt abstrakter Finanzprodukte weitgehend dereguliert worden. Umgekehrt kam es im realwirtschaftlich orientierten Bankgeschäft zu einschränkenden Vorschriften. Beide Entscheidungen weisen in eine Richtung: Der Geldmarkt wurde zunehmend von der Realwirtschaft und den Bedürfnissen der Menschen entrückt.

Komplexe abstrakte Finanzprodukte dominieren den Finanzmarkt

Ein Charakteristikum des „modernen“ Finanzmarktes ist, dass kaum jemand dessen Entwicklungen und vielschichtige Produkte noch wirklich beurteilen kann. Diese dienen heute größtenteils dem Zweck, durch Spekulation Geld mit Geld zu verdienen. Solche Aktivitäten setzen zumeist auf tatsächliche, vermutete und selbst beeinflusste oder gar verursachte Preisänderungen von Devisen, Aktien, Grundstücks- oder Rohstoffmärkten. Vereinzelte Kontrollversuche verschwimmen im Angesicht der Komplexität und Intransparenz. Über die Aussagekraft von sogenannten Stresstests gibt es beispielsweise fast so viele Meinungen wie erschienene Artikel.

Traurige Tatsache ist, dass bei vielen Großbanken nur noch rund zehn Prozent der Gewinne durch die Finanzierung der Realwirtschaft erzielt werden. Der Rest wird durch Produkte realisiert, die sich kaum oder gar nicht an wahren realwirtschaftlichen Werten orientieren. Die angepeilten Rekordgewinne einiger Finanzinstitute lassen vermuten, dass diese erneut mit hohen Risiken und spekulativen Geldgeschäften verbunden sind.

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Stand: 01.09.2010 von

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    schrieb am 28.12.2011 um 15:03
    Ihr Geld kann auch bio! Legen Sie esdoch in einem ökologischen Hausprojekt an! Die LaVidaVerde Hausprojektgruppe befindet sich gerade in der Realisierungsphase für das erste EnergiePlus-Mehrgenerationen-Wohnhaus in Berlin. Das Haus und seine moderne Technik soll für die Öffentlichkeit geöffnet werden, Kieztreffpunkt in Berlin sein und selbstverwaltetes Haus mit Leuchtturmcharakter. Sie erhalten attraktive Kreditkonditionen und da wir keine Bank sind, zahlen Sie weder Verwaltungsgebühren, noch gibt es Intransparenz! Wenden Sie sich an uns und investieren Sie in eine nachhaltige Nachbarschaft: jana(at)lavidaver.de mehr weniger
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    schrieb am 13.11.2010 um 09:00
    Der Artikel sagt meiner Meinung nach nicht viel Neues aus. Beiträge dieser Sorte beginnen sich zu wiederholen, ohne auf die Kernpunkte zu kommen. Bis jetzt habe ich nirgendwo gelesen, dass ökosoziale Geldanlage im Sinne der GLS-Bank die Welt tatsächlich besser macht und nicht nur für globale Umschichtungen und beruhigtes Gewissen bei den ökosozialen Anlegern sorgt.

    Finanzdienstleister übernehmen ja durchaus die Mittlerrolle zwischen Unternehmen, Gesellschaft und Zukunft. Das Grundproblem entsteht dadurch, dass mehr Anlagekapital vorhanden ist, als die reale Wirtschaft braucht.

    Spekulation auf Kredit sollte eingeschränkt und die Regulierung der großen Banken verschärft werden, damit sie nicht solche Risiken eingehen, um ihre Anleger so lange wie möglich in dem Glauben zu belassen, Renditen jenseits von 6-8%/Jahr wären auf Dauer möglich. mehr weniger
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    schrieb am 03.11.2010 um 00:44
    Gut, dass doch einige anfangen, über Geld, seine Funktionen und seine eigentliche Bestimmung nachzudenken. Ich empfehle Euch die Lektüre meiner Schrift, die in Buchform vorliegt. Könnt Ihr bei Google Buchsuche unter dem Titel "Neues Geld für die Welt" inspizieren.

    Beste Grüße!
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    schrieb am 05.09.2010 um 02:19
    MACHT GESCHENKE - GEBEN IST SELIGER DENN NEHMEN

    Christin Lahr schenkt jeden Tag dem Bundesfinanzministerium / Deutsche Bundesbank 1 Cent:
    http://www.nonresident.de/d/projekte/projekte.html
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    schrieb am 02.09.2010 um 23:11
    Schön dass es hier Menschen gibt, die über Geld nachdenken und über Nachhaltigkeit.

    Mit der Nachhaltigkeit ist das so eine Sache, da das Wort ja nur bedeutet, dass irgendetwas, was nachhaltig ist, einen Nachhall hat, oder nachwirkt. Und so kann ein Nachhall gut oder nicht so gut sein, ein Ökosystem kann 'nachhaltig gestört' sein, unsere Kultur (Lebensweise, Miss-Wirtschaft) verändert unser Ökosystem auf der Erde, das uns mit gutem Wasser, guter Luft, Nahrung, Musik, Schauspiel,... versorgt, nachhaltig in einen immer unwirtlicheren Ort.
    So nehme ich das wahr und so zeigt es auch der Film HOME > http://de.wikipedia.org/wiki/Home_(Dokumentarfilm) + http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

    Zum Thema Geld habe ich folgende Filme gesehen, die ich hier empfehlen möchte:
    • 'We feed the World' : Film über unsere Misswirtschaft und deren Folgen, von Erwin Wagenhofer,
    • 'Lets make Money' : Film über die Fokussierung auf Geld und deren Folgen, von Erwin Wagenhofer,
    • 'Warum überall Geld fehlt' : Geld und Zinswirtschaft und deren Folgen, von www.neueimpulse.org,
    • 'Die Zeitbank - ein Wirtschaftssystem für Jedermann' - Steffen Söhner, www.impulswerkstatt-online.de

    'Warum überall Geld fehlt' fand ich, erklärt sehr einfach das schon allein das Zinssystem ja dazu führt dass Geld zu einer immer knapper werdenden Tausch- und Verrechnungseinheit wird, wenn es keine Regularien, Gesetze o.ä. gibt, die der Konzentration des Geldes entgegen wirken, es wieder an die Basis verteilen. (Vielleicht würde, statt Gesetzen, sogar ein gutes Rechtsgefühl und entsprechendes Handeln reichen.)

    Da ich einen Nachbarschaftshilfe-Tauschring mit gegründet habe, entwickle ich gerade ein Gefühl dafür, wie ein Geld- und Wirtschaftssystem gestaltet sein sollte. Vielleicht ließe sich von älteren Tauschringen und neueren Experimenten, die sogar in Richtung Schenk-Ökonomie gehen, da viel lernen.
    > http://www.tauschwiki.de/wiki/Hauptseite

    Reine Geldgeschäfte sind bei genauer Betrachtung kriminell, zerstören den Wert von Arbeit und Gütern und am Ende die Moral, das Rechtsempfinden,....

    Ich hoffe, uns fällt da schon bald etwas ein, bevor wir unsere Mutter 'Erde' und uns gegenseitig die Gesundheit ruiniert haben. Denn das tun wir jetzt noch jeden Tag.

    fROYndliche Grüße!! mehr weniger
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