Das zur Gattung der Nelkengewächse gehörende Seifenkraut war bereits bei den alten Römern als Wollwaschmittel bekannt. Auch Kräuterbücher aus früheren Jahrhunderten loben die Reinigungsleistung des in Seifenkraut enthaltenen Inhaltsstoffes Saponin. Sapo ist Latein und bedeutet Seife.
Saponaria officinalis, das gewöhnliche Seifenkraut, auch unter den Namen echtes Seifenkraut, Seifenwurz oder Wachwurz bekannt, war lange Zeit ein Kulturbegleiter des Menschen. Als wichtiges Waschmittel wurde es bis noch ins 20. Jahrhundert in Europa angebaut. Es macht sich auch heute noch schön in jedem Kräutergarten.
Sie können Seifenkraut als Shampoo verwenden oder als Waschmittel. Nach vielen Jahrzehnten fast ausschließlich chemisch erzeugter Produkte, wurde der nachwachsende Rohstoff inzwischen als besonders umweltschonende und auch für Allergiker geeignete Alternative für verschiedene Anwendungsbereiche von der Firma memo wiederentdeckt.
Das Seifenkraut für die biologisch abbaubaren memo Reinigungsprodukte wächst in Frankreich, die Herstellung erfolgt in Deutschland. memo "Eco Saponine" Wasch- und Reinigungsmittel auf Basis von Seifenkraut und memo "Natural Liquid" Flüssigseifen aus kbA-Pflanzenölen ergänzen neuerdings das Hygiene-Sortiment des Unternehmens. Es gibt einen Universalreiniger, ein flüssiges Vollwaschmittel und Spülmittel. Alle Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, auf die Verwendung von Palmölen wurde verzichtet. Zusätzlich sind sie vegan, tierversuchsfrei und enthalten keine tierischen Inhaltsstoffe. Die Verpackungen bestehen aus wiederverwertbarem Polyethylen.
Die Produkte aus der neuen Eco Saponine-Linie von memo können Sie im memo-Onlineshop kaufen oder Sie finden sie im ProduktGuide.
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Waschnüsse, Baukastensystem, Gallseife? Womit waschen Sie und wie behandeln Sie Härtefälle und Kleidermimosen?


Kommentare (9)
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Ansonsten hab ich Waschnüsse, die immer wieder mit in die Waschmaschine zur Buntwäsche kommen und nicht, wie angegeben 1 Mal! Sie können bis sie sich völlig augelöst haben genutzt werden ...
Die Wäsche kommt sauber und weich heraus, denn ich tue das Beutelchen mit den 4 Waschnüssen immer mit in die Waschtrommel und die Waschnüsse bleiben so lange bei der Wäsche, bis ich alles zum Trocknen auf die Leine hänge, auch das Beutelchen mit den Nüssen ...
Soda ist bei mir auch immer vorhanden, um Weißwäsche zu bearbeiten und Gallseife für den Haushaltsputz ...
Soda nehme ich auch für Armaturen und die Toilette ...
Dass Plastikverpackung anfältt, ist natürlich nicht so ideal. Waschpulver wäre mir persönlich auch lieber als Flüssigwaschmittel. Dafür ist der Transportweg bei dem Seifenkraut-Waschmittel sicherlich kürzer als bei Waschnüssen und es muss kein Regenwald gerodet werden wie für das Palmöl. Das ist meiner Meinung nach ein annehmbarer Kompromiss.
Lt. Deklaration ist es ein Waschmittel auf Basis von Kokosöl-Tensiden (mit einem nicht näher quantifizierten Seifenkrautextraktanteil).
Woher die Kokosnüsse stammen, wieweit diese gereist sind, wo sie zu Kokosöl verarbeitet wurden, wieweit dieses dann gereist ist, wo dieses dann zu Tensiden verarbeitet wurde und dann wieder auf Reisen ging usw., das ist alles unbekannt.
Ein Vergleich der Transportwege ist also ziemlich spekulativ, solange diese weitgehend unbekannt sind.
In einem uralten Beipackzettel für meine Waschnüsse steht: "Ein 1 kg Beutel mit WaschnussSchalen reicht für eine 4-köpfige Familie ca. ein Jahr, bei 2-3 Waschvorgängen pro Woche."
"Bunt- und Kochwäsche 30-90°, Wolle und Seide Tipps: Weichspüler kann in der Regel entfallen, selbst Frottee-Handtücher werden kuschelig weich. Bei hartnäckigen Flecken und bei ergrauter Weißwäsche empfiehlt sich die Zugabe von 1 Eßl. Fleckensalz.
Für einen natürlichen Duft der Wäsche kann ein ätherisches Öl wie z.B. Lavendelöl in die Waschmaschine gegeben werden. Sofern Sie zweimal bei niedriger Temperatur hintereinander waschen, können Sie das Waschnuss-Schalen-Säckchen auch ein zweites Mal benutzen."
Mehr dazu hab ich schon weiter oben geschrieben ...