Video: Der Utopia Award 2011
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besser: wissen - machen - kaufen
Bringen Sie doch statt Sixpack mal ein „Flower-Power-Pack“ zur nächsten Party mit – den Gesprächsstoff für die erste halbe Stunde liefern Sie dann gleich gratis mit!
„Make flowers - not war“ - das Spiel mit dem Wahlspruch der Hippiebewegung liefert wahrscheinlich eine der besten Erklärungen dafür, warum sich eine eher friedliebende Bewegung wie die Guerilla-Gärtner ausgerechnet mit Pflanzbomben in Granatenform bewaffnen. Das kann man cool oder voll daneben finden. Fest steht: Wenn schon Bomben werfen, dann doch lieber Saatbomben – im Kampf gegen verwahrloste und vernachlässigte Grundstücke und Grünflächen.
In Comics explodieren Bomben immer mit einem lauten „Kawoom!!!“, das hat die Hersteller dieser dekorativen Saatbomben wohl zum Wortspiel mit ihrem Firmennamen „Kabloom“ inspiriert. Das kleine schottische Unternehmen arbeitet mit dem Ziel nur ethisch korrekte, umweltfreundliche Produkte herzustellen.
Ihre Saatbomben sind freundliche Bomben, die natürliche Sprengkraft entfalten: „Throw it – grow it“. Hergestellt werden sie aus einem Mix aus „Bio“-Erde, Samen und Recyclingmaterialien wie gebrauchten Eierkartons, geschreddertem Büropapier, torffreiem Kompost und ausgewählten Samen wie Sonnenblumen – und Wildblumensamen.
Ideal für Anfänger, um andere an das Thema „Guerilla Gardening“ (siehe Artikel von Utopia: Das ABC des Guerilla Gardening) heranzuführen und für alle, die keine Zeit haben Saatbomben selbst herzustellen. Zur Zeit gibt es das Flower-Power-Pack nur England, ist aber laut Kabloom auch bald in Deutschland und vielen weiteren EU-Ländern erhältlich.
Was meinen Sie? Schräg, schön, genial oder überflüssig: Hier finden Sie mehr Details über die Blumen-Bomben.
Fotos © Kabloom
Kommentare (6)
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powercaptor
schrieb am 14.09.2010 um 10:24 ¶powercaptor
schrieb am 14.09.2010 um 10:21 ¶Kommentar schreiben
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