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Fundstück der Woche

Der Veggie-Metzger


Streng genommen müsste man von Metzgerin reden, denn der erste vegetarische Metzger ist eine Frau. Jennifer Rubell heißt sie und schwingt ihre blitzenden Hackebeile und Messer im frisch eröffnenten Gastro-Mekka „Eataly“ von New Yorks Sternekoch und Multitalent Mario Batali.

Mit ihrer Arbeit will Jennifer Rubell vor allem dazu beitragen, dass sich auch "bequeme" Menschen zu Hause gesünder ernähren. Dazu erledigt sie – ähnlich wie ein Metzger – Arbeiten, vor denen sich viele gerne drücken und deshalb lieber zu Fix-und-Fertig-Packungen greifen. Sie putzt, hackt, schneidet und schnibbelt das von Kunden frisch eingekaufte Obst und Gemüse so vor, dass man es zu Hause nur noch zubereiten muss.
Ein Service, der in Eataly ganz umsonst ist. Hier kann man in aller Ruhe noch andere Dinge besorgen, während das frisch geputzte und akkurat geschnittene Gemüse schon abholbereit auf einen wartet.

Was meinen Sie? Schräg, schön, genial oder überflüssig: Hier finden Sie ein Video und mehr Details über den Veggie-Metzger

Fotos: ©  Zandy Mangold


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Stand: 26.10.2010 von

Kommentare (11)   abonnieren

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    schrieb am 26.10.2010 um 18:08
    Die Motivation dahinter mag sinnvoll sein - aber wenn man bedenkt, dass gerade Gemüse, frische Kräuter u. Ä. viele Nährstoffe verlieren, je länger sie geschnitten sind (deshalb soll man sie ja erst direkt vor der Zubereitung schneiden) ... hm.

    Und wenn die Kunden dann noch eine Stunde durch den Stadtdschungel bis nach Hause brauchen, ist es mit der Frische wohl nicht mehr sooo weit her.

    Aber besser als Fertignahrung und geschnittener Salat aus der Tüte ist es allemal ...
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    schrieb am 26.10.2010 um 23:35
    Veggie-Metzger? Hmmm...
    Da fällt mir nur folgender Youtubebeitrag zu ein: http://www.youtube.com/watch?v=0JVIF7QNzpM ist das.

    Nix gegen Veggietum ;-), aber manche Dinge braucht die Welt nicht unbedingt ;-) und dazu zähle ich einen Veggiemetzger.
    Eine witzige Idee ist es aber.
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    schrieb am 26.10.2010 um 23:40
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    schrieb am 27.10.2010 um 15:49
    Warum nicht. Die Idee kann eigentlich nur aus den USA kommen, für sowas sind die Amis immer gut.
    Frisch geschnittenes Gemüse, Salat, Obst, quasi frisch vom Beet in den Topf, die arme gestresste Hausfrau in der City, warum soll sie so ein Angebot nicht annehmen, sie muss es ja zahlen.

    Das wird ja keine Pizza-Story oder ein Hamburger-Erfolg, es bleibt eine kleine Nische. Lassen wir doch solchen kreativen Momenten den Raum.
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    schrieb am 28.10.2010 um 22:42
    Das erinnert mich daran, dass ich letztens "Zimtzucker" gefunden habe, im Gewürzregal, für die armen Menschlein, die nicht mehr fähig sind, ihren Zimt mit ihrem Zucker zu mischen.

    Arme Welt.
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    schrieb am 02.11.2010 um 09:23
    Oh wie toll!

    Eine frisch angeschnittene Avocado zuhause dann lecker braun ausgepackt...

    In dem Land gibt es aber auch Müll-Zerhacker und Pool-Boys - warum dann nicht auch eine Schnittlauch- Schnibblerin...
  • gelöscht am 10.07.2011 um 15:36 von YouMe
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 12.11.2010 um 15:42
    Nur am Rande: Es gibt nur einen veggiemetzger - und der bloggt seit längerem auf utopia und unter www.gemuese-ist-mein-fleisch.de

    Grüße vom veggiemetzger (der noch keinen Laden hat, zugegeben)
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    schrieb am 05.07.2011 um 21:06
    Grundsätzlich ein netter Service für Faule. Anstelle von industriell in mundgerechte Häppchen vorbereitetem Gemüse oder Obst, das dann tagelang im Laden liegt und in dem gar keine Vitamine mehr sind, ist das doch die bessere Variante, oder? Zumindest eine originelle Idee für einen Zusatznutzen für den Kunden.
    Ich persönlich schnipple lieber selbst, der Umgang mit den Lebensmitteln gehört für mich zum Kochvergnügen dazu. :-)

    @torsten.mertz: Dein Blog liest sich auch interessant, wie ich sehe, hast Du auch den Vegan Black Metal Chef für Dich entdeckt...
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    schrieb am 09.04.2012 um 14:22
    Sehr geile Idee. Lieber so ein vorgeschnittenes frisches Gemüse als dieses Zeugs aus der Plastiktüte. Für mich dürfte dieser Service aber auch gerne etwas kosten, der "normale" Metzger hat ja seine Servicekosten auch im Preis eingerechnet. Vielleicht setzt sich sowas ja irgendwann in den Supermärkten durch. Entweder als Gemüsetheke oder maschinell.
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    schrieb am 06.05.2012 um 19:52
    Warum denn nur für Faule? Ich habe selbst festgestellt, dass wenn man es nicht gelernt bekommt, man manchmal gar nicht weiß wie dieses oder jenes Gemüse zubereitet wird, wenn es zu Hause sonst eher immer das gleiche Tiefkühl-, Dosengemüse oder Fertigzeug gab. Da ist so ein Veggie-Metzger doch was Feines, bei dem man zuschauen kann, wie's geht.

    Ich schnippel auch lieber selbst, doch bis ich dazu kam, habe ich Bücher gewälzt - das muss ich nun glücklicherweise nur noch selten. Andere schauen eben lieber zu oder lassen es gleich andere machen, das kann auch ein Anfang sein!

    Die Idee mit der Gemüsetheke finde ich gut, würde sie aber zu einer Obst- und Gemüsetheke erweitern, um die Menschen zum Verzehr dieser anzuregen - schließlich gibt's sowas schon ewig für Fleisch und Käse, dabei sollte man diese Lebensmittel nur in geringem Maß zu sich nehmen, wenn man sich die neuesten wissenschaftlichen Studien anschaut.
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