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Fundstück der Woche

Der Veggie-Metzger


Streng genommen müsste man von Metzgerin reden, denn der erste vegetarische Metzger ist eine Frau. Jennifer Rubell heißt sie und schwingt ihre blitzenden Hackebeile und Messer im frisch eröffnenten Gastro-Mekka „Eataly“ von New Yorks Sternekoch und Multitalent Mario Batali.

Mit ihrer Arbeit will Jennifer Rubell vor allem dazu beitragen, dass sich auch "bequeme" Menschen zu Hause gesünder ernähren. Dazu erledigt sie – ähnlich wie ein Metzger – Arbeiten, vor denen sich viele gerne drücken und deshalb lieber zu Fix-und-Fertig-Packungen greifen. Sie putzt, hackt, schneidet und schnibbelt das von Kunden frisch eingekaufte Obst und Gemüse so vor, dass man es zu Hause nur noch zubereiten muss.
Ein Service, der in Eataly ganz umsonst ist. Hier kann man in aller Ruhe noch andere Dinge besorgen, während das frisch geputzte und akkurat geschnittene Gemüse schon abholbereit auf einen wartet.

Was meinen Sie? Schräg, schön, genial oder überflüssig: Hier finden Sie ein Video und mehr Details über den Veggie-Metzger

Fotos: ©  Zandy Mangold


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Stand: 26.10.2010 von

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    schrieb am 06.05.2012 um 19:52
    Warum denn nur für Faule? Ich habe selbst festgestellt, dass wenn man es nicht gelernt bekommt, man manchmal gar nicht weiß wie dieses oder jenes Gemüse zubereitet wird, wenn es zu Hause sonst eher immer das gleiche Tiefkühl-, Dosengemüse oder Fertigzeug gab. Da ist so ein Veggie-Metzger doch was Feines, bei dem man zuschauen kann, wie's geht.

    Ich schnippel auch lieber selbst, doch bis ich dazu kam, habe ich Bücher gewälzt - das muss ich nun glücklicherweise nur noch selten. Andere schauen eben lieber zu oder lassen es gleich andere machen, das kann auch ein Anfang sein!

    Die Idee mit der Gemüsetheke finde ich gut, würde sie aber zu einer Obst- und Gemüsetheke erweitern, um die Menschen zum Verzehr dieser anzuregen - schließlich gibt's sowas schon ewig für Fleisch und Käse, dabei sollte man diese Lebensmittel nur in geringem Maß zu sich nehmen, wenn man sich die neuesten wissenschaftlichen Studien anschaut. mehr weniger
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    schrieb am 09.04.2012 um 14:22
    Sehr geile Idee. Lieber so ein vorgeschnittenes frisches Gemüse als dieses Zeugs aus der Plastiktüte. Für mich dürfte dieser Service aber auch gerne etwas kosten, der "normale" Metzger hat ja seine Servicekosten auch im Preis eingerechnet. Vielleicht setzt sich sowas ja irgendwann in den Supermärkten durch. Entweder als Gemüsetheke oder maschinell. mehr weniger
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    schrieb am 05.07.2011 um 21:06
    Grundsätzlich ein netter Service für Faule. Anstelle von industriell in mundgerechte Häppchen vorbereitetem Gemüse oder Obst, das dann tagelang im Laden liegt und in dem gar keine Vitamine mehr sind, ist das doch die bessere Variante, oder? Zumindest eine originelle Idee für einen Zusatznutzen für den Kunden.
    Ich persönlich schnipple lieber selbst, der Umgang mit den Lebensmitteln gehört für mich zum Kochvergnügen dazu. :-)

    @torsten.mertz: Dein Blog liest sich auch interessant, wie ich sehe, hast Du auch den Vegan Black Metal Chef für Dich entdeckt... mehr weniger
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    schrieb am 12.11.2010 um 15:42
    Nur am Rande: Es gibt nur einen veggiemetzger - und der bloggt seit längerem auf utopia und unter www.gemuese-ist-mein-fleisch.de

    Grüße vom veggiemetzger (der noch keinen Laden hat, zugegeben)
  • gelöscht am 10.07.2011 um 15:36 von YouMe
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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