Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Atom-Debatte

Fukushima – Was kann ich tun?

Die Katastrophe in Zeitlupe. Langsam erwachen wir aus unserer Schockstarre und wollen irgendwie etwas ändern. Aber wir können nicht. Nicht in Japan. Trotzdem gibt es mehr Möglichkeiten als einfach nur zuzusehen. Die wichtigste: zu Ökostrom wechseln!


1. Zu Ökostrom wechseln

Beziehen Sie noch keinen Ökostrom? Dann nutzen Sie Ihre Verbrauchermacht und wechseln jetzt! So können Sie mit einer äußerst unkomplizierten Tat extrem wirkungsvoll gegen Atomkraft stimmen. Tag für Tag unterstützen Sie mit Ihrem Geld die richtigen Anbieter, anstatt unbewusst in die Tasche der Atomlobby zu zahlen.


Noch besser wäre es, wenn Sie sich nicht einfach für den billigsten Ökostromanbieter entscheiden. Denn viele sind verkappte Tochterunternehmen der Atomkonzerne. Wählen Sie einen der folgenden Anbieter:

 


2. Petitionen unterzeichnen

Übersicht: Aktionen und Petitionen


3. An Demos und Mahnwachen teilnehmen

Bundesweit: Mahnwachen für den Atomausstieg I
Bundesweit: Mahnwachen für den Atomausstieg II


4. Die eigene Meinung kundtun!

So tut es die Utopia Community

Wir machen Atom - na und? Die Anderen doch auch!
Macht es einen Unterschied, ob Deutschland alleine aussteigt? Ich sage ja ...

 Antwort der Neokons auf Fukushima: "Wir haben es doch nicht gewusst..."
Die Atomkatastrophe in Japan ist nicht nur ein Wirklichkeit gewordener - und doch so vorhersehbarer - Albtraum, sondern sie ist auch eine in Stein gemeißelte Anklage aller Atomkraftbefürworter und Wachstumsphantasten ...

Über Stärke und Selbstbewusstsein
"Schatz, der Strom ist jetzt weg", wär doch so ein begreifbarer Satz ...

Die Welt hält an Kernenergie fest
Unfassbar! Allen Befürchtungen zum Trotz: Ungeachtet des schweren Atom-Unfalls in Japan stellen die meisten Länder die Zukunft der Kernenergie nicht in Frage ...

AKW-Betreiber: Eure Zeit ist um!
AKW-Betreiber: Ihr seid am Ende, und ich sage hier, warum. Eine Polemik ....

Nacheilende Politik oder wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist
Ist es nicht typisch, unsere lieben regierenden Politiker. Sie haben die AKW-Verlängerung im Wahlprogram und setzen dies nach ihrem Wahlsieg auch flups um. Deckel drauf und SacK zu, egal ob die Mehrheit der Deutschen dagegen ist. Ignoranz muss bestraft werden. Das dies auf so grausame Weise geschieht ( Japan).

Abschalten: WWF Earth Hour 2011
WWF Earth Hour 2011 - jetzt den Schalter umlegen. Mach mit bei der Earth Hour am 26. März 2011 und leg den Schalter um: Licht ausschalten und zu Ökostrom wechseln ...

Brief an das Umweltministerium: Erdbebensicherheit der Kernkraftwerke in BW
Ich habe einen Brief an die baden-württembergische Umweltministerin geschrieben. Vielleicht habt Ihr Interesse, auch in anderen Bundesländern Eure zuständigen Politiker auf ähnliche Weise zu befragen ...  

 

 

Fukushima, Musikanten-Stadl und Betroffenheitsquark
Jetzt ist "nicht die Zeit, die japanische Reaktor-Katastrophe parteipolitisch auszuschlachten"? Aber ja! In einer Demokratie werden Mehrheiten organisiert, und die sind längst vorhanden - jetzt erst recht ...

piettätlos
mag sein, doch Atomausstieg geht vor Frömmigkeit. Warum? Mach mal den Fernseher an ...

Die ekelhafte Penetranz des "Ich hab's doch immer gesagt"
Es dürften für einige political animals nur wenige Minuten gewesen sein zwischen dem Wahrnehmen der Nachricht von den Vorfällen an den japanischen Reaktoren und dem Malen ihrer Demonstrationsschildchen. Während der Durchschnitt sich dachte "Ach du sch..." sprangen einige innerlich fröhlich durch ihre Parteibüros, wohlwissend darum, dass Wähler sich besonders leicht auf eine politische Seite ziehen lassen ...

Anti-Atom-Sonne überall!
Wenn nicht jetzt, wann dann ...

When will they ever learn
Natürlich ist es jetzt billig, nach dem Japan-Atom-GAU den Zeigefinger gegen Atomverharmloser & Atomprofiteure zu recken und "Siehste!" zu schreien. Aber es geht längst nicht mehr um den Zeigefinger ...

Grundsätzliches über Hilfsbereitschaft
... z.B. ein Satz von Marie v. Ebner-Eschenbach, der mir angesichts der Haltung mancher Menschen zuweilen in den Sinn kommt.

Schlimmer kann es nicht mehr kommen ...
Als gestern morgen die ersten Nachrichten vom gewaltigen Beben in Japan kamen, die danach von noch schlimmeren Bildern durch die Monster-Wellen verdrängt und in der Nacht durch leuchtende Groß-Feuer, im ganzen Land, ergänzt wurden, konnte es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen ...

Explosion Atomkraftwerk Japan

5. Fragen stellen

Alle Welt blickt nach Japan, aber kann es nach dem Erdbeben und den Explosionen im Kernkraftwerk auch in Europa gefährlich werden?  Ich erinnere an Tschernobyl, wo letztlich schlechte Windverhältnisse den verseuchten Regen nach Westeuropa getragen haben.

Geht es noch zynischer und verlogener?
Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) warnte unterdessen davor, aufgrund der Ereignisse in Japan auch über die Zukunft der Atomenergie in Deutschland zu diskutieren: "Es ist nicht berechtigt, aus den Ereignissen in Japan Rückschlüsse auf die Nutzung der Kernenergie in Deutschland zu ziehen."

Ökostromwechsel: Greenpeace Energy, EWS oder naturstrom?

 

Thema: Energiewende, Stand: 16.03.2011 von

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    schrieb am 14.07.2011 um 22:11
    Zu den Hintergründen von Tschernobyl und Umgang mit der Atomtechnologie in unserer Gesellschaft kann ich diesen Podcast mit Sebastian Pflugbeil allerwärmstens empfehlen.
    http://elementarfragen.de/2010/06/ef03-tschernobyl/

    Pflugbeil lebt in Berlin und ist heute Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. (GFS) und Vorsitzender des Vereins Kinder von Tschernobyl.
    Mehr dazu übrigens auch in der Welt:
    http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13147121/Der-Mann-fuer-nukleare-Fragen.html

    Pflugbeil zu Fukushima: http://nicolassemak.de/2011/03/podcast-nsp01-fukushima-atomkraft/

    Viele Grüße, Joe mehr weniger
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    schrieb am 01.04.2011 um 15:05
    Völlig verstrahlte Menschen lassen sich nicht reinigen, sie müssen von unverstrahlten Menschen ferngehalten werden und in der Isolation krepieren. Für eine medizinische Behandlung oder wenigstens ein humanes Sterben mit selbstgewählter Dosis Schmerzmittel bis zum Tod werden in Deutschland keine ausreichenden finanziellen Mittel und Genehmigungen zur Verfügung gestellt werden. Basta, so entscheiden heutige Herrenmenschen! Die Verstrahlten dürfen zukünftig „freiwillig“ eine Todespille nehmen, in den Niederlanden wird bereits geübt.
    Wenn eine dicht besiedelte Region die volle Strahlung eines Kernkraftwerks abbekommt, müssen bis zu Millionen tödlich verstrahlter Menschen am Kontakt mit der restlichen Bevölkerung gehindert werden. Jeder tödlich Verstrahlte, der unbemerkt in die wenig oder nicht verstrahlten Menschenmassen gelangt, verbreitet tödliche Strahlungspartikel. Alles, was er mit seiner Kleidung oder seinem Körper berührt, bekommt ebenfalls tödliche Strahlung ab und trägt sie wiederum weiter. Deshalb existieren schon seit Jahrzehnten Pläne, riesige verstrahlte Gebiete mit Militär einzuschliessen, so dass Niemand mehr lebend dort hinauskommt. Todesghettos, so gross wie eine Grossstadt oder ein Bundesland. Der Aufwand dafür wird für kontrollierbar gehalten, die Mauer der DDR war eine grosse Langzeitübung für die wahren Global Player. Autobahnen, Eisenbahnschienen und Wasserstrassen bilden durch ihre Leitplanken etc. Schutzwälle, die mit KFZ Fliehender nicht durchbrochen werden können bzw. mit zu bewältigendem militärischen Aufwand Durchbruchversuche einzelner Flüchtlinge verhindern. Mindestens alle hundert Meter stehen bewaffnete Posten mit Schiessbefehl. Automatische Schussanlagen, die ausreichen würden, ganz Deutschland und zusätzlich alle Grossstädte lückenlos zu umzingeln, liegen garantiert bereits in Vorratsbunkern bereit, um in kurzer Zeit installiert zu werden. Träumt etwa irgendwer davon, die in den DDR-Todesstreifen gewonnenen Erkenntnisse wären mit der Wiedervereinigung nicht gesamtdeutsches Wissen, das weiterentwickelt wurde und wird?
    Rund um die Grossstädte sind die Einkesselungssperren bereits heute landschaftsarchitektonisch perfekt angelegt: meist in ringförmiger Anlage und auch nachts beleuchtet. Autobahnunterführungen, Brücken und Tunnel sind Schleusen, die stärker militärisch gegen die Durchfahrt Fliehender geschützt werden.
    Um Massenpanik und gewaltsame Massenunruhen zu verhindern, wird in der Anfangsphase atomarer Katastrophen zunächst mit allen Mitteln gelogen und eine zunehmende Ausbreitung der verstrahlten Menschen und Lebensmittel verschwiegen. Genau dieses Stadium ist jetzt in Japan und der EU detailliert zu beobachten. Millionen durch Radioaktivität erzeugte Krebsneuerkrankungen werden bewusst zugelassen.

    Wir Bürger von Deutschland sollten nicht ruhen, bis die menschenverachtenden Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft restlos transparent über den tatsächlichen Atom-Wahnsinn informiert haben, folglich auch über die geplanten Vorgehensweisen bei Atomkatastrophen!
    Die üblichen Ausreden, aus „Sicherheitsaspekten“ etc. müssten die Pläne geheim gehalten werden, dürfen nicht mehr akzeptiert werden! Wenn diese Mindestaufklärungspflicht endlich erfüllt ist, wird die Bevölkerung kein einziges Atomkraftwerk mehr dulden! Wenn eiskalt mit Tausenden, Hunderttausenden oder gar Millionen Verstrahlten kalkuliert wird, haben die Atomkernspaltung (und deren habgierige, skrupellose Durchsetzer aus der Politik) in einer Demokratie nichts, aber auch gar nichts zu suchen! Unsere wirkliche Sicherheit interessiert die einen Dreck!
    Fangen wir in Deutschland an, für unsere Menschenrechte zu kämpfen! Unsere Demokratie bietet wenigstens noch halbwegs die Möglichkeiten dazu. Die anderen, mehrheitlich benachteiligten Völker werden unserem Vorbild folgen.
    Atomkernspaltung ist langsamer Völkermord! Sie muss weltweit geächtet werden. mehr weniger
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    schrieb am 01.04.2011 um 15:05
    Wir alle haben einklagbare Menschenrechte freier Bürger. Wenn eine Technologie zu derart gefährlichen Schäden führen kann oder im Katastrophenfall gar erwiesenermaßen führt, dass die Menschenrechte hunderttausender oder Millionen Bürger nicht mehr gewahrt werden, muss diese Technologie um jeden Preis abgeschafft werden.
    Wir werden im Katastrophenfall wie Vieh in Massenviehhaltung behandelt werden. Schon die Bilder aus der Nazizeit geben eine Ahnung davon, was sich deutsche Intelligenz in oberen Etagen zur Bewältigung und Lenkung von Menschenmassen einfallen lässt. Die heutigen Methoden sind noch effektiver.
    Es geht um unser aller Leben, um die Fragen, was bis ins Detail mit jedem einzelnen Bürger geschieht, wenn wir unmittelbar von einem Super-GAU betroffen sind. Die Kernkraftwerke wurden gebaut, ohne diese Fragen öffentlich zu beantworten.
    Zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg ist es den Soldaten erlaubt, in Deutschland zu schiessen, -auch auf deutsche Zivilisten! Im vergangenen Jahr 2010 wurde dieses Gesetz klammheimlich mit einer ganzen Reihe ähnlich schlimmer Gesetze durchgeschleust.
    Als Mitglied des Katastrophenschutzes konnte man schon vor Jahrzehnten zumindest teilweise von entsprechend schrecklichen geplanten Vorgehensweisen im Katastrophenfall erfahren. mehr weniger
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    schrieb am 01.04.2011 um 15:03
    Wenn die Gehirnwäsche und Konzernpropaganda verbreitende Atommafia auch Wissenschaftler und Politiker von der Benutzung natürlichen Sachverstandes abhält oder sie gar für vorsätzlichen Völkerbetrug mit massenhafter Krankheits- und Todesfolge bezahlt und/oder begünstigt, ist aktives Mitdenken und Mitwarnen der Bürger überlebenswichtig für die gesamte Menschheit. 

Wir wissen alle von den seit Jahrzehnten grauenhaft an radioaktiven Strahlen krepierenden Menschenmassen in der Südsee etc., von Millionen Krebstoten in unserem eigenen Land. Wir wissen auch von den mehreren Tausend durch angeblich entwickelte, zivilisierte Nationen bereits gezündeten Atombomben: es sind Völkermörder-Nationen, nicht besser als die Völkermörder zwischen 1930 und 1950, nur moderner: z.B. mit ihren skrupellos weiterentwickelten Massenverblendungsmethoden, Massenverblödungsmethoden, Massenmanipulationsmethoden, Massenvernichtungswaffen, Massenverachtungsmethoden, mit ihrer massenhaften Verseuchung durch tödliche Gifte und tödliche radioaktive Verstrahlung.
    Wir wussten auch, was die mutigen Kernkraftgegner seit den Anfangstagen der Atomkernspaltung ertragen haben. Sie haben ihr Leben lang für uns und unsere Nachkommen gekämpft, wurden dafür verfolgt und verachtet.

Wir in den Industrienationen Aufgewachsene haben uns Alle schuldig gemacht: Wir waren genug informiert, um zu wissen, dass „am Ende der Welt“ und in unserer Nachbarschaft seit Jahr und Tag unzählige arme Menschen elendig und weitestgehend unversorgt an Atomstrahlenkrebs krepieren. Wir wussten von diesem Völkermord und haben trotzdem in der Konsumwelt weiter geprasst, manche haben die skrupellosen Atomkraft-Parteien gewählt oder gar selber fleissig unterstützt.

    Dennoch ist jetzt die (wenn auch verspätete) Aktivität jedes Menschen wertvoll, um die skrupellose Weltübernahme, die Versklavung aller Völker durch die globalen Finanzfaschisten (z.B. der Atomindustrie) gerade noch zu verhindern.
    Jeder kann seinen -wenn auch noch so kleinen- Beitrag leisten.
    Eine Möglichkeit wäre, die Texte von Alpha zu kopieren und überall in anderen Internetportalen einzusetzen, damit möglichst viele Menschen beginnen, nachzudenken und sich gegen die Atomkraft zu wenden.

    Der wichtigste Schritt ist tatsächlich ganz leicht: einfach zu einem 100% atomstromfreien Ökostromanbieter wechseln. Das geht per Internet oder mit einem Brief. Das beste Portal, um Ökostromtarife zu vergleichen, ist Verivox.de. Helfen Sie Menschen in ihrer Nachbarschaft und Bekanntschaft, die keinen Internetzugang oder wenig Bildung haben. Suchen sie gemeinsam den für diese besten Ökostromtarif aus und drucken sie das Bestellformular aus. Der Wechsel geschieht immer garantiert ohne Stromunterbrechung, das ist gesetzlich garantiert. Teilweise ist Ökostrom um mehr als 100 € im Jahr für Singles, für Familien sogar um etliche Hunderter im Jahr billiger als die normalen städtischen (Atom-)stromanbieter!
    Für Geringverdiener und Hartz IV-Empfänger ist Ökostrom eine Chance, an die 10 € im Monat zu sparen und dabei noch Gutes zu tun!

    Gemeinsam können wir die Atomstromanbieter aushungern! mehr weniger
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    schrieb am 28.03.2011 um 12:02
    Prinzipiell kommt das fressen und gefressen werden vor, eben die sogenannte Nahrungskette. Allerdings ist die Hoffnung, tote Fische würden versinken, vergebens. Tote Fische schwimmen an die Meeresoberfläche. Dort werden sie von anderen Fischen und auch von Vögeln aufgenommen, welche die verstrahlte Last weitertragen.Wenn sie schnell an der Strahlung sterben würden, wären viele Quadratkilometer des Meeres vor Fukushima mit toten Fischschwärmen gesichtet worden. Doch sterben Fische überhaupt so schnell an Krebs bzw. Verstrahlung wie Meeressäugetiere?

    Bei Säugetieren -also auch dem Menschen- dauert es bei einer so extremen Überdosis aufgenommenen Plutoniums (wie in der Nähe von Fukushima) vielleicht zwischen etlichen Monaten und mehreren Jahren, bis sie an Krebs gestorben sind. Je nach aufgenommener Menge Plutonium kann sich der Krebstod auch erst in 10 bis 50 Jahren einstellen. Die gleichzeitig aufgenommenen anderen radioaktiven Elemente erzeugen weitere Krebsarten.

    Meerestiere nehmen je nach Entfernung von den Reaktoren und je nach Meeresströmung, in die sie geraten, völlig unterschiedliche Mengen aller radioaktiven Elemente auf. In jedem Fall werden die verstrahlten Fische, die sich in verstrahlten Meeresströmungen aufgehalten haben, zunächst jahrelang schwimmen, wohin sie wollen, manche schwimmen jede Saison über den halben Erdball. Auf diesen Wegen werden sie in Netzen gefangen und gelangen so aus jeder nur erdenklichen Region in die Lebensmittelproduktion. Auch wenn die ersten Fische gefressen werden, sterben die Fresser auch nicht gleich und schwimmen, wohin sie wollen, bis sie irgendwo gefangen oder wiederum gefressen werden, u.s.w..

    Es gibt daher kein Entrinnen: Die tödliche Radioaktivität wird früher oder später überall in der Welt in Nahrungsmitteln aus dem Meer sein und auf die Teller kommen. Es kann nicht einmal 1% davon auf Strahlung untersucht werden, die Mengen sind zu gross, so viele Messgeräte und Personal zu teuer. Die Stichproben nützen der Menschheit kaum. Es müsste lückenlos jeder einzelne Fisch geprüft werden, um sicherzugehen. Die Reichen werden sich zukünftig vereinzelte vollautomatische Strahlungsmessroboter leisten können, die am Fliessband verstrahlte Nahrung aussortieren. Aber auch hier wird eine lückenlose Kontrolle noch lange Utopie bleiben. Die kontrollierte Ware wird zunächst den Wohlhabenden vorbehalten bleiben, (z.B. Managern der Atomkraftwerke, klar...) Die Mehrheit der Menschen darf elendig krepieren. Seit der Anwendung von Atomkernspaltung steigt weltweit die Zahl von Krebsneuerkrankungen und Krebstoten. mehr weniger
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