Friss doch, was du willst
Letzte Woche hat sich die Utopia Community über den „Ernährungscheck“ mit Tim Mälzer echauffiert. Aus gutem Grund: der bekannte Fernsehkoch hatte sich in der ARD-Sendung zusammen mit einem Ernährungsexperten unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit versteckt und eine Studie vorgestellt, die viele Leute zu einem schockierenden Fazit verleitet: ungesunde Nahrungsmittel gebe es gar nicht, man könne essen was man wolle. (Der Link führt in einen Blogbeitrag von Utopist Gerfi, der eine aufklärende Stellungnahme zur Sendung von Dr. med. Ernst Walter Henrich (provegan.info) gepostet hat)
Vom Verzehr wird abgeraten
Das glauben Sie nicht? Hans-Ulrich Grimm vermutlich auch nicht. In seinem neuen Buch „Vom Verzehr wird abgeraten – Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht“ geht es zwar nicht um das dubiose Zusammenspiel eines Star-Kochs, der ständig Currywurst-Kreationen anrichtet, mit einem Wissenschaftler, der seine Wahrheiten womöglich auf den Löffeln der Lebensmittelindustrie verfüttert – aber fast: Grimm zeigt unter anderem auf, wie sich „saubere“ Wissenschaftler mit der Industrie verbrüdern und so ernährungsbewussten Verbrauchern schaden. Mit Foodwatch-Habitus blickt er hinter die Werbefassade der Lebensmittelindustrie, entlarvt ihre Methoden der Irreführung und erklärt, wie deren Geschäftsstrategien unsere Gesundheit aufs Spiel setzen.
Danke, Hans-Ulrich Grimm!
(Bitte raus aus dem Fernsehen und zum Beispiel rein in die Imbissbude, Tim Mälzer. Bitte runter mit dem wissenschaftlichen Deckmantel und rein in den wirtschaftlichen Kommunion-Anzug, dubioser Ernährungsexperte).
Man möge mir die etwas patzige Polemik verzeihen – wenn die Dreistigkeit der Polemisierten kaum noch zu ertragen ist, erscheint sie manchmal als notwendig.
Jetzt Buch gewinnen: „Vom Verzehr wird abgeraten"
Utopia verlost 10 x Hans-Ulrich Grimms neues Buch „Vom Verzehr wird abgeraten – Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht“. Wenn Sie gewinnen möchten, schreiben Sie in einem Artikel-Kommentar Ihre Meinung zum Thema „Ernährung und Gesundheit“ oder diskutieren einfach mit. Teilnahmeschluss: 15.03.2012. Das Los entscheidet unter allen Teilnehmern.
Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen. Grimms Bücher gelten mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik. Grimm betreibt zudem die Webseite food-detektiv.de. |


Dr. Hans-Ulrich Grimm
Kommentare (139)
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Interessant finde ich das Detail, dass seit der Wende der Fleischkonsum in Deutschland abnimmt. Ob das Helmut Kohl gedacht hätte? ( -> "Ex-Kanzlers Leib- und Magenspeise" http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,453201,00.html ) - verzeiht, konnte nicht widerstehen, dieses Zusammenhang herzustellen :-)
Ist doch ein richtig gutes Geschäft!
Wenn dann die Gesundheit ruiniert ist, dann kann man den Menschen wieder Medikamente verkaufen.
Was ich noch zum Thema Essen sagen möchte.
Essen und Sex hat für mich sehr viel mit Genuss zu tun.
(Bin eh ein GenussMensch, auch beim Radfahren z.B.)
Und wenn ich dann sehe wie viele Menschen schlechtes Essen konsumieren, dann möchte ich nicht wissen, wie deren Sexleben aussieht!
Ohne Liebe und Genus ist Alles Nichts, oder ?
Die eine Studie "beweist" dies, die nächste Studie widerlegt die Ergebnisse der vorigen usw.
Bestes Beispiel dafür, was dieses Industrieessen mit uns macht, liefert die populäre Sendung "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Viele Fragen sich, warum die Teilnehmer sich im Dschungelcamp so anders verhalten, als man es ihnen raten würde. Sie sind gereizt und reagieren auf alles extremer. Neben der extremen Wohnsituation liegt es schlichtweg am Zuckerentzug, den die Teilnehmer durch den Verzicht auf Industrienahrungsmittel haben. Sie nehmen während dieser zwei Wochen nur Bohnen zu sich oder andere natürliche Lebensmittel.
Aber als Vielreisende ist es auch für mich unheimlich schwer, komplett auf Industrienahrung zu verzichten. Es ist manchmal einfach "convinient". Verdammter Mist aber auch!
http://ggb-lahnstein.de/tagungen.0.html
Aus dem Programm:
19:30 Uhr Functional Food: Vitaminstoß für die Nahrungsmittelindustrie, Irreführung der Verbraucher (Anette Dowideit)
Was meistens klappt sind Argumente wie Geschmack - besonders süß oder salzig oder mit Geschmacksverstärkern (allerdings werden da fast nur die Urinstikte angesprochen, da unsere urzeitlichen Vorfahren nur selten an Salz oder Honig kamen, sind wir heute noch sehr empfänglich dafür).
Dann geht natürlich auch Gesundheit als Argument, wobei hier in der Werbung ungeniert gelogen wird z.B. "Für die extraportion Milch" obwohl es eigentlich heißen müsste "Die Kalorienreiche Sahnetorte für zwischendurch".
Den meisten Firmen geht es nur um den Profit. Idealisten, die uns natürliche und gesunde Nahrung anbieten wollen, gibt es nur sehr wenige (vorwiegend in der Biobranche aber selbst dort werden sie von den habgierigen an den Rand gedrängt).
Wir brauchen einen Wandel unseres Werte- und Wirtschaftssystems. http://postwachstumsoekonomie.de/html/paech_grundzuge_einer_postwach.html
Steckt da nur Geldmacherei dahinter? Von Schubeck enttäuscht mich das, hat er doch schon genug und vor allem alles erreicht was man als Spitzenkoch erreichen kann. Damit ruiniert er sich doch nur seinen guten Ruf. Warum macht er das um Himmels willen?
Hinters Licht führen lass ich mich aber schon lange nicht mehr. Ich kenne doch natürliche Lebensmittel so wie sie in der Erde wachsen und kann sie von künstlichen unterscheiden. Wer selbst mit frischen Lebensmitteln kocht (wie es ja auch immer die TV Köche sagen?!) und diese in regionaler Bioqualität kauft, der kann nicht viel falsch machen.
Um noch eine Lanze für die TV Köche zu brechen, nicht alle schwimmen auf diesem Kurs mit, Sarah Wiener zB wurde hier bei Utopia ja schon als umweltbewusste und nachhaltige Köchin beschrieben. Sie kocht auch mit einfachen Zutaten die nicht immer exotisch sein müssen.
Wir müssen wieder zu unseren Wurzeln zurück finden, ich meine damit Lebensmittel verlangen die schon Jahrhunderte wenn nicht Jahrtausende von Menschen kultiviert werden (Getreide wie Einkorn, Emmer oder Hirse, Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Gemüse wie Rüben, Zuckerrüben, Schwarzwurzel oder alte Kartoffelsorten). Somit schlagen wir 2 Fliegen mit einer Klappe. Gesunde Ernährung und Vielfalt in der Natur. Regional angebaute Produkte sind immer besser (keine langen Fahrtwege) als exotische bzw Lebensmittel die in Regionen angebaut werden (siehe Spanien) auf dessen Boden eigentlich nichts dergleichen wie Paprika oder Tomaten wächst. Und somit viel zu viel Wasser verbraucht wird weil es dort gar nicht regnet und keine natürlichen Quellen existieren.
Hier muß endlich auch der Staat etwas dagegen tun nur dem wird das nicht im Traum einfallen man will sich ja nicht mit den großen tollen Arbeitgebern anlegen....
Es muß halt jeder für sich entscheiden ...
Ich denke das aber den Anspruch der gesunden Ernährung der oftmals Allgemeingültigkeit zu haben scheint nur auf eine ganz bestimmte Gruppe zu trifft, die entweder die Zeit oder das Geld hat sich darum zu kümmern. Vielen Menschen wird aufgrund ihres Berufes und/oder des Gehalts schlicht weg die Möglichkeit genommen eine halbwegs gesunde Ernährung einzuhalten, das zumindest bekomme ich immer wieder in meinem Beruf mit. Um Umdenken einzuleiten reicht nicht eine "Show" mit Tim Mälzer... das umdenken muss von unten erfolgen und wesentliche weitreichendere Folgen haben als nur die Ernährung sondern auch Lebensweise und Konsum.
viele leute achten so sehr drauf was sie anziehen, wie sie sich anmalen, wie die frisur sitzt - aber nicht darauf, was man sich in den mund steckt?
verstehe ich nicht..
Es bleibt also dabei:
Lesen bildet und ARD und andere verblöden das Gehirn.
Zur geistigen Gesundung empfiehlt sich bestens das neue Buch von Dr. Grimm :-))
Ganz im Allgemeinen ist es doch frappierend, wie wenig viele Menschen über eine gesunde Ernährung wissen, obwohl das Thema gut erforscht ist und Informationen leicht zugänglich sind. z.B.: Ein Großteil denkt doch, dass eine Ernährung ohne Fleisch zu Mangelerscheinungen führt und für den Menschen gänzlich ungeeignet sei. Zu der mangelnden Aufgeklärtheit vieler Menschen kommt dann noch die absichtliche Fehlinformation der Nahrungsmittelindustrie und die Fehlleitung durch Werbung, die häufig nicht durchschaut werden. Erschreckend! Da sollte doch ein öffentlich-rechtlicher Sender seinen Bildungsauftrag ernstnehmen und für Aufklärung bei den Menschen sorgen! Weit verbreitetes Übergewicht sind doch offensichtliche Warnsignale einer durch falsche Ernährung erkrankten Gesellschaft!
Na immerhin, es gibt ja noch Utopia. Und Dr. Grimm.
Schreibt doch dem Tim Mälzer eure Kommentare dazu ins Gästebuch!
Wenn es um Geld geht, hört die Moral sehr oft auf.
Und der Slogan "Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen" ist längst passée!
Soweit mein Einblick reicht ist da auch wirklich was dran...naja, auf dem Bau habe ich auch schon gearbeitet und das war auch keine Kuschelbranche.
Aber dafür, daß es bei Lebensmitteln noch extremer um unsere Gesundheit geht, ist es schon wirklich schlimm.
Nach wir vor gilt: "Du bist, was du isst." Man sollte sich ganz deutlich bewusst machen, was man isst und wie sehr man sich dabei von Industrie und Marketing beeinflussen lässt.
Ich glaube nach wie vor an gesundes Essen/gesunde Ernährung mit Qualität, Regionalität und Saison.
Ich hatte letzte Woche einen Tag Urlaub und habe nachmittags mal durch alle Kanäle gezappt. Was da an Fernsehprogramm geboten wurde, war für mich erst nicht zu glauben und sollte eigentlich verboten werden. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der Durchschnittsverbraucher anscheinend genau das sehen will. Und das ist dann wohl eine sehr traurige Wahrheit Deutschlands.
Das die Show von Tim Mälzer auf dieser Plattform Entrüstung ausgelöst hat, war zu Erwarten. Der Großteil der Zuschauer wird ihm aber wohl nur zu gern zugestimmt haben, weil es einfach viel bequemer so ist und man die eigenen (ungesunden) Essgewohnheiten so gleich viel besser rechtfertigen kann.
Leitzmann, Claus; Keller, Markus (2010): Vegetarische Ernährung.Stuttgart - UTB.
mehr auf der Homepage des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE):
http://ifane.org/publikationen/
Aber wenn man ab und zu mal dran denkt, daß man nicht so viel Naschen soll, dann geht es auch.
Herd, aber ansonsten ist alles Show und Starköche wollen sich verkaufen.
Wirklich wichtig wäre es, wieder ganz unten anzufangen. BEI DEN KINDERN! Sie sind die Verbraucher im Jetzt und in der Zukunft. Sie sollten von klein auf lernen, wo unsere Nahrung herkommt, wie sie wächst und das bei jedem Stück Fleisch und Wurst zuerst ein Tier sterben muss.
Wie hat dieses Tier gelebt? Was hat es für natürliche Bedürfnisse und wie sieht sein Ende aus?
Kindenr wird das Wissen über unsere Nahrung nicht mehr mit auf ihren Lebensweg gegeben. Alles ist fein säuberlich in Plastik verpackt und schlimmer noch, vorgekochter Kram.
Wir sollten unseren Kindern (am besten schon im Elternhaus) die Möglichkeit geben, das nahe Umfeld wieder zu erleben. Ihnen zeigen, wie viel Arbeit es macht, Früchte und Gemüse zum Gedeihen zu bringen. Kinder in Ställe führen, um aufzuzeigen, was Tiere brauchen, bis sie für uns auf dem Teller liegen.
Das, was wohl Tim Mälzer (habe nur von der Sendung gehört) über die Nahrung sagt, macht ihn mir gleich unsympatisch. All die industriell hergestellte Nahrung ist nicht gesund. Nicht für uns Verbraucher und schon garnicht für die Umwelt. Sie füllt die Kassen der Hersteller, weil der Verbraucher für dumm verkauft wird und es leider auch ist.
Die 'Großen' müssen wieder lernen, dass unser Essen eine natürliche Ware ist ... gewachsen und umsorgt, damit die 'Kleinen' wieder von uns lernen können. So wie ich von meiner Mutter.
" Die Suppe lügt" ist humorvoll und gut zum Verschenken an ansonsten gerne beratungsresistente Esser geeignet ( obwohl einem oft das Lachen im Halse steckenbleibt)
Tim Mälzer ist für mich noch nie glaubwürdig gewesen.
Allerdings muss man auch sagen, dass die Dumm- und Trägheit des Phänomens "Masse" immer unerträglicher wird: denn es gibt in der heutigen Zeit genug Informationsmaterial und -möglichkeiten, sich umfassend und unabhängig zu informieren, auch wenn das Filtern und Aussieben manchmal schwer fällt. Wer sich dann noch blenden lässt, ist meiner Meinung nach selbst Schuld - getreu dem Slogan: wer lesen (und denken!) kann ist klar im Vorteil! Und: einfach mal den gesunden Menschenverstand wieder einschalten!
Mich macht z.B. dieses ganze Gedöns um die "Ernährungsumstellungen" ( früher nannte man das noch Diät) wütend wenn ich daran denke, wieviele Menschen täglich noch an Hunger und seinen Folgen sterben.
Auch das ist für mich ein wichtiger Grund, mich bewusster zu ernähren - und einzukaufen.
Nicht nur "die Konzerne" sind Schuld, fast alle machen wir mit wenn wir ihr Zeug kaufen. Und ich denke, jeder kann durch seinen Konsum mitentscheiden was passier. Auf seine Gesundheit bezogen aber auch über die Auswirkungen auf andere Menschen..
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:Jg2e9Cb4xdcJ:www.tim-maelzer.info/news/2012/03/ruckmeldung-und-fakten-zum-ernahrungscheck/+http://www.tim-maelzer.info/news/2012/03/ruckmeldung-und-fakten-zum-ernahrungscheck/&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a
Stellungnahme zu einem der Kritikpunkte
Zitat
“Der Film behauptet, die Art der Ernährung spiele grundsätzlich keine Rolle.”
Redaktion: Das ist falsch. In dem Film wird mehrfach darauf hingewiesen, dass der Test und seine Ergebnisse nur für gesunde Menschen gelten. Natürlich spielt die Art der Ernährung eine Rolle: etwa die Menge. In dem Film wird auch thematisiert, dass sich die Mittelmeergruppe körperlich fitter fühlt als zum Beispiel die Fastfood-Gruppe. Dass eine fettreiche Ernährung schwerer zu verdauen ist, sagt auch Prof. Nawroth. Außerdem ist wichtig, dass es sich um frisch zubereitete Nahrungsmittel handelt. Der Vitamingehalt eines aufgewärmten Gerichts aus dem Mittelmeer-Speiseplan kann viel niedriger sein als der eines frisch zubereiteten Hamburgers. Auch das wird in dem Film gesagt. Ein Freifahrtschein für jegliche Art der Ernährung ist der Film nicht. Das sagt Tim auch am Ende in seinem persönlichen Fazit.
Zitatende
da habe ich erst mal ein lachen der Verzweiflung von mir Gegeben.der Mann ist ein studierter Biologe,und sollte es eigentlich besser Wissen.
Abesehen davon denke ich das der Tim Mälzer den Sch... den er verzapft, ähnlich wie mein Nachbar, glaubt
Man rauft sich Mundoffenstehend oft die Haare über das Denken und Meinen von Menschen...
wegen der gleichen Kalorienzahl nur einen Big Mac oder Vergleichliiches essen durften und deshalb nie satt
waren. Deshalb konnten sie garnicht zunehmen. In der Realität essen diese Leute doch viel mehr von diesem Zeug um satt zu werden, also konnte doch hier schon kein Vergleich stattfinden ! Abgesehen davon, dass es
ja bekannt sein dürfte, dass Fett und Zucker dick machen und deshalb nur mässig zu konsumieren sind.
wegen der gleichen Kalorienzahl nur einen Big Mac oder Vergleichliiches essen durften und deshalb nie satt
waren. Deshalb konnten sie garnicht zunehmen. In der Realität essen diese Leute doch viel mehr von diesem Zeug um satt zu werden, also konnte doch hier schon kein Vergleich stattfinden ! Abgesehen davon, dass es
ja bekannt sein dürfte, dass Fett und Zucker dick machen und deshalb nur mässig zu konsumieren sind.
Wichtig finde ich nur, dass Menschen (und Tieren) die nicht am Verzehr dieser Lebens- bzw. Nahrungsmittelproduktion teilnehmen wollen, genügend Alternativen erhalten bleiben oder wieder geschaffen werden.
Und im Übrigen gilt die 5 F-regel:
Weniger Fliegen,
Weniger Fahren
Weniger Fett,
Weniger Fernsehen,
Mehr Freunde.
Dieses Buch würde ich gern lesen dürfen um mehr zu erfahren. Ich schau immer auf die ganzen E's, weiss aber nicht immer was sich gefährliches oder weniger gefährliches dahinter verbirgt. Auch weiss man beim Einkaufen nicht wie die Lebensmittel entstanden. Beispiel Tomaten: Warum schmecken die oft nach Wasser? Wir züchten im SOmmer selbst Tomaten im eigenen Garten, die schmecken richtig tomatig, erdig, gesund. So auch das ganze andere Gemüse. Ich nehme lieber einen Wurm in den Radieschen in Kauf als dass ich irgendwelche aus dem Supermarkt kaufe, die weder scharf noch mit Geschmack behaftet sind. Nur gibts die im Winter nicht im garten... Fazit: das Buch muss her.
oder hat er wirklich gedacht,dass die meisten Menschen ihn den Quatsch
abnehmen?!!!
Ich verzichte schon seit langer Zeit auf verarbeitete Nahrungsmittel, sondern esse hauptsächlich Rohkost. Schon nach wenigen Wochen spürte ich die Veränderung.
Da wir zwei Kinder haben, kaufen wir immer mehr im Bio-Laden, Obst und Gemüse auch als Ökokiste (wird ins Haus geliefert).
Überflüssig zu sagen, dass das die Haushaltskasse nicht gerade wenig belastet, aber wenn man bedenkt, was man sonst so zu essen bekommt - und vor allem seinen (wehrlosen) Kindern verabreicht, alternativlos.
Wir würden uns sehr über das neue Buch von Dr. Hans-Ulrich Grimm freuen.
1. Probanden waren nur junge, gesunde Männer.
2. Versuchszeitraum waren (meines Erachtens?) zwei Wochen.
3. Das Essen wurde jeden Tag frisch gekocht.
NATÜRLICH werden sich in diesem Fall in so einem kurzen Zeitraum bei jungen, gesunden Menschen keine großartigen Unterschiede messen lassen.
Hätte man diesen Versuch über einen längeren Zeitraum und mit unterschiedlicheren Probanden fortgeführt, hätte das Ergebnis ganz anders ausgesehen.
Und das macht diese Sendung so gefährlich, sie schiebt diese Einschränkungen gekonnt so an den Rand, dass ein völlig falsches Bild entsteht. Ein (nennen wir es politisch korrekt) bildungsferneres Publikum - man könnte auch sagen schlecht informiert oder gleichgültig - nimmt nur die anscheined wissenschaftlich belegte These "Man kann essen, was man will" daraus mit und voilà: In 10 Jahren haben wir den Salat - den diese Menschen wahrscheinlich seit ebendiesen 10 Jahren nicht mehr gegessen haben!
Sehr gut, Herr Mälzer, wieder ein TV-Koch, dem ich keinerlei Respekt mehr entgegen bringen kann!
Was dort als Fast-Food "verkauft" wurde, waren in Wirklichkeit penibel selektierte Nahrungsmittel, von Hand zubereitet, die eben nur den gleichen Namen tragen wie die üblichen Verdächtigen auf der Straße. Also keine Spur von industrieller Massenware! Wenn ich mich recht erinnere, hat sogar Tim Mälzer höchst persönlich diese Besonderheit erklärt und unmissverständlich relativiert, dass man nun nicht hergehen könne und jeden Mist in sich hinein stopfen solle, sondern sich AUSGEGLICHEN ernähre, das Thema Essen im Allgemeinen nicht so ernst nehme solle, da viele andere Faktoren (Bewegung, Stress, Flüssigkeitshaushalt, ...) oft viel entscheidender für das körperliche und seelische Wohlbefinden seien.
Also, bitte keine pauschalen Verurteilungen der Sendung. Überhaupt wünsche ich mir eine weniger schwarz-weiße Diskussion, die ja z.T. schon religiös-fanatische Züge annimmt, und eine differenzierte Beurteilung von Fakten und Meinungen.
Danke.
Gleichzeitig werden in diesen Konzernen die Topmanager, und dafür verantwortlichen, ebenso gestärkt, um an Größe zuzunehmen.
Aber sei es drum, ohne diese tollen Förderer der Geschmacksexplosionen würden die Menschen den extra für Sie hergestellten ungesunden "Mampf" leider nicht essen. Die Industrie meint es doch nur gut ;-)
Das Schlimme ist, sie selbst und ein Großteil der Verbraucher merken es nicht mal.
Verrückte Welt!
Herr Mälzer ist ja genauso käuflich wie z. B. Martin Baudrexel oder auch ein Alfons Schuhbeck.
Nur weil die Herren kochen können mögen, haben sie noch lange keine Ahnung von Gesundheit.
Wenn ich Herrn Mälzer sehe schalte ich eh sofort ab, weil ich sein Gequatsche nicht ertrage.
Es bleibt wie so oft nur ein Schluss: Jeder einzelne ist für sich und seine Gesundheit verantwortlich, das fängt bei der tagtäglichen Ernährung an und hört beim Arztbesuch noch lange nicht auf.
Das eigentlich Schlimme an der Sache ist die bei einem Großteil der Bevölkerung fehlende Überprüfung der vermeintlichen Fakten, das Hinterfragen dessen, was die Medien uns präsentieren.
Viel zuviel wird von uns kritiklos geglaubt!
Es ist schade das Tim Melzer sich zu einer solchen Sendung hat überreden lassen. Denn als Koch sollte er wissen wie Nahrung produziert wird.
Als Hamburgerin überlege ich, ob es eine Möglichkeit gibt, TM in seinem Restaurant abzupassen und ihn zu einem neuen Statement zu bewegen.
Na, schaun wir mal...
Angeregt durch einen interessierten ergo informierten Kollegen beschäftige ich mich seit kurzem eingehender mit Lebensmittlen und deren Inhaltstoffen. Bei meiner Recherche bin ich auf folgende empfehlenswerten Bücher/Seiten gestoßen: Geheimarchiv der Ernährungslehre (Dr. Ralph Bircher); BircherBenner Kochbuch sowie www.zentrum-der-gesundheit.de
Würde mich aber auch noch über das Buch von Hans-Ulrich Grimm freuen;)
Als Multiplikatoren (Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe) haben wir ein Projekt angestoßen, bei dem sich unsere Schüler selbstständig mit diversen Lebensmitteln sowie deren Inhaltsstoffen auseinander setzten. Was sie hierbei zu Tage förderten, ließ sie ihr eigenes Essverhalten kritisch reflektieren. Die aufgeführten Nebenwirkungen kannten sie bereits aus eigener Erfahrung!!!(diverse Verhaltensauffälligkeiten)
Zu lange wiegten wir uns in einer zugegebenermaßen naiven Sicherheit nicht allein die Lebenmittelindustrie betreffend...Eine Kommentatorin hat einen interessanten Impuls in die Diskussion eingebracht- Was antwortest du auf die Frage: Warum hast du nichts unternommen, obwohl du es wusstest...?!In meinem Umfeld kann ich Einfluss nehmen und hoffen, dass dies sehr viele Menschen tun...UTOPIA??!
Schwer ist es dann, die Menschen auf den richtigen Pfad zu bringen, was ein Kampf gegen jede Menge innerer Schweinehunde ist. Würde gern mal das Buch lesen, ob es mir argumentativ weiterhelfen kann und gegebenefalls ein Lesetipp für Betroffene ist.
Die oben genannten Produktgruppen sind bei mir schon lange aus der Küche geflogen ;)
Dafür gibts jede Menge Biogemüse selbst gekocht und bald auch wieder Löwenzahn und Co frisch gepflückt.
Im Bio-LK habe ich mal viel gelernt über die Reparatur-Systeme des Körpers und was er uns eigentlich alles verzeihen kann (wenn er auch entsprechend gepflegt wird). Sprich, wenn ich auf eine augewogene Ernährung achte, kommt mein Körper auch mit gelegentlichen "Fehlern" klar. Wenn ich mich aber nur von Junkfood ernähre, dann weiß sich der Körper auch irgendwann nicht mehr zu helfen.
Und um mich davor zu bewahren, würde ich gern das Buch lesen.
Und natürlich kann man bei einem Zeitraum von vier Wochen mit 45 Testpersonen, nicht von einer repräsentativen Studie sprechen. Ist eben Fernsehen...
Ich habe es von Kind an gelernt, gemischt zu essen, alles ist erlaubt, nur nicht einseitig.
Hauptsache gute Qualität, wenn es geht bio, regional und saisonal.
Auch heute gibt es bei mir von Hausmannskost über viel Gemüse, Weisbrot, Süßes und asiatisches sowie mediterranes Essen, auch Vollmilch, - alles. In Maaßen und nach Lust. Keine Geiwchtsprobleme, fit und gesund. Was will ich mehr?
Die Finger lasse ich nur von Industriekost, weil sie mir nicht schmeckt und weil mir die Inhalte und deren Herkunft nicht eindeutig zu erschließen sind.
Gesunde Ernährung ist heute schwerer denn je zu leben.
Ich hab da Nachholbedarf und würde mich freuen, sollte mich bald Herr Grimm nähren mit seinen fleißigen Recherchen und Einsichten.
Achtsamkeit!
Die Sendung hat doch gar nicht gezeigt, das angeblich alle alles essen können, sondern, dass sich die Fastfoodkompaktfutterer einfach unwohl fühlten. Das nichtgemessene Wohlbefinden ist doch für uns alle das Entscheidende und das entging keinem achtsamen Zuschauer. Also, undogmatisch aufs Bauchgefühl achten! Guten Appetit.
großartig auch immer die aussagen wie neulich bei maischberger, dass bio gar nicht gesunder wäre als konventionelle ernährung. auf die langzeit- und kummulative wirkung der pestizide wird da gar nicht eingegangen ...
Das sind einfach keine realen Bedingungen. Hätte man den Probanden erlaubt, über mehrere Monate hinweg aus ihrem jeweiligen Segment so viel zu essen, wie sie wollen, wäre das Ergebnis völlig anders ausgefallen. Aber das war ja nicht erwünscht. Ein klassischer Verfahrensfehler in Statistiken wurde hier zum Ergebnis hoch gejubelt.
Langfristige Effekte wurden völlig vernachlässigt: Belastung durch Pestizide und Hormone, höherer Zucker- und Fettgehalt industriell verarbeiteter Nahrung, gesünderer Lebenswandel der Slow-Food-Esser, nur um ein paar zu nennen. Studien, die nachweisen, dass bewusste Vegetarier sich gesünder ernähren als andere, gibt es übrigens auch genug, aber selten im Fernsehen.
Aber darum ging es in der Sendung ja auch gar nicht. Nichtdestotrotz nahm die Diskussion hier den inzwischen Internet-typischen Verlauf. Statt einfach mal die Fakten für sich sprechen zu lassen, haben viele erst mal die Keule des eigenen, unverrückbaren Standpunkts ausgepackt und damit auf den Rest eingedroschen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Willkommen in der Realität. Es hätte völlig genügt, auf die handwerklichen Fehler der Studie hinzuweisen, anstatt den üblichen Veganer gegen Fleischfresser Stereotypen zu inszenieren.
Diese Zusammenstellung sollte eigentlich als Flyer in jedem Supermarkt und Schnellrestaurant ausgelegt werden und tzusätzlich noch als großes Plakat an jedem Supermarktregal hängen!
Im Körper werden 10 % davon in Omega-3-Fettsäuren umgewandelt, den lebenswichtigen Stoff, dem alle nachjagen.
Leinöl kann man täglich pur genießen, ich gebe immer einen kräftigen Schluck ins Müsli, nehme es außerdem für alle kalten Salate, und natürlich für Kartoffeln mit Quark und Leinöl.
Nur heiß machen sollte man es auf keinen Fall, und im Kühlschrank lagern, es ist wärme- und lichtempfindlich und sehr instabil.
Das macht es auch für alle Hersteller von industriellen Nahrungsmitteln uninteressant, die bekanntlich Wert auf lange Haltbarkeit legen.
Da alle flüssigen Öle nur begrenzt haltbar sind, wurde die Margarine erfunden - seitdem stopft sich sie Menschheit mit denaturiertem Billigfett voll.
Hans-Ulrich Grimm hat soeben das Buch <a href="http://www.watson-books.de/z_b01_1.php">Leinöl macht glücklich</a> veröffentlicht.
Dort schreibt er über die Wunderpflanze:
"Die Wirkungen scheinen auf den ersten Blick unglaublich, ja wundersam. Es soll vorbeugend wirken gegen Herzinfarkt, es soll gegen hohen Blutdruck helfen, gegen viele Zivilisationskrankheiten wie etwa die Zuckerkrankheit, ja sogar bei manchen Krebsarten. Und dazu sei es gut für die Psyche, etwa gegen Depressionen."
Dieses Buch kommt auf meine nächste Bücherwunschliste!
Ich arbeite als Heilpraktikerin mit Bioresonanz, und kann auf diesem Wege ziemlich gut sehen, auf welche Lebensmittelzusatzstoffe Menschen (natürlich individuell unterschiedlich) (über-)empfindlich reagieren - um mal den vielleicht etwas überstrapazierten Begriff der Allergie zu vermeiden.
Da ich das noch nicht sehr lange tue, ist die Welt noch voller Wunder, und so verblüfft es mich außerordentlich zu sehen, dass Vanillearoma für sehr viele Menschen unverträglich ist.
Die heutige Entdeckung der Datenbank unter www.food-detektiv.de ist super-hilfreich, denn dann kann ich ganz schnell recherchieren, wo die jeweils unverträglichen Stoffe vorkommen und welche Erkenntnisse es dazu gibt - absolut klasse!
Zu der Pseudostudie mit Tim Mälzer erübrigt sich einfach jeglicher Kommentar. Eigenes Hirn einschalten ist einfach immer besser.
was Du da misst ist auch keine Allergie. Somit wäre der Begriff nicht überstrapaziert sondern falsch in dem Zusammenhang. Vanillearoma (Vanillin) ist, soweit ich mich erinnere, ein Stoff, der leicht süchtig machen kann. Hab aber dazu gerade keine Quelle parat.
Statt der Bioresonanz kann man auch Labor machen, die Anzahl der Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel ist teilweise immens. Weiterbildung auf diesem Gebiet lohnt sich für jeden Therapeuten.
Zusatzstoffe braucht kein Lebensmittel, die braucht lediglich die Industrie. Es wird Zeit, dass wir uns wieder auf die Mittel zum Leben besinnen und uns nicht im Nahrungs-Konsum-Rausch bewegen.
Vielleicht meinte Mälzer auch, dass es nicht der Hamburger an sich ist, der krank macht, denn den bekomm ich für die Familie auch in Bio und absolut gesunder Form hin. Ebenso alle anderen Köstlichkeiten des Lebens. Gesund heißt noch lange nicht Verzicht (außer bei Unverträglichkeiten).
Gerade Übergewichtige versuchen durch Fetteinschränkung ihr Gewicht loszuwerden und wissen gar nicht, was sie sich damit antun. Eine gesunde Ernährung darf gern fett sein (gesund) und macht trotzdem nicht dick. Olivenöl und Leinöl sind essentiell für unsere Gesundheit. Nur Zucker und Weißmehl braucht kein Mensch.
Ps: esst mehr Rüben!
Allerdings hat der Tim Mälzer dazu gesagt, dass ALLE 3 Sorten immer frisch gemacht wurden, sei es die Pommes frites, diese Hamburger, etc. Das ist sicherlich noch mal ein Unterschied, als wären die jeden Tag zu einem bekannten Regenwald-kaputtmachenden-Imbiss gerannt.
Ich möchte auch gern ein Buch gewinnen :-) Gruß. Die Betty
habe bereits im Blog meine Meinung zur pseudowissenschaft von mälzer & co abgegeben...es war ein witz der der fast food industrie und der pharmaindustrie sehr gefallen haben. lasst uns hoffen dass wir genug mündige bürger haben, die diesen unverantwortlichen quatsch in frage stellen...
gerne würde ich das buch gewinnen...
Letztendlich kann nur jeder für sich entscheiden, welches Lebensmittel er verwendet.
Das andere Problem sind die Fertigprodukte. Immer mehr Menschen entwickeln Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel. Empfindlichkeiten gegen Getreide / Gluten werden immer häufiger. Mein Tipp: Ernährung sollte frisch, unbehandelt und einfach sein. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit selbst gepressten Säften und Smoothies gemacht. Mimi Kirk (Jahrgang 1938) hat ein schönes Buch über Rohkost geschrieben:
http://www.youtube.com/watch?v=yAxilUnaXdE
Schön, dass Utopia dies aufgegriffen hat, nur sind wir hier uns ja - leider - alle einig. Die Frage ist, wie kommen wir an die Wissenschaftler, die solchen Unsinn veröffentlichen und damit wohl sicher bei vielen Erfolg haben.
Das ist die Mail vom 28.02.2012
Liebes Redaktionsteam,
wären Sie so freundlich, meine Mail an Tim Mälzer weiter zu geben.
Vielen Dank!
Hallo Tim Mälzer,
leider konnte ich Ihre Sendung "Der Ernährungscheck" erst ab 20.30 Uhr mit verfolgen, vorher hatte ich hier in Regensburg einen Fastenkurs zu betreuen.
Zwei Sachen sind mir bei der Sendung aufgefallen:
1. Die Kalorienzahl musste für alle erhöht werden, weil die Gruppe mit dem Fast Food nicht satt wurde.
Das ist doch genau unser Problem! In so kurzer Beobachtungszeit werden sich bei jungen Menschen die Blut-Werte nicht stark verändern, aber wenn wir eine derartige Ernährung ständig oder auch nur überwiegend zu uns nehmen, dann werden wir eben nicht satt und müssen immer mehr essen.
Allein die Vitamine zu kontrollieren, bringt nichts. In meinen Augen entsteht Hunger, weil dem Körper etwas fehlt, er signalisiert, "bitte Nachschub". Wenn wir jetzt aber längere Zeit Nahrung zu uns nehmen, die nicht vollwertig ist, essen wir immer mehr und zu viel mit allen Folgen des wachsenden Übergewichtes bei Jugendlichen und Erwachsenen. Diese essen nicht nur immer mehr, sondern bewegen sich immer weniger, ein Teufelskreis.
Mein Spezialgebiet ist der Säure-Basen-Haushalt, siehe auch meine Webseite
www.azidosetherapie-online.de.
Die jungen Menschen, die ständig immer mehr essen müssen, haben in meinen Augen einen eklatanten Basenmangel, nur greifen sie anstatt zu basenbringender und basenbildender Ernährung immer wieder zu schnell verfügbarem, schnell resorbierbarem, säurebildendem Fast Food, leider.
2. Sie glaubten nicht, dass Sie eventuell eine Veranlagung haben, bei der Sie auf Vollkorn verzichten sollten.
Leider stellt es sich häufig heraus, dass immer mehr Menschen an einer Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz, Fructoseintoleranz leiden, d.h. wir haben eine möglich Veranlagung, es kann aber auch sein, dass wir im Laufe unseres eigenen Lebens eine Schädigung erworben haben. Häufig ist der Darm mit verantwortlich. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Ihnen ähnlich ist.
Schade, dass ich am Sonntag schon wieder nach Portugal zurück fliege, wo ich gerne lebe, sonst hätten wir das auch therapeutisch vertiefen können, aber es gibt genug Heilpraktiker oder Ärzte, die ähnlich denken wie ich. Vorreiter war u.a. Professor Dr. Karl Pirlet, der meiner Ansicht nach als einer der ersten auf die mögliche Unverträglichkeit von Vollkornprodukten hingewiesen hat. Ich kam über einen anderen Weg zu dieser Erkenntnis, da auch Vollkorn eben säurebildend ist und deswegen nicht für alle gut verträglich und gesund.
Dennoch, Kompliment zu dieser Sendung und dass Sie sich auf derartige Experimente einlassen. Wie wäre es mal mit einem Experiment, Personen mit Diabetes II oder Bluthochdruck oder anderen Krankheiten über einen längeren Zeitraum mit basischer Kost zu ernähren und dann Vergleichsparameter zu erfassen?
Siehe auch mein Buch:
"Basische Kost - Gesundheit aus der Küche der Natur"?
Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen alles Gute.
Mit besten Grüßen
Doris Wroblewski
www.azidosetherapie-online.de
McDougall errechnet Steve Jobs' tatsächlichen Krebsverlauf und erörtert warum er so früh gestorben ist:
http://www.drmcdougall.com/video/expert_testimonies_why_did_steve_jobs_die.htm
14 Jahre: Beginnt Arbeit mit karzinogenen Materialien in der Computerindustrie
24 Jahre: Krebs beginnt
27 Jahre: Metastasen breiten sich aus
48 Jahre: Krebs wird entdeckt
49: (8 Monate später) OP wird durchgeführt
Werde das Buch auf jeden Fall lesen. Hab von @gerfi von dieser unmöglichen Sendung gehört und bin froh, dass ich über den Utopia Newsletter nochmal auf Deinen Artikel aufmerksam geworden bin (ich les zZ nicht so viel, auch nicht unbedingt jeden Startseiten Artikel, strahlt er mich noch so an ;-)))
(nur aus Zeitgründen!)
hast du übrigens toll formuliert den Satz mit der Polemik!!!
danke für Deine Anregung. Hast Du denn Erfahrungen damit, dass die Bioresonanzergebnisse anders ausfallen als der Bluttest? Ich weiß, das gehört jetzt eigentlich nicht hierher, deshalb: kann ich dich auf anderem Wege kontaktieren für Nachfragen?
kann ich Dir nicht repräsentativ beantworten. da zu mir nur diejenigen kommen, wo Bioresonanz nicht richtig funktioniert hat, sofern überhaupt jemand damit Berührung hatte. Wer mit der Bioresonanz gesund wird, meldet sich sinnvollerweise nicht bei mir an. Das Ergebnis scheint dann etwas kurzfristig zu sein. Kann aber auch daran liegen, dass die täglichen Störungen und der "Lebenswandel" die Gesundheit wieder belasten. Bin mit dem Resultat der Labordiagnostik so zufrieden, dass ich über Bioresonanz nicht nachgedacht habe. Ich mags da etwas handfest und die Menschen können es nachvollziehen. Ein praktischer Vergleich wäre sicher interessant. Der Unterschied ist, dass Bioresonanz gleichzeitig eine Behandlungsmethode ist und Labor rein diagnostisch. Behandlung ist dann entsprechende Diät u.A. - Mensch muss von seinen krankmachenden Gewohnheiten dann komplett weg.
Ich möchte auch nicht von Strom und Elektronik abhängig sein. Bin eher altmodisch (TCM).
Von den Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite macht keiner Bioresonanz.
In Deinem Profil steht nichts - in welcher Gegend bist Du?
Außerdem sind sogenannte Studien immer differentziert zu betrachten, denn ich sage immer "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" Und dass hier ausserdem noch jede Menge Geld im Spiel ist (denn alle Lebensmittelproduzenten wollen letztendlich nur unser Bestes: nämlich unser Geld), ist ja wohl auch klar, oder?!
Ich kenne die Bücher von Dr. Hans-Ulrich Grimm und schätze seinen Humor und gleichzeitig seine unglaublich energievolle Recherche in Bezug auf das Aufdecken " fauler " Studien.
Leider hat die DGE immer noch eine Riesenlobby und es ist erfrischend, daß auch noch andere Autoren, u.a. Dr. Nicolai Worm, Udo Polmer, Thilo Bode mit viel Engagement dagegenhalten.
Ihnen gebührt ganz großer Respekt.
Udo Pollmer gehört bitte nicht in die Liste der Autoren, die gut recherchieren und informiert sind.
Er hätte diese Sendung, die Tim Mälzer präsentiert hat, auch mitgestalten können. Er war einmal ein kritischer Zeitgenosse, aber das ist längst vorbei und momentan wirkt er eher wie ein Lobbyist der Nahrungs- und Zusatzstoffindustrie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Pollmer
Dadurch ergibt sich einfach per Definition ein höherer Preis.
Ich sehe es ehr so: Nicht Biofleisch ist teuer, sondern Normalfleisch ist billig. Zu billig als dass das Tierwohl in irgend einer Weise berücksichtigt werden könnte.
Das schöne ist, daß seine Bücher für "Jederman" zu lesen ist, weil er von den Ausdrücken auf dem Teppich bleibt und man kein Studium braucht, um ihn zu verstehen.
Für mich kommt auch schon lange nur noch Bio und frisch (also selbst gekocht) auf den Tisch. Meine Familie sieht es nicht so.Die müssen selbst sehen, was sie machen.Neulich habe ich in einem anderen Buch gelesen: "Kaufen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird". Das trifft auch (und gerade) für Lebensmittel zu.
Ich finde es traurig und werde mich weiterhin darin üben, ein gutes Vorbild zu sein, vielleicht fangen sie doch irgendwann an nachzudenken, denn dieses Verhalten unterstützt die Massentierhaltung und die Billigproduktion auf Kosten von Mensch und Tier - das ist es, was sie nicht sehen wollen. Nicht einmal Ausschnitte aus dem Film "Unser täglich Brot", der in kalten, klaren Bildern zeigt, wo viele unserer Lebensmittel herkommen, können sie umstimmen. Sie wollen ihren Luxus, da sind die Tiere und die Todesmaschinerie zweitrangig, was ich ethisch und moralisch beschämend finde.
Seit ich biologische Lebensmittel esse, zur Zeit ernähre ich mich zudem vegetarisch, geht es meinem Körper wieder besser, und oben angesprochenen Personen würde das auch gut tun, vor allem wenn ich sowas lese: http://www.fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm
Das aber nur am Rande ..... denn darum gings ja eigenlich nicht.
Ich denke, das ist auch ein großes Problem heutzutage, Essen passiert nebenbei, zwischendurch, Snacks und Häppchen, kein Wunder, wenn die Mensch krank werden, sich müde und ausgelaugt fühlen bei dieser fehlernährung. Auch essen sollte bewusst passieren, denn dann merkt man auch, wenn man gesättigt ist und isst nicht über den Hunger hinaus und wundert sich dann über die kilos zuviel überall.
ich meinte aber der "Normalesser" macht sowas doch nicht - und ich weiß, dass ich KEIN Normalesser bin
Ich kaufe auch Bio, das gehört für mich unterdessen einfach dazu. Selbst anbauen möchte ich auch: Kräuter, Tomaten, Walderdbeeren und mal sehen, was sich noch so einrichten lässt. ich freue mich schon auf mein eigenes Obst und Gemüse. Das ist ja dann auch nochmal was ganz anderes, wenn man selbst anbaut, pflegt, erntet und es dann isst.
alasso
anneke.graemer
DIE
Glykeria
GREENnow
eginhard
sanbalance
Polarnacht
melltuga
Ktheastonishing
Vielen Dank an alle Diskutierenden fürs Mitmachen und vor allem für die vielen wertvollen Kommentare.
Viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!
Frühmorgendliche Grüße
wenn ich "auf Baustelle" bin gibts für mich Grad mal ein belegtes und viel Flüssigkeit ,Abends dann sobald ich mir Zeit zum essen nehmen kann darfs dann auch gutes Warmes Essen sein . Wäre dein Problem damit lösbar Fokuna?