Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
ARD Ernährungscheck mit Tim Mälzer

Friss doch, was du willst – ungesundes Essen gibt es nicht


Friss doch, was du willst

Letzte Woche hat sich die Utopia Community über den „Ernährungscheck“ mit Tim Mälzer echauffiert. Aus gutem Grund: der bekannte Fernsehkoch hatte sich in der ARD-Sendung zusammen mit einem Ernährungsexperten unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit versteckt und eine Studie vorgestellt, die viele Leute zu einem schockierenden Fazit verleitet: ungesunde Nahrungsmittel gebe es gar nicht, man könne essen was man wolle. (Der Link führt in einen Blogbeitrag von Utopist Gerfi, der eine aufklärende Stellungnahme zur Sendung von Dr. med. Ernst Walter Henrich (provegan.info) gepostet hat)

Vom Verzehr wird abgeraten

Das glauben Sie nicht? Hans-Ulrich Grimm vermutlich auch nicht. In seinem neuen Buch „Vom Verzehr wird abgeraten – Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht“ geht es zwar nicht um das dubiose Zusammenspiel eines Star-Kochs, der ständig Currywurst-Kreationen anrichtet, mit einem Wissenschaftler, der seine Wahrheiten womöglich auf den Löffeln der Lebensmittelindustrie verfüttert – aber fast: Grimm zeigt unter anderem auf, wie sich „saubere“ Wissenschaftler mit der Industrie verbrüdern und so ernährungsbewussten Verbrauchern schaden. Mit Foodwatch-Habitus blickt er hinter die Werbefassade der Lebensmittelindustrie, entlarvt ihre Methoden der Irreführung und erklärt, wie deren Geschäftsstrategien unsere Gesundheit aufs Spiel setzen.

Danke, Hans-Ulrich Grimm!(Bitte raus aus dem Fernsehen und zum Beispiel rein in die Imbissbude, Tim Mälzer. Bitte runter mit dem wissenschaftlichen Deckmantel und rein in den wirtschaftlichen Kommunion-Anzug, dubioser Ernährungsexperte).

Man möge mir die etwas patzige Polemik verzeihen – wenn die Dreistigkeit der Polemisierten kaum noch zu ertragen ist, erscheint sie manchmal als notwendig.

Jetzt Buch gewinnen: „Vom Verzehr wird abgeraten"

Utopia verlost 10 x Hans-Ulrich Grimms neues Buch „Vom Verzehr wird abgeraten – Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht“. Wenn Sie gewinnen möchten, schreiben Sie in einem Artikel-Kommentar Ihre Meinung zum Thema „Ernährung und Gesundheit“ oder diskutieren einfach mit. Teilnahmeschluss: 15.03.2012. Das Los entscheidet unter allen Teilnehmern.

Dr. Hans-Ulrich Grimm
ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen. Grimms Bücher gelten mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik. Grimm betreibt zudem die Webseite food-detektiv.de.

 

Stand: 06.03.2012 von

Kommentare (139)   abonnieren

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    schrieb am 06.03.2012 um 10:31
    Ein gut passender Artikel dazu über den "peak meat" und Gegenströmungen: http://www.bne-portal.de/coremedia/generator/unesco/de/04__Aktuelles/18__Themen-Special/20120214__Essen_20mit_20Ethik.html

    Interessant finde ich das Detail, dass seit der Wende der Fleischkonsum in Deutschland abnimmt. Ob das Helmut Kohl gedacht hätte? ( -> "Ex-Kanzlers Leib- und Magenspeise" http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,453201,00.html ) - verzeiht, konnte nicht widerstehen, dieses Zusammenhang herzustellen :-)
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    schrieb am 06.03.2012 um 11:43
    Danke für den link! Das bne-Portal war mir noch nicht bekannt, sehr interessant...
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    schrieb am 06.03.2012 um 10:32
    "wie deren Geschäftsstrategien unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. "

    Ist doch ein richtig gutes Geschäft!

    Wenn dann die Gesundheit ruiniert ist, dann kann man den Menschen wieder Medikamente verkaufen.

    Was ich noch zum Thema Essen sagen möchte.

    Essen und Sex hat für mich sehr viel mit Genuss zu tun.
    (Bin eh ein GenussMensch, auch beim Radfahren z.B.)

    Und wenn ich dann sehe wie viele Menschen schlechtes Essen konsumieren, dann möchte ich nicht wissen, wie deren Sexleben aussieht!

    Ohne Liebe und Genus ist Alles Nichts, oder ?
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    schrieb am 06.03.2012 um 11:39
    in irgendeiner Sendung sagte H. Grimm: es gibt die natürlichen Lebensmittel, so wie sie aus der Erde kommen und dann gibt es noch bei den Lebensmitteln eine Parallelwelt, die mit der Natur nur noch wenig zu tun hat - High Tec - Produkte eben. Diesen Satz habe ich immer wieder vor Augen, wenn ich einkaufen gehe und gern würde ich etwas mehr aus seinem Buch erfahren.
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    schrieb am 06.03.2012 um 11:51
    Ich habe die Sendung mit Tim Mälzer ebenfalls gesehen und war doch einigermaßen erstaunt, wie unkritisch dieses Themenfeld behandelt wurde. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit den Themen Ernährung, Nahrungserzeugung etc. und mir wurde dabei immer deutlicher wie wenig wir eigentlich wissen und wievieles nur als "Wissen" verkauft wird und eigentlich lediglich auf Glaubenssätzen beruht.
    Die eine Studie "beweist" dies, die nächste Studie widerlegt die Ergebnisse der vorigen usw.
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    schrieb am 06.03.2012 um 11:51
    Freunde von mir ernähren sich fast ausschließlich von Industrienahrung. Sogar die Folienkartoffel wird als Fertigprodukt gekauft, was bei mir nur innerliches Entsetzen auslöst. Es wird Zeit, dass die ganze Abteilung "Convenient Food" eine Kehrtwende erfährt und wieder mehr "ehrliches Essen" verzehrt wird.

    Bestes Beispiel dafür, was dieses Industrieessen mit uns macht, liefert die populäre Sendung "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Viele Fragen sich, warum die Teilnehmer sich im Dschungelcamp so anders verhalten, als man es ihnen raten würde. Sie sind gereizt und reagieren auf alles extremer. Neben der extremen Wohnsituation liegt es schlichtweg am Zuckerentzug, den die Teilnehmer durch den Verzicht auf Industrienahrungsmittel haben. Sie nehmen während dieser zwei Wochen nur Bohnen zu sich oder andere natürliche Lebensmittel.

    Aber als Vielreisende ist es auch für mich unheimlich schwer, komplett auf Industrienahrung zu verzichten. Es ist manchmal einfach "convinient". Verdammter Mist aber auch!
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    schrieb am 06.03.2012 um 12:25
    Zu dem Thema kann man sicher auch die Frühjahrstagung der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) vom 23. bis zum 25.03. empfehlen.
    http://ggb-lahnstein.de/tagungen.0.html
    Aus dem Programm:
    19:30 Uhr Functional Food: Vitaminstoß für die Nahrungsmittelindustrie, Irreführung der Verbraucher (Anette Dowideit)
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    schrieb am 06.03.2012 um 12:41
    Das Grundübel davon ist mal wieder unser auf unendliches Wachstum ausgelegtes Wirtschaftssystem. Es muss immer mehr und mehr Umsatz / Rendite gemacht werden. Also wird alles versucht um noch mehr und noch teurer zu verkaufen. Ob es wirklich einen Vorteil für den Verbraucher hat, ist egal, schließlich geht es darum gar nicht. Man sucht sich alle erdenklichen Strategien um den Menschen zu suggerieren, sie bäuchten diese Produkte, damit sie es kaufen.

    Was meistens klappt sind Argumente wie Geschmack - besonders süß oder salzig oder mit Geschmacksverstärkern (allerdings werden da fast nur die Urinstikte angesprochen, da unsere urzeitlichen Vorfahren nur selten an Salz oder Honig kamen, sind wir heute noch sehr empfänglich dafür).
    Dann geht natürlich auch Gesundheit als Argument, wobei hier in der Werbung ungeniert gelogen wird z.B. "Für die extraportion Milch" obwohl es eigentlich heißen müsste "Die Kalorienreiche Sahnetorte für zwischendurch".

    Den meisten Firmen geht es nur um den Profit. Idealisten, die uns natürliche und gesunde Nahrung anbieten wollen, gibt es nur sehr wenige (vorwiegend in der Biobranche aber selbst dort werden sie von den habgierigen an den Rand gedrängt).

    Wir brauchen einen Wandel unseres Werte- und Wirtschaftssystems. http://postwachstumsoekonomie.de/html/paech_grundzuge_einer_postwach.html
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    schrieb am 06.03.2012 um 13:39
    Ich habe die Sendung nicht gesehen aber ich finde es komisch das uns gerade Fernsehköche plötzlich weismachen wollen das fettige Pommes und Big Mac gut seien (Anspielung auf die aktuelle Mc Donalds Fernsehwerbung mit Alfons Schubeck). Der Schubeck erzählt doch sonst so viel von gesunder Ernährung.
    Steckt da nur Geldmacherei dahinter? Von Schubeck enttäuscht mich das, hat er doch schon genug und vor allem alles erreicht was man als Spitzenkoch erreichen kann. Damit ruiniert er sich doch nur seinen guten Ruf. Warum macht er das um Himmels willen?

    Hinters Licht führen lass ich mich aber schon lange nicht mehr. Ich kenne doch natürliche Lebensmittel so wie sie in der Erde wachsen und kann sie von künstlichen unterscheiden. Wer selbst mit frischen Lebensmitteln kocht (wie es ja auch immer die TV Köche sagen?!) und diese in regionaler Bioqualität kauft, der kann nicht viel falsch machen.

    Um noch eine Lanze für die TV Köche zu brechen, nicht alle schwimmen auf diesem Kurs mit, Sarah Wiener zB wurde hier bei Utopia ja schon als umweltbewusste und nachhaltige Köchin beschrieben. Sie kocht auch mit einfachen Zutaten die nicht immer exotisch sein müssen.
    Wir müssen wieder zu unseren Wurzeln zurück finden, ich meine damit Lebensmittel verlangen die schon Jahrhunderte wenn nicht Jahrtausende von Menschen kultiviert werden (Getreide wie Einkorn, Emmer oder Hirse, Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Gemüse wie Rüben, Zuckerrüben, Schwarzwurzel oder alte Kartoffelsorten). Somit schlagen wir 2 Fliegen mit einer Klappe. Gesunde Ernährung und Vielfalt in der Natur. Regional angebaute Produkte sind immer besser (keine langen Fahrtwege) als exotische bzw Lebensmittel die in Regionen angebaut werden (siehe Spanien) auf dessen Boden eigentlich nichts dergleichen wie Paprika oder Tomaten wächst. Und somit viel zu viel Wasser verbraucht wird weil es dort gar nicht regnet und keine natürlichen Quellen existieren.
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    schrieb am 06.03.2012 um 13:57
    Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass alle in der Sendung vorgestellten Ernährungsarten gleich "gesund" sind. Viele der Personen, die die Sendung gesehen haben, werden wohl folgendes mitnehmen: Fast-Food ist genauso gesund wie die mediterrane Küche, vergessen dabei aber, dass bei dem Versuch täglich frisch gekocht wurde, was heutzutage ja leider nicht mehr Standard ist. Ich bin weiterhin der Meinung, dass man bei der Ernährung viel falschmachen kann und ärgerte mich darüber, dass in der Sendung so fleischlastig gekocht wurde.
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    schrieb am 06.03.2012 um 14:40
    Was mich immer wieder ärgert bei diesen Diskussionen das es genügend Beispiele gibt wie man es besser machen kann aber viele Menschen leben eben trotzdem nach dem Prinzip "Ich esse was schmeckt und der Rest ist mir egal" (erst zuletzt von einer Bekannten gehört was mich schockiert). Es ist eben leider so das sich der Großteil der Menschen einfach nicht die Mühe machen genau hinzusehen und somit wird der ganze Frass auch gekauft und damit haben eben die ganzen Convienence Hersteller wieder einen Grund weiter zu machen.
    Hier muß endlich auch der Staat etwas dagegen tun nur dem wird das nicht im Traum einfallen man will sich ja nicht mit den großen tollen Arbeitgebern anlegen....

    Es muß halt jeder für sich entscheiden ...
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    schrieb am 06.03.2012 um 17:00
    Also ich habe die Sendung nach 10 min ausgeschaltet weil mir die "tipps" dort weder hilfreich noch sinnvoll erschienen.
    Ich denke das aber den Anspruch der gesunden Ernährung der oftmals Allgemeingültigkeit zu haben scheint nur auf eine ganz bestimmte Gruppe zu trifft, die entweder die Zeit oder das Geld hat sich darum zu kümmern. Vielen Menschen wird aufgrund ihres Berufes und/oder des Gehalts schlicht weg die Möglichkeit genommen eine halbwegs gesunde Ernährung einzuhalten, das zumindest bekomme ich immer wieder in meinem Beruf mit. Um Umdenken einzuleiten reicht nicht eine "Show" mit Tim Mälzer... das umdenken muss von unten erfolgen und wesentliche weitreichendere Folgen haben als nur die Ernährung sondern auch Lebensweise und Konsum.
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    schrieb am 06.03.2012 um 17:33
    schlimm, wenn einer der täglich mit essen zu tun hat, sowas auch noch im tv sagt.
    viele leute achten so sehr drauf was sie anziehen, wie sie sich anmalen, wie die frisur sitzt - aber nicht darauf, was man sich in den mund steckt?
    verstehe ich nicht..
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    schrieb am 06.03.2012 um 17:50
    Auch einige meiner Kollegen, die sicher kluge Leute sind, aber nichst mit grünen Konsum zu haben, redeten über die Sendung mit Tim Mälzer. Mir kam es vor als hätten sie nur darauf gewartet, bis mal eine Studie zeigt, dass es keinen Unterschied zwischen angeblich gesunden und angeblich ungesunden Essen gibt. Jetzt können sie mit gutem Gewissen zum Fleischer und gleich Buletten oder Broiler in sich stopfen, bis der Arzt kommt.
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    schrieb am 06.03.2012 um 18:17
    @Martin Ich hätte mir noch mehr Sarkasmus gewünscht. Der wäre bitter nötig. Was hier abläuft ist eine Tragödie. Ich weiss nicht wie oft Mälzer im Tv ist und mit welchen Fernsehsendungen/Sendezeit etc. Aber wenn er mit so einem Humbug in der Ard auftritt, ist das einfach dramatisch. Er ist nicht dumm und er vermittelt durch seine Art immer das Gefühl er wüsste wovon er reder und Ahnung. Ich denke gerade junge Leute erreicht er mit seiner Art. Noch mehr enttäuscht als von Mälzer bin ich von der Ard. Dass die so einen Humbug zeigt ist wirklich schlimm.
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    schrieb am 06.03.2012 um 21:11
    Ich konnte mir die Sendung auch nicht komplett anschauen. Ich hab sie bildlich vor mir gesehen, die ganzen leute, die die Reportage gerade anschauen und sich freuen, dass ihre HotDogs ja wirklich genauso gesund sind wie Äpfel. Schlimm, wenn man bedenkt wie viel Tausende von Leuten diese ARD-Sendung erreicht und wie wenige im Vergleich dazu ein Utopia-Artikel oder ähnlich wichtige Beiträge...
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    schrieb am 06.03.2012 um 22:37
    @Martin - sehr treffend beschrieben. DANKE!

    Es bleibt also dabei:
    Lesen bildet und ARD und andere verblöden das Gehirn.

    Zur geistigen Gesundung empfiehlt sich bestens das neue Buch von Dr. Grimm :-))
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    schrieb am 06.03.2012 um 22:43
    Es ist doch geradezu schockierend, welche Inhalte von einem öffentlich-rechtlichen Sender verbreitet werden! Da muss man wohl kaum mit sarkastischer Kritik sparen. Es ist doch einfach eine Unverschämtheit, dass das Erste, ein Sender, der den Ruf einer gewissen Seriosität genießt, Unwahrheiten verbreitet, die dazu führen können, dass Menschen sich in ihrem schlechten Essverhalten bestätigt fühlen oder die Sendung als Ernährungsberatung betrachten.
    Ganz im Allgemeinen ist es doch frappierend, wie wenig viele Menschen über eine gesunde Ernährung wissen, obwohl das Thema gut erforscht ist und Informationen leicht zugänglich sind. z.B.: Ein Großteil denkt doch, dass eine Ernährung ohne Fleisch zu Mangelerscheinungen führt und für den Menschen gänzlich ungeeignet sei. Zu der mangelnden Aufgeklärtheit vieler Menschen kommt dann noch die absichtliche Fehlinformation der Nahrungsmittelindustrie und die Fehlleitung durch Werbung, die häufig nicht durchschaut werden. Erschreckend! Da sollte doch ein öffentlich-rechtlicher Sender seinen Bildungsauftrag ernstnehmen und für Aufklärung bei den Menschen sorgen! Weit verbreitetes Übergewicht sind doch offensichtliche Warnsignale einer durch falsche Ernährung erkrankten Gesellschaft!
    Na immerhin, es gibt ja noch Utopia. Und Dr. Grimm.
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    schrieb am 06.03.2012 um 22:53
    http://www.tim-maelzer.info/gastebuch/comment-page-291/#comment-103775

    Schreibt doch dem Tim Mälzer eure Kommentare dazu ins Gästebuch!
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    schrieb am 07.03.2012 um 00:01
    ...oder auch ins Gesichtsbuch: https://www.facebook.com/tim.maelzer
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    schrieb am 08.03.2012 um 09:05
    scheint ja Wirkung zu zeigen. Mehrfach versucht, seine Seite war nicht aufzurufen :-) Hätte ihm doch auch gerne eine Nachricht hiterlassen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 09:54
    Das ist ja schwach...
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    schrieb am 07.03.2012 um 00:10
    Warum soll es in der LebensmittelINDUSTRIE anders sein als in anderen großen Wirtschaftszweigen, die ordentlich Profit versprechen?
    Wenn es um Geld geht, hört die Moral sehr oft auf.
    Und der Slogan "Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen" ist längst passée!
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    schrieb am 07.03.2012 um 07:17
    Ich habe nun schon häufiger gehört, daß die LM-Branche sogar die Branche mit der extremsten Profit-Orientierung ist.
    Soweit mein Einblick reicht ist da auch wirklich was dran...naja, auf dem Bau habe ich auch schon gearbeitet und das war auch keine Kuschelbranche.
    Aber dafür, daß es bei Lebensmitteln noch extremer um unsere Gesundheit geht, ist es schon wirklich schlimm.
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    schrieb am 07.03.2012 um 10:17
    Ich bin immer wieder schockiert wenn meine Mitbewohner oder mein Freund zu total industriell verarbeiteten Fertig-Essen greifen ohne auch nur annähernd darüber nach zu denken, was sie denn da eigentlich zu sich nehmen.
    Nach wir vor gilt: "Du bist, was du isst." Man sollte sich ganz deutlich bewusst machen, was man isst und wie sehr man sich dabei von Industrie und Marketing beeinflussen lässt.
    Ich glaube nach wie vor an gesundes Essen/gesunde Ernährung mit Qualität, Regionalität und Saison.
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    schrieb am 07.03.2012 um 10:49
    Der Beitrag von Tim Mälzer ist ja wohl eher ein Witz. Aber traurigerweise muss man wohl sagen, dass er genau den Nerv der Zielgruppe getroffen hat, die täglich vor dem Fernseher sitzt und alles auf dem silbernen Tablett serviert haben möchte, ohne selbst nachdenken zu müssen.

    Ich hatte letzte Woche einen Tag Urlaub und habe nachmittags mal durch alle Kanäle gezappt. Was da an Fernsehprogramm geboten wurde, war für mich erst nicht zu glauben und sollte eigentlich verboten werden. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der Durchschnittsverbraucher anscheinend genau das sehen will. Und das ist dann wohl eine sehr traurige Wahrheit Deutschlands.
    Das die Show von Tim Mälzer auf dieser Plattform Entrüstung ausgelöst hat, war zu Erwarten. Der Großteil der Zuschauer wird ihm aber wohl nur zu gern zugestimmt haben, weil es einfach viel bequemer so ist und man die eigenen (ungesunden) Essgewohnheiten so gleich viel besser rechtfertigen kann.
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    schrieb am 07.03.2012 um 11:59
    Ein gute wissenschaftliche (dennoch für Fachfremde gut verständliche) Lektüre für gesunde Ernährung ist:
    Leitzmann, Claus; Keller, Markus (2010): Vegetarische Ernährung.Stuttgart - UTB.

    mehr auf der Homepage des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE):
    http://ifane.org/publikationen/
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    schrieb am 07.03.2012 um 14:56
    Wieder so ein nicht ernstzunehmender Ratgeber zur "gesunden Ernährung". Am besten ist es doch, daß man sich genügend bewegt am besten an frischer Luft und Stress vermeidet.Das letztere ist leider heutzutage in diesem schnellen Alltag nicht so einfach, und wenn man ihn hat, isst man nämlich schon aus Frust zuviel.
    Aber wenn man ab und zu mal dran denkt, daß man nicht so viel Naschen soll, dann geht es auch.
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    schrieb am 07.03.2012 um 20:21
    Mir gehen mittlerweile die ganzen Kochsendungen auf die Nerven. Hier und da gibt es einen Lichtblick am
    Herd, aber ansonsten ist alles Show und Starköche wollen sich verkaufen.
    Wirklich wichtig wäre es, wieder ganz unten anzufangen. BEI DEN KINDERN! Sie sind die Verbraucher im Jetzt und in der Zukunft. Sie sollten von klein auf lernen, wo unsere Nahrung herkommt, wie sie wächst und das bei jedem Stück Fleisch und Wurst zuerst ein Tier sterben muss.
    Wie hat dieses Tier gelebt? Was hat es für natürliche Bedürfnisse und wie sieht sein Ende aus?
    Kindenr wird das Wissen über unsere Nahrung nicht mehr mit auf ihren Lebensweg gegeben. Alles ist fein säuberlich in Plastik verpackt und schlimmer noch, vorgekochter Kram.
    Wir sollten unseren Kindern (am besten schon im Elternhaus) die Möglichkeit geben, das nahe Umfeld wieder zu erleben. Ihnen zeigen, wie viel Arbeit es macht, Früchte und Gemüse zum Gedeihen zu bringen. Kinder in Ställe führen, um aufzuzeigen, was Tiere brauchen, bis sie für uns auf dem Teller liegen.
    Das, was wohl Tim Mälzer (habe nur von der Sendung gehört) über die Nahrung sagt, macht ihn mir gleich unsympatisch. All die industriell hergestellte Nahrung ist nicht gesund. Nicht für uns Verbraucher und schon garnicht für die Umwelt. Sie füllt die Kassen der Hersteller, weil der Verbraucher für dumm verkauft wird und es leider auch ist.
    Die 'Großen' müssen wieder lernen, dass unser Essen eine natürliche Ware ist ... gewachsen und umsorgt, damit die 'Kleinen' wieder von uns lernen können. So wie ich von meiner Mutter.
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    schrieb am 07.03.2012 um 20:26
    Ein Buch was sicher lesenswert ist. es gibt soviel was wir wissen und wir tun es trotzdem, obwohl es schlecht ist oder gar vom verzehr ab geraten wird. Mein Fazit: zutatenliste checken und dann mit köpfchen entscheiden was im einkaufskorb landet. mein erster versuch ist es gemüse und obst nur noch saisonal einzukaufen. ich freue mich jetzt schon auf meine erste erdbeere - frisch aus meiner heimat von meinem gärtner des vertrauens- und so geht es mir mit vielen dingen... es macht einfach spaß sich von dingen zuentwöhnen (erdbeeren im winter z.B.).. ;-)
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    schrieb am 07.03.2012 um 20:55
    Ich meine bei H.U. Grimm gelesen zu Haben, man sollte nichts in seinen Vorräten haben das Dinge enthält die die eigene Oma nicht in der Speisekammer gehabt hat. (sinngemäss). Das hat mir erstmal zu denken gegeben.
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    schrieb am 09.03.2012 um 16:57
    das ist genial!!
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    schrieb am 08.03.2012 um 08:57
    Wir sollten uns über unsere Ernährung viel mehr Gedanken machen. Bewusst essen, auf die Zutaten achten und auf Qualität - anstatt immer nur auf den Preis! Unser Körper wird´s uns danken.
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    schrieb am 08.03.2012 um 08:58
    Die Bücher von H.U. Grimm kann ich nur empfehlen. Seine Kolumnen in der Schrot und Korn sind ebenfalls sehr lesenswert.So kann man Menschen auch zum Nachdenken bringen. Sein älteres Buch
    " Die Suppe lügt" ist humorvoll und gut zum Verschenken an ansonsten gerne beratungsresistente Esser geeignet ( obwohl einem oft das Lachen im Halse steckenbleibt)
    Tim Mälzer ist für mich noch nie glaubwürdig gewesen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 10:22
    Es ist immer wieder erschütternd, wie gerade die sogenannten "Experten", die medial zur Schau gestellt werden, sich als Handlanger der Industrien erweisen; ich frage mich hier immer wieder, wie diese Leute es schaffen, noch eine ruhige Minute zu verleben und nicht vor Gram und Scham eingehen oder sich am nächsten Baum aufhängen (oder ist es am Ende doch immer wieder der Mammon "Geld", der einen seine Seele verkaufen lässt?). Und dies gilt übergreifend für alle Bereiche in Wirtschaft und Politik.
    Allerdings muss man auch sagen, dass die Dumm- und Trägheit des Phänomens "Masse" immer unerträglicher wird: denn es gibt in der heutigen Zeit genug Informationsmaterial und -möglichkeiten, sich umfassend und unabhängig zu informieren, auch wenn das Filtern und Aussieben manchmal schwer fällt. Wer sich dann noch blenden lässt, ist meiner Meinung nach selbst Schuld - getreu dem Slogan: wer lesen (und denken!) kann ist klar im Vorteil! Und: einfach mal den gesunden Menschenverstand wieder einschalten!
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    schrieb am 08.03.2012 um 10:31
    Ich denke, wir sollten bei der ganzen Diskussion nicht die ungerechte Nahrungsverteilung auf der Erde vergessen. Die Welt besteht nicht nur dem reichen Westeuropa, anderswo sind die Probleme, die wir hier diskutieren nicht als solche zu vermitteln.
    Mich macht z.B. dieses ganze Gedöns um die "Ernährungsumstellungen" ( früher nannte man das noch Diät) wütend wenn ich daran denke, wieviele Menschen täglich noch an Hunger und seinen Folgen sterben.
    Auch das ist für mich ein wichtiger Grund, mich bewusster zu ernähren - und einzukaufen.
    Nicht nur "die Konzerne" sind Schuld, fast alle machen wir mit wenn wir ihr Zeug kaufen. Und ich denke, jeder kann durch seinen Konsum mitentscheiden was passier. Auf seine Gesundheit bezogen aber auch über die Auswirkungen auf andere Menschen..
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    schrieb am 08.03.2012 um 11:09
    Bei dem Thema geht es auch weit über das Essen hinaus. Wir verbrauchen die Ackerböden in anderen Ländern nicht nur um unser Vieh zu mästen, sondern auch für unsere Kleidung, für unsere Autos, Flugzeuge und Kraftwekre und noch vieles mehr. Der Konsument hat da viele Möglichkeiten zu wirken.
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    schrieb am 08.03.2012 um 11:16
    Tim Mälzer und die Redaktion fühlten sich durch die öffentlichen Reaktionen zu einer Stellungnahme veranlasst. Diese ist aber so weit ich sehen konnte, nur noch im Google Cache vorhanden

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:Jg2e9Cb4xdcJ:www.tim-maelzer.info/news/2012/03/ruckmeldung-und-fakten-zum-ernahrungscheck/+http://www.tim-maelzer.info/news/2012/03/ruckmeldung-und-fakten-zum-ernahrungscheck/&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a

    Stellungnahme zu einem der Kritikpunkte
    Zitat

    “Der Film behauptet, die Art der Ernährung spiele grundsätzlich keine Rolle.”

    Redaktion: Das ist falsch. In dem Film wird mehrfach darauf hingewiesen, dass der Test und seine Ergebnisse nur für gesunde Menschen gelten. Natürlich spielt die Art der Ernährung eine Rolle: etwa die Menge. In dem Film wird auch thematisiert, dass sich die Mittelmeergruppe körperlich fitter fühlt als zum Beispiel die Fastfood-Gruppe. Dass eine fettreiche Ernährung schwerer zu verdauen ist, sagt auch Prof. Nawroth. Außerdem ist wichtig, dass es sich um frisch zubereitete Nahrungsmittel handelt. Der Vitamingehalt eines aufgewärmten Gerichts aus dem Mittelmeer-Speiseplan kann viel niedriger sein als der eines frisch zubereiteten Hamburgers. Auch das wird in dem Film gesagt. Ein Freifahrtschein für jegliche Art der Ernährung ist der Film nicht. Das sagt Tim auch am Ende in seinem persönlichen Fazit.

    Zitatende
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    schrieb am 08.03.2012 um 11:20
    Neulich habe ich mich mit einem Nachbarn Unterhalten, der toternst behauptete "Ich stehe auf Industriefood, weil da nichts drin ist was nicht reingehört. und meine Kinder schon genug Allergieen Haben !!!"
    da habe ich erst mal ein lachen der Verzweiflung von mir Gegeben.der Mann ist ein studierter Biologe,und sollte es eigentlich besser Wissen.
    Abesehen davon denke ich das der Tim Mälzer den Sch... den er verzapft, ähnlich wie mein Nachbar, glaubt
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    schrieb am 08.03.2012 um 23:04
    Lächel ob diesem Komentar! Ja, da siehst Du mal was Glaube bewirkt und Wissen nicht ändert.
    Man rauft sich Mundoffenstehend oft die Haare über das Denken und Meinen von Menschen...
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    schrieb am 08.03.2012 um 12:08
    Was eigentlich Jedem bei der Sendung von Tim Mälzer hätte auffallen müssen ist,dass die Fast Food-Leute
    wegen der gleichen Kalorienzahl nur einen Big Mac oder Vergleichliiches essen durften und deshalb nie satt
    waren. Deshalb konnten sie garnicht zunehmen. In der Realität essen diese Leute doch viel mehr von diesem Zeug um satt zu werden, also konnte doch hier schon kein Vergleich stattfinden ! Abgesehen davon, dass es
    ja bekannt sein dürfte, dass Fett und Zucker dick machen und deshalb nur mässig zu konsumieren sind.
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    schrieb am 08.03.2012 um 12:08
    Was eigentlich Jedem bei der Sendung von Tim Mälzer hätte auffallen müssen ist,dass die Fast Food-Leute
    wegen der gleichen Kalorienzahl nur einen Big Mac oder Vergleichliiches essen durften und deshalb nie satt
    waren. Deshalb konnten sie garnicht zunehmen. In der Realität essen diese Leute doch viel mehr von diesem Zeug um satt zu werden, also konnte doch hier schon kein Vergleich stattfinden ! Abgesehen davon, dass es
    ja bekannt sein dürfte, dass Fett und Zucker dick machen und deshalb nur mässig zu konsumieren sind.
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    schrieb am 08.03.2012 um 12:08
    Was mich wundert, ist, dass "Erkenntnisse" von Tim Mälzer - alles sei gleich gesund- in den Köpfen der Menschen gespeichert bleiben und völlig unkritisch hingenommen werden. Lebensmittelskandale wie der Antibiotikaeinsatz in der Hühnermast zum Beispiel aber werden völlig verdrängt. Ich finde es erschreckend, wie wenige Menschen noch in der Lage sind, eigenständig zu denken und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die meisten sind doch nur noch durch die Medien ferngesteuert...
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    schrieb am 08.03.2012 um 12:56
    Tim Mälzers Sendung topt allen Unsinn der über gesunde Ernährung im Fernsehen immer wieder verbreitet wird, ich konnte die Sendung nur mit Beißholz überstehen!
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:26
    Da zeigt Tim Mälzer doch gleich wie viel Ahnung er von Ernährung hat..nämlich gar keine!
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:41
    Also, ich denke wir können es Jedem und Jeder selbst überlassen wie oder mit was er sein Leben vielleicht verkürzt oder den Freitod wählt.
    Wichtig finde ich nur, dass Menschen (und Tieren) die nicht am Verzehr dieser Lebens- bzw. Nahrungsmittelproduktion teilnehmen wollen, genügend Alternativen erhalten bleiben oder wieder geschaffen werden.
    Und im Übrigen gilt die 5 F-regel:
    Weniger Fliegen,
    Weniger Fahren
    Weniger Fett,
    Weniger Fernsehen,
    Mehr Freunde.
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:42
    Ich habe echt geglaubt dass TIm Mälzer Ahnung von Ernährung hat. Das hat mich echt geschockt als ich das sah.
    Dieses Buch würde ich gern lesen dürfen um mehr zu erfahren. Ich schau immer auf die ganzen E's, weiss aber nicht immer was sich gefährliches oder weniger gefährliches dahinter verbirgt. Auch weiss man beim Einkaufen nicht wie die Lebensmittel entstanden. Beispiel Tomaten: Warum schmecken die oft nach Wasser? Wir züchten im SOmmer selbst Tomaten im eigenen Garten, die schmecken richtig tomatig, erdig, gesund. So auch das ganze andere Gemüse. Ich nehme lieber einen Wurm in den Radieschen in Kauf als dass ich irgendwelche aus dem Supermarkt kaufe, die weder scharf noch mit Geschmack behaftet sind. Nur gibts die im Winter nicht im garten... Fazit: das Buch muss her.
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:43
    Das ist doch alles verdreht und verrückt. Aber Fernsehen muss ja auch die Erwartungen der Zuschauer erfüllen. Sonst muss man ja Angst haben, nach einer Sendung etwas verändern zu müssen. Aber man versteht sowieso nur das was man möchte und ich möchte dieses Buch nicht kaufen sondern gewinnen!
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:44
    Wer sich gesund ernähren will, isst regionale, saisonale, naturbelassene, vegane Lebensmittel. Möglichst unverarbeitet kaufen und dann selbst was leckeres draus machen. Oder am besten gleich roh essen! Diesen ganzen zusammengepanschten Mist aus dem Supermarkt (und zum Teil auch aus dem Bioladen) kann man sich echt sparen...
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:49
    Ja die liebe ernährung ! Seitdem ich mein kind habe mache ich mir noch mehr gedanken u wunder mich wie leichtfertig u ferngesteuert menschen doch funktionieren! Auch mütter die schon mit glässchen anfangen u mit leberwurstbrot u letztendlich milchschnitte zum frühstück ihre kinder meinen glücklich zu machen! Gerne wüsste ich noch mehr denn leider werden die infos immer versteckt! Naja die industrie hat ja auch die leitung...
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    schrieb am 08.03.2012 um 13:49
    Vielleicht sollte sich Herr T. Mälzer eine Ernährungsberatung unterziehen,
    oder hat er wirklich gedacht,dass die meisten Menschen ihn den Quatsch
    abnehmen?!!!
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    schrieb am 08.03.2012 um 14:17
    finde ich super, dass sich mal wieder dem wichtigen Thema annimmt, spart Gesundheitskosten..... bzw. der Krankenkasse....
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    schrieb am 08.03.2012 um 14:18
    Aus meiner Erfahrung gibt es leider noch viel zu viele Menschen, die solche Sendungen unkritisch sehen und sich auch noch bestätigt fühlen, weiterhin den ganzen Industrie Mist zu essen.
    Ich verzichte schon seit langer Zeit auf verarbeitete Nahrungsmittel, sondern esse hauptsächlich Rohkost. Schon nach wenigen Wochen spürte ich die Veränderung.
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    schrieb am 08.03.2012 um 14:19
    Das Essen der Lebensmittelindustrie macht nicht nur die Menschen krank, die Produktion geschieht auch noch auf Kosten der Umwelt. Also direkt zwei wichtige Gründe, hier ein klares „Stopp“ zu setzen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 14:53
    Wer auf Verpackung und Werbung reinfällt und den Schund der Nahrungsmittelindustrie kauft, schädigt sich und seine Umwelt. Was wird er einmal zu seiner Verteidigung sagen können, wenn seine Nachkommen fragen: "Warum hast Du das getan?"
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    schrieb am 08.03.2012 um 14:59
    Ich kenne bereits zwei Bücher von Dr. Hans-Ulrich Grimm ("Die Suppe lügt" und "Katzen würden Mäuse kaufen"). Es ist erschütternd, wie skrupellos wir als Verbraucher getäuscht werden, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Da wir zwei Kinder haben, kaufen wir immer mehr im Bio-Laden, Obst und Gemüse auch als Ökokiste (wird ins Haus geliefert).

    Überflüssig zu sagen, dass das die Haushaltskasse nicht gerade wenig belastet, aber wenn man bedenkt, was man sonst so zu essen bekommt - und vor allem seinen (wehrlosen) Kindern verabreicht, alternativlos.

    Wir würden uns sehr über das neue Buch von Dr. Hans-Ulrich Grimm freuen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:00
    Ich habe die Sendung gesehen und muss sagen, das die Aussage der Sendung nicht war, dass man "fressen könne, was man wolle". Vielleicht war es aber missverständlich, wenn man nicht richtig aufgepasst hat. Die Mahlzeiten wurden ja für alle Versuchsgruppen frisch zubereitet, mit frischen und guten Lebensmitteln. Und dann ist es egal. Zusätzlich muss man darauf achten, dass man die Kalorienzahl, die für einen vorgegeben ist nicht überschreitet.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:02
    Meiner Meinung nach widerlegt sich diese Sendung bei genauerem Hinsehen selbst.

    1. Probanden waren nur junge, gesunde Männer.
    2. Versuchszeitraum waren (meines Erachtens?) zwei Wochen.
    3. Das Essen wurde jeden Tag frisch gekocht.

    NATÜRLICH werden sich in diesem Fall in so einem kurzen Zeitraum bei jungen, gesunden Menschen keine großartigen Unterschiede messen lassen.

    Hätte man diesen Versuch über einen längeren Zeitraum und mit unterschiedlicheren Probanden fortgeführt, hätte das Ergebnis ganz anders ausgesehen.

    Und das macht diese Sendung so gefährlich, sie schiebt diese Einschränkungen gekonnt so an den Rand, dass ein völlig falsches Bild entsteht. Ein (nennen wir es politisch korrekt) bildungsferneres Publikum - man könnte auch sagen schlecht informiert oder gleichgültig - nimmt nur die anscheined wissenschaftlich belegte These "Man kann essen, was man will" daraus mit und voilà: In 10 Jahren haben wir den Salat - den diese Menschen wahrscheinlich seit ebendiesen 10 Jahren nicht mehr gegessen haben!

    Sehr gut, Herr Mälzer, wieder ein TV-Koch, dem ich keinerlei Respekt mehr entgegen bringen kann!
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:05
    nur mal so am Rande... Wer die Sendung der ARD tatsächlich unaufgeregt angesehen hat, wird bestätigen können, dass das, was hier im Diskurs oft suggeriert wird, nämlich Tim Mälzers Freifahrtsschein für jeglichen Fast-Food Ramsch, ganz und gar am Sinn der ARD-Sendung vorbeigeht.

    Was dort als Fast-Food "verkauft" wurde, waren in Wirklichkeit penibel selektierte Nahrungsmittel, von Hand zubereitet, die eben nur den gleichen Namen tragen wie die üblichen Verdächtigen auf der Straße. Also keine Spur von industrieller Massenware! Wenn ich mich recht erinnere, hat sogar Tim Mälzer höchst persönlich diese Besonderheit erklärt und unmissverständlich relativiert, dass man nun nicht hergehen könne und jeden Mist in sich hinein stopfen solle, sondern sich AUSGEGLICHEN ernähre, das Thema Essen im Allgemeinen nicht so ernst nehme solle, da viele andere Faktoren (Bewegung, Stress, Flüssigkeitshaushalt, ...) oft viel entscheidender für das körperliche und seelische Wohlbefinden seien.

    Also, bitte keine pauschalen Verurteilungen der Sendung. Überhaupt wünsche ich mir eine weniger schwarz-weiße Diskussion, die ja z.T. schon religiös-fanatische Züge annimmt, und eine differenzierte Beurteilung von Fakten und Meinungen.

    Danke.
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    schrieb am 09.03.2012 um 07:01
    Toll, Danke. Jemand der wirklich hingesehen und hingehört und dann womöglich auch noch nachgedacht hat. Davon wünsche ich mir mehr.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:13
    Danke hlarry, genau so sehe ich das auch.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:15
    Hab die Sendung leider nicht gesehen. Aber was hier zu dem Thema diskutiert wird, ist sehr interessant. Kann man sich die Sendung noch irgendwo im Internet ansehen?
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:16
    Ich bin geneigt mich mehr über den "Wissenschaftler" (bewusst in Anführungszeichen) als über Mälzer aufzuregen. Mälzer merkt ja selbst an, dass 2 Wochen ein kurzer Testzeitraum sind, fragt den Heidelberger "Wissenschaftler", wie es aussähe, wenn man mehrere Jahre lang Fast Food ist. Darauf sagt der "Wissenschaftler", dass es seine Hypothese sei, dass auch dies keinen Unterschied machen würde. Da kann ich echt nur den Kopf schütteln über so viel Dreistigkeit und Ignoranz...oder sollte man es Manipulation nennen? Gesunde Ernährung schließt für mich viel regional/saisonales Gemüse und Obst mit ein, statt dessen wirkte die Sendung wie Product Placement der Fleischindustrie.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:17
    Vor allem funktioniert die "Verblödung" immer weiter. Da versetzen Nestlé, Unilever und andere ihre alten Pulverrezepturen mit neuen "Krümeln" und bezeichnen dieses neue Design als Innovation. Ein neues Fix-Produkt ist entstanden und das wohl mit überflüssigste Regal im Supermarkt (größer als das Bioregal) wird um weitere Produkte gestärkt, um an Größe zuzunehmen.
    Gleichzeitig werden in diesen Konzernen die Topmanager, und dafür verantwortlichen, ebenso gestärkt, um an Größe zuzunehmen.
    Aber sei es drum, ohne diese tollen Förderer der Geschmacksexplosionen würden die Menschen den extra für Sie hergestellten ungesunden "Mampf" leider nicht essen. Die Industrie meint es doch nur gut ;-)
    Das Schlimme ist, sie selbst und ein Großteil der Verbraucher merken es nicht mal.
    Verrückte Welt!
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:22
    Ich muss dem hlarry recht geben, denn es wurde ausdrücklich daraufhingewiesen dass es bei dem Test um frisch zubereitetes Essen mit frischen Zutaten handelt und nicht um Burger von McDonalds & Co. Aber anscheinend sehen und hören die meisten Menschen nur das was sie sehen und hören wollen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 15:58
    Je nach Werbevertrag erzählt man schonmal seltsame Sachen.
    Herr Mälzer ist ja genauso käuflich wie z. B. Martin Baudrexel oder auch ein Alfons Schuhbeck.
    Nur weil die Herren kochen können mögen, haben sie noch lange keine Ahnung von Gesundheit.
    Wenn ich Herrn Mälzer sehe schalte ich eh sofort ab, weil ich sein Gequatsche nicht ertrage.
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    schrieb am 08.03.2012 um 16:08
    Ich denke, die ARD und Tim Mälzer war sich nicht im klaren darüber, wie missverständlich ihre Sendung ist. Aber es hängt vermutlich auch vom IQ ab, ob man die Aussage der Sendung versteht!
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    schrieb am 08.03.2012 um 16:41
    Glaube ich nicht, der weiss doch genau welche Botschaft er damit verbreitet. Aber für Geld machen viele Leute Werbung
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    schrieb am 08.03.2012 um 16:49
    Unendlich schade, dass zur allerbesten Sendezeit auf einem öffentlich-rechtlichen Sender soviel Halbwahrheit unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreitet wird!
    Es bleibt wie so oft nur ein Schluss: Jeder einzelne ist für sich und seine Gesundheit verantwortlich, das fängt bei der tagtäglichen Ernährung an und hört beim Arztbesuch noch lange nicht auf.
    Das eigentlich Schlimme an der Sache ist die bei einem Großteil der Bevölkerung fehlende Überprüfung der vermeintlichen Fakten, das Hinterfragen dessen, was die Medien uns präsentieren.
    Viel zuviel wird von uns kritiklos geglaubt!
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    schrieb am 08.03.2012 um 16:58
    Man kann es kaum glauben was man da zu hören bekam. Vielleicht sollte man mal die Frage stellen, wer diese Sendung alles mit finaziert hat, da war wohl die Lebensmittelindustrie und ihre Lobbyisten stark beteiligt.
    Es ist schade das Tim Melzer sich zu einer solchen Sendung hat überreden lassen. Denn als Koch sollte er wissen wie Nahrung produziert wird.
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    schrieb am 08.03.2012 um 16:59
    Ich habe beim Zappen das Ende der Sendung gesehen und konnte es kaum Glauben. Bin danach zum Schluss gekommen, dass ich bestimmt etwas Wichtiges, was am Anfang gezeigt worden sein muss verpasst habe. Ist wohl doch nicht so...
    Als Hamburgerin überlege ich, ob es eine Möglichkeit gibt, TM in seinem Restaurant abzupassen und ihn zu einem neuen Statement zu bewegen.
    Na, schaun wir mal...
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    schrieb am 08.03.2012 um 17:07
    Zunächst einmal: Vielen Dank für die überaus praktische Zusammenstellung der bedenklichen Zusatzstoffe!
    Angeregt durch einen interessierten ergo informierten Kollegen beschäftige ich mich seit kurzem eingehender mit Lebensmittlen und deren Inhaltstoffen. Bei meiner Recherche bin ich auf folgende empfehlenswerten Bücher/Seiten gestoßen: Geheimarchiv der Ernährungslehre (Dr. Ralph Bircher); BircherBenner Kochbuch sowie www.zentrum-der-gesundheit.de
    Würde mich aber auch noch über das Buch von Hans-Ulrich Grimm freuen;)
    Als Multiplikatoren (Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe) haben wir ein Projekt angestoßen, bei dem sich unsere Schüler selbstständig mit diversen Lebensmitteln sowie deren Inhaltsstoffen auseinander setzten. Was sie hierbei zu Tage förderten, ließ sie ihr eigenes Essverhalten kritisch reflektieren. Die aufgeführten Nebenwirkungen kannten sie bereits aus eigener Erfahrung!!!(diverse Verhaltensauffälligkeiten)
    Zu lange wiegten wir uns in einer zugegebenermaßen naiven Sicherheit nicht allein die Lebenmittelindustrie betreffend...Eine Kommentatorin hat einen interessanten Impuls in die Diskussion eingebracht- Was antwortest du auf die Frage: Warum hast du nichts unternommen, obwohl du es wusstest...?!In meinem Umfeld kann ich Einfluss nehmen und hoffen, dass dies sehr viele Menschen tun...UTOPIA??!
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    schrieb am 08.03.2012 um 18:17
    eine dieser Sendungen mit Tim Mälzer habe ich (leider) gesehen und war ziemlich geschockt, was da teilweise verzapft wurde. Ich habe mir längst (seit 40 Jahren sozusagen) meine Meinung gebildet. Ich bin dankbar, daß ich mich zu 99 % oder annähernd bio ernähren kann, Fleisch & Fisch so gut wie nie auf meinem Teller ist (und wenn, dann danke ich dem Tier) und ich mein Essen selber gestalte, denn ich bin ein kreativer Geist mit ausreichend Zeit und lasse mir auch nicht vorgaukeln, FertigProdukte würden zu Zeitersparnis führen.
  • gelöscht am 08.03.2012 um 18:59 von ClaClaClaudiii
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 08.03.2012 um 18:59
    Auch ich habe einen Teil der Sendung gesehen und habe mir dazu so meine Gedanken gemacht: Selbst wenn der "Wissenschaftler" seriös ist: EINE Studie mit WINZIGER Stichprobe über EINEN KLEINEN Messzeitpunkt... schon allein dabei kräuseln sich mir die Ohren... Ich denke NICHT, dass man essen kann, was man will, vor allem nicht das was es handelsüblich zu kaufen gibt, und erst recht nicht alles, wo irgendwas unnatürliches/fertiges drin ist... Ich stimme übrigens meinen Vorrednern zu: es wurde ausdrücklich von Hausmannskost (im althergebrachten Sinne) gesprochen und das Fazit war eher, dass fanatischer Umgang mit Ernährung à la Kalorienzählen nicht nötig ist. Von Industrienahrung also eigentlich keine Rede.
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    schrieb am 08.03.2012 um 19:16
    Habe die Sendung leider nicht gesehen, dafür bin ich in meiner täglichen Arbeit mit den Folgen der ungesunden Ernährung konfrontiert und muss immer wieder erklären, warum unsere Industriekost schon kleinste Kinder und auch starke Männer krank macht. Ich sehe, was die letzten Jahrzehnte so angerichtet wurde. Ich bin alt genug, um das Erscheinungsbild der Kinder im Kindergarten heute von dem meiner Generation zu unterscheiden. Das Ergebnis sehe ich dann oft im Laborbefund.
    Schwer ist es dann, die Menschen auf den richtigen Pfad zu bringen, was ein Kampf gegen jede Menge innerer Schweinehunde ist. Würde gern mal das Buch lesen, ob es mir argumentativ weiterhelfen kann und gegebenefalls ein Lesetipp für Betroffene ist.
    Die oben genannten Produktgruppen sind bei mir schon lange aus der Küche geflogen ;)
    Dafür gibts jede Menge Biogemüse selbst gekocht und bald auch wieder Löwenzahn und Co frisch gepflückt.
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    schrieb am 08.03.2012 um 19:32
    Ich habe den Bericht gesehen und auch wenn man an den wissenschaftlichen Methoden zweifeln mag, so war die Aussage des Berichts aber keinesfalls, dass man hemmungslos allen möglichen "Dreck" in sich rein stopfen soll. Es war immer die Rede von einer ausgewogenen Ernährung. Und es wurde klargestellt, dass die Burger-Esser nicht zufrieden waren mit ihrem Essen. ABER: Der eine Burger, auf den man mal Appetit hat, der bringt einen nicht um. Den darf es trotzdem nicht jeden Tag geben. Schon allein deswegen, weil man die Kalorien so schon mit einer ziemlich kleinen Mahlzeit zu sich genommen hat, die man besser auf mehrere verteilen sollte, die auch mehr sättigen.

    Im Bio-LK habe ich mal viel gelernt über die Reparatur-Systeme des Körpers und was er uns eigentlich alles verzeihen kann (wenn er auch entsprechend gepflegt wird). Sprich, wenn ich auf eine augewogene Ernährung achte, kommt mein Körper auch mit gelegentlichen "Fehlern" klar. Wenn ich mich aber nur von Junkfood ernähre, dann weiß sich der Körper auch irgendwann nicht mehr zu helfen.

    Und um mich davor zu bewahren, würde ich gern das Buch lesen.
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    schrieb am 08.03.2012 um 20:09
    Ich kann in der Sendung von Tim Melzer keinen Bezug zu Industriefood sehen. Das ist was anderes... aber ein selbstgemachter Hamburger oder Eintopf, was ist falsch dran? Gefährlich ist an der Grundaussage, dass es egal ist was man ist, dass der sich ohnehin schon einseitig Ernährende, meint sich darauf ausruhen zu können, dass ja allse richtig sei. Das geht gar nicht.
    Und natürlich kann man bei einem Zeitraum von vier Wochen mit 45 Testpersonen, nicht von einer repräsentativen Studie sprechen. Ist eben Fernsehen...

    Ich habe es von Kind an gelernt, gemischt zu essen, alles ist erlaubt, nur nicht einseitig.
    Hauptsache gute Qualität, wenn es geht bio, regional und saisonal.
    Auch heute gibt es bei mir von Hausmannskost über viel Gemüse, Weisbrot, Süßes und asiatisches sowie mediterranes Essen, auch Vollmilch, - alles. In Maaßen und nach Lust. Keine Geiwchtsprobleme, fit und gesund. Was will ich mehr?
    Die Finger lasse ich nur von Industriekost, weil sie mir nicht schmeckt und weil mir die Inhalte und deren Herkunft nicht eindeutig zu erschließen sind.
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    schrieb am 08.03.2012 um 20:35
    Ich habe die Sendung von Tim Mälzer nicht gesehen. Für mich stellt sich zum Thema Ernährung generell die Frage: Wo bleibt die Kontrolle? Wenn wir mal überlegen, wieviel Geld investiert wird in die Sicherheit von Maschinen, wie zum Beispiel der TÜV beim Auto, wo ist bitteschön die Kontrolle bei Lebensmittelherstellern, speziell denen, die Fertigprodukte wie Pizza, Konservendosen oder gar Pfannkuchenteig herstellen? Auch bei frischem Obst und Gemüse ist immer noch viel zu wenig Kontrolle da, woher weiß ich, ob ich mir mit der Orange, die ich gerade esse, eher was gutes tue oder mir hauptsächlich Giftstoffe einverleibe? Für mich hat das Thema Nahrungsmittelherstellung absoluten Nachholbedarf an Qualitätskontrolle, um die Quantität kümmere ich mich dann selbst. :-)
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    schrieb am 08.03.2012 um 20:43
    Ich habe die Sendung nicht gesehen, da ich grundsätzlich sehr wenig Fernsehen schaue. Ich lese aber viel im Internet und weiss daher, wieviel unwahren Aussagen bezüglich gesunden Nahrungsmitteln und gesundem Essen verbreitet werden. Auch wenn längst nachgewiesen wurde, dass Zusatzstoffe gesundheitsschädlich sind, wird es immer weiter verwendet und dem Verbraucher als nicht gesundheitsgefährdend verkauft. Die Deklarierung auf Nahrungsmitteln lässt auch immer noch zu viel Spielraum.
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    schrieb am 08.03.2012 um 20:45
    Bildung schadet nie!
    Gesunde Ernährung ist heute schwerer denn je zu leben.
    Ich hab da Nachholbedarf und würde mich freuen, sollte mich bald Herr Grimm nähren mit seinen fleißigen Recherchen und Einsichten.
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    schrieb am 08.03.2012 um 21:17
    ...bin zwar nicht der große Kenner, würde das aber gerne ändern :-) Vielleicht hilft das Buch ein Stück weiter....
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    schrieb am 08.03.2012 um 21:28
    Wahnsinn, der Papst predigt wider das Kondom, Tim Mälzer wider den Verstand. Wir fressen unbedarft alles in uns hinein, ständig gefangen in der "Glukosepsychose" (Hagen Rether) und überfordert mit unseren überzuckerten Kindern. Ich würde das Buch gern lesen und diskutieren. Auch wenn ich manchmal fast glaube, dass die Menschen froh sind, dass sie sich auf Aussagen, wie der von Mälzer ausruhen können.
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    schrieb am 08.03.2012 um 21:50
    Ich hab die Sendung gesehen und konnte es nicht fassen! Wer sich auch nur ein kleines bisschen mit Ernährung beschäftigt, dem wird klar sein, dass die Folgerung aus so einem zweifelhaften 2-wöchigen Versuch völlig absurd ist. Schade, dass es im Fernsehen keine Gegendarstellungen gibt. Und nicht mal eine vegetarische geschweige denn vegane Gruppe in der Versuchsanordung. Das Schlimme daran ist, dass sich die Unbelehrbaren nun wieder bestätigt sehen. Ich versuche gerade - nachdem ich jahrelang vegetarisch gelebt habe - konsequent vegan zu leben, finde es oft "außerhäusig" nicht einfach, bin dadurch oft mit Versuchungen konfrontiert und muss mich leider auch oft mit verständnislosen Kommentaren von Freunden auseinandersetzen. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten und so eine Sendung sorgt genau für das Gegenteil. Traurig, dass das Fernsehen so dermaßen diese wichtige Entwicklung in der Ernährung der Menschheit verschläft. Wann gibt es endlich eine vergane oder wenigstens vegetarische Kochshow????
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    schrieb am 08.03.2012 um 21:54
    Guten Abend,
    Achtsamkeit!
    Die Sendung hat doch gar nicht gezeigt, das angeblich alle alles essen können, sondern, dass sich die Fastfoodkompaktfutterer einfach unwohl fühlten. Das nichtgemessene Wohlbefinden ist doch für uns alle das Entscheidende und das entging keinem achtsamen Zuschauer. Also, undogmatisch aufs Bauchgefühl achten! Guten Appetit.
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    schrieb am 09.03.2012 um 00:14
    angesichts der tatsache, dass der test nur 14 tage gedauert hat, war das ganze doch sowieso nicht repräsentativ. und die tatsache, dass die fastfoodgruppe ständig hunger hatte, zeigt doch, dass sie unter nicht-testbedingungen viel mehr an burgern, pommes etc. gegessen hätten und dann sähen die werte im vergleich schon ganz anders aus.

    großartig auch immer die aussagen wie neulich bei maischberger, dass bio gar nicht gesunder wäre als konventionelle ernährung. auf die langzeit- und kummulative wirkung der pestizide wird da gar nicht eingegangen ...
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    schrieb am 09.03.2012 um 07:08
    Über diesen falsch argumentierten Vergleich von Bio und konventionell ärgere ich mich auch immer wieder. Dass Bio "gesünder" sei im Sinne von "enthält mehr Vitamine" hat ja niemand behauptet. Andersherum wird ein Schuh daraus, nämlich wenn man begreift, dass Bio nicht so >ungesund< ist wie konventionell. Weil nicht mehr drin ist, sondern was fehlt (eben Schadstoffe).
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    schrieb am 09.03.2012 um 01:04
    Ich habe die Sendung nicht gesehen aber davon in Reden gehört und angesichts der Kommentare wird die Zuschauerquote nicht ganz gering gewesen sein. Ob das nicht alles nur Quotenprovokation ist? Je weniger reden von Tim Mälzer Kochgeburten, umso vernünftiger! Monatelang geisterte der Dokufilm SUPER SIZE ME in den Öffentlich-Rechtlichen herum. Die haben sicherlich nicht gerade einen festen Gesundheitsstandpunkt, wenn sie so einen Mälzer-Unsinn bringen.
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    schrieb am 09.03.2012 um 01:07
    Der Fehler liegt im Ansatz der Versuchsbedingungen: Tim Mälzer kann gar nicht anders, als Recht zu haben. Durch den zu kurzen Untersuchungszeitraum und die Begrenzung der Kalorien ist der Versuch absolut vorhersagbar und das Ergebnis in der Ernährungswissenschaft schon seit Jahrzehnten bekannt. Allen Probanden werden die benötigten Nährstoffe in etwa gleicher Menge zugeführt. Eine messbare körperliche Veränderung ist dabei nicht zu erwarten.

    Das sind einfach keine realen Bedingungen. Hätte man den Probanden erlaubt, über mehrere Monate hinweg aus ihrem jeweiligen Segment so viel zu essen, wie sie wollen, wäre das Ergebnis völlig anders ausgefallen. Aber das war ja nicht erwünscht. Ein klassischer Verfahrensfehler in Statistiken wurde hier zum Ergebnis hoch gejubelt.

    Langfristige Effekte wurden völlig vernachlässigt: Belastung durch Pestizide und Hormone, höherer Zucker- und Fettgehalt industriell verarbeiteter Nahrung, gesünderer Lebenswandel der Slow-Food-Esser, nur um ein paar zu nennen. Studien, die nachweisen, dass bewusste Vegetarier sich gesünder ernähren als andere, gibt es übrigens auch genug, aber selten im Fernsehen.

    Aber darum ging es in der Sendung ja auch gar nicht. Nichtdestotrotz nahm die Diskussion hier den inzwischen Internet-typischen Verlauf. Statt einfach mal die Fakten für sich sprechen zu lassen, haben viele erst mal die Keule des eigenen, unverrückbaren Standpunkts ausgepackt und damit auf den Rest eingedroschen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Willkommen in der Realität. Es hätte völlig genügt, auf die handwerklichen Fehler der Studie hinzuweisen, anstatt den üblichen Veganer gegen Fleischfresser Stereotypen zu inszenieren.
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    schrieb am 09.03.2012 um 08:22
    Danke für den Link zur Liste der bedenklichen Zusatzstoffe -habe sie mir jetzt zum mitnehmen ausgedruckt.
    Diese Zusammenstellung sollte eigentlich als Flyer in jedem Supermarkt und Schnellrestaurant ausgelegt werden und tzusätzlich noch als großes Plakat an jedem Supermarktregal hängen!
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    schrieb am 09.03.2012 um 08:50
    Habe die sendung zwar nicht gesehen. Aber dass eine 'Studie', die nur über einen so kurzen Zeitraum läuft keine Aussagekraft hat, sollte doch eigentlich jedem klar sein. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sollte seine Gelder besser verwenden.
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    schrieb am 09.03.2012 um 09:02
    Nach einigen vermutlich auch "ernährungsbedingten" Erkrankungsfällen in der Familie begann ich mich für Ernährung als Quelle von Gesundheit zu interessieren. Dabei stieß ich auf Leinöl, das u.a. einen extrem hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure aufweist, mehr als 50 %. (Walnussöl schafft nur 13 %)
    Im Körper werden 10 % davon in Omega-3-Fettsäuren umgewandelt, den lebenswichtigen Stoff, dem alle nachjagen.

    Leinöl kann man täglich pur genießen, ich gebe immer einen kräftigen Schluck ins Müsli, nehme es außerdem für alle kalten Salate, und natürlich für Kartoffeln mit Quark und Leinöl.
    Nur heiß machen sollte man es auf keinen Fall, und im Kühlschrank lagern, es ist wärme- und lichtempfindlich und sehr instabil.
    Das macht es auch für alle Hersteller von industriellen Nahrungsmitteln uninteressant, die bekanntlich Wert auf lange Haltbarkeit legen.
    Da alle flüssigen Öle nur begrenzt haltbar sind, wurde die Margarine erfunden - seitdem stopft sich sie Menschheit mit denaturiertem Billigfett voll.

    Hans-Ulrich Grimm hat soeben das Buch <a href="http://www.watson-books.de/z_b01_1.php">Leinöl macht glücklich</a> veröffentlicht.

    Dort schreibt er über die Wunderpflanze:
    "Die Wirkungen scheinen auf den ersten Blick unglaublich, ja wundersam. Es soll vorbeugend wirken gegen Herzinfarkt, es soll gegen hohen Blutdruck helfen, gegen viele Zivilisationskrankheiten wie etwa die Zuckerkrankheit, ja sogar bei manchen Krebsarten. Und dazu sei es gut für die Psyche, etwa gegen Depressionen."

    Dieses Buch kommt auf meine nächste Bücherwunschliste!
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    schrieb am 09.03.2012 um 09:29
    Die "Studie" und die Fernsehsendung sind mir komplett entgangen, daher ist es super, auf diesem Wege noch mal darüber informiert zu werden.
    Ich arbeite als Heilpraktikerin mit Bioresonanz, und kann auf diesem Wege ziemlich gut sehen, auf welche Lebensmittelzusatzstoffe Menschen (natürlich individuell unterschiedlich) (über-)empfindlich reagieren - um mal den vielleicht etwas überstrapazierten Begriff der Allergie zu vermeiden.
    Da ich das noch nicht sehr lange tue, ist die Welt noch voller Wunder, und so verblüfft es mich außerordentlich zu sehen, dass Vanillearoma für sehr viele Menschen unverträglich ist.
    Die heutige Entdeckung der Datenbank unter www.food-detektiv.de ist super-hilfreich, denn dann kann ich ganz schnell recherchieren, wo die jeweils unverträglichen Stoffe vorkommen und welche Erkenntnisse es dazu gibt - absolut klasse!

    Zu der Pseudostudie mit Tim Mälzer erübrigt sich einfach jeglicher Kommentar. Eigenes Hirn einschalten ist einfach immer besser.
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    schrieb am 09.03.2012 um 10:34
    Hallo angelheart,
    was Du da misst ist auch keine Allergie. Somit wäre der Begriff nicht überstrapaziert sondern falsch in dem Zusammenhang. Vanillearoma (Vanillin) ist, soweit ich mich erinnere, ein Stoff, der leicht süchtig machen kann. Hab aber dazu gerade keine Quelle parat.
    Statt der Bioresonanz kann man auch Labor machen, die Anzahl der Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel ist teilweise immens. Weiterbildung auf diesem Gebiet lohnt sich für jeden Therapeuten.
    Zusatzstoffe braucht kein Lebensmittel, die braucht lediglich die Industrie. Es wird Zeit, dass wir uns wieder auf die Mittel zum Leben besinnen und uns nicht im Nahrungs-Konsum-Rausch bewegen.
    Vielleicht meinte Mälzer auch, dass es nicht der Hamburger an sich ist, der krank macht, denn den bekomm ich für die Familie auch in Bio und absolut gesunder Form hin. Ebenso alle anderen Köstlichkeiten des Lebens. Gesund heißt noch lange nicht Verzicht (außer bei Unverträglichkeiten).
    Gerade Übergewichtige versuchen durch Fetteinschränkung ihr Gewicht loszuwerden und wissen gar nicht, was sie sich damit antun. Eine gesunde Ernährung darf gern fett sein (gesund) und macht trotzdem nicht dick. Olivenöl und Leinöl sind essentiell für unsere Gesundheit. Nur Zucker und Weißmehl braucht kein Mensch.
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    schrieb am 09.03.2012 um 11:25
    Will nur das Buch gewinnen ;D
    Ps: esst mehr Rüben!
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    schrieb am 09.03.2012 um 11:47
    Habe Tim Mälzer's Plädoyer mit großem Erstaunen bis zum Ende gesehen. Ich konnte es auch nicht wirklich fassen :-( Zudem haben die Probanden ein paar WOCHEN diesen Test gemacht. Müsste doch jedem klar sein, dass das über JAHRE anders aussieht, mit dem Essen. Ich plädiere für mehr Rohkost :-) Genau!! Esst mehr Möhren *grins* Und am besten KEIN Fleisch, viel lebendiges Essen - und was auch nicht stimmt: "Es gibt keine Nahrung, die gesund macht!" Da bin ich gaaanz anderer Meinung! Unsere Großeltern wussten noch genau, was sie an lebendiger Nahrung zu sich nehmen sollten, wenn sie krank waren! Wir haben bloß den Bezug dazu verloren - kein Wunder, wenn die Nahrungsmittelindustrie uns so manipuliert!!

    Allerdings hat der Tim Mälzer dazu gesagt, dass ALLE 3 Sorten immer frisch gemacht wurden, sei es die Pommes frites, diese Hamburger, etc. Das ist sicherlich noch mal ein Unterschied, als wären die jeden Tag zu einem bekannten Regenwald-kaputtmachenden-Imbiss gerannt.

    Ich möchte auch gern ein Buch gewinnen :-) Gruß. Die Betty
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    schrieb am 09.03.2012 um 11:47
    Guten Tag aus Portugal
    habe bereits im Blog meine Meinung zur pseudowissenschaft von mälzer & co abgegeben...es war ein witz der der fast food industrie und der pharmaindustrie sehr gefallen haben. lasst uns hoffen dass wir genug mündige bürger haben, die diesen unverantwortlichen quatsch in frage stellen...
    gerne würde ich das buch gewinnen...
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    schrieb am 09.03.2012 um 12:29
    Ich sah diese Sendung nicht. Grundsätzlich denke ich, sollte jeder seine grauen Gehirnzellen aktivieren, um das permanente "Kochsendungsgesülze" an sich abgleiten zu lassen. Die Masse der ZuschauerInnen, werden die Kommentare der Utopisten eh nicht erreichen.
    Letztendlich kann nur jeder für sich entscheiden, welches Lebensmittel er verwendet.
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    schrieb am 09.03.2012 um 13:48
    Ich denke, dass jeder das Buch "China Study" lesen sollte. Neben zahlreichen Studien bezüglich der Schädlichkeit von Tierprotein an Menschen und Tieren, halte ich die Aufklärung bezüglich der Interessen der Industrie für unerlässlich. Die heutigen Vergiftungen durch Hormone, Antibiotika, Kadaver... in der Massentierhaltung werden in diesem Buch gar nicht behandelt. Der Verzicht auf Tierprodukte ist in jedweder Hinsicht gesundheitlich notwendig. Ob der Agrarkapitalismus (z.B. Abholzung des Regenwalds für den Anbau von Tiefutter, Errichtung riesiger Ställe, Patente auf Saatgut und Tiergene) durch diesen Verzicht gebändigt werden kann, kann ich nur hoffen.
    Das andere Problem sind die Fertigprodukte. Immer mehr Menschen entwickeln Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittel. Empfindlichkeiten gegen Getreide / Gluten werden immer häufiger. Mein Tipp: Ernährung sollte frisch, unbehandelt und einfach sein. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit selbst gepressten Säften und Smoothies gemacht. Mimi Kirk (Jahrgang 1938) hat ein schönes Buch über Rohkost geschrieben:
    http://www.youtube.com/watch?v=yAxilUnaXdE
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    DIE
    schrieb am 09.03.2012 um 13:50
    Die folgende Mail habe ich im Anschluss an die Sendung geschickt. Wie zu erwarten, gab es nur eine allgemeine Antwort. Ich weiß aber, dass auch der UGB. die Unabhängigen Gesundheitsberater, einen offenen Brief geschrieben haben, und sicher viele andere, die an Ernährung interessiert sind und so eine Halbwahrheit nicht stehen lassen können.
    Schön, dass Utopia dies aufgegriffen hat, nur sind wir hier uns ja - leider - alle einig. Die Frage ist, wie kommen wir an die Wissenschaftler, die solchen Unsinn veröffentlichen und damit wohl sicher bei vielen Erfolg haben.

    Das ist die Mail vom 28.02.2012


    Liebes Redaktionsteam,

    wären Sie so freundlich, meine Mail an Tim Mälzer weiter zu geben.

    Vielen Dank!

    Hallo Tim Mälzer,

    leider konnte ich Ihre Sendung "Der Ernährungscheck" erst ab 20.30 Uhr mit verfolgen, vorher hatte ich hier in Regensburg einen Fastenkurs zu betreuen.

    Zwei Sachen sind mir bei der Sendung aufgefallen:

    1. Die Kalorienzahl musste für alle erhöht werden, weil die Gruppe mit dem Fast Food nicht satt wurde.

    Das ist doch genau unser Problem! In so kurzer Beobachtungszeit werden sich bei jungen Menschen die Blut-Werte nicht stark verändern, aber wenn wir eine derartige Ernährung ständig oder auch nur überwiegend zu uns nehmen, dann werden wir eben nicht satt und müssen immer mehr essen.

    Allein die Vitamine zu kontrollieren, bringt nichts. In meinen Augen entsteht Hunger, weil dem Körper etwas fehlt, er signalisiert, "bitte Nachschub". Wenn wir jetzt aber längere Zeit Nahrung zu uns nehmen, die nicht vollwertig ist, essen wir immer mehr und zu viel mit allen Folgen des wachsenden Übergewichtes bei Jugendlichen und Erwachsenen. Diese essen nicht nur immer mehr, sondern bewegen sich immer weniger, ein Teufelskreis.

    Mein Spezialgebiet ist der Säure-Basen-Haushalt, siehe auch meine Webseite

    www.azidosetherapie-online.de.

    Die jungen Menschen, die ständig immer mehr essen müssen, haben in meinen Augen einen eklatanten Basenmangel, nur greifen sie anstatt zu basenbringender und basenbildender Ernährung immer wieder zu schnell verfügbarem, schnell resorbierbarem, säurebildendem Fast Food, leider.



    2. Sie glaubten nicht, dass Sie eventuell eine Veranlagung haben, bei der Sie auf Vollkorn verzichten sollten.

    Leider stellt es sich häufig heraus, dass immer mehr Menschen an einer Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz, Fructoseintoleranz leiden, d.h. wir haben eine möglich Veranlagung, es kann aber auch sein, dass wir im Laufe unseres eigenen Lebens eine Schädigung erworben haben. Häufig ist der Darm mit verantwortlich. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Ihnen ähnlich ist.

    Schade, dass ich am Sonntag schon wieder nach Portugal zurück fliege, wo ich gerne lebe, sonst hätten wir das auch therapeutisch vertiefen können, aber es gibt genug Heilpraktiker oder Ärzte, die ähnlich denken wie ich. Vorreiter war u.a. Professor Dr. Karl Pirlet, der meiner Ansicht nach als einer der ersten auf die mögliche Unverträglichkeit von Vollkornprodukten hingewiesen hat. Ich kam über einen anderen Weg zu dieser Erkenntnis, da auch Vollkorn eben säurebildend ist und deswegen nicht für alle gut verträglich und gesund.


    Dennoch, Kompliment zu dieser Sendung und dass Sie sich auf derartige Experimente einlassen. Wie wäre es mal mit einem Experiment, Personen mit Diabetes II oder Bluthochdruck oder anderen Krankheiten über einen längeren Zeitraum mit basischer Kost zu ernähren und dann Vergleichsparameter zu erfassen?

    Siehe auch mein Buch:
    "Basische Kost - Gesundheit aus der Küche der Natur"?

    Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen alles Gute.

    Mit besten Grüßen
    Doris Wroblewski
    www.azidosetherapie-online.de
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    schrieb am 09.03.2012 um 14:32
    Passend zum Thema und äußerst interessant!

    McDougall errechnet Steve Jobs' tatsächlichen Krebsverlauf und erörtert warum er so früh gestorben ist:

    http://www.drmcdougall.com/video/expert_testimonies_why_did_steve_jobs_die.htm

    14 Jahre: Beginnt Arbeit mit karzinogenen Materialien in der Computerindustrie
    24 Jahre: Krebs beginnt
    27 Jahre: Metastasen breiten sich aus
    48 Jahre: Krebs wird entdeckt
    49: (8 Monate später) OP wird durchgeführt
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    schrieb am 09.03.2012 um 16:59
    Danke für diesen wichtigen Artikel!!
    Werde das Buch auf jeden Fall lesen. Hab von @gerfi von dieser unmöglichen Sendung gehört und bin froh, dass ich über den Utopia Newsletter nochmal auf Deinen Artikel aufmerksam geworden bin (ich les zZ nicht so viel, auch nicht unbedingt jeden Startseiten Artikel, strahlt er mich noch so an ;-)))
    (nur aus Zeitgründen!)

    hast du übrigens toll formuliert den Satz mit der Polemik!!!
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    schrieb am 09.03.2012 um 21:17
    Hallo sanbalance,

    danke für Deine Anregung. Hast Du denn Erfahrungen damit, dass die Bioresonanzergebnisse anders ausfallen als der Bluttest? Ich weiß, das gehört jetzt eigentlich nicht hierher, deshalb: kann ich dich auf anderem Wege kontaktieren für Nachfragen?
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    schrieb am 09.03.2012 um 22:36
    Hallo angelheart,
    kann ich Dir nicht repräsentativ beantworten. da zu mir nur diejenigen kommen, wo Bioresonanz nicht richtig funktioniert hat, sofern überhaupt jemand damit Berührung hatte. Wer mit der Bioresonanz gesund wird, meldet sich sinnvollerweise nicht bei mir an. Das Ergebnis scheint dann etwas kurzfristig zu sein. Kann aber auch daran liegen, dass die täglichen Störungen und der "Lebenswandel" die Gesundheit wieder belasten. Bin mit dem Resultat der Labordiagnostik so zufrieden, dass ich über Bioresonanz nicht nachgedacht habe. Ich mags da etwas handfest und die Menschen können es nachvollziehen. Ein praktischer Vergleich wäre sicher interessant. Der Unterschied ist, dass Bioresonanz gleichzeitig eine Behandlungsmethode ist und Labor rein diagnostisch. Behandlung ist dann entsprechende Diät u.A. - Mensch muss von seinen krankmachenden Gewohnheiten dann komplett weg.
    Ich möchte auch nicht von Strom und Elektronik abhängig sein. Bin eher altmodisch (TCM).
    Von den Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite macht keiner Bioresonanz.
    In Deinem Profil steht nichts - in welcher Gegend bist Du?
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    schrieb am 10.03.2012 um 01:48
    Wenn das was im Artikel steht stimmt , ist es schade das die Öffentlich Rechtlichen mit meinen Gebühren sowas verbreiten . Das erwartet man doch eher von den Privaten.
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    schrieb am 10.03.2012 um 16:01
    Erstaunlich, was der Herr Mälzer alles von sich gibt. Rein vom gesunden Menschenverstand würde ich ja sowieso sagen, dass es ein ziemlicher Schmarrn ist. Aber immerhin steh ich damit nicht allein da.
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    schrieb am 10.03.2012 um 16:07
    Anscheinend denken immer mehr Leute über ihre Ernährung nach, sonst bräuchte man solche Gegensendungen mit Herrn Mälzer nicht.
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    schrieb am 10.03.2012 um 18:58
    Für Verbraucher ist es sehr schwierig, bei Studien-Ergebnissen diejenigen herauszupicken, die wirklich seriös sind. Auch Ernährungsberater widersprechen sich teilweise bei ihren Empfehlungen z.B. für Patienten mit Allergien oder Fructosemalabsorption.
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    schrieb am 10.03.2012 um 22:49
    Seit ich "Food Crash" gelesen habe interessiert mich dieser Themenbereich brennend. Vor kurzem erst habe ich mir "Die Essenfälscher" zugelegt, allerdings gefiel mir der Schreibstil des Buches nicht wirklich. Dr. Hans-Ulrich Grimm schreint mir da von einem anderem Schlag zu sein, von daher würde mich das Buch sehr interessieren :)
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    schrieb am 11.03.2012 um 08:05
    Ich habe die ARD-Sendung zwar nicht gesehen, aber ich denke, dass insgesamt häufig der Aspekt der Langzeitwirkung zu sehr vernachlässigt wird - ich gehe davon aus, dass die Studie einen verhältnismäßig kurzen Zeitrahmen hatte. Mag ja sein, dass die unmittelbaren Folgen ungesunden Nahrungskonsums keine signifikanten Unterschiede unter den Probanden hervorrufen, wie sieht das aber in 10, 20, 30 Jahren aus? Als Beispiel sei hier nur einmal an erhöhte Radioaktivität gedacht. Klar man fällt nicht sofort um, stirbt aber 10 Jahre später an Krebs...
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    schrieb am 11.03.2012 um 17:05
    Die Sendung von Tim Mälzer hat da wirklich eine kleine Kurzzeitstudie als allgemeingültig erklärt.
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    schrieb am 11.03.2012 um 22:12
    Ich habe diese Sendung nicht gesehen, aber ich finde, auch wenn ein prominenter Fernsehkoch so etwas präsentiert, sollte man so eine Sandung nicht einfach kritiklos einfach nur anschauen. Sondern eben hinterfragen, ob das wirklich alles so sein kann. Ein solcher Versuch kann nie über einen so langen Zeitraum laufen und stell eben eigentlich nur eine Momentaufnahme dar, die einfach nicht allgemein gültig sein kann. Welche Nahrung WIRKLICH gesund ist, sollte ja nun eigentlich schon lange genug bekannt sein - dass es nicht unbedingt Fertignahrung mit Geschmackszusätzen wie Glutamat sein kann, liegt ja nun eigentlich auf der Hand.
    Außerdem sind sogenannte Studien immer differentziert zu betrachten, denn ich sage immer "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" Und dass hier ausserdem noch jede Menge Geld im Spiel ist (denn alle Lebensmittelproduzenten wollen letztendlich nur unser Bestes: nämlich unser Geld), ist ja wohl auch klar, oder?!
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    schrieb am 11.03.2012 um 22:45
    Da ich KEINEN Fernseher besitze, habe ich die Sendung nicht gesehen. Zudem finde ich Tim Mälzer unappetitlich und kann dies nicht mit einem Koch verbinden.
    Ich kenne die Bücher von Dr. Hans-Ulrich Grimm und schätze seinen Humor und gleichzeitig seine unglaublich energievolle Recherche in Bezug auf das Aufdecken " fauler " Studien.
    Leider hat die DGE immer noch eine Riesenlobby und es ist erfrischend, daß auch noch andere Autoren, u.a. Dr. Nicolai Worm, Udo Polmer, Thilo Bode mit viel Engagement dagegenhalten.
    Ihnen gebührt ganz großer Respekt.
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    schrieb am 12.03.2012 um 00:12
    @Latona
    Udo Pollmer gehört bitte nicht in die Liste der Autoren, die gut recherchieren und informiert sind.

    Er hätte diese Sendung, die Tim Mälzer präsentiert hat, auch mitgestalten können. Er war einmal ein kritischer Zeitgenosse, aber das ist längst vorbei und momentan wirkt er eher wie ein Lobbyist der Nahrungs- und Zusatzstoffindustrie.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Pollmer
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    schrieb am 12.03.2012 um 12:17
    Schon das Buch " Die Suppe lügt" hat mich ziemlich erschüttert. Gerne möchte ich auch das aktuelle Buch lesen. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich den Schon teilweise verdrängt habe, also wäre die Auffrischung ziemlich nützlich.
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    schrieb am 12.03.2012 um 12:53
    Noch ein interessantes Buch, wo sich der Blick ins Innere sicher lohnt. Unterdessen ist es bei mir Standard, dass ich die Verpackung beim Einkauf studiere, Herstellungsart und -ort hinterfrage. Große Ketten wie Nestlé oder Knorr, die oben beim Autor genannt werden, kaufe ich längst nicht mehr. Bio und Fair Trade sind mir eine Herzensangelegenheit, daher versuche ich auch möglichst regional und nachhaltig zu kaufen, wenn sich der Konsum nicht vermeiden lässt. Ich denke, das Buch setze ich mal auf meine Wunschliste.
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    schrieb am 12.03.2012 um 13:39
    Schon seit 1993 muss ich wegen einer Lactoseintoleranz sämtliche Nahrungsmittel genau studieren. Mittlerweile bin ich immer mehr bei Bio angelangt und meine Küche ist auch fleischarm. Bio-Fleisch ist leider immer noch sehr teuer. Ich kaufe nur noch Lebensmittel, die mir gut tun und koche viel selbst, friere ein etc. Ja, es mach mehr Arbeit, aber wenn ich den Nutzen für mich und meine Umwelt sehe, macht es auch wieder Spaß und es gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich auf den richtigen Weg bin. Auch wenn ich nur ein Tropfen auf den heißen Stein bin, steter Tropfen höhlt den Stein. Die Ausrutscher mit Fast-Food werden immer seltener.
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    schrieb am 12.03.2012 um 16:07
    Bio-fleisch wird wohl kaum billiger werden - die Tiere haben mehr Platz, werden viel langsamer gemästet (zB doppelt so lang bei Geflügel) und Medikamente dürfen nicht einfach so eingesetzt werden (also vorbeugende Maßnahmen für Tiergesundheit etc), und auch das Futter ist teuerer.
    Dadurch ergibt sich einfach per Definition ein höherer Preis.
    Ich sehe es ehr so: Nicht Biofleisch ist teuer, sondern Normalfleisch ist billig. Zu billig als dass das Tierwohl in irgend einer Weise berücksichtigt werden könnte.
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    schrieb am 12.03.2012 um 15:55
    Ich kann mir denken, daß dieses Buch interessant ist, denn ich kenne auch einige andere Bücher von ihm, z.B. " Die Suppe lügt" oder "Aus Teufels Topf" .
    Das schöne ist, daß seine Bücher für "Jederman" zu lesen ist, weil er von den Ausdrücken auf dem Teppich bleibt und man kein Studium braucht, um ihn zu verstehen.
    Für mich kommt auch schon lange nur noch Bio und frisch (also selbst gekocht) auf den Tisch. Meine Familie sieht es nicht so.Die müssen selbst sehen, was sie machen.Neulich habe ich in einem anderen Buch gelesen: "Kaufen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird". Das trifft auch (und gerade) für Lebensmittel zu.
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    schrieb am 13.03.2012 um 13:14
    Danke mela für Deine Sichtweise. Wir müssen diesen Standpunkt "Nicht Biofleisch ist teuer, sondern Normalfleisch ist billig." vielmehr öffentlich vertreten. Vielleicht passiert dann bei manchen Leuten ein Umdenken.
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    schrieb am 13.03.2012 um 18:21
    Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis viele, die sich Fleisch oft gönnen wollen und beispielsweise gutes Demeterfleisch völlig überteuert und unbezahlbar finden, obwohl gerade solches Fleisch den Realpreis artgerechter Haltung spiegelt. Denen ist es egal, wie die Tiere leiden oder dass das Fleisch dieser Tiere sie krank machen kann. Verzicht oder Konsumverringerung sind da Fremdwörter.
    Ich finde es traurig und werde mich weiterhin darin üben, ein gutes Vorbild zu sein, vielleicht fangen sie doch irgendwann an nachzudenken, denn dieses Verhalten unterstützt die Massentierhaltung und die Billigproduktion auf Kosten von Mensch und Tier - das ist es, was sie nicht sehen wollen. Nicht einmal Ausschnitte aus dem Film "Unser täglich Brot", der in kalten, klaren Bildern zeigt, wo viele unserer Lebensmittel herkommen, können sie umstimmen. Sie wollen ihren Luxus, da sind die Tiere und die Todesmaschinerie zweitrangig, was ich ethisch und moralisch beschämend finde.
    Seit ich biologische Lebensmittel esse, zur Zeit ernähre ich mich zudem vegetarisch, geht es meinem Körper wieder besser, und oben angesprochenen Personen würde das auch gut tun, vor allem wenn ich sowas lese: http://www.fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm
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    schrieb am 14.03.2012 um 15:42
    ich habe mir eben mal die Speisepläne angesehen und frage mich, ob die dort beschriebene "Normalkost" tatsächlich eine "Normalkost" ist .... welcher "Normalesser" macht sein Fruchjoghurt aus Naturjoghurt, Honig und frischen Früchten selbst?
    Das aber nur am Rande ..... denn darum gings ja eigenlich nicht.
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    schrieb am 14.03.2012 um 21:58
    Früher habe ich auch gedacht "Wer macht denn sowas schon?", aber mal im Ernst, die Anderen können mir doch egal sein, denn es geht um meine Gesundheit und wenn das eben heißt mehr selbst zu machen, dann werde ich das tun. Es schmeckt erstens besser, zweitens kann kochen sehr erfüllend sein, drittens lernt man noch eine ganze Menge dabei und viertens schätzt man das selbst gemachte Essen ganz anders. Ich kann sowas beispielsweise viel mehr genießen als Fertigkram, denn da weiß ich, wieviel Arbeit in einem Essen steckt und nehme mir auch Zeit zum essen, um es dann richtig auszukosten.
    Ich denke, das ist auch ein großes Problem heutzutage, Essen passiert nebenbei, zwischendurch, Snacks und Häppchen, kein Wunder, wenn die Mensch krank werden, sich müde und ausgelaugt fühlen bei dieser fehlernährung. Auch essen sollte bewusst passieren, denn dann merkt man auch, wenn man gesättigt ist und isst nicht über den Hunger hinaus und wundert sich dann über die kilos zuviel überall.
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    schrieb am 16.03.2012 um 13:44
    oh, falls ich missverstanden wurde: ich esse keine "Fertigprodukte" - somit wenn dann auch eher die Selbstanrührmethode ...
    ich meinte aber der "Normalesser" macht sowas doch nicht - und ich weiß, dass ich KEIN Normalesser bin
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    schrieb am 14.03.2012 um 21:39
    Erschreckend, was für Gifte und Schadstoffe in den verschiedenen Lebensmitteln stecken.Das macht mir und meiner Familie Angst. Immer wieder neue Schreckensmeldungen. Der Mensch macht sich aus Habgier selbst kaputt- irgendwie verrückt-und traurig.Warum wird nicht eingeschritten in die Lebensmittelpanscherei??? Ich baue zum Teil mein Obst und Gemüse selber an und kaufe Bioprodukte. Ich möchte meine Familie gesund ernähren, so gut es geht .
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    schrieb am 14.03.2012 um 22:02
    Das habe ich mich auch schon oft gefragt, besipielsweise die Lebensmittelampel, die in Großbritannien zur Normalität gehört, wäre auch hierzulande ein Schritt in die richtige Richtung. Dort hat sie schon einiges bewirkt, hier sträubt man sich dagegen.
    Ich kaufe auch Bio, das gehört für mich unterdessen einfach dazu. Selbst anbauen möchte ich auch: Kräuter, Tomaten, Walderdbeeren und mal sehen, was sich noch so einrichten lässt. ich freue mich schon auf mein eigenes Obst und Gemüse. Das ist ja dann auch nochmal was ganz anderes, wenn man selbst anbaut, pflegt, erntet und es dann isst.
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    schrieb am 17.03.2012 um 01:28
    habe gerade samen ausgesät und bin gespannt ...du kannst das wortspiel ruhig benutzen. *g
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    schrieb am 15.03.2012 um 01:16
    Ich sag nur soviel...der mensch ist was er ißt !
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    schrieb am 15.03.2012 um 13:25
    Das find ich einen Super-Kommentar! Das bringt doch so ziemlich jeden Hörer zum Nachdenken. Aber: Interessierts dich, wer du bist?
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    schrieb am 16.03.2012 um 00:00
    ich weiss wer ich bin ...und ich stopfe nicht alles in mich rein..ich frage nach...entweder man lernt in 50 jahren was dazu ..oder sagt sich nur..nach mir die sinnflut.
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    schrieb am 16.03.2012 um 13:12
    Da kann ich mich nur anschließen. Klasse Wortspiel. Bei Gelegenheit werde ich mir's mal borgen, bin gepsannt, wie darauf reagiert wird.
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    schrieb am 16.03.2012 um 20:12
    Die Industrialisierung unserer Nahrungsmittelproduktion hat nicht nur zu immer dicker werdenden Kindern geführt, sondern verursacht viele Umweltschäden, vom Tierleid ganz zu schweigen. Ich finde es sehr bedenklich, wenn eine prominente und vor allem auch bei Kindern u. Jugendlichen bekannte und angesehene Person des öffentlichen Lebens solche unkritischen Sendungen produziert. Wenn ich das richtig verstanden habe (ich habe die Sendung nicht selbst gesehen), wurde eine bestimmte Nahrung einen Monat lang zu sich genommen. Daraus Schlüsse auf das Richtig oder Falsch einer bestimmten Ernährungsform zu ziehen ist schon fast fahrlässig. Das Langzeitfolgen sich nicht nach einem Monat manifestieren, müsste mittlerweile allgemein bekannt sein. Schade, dass hier Popularität so missbraucht wird...
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    schrieb am 17.03.2012 um 22:38
    Eine Studie? Mir scheint der Auftraggeber oft der entscheidende Hinweis auf das Ergebnis zu sein…
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    schrieb am 21.03.2012 um 14:19
    Die Verlsosung ist beendet, die glücklichen Gewinner sind:

    alasso
    anneke.graemer
    DIE
    Glykeria
    GREENnow
    eginhard
    sanbalance
    Polarnacht
    melltuga
    Ktheastonishing

    Vielen Dank an alle Diskutierenden fürs Mitmachen und vor allem für die vielen wertvollen Kommentare.
    Viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!
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    schrieb am 28.03.2012 um 00:10
    Einen herzlichen Dank nochmal für das hochinteressante, aufschlussreiche Buch. Hier nun meine Rezension: http://www.utopia.de/blog/gruener-leben/vom-verzehr-wird-abgeraten-wie-uns-die-industrie-mit

    Frühmorgendliche Grüße
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    schrieb am 27.04.2012 um 19:59
    Das Probleme in heutiger Zeit, das man eigentlich zuwenig Zeit hat. Um was vernünftiges zu Essen, das auch Satt ist. In der Mittagspause (30 Minuten) ist das Gesündest was man essen kann einNatur Joghurt mit Müsli oder ein Sandwich und Obstbecher. Alles andere Convince haben haben viele fraggliche Zusatz-Stoffe drin z.b. Uncele Benz Süß-Sauer auf Reis, Maggi 5 Terrine Nudel und das sind noch die gesündesten Convince Produkte die man innerhalb von 30 Minuten zubereiten und essen kann !!
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    schrieb am 29.04.2012 um 20:03
    Wer sagt denn das Mann / Frau unter Zeitdruck überhaupt gesund essen kann?
    wenn ich "auf Baustelle" bin gibts für mich Grad mal ein belegtes und viel Flüssigkeit ,Abends dann sobald ich mir Zeit zum essen nehmen kann darfs dann auch gutes Warmes Essen sein . Wäre dein Problem damit lösbar Fokuna?
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    schrieb am 29.04.2012 um 20:10
    @Fokuna: Wenn Du etwas warmes willst und keine Kantine zur Verfügung steht, probiere doch mal Thermo-Behälter (z.B. Emsa). Die halten über mehrere Stunden sehr gut warum und Du kannst selbst bestimmen, was Du isst, z.B. Gemüsesuppe, Risotto, etc. Das ist doch "Convinience", oder? ;-) Und wenn Dir kalte Snacks reichen, kannst Du Salate vorbereiten und mitnehmen. Oder Wraps vorbereiten. All das kann man ja so gestalten, dass es gut satt macht (hochwertige Kohlenhydrate, gutes Eiweiß) und man dann nicht nachmittags doch noch zum Packungsessen greift.
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