Wieder einmal zeigt sich: Mit den Verbrauchern ist nicht zu spaßen! Vor allem, wenn es um die Kleinen geht, werden viele Mütter aktiv. Anders ist der große Vorsprung von über 6% auf den Zweitplatzierten (Viva Vital Hackfleisch von Netto) nicht zu erklären. Dieses Ergebnis ist besonders bitter für Hipp, die bis jetzt großes Vertrauen auch von Seiten der nachhaltigen Community genossen und dies auch bis dato nicht enttäuscht hatten. Hipp hatte bereits bei der Nominierung ihrer Instant-Tees, deren größtes Manko ein viel zu hoher Zuckergehalt ist, Besserung gelobt. Bis Ende 2012 werde man die Rezeptur von jeglichem Zuckergehalt befreien, hieß es in einer schriftlichen Reaktion auf die Nominierung zum Goldenen Windbeutel 2012. Am Ende half aber alles nichts, die Verbraucher fällten ein klares Urteil und der Goldene Windbeutel 2012 geht an Hipp. Dass es mit diesem Votum den warscheinlich nachhaltigsten der fünf nominierten Hersteller trifft, ist schade. Es demonstriert aber auch, dass die Verbraucher vor allem im ökorrekten Bereich sehr kritisch auf die Unternehmenskommunikation achten.
Foodwatch gegen Verbrauchertäuschung


Kommentare (7)
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"Claus Hipp wirkt eigentlich wie ein netter vetrauenwürdiger Mann."
Was willst Du uns mit dieser Aussage mitteilen?
Leider ist ein Betrüger oder Verbrecher nicht an typischen Merkmalen zu erkennen. Ansonsten wären diese Menschen ja sehr leicht zu entlarven.
Utopia scheint mir leider immer mehr zum Greenwash zu verkommen. Es geht ja Utopia auch darum Geld zu verdienen und da muss man numal Unternehmen finden, die man als ökologisch bezeichen will um sie als Werbepartner zu gewinnen. Die Ernsthaftigkeit des Engagements der beworbenen Unternehmen bleibt da zweitrangig. Schade um die Community, die es wirklich ernst meint! mehr weniger