"Der Zustand unserer Meere ist bedrohlich. Die Fischbestände sind seit dem Beginn der industriellen Fischerei um 90% zurückgegangen. Wissenschaftler warnen vor der völligen Auslöschung aller gefischten Arten in weniger als 50 Jahren. Doch viele Menschen wissen von alledem nichts." schreibt Uli Streckenbach über das Thema seines Kurzfilms "Die Überfischung der Meere".
Um Aufmerksamkeit für das Problem zu erzeugen, hat der Student der Kunsthochschule Halle seine Abschlussarbeit dazu genutzt, die erschreckenden Fakten und Statistiken der industriellen Fischerei filmisch aufzubereiten. Der Text zu den Animationen wurde von Hilmar Eichhorn, Schauspieler am Neuen Theater in Halle, gesprochen.
Quelle: www.uhsless.de
Die Überfischung der Meere
Visual Essay
Die Überfischung der Meere from uhs on Vimeo.


Kommentare (6)
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Mich hat der Kurzfilm sehr nachdenklich gemacht, obwohl mir das Thema Überfischung nicht neu war.
Ich esse eigentlich gerne Fisch, finde es aber schwierig im Alltag den Fisch zu finden, den man essen sollte bzw. den zu meiden, den man nicht (mehr) essen sollte. Im Restaurant z.B. steht die Herkunft der angebotenen Fische ja nicht mal auf der Karte, wie auf den Verpackungen im Supermarkt immerhin. (Warum eigentlich nicht?) Letztendlich bleibt einem außerdem kaum noch Auswahl, denn die meisten gern gegessenen Arten sind bedroht und sollten gemieden werden.
Und das lässt sich leider schlecht vereinbaren mit dem Rat von Ernährungsexperten, möglichst oft Fisch zu essen.
Es ist wohl ein Problem der heutigen Zeit, denn die Fischerei gibt es schon ewig. Schon immer haben Menschen Fisch gegessen und es gab genug Fisch, es kam zu keiner Überfischung, über Jahrtausende. Wie schön wäre es, wenn dies auch heute möglich wäre. Wenn man den Fisch auf den Teller geniessen könnte. Aber zu viele Menschen wollen Fisch und durch die modernen Fangmethoden und der großen Nachfrage kommt es dann zu dem Problem, das wir heute haben.
Am besten wäre es vielleicht, wenn es wieder mehr kleine Fischer geben würde, die in ihren kleinen Booten kleine Mengen für sich und die Familie holen würden. Nicht mit Netzen, sondern mit der Angel. So hat man auch keinen Beifang. Und ködern kann man mit Würmern (Wurmkiste) statt mit kleinen Fischen. Nur leider ist das Utopie in der heutigen Zeit.
Dabei ist es noch nicht lange her, da habe ich selbst mit meinem Opa als Kind geangelt. Mein Opa angelt übrigens heute noch leidenschaftlich gerne.
Ganz auf Fisch verzichten möchte ich nicht, aber ich halte es wie beim Fleisch, selten und wenn dann bio bzw. beim Fisch dann eben nur noch Fischarten, die nicht bedroht sind. Auf jeden Fall werde ich dank des Videos nun wieder noch stärker darauf achten welcher Fisch bei mir auf den Tisch kommt und welcher nicht.
Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen den Film sehen werden, denn er führt einem die Problematik der Überfischung wirklich sehr gut vor Augen.
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/meere/Fischratgeber_Mini_Ansicht_2.pdf
Das Problem der Überfischung ist mir auch seit vielen Jahren vertraut und der Kurzfilm hat doch alles noch mal auf den Punkt gebracht. Leider habe ich nicht die geringste Ahnung, wie man das Problem lössen könnte.
Da stecken wieder große Konzerne dahinter, die fette Kohle machen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Wir kriegen es ja nicht mal geregelt, daß sie die Finger von den Walen lassen oder von den Delfinen.
Über das unmenschliche Abschlachten der Haie mag ich gar nicht mehr reden.
Zum einen werden die Weltmeere mit gigantischen Schleppnetzen leer gefischt und zum anderen werden sie mit Öl, Plastik und sonstigem Dreck vermüllt.
Man kann an keinen Verstand appelieren, der nicht mit dem denkenden Hirn und dem fühlenden Herz gekoppelt ist. Solange es nur um Profit geht, ändern wir genau nix.
Leider.