Die Finanzkrise stürzt Griechenland ins Chaos: Streiks, Demonstrationen – der Staatsbankrott droht. Die EU debattiert, ob und wie man helfen kann oder soll. Denn bei einer endgültigen Pleite Griechenlands drohen auch den anderen EU-Ländern drastische Folgen.
„Wir dürfen nicht einfach einen unkontrollierten Bankrott eines Landes zulassen”, warnte Bundeskanzlerin Angel Merkel. Die Regierung dürfe „nichts tun, was den Aufschwung weltweit insgesamt in Gefahr bringt und dann auch Deutschland wieder in Gefahr bringen würde“. Die anderen Mitgliedstaaten würden "erhebliche Unsicherheit, Risiken und zusätzliche Stabilisierungskosten zu tragen haben", erklärte der neue Bundesbankchef Jens Weidmann.
Und nicht nur Griechenland. Auch die USA sind angeknockt ... – aber kommen wir lieber gleich zum Punkt: wir leben in unsicheren Zeiten und darum hat Utopia nachgefragt, wie wir jetzt unser Geld sichern können. Und zwar bei bei der GLS Bank, der EthikBank und der Sparkasse.
Anlagetipps von der EthikBank
„Die Krisen der letzten zwei Jahre haben das Bedürfnis nach Sicherheit erhöht, aber auch den Wunsch vieler Anleger, den Weg des eigenen Geldes verfolgen zu können“, erklärt Sylke Schröder von der EthikBank. Transparenz sei daher der beste Garant für Sicherheit. Denn Banken, die ihre Anlagepolitik offenlegen, halten Gefahren von ihren Kunden fern. Kriterien für eine gute Geldanlage sind dabei:
- Anlagepolitik ohne Spekulation
- Überschaubare Laufzeiten bis max. 3 Jahre
- Veröffentlichung von Kredit- und Kapitalmarktgeschäften
Als Geldanlage bei der EthikBank in unsicheren Zeiten empfiehlt Sylke Schröder:
Das Mäusekonto – eine 1-jährige Festzinsanlage ab 2.500 Euro. Mit einer Geldanlage bei der Ethikbank unterstützen Sie übrigens aktiv die Energiewende. Ihr Geld wird dort, anders als bei anderen Banken, nicht in Atomkraft investiert.
Anlagetipps von der GLS Bank
„Als sozial-ökologische Bank investieren wir ausschließlich in die Realwirtschaft“, erklärt Jörg Braun von der GLS Bank. Im Mittelpunkt stehen die Menschen mit Ihren Bedürfnissen. Die Bewahrung und Entwicklung der Lebensgrundlagen sind notwendige Bestandteile nachhaltigen Wirtschaftens und ein ökonomischer Gewinn die Folge dieses Handels, aber nicht deren Zweck."
Als Geldanlage bei der GLS Bank in unsicheren Zeiten empfiehlt Jörg Braun:
1. GLS Sondersparbrief "Regenerative Energien"
Mittelverwendung durch Kreditvergabe der GLS Bank im Bereich regenerativer Energien
(brandneu und deshalb noch ohne Link)
2. GLS Sofortrente
Die Mittelverwendung zur Kreditvergabe kann vorgegeben werden
3. FairWorldFonds (Union Investment)
Globaler Mischfonds mit Nachhaltigkeitskriterien
Anlagetipps von der Sparkasse
"Für uns zählt allein die dauerhafte Zufriedenheit unserer Kunden", erklärt Alfons Kirmeyer, Leiter der Privatkundenbetreuung der Stadtsparkasse München in der Stadtmitte. "Unsere Beratungsphilosophie ist deshalb langfristig und ganzheitlich ausgerichtet und orientiert sich einzig an den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden."
Unabhängig vom konkreten Anlagewunsch eines jeden Kunden empfiehlt die Stadtsparkasse, bei der Geldanlage einige Dinge zu beherzigen:
- Machen Sie sich bewusst, worauf es Ihnen bei der Geldanlage im Hinblick auf Sicherheit und Rendite ankommt.
- Entscheiden Sie, ob das Geld für Sie jederzeit verfügbar sein soll.
- Achten Sie darauf, dass Ihre Einlagen, wie bei der Stadtsparkasse München, in voller Höhe abgesichert sind.
Als Geldanlage bei der Stadtsparkasse München empfiehlt Alfons Kirmeyer zur Zeit:
Zum Beispiel den Sparkassenbrief 1-2-3 Combi. "Der Sparkassenbrief ist für Anleger interessant, die eine gestaffelte Anlagedauer und einen festen Zins wünschen."
Was sagen Sie zur Finanzkrise und wie sichern Sie Ihr Geld?
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Kommentare (48)
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Die paar Prozente, die es dafür gibt, dass ich mein Geld irgendwelchen Menschen/Unternehmen, die ich gar nicht kenne, borge (ja, Geldanlage ist nichts anderes als Geld verborgen!) stehen in keinem Verhältnis zu dem Gewinn, der damit gemacht wird und geht die Firma (oder der Staat - oder wem immer ich das Geld geborgt habe) pleite, bin ich der Bezahler der Schuld der anderen... Außerdem werden diese Prozente oft von der Inflation schon wieder aufgefressen, im Schlimmsten Fall gibt es einen Wertverlust des Geldes, wer die Preise in der letzten Zeit beobachtet, weiß, wovon ich spreche.
Warum sollte ich etwas derart Törichtes tun?
Geld in Genossenschaften geben, damit mit Hilfe dieses Geldes etwas geschaffen wird, das dann wieder allen zugute kommt, ist der bessere Weg. Ich möchte aber nicht glauben, dass es so ist, sondern es sehen! Lokal ist da die Lösung. Dann bin ich der direkte Nutznießer.
welche Pläne die Stadt München als Notfallplan für einen Währungscrash hat,
z.B. ob es Notfallpläne für die Ausgabe einer lokalen Währung gibt, damit wenigstens
die Güter des täglichen Bedarfs weiter verkauft werden können, bis eine neue Währung steht:
Die Oberbürgermeister-Fragen mit den meisten Stimmen werden beantwortet.
http://direktzu.muenchen.de/ude/messages/notfallplan-fuer-waehrungscrash-lokale-waehrung-32853
Interessante Filme zum Thema der Mechanik des Geldes gibt es hier:
http://rewig-muenchen.de/?page_id=89
ich hoffe, dass meine Bonner Stimme für die Beantwortung der Frage auch zählt.
Schade, dass das Interesse so gering ist , und dass die Politiker noch nicht einmal Fragen beantworten !!!!!! Vielleicht werben Sie auch noch an anderer Stelle. Was in Krisen tatsächlich gebraucht wird, liegt ja klar auf der Hand, wie auch "hesika" schreibt. Die Einführung von Lokalwährungen ist m. E. nach eine gute Übung und hat ja auch teilweise beachtenswerte Erfolge zu verzeichnen.
Als gesamtgesellschaftliche Lösung sehe ich sie nicht.
Da ist noch Spielraum nach oben ...
Da ich jeden Tag drauf schaue sind es natürlich
ein paar weniger Leser (ca. 380?). Aber die
haben den Inhalt vernommen, und vielleicht auch
ein Assistent von Oberbürgermeister Ude, der die Fragen liest
(lesen ist einfacher als rechtssicher beantworten).
Was Gesamtwirtschaft in 10-20 Jahren (noch) heißt,
weiß heute keiner, auch nicht die Anlageberater, siehe
http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/peak-oil1-186027
Trotzdem ist ökofaire Anlage natürlich die beste Anlage
(ich hab leider nix anzulegen außer paar Notgroschen,
insofern betrifft mich das Thema auch nicht so sehr).
http://direktzu.muenchen.de/ude/messages/notfallplan-fuer-waehrungscrash-lokale-waehrung-32853
(eigentlich sogar Platz 1 bzw. am Ende 2, weil die Frage davor schon über dem Abstimmungszeitraum war, aber noch in der Liste stand)
http://www.genussrechte.org/seite/beispiele-referenzen
www.ute-tacke.de
Ich habe zz eine Sparform gefunden die die Banken kaum berücksichtigen und direkt mit der Wirtschaft agiert.
Nach dem Geld eine reine Vertrauenswährung ist und das weltweite Vertrauen in Banken und Anlageformen sinken, stehen neuen Tausch/ Wertesystemen die Türen offen.
Es gibt auch eine Leben ohne Dollar, Euro oder Yen.
Eine klare Absicherung hat man langfristig, wenn in Liegenschaften und Gold investiert wird.
Sollte alles Zusammenbrechen - wie auch immer das (un)möglich ist, dann hat man zumindest die Basis gesichert.
Tipp dazu: In kleine Goldeinheiten investieren (1/4 Nugget, 1/4 Philharmoniker,....) damit ist es einfacher später einen Abnehmer zu finden.
Für Hartgesottene einen Link:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerald-celente/der-zusammenbruch-kommt-sind-sie-darauf-vorbereitet-.html
Wünsche einen schönen Abend und freue mich über Rückmeldungen!
LG
Fairessen - Klaus
Und die "Enthüllungen" von kopp-verlag gehen für mich alle in eine Richtung, die ich NICHT mag. Als Lösung anzubieten: Gold und Waffen zu kaufen, wo soll das hinführen? Das ist direkter Aufruf zu Gewalt. Sehr bedenklich, wirklich sehr bedenklich, Herr "ichwillfairessen"
Achim Kessler-Binder
Geld ist einfach bunt bedruckter Stoff, oder so etwas ähnliches. Wie soll das arbeiten? Menschen sollten das Geld nutzen, um damit Werte zu schaffen (in Form von Diensten oder Waren) oder um diese Werte benutzen zu können.
Die Banken schieben die Zahlen dieses bunt bedruckten Stoffes (ohne den Stoff) hin und her und durch den künstlich geschaffenen Zins, der durch keinerlei Dienstleistung oder Waren abgedeckt ist, erhöhen sich die Zahlen. Es wird definitv damit KEIN neuer, zusätzlicher Wert geschaffen. Darum sieht unsere Wirtschaft aus, wie sie ist und allein aus diesem Grund gebe ich keinen kleinen cent an die Banken, wenn ich nicht muss. Mein Girokonto ist das einzige und selbst durch dieses Konto wird mir das Geld für Nichts abgezockt (jedenfalls steht der Preis für das Konto in keinem Verhältnis zu der Leistung, die ich erhalte) und auf der anderen Seite wird mir aber für die Einlagerung meiner Zahlen, mit denen sie horrende Gewinne einscheffeln nichts, null, nada, niente gegeben. Das ist ein absolut fauler Deal. Möglich nur, weil die Gesetze der Regierungen (nicht nur der BRD) eine Gelddruckmaschine für die Banken darstellen. Oder kannst Du Dein Gehalt in bar erhalten? Oder kannst Du Deine Steuer beim Finanzamt in bar abgeben? (Nur, um ein zwei Beispiele zu nennen, die Dich zwingen, ein Girokonto zu haben. Selbst die Hartz IV-Empfänger, die nun wirklich NICHTS mehr übrig haben, MÜSSEN ein Giro-Konto haben und bezahlen NATÜRLICH dieselben Konto-Gebühren wie der Unternehmer mit einem ein wenig höheren Einkommen.) Die Banken zocken JEDEN ab! Natürlich auch den Staat selbst, den sie durch die Geldpolitik an den Tropf der Schulden gehängt haben und der darum erpressbar ist, die natürlich absoluter Nonsens sind. Die Staaten sind heute nicht einmal mehr in der Lage die Zinsen des Zinseszinses der Schulden zu bezahlen, die ihnen von den Banken freundlicherweise gewährt wurden! Ein Staatsbankrott nach dem anderen ist die Folge...
Darum finde ich diesen ganzen Artikel hier - besonders auf Utopia - auch ein bißchen... naja...
Was das Girokonto angeht: wenn der Staat es VERLANGT, sollte der Staat es auch kostenlos zur Verfügung stellen. Es wäre auch sinnvoll, wenn der Staat z.B. KfW Kredite direkt vergeben würde. Warum soll der Staat nicht effizient eine Endkundenbank betreiben können? Oder Gemeinden? Sie betreiben alles mögliche - weshalb nicht streng geregelte Endkundenbanken? Und der Gewinn flösse in Schulen und Infrastruktur anstelle immer größerer sinnloser Glastürme... Auf die Art könnte man auch mit Zins- und Zinseszins einen gewissen Kreislauf erzeugen.
Natürlich damals völlig gebührenfrei!!
Erst nachdem über die Jahrzehnte der ganze "Zahlungsverkehr" so umgebaut war, dass niemand mehr ohne Konto auskommen konnte, wurden Schritt für Schritt die Bezahldienste und Zwangs-Gebühren für eine Kontenführung eingeführt.
Und der nächste Schritt in die totale Bankenabhängigkeit wird schon kräftig angekurbelt: Die Aushebelung des Bargelds schlechthin!!
Wenn bis zum Parkchip alles per Karte oder Handy etc. gezahlt werden kann ... und alles so schön "bequem" ist, ... machen wir es doch ganz bequem und löten uns noch den letzen Verstand aus den Hirnwindungen raus .... und bezahlen von Jahr zu Jahr mehr dafür, dass wir unser Geld aus fremdverwaltetem virtuellem Geldbeutel gegen GEBÜHR "abheben" dürfen.>
Ist das Bargeld dann ganz weg----oder zumindest "verdächtig", ist die Herde im Gatter ... und kann kräfigst und "alternativlos" blank geschoren werden.
Hier zum Beispiel ein Hinweis auf den Verein www.urgewald.de und deren Seite www.stromwechsel-hilft.de
Ich motiviere Menschen und kläre über Finanzprodukte auf, wodurch Ihr Handlungspotential für Nachhaltigkeit für Atomenergie- und Waffenfreiheit auf dem Bankkonto, in der Riesterrente, aktiv genutzt wird.
Mir ist auch bewusst, dass mittlerweile sehr viele Menschen in Deutschland ausgegrenzt sind und immer weniger Möglichkeit der Partizipation besteht. Daher ist es besonders wichtig, für das Kapital, das investiert werden will ( das hat Marx erklärt) Nachhaltige Anlagemöglichkeiten zu schaffen und die Investoren davon zu überzeugen darein zu investieren. Die Projekte werden jetzt außer auf der Umwelttechnikseite auch immer mehr von den social entrepreneurs geschaffen.
Deine Idee der Geldwirtschaft und Banken gefällt mir sehr gut und nur so würde das Bankwesen überhaupt Sinn machen.
Sie hat nur einen Haken: Der Staat und die Menschen sind dann nicht mehr im Würgegriff der "Finanz-Wirtschaft", sprich Banken und deren Eigentümer...
Wir sollten Deine Idee für "nachher" aber unbedingt im Kopf behalten. Oder kennst Du schon eine Gemeinde, die das so macht?
Wer macht den Umbau? Wann fangen wir an? :-)
Die Genossenschafts- und Raiffeisenbanken hatten, glaube ich, mal dieses Konzept.
Vielleicht sollten wir eine eigene Bank gründen, das würde uns wirklich weiterbringen wie deine Solaranlage.
Die "Geldwirschaft" hat sich in einer Weise verselbständigt, dass sie nur noch sich selbst dient und alle anderen bis zum Tod aussaugt. - Ein Vampir im wahrsten Sinne des Wortes! Wobei das Wort "Geldwirtschaft" an sich ein Unwort ist, denn Geld kann nicht "wirtschaften".
Die Auswirkungen sehen wir in der kollabierenden Weltwirtschaft. Darum würde ich KEIN Geld bei IRGENDEINER Bank, Fond, Börse oder was immer "anlegen" - weggeben, verborgen, denn ich mache dabei NUR Verlust und es besteht heute die akute Gefahr des VOLLKOMMENEN Verlustes: Die Bank gewinnt immer und als Einzige!
Geld muss in Bewegung bleiben, es muss benutzt werden, ja, das stimmt. Allerdings wird der natürliche Kreislauf des Geldes heute durch die Bankenoligarchien unterbrochen, die das Geld horten (es regelrecht verbrennen), es künstlich teuer machen, und darauf achten, dass jeder Schulden macht - allen voran die Staaten. Die (Schuld-)Zinsen bestehen auf immer und ewig und erhöhen sich auf immer und ewig - die Todesspirale wird sichtbar.
Das Geld heute basiert auf keiner Wirtschaft, auf keinem Gold oder anderen Werten mehr, nur noch auf den Schulden aller und der Abhängigkeit aller. Da ist NICHTS anderes mehr dahinter.
Wenn es nicht innerhalb kürzester Zeit die Macht dieser Bankoligarchien gebrochen wird, die heute das gesamte Leben auf unserem Planeten bestimmen, ist der Zusammenbruch der Weltwirtschaft nur eine Frage einer kurzen Zeit... Es gibt praktisch KEINEN Staat auf unserer Erde, der nicht in der Schuldenfalle der Banken steckt. KEINEN!!!
Carl Amery: Der Kapitalismus ist die einzige Religion, dessen Ziel die Verschuldung ist.
Hier übrigens ein skuriler Lesetip. Das Thema treibt mich schon lange um - und an ;-): http://thiesen.webnode.com/rabenwelt/
"Unsere Zukunft und derer unserer Kinder"
Was ich damit meine, ist in diesen beiden Videos (Links beigefügt) genau beschrieben. Vorweg für die USA, aber wenn dort der erste Dominostein fällt, folgen zig weitere. Dann ist es egal ob in Deutschland oder Österreich oder Italien, es werden alle fallen.
Auch bleibt es gleich ob GLS oder Ethik Bank oder sonst irgend eine "grüne" Bank.
Diese Wunschform gibt es so nicht, sonst wäre sie keine Bank!!!
Nun hier die Links:
http://www.youtube.com/watch?v=qfVEzDDmM1s&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=YueZsm2T5bw&NR=1
Schönes Wochende!
Lg
Fairessen - Klaus
Was tun mit meinem Geld? Einen Rat kann ich jedoch geben: Gold- und Silbermünzen waren in Krisenzeiten nie ein schlechter Berater. Jedoch wenn der Weltuntergang ausbleibt, dann ist der Preis für Jahre im Keller. Direkte Beteiligungen an Unternehmen wie Genossenschaften, Solaranlagen etc. sind auch nicht schlecht. Unbedingt auf den "Verschuldungsgrad" des Unternehmens/Projektes achten. Denn wenn ein Unternehmen keine ausreichenden finanziellen Ressourcen in Krisenzeiten hat, dann geht es auch pleite und weg ist das Geld.
Wenn ein neuer Schwarzer Freitag kommen sollten, das ist das Geld so wie wir es kennen nix mehr wert egal auf welchem noch so grünen Konto es liegt. In solchen Zeiten haben blüht der Tauschhandel, da man Waren aber sehr schlecht gegeneinander Tauschen kann, haben die Menschen mit ihrem eigenen lokalen Notgeld geholfen ohne EZB und Bundesbank, um die Wirtschaft im kleinen ins Laufen zu bringen. Schließlich ist unser Geld nichts wert sondern nur der Glaube daran dafür sich wieder etwas kaufen zu können. In Frankfurt läuft derzeit eine Ausstellung im Portikus dazu, die das Thema Zeit als Recheneinheit für Notgeld behandelt: http://www.portikus.de/exhibition_16600000.html?&L=0
Wer das Thema Nachhaltige Entwicklung im Rheinland mit voran bringen möchte ist herzlich zu einer Netzwerkgründung am 29.06. in Bonn eingeladen. Bitte anmelden unter mail@ute-tacke.de
Time-Bank kommt eher aus der Ecke des Notgeldes, das heißt für den Fall, dass unsere heutiges Geldsystem versagt und die Arbeitszeit jedes Einzelnen gleichwertig betrachtet.
Wer Gold besitzt sollte es tunlichst jetzt nicht verkaufen und in Finanzprodukte investieren.
Sie bieten doch als Maklerin Versicherungen und Finanzprodukte als Nachhaltig an.
Leider sind fast alle dieser Produkte meiner Ansicht nach Etikettenschwindel.
Diese Produkte funktionieren alle auf einem Sekundärmarkt und dieser u.a. nach der Kapitalmarkttheorie per se irrelevant für Finanzierung von nachhaltigen Unternehmen!
Es ist irrelevant welchen Wert z.B. auf einem Zweitmarkt wie einer Börse hat, denn hier werden nur die zukünftigen Erwartungen von Marktteilnehmern gehandelt also psychologische Faktoren. Kein einziger Cent wird ein Unternehmen mehr oder weniger in umweltfreundlichere Produkte und Prozesse investieren nur weil ich als Aktionär, Fondanteilsinhaber oder über Rücklagenfonds der Versicherungen eine Nachhaltige Strategie habe. Transparenz ist gut und schön zu fordern, aber von den Verkäufern immer wieder auch versprochen, aber nie wirklich eingehalten. Das fängt schon beim Provisions- und Kostenmodell der Finanzprodukte an. Das ist die gleiche Masche, die uns in die Krise geführt hat. Schaut genau hin!
Wenn ich mit meinem Geld wirklich etwas bewegen will, dann geht das nur wenn ich Direktinvestionen in Unternehmen, Genossenschaften, Bürgervereine und Projekte tätige. Die bringen allerdings i.d.R. ein höheres Risiko mit sich und oft sind das sehr langfristige Geschichten. Aber man kann als Genosse oder Gesellschafter mitbestimmen und die Transparenz ist i.d.R. höher. Werdet nachhaltige Unternehmer und lasst nicht andere über eurer Geld bestimmen!
Eine Frage erlaube ich mir dennoch: "Ökologische Nachhaltige Finanzprodukte" was ist das denn? Der Begriff "Nachhaltig" beinhaltet schon die Ökologie.
http://www.dialog-nachhaltigkeit.de/
Finanzprodukte = Mein Beitrag zu Transparenz: Ich verkaufe Finanzberatung und Finanzanlagen - Das kostet Geld.
Zu Regionalwährungen:
Vor 30 Jahren habe ich in Berlin schon mit "Knochen" bezahlt und eingekauft.
Seither habe ich mich mit vielen Theorie- und Praxisansätzen für alternatives und assoziatives Wirtschaften, Freigeld, etc. beschäftigt. Die Time-Bank habe ich durch Ihren Link kennengelernt.
Jetzt biete ich Nachhaltige Versicherungsprodukte und Nachhaltige Investments an.
Die einzelnen Aspekte und die nachhaltige Wirksamkeit stelle ich anhand von erfüllten Positiv- und Negativkriterien, unternehmenspolitischen und Markt-Entwicklungen dar. So entfalten auch offene Investmentfonds aufgrund Ihres finanziellen Volumens große Marktmacht. Sie bauen Anreize für Unternehmen auf, die die Fondskriterien erfüllen wollen. (ESG und CSR Kriterien sind seit einiger Zeit in aller Munde und tragen nicht nur auf dem Papier zu nachhaltiger Entwicklung bei.) Unternehmen, die die geforderten Nachhaltigkeitskriterien nicht einhalten, werden aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Die Bewegung zum aktiven Engagement bei Aktionären wird immer mehr zur Einflussnahme genutzt. Hier gibt es aktuell erwähnenswerte Erfolge bei der www.urgewald.de Kampagne gegen Rüstungsgeschäfte der Deutschen Bank und gegen die Deutschen Atombanken.
Mein Fazit: Ökologische und nachhaltige Investmentfonds sind durchaus ökologisch und nachhaltig wirksam.
Die Tatsache, dass man bei Direktinvestitionen am meisten Einfluss nehmen kann ist natürlich richtig. Aus diesem Grund bin ich auch als Business Angel für Nachhaltigkeit tätig. Ein aktuelles 100% nachhaltiges Projekt : www.cleanaqua.de
Den Aufrufen: Schaut genau hin! Werdet nachhaltige Unternehmer! Lasst nicht andere über Euer Geld bestimmen! Möchte ich mich hier ganz konsequent anschließen und aus meiner Erfahrung noch hinzufügen: Seid mutig und wissbegierig!
Im Prinzip ist nix leichter als das!
Stellen wir uns doch mal vor, in Deutschland würden für die nächsten 8 Tage die Menschen mit dem Bewußtsein in den Alltag gehen: Deine Befähigung ist die letztendliche Grundlage meines Erfolgs!
Was würde, wenn das auch seinen Niederschlag im Geldausgeben findet, daraus zwangsläufig folgen.?
Wertschöpfung durch Wertschätzung! ......und in einer Woche in einem anderen Land!!
Das mag wie ein schönes Ideal klingen.
Aber es gibt, so meine bescheidene Lebenserfahrung, Ideale, die die Realität nach sich ziehen.
Kurzum: mit *Geld macht* gegen die Geldmacht!
Das sind aber nicht immer und nur indirekt Sachanlagen. Fonds sind leider keine Beteiligung auf dem direkten Weg - ganz im Gegenteil du gibst die Macht über dein Geld aus der Hand. Die Bank und die Kapitalanlagegesellschaft verdienen kräftig daran und üben auch noch deine Stimmrechte als Aktionär aus ohne, dass du einen Einfluss darauf hast. Auch verdienen sie wenn's schlecht läuft.
Ich will nicht den Moralapostel spielen, aber mit dem Kauf von (offenen) Fonds feuerst Du genau das an, was Du als Steuerzahler beklagst. Das sollte Dir hoffentlich klar sein.
Nur über den offenen Fond habe ich die Möglichkeit eine breite Streuung und damit "Sicherheit" zu erlangen.
Was ich mit offenen Fonds anfeuere und mich als Steuerzahler beklage verstehen ich nicht, bedarf der Erklärung :-)
Es wird aus meiner "professionellen" Sicht allerdings wieder eines deutlich: direkte Anlageklassen sollte in einer Internet-Diskussion keiner nennen. Denn nur die wenigsten können alle Anlageklassen beurteilen und einschätzen - und noch weniger haben verstanden, dass es nicht die "richtige" für jeden gibt. Dazu sind Kriterien wie Sicherheitsbedürfnis, Anlagedauer, Renditeerwartung der Menschen viel zu unterschiedlich.
Entsprechend bin ich auch etwas enttäuscht, dass selbst Banken wie die Ethikbank solche Tipps an dieser Stelle verbreiten. Ansonsten kann ich schon sagen, dass Ethikbank, GLS, Umweltbank oder Triodos ihr Handwerk verstehen.
Weshalb die Sparkasse zum Thema Nachhaltigkeit befragt wurde, bleibt für mich offen. Dort kann ich keine Kompetenzen zum Thema feststellen.
Wer nachvollziehbar nachhaltig investieren möchte, dem empfehle ich als Anregung einen Blog-Beitrag von UKA bei Grünes Geld:
http://www.blog.gruenesgeld.net/2011/06/hohe-ausschuettungen-umweltbeitrag-und-in-ruhe-schlafengeht-das/