Ethisches Investment: Geld ist nicht neutral


Bisher lautete die gängige Antwort auf diese Fragen: „Darauf haben wir keinen Einfluss.“
Aber genau da liegt der Trugschluss, denn es ist Ihr Geld, und Sie haben sehr wohl Einfluss darauf, was damit geschieht. Investieren Sie lieber in ein Aluminiumwerk oder in einen Wald? Unterstützen Sie mit Ihrem Geld lieber den Bau von Autos und Flugzeugen oder den Bau von Windparks und Solaranlagen?

Es ist an der Zeit, dass wir alle uns eines klar machen: Geld ist nicht neutral!

Eine wirklich große Veränderung bahnt sich an, die der Finanzwelt, wie wir sie kennen, ein völlig neues Gesicht geben wird: ethisches Investment.

Sie können Ihr Geld in nachhaltige, ökologische und soziale Fonds, Einzelaktien und Sozialversicherungen investieren. Eine Option, die immer mehr Anleger und Banken wahrnehmen. Etwa eine Billion Euro werden nach Angaben des Europäischen Sozial Investment Forums Eurosif allein in Europa nach ökologischen und sozialen Kriterien angelegt. Das finden wir zwar schön, aber wir glauben:

Da geht noch viel mehr!

Der Anteil ethischer Investments am Gesamtvolumen deutscher Geldanlagen beträgt heute gut ein Prozent. Mit steigender Tendenz. Auf mittlere Sicht werden Wachstumsraten von 40 Prozent erwartet! Besonders überzeugend finden wir dabei die Aussicht auf doppelte Rendite: Zinserträge einstreichen und das gute Gefühl, mit seinem Geld etwas Sinnvolles zu bewirken.

Verstehen Sie uns richtig: Wir sind keine Anlage-Profis, und wir gehören auch nicht zu denjenigen, die Millionen zum Spekulieren zur Verfügung haben. Aber wir haben erkannt, dass ethisches Investieren eins der wichtigsten und spannendsten Themen für die kommenden Jahre sein wird.

Aus diesem Grund haben wir einen umfassenden Investment-Guide erarbeitet, der uns und Ihnen dabei helfen soll, alles über dieses Thema zu erfahren, was man wissen muss.


Foto: photocase

Kommentare (22)   abonnieren

alle Kommentare (22)
  • helmut_taunus
    schrieb am 07.01.2010 um 15:27
  • j.hagel
    schrieb am 22.04.2008 um 09:46
    Wer fragt sich schon im Alltag was mit seinem Geld passiert, wenn es von der Bank betreut wird? Also mal nachhaken und in den Medien recherchieren. Denn sogleich fängt das Wundern an. Denn bei den "normalen" Banken finden sich Finanzierungen, die die breite Masse der Bevölkerung wohl eher nicht gutheißen. Sei es ein Piplinebau im Urwald, der Investmentfond der in Unternehmen ohne Sozialkompetenz investiert oder Waffenhandel oder......
    Was bleibt? Der Wechsel zu einer Bank die ökologisch Arbeitet und ihre Arbeit transparent macht.
    Also informieren.

    Mein Tipp, mal bei
    www.gls.de
    vorbeischauen. Aber es gibt natürlich auch Alternativen.
alle Kommentare (22)

Kommentar schreiben

(5000/5000)