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Ergebnis des Grünen Hochschulrankings

Birkenfeld hat die umweltfreundlichste Hochschule


Wer im Herbst sein erstes oder ein neues Studium beginnen will, der entscheidet natürlich in erster Linie nach dem Studiengang. Aber warum beim zweiten Merkmal nicht darauf achten, wie nachhaltig die neue Uni eigentlich ist? Und wer kann so etwas besser bewerten als die Studenten selbst? Deshalb führen wir jährlich das Grüne Hochschulranking durch und lassen Deutschlands Akademiker in spe abstimmen. Nun kann Utopia erneut die umweltfreundlichste Hochschule küren. Für das Jahr 2011 geht der Titel erstmalig an den Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier. Auf Platz zwei schafft es der Sieger von 2009, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH), und Platz drei geht an die Leuphana Universität Lüneburg.

Die Abstimmung

2788 Stimmen wurden vergeben und insgesamt 212 Hochschulen auf Herz und Nieren, oder sagen wir besser, auf bewusstes Energie- und Ressourcenmanagement geprüft. Verschiedene Fragen zu den Themen Mensa-Essen, Umgang mit Energie, Müllvermeidung und umweltgerechte Führung der Hochschule galt es zu beantworten. Die vier Antwortmöglichkeiten reichten dabei von „trifft voll und ganz zu“ bis „trifft gar nicht zu“.

Der Fragen- und Antworten-Katalog wurde nach wissenschaftlichen Maßstäben von Studenten vom Strascheg Center for Entrepreneurship an der Hochschule München konzipiert und ausgewertet.
Alle Ergebnisse im Einzelnen können Sie den Grafiken in unserer Galerie entnehmen.

Die Sieger

Deutlicher Spitzenreiter in puncto Energiesparen ist der Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier. Dafür gibt es Gold! Hier brennt keine Energiesparlampe umsonst, keine Heizung läuft nutzlos, und Müll wird lieber vermieden statt nur recycelt. Der Student auf dem Umwelt-Campus weiß selbst, wie er wertvolle Ressourcen richtig nutzt und kann sich durch eine umweltgerechte Hochschulleitung bestärkt fühlen.

Dicht darauf folgen aber auch schon mit Silber und Bronze die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) sowie die Leuphana Uni in Lüneburg. Letztere hat unter den Siegern sogar die beste Mensa in petto, denn hier gibt es täglich Bio-Essen und vegetarische Gerichte zur Auswahl.


Anders sieht es da in Birkenfeld und Eberswalde aus, die sich etwas abgeschlagen gerade einmal auf den Plätzen 22 und neun befinden. Großes Lob dafür an die Universitäten Osnabrück und Düsseldorf, die es jeweils in der Essens-Kategorie auf Platz eins schafften. Hier können sich andere Hochschulen noch eine Scheibe von (gesundem Essen) abschneiden.

Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Universitäten in Osnabrück und Kassel. Beide schneiden zusammen mit der TU Kaiserslautern noch sehr gut ab und man darf gespannt sein, wer beim nächsten Grünen Hochschulranking die Nase vorn haben wird.

Stand: 19.06.2012 von

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    schrieb am 09.07.2012 um 14:08
    Hallo,

    mich würde mal interessieren, ob die Umfrage für die Mensen auch die Größe berücksichtigt. Mehrere Biogerichte täglich zur Auswahl kommt ja wohl nur bei großen Mensen in Betracht. Wir haben beispielsweise einen Veggie-Day (gegen den Widerstand vieler Studis!), das wird aber nicht gemessen. Zwei Mal wöchentlich gibt es rein regionale Produkte, natürlich Bio, diese Sparte wird auch nicht abgefragt. Hier müsste man ja nur manchmal ankreuzen, ist aber nicht wirklich richtig, ist ja regelmäßig. Wie aussagekräftig sind die beiden Fragen, die zur Mnesa gestellt werden wirklich? Auch bei den anderen Fragen handelt es sich ja um Einzelwahrnehmungen.

    Aber insgesamt:
    tolle Sache und toller Ansatz, weiter so! mehr weniger
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    schrieb am 21.06.2012 um 22:26
    Ich verstehe nicht warum es Leipzig nicht geschafft hat bei den Mensen ... mehrere vegane Gerichte täglich weitere vegetarische Gerichte in mehreren Mensen und zusätzlich ein Veggie Day. Fairtrade Kaffee und Bio-Produkte. Naja ich hätte wohl einfach mitabstimmen müssen ^^
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    schrieb am 20.06.2012 um 23:02
    Nur mal so angemerkt: Eine Fachhochschule ist zwar eine Hochschule und darf sich in der englischen Übersetzung "university of applied sciences" nennen, ist aber definitiv keine Universität und darf sich auch nicht als solche bezeichnen. Insofern ist der Titel, der von der grünsten "Uni" spricht, nicht korrekt.
    Sorry für die Klugsch...erei, aber mich stören solche Ungenauigkeiten in journalistischen Beiträgen, die bei einem gewissen Bildungslevel oder zumindest sauberer Recherche nicht passieren sollten.... mehr weniger
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    schrieb am 19.06.2012 um 17:37
    In Trier, ja da würde ich viell. auch gern studieren, wenn ich jetzt 19 wäre (bzw 17, denn heute gibts ja das Abi oft schon nach 12 Schuljahren und ohne Wehr/Zivildienst). Neben der "grünen" Uni ist da noch die schöne Mosellandschaft, die sich bestens für Fahrrad- Kanu- und Wandertouren eignet, oder für Paragliding - und das schöne Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist auch nicht allzu weit ... um in Erholungsphasen frische ´Energie in die Akkus zu laden´, fast vor der Haustür sozusagen -- Wer mal für einen kleinen Urlaub in der Gegend einen Tip braucht: http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/reisetips-mit-bahn-rad-etc-6-rheinland-pfalz-mosel-radweg mehr weniger
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