Gewinnerin der Aktion
Erfolgreiches Essen fürs Klima
Mit der Aktion “Essen fürs Klima” wollten Utopia und Provamel auf den großen Hebel hinweisen, den unser täglich Brot, Milchprodukte und vor allem Fleisch auf das Weltklima hat. Ebenso darauf, dass eine klimaschonende Ernährung einfach umzusetzen ist. Denn ein Tier muss, bevor wir seine Milch trinken oder sein Fleisch essen können, fressen, trinken und wachsen. So werden viele Ressourcen wie Getreide, Wasser und Land verbraucht. Nach einer Studie der FAO produziert die weltweite Viehhaltung rund 18 Prozent der Treibhausgase. Folglich ist der Konsum von tierischen Produkten für einen besonders ineffektiven Einsatz von Ressourcen verantwortlich - mit unabsehbaren Schäden für das Ökosystem Erde.
Links geht's zur Galerie mit den amüsantesten Zitaten anderer Tester.
Mit einer Änderung unserer Ernährungsgewohnheiten können wir daher einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn alle Deutschen an nur einem Tag der Woche Lebensmittel tierischen Ursprungs durch Sojalebensmittel ersetzen würden, so hätte dies den gleichen Effekt als wenn mehr als 2,2 Millionen Autos weniger auf unseren Straßen fahren würden. Dabei kommt es aber natürlich auch darauf an, woher die Soja-Produkte stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.
Für den Anbau der Bio-Sojabohnen für Provamel wird kein Regenwald gerodet, er erfolgt ausschließlich außerhalb von ehemaligen Regenwaldgebieten. Mit den Landwirten vor Ort geht Provamel langfristige Partnerschaften ein, um faire Handelsbedingungen zu garantieren. Dazu hat sich Provamel gemäß seiner Firmenphilosophie freiwillig verpflichtet. Für einen möglichst ressourcenschonenden Transport werden die Sojabohnen per Schiff und Bahn in die europäischen Produktionsstätten geliefert. Doch damit nicht genug: Das Unternehmen ist an einem Projekt zur Verringerung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen beteiligt. Im Werk in Belgien wird bereits ‚grüner’ Strom und Dampf aus Biogas mit Hilfe der anaeroben Abwasserbehandlung produziert und genutzt. Zudem hat das Unternehmen das ehrgeizige Ziel, bis 2020 ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden.
Rund 3000 Menschen haben sich auf Utopia für das Thema interessiert und unseren CO2-Counter befragt, der extra für diese Aktion erstellt wurde. Diejenigen, die sich darüber hinaus für die Testpakete beworben haben, haben interessante, amüsante und kurzweilige Berichte über ihre Erfahrungen mit ihrem Provamel-Testpaket und einer rein pflanzlichen Ernährung geschrieben (Link). Und vor allem: Sie haben damit CO2-Emission eingespart. Eine der Teilnehmerinnen wurde von der Provamel-Jury nun zur Gewinnerin der Aktion gekürt: Heidi Oberhans aus München. Sie erhält als Gewinn eine individuelle CO2-Beratung von Climate Partner, gesponsert von Provamel.
Utopia hat mit der Gewinnerin der Provamel-CO2-Einsparwochen gesprochen:
Gewinnen mit Provamel
Utopia: Was hat Sie an der Aktion mit Provamel gereizt? Warum beschlossen Sie teilzunehmen?
Heidi Oberhans: Ich habe wohl im richtigen Moment (ich hatte etwas Zeit!) in der richtigen Stimmung (offen für Neues) von der Aktion gelesen, die Einladung war ansprechend formuliert und hat mich neugierig gemacht. Ich war mal ganz spontan – warum nicht? Die Produkte interessieren mich, es gibt eine Vielzahl von Anbietern und die Entscheidung für Produkte über Ausprobieren ist natürlich am einfachsten. Ich finde Produkte testen mit anschließender Stellungnahme sowohl für den Produzenten als auch für die Verbraucher zum einen informativ und zum anderen macht es Spaß, teilzunehmen – wenn mich die Produkte reizen. Und gerade bei Essbarem probiere ich sehr sehr gerne Neues aus. Und – ich war auch überrascht, ein Probepaket zu erhalten, denn ich dachte es gibt wohl noch viele „Naschkatzen“ wie mich und der Andrang dürfte groß sein! Das war übrigens meine erste Aktion in dieser Art und Weise - und die war gleich zwei mal erfolgreich: Erstens Probepaket erhalten, zweites gewonnen! Wow!
Hat sich seit der Aktion mit Provamel etwas in Ihrem Speiseplan geändert? Worauf achten Sie jetzt?
Mir fallen – wie am Samstag im Bioladen – nun Provamel-Produkte mehr ins Auge und ich habe studiert, was es sonst noch so gibt. Zwei Produkte habe ich für meinen Kühlschrank zur Dauerausstattung auserkoren: die Margarine „Backen und Streichen“ z.B. zum Kuchen backen und die Kochsahne „Bio Soya Cuisine“ für das Verfeinern von Soßen. Und wenn ich beim Einkaufen grad mal Lust auf Nachtisch verspüre und im Regal Yofu Heidelbeere und/oder das Schokoladen Dessert sehe, werde ich bestimmt ab und zu mal der "süssen Verführung aus Soja" erliegen. Generell kuck ich jetzt wieder etwas sensibilisierter auf die Packungen, was an Inhaltsstoffen drin ist, wo das Zeug herkommt, usw.


Kommentare (7)
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Sylvia_Raabe
schrieb am 26.11.2009 um 22:49 ¶Ulla-K.
schrieb am 21.11.2009 um 14:21 ¶Kommentar schreiben
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