„Der Konsument unterschätzt seine Macht“
33Mit „Wut allein reicht nicht!“ wird der Schauspieler und... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
„Anstatt karitativen Einrichtungen Geld zu spenden, kann Menschen in ärmeren Ländern direkt geholfen werden, indem wir von ihnen gefertigte Kleidungsstücke kaufen“, zitierte die „Daily Mail“ die 19-Jährige.
Doch bevor Sie die Stirn runzeln, weil nun „noch“ ein Star auf dem berühmten Wagen des fairen Handels mitfahren will, lesen Sie bitte erstmal weiter. Denn der weibliche Part des Harry Potter-Märchens hat eine beträchtliche Anzahl an Arbeitsstunden, viel Kreativität, Ideen und Muße in diese Kollektion gesteckt, und das neben ihrem Mitwirken an der Verfilmung des letzten Harry-Potter-Films und ihrem Studium der Englischen Literatur an der renommierten Brown University. „Ich war erstaunt wie viele Stunden Emma in diese Kollektion investiert hat“, sagte People Tree-Gründerin Safia Minney laut „Daily Mail“.
Das Ziel war es, eine Modelinie für junge Leute zu konzipieren, die jedoch den sozialen Aspekt berüchsichtigt und bei der Herstellung keinen Raubbau an der Umwelt benötigt. Das bedeutet, die People Tree-Kollektion ist aus fairem Handel und zu 100 Prozent aus Biobaumwolle. „Wir wollten nicht missionieren“, sagte Minney der Zeitung. „Unsere Designs müssen zwar mit konventioneller Mode mithalten können, doch haben sie auch den Grad an Qualität und Integrität, den Sie bei so genannter ‚schneller Mode’ nicht finden werden.“ Watson wiederum hatte noch einen weiteren Grund für die Marke zu designen: „Ich glaube, dass jungen Menschen wie mir das Humanitäre und der Umweltaspekt immer mehr am Herzen liegen, weshalb sie immer öfter bewusstere Kaufentscheidungen treffen möchten“, sagte Watson dem „Guardian“. „Doch es gibt noch nicht sehr viele Möglichkeiten auf dem Markt.“ Minney ist mit dem Ergebnis hochzufrieden, denn Watson habe ein Auge dafür, was die junge Zielgruppe tragen wolle, und das sei unbezahlbar. Auch hätte sie all ihre Freunde involviert etwa beim Fotoshooting.
Für People Tree waren auch schon Designer wie Richard Nicoll und Thakoon (ein Favorit von Michelle Obama) tätig. Aber Watson plant nicht, sich als Designerin zu versuchen: „Ich habe diese Kollektion gemacht, weil mir fairer Handel und ethische Kleidung wirklich am Herzen liegen. Ich bin froh, dass ich mitmachen konnte. Doch möchte ich mich nicht mit falschen Lorbeeren schmücken. Ich wurde weder zum Designer ausgebildet, noch war ich auf einer Kunstschule.“
Wie kam es überhaupt zu der Kooperation? Watson, die übrigens in Paris geboren wurde, habe eines Tages das People Tree T-Shirt ihres Freundes Alex Nicholls bewundert. Alex habe ihr dann von dem englischen Ökolabel erzählt und sie mit Gründerin Minney zusammengebracht. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Und so kam es, dass Emma zum neuen Aushängeschild von People Tree wurde.
Und hier geht's zu People Tree
Kommentare (6)
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Uli Ott
schrieb am 31.03.2010 um 08:21 ¶hasemann71
schrieb am 16.02.2010 um 17:27 ¶Kommentar schreiben
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