Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Grüne Bauchlandungen

Gut gemeint, aber: E10 und andere Öko-Flops


Das Öko-Bewusstsein gewinnt weiter an Aufwind, das beweisen tägliche Berichte in den Medien und steigende Verkaufszahlen biologischer Produkte. Mit manchmal noch ein wenig zaghaften, teilweise aber auch durchaus mutigen Veränderungen treiben vielfältige Initiativen den Wandel voran. Dass dabei nicht alles zum glänzenden Erfolg wird, liegt in der Natur der Sache. Ein Flop von größerem Ausmaß ist dabei der von Beginn an kontroverse Bio-Kraftstoff E10 gewesen.

Der Öko-Flop E10

E10 sollte zum Anfang vom Ende der Mineralöl-Kraftstoffe werden. Doch wie der berühmte Schuss nach hinten, so ist auch E10 nicht den Weg der Ökorevolution gegangen, sondern zum Sinnbild von streikenden, verunsicherten Konsumenten, Urwaldzerstörung und Hungerkrisen geworden. Gewonnen haben daran wieder einmal nur diejenigen, die man eigentlich zum Umlenken zwingen wollte: Die Mineralölkonzerne werden sich ins Fäustchen lachen. Letzte Woche ist nun bekannt geworden, dass die EU mit strengeren Reglementierungen gegensteuern und dem Kraftstoff seine zerstörerischen Nebenwirkungen nehmen will.

Energiesparlampen, Dosenpfand, etc. - die unrühmlichen Vorgänger

Zum Eingeständnis ihrer Niederlage kann den damals so entschlossen vorpreschenden EU-Politikern nur gesagt werden: Es ist nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Mal, dass eine eigentlich großartige, gut gemeinte Idee zu ernüchternden Resultaten führt. Die Förderung der quecksilberhaltigen Energiesparlampe nach dem Verbot von Glühbirnen, der Mehrweg-Killer Dosenpfand, die Geschichte hat einige solcher kapitalen Fehltritte zu verzeichnen. In unserer Galerie haben wir Ihnen die acht größten Öko-Flops zusammengestellt und geben Vorschläge für erfolgversprechendere Projekte.

Fällt Ihnen vielleicht einen weiterer Fehlschlag ein? Kommentieren Sie und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen.

Stand: 24.10.2012 von

Kommentare (51)   abonnieren

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    schrieb am 24.10.2012 um 10:47
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    schrieb am 24.10.2012 um 14:16
    Sehr gut! Mal der Politik ordentlich auf die Finger geguckt!
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    schrieb am 24.10.2012 um 15:30
    Guter Wille alein nützt nichts. Es muss auch eine gute Idee sein...
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    schrieb am 24.10.2012 um 17:09
    Hmm - über ein paar Punkte lässt sich da schon streiten. Woher soll man denn wissen, dass das Dosenpfand schuld ist an der sinkenden Mehrweg-Quote: Ich schätze ohne Pfand gäbe es quasi keine mehr.
    Die Pfandpflicht hat das Einwegsystem dem Mehrwegsystem in Sachen Verbraucheraufwand einfach angeglichen. Zuvor hatte der Konsument mehr Aufwand bei Mehrwegnutzung, nun ist der Aufwand nahezu gleich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der geneigte Konsument nun "versehentlich" bzw aus Unwissen Einweg kauft. Er steckt doch seine Flaschen selbst in den Schredder und weiß demnach sehr wohl, dass er ein Einwegsystem stützt.

    Zu Energiesparlampen: Du schreibst selbst, dass eine Rückkehr zur Glühbirne der Wahnsinns-Flop wäre. Demnach war ja das Verbot der Glühbirne doch gut und eben kein Flop. Es wurde ja nur die Glühbirne verboten, weder die ESL noch die LED wurden zur Pflicht.
    Ein "Dosenpfand für ESL" würde dem Problem mit dem Quecksilber auf jeden Fall entgegenwirken.
    Meiner Meinung nach war das Verbot der Glühlampe eine der effektivsten Einzelmaßnahmen in Sachen Klimaschutz der letzten Jahre.
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    schrieb am 24.10.2012 um 19:44
    Der WWF Rountable Palmöl Standard ist für mich ein Ökoflop. Thumbs down!
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    schrieb am 24.10.2012 um 20:00
    Ja, und das Gleiche auf Soja ebenso.
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    schrieb am 24.10.2012 um 21:41
    Wir haben doch aktuell noch nicht genug alternative Energie für ein Elektroauto für die Masse. Wie sieht es denn mit anderen Antriebsstoffen aus? Wasserstoff oder ähnliches?
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    schrieb am 25.10.2012 um 11:51
    Das ist der Artikel auf den ich gewartet habe. Ich habe selbst schon darüber nachgedacht solch ein Thema loszutreten. Dennoch bin ich überrascht bei der sonstigen Öko-Nabelschau. Chapeau!
    Es gibt nicht nur gut gemeinte Ökoflops sondern sinnvolle Entwicklungen die sich komplett ins Gegenteil verkehren. Nehmen wir mal die Mülltrennung. Absolut sinnvoll am Anfang, mittlerweile überhaupt nicht mehr. Es gibt mittlerweile Maschinen die beim Trennen von Müll 200.000 Entscheidungen in der Minute treffen sodass viele Entsorgungsbetriebe den Müll wieder zusammenschütten und die Trennung solchen Maschinen überlassen weil die Trennung dort effizienter vorgenommen wird als im Hausmüll. Trotzdem werden wir mit ständigen Kostensteigerungen, Verordnungen, Kontrollen und neuen Mülltonnen überzogen. Ein Teil der immer weiter fortschreitenden Entmündigung der Bürger.
    Oder nehmen wir die Energiewende. Sinnvoll, notwendig, aber völlig falsch angegangen. Alternative Energien sind am Effizientesten dezentral. Das weiss doch jedes Kind. Statt sämtliche Investitionen (Forschung, Entwicklung,Dezentralisierung) breitbandig anzulegen wird ausschließlich auf Wind und Sonnenenergie gesetzt trotz nachweislicher Ineffizienz und Risiken. Auch das zieht antidemokratische Prozesse beim Trassenbau nach sich, wie Enteignungen oder Hinwegsetzen über gesellschaftlichen Konsens, wenn es darum geht Schneisen durch Naturschutzgebiete zu treiben .
    Was der Slogan "Die Sonne schickt uns keine Rechnung" wert ist, hat man aktuell in dieser Woche gesehen. Da die Prognosen der Kosten für diesen monostrukturierten Mammutirrsinn offensichtlich korrekt sind, produziert die Energiewende immer deutlicher eine soziale Schieflage. Was dass bedeutet sollte allen, polemisch gesagt,klar sein: Wenn die Leute Hunger haben schlachten Sie auch den letzten Pandabären...
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    schrieb am 25.10.2012 um 13:23
    Bei der Mülltrennung ist es nicht ganz so einfach: eine oben beschriebene Mülltrennungsanlage kann sich, wenn auch technisch möglich, nicht jede Kommune leisten (angesichts leerer Gemeinkassen). Aber zugegeben liegt eine Gebührenerhöhung oftmals auch an schlechter Organisation und Bewirtschaftung der Entsorgungsbetriebe.
    Prinzipiell stimme ich aber zu und da gibt es noch eine Menge mehr Beispiele zu nennen:
    Z.B. wenn eine Stadt jahrzehntelang Frischluftschneisen munter zubaut, nur um dann eine "bisher wissenschaftlich nicht haltbare" Umweltzone einzurichten, von der natürlich große Gewerbetreibende und Konzerne im Gegensatz zum Normalbürger ausgenommen sind.
    Und eine Dezentralisierung der Energieversorgung ist im Land der Lobbys und Sonderrechte für Konzerne und große Firmen natürlich nicht denkbar, genauso wenig wie die falsch eingesetzten Subventionen in Landwirtschaft und Energieforschung die gleiche Sprache sprechen.
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    schrieb am 25.10.2012 um 23:44
    Naja, wenn alternative Energien dezentral am Effizientesten sind, dann heißt das aber auch, dass wir die Stromautobahnen brauchen!
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    schrieb am 25.10.2012 um 13:53
    naja, als ich damals in die große energiesparlampen-einführungs-euphorie (auch hier auf der seite!!) nicht mit eingestimmt habe und die gegenargumente aufführte, wurde ich aber ziemlich mitleidig belächelt, bzw. ein paar "überzeuger vom dienst" traten auf den plan... nu haben es alle natürlich schon immer gewusst, dass das ´n flop ist...
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    schrieb am 25.10.2012 um 15:05
    keine Sorge,
    ich seh's nicht so: Energiesparlampen sind m.E. weiterhin besser als Glühbirnen. Das mit der fachgerechten Entsorgung krieg ich schon hin.
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    schrieb am 25.10.2012 um 13:56
    Gute Aktion! Auch mal trauen zu sagen, wo die Sache schiefläuft!
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    schrieb am 25.10.2012 um 14:36
    Der Artikel mitsamt der Bildergalerie ist sehr informativ, die Information zur angeblich treibhausgasfreien Atomenergie ist mir persönlich jedoch zu einseitig. Berücksichtigt man nämlich den Uranbergbau, den Transport des Urans sowie die Endlagerung, emittiert ein Atomkraftwerk samt angeschlossener Logistik eben doch eine nicht unerhebliche Menge an CO2, der Gesamtausstoß über die Lebenszeit eines AKW ist um einiges größer als bei Erneuerbaren Energieanlagen, die ja durch die Materialgewinnung und den Aufbau auch Treibhausgase emittieren.
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    schrieb am 25.10.2012 um 14:46
    Mir lags auch auf der Zunge... Top!
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    schrieb am 25.10.2012 um 23:48
    Naja ich finds eher polemisch...
    Die Energiesparlampe sorgt für tonneweise CO2 Einsparungen;
    wenn ihr Eure Energiesparlampen nicht in die graue Tonne werft, dann wird das Quecksilber auch nicht entweichen können!
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:11
    Aber es bleibt ein Problem, giftiges Quecksilber in die Lampen zu füllen.
    Es bleibt ein Problem, dass die Produzenten lasch mit der Sicherheit umgehen.
    Es bleibt ein Problem, dass ESL auch in anderen als den grauen Tonnen zerbrechen, eben darum, weil man sie reinwirft, transportiert, fallen lässt u.a.m.
    Das Quecksilber wird freigesetzt und verteilt sich in der Luft. Deiner Luft.
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    schrieb am 25.10.2012 um 14:46
    Ich würde schon den Hybridmais und andere Hybriden hinzuzählen. Während Sorten-Mais bis zu 17% Eiweiß enthält, kommen die wenigsten Hybrid-Sorten kaum auf 9%. Die Inkas hatten sogar Sorten die 27% aufwiesen, leider sind die gefundenen Samen nicht mehr keimfähig. Dieses bedeutet, das ein Bauer der sein Hybrid-Mais verfüttert, doppelt so viel Mais verfüttern muss um z.B. seine Tiere zu mästen. Hybrid-Mais ist nur 10% ertragreicher als Sorten-Mais, dafür kostet das Saatgut mindestens 10% vom Ernteerrtrag und muss jedes Jahr neu gekauft werden. Zudem ist Sorten-Mais resistenter gegen Schädlinge, Wind und Wetter.

    Auch würde ich die sogenannte Grüne Revolution mit einbeziehen, sie ist u.A. dafür verantwortlich, dass inzwischen mehr Landfläche durch Degradierung verloren geht, als neue gerodet wird. Ganz zu schweigen von den menschlichen Tragödien, die diese Wirtschaftsform bewirkt und der Umweltverschmutzung die durch Kunstdünger-, Pestizidanwendung und Erdölverbrauch resultiert.
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    schrieb am 25.10.2012 um 15:26
    Schade, dass Sie nicht von sich aus den in Deutschland geförderten Diesel-Kraftstoff ansprachen. Denn nur die wenigsten, die an dem Thema vorbei"surfen", werden meinen Kommentar lesen:

    Es gibt verschiedenen Steuern auf Normalkraftstoff und Diesel. Dies ist eine Subvention der Diesel-Fahrzeuge, die überhaupt keine logische Begründung hat. Wurde mit Einverständis der Partei "Grüne"
    eingeführt (bzw. fortgeführt, da möchte ich mich nicht festlegen).

    Damals gab es noch keinen Ruß-Filter. Jeder, der mal Fußgänger war, musste auch damals schon wissen, dass Diesel-Abgase viel mehr Dreck enthalten, als Super / NormalBenzin.
    Hier geht es um viel Geld, was völlig sinnlos dem Fuhrparkbetreiber geschenkt wird, der immer wieder
    Dieselmotoren bestellt. ( Ja, ich bin informiert, angeblich sind Dieselmotoren genügsamer, im Teillast-Betrieb ... )
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:14
    Ich finde es super, dass du klargestellt hast, dass der günstige Diesel für den großen Rahmen der LKW in Deutschland Bedeutung hat. Was die PKW tanken, wird ganz anders gewertet.
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    schrieb am 25.10.2012 um 17:26
    Was ist eigentlich mit den angeblichen Bio-Plastiktüten, die sich im Kompost gar nicht komplett auflösen? Für mich ein echter Ökoflop.
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:16
    Stimmt. Ganz klar Flop. Ich hab noch keine zerfallende Tüten aufm Kompost gefunden. Immer heil geblieben.
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    schrieb am 25.10.2012 um 18:29
    Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht und da gibt es ja noch die, die aus aus Zuckerrohr sind aber identisch mit dem Plastik aus Erdöl sind!
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    schrieb am 25.10.2012 um 19:04
    Es ist gut politische Reglementierungen zu kritisieren die schlechte Ideen sind. Aber auch die Verbraucher müssen sich an die eigene Nase fassen und immer wieder fragen, wieviel vom dem was sie von anderen fordern auch selbst umsetzen. Nur dann hat die Erde eine Zukunft!
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:19
    Gerade wenn ich mit Kerzen zu Hause sitze, um ESL zu meiden, und dann sehe, wie Tausende davon produziert und irgendwo verbreitet werden, frage ich mich, ob meine Kerzen wirkungsvoll für die zukünftige Erde waren.
    Gerade allgemein gültige Politik scheint mir ein geeignetes Instrument, flächendeckend jedermann einzuladen, ökologischer zu leben. Der Einzelne hat für die Umwelt eine komplexere Bedeutung.
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    schrieb am 25.10.2012 um 20:07
    Mit 375 W installierte Leistung anstatt von 1500, also 75% Energieeinsparung tue ich mich schwer damit, die Einführung der Energiesparlampen als Flop zu bezeichnen. Siecherlich politisch und kommunikationstechnisch nicht optimal gelaufen. Ich finde Überzeugung immer besser als Verbot, aber die Erfahrung zeigt, dass mann oft nur durch Verbot schneller voran kommt.

    Die Entsorgunsproblematik ist m.E.n durchaus handelbar. Was Die Quecksilberbelastung angeht, wer schon angst von Energiesparlampen hat, sollte mal schauen ob er nicht irgendwo noch einen Quecksilberthermometer hat. Wenn Ja, nur noch mit Schutzanzug anfassen. Sollte einen mal zerbrechen, kann das ganze Haus gleich abgeschrieben werden. ;-)

    LED-Lampen sind auch mit elektronik vollgestopft. Eine ganzheitliche Betrachtung des Umweltbilanz von LEDs sollte dies auch betrachten. (Wenn jemand belastbare Quellen zu diesem Thema hat, wäre ich für eine kurze Rückmeldung dankbar.)

    Für mich ist das Thema Beleuchtung ein gutes Beispiel dafür, dass hohe Einsparungen möglich sind (Thema Faktor fünf), aber das die technische Komplexität gelichzeitig stark gestiegen ist. Früher einfach Glühbirne rein und fertig. Heute überlegen, wie oft geschaltet wird, wie schnell die volle Lichtleistung zur Verfügung stehen muss, usw.

    Arme Energiesparlampe, sie hat besseres verdient.
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:23
    375 W installierte ESL? Da ist weit mehr Quecksilber im Spiel als in einem Thermometer!
    Thermometer neu und mit Quecks. zu kaufen, wird schon schwierig. Gibts doch mehrheitlich bloß noch digital? Meine ich...
    Auch LED sind elektronisch, aber doch wohl weniger giftig, oder?
    Trotzdem gebe ich recht: Beleuchtung ohne das "warme Licht" für gesunden Schlaf usw. ist schwer zu finden.
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:09
    Die Rechnung stimmt meiner Meinung nach nicht. Geht man von durchschnittlich 9 Watt pro ESL aus, dann wären das insgesamt 375 Watt : 9 Watt = ca. 42 Stück. Für eine ESL gilt der Grenzwert von 5 mg pro Stück (möglich sind heute 1,23 mg/Stück), wir hätten also maximal 42 x 0,005 g = 0,21 g Quecksilber - ich bezweifle, dass man damit ein kleines Thermometer betreiben könnte.

    Weiter wäre es meiner Meinung nach sehr ratsam, hier eine reelle Gesamtrechnung aufzumachen, denn die größten Quecksilber-Emittenten sind Kohle-Kraftwerke. Mit Kohlestrom betriebene Glühlampen verursachen bei einer Betriebsdauer von 6000 Stunden und einer Recyclingquote von 80 % insgesamt *60 % mehr Quecksilberemissionen* als bei Beleuchtung mit ESLs. Und da *wir* die Recyclingquote komplett selbst in der Hand haben, lässt sich diese *für uns* problemlos auf 100 % steigern. Also keinerlei Grund, deshalb Glühlampen mit fünffachem Stromverbrauch zu verwenden.

    LEDs sind da wesentlich besser, werden auch die Zukunft sein. Aber das macht die ESL nicht zu einer Verschlechterung - sie bleibt ebenfalls eine immense Verbesserung zum vorherigen Zustand.

    Das "warme Licht" hängt im wesentlichen von der Lichtfarbe ab. Glühlampen können praktisch nur "warm" (2700 K bis 3000 K). ESLs können das ebenfalls problemlos - auch wenn die vor Jahren anfänglich verkauften eklig eindimensional blau (um 4000 K) waren, was ihren Ruf bis heute nachhaltig geschädigt hat -, aber sie können durch Mischung der floureszierenden Gase auch alle anderen Farben, bis hin zum erfrischenden, wachmachenden Tageslicht (6000 K und mehr).

    Inzwischen steht die Lichtfarbe gottseidank auch auf fast allen ESLs drauf, sodass sich jeder problemlos sein geliebtes warmweiß = 2700 K = Glühlampenfarbenlicht nach Hause holen kann.
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    schrieb am 27.10.2012 um 22:18
    Hans-Werner liegt da nicht ganz falsch, es sind sogar ein Paar Leuchten Weniger als 42 und ich glaube nicht, dass sie alle am Grenzwert liegen. Bei einen Quecksilberthermometer liegt laut Wikipedia (sorry, ich habe da keine Zeit um eine besser belastbare Quelle zu suchen) die Menge bei 1g, also 5 mal die sehr hierunter schon großzügig berechnete Menge.

    "In einem Fieberthermometer mit Quecksilber als Indikator befindet sich bis zu 1 g Quecksilber. Bei 20 °C Raumtemperatur entspricht dies einer Kugel mit ungefähr 5,2 mm Durchmesser. Seit April 2009 ist der Vertrieb von Quecksilberthermometern mit Ausnahme des wissenschaftlichen und medizinischen Bereichs innerhalb der EU verboten."

    Von daher sollte man die Kirche in Dorf lassen, wenn es um die Gifitgkeit von ESL geht.
    Ich schließe ich mich die vielen Beiträgen an, die die Bildreihe als zu Plakativ einstufen.
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    schrieb am 25.10.2012 um 23:33
    Also ich habe mir die Bilderstrecke mit den sogenannten Ökoflops angeschaut, und ich muss sagen dass ich die Aussagen etwas zu plakativ und polemisch finde...
    1) Nur das in Energiespahrlampen ein bschen Quecksilber drinn ist muss man sie ja nicht gleich verteufeln... wenn man sie nicht einfach in die Graue Tonne wirft, wird das Quecksilber auch nicht in die freie umwelt entlassen. Man bedenke auch wieviel Tonnen CO2 dadurch eingespahrt werden können!

    2) Man mag zu E10 stehen wie man will, aber immerhin gibt es ein Zertifizierungsverfahren, mit dem sichergestellt werden soll, dass tatsächlich CO2 eingespahrt wird. Also billig Mais auf den Weltmärkten einkaufen und daraus E10 herstellen ist, somit e ausgeschlossen...
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    schrieb am 26.10.2012 um 08:21
    Bisschen Quecksilber ist eine fatale Verniedlichung. Hast du daran gedacht, was passieren kann, wenn die zu Bruch gehen oder an die guten Männer und Frauen aus armen Ländern, die die Dinger herstellen dürfen? Und die meisten Leute werfen sie einfach in den Müll, weil keiner Lust hat, für das was er loswerden wil großen Aufwand zu betreiben.
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:24
    Das ist genau das Problem! Danke Dir.
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:23
    Wenn ESLs einfach in den Müll geworfen werden, dann ist genau *das* das Problem - aber nicht die ESL selbst, die in ihrer Betriebszeit 80 % Strom eingespart hat. Es gibt seit vielen Jahrzehnten Milliarden von Leuchtstoffröhren, die ebenfalls Quecksilber enthalten, für die es seit sehr langer Zeit gut funktionierende Recycling-Kreisläufe gibt.

    Weiter enthalten heute die meisten ESLs gebundenes Quecksilber, dass nur dann ausströmen könnte, wenn sie im Betrieb zerbricht.

    Darüberhinaus emittiert ein Kohlekraftwerk für den Betrieb von Glühlampen in gleicher Lichtstärke wesentlich mehr Quecksilber, als es eine ESL enthalten würde. Und dieses Quecksilber wir ja auch nicht automatisch emittiert, sondern nur, wenn sie im Betrieb zerbrechen würde oder jemand meint, sie in den Hausmüll tun zu müssen - alles Dinge, die man vermeiden kann. Beim Kohlekraftwerk geht das offenbar nicht, da wird "automatisch" emittiert.
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    schrieb am 27.10.2012 um 16:25
    E10 ökologisch herstellen geht nur, wenn man es gar nicht herstellt.
    unökologische Produktion geht auch weiter, wenn sie nicht zertifiziert ist.
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    schrieb am 26.10.2012 um 00:16
    Komisch übrigens apropos PET-Flaschen: ich kann diese Müllberge gar nicht begreifen, denn ich trinke, seit es mich gibt, Tee und Wasser aus der Leitung, ohne Geschleppe und Müllberg-PET, und ohne, dass mir etwas fehlt.
    Wenn ich alle Jahr dann mal eine kaufe, macht das den Müll-Kohl nicht fett. Es gibt so viel anderen Plastikmüll über Verpackungen, da könnten viele die Teebeutelindustrie reicher und die Limo-ect oder Wasserindustrie ärmer machen, würde dann nur ein Flop für Cola und co werden.
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    schrieb am 26.10.2012 um 08:40
    Stimmt! Die Bio-Plastiktüten, sehr gut! Das ist auch ein Flop, wenn auch nicht von "der Politik" eingeführt. Biokunststoffe generell sind noch (!) nicht wirklich ökologischer als normale, werden aber oftmals als Ökowunder verkauft.

    http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2012/pd12-037_biokunststoffe_nicht_besser.htm
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:36
    Du schreibst ja selbst schon ein betontes "noch" in Deinem Beitrag.

    Genau deshalb ist die BIO-Plastiktüte für mich beileibe kein Flop, den man beenden sollte, sondern eine extrem gute Idee, an der weitergearbeitet werden muss.
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    schrieb am 26.10.2012 um 12:52
    Da kommt von mir in großen Teilen deutlicher Widerspruch. Das Hauptproblem bei dieser Argumentation sehe ich darin, dass teilweise ungute Entwicklungen einfach einer zugrundeliegenden, wirklich guten Verbesserung angelastet werden. Das greift meiner Meinung nach entschieden zu kurz.

    Beispiel: Selbstverständlich ist der BIO-Sprit eine gute Idee. Denn es ist unbestreitbar besser, Autos mit Kompostabfällen als mit mühsam aus dem Boden gebuddeltem Erdöl zu betreiben, auf dessen Nachwachsen wir Millionen Jahre warten müssten. Dass in der Folge Lebensmittel wie der Mais für die Mexikaner viel zu teuer wird, liegt nicht an der guten Idee, sondern der Unfähigkeit der Politik, hier das eine vom anderen zu trennen.

    Noch ein Beispiel: Die Energiesparlampe hat den Stromverbrauch bei der privaten Beleuchtung um mindestens 80 % gesenkt - da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Recycling-Probleme bei der Entsorgung sind die gleichen, die schon seit Jahrzehnten für die Milliarden von Leuchstoffröhren gelten, und über die sich komischerweise niemand aufregt,. Und das, obwohl diese ein zigfaches Volumen an Quecksilber darstellen. Außerdem gibt es ebenfalls seit Jahrzehnten vorgeschriebene und funktionierende Recyclingwege hierfür. Wenn jetzt also jemand Sorge hat, dass die Energiesparlampen nicht richtig entsorgt werden, dann liegt hier das Problem - aber weißgott nicht an der guten Idee Energiesparlampe.

    Also lautet meine Devise: Verbessern, verbessern verbessern!
    Und defintiv nicht: Abschaffen, abschaffen, abschaffen....
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:21
    Wenn Biosprit Preise hochtreiben kann, Böden nutzt, die für Lebensmittel gebraucht werden und zusätzlich CO2 zuviel verbraucht, wenn das also zutrifft, dann kann das keine Verbesserung sein.
    Verbessern find ich auch gut, ich stimme dir darin voll zu.
    Was willst du verbessern? Den Sprit oder eigentlich deine Fortbewegung?
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:24
    Ich kann die Idee ESL nicht von ihrer Entsorgung trennen. Für mich gehört das zusammen. Sonst hab ich keinen Kreis, sondern eine Linie: mehr Quecksilber.
    Ich stimme dir zu, dass man sich über Quecks. in Leuchtstoffröhren ärgern kann und sollte.
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:30
    Mir geht es um den falschen Zusammenhang: Nicht der Biosprit treibt die Preise hoch, sondern z.B. der Missbrauch von in manchen Ländern sehr wichtigen Lebensmitteln hierfür.

    Entsorgung von ESLs heißt doch nicht Quecksilber in die Umwelt emittieren (wie sehr wohl beim Kohlekraftwerk)? Entsorgung heißt Recycling und Wiederverwendung, als gar keine Emission.
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    schrieb am 26.10.2012 um 14:04
    Wenn man den Urwald kennt und dann die Agrarwüsten sieht, ohne einen Baum und Strauch dann ist man schnell anderer Meinung. Zudem ist der Verbrennungsmotor die ineffizienteste Methode, Energie umzuwandeln, beim Biosprit ist es sogar noch schlimmer, da wird mit einem Haufen fossiler Energie angebaut, geerntet, transportiert und verarbeitet. Bei der Umwandlung von Zucker in Biosprit geht nocheinmal die Hälfte verloren, dann wird Energie für die Destillation benötigt, dann muss der Alkohol dehydriert, gelagert und zum Verbraucher transportiert werden. Der Motor kann 30 % der Restenergie in Rotationsenergie umwandeln, das Getriebe verbraucht nocheinmal 20% und wenn am Ende ein Energieplus von 10 % herauskommt, dann ist das viel und dafür die Landschaft, Boden, Luft und Grundwasser zu verschandeln und zu verseuchen, lohnt sich ganz bestimmt nicht. Beim Biodiesel setzt alleine die Bodenbearbeitung sogar mehr CO2 frei als gebunden wird!
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    schrieb am 26.10.2012 um 15:34
    Freilich kenne ich diese unguten Entwicklungen ebenso, genauso wie die grundsätzlichen Fragwürdigkeiten der Fortbewegung mit einem "Explosions-Motor"... ;-))

    Aber nochmal: Es ist und bleibt unbestreitbar *besser*, mit Kompostabfällen zu fahren, als mit Erdöl. Das steht erstmal fest, und daran ändern auch die unguten nachgelagerten Entwicklungen nichts. Wenn dadurch der Mais-Preis in die Höhe getrieben wird, dann muss eben dieses Problem bekämpft werden - z.B. durch ein Verbot der Verwendung von Mais, durch entsprechende Schutzzölle in Mexiko usw. -, doch das alles hat nichts mit der grundsätzlichen *Verbesserung* zu tun.

    Ich finde, wir sollten sehr darauf achten, nicht vorschnell alles mögliche über Bord zu kippen, nur weil eine gute Idee durch nachgelagerte Machenschaften in Verruf kommt. Denn dadurch landet man leider sehr schnell beim vermaledeiten "Hat-ja-sowieso-alles-keinen-Zweck", und es verändert sich gar nichts mehr. Und das kann ja wohl niemand wollen.
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:27
    Ganz genau! Ich werde weiterhin gute Idee suchen und verfolgen.
    Sparsamkeit und Ganzheitlichkeit müssten für mich dabei immer stimmen,
    egal ob ich nun selber Auto fahre oder mich fahren lasse in Zug oder Bus, wenn die denn zu möglichen Abfahrzeiten erreichbar sind.
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    schrieb am 26.10.2012 um 14:20
    Ich stimmte Hans-Werner Neumann (oben) ausdrücklich sehr zu.

    (hab dazu auch schon hier bei Utopia merhfach etwas geschrieben, z.B. zu E10 und andere Arten von Agrotreibstoffen - Beiträge sind ggf sicherlich über die Suchfunktion zu finden, falls sie jmd sucht)
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    schrieb am 26.10.2012 um 15:51
    Aus Abfällen wie Stroh, Spelzen, Stallmist oder Abwässer, Biogas oder Sprit zu gewinnen, ist natürlich eine sinnvolle Sache!
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:31
    Die Ausbeute ist doch dabei ganz gering. Man kriegt doch viel zu wenig Energie dabei am Ende heraus. Für mich bleibt es eine riesige Aufgabe, den enormen Energiebedarf auch decken zu können. Kleinste Schritte sind sinnvoll, und zugleich brauchen sie viel zu lang, um eine gute Wirkung zu haben. Was hilft ihr Sinn dann überhaupt noch?
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    schrieb am 27.10.2012 um 17:39
    Die Strom-Ausbeute von Solar-Modulen war zu Anfang auch sehr gering - heute ist um ein vielfaches besser, ja, fast schon konkurrenzfähig.
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    schrieb am 27.10.2012 um 18:08
    Was mir grundsätzlich Sorge macht, ist ein Gedankengut wie das beispielsweise von Hans-Werner Neumann. Wenn irgendwelche Scheinerfolge wie Energieersparung beim Licht zu erzielen sind, dann koste es was es wolle. Sämtlichen Schaden den man damit anrichtet bleibt Nebensache und ist durch Verordnung, Reglementierung, Kontrolle und Bestrafung in die vermeintlich richtigen Bahnen zu lenken.
    Wer sich dem Diktat nicht beugt, der ist zu ächten. Noch sind wir aber keine Öko-Diktatur sondern eine pluralistische Gesellschaft mit all Ihren Vorzügen und Nachteilen. Bei uns ist es üblich Überzeugungsarbeit zu leisten und nicht zu verordnen und zu bestrafen. Und vor allem nicht mit allen Mitteln zu versuchen Untaugliches durchzudrücken. Reglementierungen funktionieren nur wenn sie durchsetzbar sind.
    Dabei ist die Beleuchtung um die soviel Aufhebens gemacht wirdnur ein sehr sehr geringer Teil des Energieverbrauchs im Haushalt. Viel wichtiger wäre die Überlegung: Wie bekomme ich den Teil der Bevölkerung dazu ihre alten energieintensiven Küchengeräte auszutauschen gegen Energiesparende, wenn sie sich das eigentlich gar nicht leisten können!
    Ohne gesamtgesellschaftliche Lösung eben keine Lösung. Das ist immer noch besser wie gigantische Flops die mehr verschlimmbessern und damit wirkliche Verbesserungen in Misskredit bringen oder sogar verhindern.
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    schrieb am 27.10.2012 um 18:49
    "...Gedankengut wie das beispielsweise von Hans-Werner Neumann ... irgendwelche Scheinerfolge ... koste es was es wolle ... Schaden den man damit anrichtet bleibt Nebensache ... Verordnung, Reglementierung, Kontrolle und Bestrafung ... vermeintlich richtigen Bahnen ...dem Diktat nicht beugt, der ist zu ächten ... Öko-Diktatur... "

    Uiuiui, schweres Geschütz, leider ohne Argumente. Mit unheilsschwangeren Vermutungen kommt man meiner Meinung nach keinen Millimeter weiter.

    "Bei uns ist es üblich Überzeugungsarbeit zu leisten..."

    Bin ganz Deiner Meinung, nichts anderes tue ich.
    Versuch's doch auch mal.
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    schrieb am 29.10.2012 um 09:48
    Regional und Saisonal ist natürlich richtig. Es gibt aber nicht immer regionale Bio-Kartoffeln. Dann müßte ich auf Kartoffeln verzichten. Bei Erdbeeren und vielem anderen ist das für mich kein Problem. Aber die "Grundnachrungsmittel" wie jetzt eben Kartoffeln oder in den Wintermonaten Gurken, Blattsalate usw möchte ich nicht verzichten, denn für eine gesunde und vielseitige Ernährung halte ich das für wichtig. Oftmals gibt es nur die Alternative Konventionell und regional oder Bio und nicht regional. Was ist jetzt besser ?

    Melony
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