Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Debatte um steigende Strompreise

Kommentare abonnieren
Jetzt kommentieren
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.11.2012 um 18:11
    Dieser Artikel müsste ein "Headliner" in der "Bildzeitung" sein!

    Nur: was können wir tun, damit dieser dort landet?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:36
    Das würde rein gar nichts nützen, weil die Bildzeitung im Zweifel schon am folgenden Tag das Gegenteil von dem schreibt, was sie selbst vorher propagiert hat. Es handelt sich ja bekanntlich dabei nicht um eine journalistisch arbeitende Zeitung. Und gerade deshalb überlebt sie vermutlich, während echt journalistisch arbeitende Medien nach und nach verschwinden. Die Bildzeitung gehört in die Kategorie Unterhaltung, nicht in die Kategorie Information, geschweige denn "Bildung". Das ist nur ein Running Gag.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 20:44
    @smartynie: im Sinne von besser als nichts - gewiss. Ich erinnere mich an mein Erstaunen vor einigen Jahren als die Bildzeitung - vermutlich als eines der letzten Blätter in D - auch die Existenz des Klimawandels aufgegriffen hatte. Fast schon eine Sensation, wenn auch da schon gesamtgesellschaftlich ein alter Hut. So ein Thema wie Stromtarife und Energie ist aber notorisch trocken und komplex. Da einen Bösen ausfindig zu machen und auf ihm herumzuhacken ist da eher eine Schlagzeile. Vor allem wenn er abstrakt ist (das EEG) und nicht zurückkeilen kann. In der Bildzeitung wird man selten Artikel á la "in Wirklichkeit ist alles viel komplizierter" finden.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:51
    Nur welche Zeitung macht das nicht, Stefan?

    Die Süddeutsche schafft es an einem Tag einen Artikel Pro Bio und einen Contra Bio zu bringen...ohne jede Hemmung.

    Sowas nennt sich vermutlich journalistische Ausgewogenheit.

    Oder ist das auch kein echt journalistisch arbeitendes Medium?
    Vermutlich kann man sich in Zeitungen gar nicht umfassend und abschließend informieren.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 19:15
    Hallo Stefan_Thiesen,

    mir geht es nicht um die "Macher" der "Bildzeitung" (oder anderen Print-oder online-Medien; oder deren Journalisten): sondern darum, wieviele Menschen man über dieses Medium erreichen könnte.

    Die "Bildzeitung" gehört nun Mal zu den auflagestärksten Tageszeitungen.

    Es mag sein, dass am nächsten Tag alles revidiert wird: aber wenn einige Menschen der Millionen, die diese Zeitung lesen-und ihnen dieser Artikel auf der ersten Seite ins Auge springen würde-erstmal "ins Grübeln" kommen, ist das doch bereits ein positiver Schritt!?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 20:54
    @Maria: Berechtigte Frage. Gefühlt (ohne Statistik im Hintergrund) ist die journalistische Qualität in den letzten 25 Jahren deutlich schlechter geworden. Sehr viel Agentur-Einheitsbrei, sehr wenig Recherche. Aber es ist eine Gemengelage. Wie immer und überall. Ansonsten: wenn es journalistisch gut aufbereitete sachlich begründete Kritik an Bio-was-auch-immer gibt: immer raus damit! Und wenn es um Meinung geht, dann darf es immer sowieso auch pro und Kontra geben - auch im selben Blatt. Wenn aber ein Artikel klar als Essenz recherchierter Fakten präsentiert wird, dann erwarte ich eben eine saubere Recherche. Und wenn es dann berechtigte methodische und inhaltliche Kritik gibt, dann darf und sollte das ebenfalls wieder in derselben Zeitung stehen. Mir ist das häufig alles zu flach, und ich fürchte es liegt wirklich daran, daß den Journalisten häufig Zeit und Mittel fehlen um ausgiebig und sauber zu recherchieren. Dann werden eben "Fakten" übernommen die aus nicht sauber geprüften Quellen lanciert wurden. Und die fachlich korrekten Fachartikel findet man dann nur noch in der spezialisierten Fachpresse, deren Leser es eh alle einigermaßen überblicken.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.11.2012 um 23:06
    Wissenswert finde ich auch die neue Studie "Was Strom wirklich kostet" Sie zeigt im Vergleich dass in Deutschland bisheriger Strom aus Kohle mit umgerechnet mehr als 390 Milliarden € und Atomstrom mit mehr als 210 Milliarden € staatlich subventioniert wurde , und das allein ab 1970 gerechnet (Subventionen davor also noch gar nicht eingerechnet) Mehr unter www.greenpeace-energy.de/service

    Weitere Beiträge zu diesem Thema auch in diesem Gruppenforumsthema:
    www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/wach-werden-grossangriff-auf-die-energiewende-steht-202779
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:39
    Exakt Bernd. Und da sind externe Kosten (Umweltschäden, Endlager, evtl. auch Bergschäden) nicht einmal eingerechnet. Ich frage mich grad ob die Energiekonzerne selber ebenfalls von der EEG Umlage ausgenommen sind... muß ich mal nachschauen...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 20:59
    Der direkte Link zu der Studie, auf die sich übrigens auch Franz Alt im obigen Artikel bezieht:
    http://www.greenpeace-energy.de/engagement/energiepolitik/das-kostet-strom-wirklich.html

    Ich habe den Hinweis zu der Studie jetzt auch in diesen Themenstrang aufgenommen: http://www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/kosten-und-subventionen-der-konventionellen-183257#comment-283105
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2012 um 00:53
    Ich weiß, das ist `n blöder Vergleich, aber ist wie mit dem Rauchen: einmal angefangen, obwohl man weiß, es ist gesundheitsschädlich, obwohl schon unzähligen Studien bestätigen, obwohl Folgekosten durch ruinierte Gesundheit anfallen ( bei vielen zumindest), obwohl die Preise exponentiell gestiegen, kriegt man es nicht richtig raus aus der Gesellschaft.

    Oh, wenn die Bildzeitungsleser wieder umpolen...sprich, umgepolt werden...Ich glaub, der Masse von Bürgern sind die Zusammenhänge egal. Die plappern nur nach und merken ja, sie haben immer weniger Geld. Wenn dann die Lüge teurer Ökostrom noch dazukommt, als Platitüde, fragen sie gar nicht mehr, ob das stimmt.

    Vielleicht wärs gut, dieser Artikel in jedem Haushalt auf dem Tisch? Bildzeitungsmacher bewerben, das wenigstens, was Ökostrom anbelangt, nachhaltiges Denken da einzieht? Meinung wird sehr stark über die Medien gesteuert. Vielleicht muss man mal alle zusammenführen und alle machen eine Kampagne?

    Vielleicht müssen mehr Menschen die Zusammenhänge knapper, verständlicher und motivierender darstellen für alle Menschen, die nichts von Technik oder Wirtschaft verstehen? Mit Handlungsanweisung, was am Ratsamsten zu tun ist? Gelbe Säcke oder die Mülltrennung sind ja auch irgentwann eingeführt und etabliert worden ( obwohl das mittlerweile schon wieder überholt sein könnte).

    Ist das nicht peinlich für jeden Politiker, wenn diese Zahlen, Zusammenhänge,Verfehlungen und Lügen immer mehr herauskommen?...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.11.2012 um 18:14
    Das nennt man "Erfolgreichen Lobbiismus". Über die auf den monatlichen Strompreis aufgesattelten Kosten des Ökostroms wird gejammer, die Ausgaben für die direkten oder indirekten Subventionen werden verschwiegen. Wenn mann diese Subventionen streichen würde, könnten wir den Bundeshaushalt gut entlasten. Wie war das mit der Schuldenbremse? Jetzt in dieser Woche wird im Bundestag über den Bundeshaushalt 2013 diskutiert. Schreiben Sie an die Mitglieder des Haushaltsausschusses und den Abgeordneten in ihrem Wahlkreis.
    Der Link zum Bundestag: http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?instance=m187&view=plenarsitzungen&action=plenarsitzungen&categorie=Plenarsitzung
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.11.2012 um 00:34
    Übrigens, ich bin durch den Subventionskatalog der Bundesregierung nicht durchgestiegen. OK, ist vielleicht auch langwierige Lektüre. Nicht ganz so einfach, ebenso auch, die ganzen Parteiprogramme mal genau durchzugehen, das ist mühsam!
    Erst, wenn mehr Bürger wissen, was mit wieviel subventioniert wird, können sie ja erst so richtig Wut bekommen?
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.11.2012 um 12:38
    Also eigentlich finde ich hohe Haushaltsstrompreise vom Feinsten. Da kommen tatsächlich auch Bildzeitungsleser ins Grübeln und sind eventuell auch gewillt, die ein oder andere Kilowattstunde einzusparen.

    Natürlich wollen Sie reflexartig die angeblich billigen atom-fossilen Großkraftwerke zurück und fluchen auf alle in der Nachbarschaft, die mit Wind und Sonne "unverschämte" Profite einfahren, aber sie werden sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass sie besser mit der Energiewende schwimmen als gegen sie. Vielleicht können sie über eine Bürgerbeteiligung dann auch "unverschämte" Profite einfahren und günstige Energie aus erneuerbaren Quellen in der Nachbarschaft beziehen!

    Sonnige Grüße
    Stephan
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.11.2012 um 20:30
    oh das ist ne Seite für Grüne merk ich gerade ;-)

    Lasst Ihr Euch nur weiter von den Stromkonzernen und der Politik an der Nase herumführen und freut Euch über den "guten" sauberen Ökostrom der Euch ein gutes Gewissen bereitet. Der Fehler liegt darin, dass dieser Strom gehandelt wird und nicht von den Bürgern die ihn verbrauchen auch produziert wird. Aber die Stromkonzerne werden alles tun um diese Abhängigkeit aufrecht zu erhalten und der Staat ebenso weil er schön Steuern damit einnehmen kann.

    Ich habe meinen Verbrauch inzwischen so drastisch reduziert dass die Stromkonzerne an mir fast nichts mehr verdienen und beginne gerade den Rest meines Bedarfs in kleinem Rahmen selbst zu produzieren. Aber ohne große Investition!! Und da hält dann kein Staat mehr die Hand für meine Verbräuche auf. Außerdem boykottiere ich stromverbrauchende Geräte wie z.B. Unterhaltungselektronik, Kücheneletronik etc.... Kann der Staat an meinen Käufen auch keine MWSt. mehr verdienen. I'm so sorry.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.11.2012 um 22:23
    Schreib doch mal, wie du dein Herunterfahren genau gestaltest, ohne große Investition, so als Nachmachbeispiel! In einem eigenen blog? ...

    Grüne? wie bezeichnest du dich?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 10:36
    Was den Strom und die Verbraucher angeht: Jein. Natürlich wird auch das Gros des Ökostroms von Unternehmen und Großprojekten erzeugt, und wer zur Miete wohnt kann sich auch schlecht Windräder und Solaranlagen auf Balkon und Dach setzen. Aber es gibt auch viele Eigenheimbesitzer mit PV Anlagen für den Eigenverbrauch. Für meinen Geschmack ist es besser in den Sachwert einer PV Anlage zu investieren als in irgendwelche undurchsichtigen Fonds, Lebensversicherungen oder Finanzderivate. Daß das nicht jeder kann ist auch klar, aber es senkt auch wiederum die Nachfrage am Strommarkt grad zu Spitzenzeiten, wodurch tendenziell der Börsenpreis sinken sollte. Nur wird zwar die dadurch steigende EEG Umlage an den Verbraucher weitergegeben - die dadurch sinkenden Strom-Einkaufspreise aber nicht. D.h. ich als Betreiber einer PV Anlage habe einen Vorteil durch den Eigenverbrauch, der normale Stromkunde aber nicht. Und da liegt der Nasenring der Stromkonzerne versteckt - sie geben die Nachteile weiter, behalten die Vorteile aber für sich. Vielleicht sollte man sie wieder verstaatlichen?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 21:52
    Das Gros der insgesamt installierten Leistung Erneuerbarer Energie-Anlagen liegt aktuell noch in Privatbesitz. 2010 waren es 40%. Die großen Energieversorger halten bisher nur geringe Anteile an der installierten Stromerzeugungsleistung aus Erneuerbaren Energien.

    http://www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/eigentumsverteilung-an-erneuerbaren-energien-anlagen-203457
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 10:33
    @Lukita: nach den Daten hinter Deinem Link sind 60% (eben das Gros) der EE bei Unternehmen und Großprojekten angesiedelt. Wenn ich mir die Bauernhöfe in unserer Gegend anschaue sind auch deren PV und Bioenergie Anlagen definitiv Großprojekte. Bei der Energie "in Privathand" sind auch alle Bürgeranlagen (Private Windparks etc.) und vermutlich auch die zahllosen kleineren Betreiber KGs mitgerechnet, sonst kämen die Zahlen nicht zustande. Auch das sind in meiner Definition Großprojekte - im Gegensatz zu den kleinen PV Anlagen für den Eigenbedarf. Der Gesetzgeber hat ja hier auch seit diesem Jahr eine 10kWp Grenze vorgegeben. Zudem ists ja völlisch wurscht, wer den eingespeisten Strom produziert, weil letztlich die Netzbetreiber die Kontrolle haben. Und Bürger ohne Eigenheim können deren Willkür durch eigene Maßnahmen (im einfachsten Falle eben PV Kleinanlage mit Eigenverbrauch aufs Dach) nichts entgegen setzen. Daß sich hier ein Milliarden Markt bildet der in privater Hand ist, ist natürlich ein Dorn im Auge der Konzerne. Seit 2 Jahren haben die das auch wirtschaftlich gemerkt durch den Verlust von Marktanteilen. Aber was ist letztlich privat? Die Konzerne sind AGs, deren Anteile ebenfalls zu einem gewissen Prozentsatz ganz normalen Privatleuten gehören. Direkt oder über Fonds, LVs etc.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:28
    Ich finde Franz Alt argumentiert zwar richtig, aber zugleich zu kompliziert. Natürlich kann (und muß) man verantwortlich das Gesamtbild betrachten, aber die tatsächliche Marktsituation, ganz konkret und heute (ohne unsterbliche Atomwachmänner) reicht für die Argumentation völlig aus - und für eine massive Kritik an den Mainstream Medien. Würde man der Propagandamaschine der Energiekonzerne glauben, hätte der Baseload Preis für Strom an der EEX seit langem kontinuierlich steigen müssen. Dem ist aber nicht so, und jeder kann das mit ein paar Klicks bei der EEX nachschauen:

    Preise:
    22.11.2012: ca. 46 € / MWh
    22.11.2011: 54,85 € / MWh
    22.11.2010: ca. 53,5 € / MWh
    22.11.2009: 59,9 € / MWh
    22.11.2008: 68 € / MWh

    Kurz: zumindest für den (völlig zufällig ausgewählten) 22.11. Sind die Strom Futures an der eex von 6,8 Cent / kWh auf 4,6 Cent / kWh gefallen. Das sind im Grunde die Preise, die der Erzeuger für Baseload Strom bekommt. Das richtige Geschäft wird mit Spitzenlaststrom gemacht, und hier mischt vor allem die PV die Marktkarten neu und deckelt quasi das Gewinnpotential. Ärgerlich, daß die Sonne Mittags immer am meisten scheint... Aber natürlich ists komplizierter. Der Ablauf ist ja so, daß der Strom zum Garantiepreis abgenommen wird und dann an der Strombörse in Leipzig verkauft wird. Die durchschnittliche Abweichung des Erlöses vom Garantiepreis soll eigentlich die EEG Zulage sein. Nun ist diese Abweichung (laut taz) in den ersten 09 Monaten 2012 nur um 10% gestiegen, die Zulage aber um 47%. Außerdem dürfte die Steigerung in Zukunft sehr viel geringer ausfallen, da die neuen Vergütungen unter den vielfach erzielbaren Erlösen liegen. Das Paradox liegt darin, daß speziell die Photovoltaik sich selber Konkurrenz macht, weil sie durch das große Dargebot zur Mittagspreise die Strompreise SENKT, was kurioser Weise zu einer steigenden EEG Zulage führt. Kurz: Für den Endkunden verteuert sich der Strom dadurch, daß er billiger wird. Es ist eine seltsame Welt. Ob hier so etwas wie ein (bewusster oder unbewusster) Designfehler des Strommarktes vorliegt?

    Eng wird es übrigens für die Erzeuger von reinem Baseload Strom. Bei 4,6 Cent/kWh dümpelt man knapp über der Wirtschaftlichkeitsgrenze herum. Das dicke Geld machen nicht die reinen Kraftwerksbetreiber, sondern Netzbetreiber und Stromhändler.

    Wirklich ärgerliche ist aber, daß die Tagespresse die Pressemeldungen der Industrie inzwischen kritiklos 1:1 übernimmt. Mit Journalismus hat das leider kaum noch etwas zu tun, und es ist unentschuldbar, wenn mit mäßigem Aufwand öffentlich verfügbare Fakten recherchiert werden könnten. In der Schule haben wir für solche Schlampereien eine 5 bekommen, und zur Uni wäre man mit solch einer Arbeitseinstellung gar nicht erst gekommen. Was ist das? Der Zeitdruck? Wenn Journalisten keine Zeit mehr zum Recherchieren haben brauchen wir sie nicht.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:46
    Danke für den Kommentar und die Erläuterungen!

    Hier gibt's noch ein paar Schaubildchen zum strompreissenkenden Effekt der Photovoltaik:
    http://www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/merit-order-effekt-190851
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:47
    Vielleicht noch eins, und ich finde man kann das nicht oft genug klarstellen: der größte Kostenfaktor bei einer Wind- oder Solaranlage - sofern sie nicht aus dem Sparstrumpf bezahlt wurde - ist die Finanzierung. Es sind nicht Anlagenbetreiber oder Stromkonzerne, die den ganz großen Reibach machen, sondern Banken. ZINSEN sind der größte Teil der Kosten z.B: einer finanzierten PV Anlage. Das gehört für mich zum Thema Designfehler. Weshalb kann der Staat nicht für ein gesamtgesellschaftlich gewolltes Projekt wie die Energiewende zinslose oder rein inflationsgesicherte Kredite vergeben? Dann wäre plötzlich die erneuerbare Energie auf einen Schlag konkurrenzfähig. Ein annähernd zinsfreier Kredit wäre sogar durch das nahe Null Risikoprofil von EE Investitionen zu rechtfertigen. Was uns wie ein Mühlstein um den Hals hängt ist ein fehlerhaftes Finanzsystem. Oberstes Staatsziel Zinszahlung. Und das fast weltweit.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 22:29
    Da kann ich Ihnen aus Erfahrung nur Recht geben, bin in der Windenergiebranche tätig und haben erst heute wieder eine Bank am Tisch gehabt, die auch gern mit ins große Erneuerbare Energien Geschäft einsteigen wollen.
    Genauso wie die Großen Vier Energieanbieter, sie alle wollen gern Windparks im Portfolio aufnehmen, aber nur schlüsselfertig.
    Man sollte die Energiewende verstärkt den Bürgern und den Gemeinden in die Hand geben, vor allem auch in der Planungshoheit.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 08:11
    Ganz wichtiger Beitrag! Danke @Foxtrot.
    Die Gemeinden haben übrigens die Planungshoheit! Sie müssen sie nur dahingehend nutzen, dass sie nur Projekte aufplanen, wo (lokle/regionale) Bürgerbeteiligung und lokale Wertschöpfung gesichert sind.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.11.2012 um 08:55
    Zinsen waren viele Jahre ein Thema, aber heute bei Werten um 2,5 % sicherlich nicht mehr so sehr, vor allem im Privat-Bereich.

    Das 100.000 Dächer-Programm begann 1999 mit einem zinslosen Darlehen. Wer dies nicht nutzte, bekam 10 Jahre später den geldwerten Vorteil zurück bezahlt.

    Leider stiegen damals dann sogar, nachfragebedingt, die Anlagen- (bzw. Solarmodul)Preise

    Das Geld bekam damals noch (fast) jede(r). Heute sind die Banken aber sehr viel strenger, so dass jemand der auf den Null-Zins-Kredit angewiesen wäre, ihn bestimmt nicht erhalten würden - zumal durch die geringen Einspeisevergütungen eine sich selbsttragende Rückzahlung lange dauert. Da diese Regierung keine Solarstrom-Konkurrenz wünscht, wird es so etwas auch nie mehr geben.

    Bei heutigen Anlagenpreisen (1 kWp ab ca. 1.000 Euro) ist das bei Solarstrom eigentlich auch weniger ein Thema, während das gleichgroße Windrad ein mehrfaches kostet und erheblich weniger einfährt.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:47
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:49
    hier ist eigentlich alles toll erklärt, darüber würde ich gerne eine dokumentation zur besten sendezeit sehen...

    http://www.antiatomberlin.de/de/hintergruende/atomlobby/370-strompreis-eeg-umlage-2013-warum-steigt-der-strompreis.html
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 11:57
    Sehr schön! Danke fürs Verlinken!

    Das Video wurde auch schon mal hier eingestellt: http://www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/strompreis-eeg-umlage-2013-warum-steigt-der-203047
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.11.2012 um 21:08
    Es ist doch ganz offensichtlich, dass die etablierten Stromkonzerne ihre Infrastrukturinvestitionen (in konventionelle Kraftwerke und AKWs) mit einer solchen Kommunikationspolitik absichern wollen – cui bono (wem nützt es) muss man sich immer fragen.
    Leider haben die Konzerne eine solche Verschleierungs- und Greenwashing-Maschinerie in Stellung gebracht, dass uns allen Glauben gemacht wird es wird schon nicht so schlimm kommen und am Ende wird alles gut. (habt Ihr Euch auch mal gefragt, wer die Klimawandel-Skeptiker-Beiträge in den Kommentaren zu Meldungen über Anstieg von CO2 in der Atmosphäre oder der Zunahme von Starkwetterphänomenen schreibt…)
    Wenn wir uns nicht selber oder gegenseitig wachrütteln wird es uns Menschen so ergehen wie dem Frosch, der in einem langsam erwärmten Topf sitzt. Er verharrt im heißer werdenden Wasser bis es zu spät ist. Der in kochendes Wasser geworfene dagegen wird strampeln, herausspringen und überleben…
    Was das heißt? Können wir die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen von der Nachfrageseite aus abwenden?
    Marc Bloom – www.sustainable-impact.de
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 00:38
    Sorry, aber so blöd ist kein Frosch, daß er nicht versuchen würde, aus dem immer heißer werdenden Wasser herauszukommen (was aber nicht heißen soll, daß ich Dir nicht, was den Rest Deines Kommentars anbelangt, recht geben würde).
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 11:34
    Franz Alt bezieht sich ich erster Linie auf die Ergebnisse einer Studie, die zusammenstellt, welche Energie-Subventionen in die konventionellen Energieträger fließen und bisher geflossen sind. Diese Subventionen werden nicht auf der Strom-Rechnung ausgewiesen, wodurch die konventionellen Energien billiger erscheinen als die Erneuerbaren.

    Er schreibt: "Hinzu kommen bei den alten Energieträgern: Hunderte Milliarden Gesundheitskosten, Kosten für Kriege um Öl, Umweltschäden, Klimaschäden, Schäden durch nukleare Verstrahlung und Entsorgungskosten. Die Vertreter der Münchner Rückversicherung machen auf diese Milliardenschäden seit Jahrzehnten aufmerksam."

    Dieses externalisierten Kosten dröselt er eben nicht weiter auf.
    Er erwähnt sie lediglich.

    Die Handlungsanweisung, die ich herauslese:
    Sich weiter für die Energiewende auf Basis Erneuerbarer Energien einsetzen!

    PS. Dieser Beitrag sollte eigentlich nach den Beiträgen von gruenebine (23.11.2012 um 17:48) und Stefan_Thiesen (24.11.2012 um 10:43) kommen. Da ich aber aus Versehen meinen vorherigen Beitrag in diesem Strang gelöscht hatte, geht das nicht mehr.
  • kommentieren
    gelöscht am 24.11.2012 um 11:23 von lukita
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 17:48
    wäre noch zu beweisen, ob der gleich in kochendes Wasser geworfene Frosch nicht ebenso stirbt! der erleidet nämlich genauso muskuläre Spasmen und Stress.

    Wenn Stefan_Thiesen da oben von komplizierten Argumentationen erzählt, sind seine oder auch eure mit den ganzen guten links nicht viel einfacher!

    Wenn ihr fragt, was wirklich etwas bringt, denke ich eher, viel mehr ganz klare Handlungsanweisen, was genau man tun kann oder muss! Gestaffelt nach Grundlagen, die jeder hat. Nicht so viele Erklärungen, denn wer wissen will, fragt schon. Aber bombardiert man die Masse mit diesen ganzen Hintergründen, und nur mit negativen Meldungen,macht die gar nichts.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 10:43
    @gruenebine: mit kompliziert meine ich, wenn das weite Feld zukünftiger Auswirkungen und externalisierter Kosten in die Diskussion mit einbezogen wird. Wenn man das nämlich aufdröselt und zu den ohnehin vergleichsweise komplexen Marktmechanismen der Energiewirtschaft hinzurechnet wird unübersichtlich - auch wenn es alles stimmt. Es ist wie bei einer Gerichtsverhandlung: im Idealfall sucht man das eine Argument, den einen Schlüsselbeweis, der die Waage in die eine oder in die andere Richtung schwingen lässt. Richter beschäftigen sich ungerne mit langen Listen uneindeutiger Indizien. Ansonsten ist an den Argumenten von Franz Alt rein gar nichts auszusetzen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 08:42
    Der einzelne Mensch wird natürlich auch aktiv, wenn die Lage für ihn persönlich bedrohlich wird, nur Gefahren, die nicht zu seinem unmittelbarem Erfahrungsbereich gehören, wie Klimawandel, tangieren den Einzelnen nicht wirklich. Erst wenn über Sturm oder Überschwemmung eine konkrete Gefahr daraus wird, bringt er sich in Sicherheit. Wenn er noch kann!

    Insofern gibts wieder einmal keinen fundamentalen Unterschied zum Tier! Aller "Vernunftbegabung" zum Trotz!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 10:15
    Vernunftbegabung heißt ja nicht zwingend auch vernünftig. Der Mensch ist ein Tier mit einer gewissen technischen Begabung - mit der er ziemlich viel Unvernünftiges anstellt. Ansonsten spielen soziale und psychologische Faktoren eine etwas größere Rolle als beim Frosch. Selbstlügen (es kann nicht sein, was nicht sein darf), Risikogewöhnung und induktive Fehlschlüsse (es besteht keine Gefahr, weil: mein Uropa hat 60 Jahre geraucht und war nie krank, das Kernkraftwerk steht schon seit 40 Jahren hier, und nie ist was ernsthaftes passiert) und fehlgeleitete verallgemeinerte gesellschaftliche Werte (was das alles KOSTET! Und die Arbeitsplätze, und das Wachstum - und überhaupt...). Konzerne sind daneben interne de fakto Diktaturen und können konsequent und schnell reagieren und sehr, sehr langfristig ausgerichtete Kampagnen und Lobby Arbeit betreiben. Meist brauchen sie nur 4 oder 8 Jahre aussitzen, bis sich die politische Landschaft ohnedies wieder ändert.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 10:48
    Das ist eine spannende Frage: Verhält sich die Spezies "Homo sapiens" als Population spezifisch anders als tierische Populationen, weil da die Reflexionsfähigkeit, das Ich-Bewußtsein und damit die Fähigkeit zu vernünftigem, prophylaktischem Handeln da ist.

    Meine Intuition sagt mir, nein, da ist höchstens ein marginaler Unterschied. Wer weiß es besser? ;-) Verhaltensbiologen an die Front!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 13:19
    Der einzelne Mensch kann sich natürlich anders verhalten, reflektieren, entscheiden, alleine von Beeren und Kräutern im Wald leben etc., aber als (statistische) Masse bedeutet mehr Population schlicht mehr Ressourcenverbrauch - um so mehr als wir uns offensichtlich zu einer Lebensweise "entschlossen" haben die auch noch zu einem ständigen "Mehr" an Ressourcenverbrauch hin strebt (Wachstum). Im PRINZIP besteht Hoffnung, daß wir die Kurve kriegen - es spricht ja kein Naturgesetz dagegen, daß wir uns alle, weltweit, einigen, kooperieren, und uns hinsetzen und Überlebensstrategien ausarbeiten anstatt blind auf Wachstum hin zu arbeiten und uns hier und dort gegenseitig mit Raketen und Bomben zu behageln.

    Der Unterschied marginal... viele Tiere haben Strategien entwickelt, mit denen Sie ihre Population so regulieren, daß sie mit den vorhandenen Ressourcen nicht in Konflikt geraten. In dieser Hinsicht sind diese dann weiter entwickelt als wir. In vielen Einzelaspekten ist schließlich so manches (andere) Tier weiter entwickelt als das Tier Mensch. Abgesehen davon: Das mit dem ICH Bewußtsein wird m.e. überschätzt. Es gibt seit Jahren vermehrt Hinweise darauf, daß auch hier der Unterschied zu vielen Tieren marginal ist.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 10:26
    Du hast natürlich recht. Und wer die Klimaskeptiker Szene finanziert und organisiert ist auch klar. Die gute alte Frosch Metapher allerdings... sie ist eben nur eine Metapher. In Wirklichkeit ist der Frosch nämlich in in der Regel in beiden Fällen tot - beim kochenden Wasser fast sofort, beim langsam wärmer werdenden Wasser hat er eine gewisse Chance sich zur Flucht zu entscheiden... Ich persönlich finde eine Metapher deren Kernaussage nicht der Wirklichkeit entspricht taugt nix. Siehe:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Boiling_frog

    Können wir die Zerstörung unserer Lebensgrundlage von der Nachfrageseite her abwenden? Können wir! Tun wir aber nicht, denn dieses "Wir" muß die gesamte Menschheit umfassen. Die Metapher die da besser passt ist die Lotka Volterra Gleichung (auch bekannt als Räuber-Beute Gleichung). Mensch ist Räuber, Welt als Ganzes ist Beute. Mensch frisst Welt. Mensch verhungert, bzw. wird massiv zurückgestutzt. DAS ist bisher unsere Natur, nicht so sehr die Vernunftbegabung. Siehe Prof. Jared Diamonds Weltbestseller "Collapse". Selten, daß ein geographisches Buch zum Bestseller wird. Aber es gruselt so schön, wenn er beschreibt, wie sich menschliche Gesellschaften über die Jahrtausende hinweg wieder und wieder und wieder selbst vernichtet haben. Und heute haben wir eine globalisierte Gesellschaft. Das Muster ist geblieben - nur ins beinahe Unermessliche gesteigert.
  • kommentieren
    gelöscht am 24.11.2012 um 12:26 von lukita
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 12:46
    Zu den ganzen, guten und informativen Kommentaren, kann ich leider leidernur eines sagen: " will man 30 Bauern unter einen Hut bringen, muß man 29 erschlagen." und das wissen die Mächtigen am allerbesten !!!!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 13:24
    Da war doch was... Stichwort Bauernkriege...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 12:48
    Ergänzung: Trotzdem sollten wir Verbraucher und kleinen Leute nicht entmutigen lassen. Steter Tropfen höhlt den Stein
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 14:00
    Wir beziehen Ökostrom von EWS. Ab Januar 2013 wird der Strompreis erhöht.
    Es ist allerdings sehr interessant, sich die einzelnen Positionen mal genauer anzuschauen:

    1,685 ct / kWh Anstieg EEG-Umlage
    -0,570 ct / kWh preisdämpfende Wirkung Erneuerbarer Energien
    ------------------------------------------------------------------
    1,115 ct / kWh Summe Anstieg EEG-Umlage

    0,730 ct / kWh Anstieg Netzentgelte an die örtlichen Netzbetreiber
    0,178 ct / kWh Anstieg §19-Umlage zur Befreiung stromintensiver Unternehmen
    0,124 ct / kWh Anstieg KWK-Umlage zur Förderung von Kraftwärmekopplung
    0,250 ct / kWh neu eingeführte Haftungsumlage für Netzanbindung von Offshore Windparks
    ------------------------------------------------------------------
    1,282 ct / kWh Summe Anstieg sonstige Kosten

    2,397 ct / kWh Summe TOTAL
    0,455 ct / kWh Umsatzsteuer von 19% auf alle Steuern und Abgaben
    ------------------------------------------------------------------
    2,852 ct / kWh Strompreiserhöhung ab Januar 2013

    Sprich: Die sonstigen Kosten steigen stärker als die Umlage, die für die gestiegene Stromproduktion durch Erneuerbare Energien angesetzt wird. EWS berechnet zudem eine preissenkende Wirkung von 0,57 Ct/kWh, die EWS auch an die Kunden weitergibt.

    Siehe auch:
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/erhoeht-sich-euer-oeko-strompreis-im-jahr
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 14:06
    Danke für die prima Kommentare und die gute Diskussion, die ich gerne mit noch ein paar Gedanken ergänzen möchte...
    Ich habe mich auch lange damit auseinandergesetzt, was man tun kann (ich selber fahre ein Auto mit 4,8 L/100 km, heize mein Haus zu 100% erneuerbar und esse sehr selten Fleisch)... aber das Wachstum an anderen Stellen des Globus - oder gerne auch nur in unserer Nachbarschaft - wird alle meine Bemühungen aufzehren und mehr als kompensieren. Soll ich deswegen nichts tun - nein im gegenteil - aber ich befürchte, das macht mir selber nur ein "einigermaßen" gutes Gewissen, aber in Summe steuern wir als Menschheit weiter auf eine ganz tiefe Klippe zu.
    Sehr schön ist sicher das Jäger-Beute Modell (haben wir selber schon im Physik-Studium im Zusammenhang mit nichtlinearen Systemen gerechnet) - das funktioniert auch in abgegrenzten Bereichen, wo der Einfluss des Einzelnen Individums oder auch der Population ein gewisse Reichweite nicht überschreitet und die Rückwirkungen damit direkt, d.h. im Modellfall tödlich, sind. Wenn eine Gattung zu stark wächst, verhungert sie irgendwann eben. Die Grenze dieser Analogie (Hallo Stefan) ist beim Problem der Umweltzerstörung oder spezieller des Klimawandels, dass es hier um träge globale Systeme geht, die erst mal eine ganz lange Zeit nicht reagieren und wir schön weiter machen können wie bisher ohne, dass wir eine Auswirkung spüren. Das System ist extrem träge - und das in beiden Richtungen. Wenn wir dann die Auswirkungen merken ist es aber schon zu spät zum Handlen (Stichwort Kipp-Prozesse - mein größter Horror bei den Kipp-Prozessen ist übrigens das Auftauen der Permafrostböden angeheizt durch den "einfachen Treibhauseffekt", die Methan (Faktor 21 ggü. CO2) freisetzen und dann etwa soviel GHG freisetzen wie wir Menschen es seit der Ind. Revolution schon getan haben...) - und die Eingriffe und Maßnahmen müssten so radikal sein, dass es einfach nicht mehr umsetzbar ist.
    Man könnte sich hierzu trefflich darüber streiten ob wir fünf vor oder doch schon fünf nach zwölf haben...

    ich habe mich übrigens mit dieser Thematik schon sehr lange herumgeschlagen und mich in meinem Thriller Sustainable Impact (www.sustainable-impact.de) daran "abreagiert"

    und doch möchte ich es gerne mit Luther halten und heute noch einen Baum pflanzen...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 14:12
    Ich persönlich würde mich freuen, wenn wir in den Kommentaren zu diesem Artikel beim Thema Strompreis bleiben würden! Das ist schon kompliziert genug...

    Zum Kipp-Prozess haben sich schon einige Menschen ihre Gedanken gemacht, so auch Johannes Heimrath in der oya: http://www.utopia.de/gruppen/oya-anders-denken-anders-769/diskussion/auf-in-die-post-kollaps-gesellschaft-193015
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 15:03
    Da hast Du schön den Finger in der Wunde, Marc. Ich habe ja explizit das Räuber Beute Prinzip als Metapher angeboten - gegenüber dem Frosch Bild. In der wirklichen Ökologie gibts natürlich nicht so eine schöne Schwingung, sondern häufig wird eine Art unter die Grenze gedrückt, bei der eine Population noch überleben kann. Sie stirbt dann aus. In der Wirklichkeit gibt es eben auch in der Populationsdynamik diese Kip Effekte, die bisweilen ganze Kaskaden an systemischen Umweltveränderungen nach sich ziehen. Der Räuber der sich seine eigene Grundlage entzieht kennt diese Zusammenhänge natürlich auch nicht. Interessant ist bei Menschen, daß manche Kulturen untergegangen sind (z.T. an einer Art Runaway Entwicklung, wie etwa auf den Osterinseln), während es andere gibt, die sich sehr wohl der Problematik bewußt waren und unter ähnlichen Bedingungen lange stabil blieben (um in der selben Kultur zu bleiben: etwa die Einwohner der Marquesas Inseln oder von Hawaii). Die haben Bäumchen gepflanzt und darauf geachtet, daß nicht mehr gegessen wurde als die Bäume her gaben. Fünf vor oder nach 12. Da können wir nur raten. Wichtig wäre es wenn wirklich alle - und ich meine ALLE - verstehen würden, daß es diese globalen systemischen Kip-Punkte wirklich gibt (und was banale Begriffe wie "neue Gleichgewichtzustände der Atmosphäre" wirklich bedeuten können. Stichwort Hansen/Venus Effekt). Wir haben es in der Hand. Und ganz, ganz, ganz viele Bäumchen Pflanzen ist sicher ein Teil der Antwort! :-). Das war in vielen Kulturen einst eine ehrwürdige Tradition.

    Deinen Thriller gucke ich mir bestimmt an. Hört sich interessant an. Ich arbeite mich auch seit Jahrzehnten an dem Thema ab. Auf die eine oder andere Weise.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.11.2012 um 15:42
    ich kannte James Hansen (http://www.youtube.com/watch?v=ACHLayfA6_4) bislang noch nicht (schande über mich), aber der denkt wirklich groß - wahrscheinlich viel zu groß (zu weit weg) und zu bedrohlich für manchen - das sind wirklich unschöne Ausscihten - vielleicht sollten wir die Klimaskeptiker mal auf die Venus schicken ...
    übrigens ganz viele von diesen Überlegungen finden sich auch in Sustainable Impact
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 10:46
    Unter Erd-Weltraum und Geowissenschaftler ist Jim Hansen eine große Nummer. Er war einer der ersten die überhaupt in den 80gern erkannt hatten, daß die CO2 induzierte Erderwärmung zu ernsthaften Bedrohungsszenarien führen würden. Hansen ist einer der Lieblingsfeinde der Klimaskeptiker.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 12:37
    Wie kann man nur so einen Unsinn schreiben.

    Die EEG-Abgabe sind ja bei weiten nicht die einzigen Kosten, die die "Erneuerbaren Energien" verursachen. Hinzu kommen Kosten durch Kraftwerke, die durch die vorrangige Einspeisung der EE in ungünstigen Wirkungsgrade gedrängt werden, erforderliche teure Regellastkraftwerke (Spitzenlastkraftwerke), kostenintensive Reservekraftwerke, die durch EE unverzichtbar sind aber selten laufen, milliardenteurer Netzausbau, Kosten die die EE kassiern, weil sie wegen fehlender Netze nicht einspeisen können, usw.

    Seltsam ist, dass man die Subventionen des Atomstroms, des Braunkohle- oder Steinkohlestroms in den Subventionsberichten der Bundesregierung vergessen hat. Selbst der Steinkohlestrom wurde nicht subventioniert, nur die Förderung der deutschen Steinkohle erhielt/erhält Subventionen.

    Die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist schon im Strompreis drin. Dafür haben die KKW-Betreiber Milliarden-Rückstellungen gebildet.

    Selbst wenn man an den CO2-Klima-Quatsch glaubt, ist historisch belegt, dass warme Zeiten für die Menschheit gute Zeiten waren. Auch der Verweis auf "Sandy" ist Unsinn, denn "Sandy" war mit Kategorie 1 so gerade noch als Hurrican einzustufen und damit ein sehr schwacher Hurrican, auch wenn er sehr groß war. Die Hurricane werden übrigens weniger. http://www.nhc.noaa.gov/pdf/nws-nhc-6.pdf Hier ist ein deutlicher Schwerpunkt von 1931 - 1960 zu sehen (Tabelle 6, Seite 15).

    Alleine auf die unsinnige Stern-studie zu verweisen, ist schon reichlich peinlich. Die in der unabhängigen Wissenschaft oft belächelte Studie geht von vermuteten Ereignissen mit vermuteter Ursachen und vermuteten Auswirkungen mit vermuteten Kosten aus. Die Studie ist für die Tonne, zumal die Realität etwas ganz anderes zeigt.

    Wer den herkömmlichen Strom mit Ökostrom vergleicht, vergleicht wirklich Äpfel mit Pferdeäpfel, den viele Erneuerbare Energien liefern nur Zufallsstrom und der lässt sich nicht mit bedarfsorientierten zuverlässigen Strom vergleichen. Je mehr Zufallsstrom um so größer werden die Probleme. Die Schwankungen auszubalancieren wird zunehmend schwerer, der Blackout wahrscheinlicher und treibt die Kosten in die höhe (zusätzlich zur EEG-Abgabe).

    Die angeblichen Kosten entspringen wohl ihrer blühenden Fantasie, wobei die Kosten für Kriege ums Öl auch Humbug sind, denn hier geht es um Strom und Öl spielt bei der Stromerzeugung keine Rolle.

    Wi kann man nur auf so abwegige Gedanken kommen, ein Atommüllendlager bewachen zu lassen? Wollen Sie ein Pförtnerhäuschen auf ein verschlssenes Endlager mit einem verfüllten Schacht bauen lassen, damit nicht über Nacht jemand einen tausend Meter tiefen Schacht erstellt und radioaktiven Abfall stiehlt?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 12:54
    Luegendetektor schreibt: "Seltsam ist, dass man die Subventionen des Atomstroms, des Braunkohle- oder Steinkohlestroms in den Subventionsberichten der Bundesregierung vergessen hat."

    Die Studie geht genau auf diesen Punkt auf Seite 11 ein: Staatliche Förderungen 1970-2012 in Mrd. Euro (real) und in den Berichten der Bundesregierung erfasste Förderungen

    http://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/publikationen/Studien/Stromkostenstudie_Langfassung_Greenpeace_Energy_BWE.pdf

    Luegendetektor schreibt: "Die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist schon im Strompreis drin."

    Wie wird radioaktiver Abfall denn "entsorgt"?
    Und was bedeutet das für die nachkommenden Generationen?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 14:09
    Das ist ja gerade der Schwachsinn! Da wird versucht, mit abenteuerlichen Konstrukten irgendwie eine Subvention oder zumindest eine Unterstützung zu kreieren.

    Da wird die Subvention zur Förderung der deutschen Steinkohle zur Subvention der Steinkohleverstromung umgedeutet. Dabei erhält Importsteinkohle Null Subvention.

    Da werden Externe Kosten erfunden, die sich bei näherer Betrachtung als Externer Nutzen entpuppen (warme Zeiten waren gute Zeiten, wenn man schon den CO2-Klima-Quatsch glauben will).

    Da erfindet man eine insinnige Abgabe und verkauft es als Subvention, wenn man die kurzzeitig kostenlos bekommt.

    Da werden steuerfreie Rückstellungen der KKW-Betreiber als Subvention verkauft. Dabei sind zweckgebundene Rückstellungen immer steuerfrei.

    Da wird das Nichtvorhandensein einer Steier als Subvention betrachtet. Man stelle sich vor, was dann alles subventioniert wird. Wird Wind, Sonne und Wasser eigentlich besteuert?

    Das so ein Unsinn u.a. von Greenpeace kommt bzw. in Auftrag gegen wurde, wundert mich nicht.

    Über >90% unseres radioaktiven Abfalls lagern wir in unser zugelassenes Endlager "Schacht Konrad" ein. Für die restlichen 10% wurde die Suche, aus Angst ein Endlager zu finden, jahrelang blockiert. Ein Endlager für HAW muss gefunden werden und wird gefunden.
    Die Endlagerfrage spricht allerdings für einen Weiterbetrieb der KKW.

    Was soll das für die nachkommenden Generationen bedeuten? Nichts! Wir lagern täglich hunderte Tonnen nicht minder gefährliche, hochtoxische Abfälle in Untertagedeponien ein, mit deutlich geringeren Sicherheitsstandards (übrigens, auch im Salz). Der Müll verliert im Gegensatz zum radioaktiven Abfall nicht einmal mit der Zeit seine Gefährlichkeit. Aber auch der Müll ist sicher, da können unsere Kinder beruhigt schlafen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.11.2012 um 09:37
    Welche vorrangige EE Einspeisung ? Leitungen zu EE-Anlagen werden gekappt, wenn der Strom zuviel wird.

    Die Subventionen von Atomstrom liegen im Forschungsetat. Die für Kohle bei der Bundesanstalt für Arbeit. Die KKW-Rückstellungen sind nur ein kleiner Teil der erwarteten Rückbaukosten. Für die Abfallentsorgung und die Wirkungsfolgekosten gibt es keine Rückstellungen, daher sind diese auch noch nicht im Strompreis mit drin.

    Die Stern-Studie als Unsinn zu bezeichnen und gleichzeitig sogenannte unabhängige Wissenschaftler zu vermuten, die diese belächeln, zeigt, auf welcher Gehaltsliste du stehst.

    EE-Strom ist übrigens kein Zufallsstrom und Atommüll muss bewacht werden und wird es auch, da es sich um potenzielles Waffenmaterial handelt. Die EEG-Abgabe schwankt auch nicht, weil deine angeblichen technischen Schwierigkeiten so teuer sind, sondern weil die Anzahl der Kunden, die diese noch bezahlen müssen, immer kleiner wird.

    Fakt ist, das EE-Strom den Marktpreis in Leipzig immer weiter nach unten drückt. Das der Endverbraucher dies leider nicht mitbekommt liegt an den großen 4, die sich für uns immer neuen Kosten ausdenken.

    Warum nennst du dich eigentlich Luegendetektor ? Piepst du immer beim Sprechen ?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.11.2012 um 15:15
    Haben sie schon mal einen Blick ins EEG geworfen? Wäre zu empfehlen, speziell § 2, Ziffer 2. Natürlich gibt es Fälle, dass in lastschwachen Zeiten so viel Zufallsstrom eingespeist wird, dass das Netz zu kollabieren droht, dann kann man nur noch Erzeugungskapazität abwerfen. Je mehr Zufallsstrom ins Netz kommt, umso häufiger ist das der Fall. Leider wird dieses Ausbalancieren immer schwieriger und kostet viel Geld. Das kommt zur EEG-Abgabe oben drauf.

    Kernenergieforschung wird schon lange nicht mehr betrieben. Die Milliarden, die damals in die Kernenergieforschung gesteckt wurden, sind schon zigfach wieder herein geholt worden. Was heute betrieben wird ist Kernforschung. Was der Rückbau eines KKW kostet, ist bekannt, da schon einige zurück gebaut wurden. Daher lässt sich leicht abschätzen, dass die Rückstellungen von >30 Mrd. für den Rückbau und die Endlagerung ausreichen. Mit zunehmender Laufzeit würden die Rückstellungen weiter anwachsen. Auch ein Argument für den Weiterbetrieb der KKW.

    Ich stehe auf keiner Gehaltsliste eines EVU, auch nicht einer Firme, die von denen abhängig ist. Die Mehrzahl der unabhängigen Wissenschaftler lehnt die AGW-Theorie ab. http://icecap.us/index.php/go/experts
    http://www.petitionproject.org/


    Natürlich ist EE-Strom Zufallsstrom oder können Sie bedarfsorientiert den Wind wehen oder die Sonne scheinen lassen?
    Atommüll muss überwacht und nicht bewacht werden. Die Überwachung geht mit ein paar Messsonden, die das Grundwasser und die Bodenluft überwachen. Was wollen sie an einem verfüllten Schacht überwachen? Auch noch so gut ausgerüstete Diebe erstellen nicht über Nacht einen Schacht, um den Müll zu stehen.
    Es ist zwar schade, aber leider unvermeidlich, dass Firmen die Schlupflöcher eines unsinnigen Systems ausnutzen.

    Fakt ist, das der Marktpreis in Leipzig relativ wenig mit dem Strompreis zu tun hat, den wir zahlen, denn gerade die Kosten verursachenden durch die EE kommen nachträglich auf den Marktpreis oben drauf. Zudem wird nur ein geringer Anteil der Strommenge in Leipzig gehandelt. Da ist es relativ unerheblich, wenn der Strompreis mal kurzfristig sinkt. So wie heute an einem windigen Sonntagnachmittag mit ausgesprochener Schwachlast. Da gibt es schon mal schnell negative Strompreise. Wenn die Anbieter noch Geld mitbringen müssen um den Strom los zu werden; was glauben Sie, bei wem die sich das Geld zurückholen werden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 12:52
    @Luegendetektor: na dann können wir ja weitermachen wie bisher, was? Gute Nachricht!
    Aber mal im Ernst, selbst wenn das mit der Klimaerwärmung Quatsch wäre, irgendeinen Effekt werden die Emmissionen irgendwann mal haben und dann möchte ich nicht dabei sein, bzw meinen hoffentlich zahlreichen Neffe, Nichten und sonstigen Nachkommen sagen können: "Ich hab was dagegen getan!"
    Da hilft es auch nix, Fakten zu verschleiern oder zu leugnen...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 14:13
    Dazu müsste man aber wissen, ob der Effekt positiv oder negativ ist. Dass CO2 ein prima Pflanzendünger ist, bedarf keines weiteren Beweises, d.h. das ist auf jeden Fall positiv zu werten. Das warme Zeiten gute Zeiten waren, lehrt uns die Geschichte.

    Musste nicht alle Generationen mit der welt leben, die ihnen ihre Vorfahren hinterlassen aben?

    Wir sollten sinnvoll und sparsam mit unseren Ressourcen umgehen. Die unsinnige anthropogene Klimawandel-Diskussion führt aber genau zum Gegenteil.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.11.2012 um 09:49
    Doch, den Beweis hätte ich gerne. Stickstoff ist für Pflanzen notwendig, CO2 als Blumendünger ist mir neu.
    Dein Geschichtsbuch möchte ich auch gerne mal lesen. Das warme Zeiten immer gute Zeiten waren, ist mir neu. Wissen die Menschen in der Südsee das eigentlich. Nasse Füsse sind egal, Hauptsache warm ?
    Jede Generation muss mit dem leben, was die Vorfahren hinterlassen haben. Bisher waren diese Vorfahren aber nicht so masslos, egoistisch und geldgeil wie die aktuelle Generation.
    Piep du mal weiter bei deinen eigenen Worten.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.11.2012 um 10:54
    Selbst die Bildzeitung würde ich schämen so etwas zu veröffentlichen. Lomborg etwa kann ich noch ernst nehmen, weil der nicht den Klimawandel bestreitet, sondern lediglich, daß wir in der Lage sind, etwas dagegen zu tun, und uns lieber auf Adaption konzentrieren sollten. Wenn man allerdings das Problem der Kippunkte und die Runaway Problematik ernst nimmt, dann gibt es keinen Raum für Adaption. Tut mir wirklich leid, aber James Hansen et al (hatten Sie ihn nicht als Schreihals tituliert?) sind weit ernster zu nehmen, als die hilflos und intellektuell mehr und mehr kümmerlich anmutenden Störversuche verschiedener Nicht-Experten und anonymer Vielfachposter.

    Ihre Frage "Musste nicht alle Generationen mit der welt leben, die ihnen ihre Vorfahren hinterlassen aben?" ist berechtigt. "Nach mir die Zukunft" ist das Menschenbild des Psychopathen der - koste es was es wolle - seinen eigenen Interessen, seiner, Gier, seiner Lust frönt, ohne Rücksicht, Moral, Empathie - nicht einmal auf und für die eigenen Kinder und deren Nachwuchs. Mein Menschenbild ist das nicht. Und ich bin froh, daß die große Mehrheit das ebenso sieht, und das nicht nur ihn diesem Forum.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 17:01
    Das Umweltinstitut München hat eine Kampagne laufen zur Aufklärung der Strompreislüge. Da kann man Flyer, erstmal lesen und wenn man will auch bestellen und verteilen. Das wäre konkret etwas was jeder tun kann. außerdem gibt es einem sleber auch gute und knappe Argumente an die Hand. Meiner ERfahrung nach möchten die meisten Menschen sich nicht zu lang und genau mit so informativen Dingen beschäftigen, Ja oder nein , schwarz oder weiss!!!! Hier die Adresse:www.umweltinstitut.org-infokampagne.de
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.11.2012 um 17:36
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.11.2012 um 15:40
    [von Utopia entfernt, bitte beim Thema bleiben]
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.11.2012 um 09:45
    Wieso darf eigentlich jemand wie Stefan_Thiesen der ja hier jede Meinung kommentiert , anderslautende Statements diffamieren, als Psychopathen zu bezeichnen und die Moralkeule schwingen?
    Ich wusste gar nicht das die "große Mehrheit" die "seinem Menschenbild" entspricht so wenig emanzipiert ist das sie andere Meinungen nicht ertragen kann. Jedenfalls hätte ich gerne gewusst warum dann andere Beiträge entfernt werden.
    Es ist auch keine Überraschung das ein Umweltinstitut seine Daseinsberechtigung nachweist indem es diffamierende Publikationen wie "Strompreislügen" veröffentlicht. (Dr. Marlboro sagt auch das Rauchen gesund ist.)
    Mit viel Wohlwollen kann man die (einseitige) Diskussionen hier als Nabelschau der Berufsapokalyptiker betrachten, zielführend ist sie nicht. Eine Mehrheitsmeinung ist das sicher auch nicht. Denn für den Normalbürger stellt sich die Sache doch so dar: Selbst wenn Subventionen, für was auch immer, über die Steuerlast abgegolten werden, so würde sich diese Steuerlast nicht ändern wenn die Subventionen gestrichen würden. Die steigenden Energiekosten sind aber reale Zusatzkosten die jeder spürt. Ausserdem hatten wir in letzter Zeit ja schon 2 Stromausfälle in größeren Städten die auf Engpässe in der Energieversorgung zurückzuführen sind. Ich bin zuversichtlich das der derzeitige Blödsinn bald ein Ende hat weil er so nicht durchsetzbar ist. Vielleicht besinnt man sich dann darauf breitbandig nach Alternativen zur Energieversorgung zu suchen statt Hersteller von Sonnenkollektoren künstlich am Leben zu erhalten oder ökonomisch/ökologisch fragwürdige Windräder zu favorisieren.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.11.2012 um 12:13
    Zum Begriff des Psychopathen: ich bezog mich klar auf die Aussage die zukünftigen Generationen hätten schließlich schon immer mit dem leben müssen, was sie vorfanden - eine Aussage die im Kontext als Rechtfertigung jedweden Verhaltens anzusehen war, im Sinne von "nach mir die Sintflut". Ich kann das auch abmildern und als narzistisch bezeichnen. Eine MEHRHEITSMEINUNG dürfte sein, daß man sich um das Wohlergehen seiner Nachkommen sorgt. Eine MEHRHEITSMEINUNG dürfte sein, daß man sich bemüht, Risiken für seine Kinder zu vermindern. Wenn etwa der Stanford Physikprofessor und Nobelpreisträger Robert Laughling prognostiziert, daß die Menschheit in 200 Jahren eine globale Plutoniumwirtschaft haben werde und für ihren Komfort den "Verlust" einer Großstadt pro Jahrzehnt durch Unfälle in Kauf nimmt - wie soll ich diese hypothetische Grundeinstellung dieser zukünftigen Menschheit dann nennen, wenn nicht psychopathisch? Mir fällt da keine Steigerung mehr ein. Eines der Haupt Diagnosekriterien der Psychopathie ist der Verlust von Mitgefühl. Empathielosigkeit.

    Spannend finde ich, daß Klimawandelskeptiker, EE Gegner, Oil- und Coal- peak Verneiner, Umweltrisikenschönredner UND wirtschaftslibertäre Einstellung sich so häufig jeweils in einer Person vereinen - und das obwohl dies alles zunächst sehr unterschiedliche Sachthemen sind. Schon erstaunlich.

    Über die "realen Zusatzkosten", Externalisierungen etc. wurde bereits endlos diskutiert. Daß die fossilen Brennstoffe eine endliche Reichweite haben und der Horizont sichtbar ist gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Und, daß der Umbau einer kontinentalen, ja letztlich globalen, Energieinfrastruktur nicht adhoc geschehen kann und nicht nur Mühen und Investitionen erfordert dürfte auch banal sein. Die Alternative ist, alles aus dem Boden zu buddeln und zu Pumpen was halbwegs brennt, es verstromen und verfahren und verheizen und dann... dann, um auf den Herrn Luegendetektor zurückzukommen, müssen unsere Nachfahren halt mit der Welt klarkommen, die sie vorfinden. Alle 10 Milliarden oder mehr. Ist ja nicht so schlimm, denn es wird ja eine bessere Welt sein. Eine warme Welt...

    Wenn Sie Vorschläge haben für eine "breitbandige Alternative zur Energieversorgung" - immer her damit!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 13:44
    "Fuzzler" schreibt "(...) statt Hersteller von Sonnenkollektoren künstlich am Leben zu erhalten (...)"

    Dazu sei (nochmal) die neue Studie "Was Strom wirklich kostet" erwähnt. Sie zeigt im Vergleich dass in Deutschland bisheriger Strom aus Kohle mit umgerechnet mehr als 390 Milliarden € und Atomstrom mit mehr als 210 Milliarden € staatlich subventioniert wurde , und das allein ab 1970 gerechnet (Subventionen davor also noch gar nicht eingerechnet, und auch nicht bisherige + künftige Kosten z.B. wg Klimawandel und wg Sicherung von Atommülllagern für 1 Mio Jahre)

    Es ist grundsätzlich immer (auch) die Frage, was eine Gesellschaft insgesamt für richtig, wichtig, nötig, sinnvoll ... findet, dass darin investiert wird, wieso nicht auch aus öffentl. Haushaltsmitteln? (Subventionen) Das lehnen nur dogmatische Anti-Keynesianer und dergleichen Leute ab, wogegen intelligente, weitsichtige Fachleute heute einen Green New Deal favorisieren, etwa James K. Galbraith , Lester B. Brown u.v.a. --- a propos Green New Deal und was er neben Energiewende noch beinhalten könnte, vgl. auch www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/utopisch-guter-traum .
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.11.2012 um 13:31
    Die Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.....
    Damit haben Sie es doch schon selbst entlarvt. Dieser Laughlin ist entweder ein Zyniker oder ein Apokalyptiker. Wer so etwas auf die eine oder andere Weise ernst nimmt muss möglicherweise seine eigenen Denkfunktion mal überprüfen. Von dieser Sorte Fachleute gibt es viele. Ich denke da mal an den Club of Rome. Nach den Prognosen der 80er haben wir heute eine weltweite Hungersnot, da es nicht genügend Eiweiss mehr gibt. Ich sehe aber genug saturierte Ökos, deren Lebensmaxime immer ohne Verantwortung für die Allgemeinheit formuliert wird, obwohl immer viel von Nachhaltigkeit die Rede ist. Es ist immer nur die Nachhaltigkeit der Besserverdienenden. Ach ja, um bei Energie zu bleiben: Laut Club of Rome gibt es schon seit Mitte der Neunziger kein Öl mehr. Leider beraten diese Schwachmaten heute noch Regierungen. Anders ist die Histerie auch nicht zu erklären. Unsere Nachfahren müssen aber wenn es nach Ihnen ginge mit einer Welt klar kommen in der es dann zwar "saubere" Energie gibt aber leider nur noch wenige Menschen die sich das leisten können. Das ist zuverlässig prognostizierbar! Die Geschichte lehrt uns, so funktioniert eine freie Gesellschaft nicht.
    Wenn ich Vorschlägen hätte, bräuchte ich keine breitbandige Forschung im Energiesektor zu verlangen. Wichtig ist das Forschung stattfindet ohne ideologische Vorgaben aus allen Lagern.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.11.2012 um 11:46
    Limits to Growth lesen, dann urteilen. Was hier Sie hier behaupten sind wieder die Standard Fehlbehauptungen. Ich habe bisweilen das Gefühl die stammen aus dem Lehrbuch eines "geistigen Rüstzentrums". Tatsächlich sind wir mitten drin in den mittleren Szenarien des Club of Rome.Selbst das Wall Street Journal hat das eingestanden.

    Laughlin geht davon aus, daß wir in 200 Jahren eine weltweite Plutoniumwirtschaft haben und für unsere Bequemlichkeit pro Jahrzehnt eine Großstadt opfern die durch Nuklearunfälle draufgeht. Er hält das für das wahrscheinlichste Szenario. Den Treibhauseffekt hält er im Vergleich zum Ende der fossilen Brennstoffe für kein wesentliches Problem. Müßte doch ein Freund von Ihnen sein. Dummerweise lässt sich der Mann nicht einspannen. Er ist zu unberechenbar.

    Literatur von Robert Laughlin (Physiknobelpreisträger und Professor in Stanford):
    The Crime of Reason
    Powering the Future (massenhaft Fakten zur weltweiten Energielage, viele unbequeme Tatsachen - auch für mich).
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.11.2012 um 11:10
    Die Lüge vom billigen Strom, statt Lüge vom teuren Strom! Umweltenergien gibt es umsonst, aber nur dann, wenn Umweltenergien ausreichend zur Verfügung stehen! Problem: 1. Oft weht nicht genügend Wind, um Windkraftwerke zu betreiben! 2. Oft scheint nicht genügend Sonne, (insbesondere nachts) um Solaranlage mit genügend Energie zu versorgen; wir leben gar nicht in der sonnenbegünstigten Sahara! Aber nur momentanen hatten wir zurückliegend eine wind- und sonnenreiche Zeit mit reichlicher Stromerzeugung durch massiven Ausbau der Wind- und Solaranlagen, dadurch konnte dieser Öko- Strom an der Börse zu niedrigen Preisen ausgehandelt werden! Weil mit viel mehr Gewinn Strom erzeugt und verkauft werden konnte, wie durch Investitionskosten der Umweltanlagen abbezahlt wurde! Aber allein kann durch die sehr unstetige Verfügungsstellung des Ökostroms eine konstante Stromsicherung nicht sichergestellt werden. Massiv müssen Grundlaststromerzeugung durch fossile Kraftwerke und Kaltreserven ständig zur Verfügung stehen, deren Instandhaltungs- Kosten auf den Strompreis aufgeschlagen werden muss! Je mehr Umweltenergie eingespeist wird, umso unsicherer wird die Stromversorgung, weil von den Kraftwerksbetreibern unrentabele Kraftwerke stillgelegt- und als Kaltreserven abgebaut werden, weil nicht kostendeckend! An einen Blackout sind wir im vergangenen kalten Winter durch besondere Anstrengung der Netzagentur mit zahlreichen Netzumschaltungen und Inbetriebnahme von noch vorhandenen Kaltreserven soeben vorbeigeschlittert, was natürlich den Umweltaktivisten dazu frohlockt hat: „ Es ist ja nichts passiert, alles nur Panikmache!“
  • kommentieren
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 12:57
    @Hagebutte, danke für den Tipp, es ist wirklich unverständlich warum sich diese Mär vom angeblich so teuren EE weiterverbreitet. Mit Umstellung auf 100% EE wird Energie für alle im Überfluss und superbillig zur Verfügung stehen.
    Durch kündigen des bisherigen Netzbetreibers zugunsten der Öko-Strom-Anbieter kann man diese Entwicklung beschleunigen. Mit den richtigen Parteien ist ein sofortiger Atomausstieg und 100% Energiegewinnung aus EE bis 2020 machbar!

    Warum sollen die "Kleinen" für die Großen zahlen: "Wegen der Förderung erneuerbarer Energien droht der Bundesregierung Ärger aus Brüssel. Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia stellt laut einem Zeitungsbericht den Preisnachlass für stromintensive Unternehmen in Frage. EU-Beamte drohen deutschen Firmen sogar mit Rückforderungen."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/energiewende-eu-stellt-ausnahmen-fuer-deutsche-stromfresser-in-frage-a-869902.html
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 13:04
    @Hubert 39, wenn genug Wind weht, wird mit der überschüssigen Energie Wasserstoff gewonnen, bei Flaute erzeugen kleine H² Kraftwerke Strom, der überflüssige Wasserstoff dient als Kraftstoff für Autos.
    Hier alles weitere: http://www.energieportal24.de/forum/topic,9771,-wasserstoff%3A-das-letzte-glied-im-backup-system.html
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 14:02
    Zur dezentralen Energieversorgung eignen sich Biogasanlagen. Nicht die riesigen mit mehreren Millionen KW, die den großen Stromerzeugern von unserer Kanzlerin auf dem silbertablett serviert werden, Förderung inklusive. Sondern die mittelgroßen, landwirtschaftlichen Biogasanlagen, die so 300-500 kw erzeugen, und komischerweise aus der Forderung abgekoppelt wurden, mit Mist und Pflanzeneintrag. Rein theoretisch könnte alles organische Material in so eine Biogasanlage eingebracht werden, vom Rasen-bzw.Heckenschnitt bis organischer Hausmüll. Biogaseneergie ist ja nichts anderes als konservierte Sonnenenergie. Mit so einer 500Kw Anlage kann man ein Dorf von ca. 3000 Einwohnern mit Strom versorgen und noch einige hundert Haushalte mit Wärme für Wasser und Heizung. Verbunden mit einer Hackschnitzel anlage kann man auch die kalte Zeit für mehr Haushalte überbrücken. Wald hat ja auch fast jede Gemeinde. Leider ist das EEG da etwas unflexibel, das nicht alles organische rein darf in die Biogasanlage. Organischer Müll fällt immer und überall an, auch müßten dann nicht soviel neue Strom-Netze gebaut werden. Das mit den riesigen Offshoreanlagen ist doch auch nur ein Entschädigungshäppchen für die großen Stromererzeuger, gleichzeitig wollen sie noch die Stromnetze ausbauen und nochmal verdienen. Anstatt in dezentrale Energieversorgung zu investieren, ich meine wir haben genug Stromleitungen.
    Allerdings der wichtigste Posten ist und bleibt meiner Meinung nach, das Stromsparen, was ja auch nicht im Interesse der Stromerzeuger ist!!
    Noch was zu hubert39, meist weht aber Wind wenn keine Sonne scheint und die Sonne scheint wenn kein Wind weht, jedenfalls hier bei uns im Süden Deutschlands. Und wir exportieren ja immer noch Strom, soviel das die Tschechen sich schon gegen den Ökostrom aus Deutschland wehren wollen!!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 20:58
    Vielen Dank für diesen Artikel. Aus Tchernobyl wurde nichts gelernt und im Gegenteil weiter auf Atomkraft gesetzt. Auch Fukoshima hat den Wahnsinn nicht gestoppt. Soll doch Herr Rösler neben ein Atomkraftwerk oder ein Endlager ziehen, wenn er diese Art der Energiegewinnung so sexy findet. Und er möge bitte die Zweidrittel Bild-Leser mitnehmen, die das auch so eine tolle Idee finden.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 02.12.2012 um 19:18
    Herr Rösler ist in meinen Augen nicht lernfähig. Es wäre gut, wenn wir ihn und seine Partei FDP in die Opposition schicken würden. Bei der nächsten Wahl haben wir ja Gelegenheit dazu. Nur Mut.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.11.2012 um 21:18
    ich bin ohnehin dafür dafür, dass auch die CEOs der Energieversorger, aber auch von anderen zweifelhaften Fabriken, auf dem Werksgelände oder zumindest in Sichtweite wohnen sollten...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.11.2012 um 11:49
    Es reicht doch völlig, wenn für die Kraftwerksbetreiber behandelt werden wie alle anderen Bürger und Unternehmen auch. Das bedeutet sie müssen alle Kosten die sie verursachen selber tragen (natürlich gilt der Pfändungsfreibetrag...). D.h. Endlagerkosten müssen reingerechnet werden und vor allem die Kosten einer Haftpflichtversicherung mit realistischer Deckungshöhe die dem Risiko entspricht. Damit erledigt sich der Fall dann sehr schnell.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.11.2012 um 07:15
    Es wird immer unverschämter, was schwarz/gelb vom "Kleinen" abzwackt:
    "All diese Entscheidungen kosten einen Durchschnittshaushalt pro Jahr rund 13 Euro. Diese Mehrkosten setzen sich wie folgt zusammen:


    ■Die Sonderumlage durch die Offshore-Haftungsregelung soll die Bürger maximal 0,25 Cent je Kilowattstunde kosten - bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3500 bis 4000 Kilowattstunden wären es also neun bis zehn Euro.
    ■Das Abschaltverbot für Kraftwerke kostet etwa 1,55 Euro pro Jahr.
    ■Die Belohnung von Firmen, die sich bei Engpässen vom Netz nehmen lassen, dürfte laut Wirtschaftsministerium mit rund zwei Euro pro Jahr zu Buche schlagen.

    Hinzu kommt, dass der Strompreis im Januar bereits um im Schnitt zwölf Prozent steigt. Das wiederum bedeutet für einen Durchschnittshaushalt mit vier Personen und einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden zusätzliche Belastungen in einer Größenordnung von rund 125 Euro. Anders als beim Ausbau von Atom- und Kohlekraft werden die Kosten für die Umstellung auf Wind- und Solarstrom direkt über die Stromrechnung abgerechnet - und nicht über steuerfinanzierte Milliardensubventionen."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/gesetz-zur-energiewende-bringt-weitere-kosten-fuer-verbraucher-a-870073.html
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 01.12.2012 um 11:55
    Natürlich, auch die Stromversorger verteuern den Strom weiter, weil sie im Fahrwasser der EE ihre Gewinne erhöhen. Auch die Ausnahmeflut für die EEG-Umlage verteuert den Strom für die Kleinen.

    Andererseits wurden auch auf Seiten der EE extreme Fehler gemacht - und diese Fehlentwicklungen laufen immer noch ungebremst weiter!

    Hier eine Übersicht über die Fehlentwicklungen und über Korrekturvorschläge:
    http://www.energieportal24.de/forum/topic,10285,-deckel-fuer-die-undquot%3Bteureundquot%3B-offshorewindkraft%21.html
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 01.12.2012 um 15:08
    Nochmals: Die Lüge vom billigen Strom, statt Lüge vom teuren Strom! Mit der Abschaltung mehrerer Kernkraftwerke ist Deutschland vom Export- zum Importland geworden: laut der deutschen Strombilanz im Jahr 2011 Import 49,6 TWh; Export 49,3 TWh. Dieses Defizit wird sich im Laufe der Zeit bei weiteren Abschaltungen der Kernkraftwerke ohne Erstellung von fossile Ersatzkraftwerke noch beträchtlich erhöhen! Zu beachten ist, dass der Export in Deutschland aus einen beträchtlichen Teil der sehr unstetigen Alternativenergien besteht, der dann billig für das Ausland ist, während Deutschland jegliche Art der Energieerzeugung zu teuren Preisen importiert. Dadurch spart das Ausland die teuere Eigenenergieerzeugung, indem sie ihre vorhandenen flexiblen Gaskraftwerke abschalten, (von denen es in Deutschland zu wenig gibt) die bei Bedarf schnell wieder hochgefahren werden können! (Auch weil dann der Stromexport in mehrere Auslands weit gestreut ist und Schwankungen werden dadurch kompensiert!) Weil die deutschen vorhandenen Kraftwerke zu lange Anpassungszeiten für den Ausgleich der sehr schwankenden Alternativenergien benötigen! Durch den vermehrten Import zum Ausgleich des deutschen Stromdefizits fehlen in Deutschland vor allen Gaskraftwerke, weil es dann noch billiger ist, teuren Importstrom einzukaufen als in teure Gaskraftwerke als Reservekraftwerke zu investieren! Weil dann die Gaskraftwerke unwirtschaftlich weniger als 20% ausgelastet sind! Denn wo bei Energieunternehmen keine Gewinne locken, wird nicht investiert! Das ist natürlich eine bequeme Lösung mit der Gefahr, das z. B. bei Leistungsreduzierung bzw. auch Stilllegung von Kernkraftwerken in Frankreich und auch woanders bei Austrocknen der Flüsse in einer lang anhaltender Trockenperiode für die Kernkraftwerke keine Kühlkapazität zur Verfügung steht, so dass dann der Stromimport sehr unsicher ist! Weil dann keine eigene Reservekapazität bei Windflauten vorhanden ist! Die hohen Stromimportkosten, die hohen Investitionskosten, Betriebserhaltungskosten, erhöhte Kosten durch verminderte Lastfahrweise der fossilen Kraftwerke durch Vorzugseinspeisung von Alternativenergien, und auch der Netzausbau und sogar die Verzögerungskosten infolge Bürgerproteste müssen natürlich auf den Strompreis umgelegt werden, daran geht kein Weg vorbei!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 01.12.2012 um 18:17
    Der Mann hat Recht! Also lautet der Beschluss, dass wir wieder in den europäischen Wettbewerb um die "kostengünstigsten" Fossil- und Atomkraftwerke einsteigen und mit dieser wunderbaren Energie unsere Nachbarn und bei Flaute uns selbst beglücken können. Zurück in die Zukunft sozusagen! Weils dann so schön nachhaltig billig wird!

    So oder so ähnlich sieht das auch der Hohnsteiner Energie Kasper, der Oettinger Günther. Seinen Freunden zu liebe . . .
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 02.12.2012 um 14:06
    Ach, Hubert, wenn du wüsstest...

    Schau mal hier die Zahlen des BDEW (Bundesverband der deutschen Energiewirtschaft):
    http://www.dw.de/rekord-beim-stromexport/a-16370208

    Oder diesen Artikel:
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37991/1.html

    Natürlich - wenn nicht sein kann, was nicht sein darf, ist jede Behauptung erlaubt ..., auch "nochmals".
  • kommentieren
    gelöscht am 02.12.2012 um 14:46 von stephan91056
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.12.2012 um 11:49
    Soeben vom schwarz-gelben Grusel-Kabinett beschlossen, weitere Entlastungen für die energieintensiven Großunternehmen:

    tagesschau.de/inland/kabinett296.html
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.12.2012 um 12:30
    Und dazu noch dies:

    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:emissionshandel-absturz-der-co2-preise-alarmiert-eu/70018244.html

    Aber irgendwie auch noch völlig wiedersprüchlich: Da sollen energieintensive Unternehmen von Kosten entlastet werden, die gar nicht entstehen. Und bezahlt werden soll das Ganze aus Erlösen, die ebenfalls nicht entstehen, weil die Kosten gar nicht entstehen.

    Auch nicht schlecht, oder? ;-)

    In einem ist man sich aber auf jeden Fall wieder einig: Dass der kleine Steuerzahler belastet werden muss und der gemeine Stromkunde auch. Schließlich kreigt er dafür Arbeitsplätze: Die paar Cent machen doch den Kohl (äh, die Merkel) nicht fett!

    Sonnige, CO2-freie Grüße
    Stephan
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.12.2012 um 12:48
    Das ist das gute alte Problem, die virtuelle Welt menschlicher Phantasie und die reale physikalische Welt "da draußen" in Einklang zu bringen. Ist schon gemein, wenn sich die Wirklichkeit einfach nicht an die eigenen logischen Denkfehler halten will. Es gab von Anfang an massive Kritik am Steuerungsinstrument Emissionszertifikate. Frei gehandelte Zertifikate Steuern erstmal nix (das ist das Smithsche Märchen von der unsichtbaren Hand). Steuern steuern (z.B. auf Energie- und Rohstoffverbrauch im gesamten Produktlebenszyklus - inklusive Transport). Steuern steuern... wieso da nur keiner drauf gekommen ist... Oder war das Versagen des Instrumentes gar gewollt? Von da ist der propagandistische Schritt zur Nutzlosigkeit des Klimaschutzes als Ganzes ja nicht weit.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.12.2012 um 14:48
    Also ich würde das Ganz jetzt mal als vorrauseilenden Gehorsam interpretieren. Da haben die Lobbybataillone wieder ganze Arbeit geleistet: Nach dem Motto: Laßt uns ein wirksames Instrument zur Reduzierung der CO2- Emissionen einführen. Aber nicht restriktiv sondern natürlich marktwirtschaftlich. Die Verschmutzungsrechte als knappes Gut! Klingt doch wunderbar!

    Aber liebe Schwerindustrie, macht Euch keine Sorgen. Das ist alles nur für den schönen Schein. Wenn diese "Marktwirtschaft" mal richtig kneifen sollte, kommt der Steuerzahler und bügelt alles wieder glatt. Versprochen!

    Ist doch noch so viel "billige" Fossilenergie da. Wäre doch schade, wenn die von den anderen verheizt würde!

    Und wenn dann doch nix mehr hilft und in Asien immer noch billiger produziert wird, dann exportieren wir die Emissionen einfach. Machen wir doch sonst auch! Wozu sind wir schließlich Exportweltmeister?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 07.12.2012 um 15:37
    Der Financial Times Artikel hat ja hübsch dargestellt wie sich der Mechanismus selbst aushebelt. Ich kann mir schwer vorstellen, daß das den Initiatoren nicht klar war. Das ist ja in der Logik dieses Konzeptes klar eingebaut. Ich habe immer gesagt man darf bestehende Wälder nicht als Senken und damit Basis für Emissionsrechte sehen, sondern muß die Ursprungssenke vor der historischen anthropogenen Landnutzungsänderung zugrunde legen (mithin die CO2 Senke der ursprünglichen Ur-Wälder). Dann hat nämlich auf einmal bei realistischer Betrachtung kein Land überhaupt noch echte Senken... Nur worauf würden sich dann die Zertifikate beziehen? Im Grunde hat man die Senken aus dem Hut gezogen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.12.2012 um 13:12
    Mit denn Strom zu schwimmen ist kein Kunst, darüber nachzudenken schon.
    Die wende zu schaffen erfordert Mut. Bis ans Ende zu schwimmen und in der Spur zubleiben, das sind Helden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.12.2012 um 15:39
    Diese ganze Diskussion um den Strompreis macht mich so wütend. Strom ist anscheinend ein Produkt, was immer noch nicht wie Wasser und Luft zur Lebensnotwendigkeit gehört. Es stimmt ja schon, als natürlicher Mensch brauche ich zum Überleben keinen Strom. Als sozialer Mensch jedoch schon. Dennoch ist es so, dass ich mir dieses Produkt leisten muss. Normalerweise kaufe ich nichts, was ich mir nicht leisten kann. Hier habe ich keine Wahl, ich muss, wenn ich mit meiner Selbstständigkeit und meinen Kindern ein soziales Wesen bleiben will. Ich höre immer wieder von den Gewinnen der Energiekonzerne, wenn das stimmt, sollte das verboten werden. Es kann doch nicht sein, dass es Familien gibt, bei denen der Strom abgestellt wird, und andere bereichern sich an den Kosten. Da ist das Grundgesetz gefragt, meiner Meinung nach! Und dass wir Nachhaltige ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil wir die Energiewende haben wollte...das geht auf keine Kuhhaut! Ein gutes neues Jahr, mit viel Licht an alle!!!!!
    Surk-ki Schrade
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 12:20
    Danke für Deinen nachdenkenswerten Beitrag. Normalerweise kaufst Du Dir nicht,w as Du Dir nicht leisten kannst. Das verträgt die Wirtschaft in der jetzigen Form aber nicht. In den USA ist eine große Finanzkrise ausgelöst worden, weil viele sich Häuser geleistet haben bzw,. ihnen diese aufgedränbgt wurden, damit der Dollar rollt. Als dann die Zinsen stiegen, platzte die Blase.
    Hier habe ich gerade ein Werbeblatt von Saturn in Händen. Da wird ein PC angeboten zu 599,--€. Ich weiß nicht, ob das Angebot gut oder schlecht ist, in jedem Fall ist der Barkaufpreis der gleiche wie der Ratenpreis - also kein Aufschlag. Monatlich wären da €19.96 zu bezahlen. Warum sollen also die, die das Geld nicht haben, auf Pump kaufen und sich verschulden. Der teure Strom kommt dann noch obendrauf. Diese Form der Wirtschaftspoltik gefällt besonders der FDP. Also unbedingt diese Partei wieder wählen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.12.2012 um 17:47
    Als ich mir die gesamte Diskussion gesichert habe waren es 128 Beiträge. Vor dem Abbruch der Diskussion 156. Jetzt sind es bereinigte 87. Fast jede Gegenposition ist verschwunden. Nur noch "Gläubige" die sich gegenseitig auf die Schulter hauen. Das ist doch Mal ein exemplarisches Beispiel von Meinungsfreiheit!
    Redaktion: Ist Ihnen das nicht peinlich sich so zu outen????
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 00:02
    Ist das so? Welche sachlich vorgebrachte Gegenposition ist denn beispielsweise gestrichen worden? Wenn Du alles gesichert hast, kannst Du es ja bestimmt konkreter darstellen!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:13
    Ich kann mich nicht erinnern an Beiträge, die jetzt fehlen.
    Aber dann kannst sie ja sicher nennen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:07
    fuzzler, deine Aussage ist schlichtweg falsch. Der Artikel hatte zu keiner Zeit 128 bzw. 156 Kommentare. Wenn Utopia einen Kommentar komplett löscht, dann ist das auch entsprechend vermerkt. Nur in einem einzigen Fall haben wir hier im Thread einen Kommentar wegen Regelverstoß entfernt: http://www.utopia.de/magazin/die-luege-vom-teuren-oekostrom-debatte-um-steigende-strompreise?all#comment-360551

    In Zukunft bitte genauer hinschauen, bevor du uns solche heftigen Vorwürfe erhebst.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:18
    Meine Aussage ist richtig. Klar das das mehr als peinlich ist! Solche Manipulationen hat man immer nötig wenn die Wahrheit unangenehm ist. Hier der Start des Blogs: Alle kann ich ja nicht veröffentlich wegen der Einschränkung der Beiträgsgrösse.

    Kommentare (128) abbestellen

    Stephan Rieping schrieb am 13.12.2012 um 11:07
    Coole Illustration, Simon! Ein Pinocchio-Zapfhahn! Wunderbare Idee! :-)

    Sonnige Grüße
    Stephan

    Simon Reichel schrieb am 13.12.2012 um 11:25
    Danke Stephan! Da verstehen wir uns ja doch einmal :)

    Sonnige Grüße zurück!
    Simon

    Looki schrieb am 13.12.2012 um 12:53
    Pardon, aber wie ist dann diese TV-Dokumentation von RTL zu verstehen?

    RTL - Extra Spezial: Klimawandel - alles Schwindel?
    http://www.youtube.com/watch?v=vvN62xA5QkI

    Stefan_Thiesen schrieb am 13.12.2012 um 13:29
    Ach - das bekannte Wissenschaftsjournal RTL Extra... Nehmen wir nur das Eisbärenbeispiel: es wird gesagt 1950 gab es 5000 Eisbären, und heute seien es 25.000, ergo läge keine Gefährdung vor (und implizit: kein Klimawandel). Tatsächlich war um 1950 ein Minimum der Eisbärenpopulation erreicht - der Grund war starke Bejagung. Die strenge Jagdregulierung führte zu einer Erholung der Bestände. Die Entwicklung der Bestände in diesem Zeitraum hat mithin absolut gar nichts mit dieser Diskussion zu tun, aber rhetorisch nutzt es geschickt die Tatsache aus, daß ein unbeteiligter und uninformierter Adressat mehrere sich überlappende Signale eines Systems nicht trennen kann. Das ist Manipulation durch Weglassen. Eine uralte Methode aus der Mottenkiste der Rhetorik.

    Wie ich es gesehen habe (ich habs mir nicht komplett angetan) tauchen wohl wieder die üblichen nach ähnlichem Muster konstruierten Schein-Argumente auf, die allesamt wieder und wieder und wieder widerlegt wurden. Weshalb manche Leute von sich geben was sie von sich geben kann ich nur vermuten. Sie mögen sich doch bitte, so sie können, auf der wissenschaftlichen Bühne mit den Experten messen. Es geht nicht um Rhetorik, sondern darum, was wirklich los ist.

    Simon Reichel schrieb am 13.12.2012 um 13:35
    "Das bekannte Wissenschaftsjournal RTL Extra"

    Danke, Stefan :)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:25
    Wenn gewünscht schicke ich auch die ganze Datei - aber die habt ihr ja.
    Ich denke Utopie sollte man umbenennen in "Pippi Langstrumpf" nach dem Motto "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"
    Das ist hier leider eine erbärmliche manipulative Diskussion
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:33
    MOMENT!

    Fuzzler, du verwechselst die Artikel. Du zitierst hier angeblich gelöschte Kommentare aus dem Artikel zum Thema "Klimalügen":

    http://www.utopia.de/magazin/den-tank-voller-klimaluegen-eike-heartland-institute-und-co-anti-klima-lobby?all#comments

    Dieser andere Artikel hat mittlerweile 179 Kommentare und hat mit dem Ökostrom-Artikel hier gar nichts zu tun.

    Du liegst mit deinen Vorwürfen nachweislich falsch und die Vehemenz, mit der du trotz meiner anfänglichen Erklärung an diesen festhältst, finde ich befremdlich bis dreist.

    Bin sehr gespannt, ob eine Entschuldigung kommt :-)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:39
    Asche auf mein Haupt, du hast Recht! Ich habe tatsächlich die Blogs verwechselt. Das liegt wahrscheinlich daran das immer die gleichen Leute mit Disskussionsbeiträgen vorhanden sind und ich wohl etwas zu vorschnell war. Ich entschuldige mich in aller Form dafür!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 15:44
    Dann schreib doch etwas mehr (sinnvolle) Beiträge, dann müssen nicht immer die gleichen armen Hascherl für Umsatz sorgen ;-)

    Ich lese jetzt schon sehr lange mit und habe auch schon vereinzelte Diskussionen mit Utopia zum Thema Zensur geführt.
    In einer Sache kannst Du sicher sein: Heimlich ist noch nichts gestrichen worden.
    Es steht immer da.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.12.2012 um 16:50
    Mal was praktisches am Rande. Heute abgelesen: Unsere PV Anlage hat innerhalb von exakt 12 Monaten 8273 kWh elektrische Energie freigesetzt - rund 10 Prozent mehr als ich prognostiziert hatte (Verschattungen etc.). Davon haben wir (mit 2 Haushalten und 2 Büros, insgesamt 7 Personen) rund 3500 kWh selber verbraucht. Unsere Öltanks brauchen wir wenn das Wetter so bleibt vermutlich erst 2014 wieder füllen - dank 24 qm Solarkollektoren und 1500er Pufferspeicher. Rechnerisch produzieren wir rund doppelt soviel Strom, wie wir brauchen und ein gutes Drittel unserer Wärmeenergie selbst. Interessant daran ist, daß sich bei derzeitigen Preisen sowohl Thermie als auch PV ohne Subvention rechnen (richtige Planung vorausgesetzt). Eng wirds nur, wenn das zu 5 oder mehr Prozent finanziert wird. Dann kann man es nach aktuellen Preisen auch lassen. Nach aktuellen Preisen. Kurios finde ich es, wenn sich Menschen Geld für 0,5% Zinsen aufs Sparkonto legen und Zuhause in der Küche steht ein Kühlschrank aus den 80gern. Letztlich kann man es nicht von der Hand weisen: zwar ist der Strom teurer geworden, aber der technische Fortschritt hat mitgehalten. Niemand hindert uns daran, in effiziente Technik zu investieren. Letztlich ist das normales ökonomisches Verhalten. Es gibt so etwas wie ein Recht auf Ineffizienz und Verschwendung. Aber das kostet halt.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 06.01.2013 um 09:24
    Ich bin nicht nur für eine Ökologisierung, sondern auch für die Demokratisierung des Stroms. Wie aber schon jemand vorweg schrieb: Das ist nicht im sinne der großen Stromkonzerne. Daher scheint es auch in Deutschland so schnell nicht in die Richtung umzuschwenken - dazu gibt es im "Volke" zu wenig Bewegung. Erst wenn eine gewisse Mehrheit da mitmacht können wir die großen ausbooten.
    In Afrika vielleicht nicht nötig, wenn die richtigen Kräfte den Ausbau voran treiben. Z.B. http://www.area-net.org/ Die einzig sinnvolle Stromproduktion kann nicht zentralisiert sein, weil das nach großen Netzen schreit. Sie muss so lokal wie möglich funktionieren - daher halte ich es für ein Versäumnis, dass in Deutschland tolle Süddächer mit Ziegeln neu gedeckt werden. In Frankreich ist der Prozentsatz vollintegrierter PV Anlagen (anstelle und als Dachdeckung) viel höher als bei uns und selbst die Engländer werden da kreativ - habe dort unlängst ein Dach mit kleinen PV-Zellen in Schindeloptik gesehen.
    Und dann natürlich unausweichlich: Das Smart-Grids und intelligente Verbrauchssteuerung in Haushalten. Klar, Zukunftsmusik, aber fängt die Zukunft nicht in dem Moment an, in dem man noch seine Utopien spinnt?
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 06.01.2013 um 10:45
    "daher halte ich es für ein Versäumnis, dass in Deutschland tolle Süddächer mit Ziegeln neu gedeckt werden."

    Da kann ja dann immer noch eine PV-Anlage drauf gesetzt werden.

    In Frankreich gibt es daher so viele dachintegrierte Anlagen, weil die Einspeisevergütung für diese Variante höher ist: http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/frankreich-krzt-photovoltaik-einspeisetarife-weiter_100007787/

    Der Material-Aufwand scheint zunächst höher, wenn ich erst ein fertiges Dach baue. Dabei ist zu bedenken, dass auf diese Weise die Dichtigkeit besser gewährleistet werden kann. Außerdem ist der Energie-Ertrag der Anlage in der Regel höher, weil die Module durch den größeren Abstand zur abdichtenden Fläche besser hinterlüftet werden. Dies gilt zumindest für kristalline Si-Zellen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 17.02.2013 um 11:16
    Grundsätzlich stimme ich dem zu, wobei auch die alternativen Energien gefördert werden.
    UND:
    bei Bioenergie führend? Aber zu welchen Kosten?
    Da werden immer mehr neue Anlagen gefördert und riesige Flächen mit Mais zugebaut. Solange Bioenergie nicht aus z.B. biologischen Abfällen erzeugt wird halte ich das für eine ziemliche Krücke, und nicht für eine führende Technologie!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 02.03.2013 um 11:25
    Die Herren haben uns schon immer Verarscht ,,In eine zeit wie Heute kann das nicht Pariesen mit dem Fleisch und den Eiern und der Milch wo sind den die Herren die sich gut mit unserem Geld Bereichern ... [von Utopia entfernt, Beleidigungen sind nicht gestattet]
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 05.03.2013 um 09:32
    Dann kann ich ja meine Antwort auf diesen Kommentar auch zurückziehen. Wobei ich schon der Meinung bin das auch unsachliche Beiträge zum Dialog gehören solange sie niemand konkret beleidigen.
  • gelöscht am 05.03.2013 um 09:34 von Utopia-Team
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.01.2014 um 17:23
    Studie zu Energiekosten Das Märchen vom teuren Ökostrom
    6. November 2012

    Studien zeigen: Wind, Wasser und Sonne liefern schon heute die Energie billiger als Atom- und Kohlekraftwerke. Das fällt aber nicht auf. Die hohen Subventionen für konventionelle Erzeuger, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen, müssen die Steuerzahler tragen.

    Weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/geld/studie-zu-energiekosten-das-maerchen-vom-teuren-oekostrom-1.1515904

    Die Studie des FÖS auf Utopia: http://www.utopia.de/gruppen/erneuerbare-energien-203/diskussion/kosten-und-subventionen-der-konventionellen-183257#comment-283105
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.05.2014 um 11:37
    Zum Thema Ökostrom zu teuer möchte ich den War-room empfehlen.
    http://www.energie-wende.biz/html/war-room.html

    Seht euch auch den Kinofilm "Leben mit der Eergiewende 2 " an
    http://youtu.be/7FskMLVQFbY
Kommentar schreiben
(5000/5000)