Eines vorweg: Hier zeigen wir die besten Pedelecs – keine E-Bikes. Da diese Unterscheidung noch längst nicht alltagstauglich ist und wir mit dem Wort "Pedelec" nicht abschrecken wollten, haben wir uns im Titel für E-Bike entschieden. Wenn auch Ihnen diese Begriffe nicht geläufig sind, scrollen Sie einfach bis zum Ende des Artikels. Dort erklären wir, was was ist.
Getestet und gekürt hat die besten Pedelecs der ExtraEnergy e.V.
Mit seinem konstant weiterentwickelten Testverfahren hat sich der Verein seit 1992 einen Namen als unabhängige Testorganisation bei Kunden und Industrie gemacht. Die Ergebnisse dienen Verbrauchern als Orientierung im Markt und der Industrie nicht zuletzt als Regulator und Innovationsantrieb.
ExtraEnergy antwortet mit relativ vielen verschiedenen Produktgruppen auf die gestiegene Vielfalt im boomenden Elektrorad Markt. Inzwischen gibt es geeignete Pedelecs für die Stadt, für Naturgenießer, für den Weg zur Arbeit, für den Sport, für den Transport und mehr.
Die ausführlichen Testergebnisse werden ab Ende August im ExtraEnergy Magazin online zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.
Sehen Sie vorab, die Gewinner aller Kategorien:
E-Bikes, Pedelcs und S-Pedelecs
Bei einem Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt der elektrische Hilfsantrieb mit höchstens 250 Watt lediglich die Tretbewegung des Fahrers. Bei höheren Geschwindigkeiten als 25 km/h schaltet sich der Zusatzantrieb des Elektrofahrrads ab. Ein Pedelec gilt rechtlich als Fahrrad, unterliegt keiner Helmpflicht und darf auf Radwegen gefahren werden.
Zum anderen gibt es das richtige E-Bike, das mittels eines Gasgriffs auch ohne Treten bewegt werden kann. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist 20 km/h. Rechtlich gesehen gilt ein E-Bike als Leichtmofa und bedarf daher einer Betriebserlaubnis und ist zudem versicherungspflichtig.
Außerdem gibt es eine Mischform: die sogenannten S-Pedelecs. Die „schnellen“ Pedelecs, dürfen eine Leistung von bis zu 500 Watt und eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h haben. Gleich dem normalen Pedelec darf der Motor nur bei gleichzeitigem Treten des Fahrers unterstützen. Aber wie auch das E-Bike benötigt ein S-Pedelec eine Betriebserlaubnis, ist versicherungspflichtig und der Fahrer muss zudem noch eine Fahrerlaubnis der Klasse M vorweisen. Eine Helmpflicht gibt es übrigens für S-Pedelecs und E-Bikes nicht.


Kommentare (13)
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"Immer mehr junge Leute verzichten bewusst darauf, einen Führerschein zu machen. Vor allem in den Städten verliert das Auto seinen Wert als Statussymbol."
http://www.taz.de/Immer-weniger-Fuehrerscheinprueflinge/!79169/
Der Artikel hat mich nicht weitergebracht, aber folgende Geschichte:
She ich doch ein Aldi (Gosen/Berlin) ein Elektrofahrrad stehen für 699,-€, das offenschtlich keiner haben will. Bei genauerer Betrachtung fällt mir auf:
Litium-Ionen-Akku 36v 10AH, Vorderrad Nabenmotor 36v 250W, 28", 7Gang Nabenschaltung, Ladegerät und alles was so ein Rad braucht.
Allein der Akku kostet auf dem Freien Markt ca. 300,-€. Rechnet man noch den Motor dazu, dann ist das Rad selbst fast geschenkt.
Am nächsten Tag klebt ein Aufkleber drauf: Jetzt billiger 600,-€. Einige Tage später (gestern am 4.8.2011) habe ich dann zugegriffen. An der Kass sagte man mit dann, das der Preisaufkleber wohl nich stimmen kann, Die kasse wolte nur noch 500,-€ haben. So habe ich ganz schnell bezahlt und nich davongemacht.
Ein SuperRad passend für meinen Geldbeutel von einem deutsche Hersteller (MFA Mitteldeutsche Fahradwerke AG) und das ganz ohne so einen hochkandiedelten Aussellungsbericht.
Lauft, geht nach Aldi. Vielleicht steht dort ja noch eins rum.
Alles liebe von Eddy mehr weniger
die Verrisse dieses Artikels durch stranzenbach und Dan-Felix Müller zeigen ganz klar und deutlich, was von solchen Pseudo-Artikeln zu halten ist - dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Auf die unkritische Art von Dünnbrettgebohre wie beim vorliegenden Artikel kann man getrost und verlustfrei verzichten. mehr weniger