Immer wieder haben Utopisten bei uns noch mehr alltagstaugliche Informationen eingefordert: konkrete Produktvorschläge für den täglichen Einkauf. Außerdem hat sich das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg dazu entschlossen, uns zu fördern mit einem Anteil von 50 Prozent, um den ProduktGuide zu erstellen. Deswegen haben wir uns viele Gedanken gemacht, um die Einkaufshelfer auf eine nächste Stufe zu heben. Heraus gekommen ist ein ProduktGuide, der ein Ratgeber-Tool sein soll, das Ihnen zeigt, was es alles gibt und wo Sie es erstehen können.
Durch geballte Information in 49 Einkaufshelfern und auch zu jeder der derzeit 186 Produktkategorien können Sie sich ein erstes Bild verschaffen. Doch erst dank Ihrer Bewertungen wird transparent, welchen Produkten der Konsument letztendlich vertrauen kann. Daneben haben wir zunächst 63 Siegel aufgeführt, die Ihnen als wichtige Wegweiser durch die bunte Warenwelt dienen sollen. Dabei haben wir lediglich diejenigen Gütesiegel verwendet, die eine verbriefte Aussagekraft haben, keine Eigensiegel – allerdings werden diese Siegel und Kennzeichen noch weiter ergänzt.
Gewinnspiel zum Start!

Gewinnen Sie jetzt einen von neun Einkaufsgutscheinen und shoppen Sie strategisch. Schreiben Sie einfach Bewertungen zu Produkten, die Sie bereits kennen und geben Sie anderen Nutzern Orientierung. Ob positiv oder negativ - Ihre ehrliche Meinung ist wichtig. Die Gutscheine werden unter allen Utopisten, die bis zum 31. März eine Produkt- oder Shopbewertung im ProduktGuide abgeben verlost.
Ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Utopia AG und der beteiligten Unternehmen sowie deren Angehörigen. Der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für die Durchführung des Gutscheinversands ist die Angabe von persönlichen Daten, wie Name, Vorname, Adresse und E-Mail-Adresse erforderlich. Die Daten der Teilnehmer werden ausschließlich zum Versand verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
Was ist der Unterschied zum alten Einkaufshelfer?
Wir starten mit über 5000 Produkten aus allen Lebensbereichen. Im früheren Einkaufshelfer konnten Nutzer ihre bevorzugten Produkte einstellen. Das ist im neuen ProduktGuide anders: Wir haben uns Partner gesucht und ein Kategoriensystem für alle Lebensbereiche entwickelt. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass Kaufentscheidungen getroffen werden und Nutzer des Tools ihr Kaufverhalten sofort ändern können. An jedem Produkt hängt ein Link zu einem Shop, bei dem Sie das gewünschte Produkt direkt bestellen können. Dennoch freuen wir uns auf Vorschläge für weitere Produkte. Wenn Ihnen also eine bestimmte Bioschokolade oder ein nachhaltiges Modelabel fehlt, Sie einen wunderbaren Shop kennen, der noch nicht integriert ist – wir freuen uns auf Ihr Feedback, denn wir entwickeln den ProduktGuide täglich weiter. Derzeit haben wir Produkte von über 80 Herstellern – und es werden täglich mehr. Aber wir verbreitern unser Spektrum ständig. Und Sie können uns mit Ihren Kommentaren dabei helfen!
Alte Einkaufshelfer heißen nun Einkaufstipps
Die früheren Einkaufshelfer erscheinen im neuen Gewand und haben auch noch Zuwachs bekommen, denn wir haben viele neue Tipps verfasst und die alten ergänzt. Insgesamt sind es im Moment 49 Einkaufstipps – unter anderem auch für Soja und Milchersatzprodukte, Matratzen, Fleisch und Wurst, Tiefkühlprodukte, Autos und Holzpelletheizungen. Weitere Einkaufstipps sind schon in Arbeit.
Wieso gibt es kein Suchfeld?
Eine Volltextsuche ist eine sehr komplexe technische Sache. In der Kürze der Zeit, in der wir den ProduktGuide umgesetzt haben, hätten wir diese nicht so bauen können, wie wir damit zufrieden gewesen wären. Wir arbeiten schon an weiteren Funktionen, zu denen die Suche gehört und hoffen, diese möglichst bald online stellen zu können. Bis dahin gibt es die Möglichkeit, über die Kategorien Produkte zu suchen oder in der Übersicht “alle Produkte” alphabetisch, nach neuesten, nach Bewertung, Gütesiegel, Hersteller und Shop zu sortieren.
Sie betreiben einen Shop – und wollen mitmachen?
Wir haben im Moment über zehn Partnershops integriert, die uns ihr Sortiment zur Verfügung stellen – weitere folgen in den nächsten Wochen. Haben Sie auch einen Shop und möchten bei uns aufgenommen werden? Schreiben Sie uns eine Nachricht an folgende E-Mail-Adresse: shop@utopia.de
Die nächste Stufe des ProduktGuides
Wir arbeiten weiter daran, die Zusammenstellung der Produkte zu optimieren, neue Partner zu finden und auch darzustellen, wie Sie konkret in den verschiedenen Kategorien Ihren ökologischen Fußabdruck verringern können. Natürlich hoffen wir, dass Sie die Erfahrungen mit Produkten allen mitteilen und die Produkte bewerten. Denn nur so entsteht wirklich Orientierung im Konsum-Dschungel. Das heißt, der ProduktGuide wird mit Ihrer Hilfe wachsen und immer besser werden.



Kommentare (48)
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Ich finde die Idee super! Es ist schön, eine Orientierung zu haben und daran mitarbeiten zu können.
Ich denke, dass das gut funktionieren wird und wünsche uns allen viel Erfolg.
Zuerst habe ich mich gefreut, dass es offensichtlich so eine große Auswahl von ökofairen T-shirts gibt. Aber weit gefehlt. Die ersten wahllos angeklickten T-Shirts erfüllen laut "Partner-Shop-Webiste" Eure selbst genannten Kriterien ja garnicht (Bio / Fair Siegel)! Offensichtlich stellt ihr wahllos alle Artikel der Partnershops rein. Das verstehe ich nicht unter "Guide", sondern das ist stumpf Werbung und täuscht zudem dem gutgläubigen Utopisten noch vor, dass er es hier mit "korrekten" Produkten zu tun hat. Bin enttäuscht.
Beispiel: http://www.otto.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Otto-OttoDe-Site/de_DE/-/EUR/OV_DisplayProductInformation-ArticleNo?ArticleNo=831004&ls=0&CategoryName=&SpecialShopName=
aber auch
http://www.otto.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Otto-OttoDe-Site/de_DE/-/EUR/OV_DisplayProductInformation-ArticleNo?ArticleNo=776122&ls=0&CategoryName=&SpecialShopName=
Mir scheint: Bis aus der wahllosen Zusammenstellung ein wirklicher "Guide" wird, der sich an handfesten Kriterien orientiert, ist es noch ein weiter Weg.
UTOPIA schreibt:
"Natürlich hoffen wir, dass Sie die Erfahrungen mit Produkten allen mitteilen und die Produkte bewerten. Denn nur so entsteht wirklich Orientierung im Konsum-Dschungel."
Aha, die Community als Gatekeeper, als letzte Instanz, vor der sich all die eingestellten Produkte behaupten müssen. Na, das ist doch mal ein innvoativer *lol* Ansatz.
Frage für mich: Warum gibt es eine UTOPIA-Redaktion mit so vermeintlich hehren Zielen, wenn tatsächlich (so scheint es) wahllos alle Produkte reingenommen werden, die die "Partnershops" (nette Bezeichnung, *nochmal lol*) anbieten?
Ich wünsche mir,
- dass die UTOPIA-Leute mehr Vorauswahl treffen bei der Auswahl der Produkte (und der Anbieter).
- dass sich UTOPIA (gern auch im Community-Austausch) Kriterien für diese Auswahl festschreibt (die dann nur nach "oben" hin offen sind: noch mehr fair, bio, öko etc.)
- dass UTOPIA mitttels dieser Kriterien einen enormen Druck macht bei Händlern und Herstellern, endlich den Hintern hochzukriegen und für bessere Bedingungen der Arbeiter in ihrem eigenen Unternehmen, bei den Produzenten, Herstellern und Händlern zu sorgen
- dass die UTOPIA-User Vorschläge für Hersteller, Produkte etc. machen können, die dann entsprechend der Kritierien geprüft und evtl. mit in den "ProduktGuide" aufgenommen werden (natürlich samt Mitteilung an den-/diejenige/n "Empfehler").
[Daraus könnte man ein sinnvolles Gewinnspiel machen: Wer kennt die besten nachhaltigen Produkte und Hersteller, die nach Prüfung durch UTOPIA-Kriterien im "PG" landen? - Jeweils wird ein Monatsbester gekürt, über eine Laufzeit von sechs Monaten - und schon ist das "ProduktGuide"-Ding rappelvoll mit genialen Waren.]
.
Shops werden nicht unbedingt komplett aufgenommen, z.B: bei Otto nur der Bereich "eco-republic". Die Produkte dort können von den Utopisten kommentiert und bewertet werden, damit erfährt auch Otto (und alle, die den ProduktGuide nützen) dass da Verbesserungsbedarf besteht.
Wir als kleines Team können das nicht leisten. Wir kommen leider kaum nach, die vielen Shops einzupflegen. Eine Menge kleiner Shops kommt in den nächsten Tagen dazu.
Der Kern des Produktguides sind die Bewertungen (bei den Shops und bei den Produkten). Damit soll erkennbar werden, welches Produkt gut ist, und warum. Also bewertet bitte - dann wird sich auch diese Übersicht verändern: http://www.utopia.de/produktguide/produkte/bestbewertet
:-) werner
Cotton made in Africa ist auf jeden Fall keines von beiden und adidas green auch zumindest alles andere als fair, nämlich ganz konventionelle Ausbeutung. Von den Elektrogeräten ganz zu schweigen...
Sicherlich taktisch klug von euch, dass ihr dieses Projekt erst releast habt, nachdem die meisten kritischen Besucher_innen utopia.de verlassen haben. Eine Welt, in der es all die pseudo-ökologischen, unfairen und oft auf auch noch unnützen Produkte aus eurem Guide gibt, ist in Sachen Nachhaltigkeit auf jeden Fall wohl eher eine Dystopie als auch nur ein Trippelschritt Richtung Utopia.
Mich würde interessieren, ob ihr eigentlich selbst andere Wertvorstellungen habt und euch nur vom Finanzierungsproblem zu diesem Angebot habt drängen lassen, oder ob die Angebote für euch tatsächlich alle etwas utopisches haben. Das fände ich für Menschen mit Werberhintergrund erstaunlich unkreativ.
Sorry für die harten Worte, aber so schlimm hatte ich mir diese Partnershopgeschichte echt nicht vorgestellt.
ganz davon abgesehen, dass öko und fairtrade die Mindestkriterien sein sollten, bei Ottos Eco Republik aber nie beide und häufig nichtmal eines der Kriterien erfüllt ist:
Sieh dir doch mal den Link "zum Partnershop" an
http://www.otto.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/Otto-OttoDe-Site/de_DE/-/EUR/OV_DisplayProductInformation-ArticleNo?ArticleNo=831004&ls=0&CategoryName=&SpecialShopName=
Da steht nichts von Eco-Republic, das Produkt hat überhaupt kein Siegel. Da muss ein Fehler vorliegen.
@fairskate: der Termin des Produktguides hat mit der Förderung zu tun, nichts mit Taktik. Lieber wäre es uns auch früher gewesen. Her mit den kritischen Punkten, wir wollen uns damit auseinandersetzen.
:-) werner
:-) Werner
Dann nehmt mal die Elektrogeräte auch komplett raus. Es gibt bislang keine Elektrogeräte, die ohne massivste Ausbeutung in der Produktions- und Rohstoffkette gefertigt sind. Das übertrifft bei Edelmetallen sogar teilweise noch die katastrophalen Zustände im konventionellen Baumwollanbau.
Ich finde auch, ein Händler, der sowas anbietet, gehört generell nicht hierher. Nur weil jemand neben tausenden unfairer und nichtnachhaltiger Produkte auch ein paar wirklich korrekte Dinge als Feigenblatt anbietet, ist er noch lange kein legitimer Partner in Sachen Nachhaltigkeit. Klar, Knowldge Cotton, kuyichi und Misericordia sind Brands, die es ernst meinen - Otto als Händler aber ganz offensichtlich nicht. Sonst würde sich da ja auch nicht gerade die Übernahme eines Großpakets weiterer Ausbeutungslinien namens Arcandor anbahnen...
Man darf eines nicht vergessen:
Sich auf die Meinung andere Leute zu verlassen ist der eine Teil, ebenso ist aber viel Eigeninitiative und Engagement auch vonnöten, um es für sich selbst am richtigsten zu tun!!!
denn glauben allein macht nicht schlau, noch macht er selig und wir alle sollten auf *utopia* nicht nur konsumieren, sondern selber denken, genau regergieren und handeln......
Beispiel Herren T-Shirts: Es gibt kein Textil "ohne Chemie", selbst nicht nach GOTS Standard! Der Begriff "ohne Chemie" ist ohnehin mehr emotionalisierend als sachlich in irgendeiner Weise haltbar. Hier erwarte ich von redaktionellen Beiträgen des Utopia-Teams fundiertere, sachlichere, differenziertere Darstellungen, die wirklich den gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigen.
Bei T-Shirts finden sich mehr als zwei Drittel der Umweltauswirkungen (Ökobilanz) in der Pflege (Waschen, Trockenen, Bügeln) - s.z.B. Studie "Well Dressed" der Uni Cambridge.
Pflegeleichtausrüstung kann hier, zusammen mit korrektem Waschverhalten, die wichtigsten Umweltauswirkungen verringern helfen. Vorausgesetzt natürlich, sie wurde sauber aufgebracht und enthält keine Formaldehydabspalter oder andere Schadstoffe. Bluesign oder Öko-Tex sind Labels, die hier ein gute Sicherheit bieten, und diese Funktionen nicht kategorisch ausschliessen. Hier sollte man nicht das Kind mit dem Bad ausschütten.
Wir haben in kurzer Zeit eine Menge Einkaufstipps verfasst: http://www.utopia.de/produktguide/alle-einkaufstipps und einige fehlen auch noch. Die Lücken werden wir in den nächsten Tagen und Wochen füllen. Vorschläge und Anregungen dazu bitte auch an shop@utopia.de
:-) werner
Und noch eine Frage: Ich vermisse eine Funktion, mit der ich Produkte bzw. Anbieter empfehlen kann - wo gibt es diese? Beispiel: Bei den strahlungsarmen DECT-Telefonen vermisse ich das Swissvoice Avena 748/758 (sog. "Full-Ecomode"), das bei Memo angeboten wird: http://www.memo.de/Bueroartikel/Buero-Technik_und_-Geraete/Telekommunikation/Strahlungsarme_DECT-Schnurlostelefone/Swissvoice_Full-Ecomode_DECT-Telefone.memo?groupId=14008&page=group.jsp - die aktuell im Produktguide vertretenen Swissvoice-Modelle (von Otto angeboten) sind m. E. die Vorläufermodelle.
Produkte empfehlen bitte vorerst über das Feedbackformular (auf jeder Seite rechts oben über den Button "feedback". Eine Funktion dazu konnten wir leider nicht zum Stichtag fertigstellen (die Funktionalität wird noch weiterentwickelt). Bitte gleich einen Hinweis dazuschreiben, wo das Produkt zu bekommen ist.
:-) werner
ich bin ja sehr hilfsbereit und tu was ich kann, um dazu beitzutragen, die umwelt so wenig wie möglich zu belasten. aber ehrlich gesagt, hab ich weder zeit noch lust, die produkte im guide zu be- oder entwerten. ich würde mich dazu benutzt fühlen, für die sachen werbung zu machen und dafür auch noch unentgeltlich meine kostbare zeit zu investieren. sachen, die unnütz sind, dürften in dem katalog erst gar nicht auftauchen. ich gehe mal davon aus, dass ihr, das utopia-team, im gegensatz zu uns, der community, das know-how habt, um eine zuverlässigere vorauswahl in sachen nachhaltigkeit treffen zu können.
den guide würde ich erst dann benutzen, wenn es eine schnurstrackse suchfunktion gibt.
sorry, aber wahrscheinlich bin ich gerade nicht teil der zielgruppe, denn mein konsumcredo ist: "weniger ist mehr" und wenn konsum denn sein muss, dann gezielt, nachhaltig und fair. und wenn auf utopia zweifelhafte greenwashed-produkte von konzernen beworben werden sollen, finde ich das nicht ordnung.
Konzeptionell ist der Produktguide auf Bewertungen aufgebaut. Die Idee dabei ist, dass Menschen, die Infos über ein Produkt suchen, in den Suchergebnissen die passende Seite im Utopia ProduktGuide bekommen und sich die Infos dort ansehen. Dabei die Bewertungen lesen und merken, dass es noch bessere Produkte gibt. Und somit ihre Kaufentscheidung überdenken.
:-) werner
Dass ist in der Forschung zu nachhaltigem Konsum schon länger bekannt:
http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/WP150.pdf
Besonders absurd wird dieses Nebeneinander auf einer Plattform, die sich offiziell der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Da denkt der/die User_in naatürlich, dass da bereits eine Vorauswahl getroffen wurde und so richtig dreckige und ausbeuterische Dinge gar nicht erst angeboten werden. Das ist ja nun auch ganz offensichtlich der Grund, warum ein Partnershop bei utopia.de für Grünwäscher wie Otto so attraktiv ist.
Die Studie trägt den schönen Titel: Vom Kassenzettel zum Stimmzettel. Orientierungshilfen für nachhaltige Kaufentscheidungen im Massenmarkt.
Ich hab die mE relevanten Absätze zur adversen Selektion abgetippt (von Seite 13, Vorwort der Studie)
"Weil ihnen adäquate Informationen fehlen, nehmen sie irrtümlich an, dass die teurere Marke von besserer Qualität ist, oder sie wählen das billigere Produkt im Glauben, es sei von ebenso guter Qualität. Die resultierende adverse Selektion bewirkt, dass günstigere Preise sich nicht durchsetzen oder bessere Qualitäten vom Markt verdrängt werden (Akerlof 1970)"
und weiter:
"Vor dem Autokauf haben es Konsumenten schwer, die konkurrierenden Modelle objektiv zu vergleichen, weil jeder Anbieter nur über diejenigen Produktattribute informiert, die sein Modell überlegen erscheinen lassen. (Dedler et al. 1983) "
und:
"Ökonomisch gesprochen liegt das Marktproblem darin, dass den Konsumenten prinzipiell zu hohe Informationskonsten aufgebürdet werden. Schon die Vielzahl und Komplexität der Optionen, über die sie tagtäglich Entscheidungen fällen müssen, macht ihnen ein sachverständiges Urteil aus eigener Kenntnis meist unmöglich. Durch Erschwerung des Zugangs zu vergleichenden Informationen wird diese Situation weiter verschärft. "
Sehen wir auch so.
Unsere Idee ist, über die Bewertungen zu zeigen, ob ein Produkt gut ist, oder nicht. Wir wollen ja auch nicht bei den derzeit bestehenden Produkten bleiben, sondern noch viel mehr dazubekommen, damit die vergleichbar sind.
Eine leicht erkennbare Bewertung (5 Sterne mit dem Hinweis der Anzahl der Bewertungen) soll zeigen, ob ein Produkt gut befunden ist. Dazu die Information zu den Siegeln. Und die Einkaufstipps - die allgemeine Hinweise geben.
Und einige Produkte werden schon bewertet, da lässt sich der Effekt gut erkennen.
:-) werner
es tut mir leid, ich wollte eigentlich gar nicht so unfreundlich sein. ihr tut eine ganze menge um alle zufriedenzustellen und bestimmt hilft auch der guide ein stück weit mit, immer mehr umweltbewusstsein zu wecken. bin leider zur zeit ein wenig depri weil es immer wieder ein haar in der suppe gibt und nach dem such ich gerade immer; dass das auf dauer nicht immer sehr hilfreich ist, ist mir gerade klar geworden...auch greenwashed-produkte haben mit einem wandel zu tun. zwar nicht so radikal wie ein 100% reines, aber ein ansatz ist da und das bewusstsein keimt schon mal...hoffentlich
wenn die frühlingssonne wieder scheint, gehts gleich wieder besser :-)
viel erfolg!
Ich werde ihn an alle meine Freunde weitersenden. Sehr sehr wichtig.
Manu hat mich auf darauf aufmerksam gemacht. Ich habe bisher keine Zeit und Lust gehabt, mich mit dem ProduktGuide auseinander zu setzen. Aber ohne den ProduktGuide wirklich gesehen zu haben, bekomme ich allein durch die Kritiken der vielen von mit sehr geschätzten Utopisten eine sehr schlechten Eindruck davon.
Zurück zu fairskates Kommentar.
Er spicht, wenn auch nicht in Worten, ganz klar das Problem der asymmetrischen Information an, dass bei Utopia schon mal beschrieben wurde.
http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/181535
Ein Beispiel, welches das Verständnis der Problematik darstellt, lässt sich hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Saure-Gurken-Problem
Wie fairskate schon angedeutet hat, kann die Unterstützung zweifelhafter Produkte hier bei Utopia, eine Marktverzerrung zu Ungunsten der wirklich nachhaltigen Produkte bedeuten.
Es steht damit ganz klar die Frage im Raum, ob das von Utopia so beabsichtigt ist oder warum man sich nicht stärker bemüht so etwas zu verhindern.
Wenn Ihr das in der Studie angesprochene Problem der adversen Selektion auch so seht, warum zieht Ihr dann keine Konsequenzen und beschränkt auf Produkte mit Siegel?
Ein reines Portal mit Bewertungen durch die User ist doch nichts Neues.
Da kann ich auch auf dooyoo, Ciao oder dgl. Plattformen gehen.
Mein volles Verständnis dafür, daß Ihr mit dem Produkt-Guide über Partner-Shops Geld verdienen wollt.
Es gibt doch viele Shops, die ausschließlich zertifizierte Produkte führen und ebenfalls Partner-Programme haben.
Warum nicht auf diese beschränken u n d dann noch eine echte Hilfe bei der Entscheidungsfindung durch die Community und entsprechende Fachhinweise.
Das wäre es, was ich mir auf einem Portal erwarten würde, daß mit nachhaltigem Konsum befasst.
Was haben wir als User davon, daß es hier bald noch mehr Produkte gibt?
Das macht die Suche doch nur noch verwirrender, als es jetzt schon ist.
Der Unterschied zu anderen Portalen wie ciao, dooyoo und anderen ist, dass bei uns auch mehr allgemeine Informationen geboten werden. Und es auch nicht um Preisvergleiche geht.
Die Aufnahmekriterien diskutieren wir.
:-) werner
Vielleicht ist am Gigaset von Siemens ja "nachhaltig", das Siemens daran beteiligt ist, nachhaltig etwas an der Überbevölkerung zu tun... Siemens ist z.B. mit 49% an dem Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co.KG beteiligt. Hier steht's http://de.wikipedia.org/wiki/Krauss-Maffei_Wegmann
Vielleicht müssen wir nur in eine andere Richtung denken ;-) *duckundwech*
Minus und Plus Wertung würden ein Vorzeichen brauchen (intern), oder es kommt dann wieder auf eine Reihe von Symbolen heraus, wo die eine Hälfte als Minus gedeutet wird und die andere als positive Wertung. Das könnte eventuell durch Farben oder andere Symbold am einfachsten gelöst werden.
Da das eine Funktionsänderung betrifft, schlage ich vor, dass wir das in der Testergruppe diskutieren: http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/184289
:-) werner
Dieses ganze "Gemauschele" mit den fragwürdigen Grünwaschpartnershops wie Otto oder Henkel hinterlassen einen dumpfen Beigeschmack.
utopia ist mMn vom Ansatz her nur bedingt grün - können sie auch nicht sein, aufgrund mancher aufgelisteter Partnershops.
aber sie sind auf einem guten Weg - hoffe ich jedenfalls ;-)
Da stellen Firmen 5000 Produkte bei euch ein und wir Utopia-Deppen sollen Imagewerbung für deren Produkte betreiben? Wir sollen beispielsweise sagen, dass wir Prospekthüllen aus PP toll oder supertoll finden. Und wenn man sich die Bewertungen anschaut, so kann man die nur in die Tonne treten, weil das doofes Geschwätz auf Kaffeeklatschniveau ist: "Ich weiß nix, ich kenn nix, aber ich laber mal drüber..." Lasst das sein, das enttarnt euch doch sofort als Werbeplattform für Lohasen.
Aber viele der Produkte haben rein gar nichts zu tun mit Lohas (man erinnere sich an die Definition „Lifestyle of Health and Sustainability“ =Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit)
Ansonsten stimme ich Dir bei.
Kann mir mal einer sagen, was an zwei Spannlaken für 14,99 nachhaltig sein soll??
Vielleicht habt ihr in eurem Team jemand, der in der Lage ist für 7,99 ein Spannlaken von der Anpflanzug der Baumwolle bis zum Verkauf herstellen kann? Bei einem Stundenlohn von 7,99 hat er gerade mal 1 Std. Zeit.
Wer wird bei diesem Artikel ausgebeutet?
So meine ganz persönliche Meinung.
Außerdem vermisse ich die Firma, die vermutlich weltweit einzigartige Frischekosmetik herstellt.
Konnte sie nirgends entdecken. Sehr schade und für mich daher schlecht recherchiert.
Es ist ja das fachliche Wissen nicht so ausgeprägt vorhanden und der Produkt-Guide soll ja genau das ausgleichen.
Ich finde, es ist Sache der Partner-Shops, die auf Utopia vertreten sein wollen.
Wenn sie ernsthaft am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind, dann können die in ihrer Datenbank eine Rubrik führen und nur die Datensätze ausliefern, die den Kriterien entsprechen.
Noch besser fände ich es allerdings, nur Firmen aufzunehmen, die ausschließlich solche Produkte führen.
Das wäre ein echtes Signal und dann gäbe es mit der Auswahl keinerlei Probleme mehr.
Meiner Meinung nach eine starke Konkurrenz für den utopia-Produktguide....
Das schreiben die über sich selbst:
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Über Avocado Store
Wer steht hinter dem Avocado Store?
Wir sind ein junges Hamburger Startup-Unternehmen mit einem kleinen Team aus erfahrenen Programmierern und engagierten Leuten, die nachhaltig produzierten Waren eine größere Bühne bieten wollen. Unser Antrieb ist die Suche nach der besseren Alternative. Deshalb schmeißen wir nicht mit Bio- oder Öko-Worthülsen um uns, sondern fragen uns gemeinsam mit unseren Kunden: Was erwarten wir von einem Produkt und wie könnte man es verbessern?
Warum macht ihr das?
Wir sind davon überzeugt, dass man jedes konventionelle Produkt auch aus nachhaltiger Produktion beziehen kann. Wir finden solche Produkte und führen sie auf Avocado Store zusammen. Auf der einen Seite wird es unseren Kunden damit erstmals möglich die verschiedensten nachhaltigen Waren ohne lange Suche zu beziehen. Auf der anderen Seite geben wir jedem Kunden durch Bewertungsfunktionen eine Stimme und das kommt letztlich allen zu Gute, denn das direkte Feedback spornt Hersteller dazu an ihre Produktion laufend zu verbessern.
Dadurch ebnen wir auch den Weg für weitere nachhaltige Produkte nach den Vorstellungen unserer Kunden. Der Großteil der auf Avocado Store gelisteten Produkte stammt von Einzelhändlern, die auch Ladenlokale in ihren Städten betreiben. Somit stärkt ein Kauf auf Avocado Store auch den Einzelhandel.
Warum soll ich mitmachen?
Einkaufen auf Avocado Store ist intuitiv und einfach. Mit wenigen Klicks lassen sich die Produkte anhand der Nachhaltigkeitskriterien durchsuchen oder entlang der verschiedenen Produktkategorien von A wie Accessoires bis W wie Werkzeuge.
Die Bewertungsfunktion macht es möglich seine Stimme einzubringen und zur Verbesserung der Produkte beizutragen. Deshalb gibt es auf Avocado Store nur Produkte, die den Ansprüchen unserer Kunden an Nachhaltigkeit und Qualität genügen.
Händler können mit nur zwei Klicks ihren eigenen Shop auf Avocado Store anmelden. Unsere intuitive Shopverwaltung macht es selbst Internetneulingen leicht ihre Produkte einzustellen.
Sie haben tolle Produkte? Wir bieten Ihnen einen starken Marktplatz!
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wenig später fragte ich mich: was um alles in der welt soll den das sein???
genausogut kann ich zum DM gehen, mich vors Kosmetikregal stellen und fragen: "So und was jetzt?"
Ich schließe mich den vielen Vorrednern, insbesondere fairskate an:
Die WIRKLICH ENGAGIERTEN und GLAUBWÜRDIGEN FIRMEN werden an den Rand der BEDEUTUNGSLOSIGKEIT GEDRÄNGT.
MIT UTOPIA HAT DAS NICHTS MEHR ZU TUN!!!
Ich würde sagen: nice try - gescheitert - das scheitern erkennen - und ganz schnell wieder raus aus der sackgasse und zurück auf den utopischen weg!
und dann neustart...
1. Wie kann die Redaktion etwas so Unausgegorenes online stellen, was zum Teil massiv gegen Konzept und Philosophie von Utopia verstößt? Die 5.000 Produkte in 189 Kategorien kommen durch Addition der Partnershops zusammen. Keine Vorsortierung, geschweige denn Prüfung durch die Redaktion. Die sollen jetzt die Utopisten machen – bei 5.000 Produkten! Absurd! Die Redaktion beschränkt sich darauf, den Partnern zu vertrauen!
2. Besonders typisches Beispiel für die Absurdität dieser Aktion: Die Kategorie Autos. Im Einkaufsratgeber steht:
„Die wichtigsten Kriterien für einen „nachhaltigen“ Kauf sind: Motor, Treibstoff (Verbrauch, gemessen an der Menge CO2, die pro gefahrenen Kilometer freigesetzt wird) und der Schadstoffausstoß.“ Es gibt aber zu den aufgeführten Autos keinerlei Produktbeschreibung. Informationswert für Utopisten: null.
Stattdessen gibt Utopia-Vorstand Claudia Langer ihre Neutralität auf und bedankt sich bei Volkswagen mit 5 Sternen für den Passat Variant. (Ich will diese Peinlichkeit mal nicht weiter kommentieren!)
Das Utopia-Feigenblatt kommt dann beim Einkaufsratgeber ganz zum Schluss: „Es lohnt sich, über Alternativen nachzudenken: beispielsweise den Zug, den Bus, S- oder U-Bahn zu nehmen.“
Statt mir Produktinformationen zu geben, der Rat, lieber nicht zu kaufen? Veräppeln kann ich mich selber.
3. Die schlimmste Erkenntnis: Utopia ist käuflich! Wer als Partner in den ProductGuide will, muss zahlen. Und an jedem Produkt hängt ein Link zu seinem Shop, bei dem man direkt kaufen kann.
Es ist der traurige Höhepunkt der bisherigen Industrie-Freundlichkeit der Utopia-Redaktion: die netten Artikel über Unternehmen, Förderer und Partner, das Branchen-Barometer zum „Anstupsen“ der Konzerne und jetzt die Verkaufsförderungs-Aktion für die Partner. Bloß keinem wehtun! Es genügt, wenn ein Partner oder Förderer irgendwo ein Feigenblatt für Umwelt und Nachhaltigkeit vorweisen kann. Der restliche Körper kann gern faulig und alles andere als verbraucherfreundlich sein, nicht wahr BP, Telekom, Osram, Otto, und wie sie alle heißen.
Ich hatte gehofft, dass die Utopisten eine kraftvolle Stimme bekommen und etwas bewegen können. Diese Hoffnung ist jetzt endgültig gestorben! Bittere Erkenntnis.
wenn wir sprechen wollen, koennen wir das. auch
ohne eine AG....
uns fehlt nur der Mut, das zu tun.
warum sollte uns der Mut fehlen?
Es gibt doch genug, die den ProductGuide laut und deutlich kritisieren.
@Martin
" Die schlimmste Erkenntnis: Utopia ist käuflich! Wer als Partner in den ProductGuide will, muss zahlen. Und an jedem Produkt hängt ein Link zu seinem Shop, bei dem man direkt kaufen kann."
Deinen anderen Kritikpunkten schließe ich mich voll an.
Daß Utopia durch Kauf über den ProductGuide Prozente bekommt finde ich nicht so verwerflich.
Hast Du eine bessere Idee, wie sich Utopia finanzieren könnte?
Wie sieht denn die finanzielle Seite von Utopia aus? Utopia AG? Utopia Stiftung? Warum lässt uns Utopia über die Finanzen im Dunkeln? Warum vernebeln sie, statt ehrlich darzustellen? Ist Utopia unabhängig? Warum ist Utopia so Politik- und Industrie- statt verbraucherfreundlich? Klientelpolitik? Bloß keinem wehtun?
Bevor uns Utopia keinen reinen Wein einschenkt, kann ich auch keine Vorschläge machen.
Ich darf mich hier auch den anderen Kommentaren anschließen.
Utopia geht hier den Weg von Ecoworld, Ökotest und allen anderen welche die "grüne Bewegung" ohne Rücksicht auf Verluste kommerzialisieren.
Tschüss Utopia!
Nicht aufgeben!!
Ich bleibe hier, alleine wegen dieser Moeglichkeit, auf solch einer Seite diskutieren zu duerfen!!!
Und die Community hier will ich nicht mehr missen- die Utopistentreffen sind einmalig !!!!
:)