Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Dem Hype ein Schnäppchen schlagen

Jetzt das alte iPhone sichern!

Wir sind schon ganz aufgeregt! Endlich ist es soweit, das iPhone 4 kommt auf den Gebraucht-Handy-Markt!


Das iPhone, das Spielzeug, das keiner wirklich braucht und doch fast jeder haben will, stürzt den Utopisten ins Nirwana zwischen Haben-wollen und No-go. Grüne Apps unterstützen den nachhaltigen Alltag. Das iPhone selbst machen sie aber leider auch nicht umweltverträglicher. Man hört von unfairen Arbeitsbedingungen, Umweltskandalen bei der Verarbeitung, mangelnder Recyclingfähigkeit, geplantem Verfallsdatum der Produkte: Dieser Apfel ist höchstens giftgrün, oder? Aber was tun, bis (wir bleiben optimistisch) sich bei Apple etwas ändert?

Neben nützlichen allgemeinen Tipps zum Handy- oder Smartphonekauf hätten wir da einen Kompromiss anzubieten. Kaufen Sie sich doch an Stelle des neu erscheinenden Modells ein altes, bestimmt genauso faszinierendes, gebrauchtes iPhone 3 oder 4. Die Vorgängermodelle auf dem Gebrauchtmarkt bestechen durch eine deutlich bessere Ökobilanz: De facto ist der Kauf gebrauchter Geräte erste Wahl, wenn es um die Verwertung von Elektronik geht. Es werden keine neuen Schadstoffe und CO2 durch die Produktion freigesetzt und durch die verlängerte Lebensdauer wird das Müllproblem zumindest gebremst.

Ein zweiter unschlagbarer Vorteil: Sie sind viel viel günstiger. Denn der ökologisch gesehen tragische Run auf das neue Modell verursacht natürlich eine Angebotswelle bei den Altgeräten. Zumindest also ein Vorteil für den utopistischen Geldbeutel. Allein in den USA wollen laut Media-Agentur InMobi 41 Prozent der Smartphone-User auf das neue iPhone umsteigen. In Deutschland rechnet Ebay mit einem Plus um die 70 Prozent bei Vorläufermodellen wie dem iPhone 4. Schnäppchenjäger haben laut Pressemitteilung einige Wochen nach Start des neuen Modells die besten Sparmöglichkeiten.

Gebrauchte iPhones finden Sie zum Beispiel bei Ebay. Mit Vertrag gibt es geprüfte Gebrauchtgeräte auch bei der Telekom.

 

 "The Story of Electronics": für die Mülltonne designed



Thema: Teilen, Tauschen & Leihen, Stand: 04.10.2011 von

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    schrieb am 07.10.2011 um 12:49
    Hallo, ich muss sagen alles hat seine Vorzüge. Im geschäftlichen Bereich mag ein Smartphone ganz nett. Man kann seine Mails checken ohne einen Laptop inkl. VPN etc. nutzen müssen, was wiederrum extrem sperrig ist. Andererseits bervorzuge ich privat ganz klar kein Smartphone sondern eher das klassische Mobiltelefon. 1. hält es wesentlich mehr aus, vorallem im Alltag und es ist wesentlich günstiger. Ich nenne noch ein altes Nokia 3210 mein eigen und habe dort immer noch den ersten Akku drin, der 7 Tage Stb ohne weiteres einhält. Aber das wichtigste ist, ich habe damit noch Empfang, wo das Smartphone schon lang den Geist aufgegeben hat.
    Also kann man die folgenden Punkte gegenüberstellen
    Privatbereich:Alltagstauglich - Geschäftsbereich:Multifunktional

    Das IPhone ist ein Hype der seine Energie aus Steve Jobs gezogen hat. Der verstorbene Visionär hat alles in sich in perfektion vereint, was ein Produktdesigner, Marketingchef und Salesman haben sollte. Seine Nachfolger werden es extrem schwer, die Innovationswelle am Leben zu halten, denn der Alles-in-Einem wird zu vielen einzelnen Personen mit den typischen Kommunikationsproblemen. Kruz gesagt, die Tage des Iphone sind zählbar.

    -> Kommentar mag tatsächlich nicht zum Thema passen.

    Grüße mehr weniger
  • gelöscht am 19.10.2011 um 10:44 von swen.scholven
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 05.10.2011 um 09:24
    Hallo,

    also gleich mit so einer Keule gegen Smartphone-Nutzer einuhauen, dass sie überflüssiges Zeug nutzen (nur, weil sie es haben WOLLEN), ist ja nicht so nett. Einen PDA mit dem Telefon zu kreuzen (nichts anderes ist ein Smartphone) ist doch genial. Das in besonders schöner Verpackung und extrem nutzerfreundlichem Design des Betriebssystems ist allemal besser, als in hässlicher Verpackung und unbenutzbarem OS.
    Sicherlich muss sich jeder Handynutzer den Vorwurf gefallen lassen, dass sein Telefon unter bedenkenswerten Umständen zustande kam. Bedenkenswert für Arbeiter und Umwelt.

    Die Lösung kann aber nicht der Gebrauchtmarkt sein. Denn wenn ein potenzieller Gebraucht-Handy-Verkäufer sein Gerät nicht los wird, wird er beim nächsten Mal sein Handy länger nutzen, und sich beim übernächsten Mal vielleicht überlegen, ein Gerät mit geringerem Wertverlust zu kaufen. SO würde ein Schuh draus werden. Ist aber utopisch, das weiß ich.
    Eines ist sicher: Jedem Aufkauf eines gebrauchten Gerätes folgt ein Neukauf beim Verkäufer.

    Und noch etwas zu Bedenken:
    Die Geräte werden bei fast allen Nutzern automatisch auf die neueste Betriebssystemversion upgedatet.
    Das macht aber von mal zu mal das Gerät langsamer. Außerdem funktionieren die Knöpfe immer schlechter
    (eingebaute Haltbarkeitsdauer).

    Ich spreche hier aus mehrmaliger eigener leidvoller Eefahrung.

    Das Beste wäre, man könnte sich ein iPhone1 mit Ur-iOS oder ein iPhone3 / 3Gs mit dem jeweiligen
    ursprungs-iOS kaufen. Aber es sollte nur wenig benutzt worden sein, dass die Knöpfe und Kontakte noch lange halten...
    Das wäre zumindest fürs Portomonaie das Sinnvollste.
    Aber man ist damit automatisch von den neuesten Programmen (Apps) abgeschnitten, die oft und immer öfter das jeweils aktuellste iOS voraussetzen (nicht immer aus Notwendigkeit)

    trude

    PS
    Trotz (oder WEGEN??!!) eines unüberschaubar großen Gebraucht-PKW-Marktes werden jährlich immer mehr neue Autos gebaut und gekauft. mehr weniger
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    schrieb am 04.10.2011 um 22:24
    Dazu passend die Sendung in Frontal21 zu den Arbeitsbedingungen bei Apple von heute:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1456764/Hightech-f%C3%BCr-Niedriglohn

    gebrauchte Handys gibt es z.B. bei www.rebuy.de
    Da hab ich mein Samsung Wave gekauft. Sehr zu empfehlen :)
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