Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Bio-Verbände stellen sich gegen Rechts

Damit Bio nicht braun wird


„Umweltschutz ist nicht grün!“ So plakativ formulierte es das rechtsextreme Blatt Umwelt & Aktiv in seiner Erstausgabe 2007. Tragischerweise ist dieser Einfall braunen Gedankenguts in den Umweltsektor mitnichten ein Phänomen der Gegenwart. Geschichtlich sind die Ursprünge vieler ökologischer Bewegungen genau so oder sogar mehr von rechten als von linken Strömungen geprägt. Wie geht die Branche damit um? Was sind die Konsequenzen für den Verbraucher? Wir geben einen Überblick.

Bioland, Demeter & Naturland: Aktiv gegen Rechts

Im Juni 2012 veröffentlichte der BÖLW, in dem die nahmhaften Bio-Verbände organisiert sind, eine Resolution mit dem Titel „Bio-Branche gegen Rechtsradikalismus“. Darin verurteilten sie insbesondere den Missbrauch des Öko-Prinzips für rechtsradikale Ideologien. Wir wollten genauer wissen, ob auf die Worte auch Taten folgen, und haben an die drei größten Verbände Bioland, Demeter und Naturland geschrieben. Unsere spezifische Frage: Würden Sie einen Produzenten wegen seiner politischen Gesinnung aus Ihrem Verband ausschließen oder gar nicht erst aufnehmen?“

Unisono erreichte uns die entschiedene Antwort: Ja. Sowohl Gerald Wehde von Bioland als auch Renée Herrnkind von Demeter betonen, dass ihre jeweiligen Verbände kein neutraler Erzeugerverband, sondern eine „Wertegemeinschaft“ sind. Bei allen drei Verbänden wird momentan eine Satzungsänderung angestrebt, die den Ausschluss radikaler Elemente (aus jeglicher politischen Richtung) auch förmlich in den Richtlinien festsetzt. Herrenkind meint dazu: „Bei uns zählt nicht nur das Produkt, auch die Gedanken und Einstellung, mit denen die Arbeit getan wird, ist uns wichtig.“ Bei Naturland ist man derselben Meinung. Geschäftsführer Steffen Reese erklärt ergänzend: „Wir sind nicht ein reines Zertifizierungs-Siegel wie das EU-Bio-Siegel, bei dem ein fachlicher Minimum-Katalog abgehakt werden muss. Als gemeinnütziger Verband haben wir das Recht und nehmen uns die Freiheit, Betriebe gar nicht erst aufzunehmen oder auszuschließen, die die Gemeinschaft beschädigen. Diesen Tatbestand erachten wir bei Rechtsradikalismus für erfüllt und handeln konsequent.“

Ein anderer Blickwinkel: Biopark duldet rechte Bio-Bauern

Anders sieht es der Verband Biopark. Dort sind nachweislich einige rechte Bio-Bauern gelistet. Geschäftsführerin Delia Micklich erklärt in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom April 2012: „Ich kann ja keine politische Grundhaltung zertifizieren, ich kann nur ökologische Anbaumethoden zertifizieren.“ Die NPD sei schließlich eine anerkannte Partei, es gäbe keine Grundlage, NPD-Mitglieder auszuschließen, solange die Partei selbst nicht verboten sei. Von Wertegemeinschaft kann hier also leider keine Rede sein.

Das Biopark-Argument der Ideologiefreiheit mag demokratisch klingen, doch gibt hier mehr der fehlende Mut zu Standpunkten als die Toleranz den Ton an. Unsere Öko-Lebensphilosophie hat nämlich nichts mit Rechtsextremismus zu tun, so sehr uns dies manche glauben machen wollen. Bio-Konsumenten wollen keine Kartoffeln, die nicht nur aus brauner Erde, sondern auch aus braunen Köpfen kommen. Dabei kann man dem Verbraucher nicht einfach so unter dem Deckmantel der Liberalität den gesamten Informationsaufwand zuschieben. Sollen wir neben Zutaten, Regionalität und Saisonalität jetzt auch noch bei jedem einzelnen Produkt die politische Gesinnung recherchieren? Hier sind die Verbände als Bindeglied zwischen Konsumenten, Produzenten und der Politik gefragt. Bioland, Naturland und Demeter machen es vor – man kann nur hoffen, dass bald auch der Rest der Branche ihrem Exempel folgt.

Auf Seite 2 erfahren Sie mehr über geschichtliche Hintergründe der Verbindung von Ökologie und Rechtsextremismus sowie über den aktuellen Stand der Dinge.

Stand: 22.08.2012 von

Kommentare (154)   abonnieren

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    schrieb am 22.08.2012 um 10:54
    Hier findet man Argumente gegen den grün-braunen Mischmasch:

    http://www.utopia.de/blog/randolph-carters-blog/naturschutz-gegen-rechtsextremismus-eine
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    schrieb am 23.08.2012 um 10:46
    Der Süddeutsche-Artikel, in dem Biopark interviewt wurde, ist vor der Resolution gegen Rechtsextremismus des BÖLW entstanden. Biopark ist über die BVÖL Mitglied des BÖLW und unterstützt die Resolution. Das hat sich also deutlich weiterentwickelt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Biopark anscheinend nicht mehr befragt. Ein bisschen mehr Sorgfalt wäre angebracht, um die zusammenhänge richtig darzustellen. In Hinsicht auf die Schwierigkeit, Rechte aus den Verbandreihen auszuschließen wird im SZ-Artikel eindeutig Bezug genommen auf Mitglieder rechtsstaatlich tolerierter Organisationen (zB NPD).
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    schrieb am 23.08.2012 um 10:56
    Spricht unser Artikel denn nicht auch genau diese Schwierigkeit an? Das mit der NPD steht doch im Zitat. Dass Biopark die Resolution unterstützt, aber offensichtlich nicht öffentlichkeitswirksam gegen Rechts in seinen eigenen Reihen vorgegangen ist, unterstreicht zusätzlich, dass die Resolution allein nicht genügt.
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    schrieb am 23.08.2012 um 11:00
    Sollte Biopark die offensichtlich angestrebte Satzungsänderung beschließen und die betroffenen Betriebe ausschließen, werden wir das natürlich im Artikel vermerken
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    schrieb am 23.08.2012 um 15:34
    Hallo Herr Reichel,
    habe Sie denn Biopark im ZUge Ihrer Recherche angesprochen? Oder nur den SZ_Artikel zitiert? Da vergelichen Sie nämlich wirklich Äpfel mit Birnen. Der Artikel erschien im April, die verbände haben sich im Mai zum Thema ausgetauscht. Danach war die Sensibilität für das Thema eine ganz andere...
    Gut übrigens, dass Sie auf das Thema aufmerksam machen.
    Der BÖLW erarbeitet übrigens gerade eine Klausel für die Verbände, die in den Satzungen genutzt werden können. Die richtet sich gegen Extremismus im Allgemeinen, nicht nur gegen Rechts.
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    schrieb am 23.08.2012 um 12:54
    Was mich wieder einmal stört, ist der Reflex, sich von "radikalen Strömungen, gleich welcher Couleur" zu distanzieren. Dieses "In-einen-Topf-Werfen" von Rechts und Links ist einer der ideologischen Webfehler unserer Demokratie. So geraten immer wieder Linke (Radikale?) ins Visier, sobald sie sich gegen die menschenverachtenden Handlungsweisen der Rechten zur Wehr setzen. Sogar dann, wenn sie sich für Opfer rechter Gewalt einsetzen. Linken in diesem Land zu unterstellen, sie stünden auf einer Stufe mit dem rechten Mob ist falsch und fatal für die politische Kultur in diesem Land.
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    schrieb am 23.08.2012 um 13:35
    Es tut mir leid Herr Reichel, ihre Motivation mag ehrenwert sein ABER ich kann diese medial hochgekochte Nazi-Thematik nicht mehr hören und sehen. Wer mal für 5 Minuten nachdenkt wird sich einen Reim darauf machen warum ausgerechnet in Zeiten einer immer akuter werdenden Wohlstandskrise in diesem Land Ängste vor Rechts geschürt werden. Ich persönlich bin mir sicher dass wir kein rechtes Problem haben und ich habe diese Gehirnwäsche satt die ich seit Schulzeiten in diesem Land über mich ergehen lassen muss.
    Jetzt soll ich auch noch im Bio-Laden aufpassen dass ich nicht nazifiziert werde, geht's noch?
    Wenn ich persönlich mit Rechten konfrontiert wurde oder werde reagiere ich entsprechend.
    Meine Bitte an Sie, investieren sie ihre Zeit in sinnvollere Themen!
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    schrieb am 23.08.2012 um 13:45
    Hallo keltische Seele - du schreibst du bist dir sicher dass wir kein rechtes Problem haben. Hallo? Schon mal von der Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund gehört, auf deren Konto etliche Morde gehen? Oder von deutschen Polizisten, die Mitglied im Ku Klux Klan sind? http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/baden-wuerttemberg-polizei-kukluxklan

    Das hat jetzt wiederum nix direkt mit Bio-Bauern zu tun, aber bei deiner Verharmlosung der rechten Szene hab ich mich doch mal zum Einschreiten genötigt gefühlt.

    Steht doch übrigens auch im Artikel drin, dass sich Bioland, Naturland und Demeter klar gegen rechts stellen. Das werden sie nicht aus jux und dollerei tun. Und als Kunde von denen finde ichs übrigens auch super, dass sie das tun. Was hat das mit Gehirnwäsche zu tun?
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:13
    Ein gutes Beispiel, in nahezu jedem rechten Skandal haben staatliche Organe eine Rolle.
    DAS ist das eigentlich Interessante!
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:09
    Also wenn man eine Sache unseren Politikern und unseren Medien nicht vorewerfen kann, dann daß Nazi-thematik hochgekocht wird...
    Eher im Gegenteil.
    Ich finde es jedenfalls gut, daß das thematisiert wird.
    Aber schon klar, man kanns nicht jedem recht machen, einfach weglesen, wenns stört.
    Mich stört auch vieles.
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:48
    "Kein rechtes Problem"? Dein Kommentar zeigt mir, dass offenbar die Zusammenhänge noch nicht genug thematisiert wurden. Vielleicht magst du mal mit Betroffenen diskriminierten und geprügelten sprechen. Aber es ist ja nicht erst die offene Gewalt ein Problem. Sondern schon das Wegschauen und Runterreden von menschenverachtenden Ideologien und Ressentiments im Alltag, die tiefverwurzelt und vernetzt sind. Gerade diese Scheuklappen-Mentalität ist eines der Probleme. Mensch mag kritisieren wie das Thema aufbereitet wird. Von Medien. Von Politikern. Von Betroffenen-Organisationen. Aber dagegen hilft nur mitreden statt weglaufen.

    Solidarität und Zivilcourage im Alltag, bevor etwas passiert, sind wichtiger denn je in einer wahnsinnig auf Wettbewerb gerichteten Gesellschaft in der es vor allem um den eigenen Vorteil geht: Das billigste Schnitzel, das teuertse iPhone. Hauptsache ich und das sofort. Was außerhalb der Landesgrenzen (oder Gartengrenze) passiert interessiert nicht. Und was innerhalb passiert eigentlich auch nicht. Oder so ähnlich. So ähnlich argumentieren die Rechten übrigens auch. Nur verfolgen sie damit andere Ziele. Und das sollte schon mal aufgedeckt werden.

    CelticSoul, ich möchte dir diesen Thread empfehlen, der eine Schriftenreihe vorgestellt wird, die sehr genau beschreibt wie systematisch Rechtsextremisten Umweltschutz und ökologischen Landbau verbinden und ausgestalten, Diskussion inklusive: http://www.utopia.de/gruppen/gegen-nazis-281/diskussion/schriftenreihe-braune-oekologen-199439

    NACHTRAG: Aus der Einleitung der Autorinnen:

    "[...] Der Schutz der Umwelt ist aus unserer Sicht untrennbar mit der Frage von
    Menschenrechten und Gerechtigkeit verbunden. Ökologie lässt sich nicht gegen
    Demokratie oder Menschenrechte aufrechnen. Wir gehen gemeinsam von einem
    Menschenbild aus, das nicht biologistisch argumentiert und sich nicht einem
    unabwendbaren Eingebundensein des Menschen in die Abläufe der Natur unterwirft.

    Nach unserem Verständnis ist der Mensch zur Freiheit berufen und zum
    solidarischen Miteinander befähigt. Mit Vernunft begabt prägen ihn Sozialisationserfahrungen, und in seinen Entscheidungen ist er eben gerade nicht durch angebliche «natürliche» Vorgaben determiniert.

    Ein völkisch geprägter Biologismus ist mit der Würde, die einem
    jeden Menschen zukommt, nicht vereinbar. Weil jeder Mensch mit dieser Würde
    begabt ist, wird die Verantwortung der Menschen gegenüber der Natur damit
    nicht geringer; die Menschen sind gerade aufgrund ihrer Entscheidungsfreiheit
    und Entscheidungsfähigkeit gefordert, ihre Umwelt im Sinn der Erhaltung und
    der Nachhaltigkeit für zukünftige Generationen zu gestalten.[...]"
    --------

    Zum Artikel: Auch zum Thema "Rudolph Steiner" haben wir in diesem Thread schon leidenschaftlich diskutiert. Diese Kontroverse kommt in dem Artikel etwas zu kurz, finde ich. Der Link auf Wikipedia wird dem vielleicht nicht ganz gerecht.
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:04
    Also ich finde es schon befremdlich, wenn man z.B. in seinem Bioladen des Vertrauens plötzlich Zeitschriften wie die Umwelt & Aktiv vorfindet, denn die Gefahr daran ist ja die, dass nicht jeder sofort erkennen kann, dass es sich um rechtsextremes Gedankengut handelt, was darin über den Umweg des Umweltschutzes in die Köpfe und Meinungen sickern kann (das weiß ich aus eigener Erfahrung). Es ist ein klassisches Verrücken von derlei menschenverachtenden Ideologien in Richtung Mitte der Gesellschaft, was hier betrieben wird. Aktuelle Themen zu besetzen (ein anderes Beispiel ist die Kapitalismuskritik), um Meinungsgenossen zu rekrutieren und somit den Sympathisantenkreis zu erweitern, ist die politische Intension dieser Sache.
    Sicherlich, übertreiben sollte man es nicht, das "Überall-die-bösen-Nazis-wittern" ist hier m.E. aber nicht gegeben, hier ist die Sache durchaus akut. Das weiß jeder, der sich mal mit der Umwelt & Aktiv auseinandergesetzt hat. Da werden gezielt an Esoterik, Selbst- und Gesellschaftentwicklung sowie Umweltschuz interessierte Menschen angesprochen und ideologisch mit ins Boot geholt - und das Boot fährt in Richtung Blut und Boden!
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    schrieb am 07.10.2012 um 23:36
    au wei, und genau das merkt man nur, wenn man wirklich gut breit informiert ist und selbstständig mitdenkt. Die Masse, auch links, rennt ihren Gurus hinterher ohne groß nachzudenken, und was celticsoul sagt: "Jetzt soll ich auch noch im Bio-Laden aufpassen dass ich nicht nazifiziert werde, geht's noch?" find ich da mitnichten, denn Umprogrammierung läuft doch so geschickt.

    Allerdings könnten sich ja Leute finden, die nach Methode "Spezies Rechts: Artenliste" die ganzen Rechtsaktivitäten zusammensammeln und ins Netz stellen, etwas einheitlicher, sodass nicht kleckerweise mal hier und da Informatiönchen auftauchen.?? Oder gibt es das irgentwo?
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    schrieb am 23.08.2012 um 14:37
    Zum Thema auch lesenswert finde ich folgenden Gruppenbeitrag und Diskussion dazu www.utopia.de/gruppen/gegen-nazis-281/diskussion/schriftenreihe-braune-oekologen-199439
  • gelöscht am 23.08.2012 um 15:34 von joyce.moewius
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 23.08.2012 um 16:04
    Liebe Diskutanten!
    Da ich eine ziemlich lange Zeit DDR-Erfahrungen machen musste, möchte ich etwas zum Thema "Kampf gegen Rechts" anmerken:
    In der DDR war es üblich, dass egal bei welchem Thema, egal in welcher Branche, egal bei welcher Doktorarbeit usw. Bekenntnisse zum Sieg des Proletariats über den Kapitalismus, zum Kampf gegen den Faschismus (also gegen Rechts) und über die "hervorragende" Parteiführung abzulegen hatte. Ständig wurde man daran erinnert. Vielleicht kennt jemand noch die omnipräsenten Losungen an Hauswänden usw.
    Wenn das funktioniert hätte, hätte es nach der Wende keinen einzigen Neu-Nazi geben dürfen.
    Das Ergebnis ist wohl bekannt, dass eher im Durchschnitt mehr davon da waren. Es könnte also auch daran liegen, dass dieses ständige Draufhauen und Bashing zu genau entgegen gesetzten Reaktionen führt. Nämlich dass sich Leute fragen, warum das passiert und warum das ständig passiert.
    Ich habe mal gedacht, dass mit der Wende wieder Recht (z.B. Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit lt. Grundgesetz) gilt und keine staatsgetragene politische Ideologisierung und Menschen (egal welcher Gesinnung) an ihren Grundrechten gehindert werden.
    Man muss sich langfristig (nicht nur 100 Jahre) politische Entwicklung wie ein Pendel vorstellen. Dieses schwankt hin und her. Je mehr versucht wird den Ausschlag nach Rinks zu bringen, um so mehr schlägt es irgendwann zurück nach Lechts!
    Denkt mal darüber nach, ob Ihr Euch so politisch vereinnahmen lassen wollt und für wen.

    Und die "NSU" ist für mich eine Verbrecherbande, aber keine politische Vereinigung. Das hätte man gern.
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    schrieb am 23.08.2012 um 18:24
    Hallo lieber Diskutant,
    du verwechselst den "Staat" mit dem Bürger bzw mit (privaten) Vereinigungen von Bürgern. Während im öffentlichen Raum z.B. das Demonstrations- und Versammlungsrecht gilt und der Staat sogar die Aufgabe hat, dieses Recht zu schützen, gilt ähnliches nicht für meine Wohnung, auch nicht für irgendeinen Verband oder Verein. Es ist auch trotz "Meinungsfreiheit" niemand verpfichtet sich täglich diverse Meinungen diverser Deppen reinzuziehen, bzw seine recourcen dafür zu verbraten, daß andere ihre Süppchen kochen.
    Merkwürdig finde ich, daß dieses Meinungsfreiheitsgerede immer losgeht, wenn linksorientierte sich von braunen Socken abgrenzen wollen. Was ist aber z.B.mit der katholischen Kirche und "deren" Einrichtungen (Krankenhäuser, Kindergärten usw). Wer geschieden ist, darf dort nicht arbeiten, soweit ich informiert bin. Das find ich schon eher bedenklich, zumal diese Einrichtungen staatlich subventioniert werden, also -anders als hier die Bio-Verbände- mit dem Staat eng verwoben sind.
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    schrieb am 23.08.2012 um 16:38
    Also die Bananen sind ja lustig :D
    Da fällt mir doch die FDÄ ein: http://www.youtube.com/watch?v=_z3VPIjUdkY

    Aber im Ernst. Wenn man so utopisch sein will und politische Gesinnung, die man ablehnt, so auch nicht unterstützen will, ist das eine gute Sache. Seit ich einen bestimmten Kollegen kennen gelernt habe, dessen Vater einen Biohof hat, ist meine allgemeines Bild von Biobauern ein wenig schlechter geworden, wegen vielen rechtsradikalen Äußerungen..
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    schrieb am 23.08.2012 um 20:07
    " ist meine allgemeines Bild von Biobauern ein wenig schlechter geworden, wegen vielen rechtsradikalen Äußerungen"
    Bitte nicht verallgemeinern udn auf andere Biobauern übertragen.
    Ich denke, es gibt auch sehr viele konservative Landwirte mit einer solchen Einstellung und natürlich nicht nur LW.
    Und als Biobauer wird man ja nicht automatisch ein besserer Mensch ;-)

    Ich habe sehr viel Kontakt zu Bio-Betrieben, weil wir auch mit Bio-Produkten handeln und ich kann nicht sagen, daß solche Äußerungen typisch sind.
    Auf der anderen Seite ist mir völlig klar, daß niemand seine Einstellung immer offen ausspricht.
    Die Dunkelziffer ist vermutlich über alle Branchen und alle Bevölkerungsgruppen erschreckend hoch...
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    schrieb am 24.08.2012 um 14:32
    Ich hatte ohne recht drüber nachzudenken dieses naive Bild, Biobauern hätten _immer_ das Ideal, was Gutes für die Menschen und die Umwelt zu tun. Ich hoffe manche haben's :) Aber ich kann's niemand übel nehmen, wenn er einfach nur seine Arbeit macht.
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    schrieb am 23.08.2012 um 18:52
    Hallo,
    wir (von der Öko Druckerei Uhl-Media) hatten ebenfalls mit Umwelt und Aktiv zu tun.

    Kurz hierzu: Als Druckerei produzierten wir die Broschüre für 2 Ausgaben im Irrglauben, dass es sich hierbei um eine Umweltschutz-Broschüre zu den Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ökologie und ähnliches handeln würde. Erst nach genauerem Hinsehen und einer Online-Recherche ist uns der wahre Sinngehalt der Zeitung bewusst geworden! Die braune Täuschung ist hier zumindest kurzfristig gelungen. Ich (als Geschäftsführer von Uhl-Media) informierte daraufhin in unserem Newsletter über den Zusammenhang, warnte Kollegenbetriebe und lehnte den Druckauftrag weitere Broschüren definitiv ab.

    Wer näheres - speziell auch zu den unerwartet hohen Resonanzen in alle (!) Richtungen - wissen will:
    http://offsetdrucker.net/offtopic/4271-uhl-media-lehnt-braun-gruenen-druckauftrag-ab/#post20600
    oder auch unter facebook:
    http://www.facebook.com/pages/Uhl-Media-GmbH-Die-umweltfreundliche-Qualitatsdruckerei/152037588161458

    Eure Meinung hierzu würde mich ebenfalls sehr interessieren: ist es als Druckerei nun sinnvoll / nötig / egal einen solchen Auftrag nicht zu produzieren? Ich persönlich bin der Meinung, dass man auch als Produzent eine Grundhaltung bewahren muss.

    Andreas Uhl (i. V. der gesamten Uhl-Media GmbH)
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    schrieb am 23.08.2012 um 18:59
    Ich finde Sie haben hier richtig reagiert und Ihre Handlungsmöglichkeiten gut ausgenutzt. Denn so wird menschenverachtendes Gedankengut - zumindest nicht über Sie und hoffentlich auch nicht über Ihre Kollegen - verbreitet. Außerdem stellen Sie sich einer öffentlichen Diskussion, das finde ich konsequent und ehrlich. Sie lassen also Raum für Widerspruch, beziehen aber gleichzeitig klare Position. Das ist ein konstruktiver Weg. Weiter so!
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    schrieb am 27.08.2012 um 22:00
    . . . menschenverachtendes Gedankengut . . .
    Vordenker von sogenannten Ideologien kennen wir zumindest in den Auswirkungen genug - dennoch rennen Menschen mit Blindheit geschlagen wie Kälber ihren Schlächtern nach.
    Zudem - Verachtung und Gewalt gibt es in vielen Formen. Es ist nicht das Privileg einer einzelnen Richtung oder Gruppierung.
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    gelöscht am 28.08.2012 um 08:08 von anno
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 23.08.2012 um 20:04
    Ganz klar richtig und mutig gehandelt!
    Ich würde auch ablehnen, einen Web-Auftrag für eine braune Institution anzunehmen.
    Auf der anderen Seite könnte es mir genauso passieren, daß ich das nicht sofort merke.
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    schrieb am 27.08.2012 um 22:04
    . . . Ich würde auch . . .
    würde ohne Würde - die Masse macht´s, erklärte mir ein Marketing-Manager -
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    schrieb am 24.08.2012 um 10:17
    Hallo Herr Uhl,
    ich persönlich bin in meiner "Rechts"-Ablehnung auch etwas zurückhaltender, als es der Artikel ausdrückt. Mich treibt genau die gleiche Frage um, wie sie und einige andere Kommentierende sie hier äußern: Tue ich wirklich etwas Gutes, wenn ich einer bestimmten politischen Gesinnung die Mündigkeit abspreche? Wie weit ist dann noch der Schritt zum Lynchmob mit Fackel und Mistgabel?

    Meine Antwort ist genau die ihrige: Egal ob Journalist, Produzent, Geschäftsmann, Unternehmer oder sogar Sportler. Als Bürger einer Demokratie bin ich in der Pflicht, neben einer grundrechtwahrenden Toleranz auch meinen eigenen Standpunkt zu bewahren. Ich kann nicht, will nicht und darf auch nicht einem "Nazi" den Tod wünschen. Und genau so wenig kann ich das von der Wirtschaft gerne und oft beschworene Liberalitätscredo akzeptieren, wonach Geld keine politische Gesinnung kennt und es meine oberste Pflicht als marktwirtschaftliches Element ist, meinen Nutzen zu maximieren. Ich meine, nur wer nach eigenen Idealen und Standpunkten handelt, bleibt ein voller Mensch, auch in der Wirtschaft. Man darf seine Überzeug nicht hinter der Kasse verstecken, damit tut man sich und seiner Umwelt Unrecht.

    Ich finde, Sie haben richtig gehandelt und applaudiere Ihrer Courage!
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    schrieb am 24.08.2012 um 15:25
    So sehr mir die ganze rechte Mischpoke auch zuwider ist - ich habe auch manchmal Bauchschmerzen, wenn jemand seiner Gesinnung wegen aus bestimmten Bereichen ausgeschlossen werden soll, so wie hier oder z.B. letztens bei der Ruderin bei der Olympiade: Kann man jemanden belangen oder gängeln, weil er/sie mit einem Rechtsradikalen befreundet ist...?

    Man MUSS sich damit auseinandersetzen, denke ich, und sehr genau überlegen, was man tut, wenn man nicht Gefahr laufen will, unmerklich die gleichen Fascho-Methoden anzuwenden, die man eigentlich bekämpfen will.

    ABER da gibt ein Argument, was in der Diskussion oft vergessen wird: Alle rechten und faschistischen Ideologien beruhen auf der Ungleichbehandlung aufgrund von - oft einfach willkürlich festgelegten - Merkmalen, also auf ganz bewusster Ungerechtigkeit, und stellen sich damit von vornherein bewusst außerhalb jeder demokratischen Ordnung!

    Solch eine "rechte" Einstellung ist daher für mich keine "Politikrichtung", sondern schlicht ein Verbrechen.
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    schrieb am 23.08.2012 um 20:25
    Den gesamten Uhl-Media - Mitarbeitern ein großes DANKESCHÖN!
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    schrieb am 23.08.2012 um 20:34
    von mir auch danke - Menschen mit Gewissen und Haltung. Super!
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    schrieb am 23.08.2012 um 21:57
    An die Autoren: Aus welchem Grunde fokussieren sie den rechten Extremismus? Lt. statistischem Jahrbuch sind politisch motivierte Straftaten im rechten wie im linken Feld gleich hoch. Den politischen Extremismus von Ausländern wollen sie ebenfalls nicht betrachten. Warum? Weil diese keine Bioprodukte produzieren oder vertreiben, oder weil es besser in ihre privates Weltbild passt?
    Jede Partei, die in einem Landtag oder im BT vertreten ist, wurde auf das GG vereidigt. Vor dem Hintergrund sind ihre Aussagen und die einiger Kommentatoren über die NPD allein subjektiv. Diese persönliche Haltung als Diktum zu postulieren bringt sie in die Nähe von Diktaturen wie der in der DDR (links) und dem Nationalsozialismus (rechts). Den von der linken Antifa skandierten Slogan: Deutschland verrecke! habe ich noch im Ohr. M.E. wird damit der Boden des GG verlassen, oder was meinen sie?
    Und: nein, bevor hier die - hoffentlich nur verbalen - Messer gewetzt werden – ich bin kein Nazi und lasse mich auch von niemandem als solchen beleidigen. Ich habe die letzten Jahre grün gewählt.
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    schrieb am 23.08.2012 um 23:01
    Ich betrachte unsere von außen erzwungene Entnazifizierung durchaus als Geschenk, da der in vielen anderen Ländern grassierende Nationalismus oft weit über ein gesundes Selbstbewusstsein hinausgeht und für rücksichtslose Politik auf Kosten anderer Länder mit genutzt wird.
    Allerdings nimmt der Antifaschismus in meinen Augen teilweise etwas übertriebene Ausmaße an, wenn wie in diesem Fall eine wirtschaftliche Kooperation von Anbauverbänden mit Bauern, die ohne Verbindung zu dieser Kooperation eine (freilich sehr fragwürdige) politische Ausrichtung haben.
    Ich kann die Einstellung der konsequenteren Verbände gut nachvollziehen, faschistische Parteimitglieder nicht zu akzeptieren und heiße das auch durchaus gut.
    Bevor ich mich aber dazu vereinnehmen lasse, in einer anderen Handlungsweise einen Skandal zu sehen, würde ich mich erst einmal aktuelleren Problemen zuwenden, als ein paar minderbemittelten Bauern, die in der NPD Mitglied sind: Ich würde das anders sehen, wenn diese ihre Mitgliedschaft in dem Anbauverband im braunen Sinne instrumentalisieren würden oder wenn das Braune Gesinnungsgut über die Produkte verbreitet werden könnte. Aber die Zeit der Radikalenerlasse, in der anders gesinnte gewissermaßen Berufsverbot erhalten, sind hoffentlich auch für politische Idioten wie Neonazis vorbei.

    Wie viele Videos zeigen ferner heute junge Leute, die als Ausdruck der größten Freude satanistische Gesten präsentieren. Subtil gibt es heute einen Satanskult, der bislang zu keiner einzigen Diskussion geführt hat. Ich betrachte Satan nicht als eine göttliche Kraft, sondern ich betrachte Satanismus als eine Geisteshaltung, die heute ähnlich schreckliche Folgen zeitigen kann, wie seiner Zeit der Faschismus. Wenn heute Leute ganz offen eine Macht anbeten, die das schlechte an sich will - ist das weniger erschreckend, als die Anbetung von Hitler (der vielleicht auch Satanist war)?
    Ich habe keine Lust mehr, den verstreuten ewig gestrigen die Ehrerbietung derartiger Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Wer wirklich Angst vor Faschismus hat, der könnte sich mehr Gedanken über die gewalttätigsten Computerspiele machen, über die in vielen Gewaltfilmen subtil vermittelten Wertegefüge, über eine von den USA auf Europa überschwappenden Militärdoktrin, die Militärische Einsätze als Mittel zur Bereicherung legitimiert und über die unmenschliche Behandlung von Flüchtlingen an den Grenzen Europas.
    Wir könnten uns die Frage stellen, warum es selbst die Grünen nicht mehr schaffen, in der Friedenspolitik konsequent Positionen des Grundgesetzes und der Menschlichkeit aufrecht zu erhalten.
    Da ist es aktuell, wo ich angst vor faulenden Tomaten bekomme (ganz abgesehen, dass die Schwarzen, Gelben und "gemäßigt Roten" die gleichen Probleme haben).
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    schrieb am 24.08.2012 um 07:16
    Genau das habe ich mit meinem Beitrag gemeint. Wem nutzt dieser "Kampf gegen rechts"? Doch nur den Leuten, die damit von ihrer unsäglichen Politik des Rassismus und Kriegstreiberei, von der Schuldenpolitik (die die eigentliche Ursache der Umweltzerstörung und Wirtschaftsmisere ist) usw. ablenken wollen!
    Diese "Rechten" auszugrenzen ist doch nicht die Lösung. Damit treibt man sie doch nur noch weiter an den Rand! Und manchmal reicht es ja schon einfach unbequeme Fragen zu stellen, um dann als "Rechts" verurteilt zu werden. Und "denen" muss man ja dann nicht mehr antworten.
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    schrieb am 31.08.2012 um 00:25
    "Diese "Rechten" auszugrenzen ist doch nicht die Lösung. Damit treibt man sie doch nur noch weiter an den Rand"

    Und womöglich purtzeln die dann noch von unserer Erdscheibe! Nicht auszudenken!
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    schrieb am 24.08.2012 um 10:22
    Sehr geehrter Herr Sommer,
    vielen Dank für Ihren Beitrag. Eine kleine Anmerkung kann ich mir, als bekennender Agnostiker, aber doch nicht verkneifen. Sind im Namen Gottes, der ja gewissermaßen der Konterpart zu Satan ist, nicht viel mehr Menschenleben zerstört und gewaltsam beendet worden, als ihm Namen Luzifers? Ich denke da etwa an Kreuzzüge, Inquisition und die Pogrome gegen Lutheraner. Nehmen Sie dies bitte nicht als Affront, es ist nur als Denkanstoß gemeint. Ansonsten kann ich jedem Ihrer Punkte nur vollstens zustimmen.
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    schrieb am 27.08.2012 um 23:41
    Was wollen SIe damit sagen? Mit den unbestrittenen Untaten der sich Christen nennenden Kreuzzügler könnten SIe auf diese Weise alles Greuel relativieren.
    Wenn ich hier von Satanismus rede, so kommen meine Bedenken weniger aus einer vermeintlich angegriffenen religiösen Sicht, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass Satanisten vielfach ethische Werte ablehnen, Kaltblütigkeiti idealisieren, ebenso wie das bewusste Übervorteilen anderer. Das hat eine ganz reelle Dimension und mir stellt sich die Frage, welche Rolle diese Lebenshaltung im Krieg, in der Versklavung von Menschen und in der bewussten Aushölung unserer Staaten im Zuge der Finanzkrise spielt.
    Einerseits geschieht in diesem Sinne vieles im Verborgenen (wenn wir den Zusammenhang direkt sehen würden, würden wir es ja nicht dulden). Aber anders als im Umgang mit dem Faschismus präsentieren uns heute vollkommen ungeniert viele Menschen satanistische Symbole und Gesten, vertrauend darauf, dass wir keinen Zusammenhang zwischen diesen und den existentiellen Kriesen unserer heutigen Zeit sehen. Daher meine Frage: Woher kommen aktuell die eigentlichen Herausforderungen im Umgang mit menschenfeindlichen Ideologien?
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    schrieb am 07.10.2012 um 23:18
    ja,Simon, "Gott" als Begriff ist den"satanischen" Taten aber nur vorgeschoben! Denn würden die Menschen wirklich an Gott glauben, dann : 5. Gebot: Du sollst nicht töten! Hallo! Die konnten früher schlecht sagen, im Namen Luzifers, aber die Verantwortlichen haben Gott nur benutzt. Früher wie heute. Nur das heute "Luzifer" immer direkter als Wirkmechanismus für Taten agiert.
    Lach: der "Höchste Engel des Lichts unter Gott"!
    Eigentlich eh ein Witz, denn lest euch mal alle 10 Gebote durch und alle 10 werden heutzutage nur noch durchbrochen!! Massenweise von Menschen, die vorgeben, an Gott zu glauben.
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    schrieb am 26.08.2012 um 23:35
    päpstlicher als der papst ?
    die selbsternannten richter mögen einkehr halten, denn der werfe den ersten stein, der ohne fehl und makel ist. mit dem artikel über die politsche gesinnung wird im grunde genommen eine allgemeine verhetzung und ausgrenzung aller nicht genehmen meinungen betrieben. so gesehen sollte sich utopia mit den ausgrenzern wahrich rot-grün-schwarz und in sonstigen, noch gängigen farben schämen, auch fremdschämen. gestritten und betrogen wurde in abgelaufener zeit genug, aus und in allen richtungen und farben.
    das recht auf freie meinungsäußerung und freie überlegungen zum täglichen geschehen ist verfassungskonform. wer anders handelt, handelt gewalttätig, auch nonverbal und gegen das grundgesetz und die menschenrechte. keine partei, organisation oder gruppierung darf dagegen vestoßen.
    ich fordere waffenstillstand und einkehr. gehen wir doch alle aufeinander im guten sinne zu.
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    schrieb am 27.08.2012 um 09:07
    Ja gerne, bin auch für aufeinander zugehen. Was aber tun, wenn "die Anderen" dabei grimmig einen Baseballschläger schwingen? Wie bringt man sie dazu, den erstmal wegzulegen und sich zu öffnen?
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    schrieb am 08.10.2012 um 00:31
    Die Baseballfrage! Praktisch das wichtigste. Rein praktisch real werden ja konzentriert die Anheizer der Schläger geortet, die Schläger sind ja nur dumpfe Ideologie nachtrottelnde Groupies, und unschädlich gemacht. Vielleicht sollte auch mehr Energie verwendet werden, die Ideologie nachtrottelnden Dumpfschlägergroupies wieder umzupolen anstatt auszugrenzen und nur die echten Oberköpfe wirklich unschädlich zu machen? Und ihre Methoden mehr Menschen bekannt zu machen. Also das, was Randolph_Carter gebloggt hat, Aufklärung über die Methoden der Rechten zu betreiben. Dafür muss man sie erstmal verstehen anstatt ungefiltert auszugrenzen.
    In direkter Konfrontation schwierig, wenn die Aggressionen bei denen schon hoch sind!
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    schrieb am 27.08.2012 um 10:24
    Tja, gerne bin ich für diesen Waffenstillstand.
    Ich denke, all die Opfer brauner Gewalt hätten gar kein Problem mit freier Meinungsäußerung ohne Waffen und schon gar kein Problem mit innerer Einkehr.

    Danach sah nur leider die braune Demo, die kürzlich in meinem Nachbarort stattfand, so gar nicht aus.
    (Wobei ich nicht persönlich dabei war, sondern nur aus Erzählung weiß, daß der Auftritt nicht nach innerer Einkehr aussah.)
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    schrieb am 27.08.2012 um 18:08
    Wie gesagt - ich bin sehr für vorsichtiges und sehr bedachtes Vorgehen, auch gegenüber "rechts-gerichteten Andersdenkenden", damit man nicht Gefahr läuft, es ihnen mit den gleichen Mitteln "heimzuzahlen". Schon so mancher überzeugter Antifa hat sich im Laufe seiner Entwicklung seinen "Feinden" sehr gefährlich angeglichen.

    Allerdings sehe ich auch hier den altbekannten schwierigen Fall:
    Toleranz gegenüber Intoleranten? Geht das?

    Meine Antwort ist ein klares NEIN.

    Toleranz kann nicht die eigene Abschaffung tolerieren. Wer für Toleranz ist, muss jeder Intoleranz entschieden entgegentreten.
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    schrieb am 27.08.2012 um 19:05
    1. Die Toleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Intoleranz.
    2. Die Intoleranz gegenüber der Intoleranz führt zur Toleranz."
    (Lars Gustafsson)

    „Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten."
    (Wilhelm Busch)

    Im Namen der Toleranz sollten wir ... das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.
    (Karl Raimund Popper)

    "Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen."
    (Helmut Schmidt)

    Die Toleranz muss gegenüber der Intoleranz intolerant sein.
    (Immanuel Kant)

    "Wer die Intoleranten duldet, macht sich an ihren Verbrechen mitschuldig."
    (Claude-Adrien Helvetius)

    "Man muß auch den Mut zur Intoleranz gegenüber denen aufbringt, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen."
    (Carlo Schmid)
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    schrieb am 28.08.2012 um 19:39
    Sehe ich auch so - bedachtes Vorgehen und wenn man aber mit intoleranten Äußerungen konfrontiert wird, sollte man argumentieren, widersprechen, was auch immer: das ganze jedenfalls nicht hinnehmen. Manchmal scheints mir auch angebracht, sich bissig-sarkastisch mit dem Thema auseinander zu setzen, wie es die Sendung extra3 mit den "Neuesten Nationalen Nachrichten" macht: http://www.youtube.com/watch?v=bjRADfH9Mnw
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    schrieb am 31.08.2012 um 00:29
    Stimmungsmache gegen Links statt Solidarität mit denen, die was gegen Rechtsextremismus unternehmen! Gut, dass ich sowas nicht jeden Tag lesen muss.
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    schrieb am 03.09.2012 um 23:36
    @topist: Auch Deine Wertung ("Stimmungsmache gegen Links") ist ein Problem, mein Lieber.

    Warum nicht einfach die Fakten zur Kenntnis nehmen, und diese nüchtern bewerten? Was spricht dagegen?

    Wenn Linke faschistisch angehauchte Taten begehen, dann ist das nicht weniger und nicht mehr Faschismus, als wenn diese von Rechten begangen würden.
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    schrieb am 13.09.2012 um 17:21
    "Auch Deine Wertung..."

    War nur die Umschreibung einer Tatsache. Die bewerte ich allerdimgs als eine traurige.
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    schrieb am 28.08.2012 um 20:23
    @ Hans-Werner Neumann:

    Danke für die Auflistung verschiedener Aussagen zum Thema Toleranz: es zeigt, dass dieses Thema die Menschen seit jeher beschäftigt.

    Ich bin der Meinung, dass Intoleranz am ehesten mit "freundlicher Ignoranz" bekämpft werden kann.
    Nicht in dem Sinne, dass man rechte Einstellungen grundsätzlich ignoriert: aber es reicht aus, eine klare Stellungnahme abzugeben-und sich anschließend nicht zu weiteren Diskussionen provozieren zu lassen.

    Indem wir uns auf Diskussionen mit "Intoleranten" einlassen, geben wir diesen genau die Möglichkeit der Meinungsäußerung, die sie anstreben.
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    schrieb am 30.08.2012 um 19:03
    Ich denke, man sollte auch diskutieren, wenn möglich. Was meiner Meinung nach nicht geht, das ist das Anerkennen faschistoider Thesen als "Politikrichtung".

    Schon allein das "Poli" im Wort zeigt an, dass das nicht geht, denn mehrere Auffassungen, Ausgleich und Kompromisse sind bei den Rechten nicht möglich. Es gibt nur eine "richtige" Position, und alle anderen werden verachtet.
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    schrieb am 29.08.2012 um 15:53
    Also ich sehe darin, wenn Menschen sich gegen Intoleranz und Vereinnahmung des Umweltthemas durch menschenverachtende Ideolgie erwehren, weder staatliche Einheitsmeinung, noch eine Überbewertung von rechtsextremistischer Gewalt/Einflussnahme, noch irgendeinen Grund zum Vergleich mit Satanismus.
    Folgender Link gibt ein schönes Beispiel dafür, wenn´s - wie so oft hier erwähnt - "übertrieben" wird:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108857428/Linke-Gruppe-saegt-Rostocker-Friedenseiche-ab.html

    Einen Baum als nationalsozialistisch vorbelastet zu bezeichnen, ist einfach nur dumm und schießt über das Ziel hinaus. DAS ist ein Beispiel übertriebenen "Überall-die-bösen-Nazis-sehens"!
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    schrieb am 30.08.2012 um 19:27
    Solche Beispiele ärgern mich manchmal mehr, als dumpfe Rechts-Parolen...

    Und das ist meiner Meinung nach kein "Über-das-Ziel-hinausschießen", sondern schlichter Faschismus: Eine Auffassung wird für falsch erklärt und mit Gewalt "ausgemerzt".

    Wo, bitte, besteht da noch ein Unterschied zu Rechtsradikalen...?

    Ein ähnliches Beispiel habe ich letztens mit Schrecken gelesen: Da haben "Linke" die WM-Fähnchen von Autos abgebrochen, weil sie dies für Nationalismus hielten, den sie nicht dulden könnten...

    http://www.lokalkompass.de/wesel/politik/der-komplette-flyer-m907990,183300.html

    Ja, geht's noch??? Diese "Linken" unterscheiden sich für mich in nichts mehr von den "Rechten" - und sie merken das noch nicht einmal...
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    schrieb am 18.09.2012 um 14:52
    Der Grüne Landesvorsitzende hatte dazu die passenden Worte gefunden:

    "Der Landesvorsitzende der Bündnisgrünen, Andreas Katz, teilte in Schwerin mit, das Absägen des Baums sei "kein probates Mittel der Auseinandersetzung um eine angemessene Aufarbeitung der Pogrome". Zugleich forderte er Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) auf, eine Debatte um ein angemessenes Gedenken an Opfer rechter Gewalt in der Hansestadt zu führen."

    Hält hier etwa jemand das Pflanzen einer Eiche (Symbol für Stadtfestigkeit) für ein angemessenes Symbol des Gedenkens an das Pogrom von Rostok-Lichtenhagen? Das ist doch wirklich ein Hohn.

    Siehe auch http://www.taz.de/!100583/
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    schrieb am 30.08.2012 um 23:51
    @Hans-Werner Neumann
    Der Unterschied ist relativ simpel: Gewalt (Baumverletzung) gegen Sachen ist was anderes als Gewalt (Körperverletzung) gegen Menschen. Trotzdem ist diese Verzweiflungsaktion solcher "Linksradikaler" etwas daneben. Die sind verzweifelt, weil nach ihrem Weltbild die Rechtsradikalen von bösen "Allmächtigen" (z.B. Herrn Gauß) zu uns Menschen geschickt werden. Das "Kapital" braucht diese "Rechten" um uns zu spalten und die Profite zu steigern und blablabla. Wenn nun Vertreter der "Herrschenden" selbst gegen diese Braunen vorgehen, dann ist das eben sorry: Kacke. Übrigens ist auch schlecht für "Linksradikale" wenn die Ökoverbände -wie hier- sich von Rechten distanzieren. Hoffen wir, daß jetzt nicht auch noch Apfelbäume gefällt werden... Neben diesem Phänomen spielt übrigens auch ein gewisser Konkurrenzkampf eine Rolle: wer setzt sich wirklich gegen Braune zur Wehr?
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    schrieb am 03.09.2012 um 23:22
    Perestroika: "Der Unterschied ist relativ simpel: Gewalt (Baumverletzung) gegen Sachen ist was anderes als Gewalt (Körperverletzung) gegen Menschen."

    Nix da. Mit solchen verschwurbelten Unterscheidungen hat schon viel Unheil der Weltgeschichte seinen Lauf genommen. Auch "Linke" werden problemlos zu Faschisten, wenn sie denn die "Heiligkeit" in sich zu spüren glauben, die sie vermeintlich zu allem berechtigt.

    Gewalt ist Gewalt. Alle faschistoiden Gewalttaten haben mit der Gewalt gegen Sachen begonnen, um dann fließend ins Eingemachte überzugehen.

    Der Rest sind Verschwörungstheorien ("... Das "Kapital" braucht diese "Rechten" um uns zu spalten..."), die man ja bekanntlich nicht widerlegen kann. Also fange ich gar nicht erst damit an.

    Ich kann nur sehr raten, hierbei genau auf dem Teppich zu bleiben, sonst gerät man schnell auf aberwitzige Abwege.
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    schrieb am 04.09.2012 um 00:29
    Dogmatismus ist auch Gewalt zum Beispiel in Form der Phrase "Gewalt ist Gewalt". Das heißt. einen Angriffskrieg auf die gleiche Stufe zu stellen, wie den nieder zu ringen.

    Das Fahnenklauen mag nicht sehr intelligent sein und ein wenig gemein. (Ich war nie ein Freund der Nie-wieder-Deutschland-Fritzen). Aber das Fahnenklauen "Faschismus" zu nennen und mit rechtsextremistischer Gewalt gleich zu setzen, verrät schon ein bedenkliches Maß an Realitätsverlust.
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    schrieb am 05.09.2012 um 00:17
    Hihi, "Realitätsverlust" - solch argumentlose Argumentation ist Deiner nicht würdig, mein Lieber.

    Das Fahnen-Abbrechen ist eine astreine Sachbeschädigung, und die ist strafbar. Du nennst das "nur ein bisschen gemein", weil Dir die Linken lieber als die Rechten sind (mir auch, aber so wirkt sich das bei mir nicht aus). Die gesetzliche Grenze wird also nicht anerkannt - na, welche denn dann? Und wer legt sie fest? Die Linken? Wegen des vermeintlich "hehren Zieles"?

    Ich denke, Du bist genau auf dem Ungerechtigkeitspfad, der Dir später böse auf die Füße fallen kann.

    Und was ist denn, wenn sich einer eine deutsche Fahne auf das Wagendach lackiert? Einschlagen? Und was ist mit den Fußball-Fans, die sich deutsche Fahnen ins Gesicht malen?
    Na, ich will gar nicht weiterdenken...
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    schrieb am 13.09.2012 um 17:45
    "hihi"

    Gut, dass du dir deine gute Laune nicht verderben lässt.

    "Das Fahnen-Abbrechen ist eine astreine Sachbeschädigung, und die ist strafbar."


    Hat hier niemand bestritten. .


    "Du nennst das "nur ein bisschen gemein", weil Dir die Linken lieber als die Rechten sind "

    Quatsch, ich nenne das ein wenig gemein, weil es doch wirklich ein wenig gemein ist, Nicht so gemein, wie Fahräder klauen, aber nett isses auch nicht. Aber es ist einfach ein Ausdruck von Realitätsverlust, dies auf eine Stufe mit den Hetztparolen, Einschüchterungen, Körpervereltungen und Morden der braunen Pest zu stellen.

    "Und was ist denn, wenn sich einer eine deutsche Fahne auf das Wagendach lackiert?"

    Keine Ahnung. Mir ist es egal, wie Menschen zum Ausdruck bringen, dass sie stolz sind, ein Lackaffe zu sein. Mir ist dieser Fanfahnenkult auch ganz egal solange ich nicht genötiigt werde, da mitzumachen.

    "Einschlagen? Und was ist mit den Fußball-Fans, die sich deutsche Fahnen ins Gesicht malen? Na, ich will gar nicht weiterdenken... "

    Na, dann durchstöbere doch mal die schwarzrotgoldene Qualitätspresse nach Gruselstorys über Linke, die bemalte Fußballfans ins Gesicht schlagen.



    "Mit solchen verschwurbelten Unterscheidungen hat schon viel Unheil der Weltgeschichte seinen Lauf genommen"

    So viel zum Thema Realitätssinn. Findest du nicht selbst, dass du dabei bist, den so richtig zu verschwurbeln?
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    schrieb am 16.09.2012 um 19:40
    >Ich denke, Du bist genau auf dem Ungerechtigkeitspfad...

    So,so!
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    schrieb am 18.09.2012 um 15:25
    Ok, ich halte mich am Text:


    >Du nennst das "nur ein bisschen gemein",
    >weil Dir die Linken lieber als die Rechten sind.

    Der Halbsatz enthält drei Unwahrheiten. Das "Zitat" ist keines sondern eine sinnverfälschende Interpretation. Auch die aus dem falschen Zitat gezogene Schlussfolgerung, dass ich Tatsachen nach (angeblicher!) politischer Sympathie beurteile, ist eine durch nichts zu rechtfertigende Unterstellung. Das Gleiche gilt für die mir unterschobene Sympathie für die Antideutschen (ob die nun Fanartikel klaun oder nicht)..

    Über die Motive des Autors für diese und die anderen persönlichen Angriffe möchte ich nicht spekulieren. So etwas wie ein Argument kann ich daran jedenfalls nicht entdecken.
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    schrieb am 15.09.2012 um 18:05
    " Aber es ist einfach ein Ausdruck von Realitätsverlust, dies auf eine Stufe mit den Hetztparolen, Einschüchterungen, Körpervereltungen und Morden der braunen Pest zu stellen."

    Du mit Deinem Realitätsverlust... ;-)) Wenn Dir nichts mehr einfällt, dann erklärst Du Dein Gegenüber einfach für "realitätsfern", und somit jegliche weitere Diskussion für sinnlos - denn Du - als Maß der Dinge in Sachen Realität - hast das ja so befunden.

    Bist Du einer anderer topist, als der, denn ich kannte? Wo sind Deine scharfsinnigen Argumente geblieben? So etwas hättest Du Dir früher nicht geleistet. Ja, sogar im Gegenteil - und zu Recht - als Totschlags-Argumente gegeißelt.

    Ich stelle das Fahnen-Abbrechen nicht auf eine Stufe mit anderen Gewaltdelikten, sondern ordne sie der gleichen Kategorie zu. Gewalt ist Gewalt, und da liegt das Monopol beim Staate, wenn ich mich recht entsinne. Und da nützt auch die "richtige Richtung" (=links) nichts, um daran etwas zu ändern.

    "So viel zum Thema Realitätssinn. Findest du nicht selbst, dass du dabei bist, den so richtig zu verschwurbeln?"

    Schon wieder... Dir fällt wirklich nichts mehr ein, habe ich das Gefühl. Na, dann nehme ich das mal Zustimmung.
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    schrieb am 15.09.2012 um 18:34
    >>Wenn Dir nichts mehr einfällt, dann erklärst Du Dein Gegenüber
    >> einfach für "realitätsfern"

    Und das hälst du jetzt für realitätsnah, nicht wahr? Da kann man dan nichts mehr machen. Der hier auf Argumente nicht eingeht, heißt im Übrigen Hans-Werner Neumann.

    Ich ziiere:

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Perestroika: "Der Unterschied ist relativ simpel: Gewalt (Baumverletzung) gegen Sachen ist was anderes als Gewalt (Körperverletzung) gegen Menschen."

    Nix da. Mit solchen verschwurbelten Unterscheidungen hat schon viel Unheil der Weltgeschichte seinen Lauf genommen. Auch "Linke" werden problemlos zu Faschisten, wenn sie denn die "Heiligkeit" in sich zu spüren glauben, die sie vermeintlich zu allem berechtigt.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Einfach unerträglich. Was ist aus Utopia geworden.
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    schrieb am 15.09.2012 um 19:43
    Welches Argument, bitte?

    Dass jeder seine Ansichten, seine eigenen "Realitäten" hat, ist ja nichts bahnbrechend Neues. Natürlich halte ich meine Ansichten nicht für realitätsfern, genauso wenig wie Du Deine. In einer Diskussion hält man sie gegeneinander und versucht, Argumente für oder gegen die eine oder andere Ansicht anzuführen.

    Wenn ich Deine Ansicht nun einfach für "realitätsfern" und damit quasi indiskutabel erkläre, dann ist die Diskussion beendet.

    Aber das hätte man Dir früher nicht erklären müssen.
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    schrieb am 15.09.2012 um 22:19
    Das staatliche Gewaltmonopol ist solange eine zu verteidigende Errungenschaft, wie Staaten nicht selbst rauben, morden und foltern und es keine Möglichkeit gibt, dies mit legalen Mitteln zu stoppen. Insbesondere gilt es zu verhindern, dass menschenverachtende Bewegungen (wie Rassisten, Herrenmenschenideologen und Führerkultheinis) Staatsgewalt in ihre Hände bekommen.Oder dass ein Staat heimlich Todesschwadronen gegen Linke aufbaut und für eine solche Aufgabe Nazi-Gewalttäter rekrutiert.

    >Dass jeder seine Ansichten, seine eigenen "Realitäten" hat, ist
    >ja nichts bahnbrechend Neues.

    Realität bleibt Realität auch wenn sie unterschiedlich erlebt, wahrgenommen und verarbeitet wird. Für einen Menschen, der von der rechten Meute gehetzt und erschlagen wird oder für dessen Angehörige BEDEUTET die Realität rechtsextrem motivierter Gewalt etwas anderes als für die Person, für die das irgend ein Kick, die Kompensation eines Minderwertigkeitsgefühls oder die Befriedigung irgend eines anderen perversen Bedürfnisses ist. Aber die Realtität des Todschlages oder Mordes bleibt die gleiche.

    Ebenso bleibt die Realität des "Fanfahnen von Autos klaun" die gleiche auch wenn sie für die Betroffenen eher ärgerlich, für die antideutschen Helden eher witzig und für Hans-Peter Neumann eher ein Anlass ist, statt über die Gefahren zu reflektieren, die von einer braunen Ökobewegung ausgehen, über linksradikale Gewalt herzuziehen, zu fragen, ob die gleichen linken Typen, die Fahnen klauen nicht auch bemalte Fußballfans ins Gesicht schlagen würden und zu suggerieren, dass das geradewegs zu Faschismus und Krieg führt.


    >Wenn ich Deine Ansicht nun einfach für "realitätsfern" und
    >damit quasi indiskutabel erkläre, dann ist die Diskussion beendet.
    >Aber das hätte man Dir früher nicht erklären müssen.

    Nein, für mich wäre die Diskussion dann nicht beendet. Ich würde mich fragen, was an der Behauptung dran sein könnte, und sollte ich zu dem Ergebnis kommen, dass das Quatsch ist, würde ich das entkräften. Jedenfalls würde ich nicht die beleidigte Leberwurst spielen und die Diskussion abbrechen.

    Realtät ist im Übrigen auch, dass hier jemandem die Realtät der 182 Todesopfer durch rechte Gewalt seit 1990 nicht in den Kram passte und unterstellte, dass die Statistik gefälscht wurde.

    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/182-todesopfer-rechtsextremer-und-rassistischer-gewalt-seit-1990-0182



    .
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    schrieb am 16.09.2012 um 17:09
    Du verstehst noch immer nicht, weshalb die Erklärung, die Ansichten eines Gegenübers seien "realitätsfern" kein Argument ist, und weshalb solch eine Feststellung die Beendigung einer Diskussion bedeutet. Aber sei's drum, das ist ein Nebenschauplatz.

    Und Du vergleichst weiter lieber Größenordnungen, findest dagegen den prinzipiellen Gleichklang einer Sachbeschädigung im Namen einer gewalttätigen Bevormundung anderer ("Die dürfen keine Fahne am Auto haben, weil das Nationalismus ist; jede Form von Nationalismus erklären wir hiermit für bekämpfenswürdig; auch Straftaten sind gerechtfertigt.") z.B. mit dem Mobben von Ausländern wohl "nicht schlimm", richtig?

    Das sehe ich ganz anders. Fast würde ich "Wehret den Anfängen!" schreiben wollen, obwohl mir der Spruch nicht wirklich gefällt. Dennoch sehe ich es genau so: Wenn irgendein Recht jemandem zusteht, dann bitte allen. Wenn man einmal damit anfängt zu sagen, in der und der Sache wollen wir mal ein bisschen drüber weg sehen, weil es im Großen und Ganzen ja in eine wünschenswerte Richtung geht - dann wird der willkürlichen Rechte-Einschränkung eine Tür geöffnet. Denn wenn man das "darf", dann darf man auch noch mehr, usw. usf.

    Besondere Brisanz erhält die Geschichte dann, wenn man z.B. den Rechten vorhält, sie könnten nicht einfach eine Gebiet zur "Ausländerfreien Zone" erklären, weil das die Rechte anderer eklatant beschneidet, während man gleichzeitig bewusst genau das auch tut - nur eben andersherum.

    Ein bisschen schwanger geht nicht, genauso wenig wie ein bisschen Faschismus.
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    schrieb am 16.09.2012 um 18:32
    >Du verstehst noch immer nicht, weshalb die Erklärung, die
    >Ansichten eines Gegenübers seien "realitätsfern" kein
    >Argument ist,

    Richtig, eine Tatsachenbehauptungen ist kein Argument. Anderes habe ich allerdings auch nicht behauptet.

    >und weshalb solch eine Feststellung die Beendigung einer
    >Diskussion bedeutet.

    Dafür, dass du deswegen beleidigt bist, und nicht mehr diskutieren willst, gibt es m.E. keinen vernüftigen Grund.

    Ich stelle zumindest nicht Behauptungen wie diese auf:

    >"Du nennst das "nur ein bisschen gemein", weil
    >Dir die Linken lieber als die Rechten sind "

    Auch eine Tatsachenbehauptung und kein Argument, aber eine, die mit den Tatachen um die es hier geht nichts zu tun hat.

    Im Übrigen wäre ich dir dankbar, wenn du aufhören könntest, mir Nachher-Vorher-Betragens- oder Scharfsinnigkeitszensuren zu verleihen.
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    schrieb am 16.09.2012 um 19:27
    >Ein bisschen schwanger geht nicht, genauso
    >wenig wie ein bisschen Faschismus.

    Woraus wir wohl schließen dürfen, dass für Hans-Peter Neumann Dummejungenstreiche wie schwarzrotgoldene Fanartikel von Autos klaun FASCHIMUS ist und gleichbedeutend mit den Drohungen, körperlichen Angriffen und Mordtaten, mit denen durchgeknallte Heilhitlerfritzen "national befreiten Zonen" schaffen (wollen).

    >Und Du vergleichst weiter lieber Größenordnungen, findest dagegen den..."

    Es folgen irgendwelche aus den eigenen Fingern gesaugte Unterstellungen deren Sinn zu enträtseln meinen angeblichen "Scharfsinn" wirklich überfordert.

    Ohne die Klammer steht da:

    >Und Du vergleichst weiter lieber Größenordnungen, findest
    >dagegen den prinzipiellen Gleichklang einer Sachbeschädigung
    >im Namen einer gewalttätigen Bevormundung anderer (...) z.B.
    >mit dem Mobben von Ausländern wohl "nicht schlimm", richtig?

    Auch beim fünten Mal Lesen verstehe ich den Satz nicht. Größenordnungen zu verglechen finde ich tatsächlich nicht schlimm. Zwischen Mord und Morddrohungen und diesen schrulligen Fahnenklauereien irgendwelcher "Anti-Deutschen" sehe ich allerdings nicht nur quantitative sondern vor allem qualitative Unterschiede. "Ausländer" (oder Menschen, die in den Augen von Rassisten so auszusehen scheinen) mobben finde ich aber in der Tat schlimmer.

    Na, und? Und was soll nun daran schlimm sein?


    Schön vom eigentlichen Thema abgelenkt.
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    schrieb am 17.09.2012 um 22:55
    "Woraus wir wohl schließen dürfen, dass für Hans-Peter Neumann ..."

    Das Lesen klappt auch nicht mehr...

    "Es folgen irgendwelche aus den eigenen Fingern gesaugte Unterstellungen deren Sinn zu enträtseln meinen angeblichen "Scharfsinn" wirklich überfordert."

    Jou.

    "Auch beim fünten Mal Lesen verstehe ich den Satz nicht. ..."

    Tja. Um einen anderen Standpunkt verstehen zu können, muss man ihn erstmal überhaupt verstehen wollen ("... zumindest einen Moment für wahr halten..."), aber das klappt in Deinem Wutrausch wohl nicht mehr. Schade.

    Diese Diskussion hat keinen Zweck. Sie hat ja leider nicht einmal begonnen...
    Mag sich jeder sein eigenes Bild machen.
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    schrieb am 18.09.2012 um 09:39
    Hans-Werner, topist: Ich finde eure Diskussion nicht zwecklos. Es kristallisieren sich für mich eben zwei unterschiedliche Standpunkte heraus: Einerseits eine vehemente Verurteilung und Ablehnung jeglicher Gewalt - egal ob sie sich gegen Sachen oder Menschen richtet - und andererseits eine deutliche Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Formen der Gewalt, je nachdem ob dabei Menschen diskriminiert werden und zu Schaden kommen oder nicht. Wobei ich dann wieder die Gemeinsamkeit sehe, dass ihr beide Gewalt ablehnt. topist hat ja an keiner Stelle behauptet, dass Gewalt gegen Dinge positiv zu bewerten sei, aber sie sei eben ganz anders zu bewerten als körperliche Gewalt gegen Menschen.

    Versucht doch (falls ihr weiter diskutieren möchtet) auf die persönlichen Wertungen über die andere Person zu verzichten. Nehmt den geschriebenen Text auseinander, nicht die Person :)

    Danke, Christoph
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    schrieb am 18.09.2012 um 19:24
    Nach meinem Dafürhalten ganz gut zusammengefasst, Christoph. Wobei ich eins etwas differenzieren würde:

    Nicht ich, sondern das Gesetz untersagt jegliche Form privater Gewalt. Wenn man nun den Rechten beibringen will, dass auch sie keinerlei Recht haben, Gewalt auszuüben, dann kommt es gaaaaanz schlecht, wenn ausgerechnet die heftigsten Kritiker der Rechten selbst Gewalt anwenden, denn sie nehmen sofort Bezug darauf (und mit Recht). Dadurch machen diese Kritiker sich sofort komplett unglaubwürdig, weil sie sich selbst etwas herausnehmen, was sie den Rechten nie zugestehen würden, und erweisen damit der ganzen Sache einen Bärendienst.

    Das war meine ganze Aussage, x-mal gedreht und gewendet - aber sie kommt einfach nicht an, weil der topist seinen Empörungsmodus offenbar gar nicht mehr ausschalten kann.
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    schrieb am 18.09.2012 um 19:27
    " denn sie nehmen sofort Bezug darauf (und mit Recht). "
    So ein Quatsch...sorry, wir wollten ja artig sein ;-)

    Wenn mein Nachbar seine Frau schlägt, dann hat mein Mann auch das Recht dazu mit der Begründung?
    Aber noch lange nicht.
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    schrieb am 18.09.2012 um 19:35
    Ok, keinerlei Spekulationen über den Realitätssinn des Textautors mehr.

    Da steht:

    >Tja. Um einen anderen Standpunkt verstehen zu können,
    >muss man ihn erstmal überhaupt verstehen wollen

    Leider keine Aufklärung über den verborgenen Sinn des mir unverstanden gebliebenen Satzes. Dafür die UNTERSTELLUNG, ich WOLLE ihn nicht verstehen. Mehr noch: ich würde "andere Standpunkte" GENERELL nicht verstehen wollen. Da ich um meinen Willen zur Aufklärung weiß, weiß ich, dass der Satz eine Realität einfach behauptet, die keine ist. Ich sehe für deren Existenz auch keinerlei Hinweise.

    >("... zumindest einen Moment für wahr halten..."),
    >aber das klappt in Deinem Wutrausch wohl
    >nicht mehr. Schade.

    Nun ist mir sogar noch ein WUTRAUSCH unterstellt. Woher stammt nur die Gewissheit für die Realität dieser Behautung?

    Darüber lässt sich nur spekulieren. Eine Möglichkeit wäre die Absicht einer sich selbst erfüllenden Tatsachenbehauptung. Ich rege mich über den Quatsch auf, und liefere damit den "eindeutigen Beweis" für die mir unterschobene Erregtheit. Eine Möglichkeit wie gesagt .Ich würde nicht auf die Idee kommen, zu behaupten, dass das so ist.

    Wie soll sich ein so Angegriffener verhalten? Ein Dementi klingt ja auch blöd und ist irgendwie auch unwürdig. Ich möchte an der Stelle also lediglich darauf hinweisen, dass die klangliche Ähnlichkeit der Wortwahl für den unterstellten Gemütszustand mit BLUTRAUSCH ganz und gar unabhängig von der Absicht der Wortwahl den auserchorenen "Diskussionsfeind" mit blutrünstigen Tieren in Verbindung bringt.

    Ich bin nicht dafür, dass so etwas von der Moderation gelöscht und eine Verwarnung ausgesprochen oder angedroht wird. Und jetzt sage ich doch was zum Autor: Ich baue auf die Fähigkeit meines Gegenübers, einzusehen, dass es sich da mächtig verrant hat.

    Um wieder auf die Wahrnehmung der braunen Gefahr zurück zu kommen, hier noch einmal ein passende Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=KwnEoKVfmiw&feature=related
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    schrieb am 18.09.2012 um 19:42
    OK, OK, alles Quatsch, empörende Unterstellung und realitätsfern ;-))

    Wenn jemand interessiert ist, so kann er problemlos den Kern dessen, was ich sagen wollte prima hier lesen.

    Ich verabschiede mich und beschäftige mich mit sinnvollerem.

    Mit bestem Gruß
    Hans-Werner
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    schrieb am 18.09.2012 um 19:54
    Puh, da habe ich meinem Gegenüber anscheinend zu viel zugetraut. Irgendwie eine unschöne Art der Bestätigung. Aber vielleicht verhilft dir ein wenig Abstand irgendwann zuerkennen, was da schief lief bei dir.
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    schrieb am 18.09.2012 um 20:06
    >Das war meine ganze Aussage, x-mal gedreht und gewendet
    > - aber sie kommt einfach nicht an, weil der topist seinen
    >Empörungsmodus offenbar gar nicht mehr ausschalten kann.

    Er kanns einfach nicht lassen.
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    schrieb am 19.09.2012 um 07:39
    Ja, ich denke ich habe den Kern schon rausgelesen, Werner.
    Was dazu geführt hat, daß mein Empörungsmodus nun auch blinkt.

    Macht nichts. Wie heißt es so schön: "Empört Euch"!
    Nun bringt die reine Empörung natürlich keinen Schritt weiter.

    Für mich ist es aber doch recht aufschlussreich zu sehen, daß ich mich mit dem Thema Rechts mehr auseinandersetzen muß und mich nicht auf meine Insel der Glückseeligkeit zurückziehen kann ("Bei uns gibts das doch nicht").
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    schrieb am 02.09.2012 um 00:20
    nun, da viele gedanken ausgeschrieben wurden, darf ich bei denen einsicht verlangen, die durch das gift der intoleranz werbung für die jeweilige gegenseite betreiben. die masse ist wie eine schafherde - alle rennen bedenkenlos hinter irgendwelchen aussprüchen, luftschlössern oder sogenannten vorbildern einher. kein gesetz und keine demo hat das bisher verhindert.
    in der physik erkennen wir, dass druck immer gegendruck verursacht. die verweigerung der kenntnisnahme ursächlicher zusammenhänge ist, so habe ich den persönlichen eindruck, die grundlage von politschen balladen, lügen und mären.
    es wird zeit, das erkennen von vorgeschichten mit eigenen beobachtungsfähigkeiten und der kenntnis der dem menschen zugestandenen würde und freiheit zu erlauben.
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    schrieb am 02.09.2012 um 04:27
    Gesellschaft kann mit Küchenphysik leider nicht verstanden werden. Und gegen braune Ökos kann es nicht genug Gegendruck geben. Toleranz ist an dem Punkt ganz und gar unangebracht. Wer da nicht klare Kante zeigt, macht sich zum Helfeshelfer der brauner Ideologen.
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    schrieb am 02.09.2012 um 11:57
    Da suche ich stundenlang nach einer wortgewandten Antwort und du bringst es mit "Küchenphilosophie" aber sowas von auf den Punkt. Danke!
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    schrieb am 03.09.2012 um 08:25
    Und jetzt drehe ich Ihren Satz einmal um:
    Und gegen linke Ökos kann es nicht genug Gegendruck geben. Toleranz ist an dem Punkt ganz und gar unangebracht. Wer da nicht klare Kante zeigt, macht sich zum Helfeshelfer der roten Ideologen.

    Und? Merken Sie was?
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    schrieb am 03.09.2012 um 09:20
    Naund Purwebber?

    Der Satz in der umgekehrten Version wird doch auch gelebt.
    Schon mal Romney's Wahlsprüche gehört?
    Die gehen ja sehr in diese Richtung.

    Wenn er an die Macht kommt, ist Schluss mit ökologischen und sozialen Bestrebungen.
    O-Ton: "Obama sorgt sich um die Erhöhung des Meeresspiegels. Ich sorge dafür, daß es Euch heute gut geht. Die Krankenkasse wird als erstes wieder abgeschafft."

    Es gibt halt zwei Lager, die sich jeweils für die "Guten" halten.
    An der Stelle finde ich "Be-"Wertung vollkommen in Ordnung.
    Wenn ich mir da keine Meinung bilde, auf welcher Seite ich stehen will, dann werde ich auch nichts bewegen.

    In diesem Sinne erlaube ich mir einfach, gegenüber den braunen Ideologien keine Toleranz zeigen zu wollen.

    Wo ist da das Problem für Dich?
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    schrieb am 03.09.2012 um 09:47
    öha, freud'scher verschreiber. Ich meinte natürlich Küchenphysik :)
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    schrieb am 03.09.2012 um 10:27
    Genau das meine ich Maria. Wer entscheidet darüber, wer die guten und was richtig ist? Wer will Gott spielen?
    Wir sollten uns darauf zurückbesinnen, worauf diese Gesellschaft aufgebaut ist - auf Recht und Gesetz - auf ethischen Regeln. Das sollten wir als Entscheidungsbasis nehmen und keine Rinks - Lechts - Ideologien.
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    schrieb am 03.09.2012 um 11:02
    Das Gesetz und die Ethik gleich zu stellen halte ich für eine sehr staatstreue und unreflektierte Einstellung. Das Recht ist nicht Gerechtigkeit, der Spruch hat nicht umsonst seit eh und je Hochkonjunktur. Man denke nur einmal daran, was vor 50 Jahren noch in Europa teilweise "Recht" war.
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    schrieb am 03.09.2012 um 11:09
    @Purwebber ,
    Ich glaube, es ist meine tägliche Aufgabe zu entscheiden, welche Werte ich gut finde und welche nicht, wofür und wogegen ich mich einsetze.
    Dazu muß ich nicht Gott sein.
    Ich nehme mir das Recht raus, dabei auch zu irren. Irren ist bekanntlich menschlich.

    Ehtische Regeln sind mir dabei natürlich auch eine Entscheidungshilfe.

    In meinen Augen verstoßen braune Ideologien sehr häufig gegen ehtische Grundregeln.

    Das kannst Du anders sehen.
    Du wirst vermutlich Deine tägliche Aufgabe anders lösen, als ich.
    Der Spielraum ist ja zum Glück weit.
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    schrieb am 03.09.2012 um 15:07
    "Und jetzt drehe ich Ihren Satz einmal um (...) Und? Merken Sie was?"

    Ich bemerke einen Küchenphysikerkniff, der geeignet ist, Unbedarfte zu Helfeshelfern von Rassenideologen und Führerkultheinis zu machen.

    Infos zur Problematik gigt es hier:

    http://www.boell.de/downloads/Braune-Oekologen.pdf

    Dort heißt es u.a.

    "Rechtsextremisten übertragen wirkliche oder vermeintliche Erkennt-
    nisse aus der Naturbeobachtung linear auf menschliche Gesellschaften; nach
    diesem Muster versucht auch die NPD heute, scheinrationale Begründungen für
    Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu finden. «Der Nationalismus», heißt es
    etwa in einem internen Schulungspapier, «ist die politische Ausprägung des Terri-
    torialverhaltens und dient somit der Existenzsicherung und der Arterhaltung,
    einem biologischen Grundprinzip.»"
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    schrieb am 03.09.2012 um 15:41
    @topist: Sorry und bevor ein falscher Eindruck entsteht, ich habe in keinster Weise die Absicht braune oder andere Extremisten in Schutz zu nehmen. Im Gegenteil.
    Worauf ich nur aufmerksam machen wollte, ist die Art und Weise, wie man mit dieser Problematik umgeht. Und wie es mir scheint, ist die im Text oben vertretene Methode nicht unbedingt zielführend.
    Und @Simon: meine Einstellung zum Staat entspricht eher diesem Beitrag:
    http://www.ef-magazin.de/2012/07/12/3603-eu--und-staatskritik-staat-heisst-das-kaelteste-aller-kalten-ungeheuer
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    schrieb am 03.09.2012 um 19:44
    Der verlinkte Klimaskeptiker-Blog zeigt, dass auch der Liberalismus seine rechtsextremistischen Ausläufer hat. (Was nach Milton Frinedmans Pinochet-Chile und später Jörg Haider eigentlich keine Überraschung sein dürfte). Lustig, dass diese Freiheitshelden ausgerechet Putin verehren

    Zitat:
    "Der Hass der deutschen Politiker und Journalisten auf Wladimir Putin hat wenig mit einem verlängerten „kalten Krieg“ zu tun. Und er kommt auch nicht zufällig. Putin ist ein hoch intelligenter, nichtlinker, kulturkonservativer, stark religionsverbundener Autokrat mit Stolz auf sein Reich und persönlichem Charisma. Das genaue Gegenteil also von Merkel, Gabriel und Co."

    ef-magazin.de/2012/03/06/

    Siehe auch:

    http://lightbeat.spreadshirt.de/putin-american-shirt-farbe-waehlbar-A9327942/customize/color/1#details (Angenbot aus dem "eigentmlich frei" Marktplatz). Da wird sich Chrissy freuen, endlich einen Bündnispartner in Sachen Pussy Riot gefunden zu haben.

    Dass "eigentümlich frei" pro Atomkraft polemisiert sei nur am Rande erwähnt.
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    schrieb am 08.10.2012 um 00:59
    @ Topist: schön kurz: das dein Dedachtes finde ich auch! Toleranz nein, aber Ausgrenzung auch nicht sondern Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung über die Methoden, Umfelder, Probleme der Menschen und die perfide "Rekrutierungsmaschinerie".

    Der erste Absatz von Anno trifft genauso auf Muslime, oder auf Fleischesser oder jegliche Herden-Phänomene, die Menschen ködern,zu. Und ist richtig allgemein wahr.
    Ich hätte jetzt nicht auf den Küchenphilosophie, äh -physiksatz geachtet, sondern auf den zweiten von Anno. Der ist etwas zu vertiefen...na los Anno,der Satz ist nämlich nicht dämlich...

    Aber Würde und Freiheit mit Schläger- und Mordetrupps unter rechtem Gewand zu verbinden, da geht Toleranz für die Gegenseite irgentwie nicht!
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    gelöscht am 03.09.2012 um 11:09 von Maria_L
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 03.09.2012 um 17:23
    @Purwebber
    "Und wie es mir scheint, ist die im Text oben vertretene Methode nicht unbedingt zielführend"
    Welche Methode findest Du zielfühend?
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    schrieb am 04.09.2012 um 07:29
    Vernunft - Aufklärung - Bildung.
    Wenn das durch Ideologie, Religion etc. ersetzt wird, führt das in letzter Konsequenz in die Katastrophe (Klassenkampf oder Religionskrieg).
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    schrieb am 04.09.2012 um 07:47
    "Vernunft - Aufklärung - Bildung."
    Ja, natürlich ist das wünschenswert.

    Das hat der Artikel hier vermutlich auch im Sinn, der darüber aufklärt: „Umweltschutz ist nicht grün!“.

    Als das Thema hier auf Utopia vor einiger Zeit zum ersten Mal diskutiert wurde, war es für mich auch noch relativ neu.
    Ich kannte es nur aus der alten Diskussion, ob Rudolf Steiner ein Nationalsozialist war und ob man deshalb nicht Demeter meiden müßte ect.
    Das war für mich also auch eine Aufklärung und Bildung.

    Ich verstehe schon Deine Aussage, daß "Kampf" gegen Rechts nichts bringt.
    Aber wachbleiben, die Augen öffnen und vor Ort auch mal gegenreden, sollte schon sein.

    Damit es nicht mehr vorkommt, wie kürzlich in meinen Nachbarort, daß eine Gruppe Neonazis in Kampfstiefeln aufmarschiert und die hiesigen türkischen Geschäftsleute einschüchtert und mehr "Arbeitsplätze für die deutsche Frau" fordert.
    Gegenrede gab es nicht, weil die Demo nicht bekannt gemacht wurde im Vorfeld.


    "Vernunft - Aufklärung - Bildung."
    Das klingt für mich auch immer so schön nach "Die Verantwortung haben aber die anderen und die ganze Misere kommt daher, daß der Staat nicht genug in Bildung investiert". Ist ja auch was dran, entbindet aber nicht davon, auch mal ganz unverbildet eine Meinung zum Thema zu haben.
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    schrieb am 04.09.2012 um 12:08
    Maria das ist richtig, was Du schreibst.
    Das beste Wort im Text von Simon ist: "Wertegemeinschaft".
    Und darauf sollten wir uns verständigen.

    Hier noch 2 Links, die mir unterkamen:
    Frischfleisch - wenn Realität und Denken (Ideologie?) auseinander gehen (brasilianische Satire - versteckte Kamera): http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jbhzKAMU-sg#!
    Und hier (ganz schlimm), wenn Ideologien statt Vernunft herrschen:
    http://www.spiegel.de/panorama/blasphemievorwurf-gegen-maedchen-polizei-nimmt-mullah-in-islamabad-fest-a-853560.html
    Und das möchte ich niemals wieder erleben, die DDR war damals auf diesem Weg und wir sollten diesen Weg nicht zulassen, sondern die Freiheit und die Rechte des Einzelnen stärken, auch wenn wir ab und zu das Kläffen der Hunde ertragen müssen.
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    schrieb am 04.09.2012 um 15:03
    "Ich verstehe schon Deine Aussage, daß "Kampf" gegen Rechts nichts bringt."

    Zumal wenn man selbst sehr weit rechts kämpft, wie die Klickempfehlung in Richtung "eigentümlich frei" zeigt für die selbst die "Junge Freiheit" zu weit links ist. Unter Bildung versteht man da, sich über minsterielle Pickel auszulassen oder den Klimawandel zu leugnen.
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    schrieb am 04.09.2012 um 15:14
    Ist schon klar. Und wenn man sehr weit links steht, ist alles andere rechts. ;)
    Und das gehört verboten, bekämpft ...
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    schrieb am 04.09.2012 um 15:29
    Ahja, war das jetzt Aufklärung, Bildung oder Vernunft?
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    schrieb am 04.09.2012 um 21:32
    Seit der Wiedervereinigung gibt es 182 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Deutschland:

    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/182-todesopfer-rechtsextremer-und-rassistischer-gewalt-seit-1990-0182

    182 getötete Menschen - hier bei uns! Wieviele Menschen wurden seit 1990 von "Linksextremen" durch die Straßen gejagt und zu Tode geprügelt? So weit ich weiß kein einziger.

    Könnte man mal zur Kenntis nehmen von seiten derer die da meinen "links" sei genauso schlimm wie "rechts" - und dann könnte man noch mal drüber nachdenken ob diese Einstellung der gesellschaftlichen Realität der letzten 25 Jahre entspricht.
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    schrieb am 05.09.2012 um 00:32
    @jallajalla:

    Es sagt doch keiner, dass Links- und Rechts-Radikale gleich schlimm sind, ich jedenfalls nicht. Das "mehr" oder "weniger" steht für mich überhaupt nicht zur Debatte.

    Ich halte es aber für schlimm, dass man "Rechte", denen man (zu Recht) bestimmte Methoden vorwirft, mit exakt diesen Methoden bekämpfen will.
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    schrieb am 06.09.2012 um 21:08
    Hans Werner - nö ich hab dich auch so nicht verstanden und bin mit deinen Aussagen grundsätzlich d'accord. Ich bezog mich auf Äußerungen wie etwa von michamoeller weiter oben - der da schreibt:
    "Aus welchem Grunde fokussieren sie den rechten Extremismus? Lt. statistischem Jahrbuch sind politisch motivierte Straftaten im rechten wie im linken Feld gleich hoch"

    So was halte ich für grob vereinfachend und verzerrend.
    Grüße Tom
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    schrieb am 05.09.2012 um 19:08
    Auf Phönix läuft gerade eine Dokumantation, die vielleicht zeigt, wieso die Bioverbände keine Stömungen dulden wollen, die Bio mt Blut und Boden Ideologie verknüpfen.

    Deutschlands Krieg gegen Polen

    Weitere Sendetermine

    Di, 04.09.12, 20.15 Uhr
    Mi, 05.09.12, 07.30 Uhr
    Mi, 05.09.12, 18.30 Uhr

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/tv_programm/der_ueberfall_%281_2%29/262638
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    schrieb am 08.09.2012 um 23:36
    @toipist lebst du noch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ?
    Jetzt kommt die Medienkeule - Wiederbetätiigung und Angriffe unter dem Schutzmantel der Aufklärung.
    Abendfüllende Programmfilme für die Streithähne. Spaltpilze zerstören die Demokratie - oder was sich so nennen will. Kein Wunder, dass Europa unter solchen Lichtblicken keine Zuikunft hat.
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    schrieb am 10.09.2012 um 20:29
    Wes geistes KIND "Anno" ist hat der ja nun zur Genüge verdeutlicht. Mit so jemanden sind ernsthafte Diskussionen nicht zu führen.

    Aber vielleicht findet ja auch er einmal den Notausgang. Zur Mitmenschlichkeit ist es nie zu spät.

    http://youtu.be/aOpTds7VAnA
    http://youtu.be/4aub1VP8UA0
    http://youtu.be/tV5alZOw3mw
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    schrieb am 13.09.2012 um 06:51
    Dieseŕ Gedankenaustausch könnte im Schlamme stecken bleiben. Welche Farbe der Schlamm hat, ist letztendlich ohne Belang.
    Gedankenaustausch ist keine Einbahn, mitdenken nicht jedermanns Stärke . . .
    Zur Mitmenschlichkeit ist es nie zu spät, topist.
    Schubladendenken hat noch keiner Gemeinschaft gutgetan.
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    schrieb am 13.09.2012 um 07:03
    Purwebber schon gelesen ?
    "Wir sollten uns darauf zurückbesinnen,
    worauf diese Gesellschaft aufgebaut ist - auf Recht und Gesetz - auf ethischen Regeln.
    Das sollten wir als Entscheidungsbasis nehmen und keine Ideologien."
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    schrieb am 13.10.2012 um 22:36
    Nietzsche glaubte, jedes Wort sei ein Vorurteil, aber er wollte dennoch das letzte Vorurteil haben - das sei auch @ topist ermöglicht, denn was nicht in Fächer und Schubladen passt, mit dem wissen viele Menschen nichts anzufangen.

    Zu den hingewiesenen Filmen ist zu vermerken, dass im demokratischen Rechtsstaat klare Grenzen im Strafrecht gegeben und zu verfolgen sind. Das gilt für ALLE Menschen im Bereiche der ausübenden Staatsgewalt. Die Behörden und deren Hilfsorgane haben tatsächlich das Imperium, den demokratischen Rechtsstaat zu schützen.
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:38 von anno
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:39 von anno
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:40 von anno
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:41 von anno
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:43 von anno
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    gelöscht am 13.10.2012 um 22:44 von anno
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    schrieb am 08.09.2012 um 23:45
    @jallajalla es gibt den Ausspruch, dass eine Statistik nur dann glaubwürdig sein kann, wenn diese von jenem selbst erstellt wurde - mit einem Wort - nach süddeutscher Umgangssprache ist das ein "Schmarrn" . Und über so etwas regt sich der oder das Mensch auf ;)))
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    schrieb am 09.09.2012 um 00:21
    @anno dazumal. Eine Statistik mit 182 Todesopfern rechtsradikaler Gewalt ist für dich nur "Schmarrn"? Wie viele Sicherungen sind bei dir eigentlich durchgebrannt? Ja ich rege mich darüber auf wenn rechte Gewalt zu Mord und Todschlag führt. Dass du dies verharmlost und du ermordete Menschen derart als Nebensächlichkeit abtust - ist einfach nur noch beschämend. Geh mal in dich!
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    schrieb am 09.09.2012 um 00:48
    @jallajalla wer lesen kann, hat die Nase vorne . . . Manche Menschen sind von Ideen eingenommen - so eingenommen, dass der Denkvorgang keine Weichenstellung mehr erlaubt . . .
    Bekrittelt wurde die Glaubwürdigkeit der Erstellungen von Statistiken, die bekanntlich nach "Notwendigkeiten" in Umlauf gebracht werden . Eigentlich Usus, oder wie man das sonst nennen will.
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    gelöscht am 09.09.2012 um 12:18 von Utopia-Team
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    schrieb am 13.10.2012 um 23:18
    im von jallajalla verlinkten Bericht ist auch die Differenz zwischen der offiziellen Statistik (63 Todesopfer) und der Statistik der MUT (182 Todesopfer) erklärt (seit den 1990).
    Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, im Einzelfall ist es denke ich einfach nicht so leicht einzuschätzen, was nun wirklich DAS Motiv war.
    Durch Linksextremismus ist aber soweit ich weiß kein Mensch zu Tode gekommen oder?

    Interessant dazu diese Abhandlung der Bundeszentrale für politische Bildung: Gewalthandlung linker und rechter militanter Szenen:
    http://www.bpb.de/apuz/32414/gewalthandeln-linker-und-rechter-militanter-szenen
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    schrieb am 08.09.2012 um 23:52
    Frage an die Gemeinschaft:
    Wen seht ihr vor euch -
    Menschen, die täglich ihr Brot verdienen
    Menschen, die täglich ihr Leben bewältigen
    Menschen, die Nöte haben
    Menschen, die grenzenlos sind
    Menschen, die selbstbeschränkt sind
    Menschen, die sich für andre einsetzen
    Menschen, die nur an sich denken
    Menschen, die einer qualifizierten Leitung bedürfen
    Menschen, die Vordenker sind
    Menschen, die Unsinn verbreiten
    Menschen, die Visionen haben
    Menschen, die andere begeistern ...
    und so fort.
    Wo liegen die Schwierigkeiten - das Wortgeplänkel von irgendeiner Krise ist doch sinnlos - oder ?
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    schrieb am 08.10.2012 um 01:18
    Menschen, die nur Fun suchen und nichts ernsthaft in sich fühlen, wortplänkeln Krise lustig untergehend weg und ändern ihre Meinung von einem auf den anderen Tag, ständig, wie die das gerade brauchen und lachen sich weg oder machen da vielleicht auch mal eben bei rechts mit, wo sie vorgestern noch linksschrien´! Solche findet man in oberen Etagen hochgeplänkelt wie unteren Etagen zugeplänkelt!

    Denkvorgänge brauchen auch Weichenstellungen, aber wer auf einmal die totale Gegenseite vertritt, hat auch vorher nicht fest wahr mit Herzblut zu einer Meinung gestanden, sondern ist ihr nur mitgelaufen oder hat sie für sein Ego benutzt!
  • gelöscht am 09.09.2012 um 00:54 von anno
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  • gelöscht am 09.09.2012 um 00:49 von anno
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    schrieb am 10.09.2012 um 20:16
    Hier mal ein guter Beitrag bei You Tube
    http://youtu.be/QWs-9rPv0XM

    Die dort erwähnte Broschüre gibt es hier als PDF
    http://www.umdenken.de/cweb/cgi-bin-noauth/cache/VAL_BLOB/5857/5857/1282/brosch%FCre%20downloadversion.pdf
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    schrieb am 11.09.2012 um 11:07
    Ja, das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie "normal" inzwischen staatliche Propaganda geworden ist. Dafür wird Steuergeld verplempert. Das ist DDR live!

    Ich bleibe dabei - lasst sie doch alle denken, reden, schreiben was sie wollen und ihre verbrieften Rechte wahrnehmen. Seid Ihr mündige Bürger, die selbst entscheiden können, oder müssen alle in Watte gepackt und vor dem "Bösen" geschützt, abgehalten, bewahrt und was weiß ich werden? Das wird nicht helfen.
    Actio est Reactio! Druck erzeugt Gegendruck!
    Lasst die Sozis aller Coleur ins Leere laufen, nur gebt ihnen keine Macht.
    Friede sei mit euch!
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    schrieb am 11.09.2012 um 18:56
    Pappalappap Watte. Kampfhunde müssen halt nen Maulkorb tragen. Das ist normal.
    http://www.taz.de/uploads/images/460x229/Nazi_hund.jpg
    http://www.taz.de/Nazis-im-Netz/!101444/
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    schrieb am 13.09.2012 um 06:19
    Zur Verdeutlichung der Wichtigkeit dieser Linkaderesse von der
    Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

    Suchbegriff

    http://www.umdenken.de/cweb/cgi-bin-noauth/cache/VAL_BLOB/5857/5857/1282/brosch%FCre%20downloadversion.pdf

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    schrieb am 13.09.2012 um 07:30
    OH....wer sucht denn auch, indem er einen Link eingibt, den er bereits kennt?

    Suchst Du nach "Rechtsextremismus Eine Argumentationshilfe" , dann kommen 8000 Ergebnisse, der genannte Link steht an erster Stelle.

    Suche nach "Rechtsextremismus Naturschutz" egbit 139.000 Ergebnisse.
    Auch dann ist der Link wieder an erster Stelle.

    So ganz unbedeuntend kann er ja nicht sein.
    Aber ich denke, wir befinden uns hier auf einem argumentativen Holzweg, den ich dann auch gerne wieder verlasse.
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    schrieb am 13.09.2012 um 06:28
    Der folgende Link wurde von topist empfohlen:

    http://www.youtube.com/watch?v=QWs-9rPv0XM&feature=youtu.be

    Na ja,
    wenn das die Volksherrschaft sein soll hätten wir uns zumindest die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg ersparen könnnen.
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    schrieb am 12.09.2012 um 18:42
    Nochmals:
    Seht doch, dass in Eurer Umgebung Menschen leben. Das gilt für alle Menschen.
    Welcher Farbe, welchen Gedankengutes, welcher Einsichten auch immer, es sind und bleiben Menschen, die das Recht der Freien nutzen dürfen.
    Mit verbaler oder tätlicher Gewalt wird keine Zusammenarbeit ermöglicht.
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    schrieb am 12.09.2012 um 18:58
    "Mit verbaler oder tätlicher Gewalt wird keine Zusammenarbeit ermöglicht."
    Wäre mir nicht bewußt, daß ich mit den Braunen daran zusammenarbeiten möchte, daß sich unsere türkischen Geschäftsleute nicht mehr wohl fühlen und daß man lautstark bei Kundgebungen fordert "Arbeitsplätze für die Deutsche Frau".
    Also kannste knicken...ich verzichte.
    Natürlich können die Braunen ihre Meinung äußern.
    Das wurde ihnen hier nicht abgesprochen.
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    schrieb am 13.09.2012 um 05:57
    Guten Morgen,
    wäre ich ein Medizyner, wäre meine Krankheitsfeststellung für dermaßen Leidende der sogenannte Drehschwindel ;)))
    Abgesehen davon,
    Ausgrenzungen von Menschen geht zielführend in Richtung Mobbing und die unselige Sippenhaftung.
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    schrieb am 13.09.2012 um 17:44
    Oooohgott....ich habe gemoppt.
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    schrieb am 13.09.2012 um 17:59
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    schrieb am 15.09.2012 um 18:45
    Ne, damit hab ich's gar nicht.
    Ich nehm lieber die Fliegenklatsche ;-)
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    schrieb am 13.09.2012 um 17:14
    A pro Po Sippenhaft: auf WIKIPEDIA heißt es dazu unter anderem:

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Die Sippenhaftung, oft auch Sippenhaft genannt, obwohl es sich nicht notwendigerweise um eine Haft handelt, sondern oft um Folter oder Ermordung, ist eine Form der Kollektivhaftung. Sie bezeichnet das Einstehenmüssen der Familienmitglieder für Taten ihrer Angehörigen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie als Terrormaßnahme gegen politische Gegner und deren Familien angewandt.

    (...)

    In späterer Zeit bekam die Bezeichnung eine neue Bedeutung: Gemeint war nunmehr die Bestrafung eines Menschen (Verwandten, Ehepartners) für die Straftat eines anderen „Sippenangehörigen“. Diese Art der Haftung wurde in totalitären Herrschaftssystemen wie zum Beispiel während der Zeit des Nationalsozialismus als Terrormaßnahme gegen politische Gegner (und deren Familien) angewandt.

    Nach dem Attentat auf Heydrich wurden die in der okkupierten Tschechoslowakei gebliebenen Familienangehörigen des ehemaligen tschechoslowakischen Ministers Ladislav Karel Feierabend, der nun Mitglied der Exilregierung in London war, in Konzentrationslager deportiert: seine Ehefrau, sein Vater, sein Bruder sowie dessen Frau und Söhne.

    Nach dem Attentat des 20. Juli 1944 wurden nicht nur die Familien der Widerstandskämpfer (so die Ehefrauen und Kinder von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Wessel Freytag von Loringhoven) in Sippenhaftung genommen, sondern es wurde die gesamte weitverzweigte Sippe der Schenken von Stauffenberg inhaftiert. Sippenhaft bedeutete in diesen Fällen in der Regel Einweisung in ein Konzentrationslager.

    Ein weiteres Beispiel dafür bietet der Fall des Gustloff-Attentäters David Frankfurter, dessen Vater, Oberrabbiner Dr. Moritz Frankfurter, nach dem Einmarsch in Jugoslawien am 6. April 1941 von der SS gefangen genommen und öffentlich gefoltert wurde.

    Am 5. Februar 1945 wurde in einem Erlass die Haftung mit Vermögen, Freiheit oder Leben für Angehörige von deutschen Kriegsgefangenen angeordnet, die in der Gefangenschaft Angaben über Stärke, Bewaffnung und Einsatzort ihrer Truppe gemacht und deshalb wegen Landesverrat rechtskräftig zum Tode verurteilt worden waren.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sippenhaft

    Scheint tatsächlich etwas zu sein, das keinerlei Toleranz verdient..
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    schrieb am 23.09.2012 um 00:42
    Maria_L schrieb am 15.09.2012 um 18:45 ¶
    Ich nehm lieber die Fliegenklatsche ;-)

    aja, das ist gewaltfrei ;)
    was wohl die verehrten freunde vom tierschutz dazu meinen . . .
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    schrieb am 23.09.2012 um 00:55
    für ein abendfüllendes programm zur meinungsbildung empfiehlt sich sicher folgende unbedenkliche seite:
    http://www.alexa.com/siteinfo/verfassungsschutz.de
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    schrieb am 02.10.2012 um 07:40
    Am 01.10.2012 hat der Spiegel einen lesenwerten Beitrag veröffentlicht.

    von Lena Müssigmann: Rechtsextreme Bauern Welche Farbe hat Bio?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/braune-biobauern-verunsichern-die-oeko-szene-a-855140.html
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    schrieb am 02.10.2012 um 09:47
    Dazu habe ich einen provokanten Kommentar gefunden: http://www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/20121001Datei_gegen_Rechtsextremismus.htm/display/latest/XTCsid/6abf9e95dd7cccd5791c2dc5e2ba71bd
    Am besten fand ich: "Die Gefahr von Rechts geht inzwischen also schon von der Bio-Möhre aus."

    Einen schönen Feiertag morgen allerseits!
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    schrieb am 02.10.2012 um 10:13
    purwebber, du hast mehrfach in der Diskussion darauf hingewiesen, dass man Vernunft walten lassen soll und andere nicht niedermachen soll, Bsp:

    "dass dieses ständige Draufhauen und Bashing zu genau entgegen gesetzten Reaktionen führt"

    Der von dir jetzt verlinkte Beitrag macht genau das. Da geht's so richtig zu Sache und es wird heftig ausgeteilt und "draufgehauen". Vielleicht denkst du mal darüber nach, wie und ob das mit deinem Aussagen weiter oben zusammenpasst.
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    schrieb am 10.10.2012 um 08:26
    Vegetarier, esst mehr Möhren, denn das sind unsere Staatsfeinde . . . ;)))
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    schrieb am 07.10.2012 um 19:03
    @Christoph Burtscher:
    Meinungen und Meinungsfreiheit im demokratischen Lande ist sicher nicht immer eine Streicheleinheit, aber das Nachdenken über die Meinungen anderer Menschen ist eine Arbeit desjenigen, der seine persönlichen Abwägungen zu treffen gewillt ist.
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    schrieb am 07.10.2012 um 21:51
    was meinst du de damit ?
    Christophs Kommentar finde ich gut, da doch viele Menschen Meinungen äußern , deren genaues Gegenteil sie selbst dann tun und das dann nicht mal merken? oder vielleicht merken, aber sie benutzen einfach gewissenlos und Wie bitteschön hängt das da mit Glaubwürdigkeit zusammen?
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    schrieb am 10.10.2012 um 08:23
    gruenebine schrieb:
    . . . da doch viele Menschen Meinungen äußern ,
    deren genaues Gegenteil sie selbst dann tun
    . . . aber sie benutzen einfach gewissenlos
    Wie hängt das da mit Glaubwürdigkeit zusammen ?

    Wladimir Iljitsch Uljanow, 1870-1924, erkannte es und sprach:
    Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss.
    Wir dürfen unsere Fehler nicht verheimlichen, weil der Feind das ausnutzen könnte.
    Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten, sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
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    schrieb am 07.10.2012 um 19:34
    Stellt Euch folgende Fragen:

    Stehen die Menschen zu demokratischen Grundwerten, die Menschen, Würde geben, Freiheit und Glleichheit schützen ?

    Wollen Menschen mit ihren Gegenüber von unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Kulturverständnis, unterschiedlichen Weltanschauungen friedlich zusammenleben ?

    Wer ist in der Lage, Menschen wertzuschätzen und Mitgefühl zu geben, auch wenn diese von unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Kulturverständnis, unterschiedlichen Weltanschauungen sind ?

    Effata !
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    schrieb am 08.10.2012 um 02:34
    @Anno: Effata? Öffne dich meint , vernimm das Wort Gottes und bekenne dich zum Glauben. In wieweit bitteschön meinst du das auf das Thema bezogen? Einerseits Toleranz gegenüber Rechtsextremismus? Wertschätzung, Mitgefühl gegenüber Schlägern und Mördern? Glauben an rechts?, links? Bio?

    Alle gemäßigten und friedlich denkenden Muslime lehnen die extremen Extremistischen Terroristen auch ab, weil diese den Glauben der ganzen Glaubensgemeinschaft zerstört und in Ungnade stürzen.
    Damals hat das kleine Grüppchen RAF auch zerstörerisch auf die große im Kommen befindliche linke gemäßigte Szene gewirkt.Vielleicht hätte ohne RAF ja sogar Tschernobyl eher Umbrüche bewirkt, weil links und damals damit auch Grün lange von Radikalen etwas überlagert waren, und das nachwirkte, natürlich zu Unrecht.
    Ein damals noch grüner gewisser Herr Schily sympatisierte mit Terroristen genauso wie einige der Szene, sogenannte Toleranz?
    übrigens las ich gerade ein Zitat von Otto Schily: "Nur Idioten ändern sich nicht"was denn evtl. meint, Denkvorgänge brauchen Weichenstellungen, aber nicht in vollkommen entgegengesetzte Richtungen, das wäre Unglaubwürdig und Charakterschwach.

    Inwieweit siehst du Würde und Freiheit gewahrt, wenn du dich mit der rechten Ideologie aus der Zeit des zweiten Weltkrieges beschäftigst? Als man bespitzelt und ermordet wurde, wenn man ein kleines Wörtchen gegen die Ideologie in der Öffentlichkeit äußerte! Also ich habe da null Toleranz, ich habe wohl viel Verständnis für Aufklärung und Hintergründe. Aufklärung, was rechtes Gedankengut ist und was für Ziele es verfolgt.

    Meiner Ansicht nach sind gerade die Begriffe Würde und Freiheit eher im links-non!!extremen Bereich als im rechten Bereich angesiedelt. Aber auch Rechts-gemäßigt auf Basis dessen, was du da anführst, hat keiner "extemistische gewalttätige" Kommentare entgegenzusetzen.
    Aber Rechtsextremismus! und Unterwanderung über das Benutzen der links-belegten Biobranche, darum geht es, da wird deine zweite und dritte Frage ja geradezu zum Hammer, die Rechtsextremen würden nämlich mit nein antworten. Und dafür sollte man nullkommanull Toleranz sondern nur Aufklärungsmotivation haben.
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    schrieb am 10.10.2012 um 01:34
    Wie stehts um Deine Glauben ?
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    schrieb am 11.10.2012 um 18:04
    @Anno: in deinem Profil, dessen Antworten ich teile, gibst du an: brauche begründete sachliche Meinungen! Inwieweit hängt das mit deinen Kommentaren zusammen?
    Was bezwecken deine Kommentare in Bezug zu den anderen, auf die Du nicht antwortest, der Sache nachgehend, sondern merkwürdig Feindparalleluniversig versteckt Fragen oder Kommentare gibst, die nicht erkennen lassen, was deine eigene sachlich begründete Meinung ist.

    Wer oder was ist für dich Feind? Diese Frage Wem nützt es kann man in allen Bereichen stellen.

    Meiner Ansicht nach ist es aber viel schlimmer, wenn Menschen ihre wahren negativen Gesinnungen und Motivationen verstecken und andere täuschen, nur um zu Erfolg zu gelangen. Feige und hinterhältig, schwach, unterwandernd und manipulativ, denn offen würden sie für vieles abgelehnt werden.
    Oder wenn Menschen keinen Charakter besitzen, und daher heute der Meinung nachlaufen und morgen der anderen. Je nach Erfolgsfahnenlage.

    Was meinst du mit deiner Frage auf meinen Kommentar bezogen? den ich mit Fragen an dich eröffnet hatte, die keine Antwort deinerseits lieferte.
  • gelöscht am 08.10.2012 um 02:34 von gruenebine
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 17.01.2013 um 06:58
    Zur aktuellen Diskussion um Rechtsextremismus ist eine neue Broschüre der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. erschienen:

    "Rassismus im neuen(?) Gewand – Braune Esoterik, Verschwörungstheorien, Blut-, Boden- und Rassereligionen"

    Aspekte und Informationen, die in der bisherigen öffentlichen Diskussion kaum Berücksichtigung finden.
    zum kostenlosen Download unter:

    http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/2012.pdf

    Ein Druckexemplar können Sie jederzeit gerne gegen frankierten und mit Anschrift versehenen Rückumschlag bei der
    Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V., Plieningenweg 18, 84036 Landshut erhalten.

    ferner finden Sie weitere Informationen unter www.sektenwatch.de
    Neue Homepage der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische
    Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V.
    Wir bieten Informationen und Orientierung im unübersichtlichen "Supermarkt der Religionen und Weltanschauungen" und Hilfe zur Selbsthilfe für Angehörige und Betroffene.
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