„Alle Maßnahmen von BP wirken hilflos“

Utopia: Herr Bussau, bei einer Straßenumfrage im US-Bundesstaat Louisiana sagte ein Bürger ins Mikrofon des Deutschlandfunks: „Das ist unser Tschernobyl“. Ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko tatsächlich der GAU, der größte anzunehmende Unfall?

Christian Bussau: Noch ist es nicht der GAU. Noch liegen wir in einer Größenordnung der Ölverschmutzung von etwa 30.000 Tonnen. Wir müssen uns darüber klar sein, dass es in der Vergangenheit weit größere Unfälle gab, zum Beispiel als der Tanker Amoco Cadiz 1978 gesunken ist und über 200.000 Rohöl ins Meer flossen. Auch bei der Prestige wurden 2002 über 60.000 Tonnen Öl frei. Noch sind wir nicht beim größten anzunehmenden Unfall. Aber wir wissen nicht, wie viel Öl noch aus dem Bohrloch strömen wird. Ich befürchte inzwischen, dass das Szenario sich negativ entwickelt und dies tatsächlich die größte Katastrophe ihrer Art werden könnte. Dabei möchte ich auch an die Plattform IXTOC1 erinnern, die 1979 explodiert ist und bei der ebenfalls im Golf von Mexiko die unglaubliche Menge von über 500.000 Tonnen Öl ins flache Wasser flossen. Damals hat es neun Monate gedauert, bis das Leck am Meeresboden geschlossen wurde. Ich möchte noch etwas zu Tschernobyl sagen: Dieser Unfall hat den Menschen gezeigt, wie gefährlich die Atomenergie ist, und insofern stimmt der Tschernobyl-Vergleich vielleicht schon jetzt, was die Lehre betrifft: Tiefseeöl- und Gasförderung ist sehr risikoreich und extrem gefährlich.

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Die bislang schlimmsten Ölkatastrophen

Lässt sich zuverlässig schätzen, wie viel Öl tatsächlich frei wird, oder sind wir auf BP als Informationsquelle angewiesen?

C. B.: Zurzeit haben wir nur BP als Informationsgeber. Auch unsere Kollegen von Greenpeace in den USA haben nur BP als Quelle. Ob diese Zahlen stimmen, weiß ich nicht. Ich glaube, dass nicht mal BP genau weiß, wie viel Öl austritt, denn es gibt keine funktionierenden Messinstrumente mehr. Anhand der Luftbeobachtungen des Ölteppichs und der Küstenverschmutzung halte ich eine Schätzung von 30.000 bisher ausgetretenen Tonnen für realistisch.

Der Golfstrom wärmt die europäischen Küsten. Kann das Öl bis zu uns kommen?

C. B.: Nein, das kann nicht passieren. Die Meeresströme fließen zwar vom Golf von Mexiko zu uns, aber das Öl schafft es nicht bis hierher, weil es altert: Die leicht flüchtigen Bestandteile verdunsten, und die schweren bilden so genannte Tar Balls [Übersetzung etwa: Teerbälle], die zu Boden sinken. Sie können diese Tar Balls, kleine harte Klumpen, an unseren Stränden finden. Die stammen dann von den Ölplattformen in der Nordsee und von Schiffen.

Stichwort Nordsee: Wie viele Ölplattformen gibt es hier, und kann so ein Unfall vor unserer Haustür passieren?

C. B.: So ein Unfall lässt sich nicht ausschließen. Wir haben in der Nordsee rund 400 Plattformen. Etwa 200 davon stehen im so genannten britischen Teil, 30 im dänischen, 100 im niederländischen Teil und 70 vor der norwegischen Küste. Deutschland hat eine Plattform im Wattenmeer, die Mittelplate. Zwar ist die Wassertiefe mit 30 bis 50 Metern in der südlichen Nordsee und bis etwa 200 Meter im nördlichen Teil erheblich geringer als im Golf von Mexiko. Trotzdem geschehen jedes Jahr Hunderte von kleinen Unfällen.

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  • Gita
    schrieb am 26.05.2010 um 22:34
    Wahrscheinlich ist es BP mehr als recht, dass sich die wirklichen Schäden in der Tiefsee abspielen und ja, der Konzern versucht alles, um die Bilder der Katastrophe zurückzuhalten. So hat BP alle Kapazitäten an Schiffseignern aufgekauft und verhindert somit, dass Journalisten zu den Ölteppichen hinausfahren. Auch ein Überflugverbot unter 900 Metern macht es den Kamerateams unmöglich, Nahaufnahmen zu machen. Dazu begleiten Wachleute Ölaufräumteams am Strand und verscheuchen neugierige "Schaulustige". Wie gut, dass Greenpeace mit einem seiner größten Schlauchboote, der "Billy Greene", vor Ort ist und wie immer dokumentiert und die Wahrheit ans Licht bringt. Liebe Grüße, Gita
  • zync
    schrieb am 27.05.2010 um 06:40
    Für mich wirkt das nicht hilflos, sondern stümperhaft. Jeder Fahranfänger muss einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um für das "Was, wenn etwas passiert" gewappnet zu sein. Aber bei Ölbohrungen glaubt man, es täte ein großer Wasserhahn, den man einfach zudreht und wenn er klemmt, steht man da wie ein dreijähriges Kind und legt ein Handtuch über das Malheur, damit niemand so genau sehen kann, was man eigentlich angestellt hat. Mal sehen, ob der "Top Kill" gestern nun wenigstens geholfen hat oder ob sie nun tatsächlich anfangen Müll ins Bohrloch zu kippen - sehr innovativ.
    Aral steht auf meiner Umgehungsliste - nicht, weil ein Unglück passiert ist, Unglücke passieren und sind nicht zu vermeiden, sondern wegen der Art, wie damit umgegangen wird. DAS ist für mich nämlich die eigentliche Katastrophe.
  • Stephan Rieping
    schrieb am 27.05.2010 um 08:29
    Das ist natürlich ein sehr zweischneidiges Schwert. Man kann BP dafür verteufeln, dass sie offensichtlich keine ausreichende Vorsorge für Unfälle dieser Art betrieben haben. Aber ich finde es ziemlich verlogen, wenn man jetzt alle Schuld diesem Ölmulti zuschustert. Jeder weiß, Offshore-Ölförderung ist ein hochtechnisches und damit hochriskantes Geschäft, riesige Tanker über die Meere schippern zu lassen beinhaltet Risiken, die niemals vollständig zu kalkulieren sind, ganz zu schweigen von den Gefahren für die Umwelt und das Klima, die von den Produkten, die wir aus Öl herstellen, ausgehen.

    Wir alle aktzeptieren doch stillschweigend diese Risiken und wir bezahlen die Ölindustrie gut dafür, dass sie uns diesen "edlen" Saft liefert, der das Leben so "angenehm" macht. Selbst wenn demnächst Kanadische Regenwälder abgeholzt werden, um ihn aus Ölsanden zu waschen, zahlen wir (hoffentlich nicht!)!

    Wenn wir das Zeug doch wenigstens nicht verbrennen würden.

    Nein, ich kann das heuchlerische Geschrei nicht mehr hören, das jedes Mal anhebt, wenn irgendwo wieder eine Küste im schwarzen Schlamm untergeht. Es ändert sich ja doch nichts! Es ändert sich so langen nichts, wie wir das Öl in Massen gebrauchen und verbrauchen!

    Ich kenne nur eine angemessene Antwort und die heißt weg vom Öl und hin zur Sonne! Die solare Energiewende muss her! Sofort!

    Sonnige Grüße
    Stephan
  • pentadir
    schrieb am 27.05.2010 um 08:40
    Es gibt nur einen Weg, solche "Unfälle" künftig auszuschließen. Und dieser Weg ist auch noch absolut sicher: Den Stopp dieser Bohrungen. Vollständig. Jetzt.
    Der Mensch ist doch ein "Gewohnheitstier". Er hat sich daran gewöhnt, dass es Erdölprodukte gibt. Er wird sich auch daran gewöhnen, dass es KEINE Erdölprodukte mehr gibt. Es wird immer Alternativen geben.
    Vor allem im Energiesektor. Da sind die Alternativen hinreichlich bekannt. Sie müssen nur zur Gewohnheit werden...
    Bumm!
  • Balbir
    schrieb am 27.05.2010 um 10:19
    Es gibt einen Ausweg und der heißt: weg vom Öl.
    Es gibt Autos, die kein Bezin oder Öl zum Tanken brauchen, es gibt Behälter, die nicht aus Erdöl hergestell werden und es gibt die nachwachsend Rohstoffe zur Energiegewinnung!
  • AnjaVorspel
    schrieb am 27.05.2010 um 10:27
    Liebe Autofahrer,

    es nützt gar nichts, nun woanders zu tanken und Aral zu meiden. Shell und Exxon sind auch nicht besser.
    Schwingt Euch aufs Fahrrad und trinkt wieder Wasser und Limo aus Glasflaschen.

    Das ist der einzige Boykott der funktioniert und nachhaltig ist.

    Fahrradfahren macht außerdem Spaß und Getränke aus Glasflaschen schmecken nicht nach Plastik.

    Also worauf wartet Ihr noch? Verkauft Euer Auto!
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    habito
    schrieb am 01.06.2010 um 15:02
    Ja, richtig.
  • zync
    schrieb am 27.05.2010 um 11:36
    Als ob Erdöl nur in der Tupperware und im Benzin stecken würde. Ihr sitzt doch selbst an einem PC samt Drucker und hämmert auf eine Tastatur ein, die aus Erdöl ist und euere Steckdosen sind sicher noch aus Keramik wie anno 1900 oder doch aus Kunststoff? Und nebenbei, euere hochgelobten Solarmobile - aus was besteht die Karosserie zur Gewichtsreduktion gleich nochmal? ;o) Was da wohl eher heulerisch und selbstverlogen ist? ;o)

    Zudem: wäre alles aus "Naturprodukten" was derzeit erdölbasiert ist, wäre wohl ziemlich schnell alles abgeholzt, was so noch an Bäumen rumsteht. Ich verteufle Erdöl nicht grundsätzlich, bin aber natürlich für gemäßigten und vor bewußten Umgang damit, vor allem beim Thema Recycling und Abfall und dem "Nichthinterherjagen" eines jeden neuen Trends, wenn es das alte Produkt im Grunde immer noch herrvorragend tut. Wer, der hier den Erdölverzicht propaghiert, hat im Wohnzimmer oder am PC einen Flatscreen? Wo es doch zig gebrauchte und gute Röhrengeräte gibt, die niemand mehr haben will und auf dem Müll landen bzw noch schlimmer, in Afrika auf "Schrottplätzen" abgefackelt werden, um ans Kupfer zu gelangen und dorthin natürlich wie - ah ja, auf dem Seeweg ohne Segelschiff transpotiert werden.

    Werft ruhig den ersten Stein, aber rennt auch ganz schnell in dessen Wurfbahn. :o) Ganz ohne Erdöl geht es derzeit nicht. Zeigt mir die Alternativen und nicht nur bei Mineralwasser ( das in PLASTIKkästen auf dem DIESEL-Lkw zu Deinem Supermarkt kommt, selbst der Zuhausesprudler ist aus Plastik mit Plastikflasche), sondern beim Bodenbelag (oder doch wieder abholzen für Parkett?), bei Schuhen und Stiefel, bei (FAHRRAD-)Reifen, Iso-Fensterrahmen und Hauisolierungen (Styrodur, Styropor) etc. Ihr macht es euch da ziemlich einfach. Und kauft bitte auch grundsätzlich nur noch Waren, die in euerer Stadt produziert wird, denn alles andere wird durch Erdöl transportiert - auch der Holzstamm für das ökokorrekte Holztischchen aus bayerischer Fichte, die im übrigen günstigstenfalls mit einer MOTORkettensäge gefällt wurde, wohl aber mit einem dieselfressenden Vollernter-Ungetüm. Den Akku möchte ich sehen, der diese Kraft für einen Arbeitstag liefert.

    Ich bleibe dabei: man muss sich sicherlich bewußt dessen, dass immer etwas passieren kann und ich bin der letzte, der BP einen Vorwurf alleine deshalb macht, weil "eine Verkettung unglücklicher Umstände und menschlichem Versagens" zu dem Unglück an sich geführt hat. Aber was danach gekommen ist: Schande, Schande, Schande und das "honoriere" ich durch Boykott und tue es Frau Künast gleich.
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    JBM
    schrieb am 29.05.2010 um 08:53
    @Zync - Du liegst vollkommen richtig. Wir sollten Erdöl als einen kostbaren Schatz betrachten. Wir alle ! Nur das tun wir nicht. Denn: dieser Schatz ist immer noch viel zu billig. Ich war selbst am roten Meer und habe gesehen wie kostbares Gas einfach abgefackelt wird, nur um schnell an die Erdölreserven zu kommen.
    Wir alle verschwenden diesen Schatz tagtäglich. Zuviele Autofahrten, zu schwere Autos, zu schlechte Heizöfen, zu schlechte Dämmungen in den Altbauten, noch immer Einfachverglasung, zu viele Urlaubsflüge, zu viel unnützer Konsum, zu viel Lieferverkehr über Seeschifffahrt, LKW und Flugzeug, zu viele offene Fenster und Türen im Winter.
    Wir alle wollen diesen Stoff, wir alle sind Abhängige. Es liegt an uns allen, unsere eigenen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern.
    Würde auf Tiefseebohrungen verzichtet und würde das Öl und der Sprit dadurch insgesamt teurer, der deutsche Autofahrer wäre empört !
    Ob Krieg um Öl, ob Umweltkatastrophen - Jeder von uns hat es in der Hand. Und das ist viel unbequemer, kann man es doch nicht allein den Multis in die Schuhe schieben.

    Aral Verweigerer
    und Energiesparer
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    AnjaVorspel
    schrieb am 01.06.2010 um 14:52
    @zync Hallo Zync, " zeigt mir die Alternativen" schreibst Du.
    Genau das mache ich, wenn ich den Benzin-Junkies vorschlage, mit dem Rad zu fahren.
    Auch wenn die wunderbaren unplattbaren Reifen aus Erdöl sind, fahre ich damit eine ganze Menge mehr Kilometer ohne Erdöl als Ihr mit Euren jetzt mit Shell und Esso Benzin gefüllten Autos.
    Jeder Kilometer zählt.
  • abel
    schrieb am 27.05.2010 um 12:06
    @zync: Natuerlich sind wir im Moment komplett vom Oel abhaengig. Deswegen muessen wir um so groessere Anstrengungen unternehmen, um davon loszukommen. Irgendwann ist Schluss mit Oel, das kann man dem kleinsten Kind erklaeren, nur in die Koepfe der Erwachsenen dringt es nur schwer.

    Eine Vervielfachung des Oelpreises (& aller fossilen Brennstoffe), die die realen Kosten der Oelausbeutung fuer die Umwelt traegt, wuerde unsere Aktiviaeten in die richtige Richtung lenken. Dann wuerden sich z.B. teure Isolierung, oeffentliche Verkehrmittel, lokales Wirtschaften etc. rechnen. Der Geldbeutel bekommt immer Aufmerksamkeit.
  • hopo1
    schrieb am 27.05.2010 um 13:03
    Ich tanke nicht mehr bei ARAL ( Tochter von BP )
    Tiefseeölbohrungen bergen ein unkalkulierbares Risiko

    Hopo1
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    Maria_L
    schrieb am 27.05.2010 um 14:40
    Sind andere Firmen diesbezüglich besser (Verzicht auf Tiefseebohrung)?
  • SushidieSau
    schrieb am 28.05.2010 um 13:35
    Heute um 12 Uhr war in der Tagesschau von einer neuen Schätzung die Rede: 4 Millonen Liter pro Tag sollen aus dem Bohrloch strömen.
  • Bubensteyn
    schrieb am 29.05.2010 um 08:08
    ... und in 10 Jahren wird alles wieder vergessen und verdrängt sein.
    Dann ist wieder "business as usual" und vielleicht gibt es eine kleine Randnotiz in den Medien.
    Die Verantwortlichen bei BP haben doch schon Ölschlamm auf ihrer Seele und meinen, dass man mit Geld alles machen kann.
    Ich mache es schon seit Wochen wie hopo1: ARAL und BP werden gemieden.
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    Dagmar Kropp
    schrieb am 29.05.2010 um 09:49
    ALLE, die sich über dieses ölige Desaster am Golf von Mexiko empören (und wer empörte sich nicht?), müssten doch diesen Konzern BOYKOTTIEREN. Wie kann ich mich denn über jemanden aufregen und ihm gleichzeitig Geld in jenen unersättlichen Rachen schieben?

    ARAL- UND BP-TANKSTELLEN dürften einfach von niemandem mehr angefahren werden. Vergessen viele schlicht die Macht des Käufers? Ist es so schwer, von gewohnten Wegen (auch zur Tankstelle) abzurücken?
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    SushidieSau
    schrieb am 29.05.2010 um 10:05
    Viele denken nicht so weit, dass sie sehen, dass sie einen kleinen Teil dieses Systems ausmachen. Diese Leute finden es zwar ganz schrecklich und empören sich, aber damit sind sie dann auch zufrieden. Sie glauben, nachdem sie das getan haben, ist ihre moralische Pflicht erfüllt...man kann es sich auch so zurecht reden, wie es Obama vorgemacht hat: natürlich wird weiter gebohrt und auch neue Bohrlöcher werden erschlossen. Es muss lediglich noch sicherer gemacht werden und das ist ja nicht mein Problem, wenn DIE da pfuschen.
  • JBM
    schrieb am 29.05.2010 um 09:59
    S U V = Sport Utility Vehicle

    S U V = S aufen U nheimlich V iel

    S U V = S chont U nsere V erantwortung

    Gar nicht fahren, nicht so viel fahren, sparsamer fahren, kleineres Auto fahren

    (( | ^^
  • zync
    schrieb am 30.05.2010 um 14:00
    Top Kill und auch Junk Shot (das mit dem Abfall in´s Bohrloch kippen) sind gescheitert. Erst in vier Tagen wird der nächste Versuch unternommen - wieder die Glockenlösung, die bereits schon ein Mal gescheitert ist. Zitat aus der Pressekonfernez: "wir müssen nun aggressiver handeln." Ähm, ja? Und davor mußtet ihr das nicht, weil? War ja noch nicht so tragisch, oder?
  • JBM
    schrieb am 31.05.2010 um 08:01
    BP

    B onner P rotest !!!!!!

    Okay - dann kommt mit am 05.06. nach Bonn.

    Warum ? Weil heute die Vorbereitungen für die nächste große Klimakonferenz in Mexico dort angefangen haben.

    Weil wir durch massives Auftreten zeigen, dass wir endich Ergebnisse sehen wollen.

    Weil eine massive Klimaveränderung schlimmer sein wird als Tchernobyl und Deep Water Horiizon zusammen.

    Wir treffen uns am Hauptbahnhof zwischen 10.45 und 11.30

    Wir, das sind Bada, Melli151, Dude, vonRosenfeld, DorisSpohr, Dagmar, Renovable, JBM, Schokomel, Kuno1976, Elly4you, Werner und hoffentlich noch viele andere :-))
  • old_shatterhand
    schrieb am 01.06.2010 um 15:10
    Interessant finde ich auch, dass offenbar monatelang Bedenken von Ingenieuren bezüglich genau dieser Plattform bei BP ignoriert, bzw heruntergespielt und vertuscht wurden.
  • Brit
    schrieb am 06.08.2010 um 14:11
    Am Donnerstag, den 26. August findet um 19:30 Uhr im Haus der Wissenschaft in Braunschweig eine Diskussion mit Stephan Lutter, Referent für internationalen Meeresschutz des WWF statt : "Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko - Lässt sich der Schaden jemals beheben?"
    Ihr seid herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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