Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Gegen Lebensmittelverschwendung

Buchverlosung: "Die Essensvernichter"


Die Verschwendung, die für uns Konsumenten im Regelfall unsichtbar bleibt, zeigt der Film in seinen ganzen Ausmaßen und schockiert dabei mit der Selbstverständlichkeit, in der sie geschieht. Im Herbst kommt die Langfassung des Films nun ins Kino. Parallel zum Kinostart von »Taste the Waste« und in Zusammenarbeit mit Verbänden wie Slow Food, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, Brot für die Welt und den Tafeln wird es im September in vielen deutschen Städten eine Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung geben.

Verlosung

Vorab verlosen wir zwei Mal das Buch zum Film „Die Essensvernichter“ von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger, das diese Tage bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Wenn Sie gewinnen möchten, schreiben Sie uns doch bis zum 29. August in einem Kommentar unter diesem Artikel, wie man Ihrer Meinung nach Lebensmittelverschwendung vermeiden kann, egal ob als Privatperson oder als Filialleiter eines Supermarktes, als Einkäufer einer Krankenhauskantine oder oder oder ... Auch die vermeintlich ganz kleinen Tipps sind gefragt.

"Die Essensvernichter" von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn ist im KiWi Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro.

Stand: 19.08.2011 von

Kommentare (122)   abonnieren

  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 11:53
    Sicher sind meine Gedanken dazu den meisten hier sowieso nicht neu....

    - dass das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, bedeutet noch lange nicht, dass die jeweiligen Nahrungsmittel verdorben sind.
    - wenn man sich mal Gedanken über die richtige Lagerung macht, kann man Obst und Gemüse viel länger aufbewahren! (Tipps dazu habe ich beispielsweise auf Utopia gefunden)
    - ich kaufe im Supermarkt gerne Äpfel mit braunen Stellen oder Tomatenpackungen, in denen eine Frucht aufgeplatzt ist oder geknickte Sahnebecher usw. Im Supermarkt würden sie sonst nur weggeworfen!
    - täglich den Kühlschrank kontrollieren. Ziemlich viele Dinge kann man einfrieren, um sie vor dem Verderben zu retten...
    - altes Brot kann man auftosten, dann schmeckt es wieder. Aber eigentlich friere ich das, was ich am ersten Tag noch nicht verbraucht habe, sowieso gleich ein. Bei den "guten Fragen" gab es mal Tipps dazu, was man mit altem Brot noch alles machen kann. Ich nehme es am liebsten mit in den Pferdestall, aber dann muss es wirklich komplett durchgetrocknet sein und darf keinesfalls schimmeln.
    - Supermärkte und auch Privatpersonen können sich eine Hühner- oder Schweinehaltung in der Nähe suchen, wenn sie nicht zu städtisch wohnen. Meine Mutter füttert unsere Hühner, was Grünfutter angeht, nur mit den "Abfällen" (welker Salat, Obst mit Druckstellen, das Grün von Karotten), den sie von Nachbarn und massenweise aus unserem Supermarkt bekommt. Ein Schweinebauer im selben Ort nimmt die Milchprodukte für seine Schweine. Allerdings weiß ich nicht, ob das rechtlich eigentlich in Ordnung ist.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 11:53
    Es fängt ja schon damit an, dass nicht nach Bedarf sondern nach "ooooohhhhh, das will ich haben" eingekauft wird.
    Das heißt, es befinden sich im Kühlschrank Lebensmittel, wo man nicht genau weiß, wann man sie isst bzw. ob man sie überhaupt isst.

    Jeder sollte sich fragen, was BRAUCH ich und danach einkaufen.
    Lieber einmal öfter die Woche in kleinen Mengen einkaufen, dann ist die Gefahr, dass Lebensmittel verderben auch nicht so hoch.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 17:13
    Mein Kühlschrank ist nicht so groß, dasws ich darin etwas bewahre, was nicht in Kürze gegessen werden kann. Außerdem habe ich kein so dickes Portemonnaie, um solchen Unsinn zu treiben.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 11:54
    Ich finde es wichtig, das Lenbensmittel, die noch gut sind an Tafen weiter gegeben werden und nicht auf dem Müll landen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 11:56
    - hochwertige Lebensmittel einkaufen, die schmecken und es bleibt nix übrig. Außerdem kosten sie mehr, man hat viel mehr Bedenken, teure Dinge in den Müll zu schmeißen, als günstige.
    - Mut zur Lücke, ein leerer Kühlschrank ist keine Schande. Hab mal gelesen, dass Leute sich den Kühlschrank nur vollstopfen, weil sie es mit einem Gefühl von "Wohlstand" verbinden. Lieber weniger einkaufen und erstmal aufessen.
    - Einkochen, einfrieren, selber ernten, wenn Arbeit dahinter gesteckt hat, isst man seine Sachen eher auf, als sie in den Müll zu werfen.
    - Liebe Geschäfte, bietet fast abgelaufene Lebensmittel günstiger an!!! Das kauft und isst dann schon jemand!! Auch das ist keine Schande. Wer sich drüber aufregt, würde bei mir aus dem Laden fliegen. Nichts billiger anbieten, weil es nicht zum Image passt, das ist verwerflich ! Wenn Ihr schon nix anbieten wollt, gebts den Tafeln!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 12:02
    Hab auch schon öfter was weggeworfen, weil ich zuviel eingekauft hatte und es schlecht wurde. Tat jedesmal weh! Entscheidende Wendung brachte: Öfter einkaufen nur für konkreten Bedarf. Nix frisches mehr auf Vorrat.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 12:14
    Mein Vorschlag ist: kleinerer Kühlschrank. Schon gerate ich weniger in Versuchung, zu viel zu kaufen, da so die Lebensmittel nicht einfach in den Tiefen des Eisschrankes verstaut = versteckt werden können. Außerdem sollten ältere Modelle eh gegen neue ausgetauscht werden, um Energie zu sparen. Effekt: 2 Fliegen mit einer Klappe!
  • gelöscht am 19.08.2011 um 12:37 von inaktiver User 87605
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 13:27
    Als ganz wichtig hat sich bei mir herausgestellt, dass man diszipliniert erst einmal die "älteren" Lebensmittel auch wirklich aufbraucht, bevor man das, was einem vielleicht besser schmeckt, kauft oder anbricht.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 17:01
    Rezepte-Improvisation: Aus Resten neue Dinge zaubern - nicht immer einfach, sorgt aber für Überraschungen und ganz neue kulinarische Erlebnisse. Einfach mal ausprobieren - bleibt garantiert nix übrig.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 17:15
    In unserem Haushalt wird nichts an Lebensmitteln weggeworfen, dank fast 40jährigem ausprobieren :-)
    Wie das klappt?
    Ich erstelle einen wöchentlichen Essensplan, danach kaufe ich ein.
    Wenn etwas übrig bleibt vom leckeren Mahl, wird es eingefroren(auch wenn die Portion noch so klein ist) in einem Minikühlschrank mit Minieisfach und beim nächsten passenden Gericht dazugegeben.
    Die Biomöhren halten sich nicht lange frisch, wenn sie schon etwas "lummelig" sind, werden sie zu einer leckeren Suppe verarbeitet,geht mit jedem Gemüse.
    Hartes Brot schmeckt lecker in einem italienischen Brotsalat, wird eventuell zu Semmelbröseln verarbeitet, oder als geröstete Croutons auf den Salat geben.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 17:25
    Ich koche eigentlich immer so, dass nichts übrig bleibt, sollte mal was übrig bleiben, wird es auch sofort eingefroren und später wieder verwendet.

    Ich finde auch Geschäfte sehr gut, die Ihre Produkte an Tafeln weiter geben.

    Hartes Brot gibt es bei mir nicht, da ich Brot in Portionen einfriere.

    Vor dem Einkaufen schreibe ich eine Liste und es wird nur gekauft, was ich dann für die nächsten 3-4 Tage zum Kochen brauche.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 18:01
    Lebensmittel muss ich eigentlich nie wegwerfen: Ich achte darauf, nie zuviel einzukaufen. Also nie mehr, als ich in den nächsten zwei, drei Tagen tatsächlich verbrauchen werde (dafür muss man eben ein bißchen vorausplanen: "Was will ich die nächsten Tage essen und was brauche ich dafür?").

    Lieber häufiger einen kleinen, frischen Einkauf tätigen anstatt einmal in der Woche den ganzen Einkaufwagen vollzuhauen. Außerdem hilft es, wenn man Obst und Gemüse lose kauft statt eines riesigen Sackes, den man gar nicht ganz aufbraucht. Wurst und Käse lieber an der Service-Theke (oder gleich bei einem richtigen Metzger) kaufen, dann kann man die Menge selbst bestimmen und muss nicht eine vorgegebene Menge nehmen, die dazu noch in PLastik eingemüllt ist.

    Tja, und dann? Wenn nach dem Essen etwas übrig bleibt, die Rest haltbar aufbewahren (z.B. eingefrieren oder gleich ins nächste Essen mit einplanen, zuviel gekochte Nudeln oder ähnliches kann man immer noch zum Auflauf oder zur bunten Restepfanne umwandeln).

    Obwohl das System der Tafeln oft kritisiert wird, finde ich es immer noch besser, "übrige" und "ungewollte" Lebensmittel dort zu verteilen anstatt sie wie gewöhnlichen Müll zu entsorgen. Für hochwertige Lebensmittel (und wer will schon billigen Ramsch essen) haben viele Leute in der Lebensmittelherstellung hart gearbeitet, also sollten sie auch mit entsprechender Würde behandelt werden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 18:23
    Ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist, dass sehr viele Lebensmittel bereits wieder weggeworfen werden bevor sie verkauft werden. Wie sollte es sonst möglich sein, dass in einem Supermarkt zu jeder erdenklichen Tageszeit alle Lebensmittel frisch vorhanden sind. Man kann sich mal die Mühe machen und hinter den Supermarkt gehen und da in die Container sehen. Ein Bekannter hat sich in Spanien 1 Jahr lang mit den besten Lebensmitteln aus dem Container ernährt, noch frisch verpackt versteht sich. Ein guter Film dazu
    "We feed the world"
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 10:51
    "We Feed the World" auf Youtube in voller Länge und mit englischen Untertiteln: http://www.youtube.com/watch?v=2sZCCbj64Fo&feature=related
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 12:39
    Danke für den Link!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 17:14
    Ja, der Film ist sehenswert und sollte deshalb auch in Schulen vorgeführt werden. Aber das wird er sicherlich doch nicht.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 17:15
    Ja, der Film ist sehenswert und sollte deshalb auch in Schulen vorgeführt werden. Aber das wird er sicherlich doch nicht.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 21:34
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 22:03
    Wenn man für Lebensmittel in Deutschland endlich wieder den wirklichen Preis bezahlen müsste, dann würden viele nicht mehr so leichtfertig Essen wegwerfen. Prozentual geben wir in Deutschland viel, viel zu wenig von unserem Einkommen dafür aus. So schwindet vermeintlich der Wert und macht die Entsorgung erst möglich. Simpel, aber würde gleichzeitig noch den Erzeugern von Nahrung helfen - die könnten dann nämlich von ihrer Arbeit leben.

    Empfehlung: aktuelles Greenpeace Magazin (5.11) Essen Spezial
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 22:30
    Wie wahr, wie wahr. Und trotzdem sind wir gleichzeitig die Meister im Jammern, wenn es um Lebensmittelpreise geht. Aber ehrlich, wenn man mehr Geld für gutes Essen ausgibt, das zahlt sich doch langfristig aus.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 22:25
    Altes Brot & Brötchen trocknen wir und machen daraus Semmelbrösel.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 22:28
    Siehe dazu die aktuelle Kolumne von Fred Grimm im Schrot&Korn
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 19.08.2011 um 22:46
    ich kann mir übrigens nicht erklären, woher die Deutschen diese Haltung gegenüber Lebensmittel haben: so billig wie möglich, schließlich hatten sie nach dem Krieg nix mehr zu futtern und jeder Nahrungsmittel hätte allein damit schon den Status von heilig erreichen sollen...
    Allerdings greift diesen Geiz überall ein... sozusagen grenzüberschreitend.
    Vielleicht weil die Leute viel zu viel Zerstreuungsmöglichkeiten haben, wofür sie Geld ausgeben möchten, dann sparen sie bei den Lebensmitteln?
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 00:39
    Wir essen auch "Aufgewärmtes" und aus altem Brot oder Brötchen mache ich meine Semmelbrösel selber.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 10:48
    Immer nur das kaufen, was man gerade braucht. Darauf auchten, dass der Kühlschrank nicht zu voll wird (so kann man vermeiden, dass z.B. Joghurt verdirbt usw.)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 12:34
    Nur das kaufen was man wirklich braucht. Vor allem frische Sachen nur kaufen, wenn man sie auch gleich verarbeiten kann.

    Supermärkte sollten Lebensmittel die sie nicht mehr verbrauchen können an gemeinnützige Organisationen spenden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 14:53
    weniger Lebensmittel verschwenden: Wie geht das? Mehr Lebensmittel in die Hand nehmen, sie anfassen. Ohne Verpackung. Die offenen Auslagen nutzen. Sich vor Augen halten, dass die Verpackung vom Inhalt total ablenkt. Auch beim Bäcker: Brötchen und Brot anfassen. Wie schwer ist es? Wie fühlt es sich an, wie riecht es? Habe ich damit genug bis Montag oder brauch ich noch mehr?
    Zweitens: Beim Wegwerfen immer selber gehen und den Gestank der Mülltonne riechen. Da soll noch was von mir rein? Nie wieder!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 14:59
    Niemals mit leerem Magen einkaufen gehen.
    Man kauft viel mehr als man braucht und ein Teil landet im Müll :-(
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 19:58
    Oh, ja. Das kenn ich auch. Leerer Magen füllt den Einkaufswagen. Besser ist da schon, einen Zettel vorher zu schreiben und sich dann zu disziplinieren, nicht m e h r einzukaufen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 19:59
    Wenn bei mir Lebensmittel nicht mehr lange haltbar sind und ich sie in den nächsten Tagen nicht gebrauchen kann, gebe ich sie meiner Nachbarin. Und sie macht dasselbe. So vermeiden wir unnötigen Müll.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 22:48
    Nur, das kaufen, was man auch wirklich isst! Und am besten einen Zettel an Gefrier- und Kühlschrank, was drinnen ist plus Ablaufdatum, damit man nichts vergisst und ablaufen lässt, und dann wegschmeißt.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 20.08.2011 um 23:03
    Keine zu große Vorratshaltung und nichts kaufen, weil es gerade im Angebot ist und man es sicherlich mal braucht. Irgendwann findet man lauter abgelaufene Sachen, die man doch nicht benutzt hat, warum auch immer. Ich war auch lange so ein Hamster und bin dabei, mich zu bessern. Wenn so etwas passiert, daß der Schrank zu voll ist, mit Fantasie Gerichte kochen aus dem was vorhanden ist bis man so ziemlich alles aufgebraucht hat. Nichts dazu kaufen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.08.2011 um 15:34
    Containern oder Dumpster Diving führt die nutzbaren Abfälle der Supermärkte noch einer sinnvollen Verwendung zu!...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.08.2011 um 18:52
    Selbst und ständig keine Lebensmittel wegwerfen!
    So einfach ist das!

    Gruß
    E-Kirsche
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 21.08.2011 um 19:38
    Satt und gezielt, d. h. im Hinblick auf Qualität, Herkunft und Menge besonnen einkaufen. Genießbarkeit nach Ablauf des Mindesthaltbarkeits-, best before-Datums eigenverantwortlich beurteilen. Die Hersteller neigen dazu, die MHD zur Umsatzsteigerung willkürlich zu verkürzen. Insbesondere Vollkonserven, z. B. in Dosen, sind noch lange nach MHD-Ablauf ohne Geschmackseinbußen genießbar. Die riesigen Mengen formell "abgelaufener" Lebensmittel belasten die Entsorgung im Haushaltsrestmüll bzw. in der gewerblichen Speiseresteverwertung.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 11:24
    Ich glaube, daß die Wegwerfgesellschaft keinen Unterschied macht, zwischen Handy- oder Essenswegwurf. Neues muß her. Solange es Discounter aller Arten gibt, gibt es den Wegwurf aller Arten.

    Erst wenn der Mensch erkrankt, seelisch wie körperlich (kein Glücksgefühl mehr durch zuviel - oder zivilisationsernährungs erkrankt) - kommt er manchmal durch ein Burn out auf seine "Machenarten" zurück.

    Ich meine, daß durch Belehrung oder Aufklärung kein Umdenken erfolgt. Die meisten Menschen werden erst durch sog. Brüche in ihrem Leben hellhörig. Leider!

    Ändern läßt sich das Wegwerfverhalten in der Welt, vielleicht erst durch persönliche Not. Erst dann muß der Mensch seine Kreativität einsetzen. Kreativität kann vermittelt werden, weil der Mensch sie dann nötig hat. Momentan ist allerorten keine Kreativität gefragt. Kauf, nimm und weg damit...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 12:11
    Hallo,
    ich hab auf dem Flohmarkt ein Buch gefunden.
    Von Wolfgang Schmidbauer: Jetzt haben, später zahlen. Die seelischen Folgen der Konsumgesellschaft.

    Sehr verständliches Buch über das Thema: Kaufen,kaufen,kaufen.....

    Gruß
    E-Kirsche
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 12:23
    Unikates: Ich meine, daß durch Belehrung oder Aufklärung kein Umdenken erfolgt. Die meisten Menschen werden erst durch sog. Brüche in ihrem Leben hellhörig. Leider!

    Stimmt aber auch wirklich...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 12:28
    Um Essensverschwendung in meiner WG zu minimieren, schaue ich regelmäßig in den Kühlschrank und koche aus bald ablaufenden oder nicht mehr lang haltbaren Produkten für alle ein Festmahl.

    Selber achte ich darauf, nur dann einzukaufen, wenn ich etwas brauche. Das bedeutet natürlich viel Gerenne oder eben Planen beim Einkaufen.

    In jedem Supermarkt findet man übrigens eine Ecke mit günstigeren Artikeln, die meist ein kürzeres Haltbarkeitsdatum aufweisen.Da sollte man auch immer mal schauen.

    Freunde von mir containern tatsächlich auch. Ich plane, das nächste Mal auch mal mitzukommen. Leider sind die Supermärkte in meiner näheren Umgebung alle so "schlau", ihre Abfälle direkt in so einem Zerhäkseler zu zerstören...

    Und ansonsten kaufe ich nur regional und saisonal ein, Gemüse über eine Ökokiste und den Rest im Biomarkt ums Eck. So vermeide ich vorab, dass ich Produktion unterstütze, die sinnlos die Gier nach ALLEM in rauen Mengen füttert.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 12:28
    Um Essensverschwendung in meiner WG zu minimieren, schaue ich regelmäßig in den Kühlschrank und koche aus bald ablaufenden oder nicht mehr lang haltbaren Produkten für alle ein Festmahl.

    Selber achte ich darauf, nur dann einzukaufen, wenn ich etwas brauche. Das bedeutet natürlich viel Gerenne oder eben Planen beim Einkaufen.

    In jedem Supermarkt findet man übrigens eine Ecke mit günstigeren Artikeln, die meist ein kürzeres Haltbarkeitsdatum aufweisen.Da sollte man auch immer mal schauen.

    Freunde von mir containern tatsächlich auch. Ich plane, das nächste Mal auch mal mitzukommen. Leider sind die Supermärkte in meiner näheren Umgebung alle so "schlau", ihre Abfälle direkt in so einem Zerhäkseler zu zerstören...

    Und ansonsten kaufe ich nur regional und saisonal ein, Gemüse über eine Ökokiste und den Rest im Biomarkt ums Eck. So vermeide ich vorab, dass ich Produktion unterstütze, die sinnlos die Gier nach ALLEM in rauen Mengen füttert.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 13:28
    -besser weniger, dafür öfter einkaufen gehen;
    -neu gekaufte Lebensmittel nach hinten, vorhandene LM nach vorne in den Kühlschrank;
    -unreifes Obst/Gemüse mit reifen Früchten beim Einkauf kombinieren (z. B. Bananen);
    -abgelaufenes nicht direkt weg werfen. so lang nirgends Schimmel o.ä. zu sehen ist und der Geruch ok ist kann man die LM ohne Probleme essen;
    -Supermärkte sollten LM kurz vor dem MHD-Ablauf günstiger anbieten und abgelaufene Artikel an Tafeln abgeben;
    -nicht mit Hunger einkaufen gehen! Dann wird auch nicht zuviel gekauft! :)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 13:45
    Noch was ist mir eingefallen als Ergänzung zum MHD, das nicht automatisch bedeutet, dass das Lebensmittel am nächsten Tag verdorben ist:

    Wir sollten wieder lernen, unseren Sinnen zu vertrauen statt nur auf das Datum zu schauen. Erst dran riechen und im Zweifelsfall ein kleines Stück probieren. Aussehen prüfen.

    Bei Schimmel natürlich rigoros aussortieren (aber besser vernünftig einkommen und es gar nicht erst soweit kommen lassen). Schimmel ist wirklich gefährlich und da sollte man sich nicht auf Kompromisse einlassen. Aber Macken oder sogar auch angefaulte Stellen in Obst und Gemüse kann man wegschneiden und den Rest noch verzehren.

    Der Kühlschrank muss richtig eingestellt sein. Oft machen Gemüse & co. bei zu hohen Temperaturen im Kühlschrank die Grätsche und werden dann entsorgt. Und die Kühlung nicht auf vollen Touren sondern angemessen laufen lassen, spart auch noch Energie.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 16:06
    Ich glaube so einen Film gab es schon einmal auf Arte oder 3Sat?!
    Habe gerade im Katalog der Bibliothek danach gesucht, leider gibt es das Buch dort noch nicht.
    Kommt damit auf meine Buchwunschliste.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 17:48
    Schimmel ist aber so eine Sache, denn viele angeschimmelte Dinge sieht man's ihnen nicht an, z. B. die haltbare Magermilch, die oft verwendet wird für Cappucinos, die wird schnell schimmelig:

    Grundsätzlich verdirbt H-Milch jedoch, ohne dass Sie dies am Geschmack merken. Daher sollten Sie die Milch vorsichtshalber 2 - 3 Tage nach dem Öffnen aufgebraucht haben.
    (zitiert vom aid-Portal)

    Angefaultes Obst und Gemüse, je nach Sorte, sollte man wegschmeissen, denn durch den Wassergehalt wird der Schimmel überall "transportiert"...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 18:01
    Will ja mit meinen Tips niemanden vergiften daher möchte ich meine vielleicht unklare Beschreibung um folgendes ergänzen: "angefault" ist aber doch nicht gleich verschimmelt? Ich meinte damit jedenfalls Obst und Gemüse mit leichten Macken oder Dellen, die ja dann an diesen Stellen auch gern mal braun werden. Das kann man aber noch essen. Wenn es tatsächlich verfault riecht oder außer den braunen Stellen noch andere Veränderungen sichtbar sind, weg damit.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 19:33
    ja, da mache ich genauso, aber ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass der Schimmel manchmal weder zu riechen noch zu schmecken ist.
    Und manchmal denke ich mir mit den Ratschlägen ist es schon Wahnsinn: verschimmelter Käse sollte weggeschmissen werden. Aha, aber was machen denn die Läden? sie schneiden nur die erste Scheibe ab... und der Rest wird verkauft.
    Und in anderen Ländern würden sie sich über alles freuen, was wir hier weg schmeissen. Und im und nach dem Krieg hatten die Leute oft nur schlechtes zum Essen, wenn überhaupt.

    Was mich übrigens erstaunt, sind die vielen Obstbäumen, die von niemanden abgeerntet werden, während die Besitzer lieber z.B. Äpfel aus dem Supermarkt holen... kann ich nicht kapieren. Vielleicht sind manche Apfelsorten nicht so lecker, kann auch sein...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 22.08.2011 um 20:47
    "kann man doch kaufen" hab ich neulich auch gehört, als ich Brombeeren gesammelt habe (von wilden Hecken, die niemandem gehören). Verstehe ich einerseits, nicht jeder hat Bock auf die Sammelei und vor allem die Zeit. Aber ja, kaufen kann man schon, kostet halt 2 EUR für eine Hand voll, das wäre eine teure Marmelade geworden. Ich habe sie jetzt für ein paar Kratzer, ansonsten für lau und dazu das Erfolgserlebnis. Dafür lasse ich mich gern auslachen. ;-)

    Bei Bäumen ist es oft so, dass sie jemandem gehören, da hätte ich auch Hemmungen, mich zu bedienen. Aber wenn man zuschauen kann, wie das Obst praktisch am Baum verottet ist es schade.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 10:21
    Hallo lawadong

    Für das Selberpflücken gibts eine tolle Webseite

    ( http://www.mundraub.org/ )
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.08.2011 um 08:41
    Wenn man sich die Mühe macht eine Frucht aus dem eigenen Garten mit einer aus dem Supermarkt, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf einer Plantage gewachsen und dort im unreifen Zustand gepflückt wurde ist vom Geschmack her zu vergleichen, wird man unschwer erkennen, was das bessere ist. Abgesehen von den Spritzmitteln, Verpackung (Tomaten aus Albanien mit dem LKW 3 Tage unterwegs usw.), Lagerung, Konservierung etc.
    Es ist eigentlich traurig, wenn es Menschen gibt, die einen auslachen wenn man statt zu kaufen selbst pflückt. Diese Menschen lachen dann auch über den Bauern oder Plantagenarbeiter, der für sie das Obst pflückt, dass sie schön in PVC verpackt und mit Wachs poliert im Supermarkt kaufen.
    Möglicherweise, je nach Herkunft waren s vielleicht auch Kinder auf der Plantage die gepflückt haben.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.08.2011 um 12:43
    so viel lebensmittel wie möglich im eigenen gemüsegarten anbauen, ernten und verspeisen, bzw. verspeisen lassen um unabhängig von supermärkten zu sein.
    auch obst und gemüse kaufen, das auf den ersten blick nicht mehr perfekt aussieht, aber definitiv noch nicht schlecht ist.
    Ladenbetreibern interesse an produkten signalisieren, die zwar nicht mehr perfekt aussehen, aber dennoch bekömmlich sind sowie an lebensmitteln deren haltbarkeitsdatum zwar abgelaufen ist, die aber dennoch noch essbar sind.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 23.08.2011 um 15:11
    Wir bauen bei uns im Garten sebst viel an und machen es ein oder es landet in der Tiefkühltruhe. Zuviel geben wir an Freunde und Nachbarn ab.

    Beim Einkaufen achten wir auf das Haltbarkeitsdatum, so dass wir es noch etwas liegen lassen können. Dann im Kühlschrank und Vorratsschrank die älteren Sachen nach vorne stellen.

    Dann an frische Sachen möglichst nur soviel kaufen, wie auch gegessen wird.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 24.08.2011 um 19:12
    Also als Studentin freu ich mich, wenn es ab Samstag nachmittag reduziertes Obst und Gemüse zu kaufen gibt: ich kann mich preisgünstig mit Vitaminen eindecken und der Laden bleibt nicht auf leicht verderblichem sitzen. Leider sieht man das viel zu selten!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 17:18
    In einem Blog wurde neulich auf die HPO www.mundraub.org mit Karte hingewiesen. Nachweislich solltenn da Obstgärten gekennzeichnet sein, wo sich jedermann das Obst selbst pflücken könne, weil es sonst an den Bäumen verfaulen oder zu Fallobst würde. Ich hatte Pech. Die angegebene Telefon-Nummer in meinen Gebiet gibt es nicht - kein Anschluss. Aber für eine gute Idee halte ich es trotzdem.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 02:20
    Ich beziehe den Großteil meiner Lebensmittel über einen CSA-Betrieb (Community Supported Agriculture). Der Hof, der das Gemüse produziert, kann ca. 200 Menschen versorgen. Der Bauern bekommt durch die Teilnehmer langfristige Planungssicherheit und ein faires Einkommen. Die Teilnehmer bekommen die Ernte. Und da wird schnell klar: Man nimmt das, was zur Zeit wächst. Das ist im Sommer mehr, im Winter weniger. Wenn die Ernte aus welchen Gründen auch immer dünn ausfällt, trägt die Gemeinschaft das Risiko. Es wird in vernünftigen Portionen gedacht und der Bauer kommt nicht in die Verlegenheit alles anbieten zu müssen, was der Verbraucher vielleicht heute mal haben möchte- jeder weiß, worauf er sich einlässt. Spannend ist, dass man endlich wieder mitbekommt, was wann in Deutschland Saison hat. Alles hat Demeter-Qualität, ist regional und saisonal. Es gibt über´s Jahr verteilt über 40 Sorten Gemüse, etwas Obst, Kräuter, Brot, Eier, Schafskäse und ab und zu Fleisch. Alles zu bezahlbaren Preisen (100- 150 ,- € im Monat, je nach Selbsteinschätzung).
    Das gute daran: Man hat weniger, was man wegschmeißen könnte und die Lebensmittel erfahren eine ganz andere Wertschätzung, wenn man jede Woche den Hof und die Menschen sieht, die dieses Essen herstellen. Alles ist so frisch und lecker, dass man es meistens auch sofort zubereitet. Man ist sogar gezwungen, sich- wie zu Omas Zeiten- mit Techniken wie Einkochen oder Einmachen zu beschäftigen, um auch im Winter noch von der reichen Ernte des Sommers zu profitieren. Außerdem würde ich persönlich es gar nicht einsehen, wenn ich einen monatlichen Festpreis für mein Essen zahle, trotzdem noch in den Supermarkt zu rennen, um mir dort etwas zu kaufen, was die Ernte nicht her gibt und dafür bezahlte Dinge verfallen zu lassen...
    Ich kann nur jedem enpfehlen, sich einem solchen Modell anzuschließen, weil das Geld was in solche Projekte fließt, nicht im Einheitsbrei der deutschen Supermärkte und Discounter versickert.
    Ein zweiter Tipp: Pflanzliche Lebensmittel verderben nicht so schnell wie tierliche. Meinen Sojajoghurt kann ich auch zwei Monate nach Ablauf des MHDs noch essen ohne Verderbniszeichen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 09:42
    Hallo Veganist

    Ist der Hof von dem ihr euer Gemüse bekommt zufällig der Buschberghof in der Nähe von Hamburg.
    Ich laß im Winter einen Artikel über diesen Hof im Schrot&Korn, der mich zu einem Blogbeitrag verleitete, weil ich diese Idee so genial fand. ( http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/welternaehrung-eine-vison )
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 16:46
    Hi Richard, nein der Hof, den ich meine ist im Münsterland :)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 10:30
    Wenn man so zentral wohnt, dass man seine Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe hat, empfiehlt es sich nach meiner Erfahrung lieber öfter einkaufen zu gehen und nur wirklich lange haltbare Lebensmittel in größeren Mengen zu kaufen. Frischwaren immer nur für die nächsten zwei Tage. Wenn ich noch nicht sicher sagen kann ob ich übermorgen Zeit zum Kochen habe, kaufe ich auch noch keine Frischwaren dazu ein.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 10:33
    @Richard-Burgenlandler: Danke für den Tipp mit Mundraub.org. Kannte ich zwar schon aber ich hatte die Seite noch nicht wirklich genutzt. Ist nett, wenn man dann nochmal daran erinnert wird und sich doch nochmal dran setzt. Außerdem habe ich jetzt gesehen, es fehlt die riesige Brombeerhecke bei mir ums Eck, die trage ich mal noch ein.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 11:09
    danke für die vielen tipps!
    es passiert doch gelegentlich, dass ich was übersehe im kühlschrank und wegwerfen muss, wobei ich das mhd nicht beachte. ansonsten versuche ich es auch mit gezielten kleineren, dafür häufigeren einkäufen von hochwertigen lebensmitteln.
    was "altes" brot betrifft, da freuen wir uns schon immer drauf und haben gar kein schlechtes gefühl, wenn mal 2-3 zuviel abgeschnittene scheiben brot trocken werden. die würfeln wir und braten sie mit olivenöl, salz und knoblauch an, um sie dann unter den salat zu mischen - seeeeeeeeeehr lecker!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 11:31
    Ich denke, es sollte in den Supermärkten anfangen. Sortimente verkleinern, den Überfluss an Angeboten einfach reduzieren und auch was die Verfügbarkeit von Waren betrifft, so wäre es doch völlig in Ordnung, wenn mal das eine oder andere Produkt nicht erhältlich ist.
    Früher haben wir doch auch gut gelebt, obwohl es nicht diese Masse an Waren gab, wie wir sie heute in den Supermärkten vorfinden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 11:38
    Ich finde bevor wir (wir Sensibilisierten) es bei uns zu Hause alle einzeln angehen bzw. schon praktizieren, sollte es im Otto-Normal-Verbrauchermarkt beginnen. Damit auch Menschen die eher wenig mit dem Thema "Lebensmittel Verschwendung" zutun haben, in das Thema bedacht oder/und unbedacht eingeführt werden.

    Dazu gehört auch Schulung der Mitarbeiter im Supermarkt. Warum denn nicht nach 21 Uhr die Obstabteilung bei Ware die ihre Verweildauer erreicht hat mit Rabatten versehen. Bevor das Null-Umsatz bringt doch mind. noch etwas mitnehmen - rein wirtschaftlich gesehen versteh ich das schon nicht. Denke auch das hier die Personalstärke in einigen Supermärkten eine Rolle spielt und warum auch nicht mal damit werben. Die ganzen "täglich frisch" Slogans kann doch keiner mehr hören, die Lügen nimmt denen doch keiner mehr ab.

    Thema Vernichtung nach Ladenschluß. Es müsste vom Staat mehr in die öffentlichen Tafeln gesteckt werden, dann können Menschen und vorallem Kinder davon profitieren. Auch ein Apfel mit einigen Druckstellen kann noch zu tollen Kinderfreundlichen Desserts verarbeitet werden. Genug Menschen die Helfen wollen gibt es meiner Meinung nach, aber Logistik und Küchen und Ausgabestellen fehlen. Auch an der Kommunikation bei den Filialleiter der Supermärkte könnte sicherlich noch gearbeitet werden.

    Das alles hilft aber nur wenig, wenn es in der Gesellschaft nur immer um mehr mehr mehr geht. Auch Anerkennungen von den Supermarktchefetagen für solche Initiativen von einigen wirklich fähigen Mitarbeitern wären da hilfreich. Es gibt soviele Ansätze und Diskussionsgrundlagen...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 11:57
    Hallo, ich versuche bewußt einzukaufen, d.h. überlegen was ich essen will, Einkaufsliste schreiben, los gehts. Die große Gefahr ist aber die Versuchung doch etwas anderes mit an die Kasse zu nehmen, welches nicht auf der Liste stand :-)
    Ich finde es außer dem schlecht, dass manches nur in relative großer Menge angeboten wird und für einen Zweipersonenhaushalt zu viel ist. Viel Spaß
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 12:01
    Hm, leider kommt es bei mir auch ab und zu vor, dass ich Lebensmittel entsorgen muss, aber mittlerweile zum Glück nur sehr selten. Wesentlich besser geworden ist es, nach dem ich die Mahlzeiten plane und danach meine Einkaufsliste erstelle. Spontankäufe kommen dann auch nur noch selten vor. Ich sortiere die Lebensmittel auch immer wieder neu nach Haltbarkeitsdatum - und schmeiße sie auch nicht gleich weg, wenn das überschritten sein sollte, sondern verwerte sie bei nächster Gelegenheit. Da kommen manchmal leckere neue Gerichte raus... Jeder kann bei sich anfangen und wenn dann auch die Läden anfangen mitzuziehen, um so besser!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 12:08
    workdancer schreibt: Dazu gehört auch Schulung der Mitarbeiter im Supermarkt.

    Schön und gut, aber das wollen die Geschäftsleiter nicht. Mit dem Personal hat es, meiner Meinung nach, wenig zu tun. Denn es macht sich gut, wenn viel angeboten wird, auch wenn die Hälfte danach weggeschmissen wird. Das System ist krank, ganz einfach!
    Wie wird es gehandhabt in den Bioläden, das würde mich interessieren...
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 12:16
    warum macht es sich gut wenn viel angeboten wird ? Es gibt genug wo du nehmen must was du bekommst und hast keine große auswahl. Aber selbst dort kommen die Menschen bestens klar.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 12:26
    In Tiefkühltruhen bleibt Ware häufig ganz unten liegen und erleidet irgendwann Gefrierbrand. Wenn Nachschub geliefert wird, sollte es die kleine Mühe Wert sein, Restbestände nach oben zu legen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 12:28
    Das ist Marketing-Strategie...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:00
    Das mit den frischen Sachen aus Supermärkten habt Ihr alle prima erkannt.
    Was ist aber mit den Resten aus Kantinen, Lokalen usw. Früher wurde so was an Schweine verfüttert. Das ist heute aber nicht mehr erlaubt. Theoretisch könnte man damit Biogasanlagen betreiben, anstatt extra Mais dafür anzubauen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:11
    Tagtäglich in unserer Kantine zu sehen: Da gehen Teller zurück, auf denen noch die Hälfte an Pommes, Nudeln oder Fleisch sind. Warum nicht gleich beim Empfang sagen, dass man weniger haben möchte?

    Vorbildlich finde ich übrigens die auch für die Öffentlichkeit zugängliche Postkantine am HBF Darmstadt: Dort gibt es zu fast allen Gerichten auch eine kleinere Version, die obendrein noch billiger ist...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:15
    Es hat mit der Werbung angefangen (nämlich die schleichende Gewöhnung an makellose, superfrische Ware), also muss es auch wieder mit Werbung enden (nämlich die Gewöhnung daran, dass auch ein nicht ganz so makelloser Apfel gut ist).
    Was fehlt, sind schön bunte und ansprechende Werbetafeln, die bspw. beim Gemüse darauf hinweisen, dass für den Anschein der Makelosigkeit Ware weggeworfen wird, die eigentlich noch in Ordnung ist. Über längere Zeit muss das Bewusstsein wieder in die Köpfe. Genauso wie der Verzicht auf Obst und Gemüse, das gerade keine Saison hat. Selbstverstädnlichkeiten brauchen lange, um sich als solche durchzusetzen. Nach dreissig Jahren Makellosigkeits- und alles-ist-jederzeit-da-Werbung braucht man nun wahrscheinlich zehn Jahre, um das wieder aus den Köpfen zu kriegen. Aber man muss anfangen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:23
    als privatperson könnte man statt einen großen wocheneinkauf zu machen lieber 2 kleine einkäufe im biomarkt oder wochen markt um die ecke machen, dann ist imemr alles frisch und man ist sponaer was die essenswahl angeht. wenn man dann noch in einer WG oder gruppe lebt kann sowieso alles besser zusammen aufteilen und kochen. ein beispiel aus meiner WG ist auch der restemittwoch oder manchmal donnerstag. da verkochen wir zusammen alle reste die wegmüssen zu einem freestyle-gericht. :) ist immer lustig und schult die kulinarische kreativität.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:32
    mein Tipp: Öfter einkaufen gehen! Ich geh meist nach Feierabend noch schnell in den Supermarkt und hole frisches Gemüse, Obst und ähnliche leicht verderbliche Sachen. das nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und so musste ich bisher nur ganz ganz selten was wegwerfen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:57
    Gut gemacht!
    Allerdings muss der Supermarkt, damit er nach Feierabend noch Frisches und Leichtverderbliches vorraetig hat, nach Ladenschluss dann eine Menge (>20%) wegwerfen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:40
    Einkaufszettel schreiben und nur das kaufen, was man wirklich braucht :-)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 13:56
    Das mit dem öfter Einkaufen gehen ist sowieso viel besser, spaßiger und fördert kreativität. Man ist ja ständig neuen Reizen ausgesetzt. Auf dem Heimweg von Arbeit mal hier rein, mal dort - nicht immer in den gleichen Laden. Solch Wochenendeinkäufe oder sogar alle 2 Wochen find ich grausam. Ich kenne einige Familien die das so handhaben. Habt ihr mal so Warenkörbe verglichen, Wochenendeinkäufer erkennt man an den vielen Konserven und der vielen H-Milch :p Grausam, der Anteil an wirklich frischen Produkten - die also nicht industriell zersägt sind ist so dermaßen hoch.

    Daher schließ ich mich deutlich den Vorrednern an!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 14:16
    Nicht von vermeintlichen Sonderangeboten locken lassen
    bei denen man denkt: "Eigentlich brauch ich es nicht, aber
    bei dem Preis kann man nichts verkehrt machen..."
    Macht man nämlich doch: Man kauft zu viel und wirft einen Teil davon dann weg.
    Besser nie mit leerem Magen einkaufen, dann passiert sowas nicht so leicht.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 14:58
    Als Supermarktleiter würde ich stets darauf achten, dass Ware rechtzeitig vor dem MHD reduziert wird oder Sonderangebote gemacht werden. Gerade auch bei Brot und Brötchenverkauf würde sich eine Reduzierung kurz vor Geschäftsschluss lohnen oder ein Angebot als Ware vom Vortag am nächsten Tag.

    Privat ist es eigentlich gar nicht so schwer: In kleinen Portionen einkaufen gehen, immer den Überblick haben, was da ist und was verbraucht werden muss und mit einer gewissen Kenntnis bewerten, ob Lebensmittel trotz überschreiten des MHD noch gut sind oder nicht.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 15:30
    Wenn ich einen Supermarkt hätte und ich gezwungen werden würde, Lebensmittel, die nicht verkauft werden, wegzuschmeißen, würde ich die Mülltonnen frei zugänglich ordentlich abstellen, so dass sich Bedürftige einfach und sauber bedienen können. Nicht im Hinterhof, abgesichert mit Zaun.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 15:36
    @Eiskalt: Warum denn dann die Lebensmittel überhaupt erst in die Mülltonne geben und nicht gleich eine Art Selbstbedienungsstelle einrichten? Wer weiß denn, was da sonst noch in der Mülltonne landet, das ist doch nicht schön, sich die essbaren Lebensmittel tatsächlich aus dem Müll holen zu müssen?

    Wäre ja mal eine Anregung für die Supermärkte. Aber die sehen wahrscheinlich das Problem der Verantwortung, wenn sich da jemand doch etwas rausnimmt, was nicht mehr in Ordnung ist und sich den Magen verdirbt oder gar ernsthaft erkrankt. Und Hygiene, wenn da Lebensmittel ohne Aufsicht offen liegen, das würde wahrscheinlich auch Ungeziefer anziehen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 16:03
    @lawadong: So in etwa ist es glaube ich wirklich, die Angst vor rechtlichen Folgen ist zu groß.
    Ein Freund von mir arbeitet momentan bei einem Bio-Discounter den ich jetzt nicht nenne... jeden Morgen werden Mengen von Obst und Gemüse aussortiert mit Druckstellen etc - abends kann sich die örtliche Tafel das abholen - macht sie aber vllt jeden zweiten Tag, seiner Beobachtung nach - am nächsten Tag muss man das nicht-abgeholte neu sortieren - was ist jetzt wirklich verdorben und was nicht. Und der Clou: die Mitarbeiter dürfen es auch nicht mitnehmen, nicht mal wenn sie dafür bezahlen!
    Dann weiss ich noch von einem Bäcker hier in der Stadt, alles was an Brot, Süßgebäck und eben allem übrig sit dürfen sich die Mitarbeiter NICHT mitnehmen, nicht mal wenn sie es bezahlen würden, das holt einer der Schweinebauern aus der Umgebung und füttert die Kuchen, Brote, Brezeln, süßen Stückle etc an die Schweine...
    Immerhin gibt es einen anderen Bäcker der "Das Gute von gestern - heute zum halben Preis" anbietet.
    Ich bin auch schon im Supermarkt an die Info und meinte, "das Brot läuft morgen ab, könnte ich das günstiger haben?" - klar, halber Preis, kein Problem. Schade, dass sowas nicht automatisch gemacht wird - hat denke ich durchaus mit dem denken vieler Leute zu tun die Sachen schon am Tag vor dem Haltbarkeitsdatum wegwerfen aus lauter sinnfreier Angst. Bei Fleisch und Fisch wär ich sicher auch vorsichtig (wir lassen die Katzen dran riechen, hat sich immer bewährt ;-) )... aber ggf einfach nachfragen wenn man etwas findet, fragen kostet nichts! :-)
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 16:22
    >die Angst vor rechtlichen Folgen ist zu groß. <

    Genau! Dazu kommt, dass selbst Müll noch als Eigentum betrachtet wird. Daran verdient auch noch jemand und wenn man "Müll" (Essen) aus der Tonne "entwendet" (rettet), dann ist man ein Dieb. Nicht meine Einstellung aber die rechtliche Einschätzung. Schade!

    Lebensmittel von der Katze testen lassen ;-) Das ist ja ein Tierversuch!
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 16:51
    Das hab ich auch mal erzählt bekommen als ein Bekannter "rechtwidrig" Bananen aus dem Container vom Supermarkt geholt hat... also so schlecht kann's ja nicht sein (die Ware) wenn man selbst um die entsorgten Artikel noch so ein Aufheben macht...

    Und ja, die Katzen - zumindest der Kater und die mittlerweile verstorbene - haben eine bessere Nase (Als ich ^^). Da das Hühnchen aber ohnehin für die Katze ist, sehe ich das nicht als Versuch an sondern eher als Mitbestimmungsrecht des Haustiers, hehe.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 18:24
    Das mit dem Mitbestimmungsrecht finde ich ist eine gelungene Antwort. Meine Katzen sind in Bezug auf Verdorbenes auch sehr heikel.
    Ich habe eine Bekannten, der hat sich ein Jahr lang in Spanien nur aus Mülltonnen hinter dem Supermarkt ernährt, da ist das anscheinend kein so großes Problem mit dem angeblichen Eigentum, dass das in Dt und Österreich anders ist, ist eigentlich schade. Bei uns gibt es in Graz den ´Vinzi markt" da kommen auch Lebensmittel hin , die im Supermarkt nicht mehr verkauft werden dürfen. Die Bedingung um dort einkaufen zu können ist allerdings, dass man seine Bedürftigkeit nachweisen muss. (Obdachlose, Arbeitslose etc.)
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 19:49
    Da muss man das Personal vom Supermarkt ja auch verstehen. Es gibt Leute, die wühlen darin rum und hintrerlassen ein Chaos.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 18:33
    Einfach mal ausprobieren: ein Drittel weniger einkaufen. Wird sicherlich auch reichen. Nicht immer Vorräte für Gäste halten, mal dazu stehen, dass man nicht immer groß auftischen kann. Und gerade bei geplanten Partys usw. bleibt ja manchmal viel übrig, weil die große Blamage darin besteht, wenn etwas zu knapp ist. Da läßt sich auch improvisieren und notfalls bietet man noch etwas Haltbares an, wenn die schnell verderblichen Sachen alle sind.
    Sich nicht schämen, die Nachbarn zu fragen, ob sie noch was brauchen, wenn man mal nicht alles aufbrauchen kann.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 19:28
    Auf jeden Fall nur die Mengen kaufen die man auch wirklich braucht.
    Zwar ist der Inhalt von kleineren Verpackungen im Grundpreis meist etwas teurer aber im Endeffekt wieder günstiger wenn man am Ende keine verdorbenen Reste wegwerfen muss.
    Ich greife auch oft nach Produkten bei denen das MHD bald ausläuft, schließlich sind sie noch verzehrbar und ich esse sie dann noch am selben Tag des Kaufs. Sie kosten oft nur die Hälfte und ich helfe dabei dass der Händler sie nicht entsorgen muss :)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 19:39
    keine abgepackte, sondern lose Ware kaufen - Einkaufsmengen sind so individuell variabel.
    und im Supermarkt einfach mal schauen, ob man nicht zufällig Lust auf den etwas müde ausschauenden Salatkopf/anderes Gemüse/Obst hat. spart obendrein auch noch Geld :o)
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 19:48
    Gut so,. Konsequent sein. IUnd man spart dabei auch noch.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 20:03
    Im Idealfall kauft man nur die Mengen, die man braucht, was vermutlich in einem kleinen Privathaushalt einfach darzustellen ist als in Großküchen/Kantinen. Trotzdem gehört immer gute Planung und Überlegung dazu.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 21:12
    In kleinen Läden, beim Bauern um die Ecke, auf dem Markt, Ökokiste, regional, etc. einkaufen. Großkonzerne, wie Discounter, Supermarktketten, etc. fördern Einkauf im Überangebot. Da bleibt einfach viel zu viel übrig. Im Supermarkt gibt es ein so riesiges Überangebot, welches niemals "leergekauft" wird. Mein Kaufverhalten bestimmt das Angebot. Wir, die Konsumenten, können den Markt steuern.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 21:17
    Sokrates: genau! Und drücken die Preise weil sie in Unmengen bei den Produzenten kaufen, dann kommt als Folge u.a. die Monokulturen usw...
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 25.08.2011 um 22:51
    Als Privatperson kann ich nachhaltig einkaufen, in dem ich beim Biomarkt meinen täglichen Nahrungsmittelbedarf gezielt einkaufe und bei größeren Mengen eine Vorbestellung abgebe, damit der Ladner die Ware frisch vorrätig hat.
    Ich bin nicht beleidigt, wenn Ware ausgegangen ist; das zeugt von sparsamer Disposition des Ladners.
    Ebenso kann ich Fleischwaren oder andere Gemüse- und Salatsorten beim Bauern vorbestellen.
    Damit ist garantiert, dass Ware richtig disponiert wird.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 01:07
    Häufiger kleiner Mengen einkaufen!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 08:28
    Ich beziehe seit ein paar Monaten eine Biokiste aus der Umgebung, die mich wöchentlich mit frischen Obst und Gemüse aus der Region sowie Milch, Käse und Jogurth versorgt. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich hierdurch weniger Müll produziere und auch weniger einkaufe.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 08:29
    Ich kaufe nur so viel, wie ich in den nächsten Tagen esse. Keine Großpackungen, die vermeintlich billig sind. Wenn man dann die Hälfte wegwirft ist es im Endeffekt teurer. Außerdem kreiere ich mal Essen in denen ich alle Reste unterbringen kann. Schmeckt meist sehr gut.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 08:36
    Großpackung bei unverderblichen Sachen ist wichtig. Nudeln oder Duschgel. Kleinere Verpackungen verbrauchen zuviel Müll und ziehen Singles unnötig Geld aus der Tasche.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 08:42
    Es geht mir um schnellverderbliche Nahrungsmittel. Ansonsten hast du natürlich recht
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 08:50
    Ich habe lange Zeit als Kellnerin gearbeitet und musste feststellen, dass grade in der Gastronomie sehr viel weggeworfen wird.

    Am meisten fällt das beim Brunch auf. Ist der Brunch vorbei, werden ganze Wurst und Käseplatten entsorgt. Die warmen Gerichte mit zum Beispiel Steaks, ganzen Forellen, Gemüse und Beilagen aller Art, sowie Desserts landen direkt in der Mülltonne. Hier würde es sich anbieten, die Speisen (die völlig unversehrt sind), beispielsweise von den Mitarbeitern der Tafel abholen zu lassen. Die Bedürftigen hätten vermutlich ein wahres Festmahl.

    Oftmals wird das von Restaurantbetreibern jedoch abgelehnt, weil der logistische Aufwand zu groß ist. Es geht eben schneller, das Essen einfach zu entsorgen, weil nach dem Brunch in der Regel alles sehr fix gehen muss, damit der normale à-la-carte-betrieb wieder starten kann und Platz in der Küche ist.

    Ideal wäre es hier, wenn sich der Restaurantbetrieb mit den Tafel-Mitarbeiten abspricht und einen genauen Ablauf plant, so dass die Speisen vom Buffet abgeräumt und direkt in die Transportbehälter der Tafelmitarbeiter umgeladen und abgeholt werden.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 09:02
    Noch ein Tipp aus der Gastronomie:
    Hier in Leipzig wird auf den Speisekarten oft eine Seniorenportion ausgwiesen. Sprich, die entsprechend gekennzeichneten Gerichte gibt es auch als kleinere Portion und die sind meist um die 30 % günstiger. Die Gerichte sind natürlich nicht nur für Senioren gedacht, sondern sie können von jedem bestellt werden.
    Grade für jemanden wie mich, ist das toll, denn dann bleibt auf dem Teller in der Regel nichts übrig.

    Wenn halbe Portionen auf der Karte nicht ausgewiesen sind, kann man auch einfach die Bedienung fragen. Zumindest hier in Leipzig und Umgebung habe ich bei Bedarf und nicht so großem Hunger immer eine halbe Portion bekommen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 09:11
    Neulich sah ich als Überschrift einer Speisetafel: "Es gibt was da ist". Super!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 09:35
    Wir haben uns einen kleinen Garten gepachtet und bauen Gemüse und Beeren an. Es wird geerntet und gegessen was reif ist. Natürlich kann man sich damit nicht komplett selbst versorgen, aber es gibt einem mal einen Einblick, wie Gemüse "wirklich" aussieht und was es wirklich Wert ist! Auch für meinen dreieinhalb-jährigen Sohn ist das spannend und wichtig! Wir kaufen immer nur für 2-3 Tage ein und machen keinen "Wochengroßeinkauf", denn wir haben festgestellt, dass dort meist doch etwas schlecht wird... Brot kaufen wir vom "Dorfbäcker" und viele andere Dinge im Bio-Laden. Uns ist nicht der monetäre Wert, sondern der ehtische Aspekt wichtig. Deswegen kann es vorkommen, dass es drei Tage hintereinander eben Kürbissuppe gibt, weilo der Kürbis groß war. Wir haben es bis jetzt geschafft, so gut wie nix wegzuwerfen. Es sei denn, es kippt mal eine halbe Tüte Milch oder so, aber selbst da tut es mir dann total Leid drum.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 11:04
    Wir kennen einen Bauern, der selbst Apfelsaft herstellt. Sollte man zuviele, zu kleine oder einfach nicht ansehnliche Äpfel haben, ist diese eine ideale Verwertung.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 14:24
    Seit ich "Frisch aus dem Müll" auf Youtube entdeckt habe und mich mit dem Thema näher auseinandergesetzt habe, gehe ich regelmäßig in unserem örtlichen Netto-Supermarkt containern. Einen Monat lang habe ich sogar komplett von Containertem gelebt und es war wirklich erstaunlich, wie einfach das ging. Meine vier Mitbewohner essen gerne mit und freuen sich immer über die kostenlosen Mahlzeiten ;)
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 14:34
    Echt? Schreib doch mal mehr dazu, finde ich interessant. Was hast du da so gefunden? Hattest du problemlosen Zugang zum Container? Wen trifft mensch da noch so?

    Es gibt sogar eine Utopia-Gruppe dazu, aber nur wenige Erfahrungsberichte. http://www.utopia.de/gruppen/alles-andere-16/diskussion/containern-wer-hat-s-schon-mal-gemacht-wie-war-3215
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 14:42
    Wir leben in einer Konsumgesellschaft, die sich hauptsächlich von Convenience-Produkten ernährt. Es wird alles in den Einkaufswagen gepackt, was lecker aussieht. Statt einmal viel einzukaufen,sollte man nur einkaufen, wenn nichts mehr da ist bzw. wenn man kochen möchte!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 16:55
    Ich habe das mit Verwunderung gelesen, da ich nur sehr selten was wegschmeiße. Meine Eltern waren mit meinem Bruder und mir von 1980 bis 1984 als Entwicklungshelfer in Tansania (Ostafrika) und wir mussten unser Essen selber anbauen oder mühsam von entfernten Bauern holen.

    Da lernt man, Essen zu schätzen, und nicht einfach Unmengen zu kaufen, die dann keiner aufessen kann.

    Zweitens koche ich jeden Tag und esse das dann auch auf, in der Regel. Sonst wird es am nächsten Tag gegessen oder weiterverarbeitet. Außerdem ist es ja so, dass, wenn man gut kochen kann, es auch aufgegessen wird! Man ist ja verfressen.

    Drittens ist es sehr hilfreich, erst dann einkaufen zu gehen, wenn im Kühlschrank gähnende Leere herrscht! Meistens komme ich nur ein bis zweimal die Woche dazu, aus Zeitmangel, einzukaufen. Und dann wird auch meistens alles, was im Kühlschrank oder der Vorratskammer ist, verwendet.

    Einkaufslisten helfen auch und eine vernünftige Planung. Wenn man schon weiß, dass man am Wochenende eingeladen ist, braucht man dafür nichts zu kaufen. Oder wenn der Partner die nächsten Tage verreist, muss man ja nur sich selber versorgen.

    Und nur das kaufen, was man auch wirklich gerne isst. Wenn man die 20ste Diät plant und nur gesunde Sachen kauft, die man eh nicht isst, sollte man vielleicht mal seine Sicht auf die Dinge überdenken.

    Bei Obst und Gemüse sollte man nur gute frische Ware kaufen, die dann auch ein paar Tage zuhause hält. Obst ist oft am nächsten Tag zuhause schon verschimmelt, wenn man es nicht frisch gekauft hat.

    Bei Feiern ist es so, dass zumindest bei Getränken, viele Supermärkte anbieten, die Sachen wieder zurück zu nehmen, falls man sie nicht aufbraucht. Essen kann man seinen Gästen mitgeben oder jeder bringt eine Kleinigkeit mit, dann lässt es sich besser planen, wieviel man braucht. Nicht, dass man dann mit zwanzig Baguettestangen ohne Salat seine Feier hält.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 18:06
    Die Essensvernichtung fängt da an, wo aus reiner Konsumlust mehr als erforderlich gekauft und dann pünktlichzum Verfallsdatum weggeworfen wird. Problematisch ist auch der generelle Reinheits- und Sauberkeitsgedanke der auf grundsätzliche Keimfreiheit abzielt. Lebensmittel, die eine kleine Delle haben, sind in der Regel genauso schmackhaft wie die ohne Delle. Der Überfluss der Wegwerfgesellschaft wird dort pervertiert, wo bereits zubereitete Lebensmittel in Restaurants, Märkten, bei Gesellschaften oder Festen grundsätzlich vernichtet werden müssen und selbst charitative Einrichtungen wie die Tafeln diese nicht annehmen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 18:17
    Bei uns selbst haben wir festgestellt, je ramschiger und unbio Lebensmittel sind die wir kaufen, desto eher werden sie auch ungegessen weggeschmissen.
    Man sollte auch wissen, das Sachen deren MHD abgelaufen ist nicht automatisch schlecht sind, früher musste man auch Sachen mit Nase und Geschmack testen ob sie noch gut sind, das geht auch heute noch. Bei manchen Produkten (Trockensachen vor allem)habe ich den Eindruck, dass ein verkürztes MHD nur draufgeschrieben wird, damit die Sachen früh weggeschmissen und neu gekauft werden. Wir haben neulich Trockenbohnen gegessen die waren mehr als 1 Jahr abgelaufen und immer noch fit..da ist echt gesunder Menschenverstand gefragt.Bei unseren eingelageten Sachen schaue ich nie aufs MHD immer nur darauf ob sie sensorisch noch gut sind.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 26.08.2011 um 22:48
    Angebote und Schnäppchen verführen dazu mehr zu kaufen als benötigt wird.Aber irgendwann sind die Lebensmittel abgelaufen,oder man stellt fest das die Dinge eigentlich nutzlos sind.Also sollte man sich vor dem Einkauf die Frage stellen, brauche ich DAS. So spart man wirklich und es landet weniger im Müll.Seit dem ich auf Bio umgestiegen bin und bei anderen Dingen mehr auf Qualität achte, gibt es bei mir kaum noch Abfall.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.08.2011 um 00:58
    ganz einfach: Indem man halt auch schonmal über seinen Schatten springt und nicht abwartet, bis die nicht mehr ganz so frischen Lebensmittel im Haus irgendwann wirklich ungenießbar sind, und man sie dann mit "Pseudo-Gutem-Gewissens" wegschmeißen kann, sondern indem man dann halt mal einen Tag "Resteessen" macht und man sich dann um so mehr drauf freuen kann, wieder frische, knackige Lebensmittel zu kaufen, natürlich im Rahmen versteht sich, damit das Resteessen so klein wie möglich gehalten wird ;)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.08.2011 um 13:41
    Mit dem Rad oder zu Fuß in den Supermarkt, dann kauft man schon mal weniger ein, als wenn man das Auto vollladen. Außerdem, nur soviel kaufen, wie man auch wirklich verbrauchen kann und weniger auf Vorrat besorgen. Viele Milchprodukte kann man auch sehr gut essen, wenn das Verfallsdatum bereits abgelaufen ist, also immer probieren und dann erst entsorgen, wenn es wirklich schlecht ist. Wenn man in einer WG wohnt kann man sich viele Grundlebensmittel teilen, kommt zusammen billiger und schmeißt weniger weg.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.08.2011 um 14:20
    Wer selbst nicht kreativ genug ist, um aus Resten ein Essen zu kochen, findet auf
    Seiten wie http://www.chefkoch.de/rezept-reste.php oder www.reste-essen.de entsprechende Rezepte.
    Ansonsten rate ich auch zum rechtzeitigen Einfrieren von dafür geeigneten Lebensmitteln.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.08.2011 um 09:53
    Das ist ein guter Hinweis. Danke schön.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 27.08.2011 um 15:28
    Bei mir klappt folgende Strategie ganz gut:

    1. Erst einkaufen, wenn die Lebensmittel nicht mehr für zwei Tage reichen
    2. Sich vorher überlegen, was und wieviel man in der nächsten Woche essen möchte und einen Einkaufzettel schreiben
    3. Dabei möglichst Gerichte in Erwägung ziehen, die noch übriggebliebene Lebensmittel einbinden (chefkoch.de ist dabei eine super Inspiration)
    3. Sich ein Buget setzen, z.B. nicht mehr als 20 Euro pro Einkauf ausgeben.
    4. Nicht zu viele frische leicht verderbliche Lebensmittel kaufen und die in den ersten Tagen verbrauchen
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.08.2011 um 09:01
    bei mir wird fast alles verwertet, ist eigentlich ganz einfach und sollte eine Selbstverständlichkeit sein
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.08.2011 um 13:07
    Einen Einkaufszettel schreiben, und nur das kaufen, was man wirklich braucht!
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.08.2011 um 18:22
    Das, was zuhause ist, zu kreativen Mahlzeiten zu "verkochen" ist eine spannende Sache geworden! Da sind er Phantasie keine Grenzen gesetzt.
    Und wenn man öfter nach Essenswunsch/Appetit (oder wenn einem gar nichts einfällt auch nach Sonderangebot) im bevorzugten Geschäft oder auf dem Markt einkauft, dann macht das Kochen UND das Essen Spaß!! So entstandene Reste lohnen sich dann auch am nächsten Tag nochmal zu essen.-
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 28.08.2011 um 19:46
    lieber zwei oder sogar dreimal in der Woche einkaufen gehen. Dann hat man zumindest frisches Obst und 'Gemüse.
    Weiterhin sollte es eine legale Möglichkeit des Containerns geben.
    Erste Beispiele dafür zeigen sich im Konzept der Tafel.
    Davon sollte es mehr geben.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.08.2011 um 10:18
    Vielleicht kann es helfen, wenn wir auch einfach mal weniger einkaufen und essen. So reizvoll und vermeintlich sicher das Gefühl eines vollen Kühlschranks auch sein mag, notwendig ist es nicht. Ich finde die Wochenmärkte eine schöne Möglichkeit, sich 2 - 3 mal pro Woche mit erntefrischen Produkten einzudecken - was man eben tatsächlich für die nächsten paar Tage benötigt. Darüber hinaus macht es unglaublich viel Spaß so den Jahreszeiten zu folgen.
  • kommentieren
    Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.08.2011 um 09:29
    Ja, aber genau das fällt vielen Zeitgenossen so schwer,. Mir manchmal auch, aber ich verbessere mich da stetig. Die anderen lassen sich für € 360,--, wie kürzlich in der SZ zu lesen war, einen Abnahmepklan von einem Dorfdoktor erstellen.
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 29.08.2011 um 13:01
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum nur als grobe Vorgabe sehen. Rosa Wolff schreibt dazu in ihrem Kochbuch Arm aber Bio!: "Vertrauen Sie mehr Ihrer Nase und weniger dem Packungsaufdruck. ..... vergessen Sie, was auf der Tüte steht!" Mit dieser Vorgabe landen bei mir nur sehr selten Lebensmittel im Müll.
Kommentar schreiben
(5000/5000)