Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
IAA 2009

Wir wollen geile Autos!


Mal ehrlich: Entscheiden Sie mit dem Kopf, welches Auto Sie kaufen? Da sind Sie in der Minderheit. Will nicht jeder ein cooles Vehikel mit ordentlich Fahrspaß, mit dem er auch beim Nachbarn glänzen kann? Verzichten wollen die wenigsten von uns, auch wenn wir deutlich vernünftiger geworden sind. Dass wir nicht der Umwelt schaden wollen, das allerdings ist selbstverständlich.

Einst ist Ferdinand Piëch mit einem Ein-Liter-Auto bei einer VW-Hauptversammlung vorgefahren. Einst ist sieben Jahre her. Der VW-Chef erreichte damals einen Durchschnittsverbrauch von 0,89 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Doch was ist aus diesem Auto, dem mobilen Hoffnungsträger auf vier Reifen geworden? Stimmen aus Wolfsburg munkelten, das Ein-Liter-Vehikel gehe 2009 in Serie. Tatsächlich landete das Fahrzeug im Museum. Oder erinnern Sie sich noch an den 3 Liter-Lupo oder den A2? Die waren schon wieder vom Markt bevor es überhaupt jemand mitbekam. Feigenblatt-Produkte?

Und jetzt brennt es in Deutschlands Autokonzernen. Dabei hätten unsere Konzernlenker spätestens dann alarmiert sein müssen, als George Clooney und Leo DiCaprio mit dem Prius bei den Oscars vorfuhren – und damit neue Marktrealitäten geschaffen oder ihnen zumindest den Weg geebnet haben. Werden wir also jetzt auf der IAA in Frankfurt, der weltgrößten Automesse, endlich neue Lösungen für eine, die Ressourcen schonende Mobilität vorgeführt bekommen?

Auf der 63. IAA präsentieren vom 17. bis 27. September rund 700 Aussteller aus über 40 Ländern die Trends ihrer Branche. Das große Thema sind dieses Mal Elektro-Autos. Wir sind schon sehr gespannt! Vorab wurde angekündigt, dass Peugeot mit dem iOn ein reines Elektroauto vorstellt. Allem Anschein nach steht der Durchbruch des E-Autos kurz bevor, obwohl Experten behaupten, das sei nicht die Zukunft. Was ist eigentlich die Zukunft des Autos? Wenn die Auto-Industrie es nicht weiß, wer dann? Immer wieder kriegen wir vermeintliche Lösungen vorgeführt, doch die werden nie marktreif. Wie etwa der E-Mini: der ist toll. Danke an BMW, dass wir alle bei Utopia ihn testen durften! Das war ein super Gefühl. Was für eine Beschleunigung, was für ein Spaß. Und gut aussehen tut er auch. Aber: Jetzt würde ich ihn kaufen wollen – nur kann mir niemand sagen, wann und ob das je möglich sein wird.

Deutschland, Land der Ingenieure und der Ideen, wo sind die genialen Vordenker in den Konzernzentralen, die einen Plan haben? Die Autoindustrie, die für unser Land so wichtig ist, steckt in der Krise und erschreckt uns jeden Tag mit ihrer aktionistischen Kopflosigkeit.

Immerhin macht sich VW langsam auf den Weg, das freut mich. Die strengen sich wirklich an. Danke dafür. Und wir freuen uns auch mit allen anderen Autoherstellern, die neue Benchmarks setzen (siehe VCD-Autoumweltliste).

Aber irgendwie lässt uns alle das Gefühl nicht los, dass da noch mehr geht. Was ist mit dem Pressluftantrieb, was mit Bio-Kraftstoffen, was mit einer verstärkten Aufklärung der Verbraucher über bereits vorhandene Alternativen, die mit Autogas oder Biodiesel laufen? Müssen es immer noch mehr Concept-Cars sein, die nie das Licht der Welt erblicken? Was wir wollen sind “geile” Autos, die gut aussehen, die unser Herz zum Rasen bringen und trotzdem kaum Sprit verbrauchen und ressourcenschonend hergestellt sind. Die keinen Lärm verursachen und am allerbesten Null-CO2-Emission haben (okay, dahin ist noch ein bisschen hin). Und für die der Nachbar uns trotzdem bewundert. Wir wollen nicht schneller, sondern intelligenter. 
Und wir glauben, dass für die deutsche Auto-Industrie ein konsequenter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit nicht nur eine Überlebensfrage ist, sondern ganz neue Chancen birgt. Wie sagen die Politiker so schön: Geht´s der Auto-Industrie gut,
geht´s Deutschland gut. Das wäre doch was.

Jetzt sind Sie dran!
 
Was wünschen Sie sich von der Autoindustrie? Von welchen Lösungen wissen Sie? Schreiben Sie uns Ihre ganz konkreten Ideen, damit wir in Frankfurt auf der IAA den Vertretern der Auto-Industrie sagen können, was uns wichtig ist! Denn wir zahlen die Rechnung – am Ende. Für alles.

 

Ein Brandbrief für Berlin (1): Wem trauen Sie noch?

Stand: 09.09.2009 von

Kommentare (119)   abonnieren

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    schrieb am 09.09.2009 um 21:58
    Ich könnte mich fast schon kaputt lachen, wenn ich schon wieder die neuesten Meldungen von dem "ersten" deutschen Elektroauto von VW, geplant 2013, lese !

    Das erste deutsch ?

    Das wirklich erste deutsche Elektroauto war der Hotzenblitz und das war 1993 !
    ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz )
    Damals gescheitert an der Finanzierung, Gerüchten nach sollen im Vorstand der Finanzierungsbank zwei Automanager mit im Vorstand gewesen sein.

    Gerade am heutigen Tage kommt nun die zweite deutsche Firma mit einem, in Deutschland entwickeltem, in China vorgefertigt und wiederum in Deutschland endgefertigten Elektroauto, auf den Markt. http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179113#comment-177751

    Nicht von einem großen deutschen Hersteller, nein von einem Autozubehör-Lieferant !

    Unsere großen deutschen Hersteller schwelgen sich lieber auf ihrer Seite www.unsere-Autos.de in ihren Pseudoerfolgen und ihren Vorzeigeentwicklungen ( siehe http://www.utopia.de/blog/beitrag/174777 ) die sie eigentlich nie wirklich verkaufen wollten.

    Bis also unsere tollen deutschen Vorankündiger endlich in die Pötte kommen, ist der Kuchen wohl möglich schon verteilt, wirklich innovativ und marktreif sind nämlich derzeit bis auf den Ampera von Opel, derzeit nur die Hersteller aus Fernost, Indien, Frankreich und den USA ( siehe http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/180033 ).

    Was die großen deutschen Hersteller als geile Autos ansehen, zeigt Audi mit seinem neuen R8, 525 PS, 22,6Liter Verbrauch in der Stadt und 351g CO2 / km !

    Eine annährend gleiche Beschleunigung von 0 auf 100 km/h wie dieser Spritschlucker hat der Tesla Roadster bei einer CO2 Emission von nahezu 0 (wenn mit Ökostrom geladen) und selbst mit dem deutschen Strommix geladen liegt der CO2 Ausstoß bei gerade mal ca. 135g/km, was die meisten normalen deutschen Autos auch noch lange nicht schaffen.

    Der Tesla ist dann auch noch rund 35000.- Euro billiger als der Audi R8, da frage ich mal ganz provokant , welches der zwei Autos ist geiler ?

    CO2 freie Grüße

    Urwalder
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    schrieb am 10.09.2009 um 14:34
    525 PS? 22,6 l? Da wird einem ja übel. Ich glaube einfach nicht, dass so etwas im Jahre 2009 noch hergestellt wird. Bist Du sicher, dass Dir die Zahlen nicht um eine Kommastelle verrutscht sind?
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    schrieb am 11.09.2009 um 21:26
    Nein liebe Jutta, mir ist leider keine Kommastelle verrutscht !

    So bescheuert ist die deutsche Autoindustrie tatsächlich und leider gibt es wohl auch noch ein paar Bescheuerte die so was kaufen !
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    schrieb am 10.09.2009 um 08:28
    Ich kann mich da Urwalder nur anschließen!

    Ich werde am Samstag, den 19. September auf der IAA sein und dort folgendes Programm abspulen:

    http://www.nie-mehr-benzin.de/2009/08/30/wer-macht-mit-taschen-fur-die-iaa-special-edition/

    Die deutsche Automobilindustrie hat die Entwicklung zum Elektroantrieb verschlafen, das ist einfach so. Während kleine Hersteller von sich aus eigene reine Elektroautos gebaut haben, zuletzt allen voran Tesla Motors, wurde den Herstellern "angst und bange".

    Allein Tesla Motors haben wir zu verdanken, dass jetzt fast jeder Hersteller massiv auf den Elektroantrieb setzt.

    Mit einem Parallelhybrid ist heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen, was bringt uns ein Auto, das immer noch mit Sprit fährt, auch wenn es weniger verbraucht?

    Ich will endlich das Elektroauto!

    Für den Elektroantrieb und den Streckenbetrieb bis 100 km täglich rein elektrisch spricht vieles:

    - 80% der Autofahrer legen unter 50 km am Tag zurück, 100 km rein elektrische Reichweite haben zur Folge, dass über 90% der Strecken rein elektrisch zurückgelegt werden können.

    - Gegen die geringe Reichweite gibt es das "Range-Extender"-Konzept. Ab z.B. 100 km hält ein spritbetriebener Stromgenerator während der Fahrt die Batterie auf Ladung, immer im optimalen Betriebspunkt und immer mit maximalem Wirkungsgrad. So können beliebige Strecken zurückgelegt werden, ohne dass man am Tag noch einmal nachladen müsste. Geladen wird nachts!

    - Der Elektroantrieb geht effektiver mit der an Bord gespeicherten Energie um. 15 kWh/100 km reichen einem Elektroauto, sei es ein Tesla Roadster oder ein Kompaktwagen. Durch in Zukunft noch effektivere Antriebs- und Speichertechnologien wird dieser Wert noch unter 10 kWh/100 km sinken. Bessere Aerodynamik und geringerer Rollwiderstand verhelfen dem Elektroauto schnell zu geringeren Verbrauchswerten. Dank effektiverer Rekuperation trägt das Eigengewicht eines Autos sogar immer weniger zum Verbrauch bei. Bei einem "idealem Elektroauto" (theoretisch annähernd 100% Wirkungsgrad Battterie/Motor) hängt der Verbrauch nur noch von Luft- und Rollwiderstand ab!

    - Der Fahrer des Autos hat es erstmals in der Hand, von wo er seine Energie für das Auto einkauft. Wenn er sie sogar noch selbst auf dem heimischen Dach produziert (20 qm Solarzellenfläche auf dem Dach eines Carports reichen für 15.000 km im Jahr), dann fährt er CO2-frei!

    - Jedes heute gekaufte Elektroauto fährt auch mit Netzstrom in 10 Jahren dank immer mehr Anteile regenerativ erzeugten Stromes im Netz umweltfreundlicher als ein heute gekaufter Verbrenner! Der fährt in 10 Jahren immer noch mit dem selben Sprit und stößt immer noch gleich viel CO2 aus. Aber schon heute fährt ein Elektroauto mit normalem Netzstrom schon mit erheblich weniger CO2-Ausstoß als ein leistungsmäßig vergleichbarer Verbrenner.
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    schrieb am 10.09.2009 um 08:40
    Der deutschen Autommobilindustrie geht es anscheinend nur darum Fördermittel abzugreifen, damit diese Gelder für andere vom markt sind. Als Ergebnis werden dann weitere Conzeptcars, die nie in Serie gehen sollen, gezeigt.
    Entwicklungskapazitäten werden in der Sparte" schneller-größer-teurer" gebunden.

    Die ausländische Konkurenz baut inzwischen munter drauf los und macht das Rennen.

    Selbst heimische Mittelständler stellen mehr auf die Beine als die Großen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 08:48
    Die deutsche Autoindustrie ist auf dem besten Wege, zum Premium- und Nischenanbieter fuer reiche Russen, Oelscheichs und Chinesen zu werden. Die Exporterfolge in diese neuen Maerkte haben den Herstellern den Vorwand gegeben, sich nicht um den grossen Trend zu kuemmern, naemlich sinnvollere Autos zu bauen. Die grossen Kundengruppen haben sich inzwischen weiterentwickelt.

    Natuerlich will jeder "tolle" Autos, "geile" Autos, und "Freude am Fahren". Aber hat denn niemand gemerkt, das diese Begriffe heute anders interpretiert werden? Mit einem 400 PS SUV moechten unsere Kinder nicht mehr vor der Schule abgesetzt werden, das ist ihnen peinlich. Garnicht geil fuer den Papa, so als Dinosaurier blossgestellt zu werden.

    Liebe Autohersteller: Eure Kunden entwickeln sich schneller weiter als ihr gedacht habt. Es ist Zeit, im Rennen ums Bewusstsein -- und nicht um PS -- aufzuholen. Ihr seid herzlich eingeladen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 09:00
    Was ich will, habe ich schon vor längerer Zeit aufgeschrieben und ins Netz gestellt. Wen es interessiert, hier ist der Link:

    http://www.bringewald.de/Offener%20Brief%20an%20die%20Autoindustrie,%20stellvertretend%20an%20den%20Vorstand%20von%20Skoda%20___.htm
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    schrieb am 10.09.2009 um 13:44
    Ein Elekromotor ist jeden vergleichbaren Verbrennungsmotor an Drehmoment haushoch überlegen. Aus diesen Grunde kann auch ein Elektrofahrzeug mit deutlich unter 100 KW super Fahrleistungen erbringen.
    Im Stadtverkehr kommt man sogar mit einer fast lächerlich geringen Leistung aus( zB Luis free- 5,5 KW oder 8,5 KW)
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    schrieb am 10.09.2009 um 13:33
    Tesla ist ja ein Beispiel, das man heute schon Elektroautos bauen kann: Der Roadster fährt, man kann ihn bestellen und kriegt ihn in absehbarer Zeit geliefert (wenn auch noch nicht für jedermanns Geldbeutel, aber in unter 4 Sekunden von Null auf Hundert hat auch mit Verbrennungsmotor seinen Preis). Und Tesla wird ab 2011 eine Mischung zwischen Limousine und Kombi anbieten, der sich in Platzangebot, Fahrleistungen und Preis mit Audi, BMW und Mercedes messen kann.

    Da aber die meisten der Top 10 grössten Unternehmen der Welt zur Mineralölindustrie gehören wundert es nicht, dass deren Lobbyarbeit einen Wandel zum verbrennungslosen Auto verhindern.

    Letztlich abstimmen können wir Verbraucher nur "mit den Füßen" bzw. beim Kauf unserer Autos.
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    schrieb am 10.09.2009 um 14:00
    Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
    Wenn ich also heute das tollste Auto bekomme und dann dank Abfuckprämie auch noch etwas günstiger, dann hol ich mir das heute - und ab morgen denk ich umweltfreundlich - ehrlich! ;0) Ooooohhh ich meine natürlich die Umwelt-Verschrottungsprämie - danke Habito!
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    schrieb am 10.09.2009 um 14:46
    Was bin ich froh, dass mein alter Golf Diesel mit 19 jahren wieder durch den TÜV gekommen ist! Vielleicht schafft es die Automobil-Industrie in den zwei Jahren dann doch, mal etwas ähnliches als Elektro-Auto auf den Markt zu bringen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 16:32
    Das MASDAR (arab: Quelle) Projekt in Abu Dhabi zeigt den Weg - es geht darum, dass Menschen mobil sind.
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    schrieb am 10.09.2009 um 17:32
    Wer ist dieses "wir"?

    Also ich will keine geilen Autos. Ich will eine egalitäre und nachhaltige Mobilitätsgrundversorgung, und zwar so schnell wie möglich. Dabei können Autos nur eine residuale Rolle für Krankentransporte, Umzüge, Zugfahrzeuge für Anhänger von Bäuer_innen zur Marktbeschickung und einige andere nicht durch ÖPNV und Fahrrad ersetzbare Einsätze spielen.

    Es ist unverantwortlich den Anschein zu erwecken, Automobilität als Massenmobilitätskonzept sei durch technologischen Fortschritt irgendwie zukunftsfähig und ohne erheblichen Schaden (Klima) und Ungerechtigkeit (geringe Entwicklungschancenwegen Rohstoffknappheit) gegenüber den (meist autolosen) Menschen in den ärmeren Ländern dieser Welt zu gestalten. Es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, dass dieses möglich wäre.

    Ich möchte weder für Erdöl noch für die Rohstoffe, die zum Bau von Autos für Privatpersonen und der Erzeugung elektrischer Energie notwendig sind (auch in den Autos selbst und in erneuerbaren Energieträgern steckt ne Menge Erdöl...), Krieg führen. Von all diesen Rohstoffen ist aber nicht genug vorhanden, um eine Ausstattung von Normalbürger_innen mit PKW weltweit zu erlauben. Da ich weder Deutsche noch Europäer als auserkorene Autofahrgesellschaften verstehe, ist für mich ein Festhalten an Automobilität nicht nur umweltzerstörerisch und klimafeindlich, sondern auch in hohem Masse global ungerecht.

    Und so sehr ich mich derzeit über den Anblick von Photovoltaik- und Windkraftanlagen freue, möchte ich auch nicht die komplette Landschaft damit zugeflastert sehen, nur damit einige priveligierte Gesellschaften ihren Automobilitätskomfort auf Kosten anderer aufrecht erhalten können. Energie und Rohstoffe sind viel zu knapp, um sie für Massenautomobilität zu verschwenden.

    Die Autobranche hat ausgedient. Der Markt ist gesättigt und in einer nachhaltigen Wirtschaft ist kein Platz für große Konzerne, die nichts können, als Autos herstellen.

    Wer hier die Wichtigkeit der Autoindustrie für Deutschland als Argument zu Felde führt, der hat die Idee von Nachhaltigkeit, also globaler und intergenerationeller (Ressourcen-)Gerechtigkeit entweder noch nicht verstanden oder sie ist ihm kein wirkliches Anliegen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 18:31
    @fairskate
    Schön geschrieben. Aber nur was Du nicht möchtest. Das ist sehr sehr leicht und nahe am Stammtisch. Hast Du Ideen, die einigermassen realistisch sind? Eine so grosse Industrie wie die automobile ist nicht nur in D ein grosser Arbeitgeber. Bitte auch alle anderen direkt oder indirekt dran hängenden Industrien berücksichtigen. Es ist viel zu einfach, zu sagen: die böse Autoindustrie ist schuld, dass jetzt das ganze Klima kippt und überhaupt ist sie ganz ungerecht der restlichen Weltbevölkerung gegenüber, die nicht von oder mit ihr profitieren können. Individualverkehr wird es immer geben. Die meisten lassen sich diese Freiheit ( auch wenn sie auf andere Weise wie zB Kosten, Umweltbelastung etc trotzdem beschränkt ist 9 nicht nehmen.

    Und noch was: Bitte auch mal nachforschen, wieviele Familien weltweit durch die og Industrie überleben können.

    Eine Alternative wüsste ich: Alle zurück zu Ackerbau und Viehzucht. Aber dafür reicht der Platz auf der Erde nicht, um alle zu ernähren....

    Im Übrigen hat mich und meine Familie die böse Autoindustrie 2 mal vor der Arbeitslosigkeit und Scheidung gerettet.

    Viel Spass noch beim Kopfzerbrechen, wie man es besser machen kann. ( betterplace.org ?)
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    schrieb am 10.09.2009 um 18:53
    @urwalder

    recht hast du.

    Deswegen hab ich mir mein eigenes Elektro Auto gebaut.
    Zuhause am Garagenhof.
    Und wenn ich das kann, würden es Firmen wohl auch hin bekommen, wenn Sie denn wirklich wollten.

    www.elektro-autos.de
    http://polo-zero.blogspot.com/

    Mein Polo langt als Zweitwagen für die Familie und macht jede Menge Spass.



    @fairskate

    Du liegst völlig falsch!!

    Der individualverkehr ist eine Form von Freiheit und Demokratie, die ich nicht vermissen möchte.
    Die Preise für gebrauchte E-Autos welche 20 Jahre alt sind und ohne Batterien Preise von 8000€ erzielen sprechen eine eindeutige Sprache.
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    gelöscht am 27.01.2010 um 07:23 von inaktiver User 25522
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 10.09.2009 um 20:32
    Für mich gibt es keine bösen Industrien, auch keine bösen Manager und erst recht keine bösen Automobilbauer. Es gibt aber einige Industrien, die unsere Lebensgrundlagen vernichten und per se niemals nachhaltig gestaltbar sind. Einige Menschen sind per faktischem Arbeitszwang dazu gezwungen, in diesen Industrien zu arbeiten, da ihnen keine andere Arbeitsmöglichkeit geboten und eine Erwebsarbeitsfreihe Existenz verwehrt wird. Oft wissen sie auch nicht um die Schädlichkeit ihrer Arbeit(serzeugnisse), einige mögen ihre Arbeit sogar sehr. Deshalb gilt für mich: Don't hate the player - hate the game...

    "Eine Alternative wüsste ich: Alle zurück zu Ackerbau und Viehzucht. Aber dafür reicht der Platz auf der Erde nicht, um alle zu ernähren.... "

    Ich wüsste auch nicht, warum für Landwirtschaft ohne/mit deutlich weniger Autos weniger Platz sein sollte als mit. Die Nahrung wird heute schon produziert. Damit das auch nachhaltig und damit als Öko-Anbau passt, müsste die Fleisch- und Milchproduktion deutlich eigenschränkt werden. Mit geringerem Maschinen- und Automobileinsatz gibts in der Landwirtschaft dann auch ein riesiges Potential an Arbeitsplätzen.

    Im von diversen IPCC-Wissenschaftlern, Umweltaktivist_innen und Nachhaltigkeitsexperten hochgelobten Transition Towns-Konzept:
    http://energiewende.wordpress.com/grundlagen-kompakt/
    werden Parkplätze zu urbanen Gärten, weil es schlicht kaum noch Normalbürger_innen gibt, die Autos fahren. Wer sich einmal genauer mit PeakOil und "The Long Emergency" beschäftigt hat, der wird das sogar realistischer als ein Festhalten an der Automobilität finden.
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    schrieb am 10.09.2009 um 20:34
    Idee für die Arbeitsplatzproblematik:
    Es fehlt nicht an Arbeit, sondern an solcher, die bezahlt wird. Doch Lohn wird ja auch nur benötigt um zu konsumieren. Weniger Konsum braucht weniger Lohn braucht weniger bezahlte Arbeit.
    Ich wäre dafür nur die Dinge herzustellen, die nachhaltig, also zumindest theoretisch auch für Menschen/Haushalte weltweit herstellbar sind. Das sind sicherlich keine Autos, vielleicht auch nicht ein Fernseher pro Kopf, sondern nur ein Multimediagerät (Internet, Fernseher, Telefon in einem) pro Haushalt, der durchschnittliche Wohnraum müsste auch schrumpfen und die Möbel länger als eine Saison genutzt werden. Weniger kann aber auch mehr sein, wie ich aus eigener Erfahrung weiß!
    Ein Bild kann Utopist_in sich machen, wenn sie sich mal errechnet, wieviel Planeten es bräuchte, wenn alle so leben wollten sie selbst:
    http://www.econautix.de/site/econautixpage_1064.php#nitf3f1ab1df95694

    Die zur Herstellung der nachhaltig produzierbaren Produkte benötigte Arbeitszeit wird auf alle Menschen gerecht verteilt. Es gibt ein Mindestbudget an Arbeit, wer mehr arbeiten will, darf auch mehr arbeiten. Der Lohn bemisst sich weitgehend nach der Arbeitszeit, zu einem Teil vielleicht auch nach Einsatz (von allen Mitarbeiter_innen gemeinsam bewertet). Die Verteilung der Arbeiten erfolgt in ausgewogenen Tätigkeitsbündeln. Jeder übernimmt sowohl kreative und spannende als auch eintönige und anstrengende Aufgaben. Auch einem Professor oder einer Ingenieurin schadet es nicht, sich an der Strassenreinigung zu beteiligen!
    Ist nicht mein Konzept, sondern eine extrem verkürtzte Darstellung von dem echt spannenden Parecon-Modell (partizipative Ökonomie). Natürlich nicht einfach so umsetzbar, aber wenigstens mal ein Ansatz zum weiterdenken, der über Marktkapitalismus und Staatskapitalismus (im Volksmund Realsozialismus genannt) hinausweist:
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Parecon

    Wer keine Luxusprodukte (Notebooks etc. sind Luxus!) möchte, braucht sich auch nicht an der zu ihrer Produktion notwendigen Arbeitsleistung beteiligen. Wer ressourcensparend auf Subsistenzniveau leben will, bekommt die Erlaubnis zur Nutzung eines entsprechenden Stück Landes.

    Idee für ein nachhaltiges Mobilitätskonzept:
    Mehr Busse, mehr Bahnen, dichteres Netz und immer beste Möglichkeit zur Kombination mit dem Fahrrad (für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Personen gerne auch mit unterstützendem Elektromotor) und vor allem viel weniger Mobilität. Soviel wie heute üblich ist einfach nicht drin, wenn wir nicht die Mehrheit der Weltbevölkerung mit Gewalt daran hindern wollen, wenigstens die Befriedigung echter Grundbedürfnisse zu erreichen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 19:15
    Ich will auch geile Autos fahren und würde sogar einen Öko-Ausgleich dafür bezahlen.
    Aber ich will nicht mehr in diesen Kisten im Stau *stehen*. Ich will intelligente Mobilität!

    Habe bereits, als der E-Mini-Testbericht hier herauskam, meinen Sermon zu Bildschirm gebracht.
    Also: Wie ich mir das vorstelle, steht hier:
    http://www.utopia.de/blog/beitrag/173407

    Grüße, Jan
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    schrieb am 10.09.2009 um 19:45
    @Juenger

    Menschen sterben überall immer und aus den verschiedensten Gründen. Autoverkehr, spielt dabei eine völlig untergeordnete Gefahrenquelle. Skifahrn Fahrradfahren, Skaten etz. ist alles gefährlich und man kann sich verletzen. Auch Buß und Bahn sind nicht ohne.
    Sterben und verletzen sind also nun wirklich kein Argument gegen Individualverkehr.

    Es ist meine Freiheit mich dorthin bewegen zu können wohin ich will. Darf ich das nicht ist das nicht demokratisch, werde ich gezwungen auf Individualverkehr zu verzichten ist das Faschismus.

    Ärmere Menschen sind ein Produkt des Geldsystems der Zinsen und den ganzen schlimmen Nebenprodukten die daraus resultieren.

    Mit einem anderen Geldsystem (Humanwirtschaft) würde die Schere zwischen arm und reich verschwinden. Das ist nicht gewollt, deswegen wird es nicht gemacht.

    Da kann aber das Auto schlicht und einfach nichts dafür !!!
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    schrieb am 10.09.2009 um 20:49
    Was du als Freiheit bezeichnest ist doch eigentlich nur das sozialdarwinistische Recht des Stärkeren. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit eines anderen einschränkt. Eine herbere Einschränkung als die durch den Klimawandel vermittelte Vernichtung des Lebensraumes (Überschwemmung, Dürren, Wüstenausbreitung) kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Das ist maximale Freiheitsberaubung.

    Hätten alle Menschen genug Geld, um Autos zu kaufen und würden das auch tatsächlich tuen wollen, gäbe es nichtmal die Ressourcen um dieseAutos zu bauen, geschweige denn sie fortzubewegen. Es sei denn, es würde sonst überhaupt nix mehr hergestellt, also keine Häuser, keine Computer, keine Nahrung, eben nix.

    Wenn du mir jetzt erklärst, dass durch technischen Fortschritt in Zukunft alle Autos aus Luft und reinem Sand gebaut werden, dann ist meine Argumentation natürlich hinfällig. Ich vermute allerdings, es dauert noch eine Weile, bis es soweit ist.

    Bis dahin bleibt es verdammt undemokratisch, wenn wir unseren Reichtum für Luxus nutzen, der stimmenlosen anderen überschwemmten Lebensraum bringt und ihnen die Ressourcen für Basiswohlstand (medizinische Versorgung, feste Häuser, etc.) raubt. Ressourcen können nämlich nur einmal verbraucht und selbst die nachwachsenden sind durch die Dauer des Nachwachsens nur begrenzt verfügbar. Ob die Menschen Geld hätten sie zu kaufen, ist dabei egal. Weg ist weg.
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    gelöscht am 27.01.2010 um 07:24 von inaktiver User 25522
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    schrieb am 11.09.2009 um 11:37
    Faschismus ist nicht das Verbot einer bestimmten Lebens- oder Fortbewegungsweise durch eine Minderheit. Zweifellos wäre die nicht Mehrheitsdemokratisch, aber mit Faschismus hat das nix zu tun! Dieser Begriff hat eine feste Bedeutung:
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Faschismus

    Die Konsensfindung mit Minderheitenschutz gilt übrigens auch als eine demokratische Entscheidungsform, und auch als die gerechtere... Sie würde mit Sicherheit zumindest zu einer deutlichen Einschränkung der Massenautomibilität führen, sogar dann, wenn sie nur in Deutschland angewendet würde.

    Auch bezeichnend, dass du dich in einer globalen Humanwirtschaft, in der andere Menschen genauso viel Geld und damit Macht hätten, dem Ressourcenmangel fügen würdest, aber solange du stärker bist, davon auch gebrauch machen möchtest. Daran, dass es nicht genug Ressourcen für weltweite Massenmobilität gibt, zweifelt soweit ich weiß niemand. Wir gehen einfach mal davon aus, dass die Mehrheit der Afrikaner_innen, Inder_innen und Chines_innen keinen Bock auf ein eigenes Auto hat und wir deren Ressourcenanteile mitnutzen dürfen. Aber selbst wenn die keinen Bock auf Autos haben sollten, vielleicht wollen die ja die Ressourcen auch für was anderes einsetzen oder ein bisschen mehr Wildnis bewahren. Auch das müssten sie ja gerechter Weise mit ihrem Anteil machen dürfen.
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    gelöscht am 11.09.2009 um 15:18 von inaktiver User 25522
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:49
    @ fairskate
    ich teile deine Interpretation von Faschismus nicht.

    Für mich ist Faschismus die staatliche Gewaltausübung um Meinungen und Entscheidungen zu erzwingen, welche das Volk mehrheitlich nicht will. So wie das eben unter anderem im 3ten Reich war.

    Das diese Auslegung des Begriffs vielen nicht gefällt ist mir klar, weil es per-se unseren Staat in dem wir leben bei genauer Betrachtung zu einem Faschistischen Staat macht :-)
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    schrieb am 10.09.2009 um 20:38
    Wie willst du eine Beteiligung an der Vernichtung der Lebensgrundlagen von Menschen mit Geld ausgleichen? Diese ganze Ausgleichszahlungsidee ist verrückt. Reiche Luxuskonsument_innen kaufen sich per Ablass ihr Gewissen rein. Was, wenn das alle machen wollten? Wem sollten sie dann den Ausgleich zahlen? Und vor allem, auf welchem Planeten sollte dann noch ein Ausgleichsprojekt stattfinden? Dieser wäre dann ja nicht mehr bewohnbar und damit auch nicht mehr befahrbar...

    Zur Idee des Öko-Ausgleichs gibt es eine schöne satirische Erweiterung:
    http://www.cheatneutral.com/
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    schrieb am 10.09.2009 um 21:10
    Hallo,

    das kann natürlich nur eine Übergangslösung sein - hast Du meinen Blog gelesen, dann weißt Du ja, wie es gemeint ist.
    Zumal: Wenn das alle machen wollen - was dann? Spätestens dann wird meine Idee der gepoolten Mobilität Wirklichkeit, denn Individualmobilität ist dann weder nötig noch bezahlbar.
    Würde mich freuen, von Dir mehr als "geht nicht" zu hören. Verfasse Deine Ideen. Ich werde sie lesen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 22:52
    @Molzen: Schöner Vorschlag, den du schon verfasst hast! Meine Ideen habe ich ja schon oben angerissen, ist aber nicht annähernd so ausdifferenziert. Sehr schön, dass du auch die Problematik der durch Warenhäuser auf der grünen Wiese erzwungende Mobilität miteinbeziehst.

    Auf dem Dorf und erst recht richtig im Grünen gehts ja aufgrund der Infarstruktur wirklich kaum noch ohne Auto. Aber das ist ja zum Glück nicht unveränderbar und diese Veränderung ist sehr viel einfacher als die Erfindung gerechtigkeitsfähiger und nachhaltiger Massenautomobilität. UIch bin allerdings für die Wiederbelebung von Dorfläden und Wochenmärkten statt Lieferservice für alle.
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    schrieb am 11.09.2009 um 08:11
    @ fairskate

    ...............Was du als Freiheit bezeichnest ist doch eigentlich nur das sozialdarwinistische Recht des Stärkeren. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit eines anderen einschränkt. Eine herbere Einschränkung als die durch den Klimawandel vermittelte Vernichtung des Lebensraumes (Überschwemmung, Dürren, Wüstenausbreitung) kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Das ist maximale Freiheitsberaubung...............

    NEIN ... Denn ICH probagiere eine andere Welt. Eine Welt mit Humanwirtschaft und deswegen mit Menschen die Weltweit nahezu die gleichen Chancen haben.

    Wenn ich in dieser Gesellschaft, mangels Ressourcen und Material kein Auto bekomme, dann würde ich mich dem fügen, denn dann ginge es eben nicht anders.




    @Juenger

    .................Ich möchte dir nicht dein Auto wegnehmen-du brauchst mich nicht in die Ecke des Faschismus stellen..................

    Ich stelle niemanden in diese Ecke, ich wollte nur darauf aufmerksam machen , das es in einer Demokratie immer mehr als eine Meinung gibt. Und die Abschaffung des Individualverkehrs, wie es einige gerne hier hätten, werdet ihr nicht durchsetzen können !!
    Gott sei Dank, soweit es mich betrifft !!! Die Mehrheit der Menschen sieht das nunmal völlig anders als die meißten hier in Utopia.
    Diesen Wunsch der Mehrheit zu unterdrücken währe Faschismus !! Da sind wir uns doch einig oder ?


    ....................Ich möchte nur dieses mit dem Auto verbundene Freiheitsideal in Frage stellen. Fahrradfahren ist auch Individualverkehr, den stelle ich nicht grundsätzlich in Frage...............

    Wie viel Individualverkehr ist deiner Meinung denn erlaubt ?
    Fahrräder sind ok... SoSo .... Autos nicht ?? Warum ?? Wo ist der Unterschied?
    Wo machst du die Grenze ?
    Ist ein Dach überm Kopf des Fahrrads noch erlaubt ? .. oder schon verboten ???
    Ist der Rollstuhlfahrer dann aufgrund seiner 4 Räder schon ein Resourcen vergeudendes Umweltschwein ?
    Was ist wenn ich einen 7kw Motor ans Fahrrad Schraube ?
    Das langt für 160 km/h und knapp 100km Reichweite....

    Ist das noch erlaubt ? Muss man Nass werden um eure Bedingungen für Ökologische Fortbewegung zu erfüllen ???

    Wieviel ist erlaubt ?? wo setzt Ihr die Grenze ??? sagt es mir !!!


    ............... Aber wie viele der verunglückten Fußgänger wurden Opfer des PKW-Verkehrs? ................................
    Die Fußgänger die von Autofahrern angefahren werden zählen logischerweiße in der Statistik zu den Toten des Verkehrs !!!.
    Das dir die Zahlen zu niedrig sind, dafür kann ich nichts !!!


    ................Ich würde eine langsamere, kinderfreundlichere Gesellschaft, ...................
    Halt Stopp ?? Warum ist langsam Kinderfreundlich ? Kinder und Jugendliche bewegen sich schneller, fahren schneller, hören meist schnellere Musik !! Wieso ist langsam Kinderfreundlich ???
    Ich weiß echt nicht wo ihr so einen schmarn her bekommt.
    Jeder soll doch so schnell oder langsam leben dürfen wie er will !!! Nur weil du auf langsam stehst, kannst du deinen Wunsch doch nicht auf alle Menschen pauschalisieren !!


    ...................in der nicht so viel Individualverkehr dominiert, den Kindern heute auch gönnen. Ich habe sie selber so erlebt, denn ich bin in einem Dorf in einer kleinen Sackgasse groß geworden, unsere Familie hatte kein Auto. Es war schön....................................
    Für dich vielleicht. Ich stand schon immer auf Autos, und auf schnell. Leider setzt mir das alter zu und ich muss langsamer werden, aber ob und wie jemand lebt müsst ihr doch bitte jedem einzelnen überlassen !!


    ........................................Dass das Auto nicht Armut erzeugt, darin will ich Dir grundsätzlich Recht geben, aber Autofahren ist dennoch derzeit eine dominante Form der Mobilität, an der Ärmere nicht teilnehmen können oder nur sehr eingeschränkt...................................

    Ich bin arm, für deutsche Verhältnisse und beziehe Harz4, weil der Job nicht genug einbringt !!
    Ärmer geht es nicht. Zumindest nicht hier. Und trotzdem habe ich es fertig gebracht ein E-Auto zu bauen, bzw vorher Jahrelang meinen Benziner mit finanziert.
    Warum ? .. weil es MEIN Wunsch nach Freiheit ist.

    .................Dass es auch Statussymbol ist, dürfte unbestritten sein....................

    Ein alter Scirocco der wirklich 22 Jahre war, oder jetzt mein Polo Zero sind nun wirklich alles andere als Statussymbole !!!

    Auch wenn sich die Lidl Kassiererin sich endlich dank der blöden Abwrackprämie mal einen neuen Sandero, Fiesta, oder Fiat kaufen kann, ist das nun wirklich alles andere als ein Statussymbol.

    Ein Statussymbol ist ein Mercedes SL oder ein Porsche 911
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    gelöscht am 27.01.2010 um 07:27 von inaktiver User 25522
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:25
    @ Juenger

    Na weil du angenommen hast überfahrene Fußgänger währen von der Statistik nicht erfasst. Das stimmt so nicht, das wollte ich klar stellen

    Hast du Kinder schon mal langsam laufen sehen ?

    Kinder rennen, meist so schnell wie sie können...
    Kinder leben schnell, aufgrund ihres geringen Alters haben Sie das Gefühl so in sich. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Ich habe 2 Kids.
    Langsam ?? Nein... Nur mit Zwang...

    Schneller höher extremer weiter... langsam .. oh aber nicht mit meinen Kids... und alle die die mit heim schleppen auch nicht.. schlicht, ich kenne keine langsamen Kids...

    Das langsamer Verkehr sicherer ist, ist sowieso klar.
    Aber mit 30 Zonen und 50 in der Stadt, denke ich ist die nötige Sicherheit hergestellt.

    Die Unfallzahlen mit Verletzten und Toten sinken seit Jahren.
    mein ....Schmarn..... , bezog sich auf die Langsamkeit von Familie und vor allem von Kindern...
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    gelöscht am 27.01.2010 um 07:13 von inaktiver User 25522
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    schrieb am 10.09.2009 um 20:48
    Hallo, Utopia,
    der 64-Jährige Erich, Kinder aus dem Haus, Eltern noch mobil, wartet auf ein E-Car im Format eines Smart, Fiat 500 oder Toyota Aigo, mit 100 km Reichweite und 100 km/h Spitzengeschwindigkeit. Warum so bescheiden? Weil ich, CarSharing-Nutzer, die Erfahrung gemacht habe, dass es sogar ohne eigenes Auto geht. Mit dem E-Car will ich mir aber den Luxus spontaner Mobilität bei relativ geringem Recourcenverbrauch leisten. Außerdem bin ich als Technikfreak bereit, für eine sinnvolle Innovation auch ein bisschen mehr zu zahlen, als für ein Mainstreamprodukt, sicherlich auch, weil ich den Nachbarn zeigen will, dass es so auch geht, in der Hoffnung, dass es mal Mainstream wird. Ich bin überzeugt, dass sowas sogar Mainstream werden muss, wenn wir fair mit der Erde und dem Leben auf ihr umgehen wollen. Übrigens, 100 km Reichweite reichen mir, da ich gerne nach 100 km eine Kaffeepause mache, Steckdose inbegriffen. So kann ich mir sogar eine Urlaubsreise vorstellen.
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    schrieb am 10.09.2009 um 22:32
    Hallo lieber Erich,
    dir kann fast geholfen werden, zwar nicht mit 100 Spitze, aber mit mehr als 100km Reichweite !

    Leider aber nicht von einem der "großen" deutschen Autohersteller, sondern von einem kleinen seitherigen Autozubehörhersteller oder einem, noch, kleinen indischen Autohersteller, siehe hier: http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/180033 und hier: http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179113#comment-177751

    Bei den sogenannten "großen" Hersteller ist leider noch Wartezeit angesagt, aber vielleicht sollten sie mal Utopist scanners zu Rate ziehen, der schaffte es in ein paar Monaten !

    Herzliche Grüße

    urwalder
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    schrieb am 10.09.2009 um 22:41
    ich will keine geilen autos- ich will bessere radwege in deutschland!
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    schrieb am 10.09.2009 um 23:23
    Ich traue vor allem Shai Agassi, weil sein Konzept mit den Wechselakkus für mich das durchdachteste ist: http://www.betterplace.com/video/yokohama_battery_switch/yokohama_battery_switch.mov .
    Bei allen Fortschritte mit der Speichertechnologie sind die Akkus doch letztendlich der Schwachpunkt aller E-Mobile. Die Teile sind einfach grottenteuer, von geringer Lebensdauer und in Sachen Energiedichte gegenüber einer Tankfüllung Sprit hoffnungslos unterlegen.
    Daher möchte ich einen E-Wagen ohne Energiespeicher. Den möchte ich mir an der Tankstelle leihen (am besten geladen mit EE) und nur für die Aufladung und die (Ab-)Nutzung des Akkus zahlen.
    Also Claudia, frag die Jungs (sind ja fast ausschließlich Männer) von der Autoindustrie, ob sie sich mit Agassis Konzept auseinandergesetzt haben und ob sie gewillt sind eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Vorraussetzung ist natürlich, dass sie sich bei den Abmessungen und Anschlüssen für die Akkumulatoren auf eine Norm einigen können.
    Ehrlich gesagt bin ich mir ziemlich sicher, das auch hier wieder jeder sein eigenes Süppchen kocht. Man hat ja schon gehört, das die sich nicht einmal über die Steckersysteme für Plug ins einigen können.
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    schrieb am 11.09.2009 um 14:59
    Dieses System ist auch Stadttauglich. Nicht jeder hat einen eigenen festen Stellplatz mit Ladeanschluß. Also los Industrie, kommt in die Hufe!!
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    gelöscht am 11.09.2009 um 15:37 von scanners
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    schrieb am 11.09.2009 um 00:19
    2007 konnte ich mein Auto 2 Tage mit einem Twike tauschen. Seitdem bin ich überzeugt das unsere Autos mit Verbrennungsmotoren die Dampfmaschinen des Individualverkehrs sind und deren Abschied ins museale Dasein nur eine Frage der Zeit ist.

    Für die Übergangszeit, bis wir alle unser Elektrowägelchen für die tägliche Strecken zwischen Heim, Kindergarten, Schule und Arbeit vor der Tür stehen haben, das uns mit Sonnenstrom umweltfreundliche durch Stadt und über Land pilotiert, erwarte ich fahrzeuge mit einem Durchschnittsverbrauch von maximal 3,5 Litern. Das muß möglich sein. Ich erinnere mich das ich während meiner Studienzeit in Großbritannien einen Golf I mit einem 55 PS Dieselmotor hatte. Der ist schon mit 4,5 bis 5,5 Litern / 100km ausgekommen. In 2009 sollte es möglich sein das besser zu machen, auch wenn dabei elektrische Helferlein auf der Strecke bleiben sollten um Gewicht, Energie und damit Rohstoffe zu sparen.

    Ich glaube das der große Sprung erst dann passiert, wenn Menschen Fahrzeuge anders interpretieren. Wenn das "geile" Fahrzeug ein leichtes, kleines e-mobil ist das viel Fahrspass bei intuitivem Handling und gutem Komfort bietet. Wenn Fahrzeuggröße und Status trennen können. Aber mei, das ist ein Problem der Psychologie.

    Ich wünsche mir auf jeden Fall ein E-mobil, 4 Sitzer, Reichweite mindestens 160km, besser 250, am liebsten mit Autopilot. Das ist meine Aufgabe an die Autoindustrie und bitte bis Mitte 2010.

    Schöne Grüße

    Manfred Gorgus
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    schrieb am 11.09.2009 um 07:38
    @Stephan Rieping

    Nein .. Wechselakkus, sind nun wirklich nicht durchdacht !! Warum ?

    Akkus sind das empfindlichste und gleichzeitig teuerste Produkt am E-Auto.

    Was würde jetzt passieren, wenn der einzelne Autofahrer durch wechselakkus keine Verantwortung für den einzelnen Akku mehr hat ?

    Er würde grundsätzlich gequält und restlos strapaziert werden.

    Das hat geringere Zyklenzahlen (ich schätze mal 50%) zur Folge, was die Preise für solch ein Wechselsystem in immense Höhen treiben dürfte.
    LIPOs würden keine 7 sondern wohl nur noch 3 Jahre halten.....

    Weiterhin, ist dann die Freiheit, welche du mit dem E-Auto gewinnen würdest weg.
    Nämlich die Unabhängigkeit !!!

    Machst du ein Wechselsystem, bist du wieder Abhängig!!

    Abhängig von den Großkonzernen und deren Preisdiktatur !!!


    Ohne Wechselakku hingegen, kann ich notfalls auch mit Solarstrom vom eigenen Dach Auto fahren !!! , und bin völlig unabhängig !!!
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    schrieb am 11.09.2009 um 14:56
    Du scheinst da ja von Dir auf andere zuschliessen.

    Logisch durchdacht würde ein schneller Verschleiß von Wechselakkus sich negativ auf die Wechelpreise auswirken. Jeder auch nur etwas verantwortungsvolle Nutzer kann damit sicher gut umgehen.
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:08
    Nein, ich beziehe nur den gesunden Egoismus und die natürliche Verhaltensweise der Menschen mit ein.

    Wenn etwas sowieso das gleiche kostet, egal ob ich es gut oder schlecht behandele.. nenne mir einen Grund es wirklich gut zu behandeln, wenn es mir nicht selbst gehört !!

    Aus Verantwortung für die Gemeinschaft ?
    .. Hast du schon mal aus dem Fenster geschaut?
    .. Die Utopisten hier sind leider die Ausnahme..

    .. Tut mir Leid.. Nein

    Jedem seinen Akku, dann passt er bestimmt darauf auf, und wenn nicht, zahlt er den Preis !!!
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:26
    @Scanners
    Im Grunde lieferst Du ein Argument nach dem anderen pro Wechselakkusysteme. Eben gerade weil die Akkus so anfällig sind, möchte ich sie nicht besitzen. Ich leihe mir einen Systemakku an der Tankstelle, nutze ihn solange, wie ich möchte (incl. Privataufladung) und zahle bei Abgabe des Akkus an einer beliebigen dem System angehörigen Tankstelle (Akkuladestation) für die Ladung des neuen Akkus und die Abnutzung (Ladezyklen und Ausleihzeit: kann elektronisch ausgelesen werden) des benutzten. Wenn eine entsprechende Infrastruktur existiert, ist das Reichweiten- und Ladezeitenproblem erledigt. Preise und Fortentwicklung konkurrierender Wechselsysteme sind wie immer eine Frage des gesunden Wettbewerbs. Der allegmeine Marktzugang muss über Normierung von Abmessung und Anschluss gesichert werden. Das ganze Leihsystem ist vergleichbar mit Leihwagenkonzepten a la Sixt o.ä.. Wo also ist das Problem? In der eingeschränkten individuellen Unabhängigkeit wohl nicht! Die Frage ist, ob sich die Protaganisten zusammenraufen können.
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:40
    @Stephan Rieping

    Du zahlst also lieber das 4 oder 5 fache, bevor du selbst die Verantwortung übernimmst.

    Locker das doppelte wegen der Infrastruktur und nochmal locker das doppelte wegen der unverantwortlichkeit der Akkunutzer.


    Das sind dann bei ca. 10000km im Jahr.. lass mal kurz überschlagen
    .....
    1000€ pro Jahr für mich mit meinem eigenen Akku und 4000 oder 5000 €uro für die mit Akkuwechselsystemen


    Nun ja, jedem wie es ihm gefällt.
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    schrieb am 13.09.2009 um 08:05
    @Scanners:
    Entschuldigung, aber das ist nun echte "Milchmädchenrechnung": 1+1 ist 3 und das Wasser rinnt die Regenrinne rauf!
    Sag doch einfach, dass Dir das System nicht einleuchtet, aber stell hier nicht so abenteuerliche Finanzprognosen auf.
    Und mit verlaub, ich hab natürlich kein persönliches Verhältnis zu "meinem Akku". Aber das habe ich zu "meinem Staubsauger" auch nicht! Das heißt jedoch in beiden Fälle nicht, dass ich nicht sachgerecht damit umgehe.
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    schrieb am 13.09.2009 um 09:33
    Es gefällt mir nicht, weil es zu teuer zu unflexiebel ist , und uns außerdem von großen Konzernen abhängig macht, welche die Infrastruktur liefern.

    Dabei könnte man gerade beim E-Auto auf eine solche völlig verzichten !!!
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:10
    Das mit dem Wechselakku geht auch, aber die wohl am schnellsten und ohne extra Infrastruktur umzusetzende Lösung ist der Range-Extender!

    100 km rein elektrisch und für Strecken darüber hält ein kleiner Multifuel-Motorgenerator (idealerweise Freikolben-Linear-Generator) die Batterie auf Ladung.

    Da 80% der Leute sowieso unter 50 km am Tag fahren, kann man den als Modul ausbaubaren Generator für die meisten Strecken getrost in der Garage lassen.

    Die paar Langstrecken darf auch mal Sprit (Methanol, Biosprit?) getankt werden, das ist dann noch verschwindend gering.
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    schrieb am 11.09.2009 um 07:45
    jaja,

    schöne neue heile welt.
    schöne neue heile welt ?
    wohl kaum !
    e-mini hin oder her, er ist nichts anderes als ein mini mit akkus. das macht ihn nicht häßlicher, aber auch leider nicht viel umweltschonender. denn er wird so nie ( jetzt ) zu kaufen sein und er ist für ein auto viel zu schwer !

    nun gut.

    A2 oder Lupo 3l sind tatsächlich vom markt - leider. aber sie sind in dieser zeit heiß begehrte gebrauchte. preise und laufleistung stimmen hier im normalen verhältniss nicht mit überein, wenn man den normalen gebrauchtwagemarkt mal betrachtet.

    was dürfen wir erwarten ?

    naja ich wär schon froh, wenn die automobilindustrie sich an die feinstaubgrenzen halten würde, die schon vor jahren - übrigens auch mit politischen segen - in´s auge gefasst wurden. leider, leider war es aber unserer hochentwickleten automobilindustrie mit standort BRD nicht möglich so etwas zu entwickeln ! ( ? )

    es kostet doch alles soviel geld.

    natürlich kostet alles geld. da liegt es aus rein wirtschaftlichen und gewinnorientierten, aber leider kurzsichtigen, gründen näher in bekanntes zu investieren - alleine der begriff "investieren" - um auf dem markt bestand zu haben. sie hätten mal lieber, anstatt diverser extras und leistung das geld in hybrid oder noch weiter gedachte technologien gesteckt. versprochen haben sie es uns - nur leider was haben sie uns versprochen ?
    so ganz die schuld will ich aber den herstellern nicht geben. die tage war ein kurzticker im radio, wo es um eine umfrage ging, wieviele leute auf ihr auto verzichten könnten um damit zum job zu kommen.

    es waren 50% ! interessanter weise war es eine umfrage vom ADAC.

    und wenn ich jetzt eins und eins zusammenzähle, dann ist es doch tatsächlich so, daß der kunde den markt/ die zukünftigen modelle bestimmt. ( auch wenn ich hier gezielt mal ein fragezeichen setzte.) er will also gar nicht ohne auto zum job !
    der mensch ist ein gewohnheitstier und das wieder aller vernunft.

    was ich will/ men traum ? ein automobilkonzept das leichte und umweltschonende fahrzeuge hervorbringt mit man den individualverkehr abwickeln kann. dieses komzept würde auf einen art/ mischung von carsharing/ automieten und eigenbesitz darstellen. fahrzeuge unterschiedlicher größe die jeder nach bedarf nutzen kann und sie bei nichtgebrauch wieder zurückgibt. einbindung der "öffentlichen" natürlich mit eingeschlossen, sowie alternative das gute alte fahrrad mit entsprechenden radwege.

    und auch ganz wichtig: wir müssen wieder los von dem gedanken immer und überall mobil zu sein. denn genau das wird uns "kaputt" machen. das würde natürlich auch fast zwangsläufg bedeuten, daß es wieder jobs gibt die man zu fuß oder zumindest in nahdistanz erreichen kann. in einer globalplayer welt ist das natürlich nicht denkbar.

    aber das wird wohl ein traum bleiben.
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    schrieb am 11.09.2009 um 09:52
    Hallo Claudia Langer,
    nein, ich will mit meinem auto nicht beim nachbarn glänzen. dieser ganze status-quatsch, geht mir auf den keks. ich fahre bahn, fahre rad und fahre auch mit dem auto. ich mag alte autos, die noch zum reisen und nicht zum rasen gemacht wurden. wenn die auto-lobby endlich begreifen würde, dass 100 kmh reisegeschwindigkeit völlig ausreichen, würden wir gleich viele viele probleme lösen: keine staus mehr, viel weniger schwere unfälle, schonung der mitwelt, entspannteres miteinander. reisen und erfahren statt rasen.
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    schrieb am 11.09.2009 um 10:53
    Das ist der richtige Ansatz !

    Die generelle Verteufelung des Indivitualverkehrs sowie auch das Nichtfördern vom öffentlichen Personenverkehr führt in die falsche Richtung.

    Man kann schlicht keine Schablone aufsetzen und sagen dies eine ist der einzige und richtige Weg.

    Es ist ja schön und zu begrüßen wenn es Menschen gibt die auf ein individuelles Vehrkehrsmittel generell verzichten können, dass finde ich durchaus auch ein Weg der einer großen Förderung bedarf.

    Es gibt aber halt auch Menschen die auf ein individuelles Verkehrsmittel angewiesen sind oder sich aus Gründen der Bequemlichkeit ein solches wünschen, dies aus der Richtung der vorgenannten Gruppe als nicht richtig hinzustellen, kann auch nicht der Weg sein.

    Es muss in unserer Gesellschaft beides geben und beides sollte möglichst optimal sein, nur so kann dem Individuem gerecht werden !

    Eine weiterere, zu führende Diskussion ist die des Downsizing und der Geschwindigkeitsbegrenzung, ich denke hier bietet uns die Elektromobilität ideale Vorraussetzungen.

    Zum einen zwingt die derzeit begrenzte Speicherfähigkeit der Akkus dazu, zum Anderen bietet das Elektroauto die idealen Bedingungen um ein automatisierte Geschwindigkeitsreglung einzusetzen.

    Es wäre ein ausgesprochen geringer technischer Aufwand, per Funksignale, in entsprechenden Zonen eine automatische Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen und somit die Gefahren des Individualverkehrs zu minimieren.

    So könnte das Elektroauto softwaretechnisch, am Ortseingang automatisch auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h abgeregelt werden. Bei Einfahrt in eine verkehrsberuhigte Zone dann auf 30 und in Spielzonen sogar auf Schritttempo.

    Am Ortsausgang könnte dies dann wieder aufgehoben werden.

    Auf Landstraßen wäre eine Beschränkung von 100 und auf Autobahnen von 130 km/h möglich.

    Für die Geschwindigkeitsvernarrtiger könnten auf speziellen Rennstrecken die Begrenzungen komplett aufgehoben werden, dann könnten sie sich dort auf eigene Gefahr austoben.
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    schrieb am 11.09.2009 um 12:53
    "Es ist ja schön und zu begrüßen wenn es Menschen gibt die auf ein individuelles Vehrkehrsmittel generell verzichten können, dass finde ich durchaus auch ein Weg der einer großen Förderung bedarf.

    Es gibt aber halt auch Menschen die auf ein individuelles Verkehrsmittel angewiesen sind oder sich aus Gründen der Bequemlichkeit ein solches wünschen, dies aus der Richtung der vorgenannten Gruppe als nicht richtig hinzustellen, kann auch nicht der Weg sein."

    1. Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass irgendwer generell auf ein individuelles Verkehrsmittel verzichten will. Fahrrader sind auch eben solche, auch einen unterstützenden Elektromotor an Fahrrädern für ältere und kranke Menschen habe ich positiv erwähnt.

    2. Auch hat hier niemand Menschen, die aus gesundheutlichen oder welchen Gründen auch immer auf ein Auto angewiesen sind, dieses abgesprochen. Lediglich Bequemlichkeit sehe ich zumindest nicht als hinreichende Begründung für eine globale Schädigung und Ressourcenbeanspruchung diesen Ausmasses.

    3. Außer einem Haus gibt es kein Konsumgut mit einem auch nur annähernd so großen ökologischen Fußabdruck wie ein Auto. Selbst bei einer Effizienzsteigerung um einen Faktor 10 sowohl des Verbrauchs als auch des Material- und Energieeinsatzes zum Bau von Autos und der entsprechenden Infrastruktur wäre eine globale Massenmobilität mit Autos nicht möglich.

    4. Erkläre hier dann bitte, wie wir die Auserwählten festlegen, die eines der produzierbaren Autos bekommen sollen. Derzeit ist es für uns sehr attraktiv, für Autos zu sein. Wir haben nämlich die Mittel (Geld = Macht), eines der Autos zu abzubekommen.

    5. Abschließend hätte ich gerne noch eine Einschätzung, ob es binnen von 10 Jahren (das sind ja die entscheidenen Jahre für die große Wende zur Nachhaltigkeit nach gängiger Einschätzung) Craddle to Craddle Autos marktweit geben kann. Also solche, die selbst und deren Antrieb komplett kreislauffähig organisiert sind. Ist das nämlich nicht möglich, bekommt nämlich die stark anwachsende Zahl der neuen Autobesitzer weltweit noch jahrelang Autos mit hohem Verbrauch und kaum wiedernutzbarem Ressourceninput. Und was einmal weg ist, ist weg...

    Mir scheint, einige Menschen können einfach nicht einsehen, dass mensch nicht alles haben kann, schon gar nicht, wenn mensch seinen Mitmenschen auch noch ein par Ressourcen für ein gutes Leben übrig lassen möchte. Nur aus der Verweigerung einer Verhaltensänderung lässt sich noch lange keine technische lösbarkeit eines Problems ableiten!

    Ich verstehe durchaus, wie es zu diesem Festklammern kommt und würde es auch nie jemandem vorwerfen. Mir ist auch klar, dass ich einen privilegierten Hintergrund haben, was die Entwicklung eine autofeindlichen Einstellung angeht. Auch bin ich sehr für positive Lösungsansätze statt eines einfachen "dagegen".

    Ein guter Film zu einem mir sehr viel problemadäquater und gerechtigkeitsfähiger erscheinenden Lösungsansatz im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften, den ich die Tage in den weiten des Netzes gefunden habe:
    http://vimeo.com/4678220
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    schrieb am 11.09.2009 um 11:29
    Genau: "Wir wollen nicht schneller, sondern intelligenter. " (zitat, s.o.).
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    schrieb am 12.09.2009 um 09:03
    genau denn intelligenter ist schneller und außerdem noch effektiver.
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    schrieb am 12.09.2009 um 09:03
    genau denn intelligenter ist schneller und außerdem noch effektiver.
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    schrieb am 11.09.2009 um 13:19
    Liebe Lela,
    ich brauche auch kein Status-Symbol, aber ich habe in den letzten 20 Jahren verstanden, dass man die "Masse Mensch" nicht über die Vernunft erreicht.

    Besonders nicht beim Auto......
    Liebe Grüße

    Claudia
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    schrieb am 11.09.2009 um 13:26
    Was nicht unbedingt so bleiben muß !

    Vielleicht zwingt uns ja der Ölpreis zur Vernunft !

    Erneuerbare Grüße

    urwalder
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    schrieb am 11.09.2009 um 15:36
    @urwalder: Eine provokante Schlussfolgerung daraus wäre es also, bloß keine E-Autos zu entwickeln in der Hoffnung dass die Menschheit ihre Autos einfach stehen lässt, sobald der Ölpreis endgültig explodiert? *grübel*
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    schrieb am 11.09.2009 um 21:17
    @Andes !

    Nein man kann daraus nur eine logische Schlussfolgerung ziehen.

    Wenn die deutsche Autoindustrie nicht sofort reagiert werden sie spätestens beim explodieren der Ölpreise reagieren müssen, dann wird es aber zu spät sein, weil die Japaner, Chinesen, Inder, Amerikaner und Franzosen nicht so lange warten !
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    schrieb am 13.09.2009 um 09:37
    Das glaube ich nicht.

    Die haben bestimmt schon alle fertige Entwicklungen in der Schublade.

    Wie gesagt, wenn ich ein E-Auto auf dem Garagenhof bauen kann, dann können es die Konzerne erst recht.

    Von 1998 her hat uns GM ja mit seinem EV1 bewiesen das es funktioniert.

    Die Frage ist nur, warum die nur auf 3 Jahre verliehen wurden statt Sie zu verkaufen !!!
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    schrieb am 11.09.2009 um 22:11
    Hallo liebe Leia,
    Ich weiß nicht, der nomo sieht so zerbrechlich aus, ich glaube, ich würde ihm meine üppige Figur gar nicht zumuten wollen.
    Aber er hat was.
    Gruß, Jutta
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    schrieb am 11.09.2009 um 09:59
    Ich will mein Bobbycar mit Solarstrom -.-
  • gelöscht am 11.09.2009 um 15:16 von inaktiver User 25522
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    gelöscht am 11.09.2009 um 15:16 von scanners
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    schrieb am 11.09.2009 um 16:56
    Niemand von den Politikern.
    Wenn die Deutsche Autoindustrie schläft oder nur große protzige Autos baut und sich um die Umwelt nicht kümmert, muß sie ja nichts fürchten,denn die Bundesregierung gleicht die Verkaufsverluste mit Steuergeldern wieder aus.
    Ich suche ein Auto, wo ich einigermaßen bequem drin sitzen kann und was vor allen Dingen sparsam und umweltfreundlich fährt. Da sind die Japaner immer noch führend!
    Das ist mein Kommentar von heinzaustraar!
  • gelöscht am 11.09.2009 um 21:18 von inaktiver User 38734
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    schrieb am 11.09.2009 um 19:04
    Hallo Alle!
    Ich höre immer, es gäbe noch keine vernünftigen, sparsamen , geilen Autos....
    Schaut doch mal bei "Loremo.com" nach, die sind im Begriff so ein Ding zu bauen.
    2-3l/100km bei anständigen Fahrleistungen.
    Ich glaube die sind auf der IAA mit dem Prototyp zum ansehen.
    Grüße
    Clemimaus
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    schrieb am 11.09.2009 um 19:11
    Ja Clemimaus, der Loremo ist schon lange bekannt !

    Nur leider, leider findet sich niemand der das Projekt finanziell zu Ende, bzw. zum Anfang der Produktion bringt !

    Elektrische Grüße

    urwalder
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    schrieb am 12.09.2009 um 08:55
    "...im Begriff, so ein Ding zu bauen..."

    Genau, sie sind im Begriff, alle und schon seit Ewigkeiten, aber keiner baut wirklich was...

    Ich bin wirklich kein Anhänger von Verschwörungstheorien o.ä., aber da stimmt wohl wirklich was nicht. Irgendwer hält da den Daumen drauf.
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    schrieb am 12.09.2009 um 09:19
    eine Verschwörungstheorie ist es, zu glauben,
    das die offiziell Version, von mangelnder Absatzmöglichkeiten und Rentabilität wirklich stimmt !!
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    schrieb am 14.09.2009 um 08:41
    Ja, den Loremo gibts zum Glück dann auch mit Elektroantrieb!
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    schrieb am 11.09.2009 um 20:19
    Es gibt ein super Konzept, auch wenn er mit Bioethanol fährt, und etwas in die Kritik geraten kann, ist der SAAB 9-X Biohybrid von 2008 eine geiles Konzept von einem Auto. Die Verbindung aus einem Kompaktwagen mit schwedisch kühlem Design und Hybrid-Technik mit Bioethanol-Motor und Solarzellen auf dem Dach zeigt, wie Schönheit, Nutzen und ökologische Energien mit einander vereinbar sind. Auch wenn Bioethanol in der Kritik steht, zeigt SAAB mehr wie wichtig die Umwelt für uns Menschen sein kann.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich den deutschen Marken die kalte Schulter zeigen und mich auf andere Marken aus z.B. Schweden konzentrieren.
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    schrieb am 12.09.2009 um 18:01
    so mal noch zum thema e- automobil und wirklich "geil": heute morgen bei uns in der tageszeitung wurde ein großer artikel mitsubishi gewidmet die sich mit einem e- mobil an die spitze setzten wollen. und zwar mit dem i-MiEV, welcher schon 2010 zu haben sein soll. in japan düst er schon durch die gegend.

    64PS, 180Nm, preis etwa 34.000 euro, 140km reichweite mit einer batterieladung, 130 km/h spitze und kann an einer normalen 230V steckdose innerhalb von 7 stunden wieder voll sein. eine schnelladung mit einem speziellen schnelladestation ( die es wohl auch gibt ) soll nur eine halbe stunde dauern.

    hier mal ein passender link:
    http://www.mitsubishi-motors.de/modelle/neuheiten/imiev

    wohl bekomms BMW/ Mini und wie sie alle heißen... ;-)
    oder wie sagt man immer in der Focus reklame ? fakten, fakten, fakten da ist es was die leute wollen 1
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    schrieb am 13.09.2009 um 09:41
    34000€ hehe.. soll das ein Scherz sein.

    Wer soll das denn kaufen, wenn ein vergleichbares Benzinauto 10000 kostet !!!!

    Ich bin ja ein absoluter Befürworter von E-Autos.... aber so.. so wird das nix !!
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    schrieb am 12.09.2009 um 18:26
    Bei LUIS in Ahrensburg bei Hamburg brennt die Luft. Es wurden weit mehr Anfragen zur Probefahrt gestellt, als Termine vergeben werden können. Soviel zum möglichen Markt. Auch ich stehe leider auf der auf der Warteliste.
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    schrieb am 12.09.2009 um 21:33
    na dann haben wir ja sicher bald eine bericht ? jedenfalls wenn deine fahrt erfolgt ist. hoffentlich nicht erst in drei jahren - weil die warteliste so lag ist.
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    schrieb am 13.09.2009 um 09:16
    So lange werde ich sicherlich nicht warten. Ich bin gerade dran, die Sache zu beschleunigen.
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    schrieb am 13.09.2009 um 19:03
    Tja, ich versteh´s auch nicht: Die Industrie WILL offensichtlich kein Geld verdienen....
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    schrieb am 13.09.2009 um 12:47
    Hatte Gestern die Gelegenheit mit einem Reva i Probe zu fahren, leider war es nur die Bleibatterie Variante.

    Ich war jedenfalls begeistert !

    Trotz meiner 1,92 Größe genug Platz für mich, die 13kW Motorleistung in der Stadt und für die Landstraße absolut ausreichen.

    Der Reva fühlt sich absolut nach Auto an, keine Sekunde Eingewöhnungsphase, das Dahingleiten, vor allem in der 30er Zone, wo ich beim Schaltgetriebe nie so recht weiß welchen Gang einlegen, total klasse !

    Ganz sanftes Anfahren, abwürgen unmöglich beim Elektroauto, beim stärkeren Druck aufs Strompedal ist dann auch eine ausreichende Beschleunigung möglich !

    Kurz zum Abschluß:
    Super Teil, macht riesen Spaß und mit 2 Personen ist meinem Gefühl nach mehr Platz im Kofferraum als beim Smart !

    Fazit: Das ist ein geiles Auto !
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:10
    Wer braucht schon eine Deutsche Autoindustrie. Wer zu dumm ist die Zeichen der Zeit zu verstehen und daraus eine passende Handlung abzuleiten, den muss man einfach an die Wand fahren lassen. Das Mag für den Einen oder Anderen unbequeme Folgen haben, bestimmt die Eine oder Andere Existenz in Frage stellen. Wäre das so schlimm? Ich finde nicht. Es gibt viele Visionen wie wir diesen Planeten hin zu einem nachhaltigen und sozialen Ort verändern können, nur sollange die Mehrheit der Menschen in den Industrienationen in der Komfortzone leben wird sich dies bezüglich leider nichts bewegen. Warten bis irgend wer vielleicht in Erwägung ziehen könnte etwas zu tun ist mir schon lange zu blöd, deshalb habe ich noch nie ein Auto mein eigen gennant und bin mit dem Velo und dem Zug unterwegs.
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:40
    Auf dem Land ist man auf Autos angewiesen. Ich denke nicht, dass viele hier sich damit anfreunden könnten, dass die Landschaft nur aus Städten und Megacities bestünde.

    der ÖPNV hat einen grundlegenden Nachteil: Man ist auf Fahrzeiten und feste Routen angewiesen, je weniger Menschen pro Quadratkilometer weiter auseinanderliegende Orte erreichen wollen, desto unflexibler stellt sich ein ÖPNV dar. Das ist eben naturgemäß nicht lösbar! der ÖPNV ist in Städten sinnvoll, das wars aber auch schon.

    Der Individualverkehr wird bleiben und er wird umweltverträglicher werden müssen. Die Lösung ist Elektromobilität, gespeist aus regenerativen Quellen.

    Die Lösung besteht im intelligenten Zusammenspiel von ÖPNV und Individualverkehr, z.B. einer Art Autozug, aber mit vertretbaren Kosten. Nur wenn die Fahrtkosten eines solchen Zugtransportes mit der selben Strecke Autobahn konkurrieren können, hat diese Lösung eine Chance.
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    schrieb am 14.09.2009 um 13:18
    Auch der ÖPNV lässt sich verändern und für das heute übliche Ausmaß an motorisierter Mobilität ist eh in spätestens 15 Jahren keine Energie mehr verfügbar, egal ob Biosprit oder Elektro. Nichtmal mit Atomstrom würde das gehen, geschweige denn mit erneuerbaren Energien. Ich habe es oben schonmal geschrieben:

    Aus der Verweigerung einer Verhaltensänderung lässt sich noch lange keine technische Lösbarkeit eines Problems ableiten!

    Mobilität muss nicht nur ein bisschen umweltfreundlicher, sie muss zukunftsfähig und auch global gerechtigkeitsfähig werden. Das wird mit Autos für Privatpersonen nicht gehen!
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    schrieb am 14.09.2009 um 13:30
    Auch auf dem Lnd gibt es die eine oder andere Alternative. Das System Anruf-Sammeltaxi ist eine praktikable Lösung.
    Trotzdem wird es auch weiterhin einen gewissen Individulaverkehr geben. Hier sind halt Lösungen wie Stromtankstellen erforderlich. PV-Anlagen und innerörtliche Kleinwindkraft können diese versorgen.
    Auch für den ÖPNV auf der Schiene müssen neue Lösungen her. Die Bahn fährt aktuell, nach eigenen Angaben, mit einem regenerativen Stromanteil von 16%.
    Gerade die Bahntrassen sind jedoch für Solaranlagen und Windkraft bestens geeignet.
    Zudem ist die Infrastruktur zur Einspeisung vorhanden.
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    schrieb am 14.09.2009 um 20:04
    @Fairskate:
    Das stimmt so nicht.

    Wenn jedes Auto auf jedem gefahrenen Kilometer in Deutschland (530 Mrd. km lt. Shell-Studie) elektrisch unterwegs wäre, würde der Strommehrverbrauch nur ca. 10-15% mehr betragen. Der Clou: Nachts intelligent geladen, würde diese Stromnachfrage eben auch nachts anfallen, wenn viele Kraftwerke heruntergefahren werden.

    Bis aber wirklich 100% des Verkehrs elektrisch fahren, vergeht eine Zeit. Der Mehrverbrauch ist marginal, bis dahin wird sowieso alles regenerativ erzeugt.
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    schrieb am 19.09.2009 um 20:57
    Auf dem Land ist man nur deshalb auf Autos angewiesen, weil die umgebende Öffentlichkeit davon ausgeht, daß man ein Auto zur Verfügung hat!
    Das ist eine ganz armselige Im-Kreis-Beziehung: Es ändert sich nichts, gerade weil das Auto die gesamte mögliche oder denkbare alternative Infrastruktur verdrängt und vernichtet.
    Da liegt der Fehler. Finde ich.
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    schrieb am 23.09.2009 um 23:10
    Die Meisten sind nicht aufs Auto angewiesen, weil sie auf dem Land leben, sondern sie leben auf dem Land, weil sie ein Auto haben.
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    schrieb am 23.09.2009 um 23:14
    Komisch, ich lebe seit 1981 auf dem Land und habe kein Auto
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    schrieb am 15.09.2009 um 22:57
    Ich hab gerade gelesen (Quelle: Der SPIEGEL), daß VW jetzt mit Lichtblick-Strom zusammen Kleinstkraftwerke plant.
    Auf deutsch: In der Autofabrik werden ANDERE Dinge als Autos hergestellt: Geht doch!
    Morgen bauen sie hoffentlich auch noch Solarmodule, Fahrräder oder Elektroroller.
    :-)
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    schrieb am 23.09.2009 um 23:28
    Das ist wie mit der Melaminharz-Industrie. Als der Umsatz mit Spanplattenmöbeln zurückging, haben die sich überlegt, wie man das Zeug trotzdem los wird, und sie haben etwas wirklich großes entdeckt, was bisher in den Wohnungen nicht aus beschichteten Spanplatten bestand (aus gutem Grund nicht): den Fußboden. Die Werbung machts, dass die Leute Laminat geil finden.

    KAWASAKI: Kuck An Was An Schrott Alles Käuflich Ist!
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:44
    Der Pressluftantrieb ist energetischer Unsinn. Der Well-to-Wheel-Wirkungsgrad eines Pressluftantriebs ist unterirdisch und absolut nicht sinnvoll zu vertreten.

    Pressluft muss elektrisch erzeugt werden, die Wirkungsgrade und Leistungs-/Energiedichte ist schlechter als bei einem Akku. Mit der elektrischen Energie wird besser ein Akku geladen und elektrisch gefahren.
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    schrieb am 14.09.2009 um 13:40
    Es ist eine Frage der Betrachtungsweise. Der Wirkungsgrad ist im direkten Vergleich nicht mal Erwähnenswert.

    Es kann durchaus aber Rahmenbedingungen geben, wo es sich auszahlt.

    Dann hat einfach so eine Pressluftflasche, sei dies bei der Herstellung und vor allem dann bei der Entsorgung doch gegenüber jeglicher Art von Akku doch dann wieder den einen oder anderen Vorteil.

    Du hast seit heute ein neues Foto von dir, ist gut, aber elektrisch ist nicht DIE, sondern eine der künftigen Antriebsarten.

    Gruss, Werner
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    schrieb am 14.09.2009 um 14:15
    Einspruch euer Ehren !

    Der Elektromotor ist DIE zukünftige Antriebsart, bestenfalls die Energieversorgung des Motors ist vielleicht die Frage, Benzinmotor oder Brennstoffzelle als Reichweitenerweiterung, auf lange Sicht aber sicher allein der Akku !

    Gruß

    urwalder
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    schrieb am 14.09.2009 um 14:24
    heisst es formaljuristisch für mich auch : Einpruch auf diesen Einspruch?

    Auf jeden Fall, ja auch Einspruch. Ist kein Thema, dass der Wirkungsgrad absolut top ist. Darüber müssen wir nicht diskutieren.
    Wie schreibst du selbst: "bestenfalls die Energieversorgung".
    Ja was heisst hier bestenfalls?
    Unsere Generation wird den Wechsel erleben, aber nicht die alleinige Vorherrschaft.
    Gruss, Werner
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    schrieb am 14.09.2009 um 20:07
    Ne, die alleinige Vorherrschaft nicht, aber der Verbrennungsmotor wird kurzfristig zum Range-Extender für den E-Antrieb degradiert, da bin ich mir sicher ;)
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    schrieb am 15.09.2009 um 06:58
    Guten Morgen Tachy

    Ich hoffe auch, dass nach bald 30 Jahren Tour-de-sol, Pionierarbeit, Kommunikation, Teilerfolgen, sehr hohem Wirkungsgrad, erfolgreichen Langzeittests der e-Antrieb endlich mal die Nische verlassen wird.
    Ich sehe auch kein Problem damit, dass die nötige Energie nicht zur Verfügung gestellt werden könnte. Da würde ich das Ziel verfolgen, dass primär jeder seine Zellen auf dem Dach hat und die Energie selber produzieren kann. Das Risiko besteht darin, dass sich die EW's den e-Motor auf die Fahne geschrieben haben, wie sie auch die grosse Werbetrommel für Wärmepumpen rühren. Zusammen wird dies ein grosses Argument für neue AKW's ergeben.
    Die Wertschöpfungskette weiter gedacht, das Problem mit den Akkus. Ich muss da nochmal die Berichte hervorkramen, aber zusammengefasst: wir haben in Zug von den weltgrössten Rohstofhändlern, die verdienen sich eine goldene Nase mit ihren illegalen Mienen in Afrika, angefangen von Kinderarbeit, täglich Toten, tierische Lebensverhältnisse, um die Rohstoffe abzubauen, welche dann in den Lithiumakkus landen. Australien hat eine Mine geshclossen, da Afrika "günstiger" ist.

    Ich wünsche mir den Durchbruch, wünsche mir aber auch, dass alle in der Wertschöpfungskette etwas davon haben.

    Gruss, Werner
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:48
    Solange auch in aufgeklärten Kreisen das Recht auf Rasen - auch Elektro-Rasen - ganz vorne steht, geht es nicht voran. Mehr Geschwindigkeit bedeutet mehr Gewicht für größere E-Motoren, Bremsen, Knautschzonen etc. Das bedeutet weniger Radius durch mehr Verbrauch. Da beisst sich die Ratte in den Schwanz. Ich verstehe nicht, weshalb mir kein Deutscher Hersteller einen leichten Wagen bietet, der Fahrspaß verspricht und auch noch gut aussieht. 90-100 km/h reichen doch längst für Umgebungsfahrten.
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    schrieb am 14.09.2009 um 09:54
    weil es da so EU Vorschriften mit Crashtests und ähnlichem gibt.

    Aber so etwas was wie du willst gibt es doch.
    City El und der Reva von der CityCom !!
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    schrieb am 14.09.2009 um 19:59
    Von Rasen redet keiner.

    Nur von vernünftig cruisen, das ist mit 120-140 km/h absolut sinnvoll, man will ja auch auf der Autobahn unterwegs sein können und kein Verkehrshindernis darstellen, was auch wieder gefährlich ist.
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    schrieb am 15.09.2009 um 22:44
    Ich wünsche mir ein Auto,
    *das in jeder Werkstatt ohne großartiges Spezialwerkzeug gewartet und repariert werden kann und auf ein "langes Leben" ausgelegt ist.
    *das den Platz für 3 Erwachsene und 2 Kindersitze bietet, und trotzdem Platz in einer normalen Parklücke findet.
    *das möglichst klimaneutral ist, sowohl im Verbrauch egal welcher Energie, als auch in der Herstellung.
    *das "ein Gesicht hat"(Ich will mein Auto schon von den anderen unterscheiden können.)
    *das bezahlbar ist.
    *das eine anständige Endkontrolle durchlaufen hat.
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    schrieb am 16.09.2009 um 14:24
    Seit einigen Jahren bewundere ich schon das Twike, ein Elektroauto, mit Pedalantrieb. Es hat mit den Jahren auch eine immer höhere Reichweite erlangt, durch die verbesserte Akku-Technologie, und dadurch, dass man beim Fahren noch mit treten kann, hält der Akku natürlich noch länger.

    ein Mensch mit kleinem Geldbeutel bekommt allerdings nie einen Kredit über 25.000 oder noch mehr Euro, was dieses Mobil in meinen Träumen in unerreichbare Fernen hat rücken lassen.

    Nun die neusten Modelle von der IAA zu sehen, lässt auch mein Herz wieder höher schlagen, mir würde z.B. optisch der sportliche REVA sehr gut gefallen. Dann noch mit Pedalantrieb optional.......

    Vorerst "begnüge" ich mich mit einem richtigen Fahrrad mit Elektounterstützung, was mich für Strecken von 20 bis 40 Kilometer auch schon unabhängig vom fossilen Antrieb macht. Seine Reichweite ist mit 50-60km im hügeligen Gelände schon enorm.

    Für die nasse kalte Jahreszeit und für längere Strecken träume ich allerdings weiterhin vom überdachten Elektroantrieb.

    Meine Bitte an die Autoindustrie wäre, an dem Thema "Radnabenmotor" dran zu bleiben, und somit den E-Antrieb noch effizienter zu machen.

    mit freundlichen Grüßen aus
    Schwäbisch Hall,
    Damaris Stiefelmaier
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    schrieb am 16.09.2009 um 14:30
    Hallo Damaris,

    wie ich soeben auf der neuen Internetseite von Reva sehen konnte ist wohl ein Preis von 9995.- Euro für den neuen Reva anvisiert, wenn sich das mal nicht gut anhört !

    http://www.revaglobal.com/ownREVA.aspx

    Es wird immer enger für unsere deutsche Automobilindustrie !

    Elektromobile Grüße

    urwalder
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    schrieb am 16.09.2009 um 15:17
    12.9.2009

    Was ich mir von der Autoindustrie wünsche?

    Ich wünsche mir, dass sich die Autoindustrie in ein ganzheitliches Verbundsystem integriert, wodurch sich die Funktionen der einzelnen Verkehrsträger effizient ergänzen würden. Dabei denke ich (immer noch) an das ‚Doppelstockwagen’-Projekt der Schweizer Schindler Waggon AG: Das Entwicklungsprojekt wurde in Prof. Frederic Vesters Buch ‚Ausfahrt Zukunft’ (5. Auflage, 1990, Seite 424/425). Dabei ging es um die Querverladung von (Elektro-) Autos auf die Bahn, unter optimaler Raumausnutzung: Langstrecken per Bahn, danach mit dem Auto. Darin liegt die Zukunft des Autos! Das erst würde ich wahren Fahrspaß nennen, anstatt mühsam im Konvoi lange Strecken auf der linken Autobahnspur zurückzulegen, während die rechte Spur vom Lastverkehr vereinnahmt wird!

    Dazu wünsche ich mir ein eng geflochtenes ‚Tankstellennetz’ für Elektroautos, wobei sich die Stromquelle aus regenerativen Energien speist – vorzugsweise über die Solartechnik („pack die Sonne in den Tank“). Die Elektroautos (Platz für fünf Personen, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit) sollten bis zum nächsten ‚Auftanken’ so um die 500 Kilometer fahren können und dazu nicht länger als eine Viertelstunde brauchen. E-Wolf Car und andere sind da anscheinend schon gut im Rennen. Eine allgemeine Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung auf etwa 130 km/h würde die Kfz-Industrie wohl noch zusätzlich für neue CO2-emissionsfreie Transportlösungen anspornen. Dabei hatten die CO2-emissionsfreie Autofahr-Vision andere schon vor zwanzig Jahren in Projektstudien realisiert, unter anderem Swatch, Horlacher und Hotzenblitz. Zur Realisierung, und dies hat man schon damals erkannt, trüge wesentlich die Herstellung standardisierter Kfz-Teile bei, zugunsten von mehr Vielfalt des Autos in Form und Funktion – anstatt wie bisher unterschiedliche Ersatzteile zur Herstellung weitgehend ähnlicher Kraftwagen zu produzieren. Eine Aufforderung zu mehr Kooperation in der Kfz-(-Zulieferer-)Industie. „Eine rechtzeitige bleibende Entlastung der zunehmend desolaten Verkehrssituation“, schreibt Frederic Vester 1990, „kann sich also nur aus der Gesamtkonstellation ergeben. Impulsgeber müssen Politik und Industrie sein.“ –

    Das Buch ‚Ausfahrt Zukunft’ basierte auf einer Studie, die 1987/88 im Auftrag von Daniel Goeudevert, damals Vorstandsvorsitzender von Ford Deutschland, in Auftrag gegeben worden war. Vor allem für die Verantwortlichen in Transport und Verkehr wie auch erneuerbare Energie und nachhaltigen Tourismus gibt es selbst nach über zwanzig Jahren allen Grund dazu, sich dieses Werk kreativen Nachdenkens über Nachhaltigkeit erneut zu Gemüte zu führen. Gerade dem ‚Land der Ideen’ stünde es gut zu Gesicht – und das nicht nur zur Wahlkampfzeit –, die derzeitige Krise als Anlass zur ‚Tat mit Köpfchen’ zu nutzen – anstatt in einem ‚Utopia’ herumzustochern – im ‚Nirgendwo’ unverbindlichen Polit-Gefasels.

    Max Haberstroh
    Internationaler Berater für Nachhaltigen Tourismus
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    schrieb am 17.09.2009 um 17:31
    Manchmal träume ich vom Twike oder vom Tesla-Roadster. Seit acht Jahren fahre ich das 3-Liter-Auto von Audi (A2).
    Wieso ist es eigentlich nicht möglich endlich wieder ein neues 3-Liter-Auto (aus deutscher Produktion) auf den Markt zu bringen, oder den alten A2 bzw. Lupo wiederaufzulegen - schließlich wurde der alte A4 bei Seat auch wieder neu aufgelegt?!?

    Was haben WIR eigentlich davon, wenn auf der IAA ein 2-Liter-Zweisitzer von VW gezeigt wird und ihn keiner kaufen kann? Lieber ein 3,1-Liter-Auto zum kaufen, als eine 2-Liter-Kiste zum anschauen.

    Der große VW-Konzern sollte endlich handeln, sonst kaufen wir (fast) alle den Prius - denn der wird bald DER ERSTE sein!

    Ciao
    Immo
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    schrieb am 19.09.2009 um 21:07
    Ich möchte, nur um Stimmung in die Bude zu bringen, nochmal das glorreiche Beispiel von Michael Braungart zitieren (aus der taz vom 07.03.2009]:

    Es läuft grundsätzlich falsch, sagt Braungart. Und was machen die perfektionistischen Deutschen? Erfinden "nachgeschaltete Umwelttechnik", also "hoch optimierte falsche Systeme, und machen damit die falschen Dinge perfekt falsch". [...]
    Wie ist das, Herr Braungart: Man tauscht sein Auto, das sieben Liter fossilen Brennstoff verbraucht, gegen ein modernes Auto, das nur drei Liter braucht, und reduziert damit den CO2-Ausstoß um mehr als die Hälfte. Ist das nicht gut?
    "Kommt drauf an. Das ist, als ob sie Ihr Kind vorher siebenmal geschlagen haben und jetzt nur noch dreimal."

    In diesem Sinne frage ich mal, ob wohl unser Mobilitätswahnsinn ( = hochoptimiertes falsches System) mit 2-Liter-Autos besser ist als mit heutigen Autos?
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    schrieb am 20.09.2009 um 08:58
    Wir haben einen Peugeot, 10 Jahre, 358'000 km und werden diesen fahren, bis er nicht mehr fährt. Da stimmt dann für mich die CO2-Bilanz über die gesamte Wertschöpfungskette. Was nachher kommt, kann ich noch nicht sagen. Evtl. ein Wagen, den andere ausgemustert haben, weil sie den nicht mehr "chic" fanden, oder etwas mit einem neuen Antrieb, welchen kann ich auch noch nicht sagen, nur eins, nicht Hybrid.
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    schrieb am 23.09.2009 um 23:07
    Das ist wie beim Einkaufen. Es kommt nicht darauf an, was etwas kostet, sondern darauf, wie viel man beim Kaufen spart.
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    schrieb am 23.09.2009 um 14:53
    >Was wir wollen sind “geile” Autos

    also ich nicht.

    Ich möchte weniger Autos und möglichst einmal im Monat am Sonntag keine.

    Und dann möchte ich noch das die Geländewagenfahrer ganz doll juckenden Fußpilz bekommen.

    Grüsse
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    schrieb am 23.09.2009 um 22:56
    Man muss die Geländewagenfahrer nur dazu bringen, dass sie keine Geländewagen mehr fahren wollen, ganz einfach :)

    Sobald das nicht mehr schick ist, hört dieser Quatsch auch auf.
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    schrieb am 24.09.2009 um 13:10
    Wir können nicht darauf setzen, dass die Automobilindustrie unseren Empfehlung zu mehr Nachhaltigkeit folgt. Für sie sind Existenzsicherung und Rendite die einzig entscheidenden Triebkräfte. Erst wenn Toyota mit umweltfreundlichen, preiswerten Autos Druck macht und Absatzeinbußen im eigenen Lager drohen, wird reagiert - dann natürlich immer zu spät. Folg-lich sind auch Appelle an die Selbstbeschränkung (Kraftstoffverbrauch, Senkung der Emissi-onen) völlig sinnlos. Hier helfen nur rigide Gesetze, die aber niemand gegen die mächtige Branche durchsetzen kann. Was bleibt, sind halbherzige Lösungen, die der Automobilindust-rie ausreichend Zeit lassen, ihre Gewinne auf Basis von Auslaufmodellen weiter einzufahren. Nur der blanke Wettbewerb schafft hier Veränderungen. Sicher ist die Umstellung auf kraft-stoffsparende, preiswerte Modelle ein komplizierter, zeitraubender Vorgang. Doch wer die Zeichen der Zeit verschläft, den bestraft das Leben. Die erneute vorrangige Positionierung auf PS-starke Luxusmobile bei der IAA zeigt die gleichermaßen von Brutalität und Hilflosigkeit getriebenen Strategien. Nach wie vor werden die niederen Triebe der Raser und Verschwen-der angeheizt - und echte Lösungen für preiswerte, gut gesteile, kraftstoffsparende und benut-zerfreundliche Autos an den Rand gedrängt. Mit nachhaltig konzipierten Fahrzeugen lässt sich heute erwiesener Maßen nur wenig Profit machen. Doch werden Sie erst einmal geboren und aussichtsreich beworben, eröffnet der Skaleneffekt (Verbilligung durch Serienfertigung) - wie bei allen Innovationen - auch lukrative Absatzmöglichkeiten. Das haben Japaner und Franzosen besser gecheckt als die Deutschen.
    Zu E-Mobilen s. die laufenden Dispute in den Utopia-Foren.
    Ulrich Scharfenorth, Ratingen
    www.stoerfall-zukunft.de
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    schrieb am 24.09.2009 um 13:32
    Eigentlich argumentierst Du gerade ganz extrem für das Elektroauto ! ;-)
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    schrieb am 24.09.2009 um 14:33
    Und für alle die dauernd behaupten das Elektroauto ist noch für lange Zeit zu teuer der sollte dies mal lesen:
    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/better-place-elektroauto-mit-5-000-euro-preisvorteil-1414983.html
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    schrieb am 25.09.2009 um 06:10
    Mein Prius IST ein geiles Auto!
    Er hat sich als absolut Familien-Urlaubs-tauglich gezeigt, der E-Motor hat ein irres Drehmoment und er verbraucht weniger als irgendeines von einem deutschen Hersteller kaufbares Auto.
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    schrieb am 30.09.2009 um 08:21
    Lustiger Artikel. Die Autorin scheint wohl nicht zu wissen, dass Pressluftantrieb nicht effizient ist, die Bio-Kraftstoffe massivst die Regenwaldabholzung weiter fördern und (Auto-)Gas auch irgendwann zur Neige geht.

    Es wäre wesentlich effektiver und umweltfreundlicher wenn Menschen ermuntert werden auf den ÖVPN umzusteigen bzw. alternative freie Mobilitätskonzepte endlich einen Träger finden würden.

    Ich persönlich träume davon dass ich kein Auto besitzen muss - aber z.B. per Handy Bescheid geben kann dass ich von A nach B will. Dann kommt ein Fahrzeug, in dem vielleicht noch ein paar mehr Leute gerade mitfahren und bringt mich und die Anderen wohin wir wollen.

    Es geht hier nämlich nicht primär um Autos, sondern um das Transportiert-werden. Dieses Problem könnten wir mit einem unabhängigen Träger und guter Logistik wesentlich besser und umweltfreundlicher lösen als bisher. Hier könnten die Autobranche und die Politik mal wirklich ansetzen!
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    schrieb am 30.09.2009 um 09:35
    So ist es, die Mobilität muss intelligenter werden !

    Ohne die Vernetzung aller Verkehrsmittel werden wir umweltverträgliche Mobilität nicht erreichen können, mir geht die letzte Zeit auch der von dir erwähnte Gedanke, des Mitfahren durch den Kopf.

    Es wäre dann kein carsharing, sonder ein routesharing !

    Gerade die hoffentlich bald verfügbaren Elektroautos böten sich hierzu an, schon aus Gründen der geringeren Reichweite und der damit verbundenen Routenplanung, wäre der Elektroautobesitzer für routesharing predesziniert.

    Über eine Zentrale Stelle würden die Routen der teilnehmenden Fahrer aufgenommen, ein Mitfahrer könnte per Handy seinen Mitfahrwunsch übermitteln, in der Zentrale könnte dann die Positon eines in der Nähe befindlichen Autos ermittelt werden und eine Anfrage an den Autobesitzer übermitteln.

    Bestätigt dieser die Anfrage, bekommt der Mitfahrer wiederum eine SMS mit der vorraussichtlichen Ankunftszeit, der Mitnehmer erhält den Standort des Mitfahrers direkt auf sein Navi und wird dorthin geführt.

    Kommt der Mitnehmer am Treffpunkt an wird dem Mitfahrer ein SMS mit den Kennzeichendaten gesendet damit er den Mitnehmer erkennen kann.

    Abgerechnet wird dann bequem über die Zentrale, die auch einen Versicherungsschutz für den Mitnehmer und den Mitfahrer bietet.

    Durch solche Vernetzungen würde ein vielfacher Nutzen entstehen, viele Menschen könnten auf ein Auto verzichten und wären trotzdem noch sehr flexibel, Fahrzeuge würden wesentlich besser ausgenutzt und die Besitzer der Autos könnten sich die sicherlich teuerer werdende Individualmobilität durch die zusätzlichen Einnahmen weiterhin leisten.
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    schrieb am 01.10.2009 um 02:42
    Die Autoindustrie baut nicht die Autos, die die Verbraucher wollen, sondern die, mit denen sie (noch) am meisten Geld machen kann, z.B. das "Premium-Segment", also große, schwere Spritschleudern.

    Wir brauchen dringend und schnell bezahlbare Elektroautos.
    Wer einmal ein Elektroauto gefahren hat, kommt sich danach in seinem/ihren herkömmlichen Auto vor wie 50 Jahre zurückversetzt.

    "In den nächsten 10 Jahren kann die Autoindustrie mit Elektroautos kein Geld verdienen", sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche. Denkt er denn, dass man in den nächsten 10 Jahren mit CO2-produzierenden Spritschleudern noch Geld verdienen kann? Der Sprit muss doch nur um 50 Cent teurer werden, damit sich die meisten das Autofahren auf fossile Art gar nicht mehr leisten können, denn der nächste Ölpreisschock kommt nach Angaben einer Mc Kinsey-Studie spätestens 2014!

    Wegen des Wirtschaftsstandorts sollten wir das Elektroauto nicht den Asiaten überlassen. China (z.B. BYD) wird ab 2010 aufgrund eines Beschlusses der Zentralregierung jährlich mindestens 1 Million Elektroautos bauen und damit früher oder später den Weltmarkt überschwemmen.

    Kürzlich bin ich den Tesla Roadster Probe gefahren: Er beschleunigt wie ein Flugzeug, nur lautlos. Fahrspaß pur. Ebenso der eRUF Greenster vom kleinen Hersteller RUF.
    Nun kommt Tesla auch mit dem Model S, ein Elektroauto für die ganze Familie mit 7 Sitzen, 450 Kilometer Reichweite, 45 Minuten Schnell-Ladeeinrichtung, 190 km/h Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung 0-100 Km in 5-6 Sekunden für nur ca. 40.000 Euro.
    http://www.electrobeans.de/tesla_model_s_elektro-viersitzer.html
    http://www.teslamotors.com/models/index.php

    Wegen der Ressourceneffizienz ist es auch sinnvoll, bestehende Fahrzeuge auf E-Betrieb umzurüsten.
    http://www.umweltbrief.org/neu/html/A-Klasse_electric_zebra.html
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    schrieb am 15.10.2009 um 14:43
    Als 2002 VW bei mir angefragt hat welches Traumauto ich mir denn aus ihrer Modellpalette wünsche, habe ich mit einer Email geantwortet.
    Ich möchte ein Auto, das weniger als 2 Liter Sprit verbraucht, eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h erreicht, 2 Sitze und eine Ladefläche hat, die auch mal für einen Kühlschrank reicht. Und das für 3000,-€
    Mit ein paar Einschränkungen ist das auch heute noch das was ich brauche.
    ich habe auch kein Problem damit, dieses Auto vor dem Ferrari des Nachbarn zu parken. Schließlich möchte ich mit meinem Auto nicht Potenz vorspiegeln, sondern beweisen, dass das Konzept Auto ökologisch verwirklichbar ist. Sollte sich so ein Auto durchsetzen, kann man auch beginnen ökologischen Straßenbau einzuführen. Oder glaubt hier jemand, der tägliche Massenmord an Tieren, die zum überqueren von Autobahnen auf ihre Füße angewiesen sind sei ökologisch, sozial, oder ein Kollateralschaden ? ich kann mich aus meiner Kindheit erinnern, dass man damals noch Tierleichen zumindest an den Straßenrand schaffte. heute wird platt gemacht und drüber gerollt. natürlich, es wäre heute zu gefährlich anzuhalten. trotzdem ist auch mit dem 100% Ökoauto noch lange kein ökologischer Verkehr entstanden.
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    schrieb am 15.10.2009 um 22:05
    Wenn wir eine Ressourcen schonende Mobilität denken wollen, dann können wir nicht mit Auto denken.
    Auto und Ressourcen schonen ist ein Widerspruch in sich. Egal mit welchen Antrieben, egal aus welchen Materialien Autos hergestellt: Autos sind nicht nachhaltig zu nutzen. Allein der Flächenverbrauch der durch die Nutzung des Autos entsteht, ist nachhaltig nicht zu regeln. Mit der Autonutzung zerstören wir gerade in den Städten den Lebensraum, der eigentlich menschengerecht genutzt werden sollte. Wenn ich nur sehe, wie die Straße jetzt aussieht, auf der ich in den 50er Jahren aufgewachsen bin: für mich als Kind und meine Kumpels war die Straße der Lebensraum, dort haben wir uns getroffen und zusammen gespielt. Jetzt ist dort kein Platz mehr für Kinder, alles zugestellt durch diese Blechkisten.
    Resourcenschonende Mobilität ist nur möglich ohne Auto: öffentliche Verkehrsmittel, laufen, Fahrrad und vor allem zusehen, das die Lebensräume wieder zusammenkommen: ich sollte dort wohnen können , wo ich arbeite und auch dort einkaufen und meine Freizeit leben können. Und die Produkte, die ich konsumiere sollen möglichst aus der Region kommen.
    weidti
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    schrieb am 21.10.2009 um 07:18
    das sehe ich völlig anders, es sei denn du willst Mobilität auf die eigenen Füße begrenzen.

    was schwebt denn dir vor, wenn nicht Auto, was dann ?
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    schrieb am 27.10.2009 um 07:53
    .... wahrscheinlich muss ihn dann Scotty tagtäglich zur Arbeit beamen ;)
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    schrieb am 06.11.2009 um 21:07
    Ich gebe einen Lesenswertpunkt!
    Die Räume wieder zusammenziehen, das ist der Punkt.
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