Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Utopia-Branchen-Barometer (2)

Sagen Sie der Autoindustrie Ihre Meinung!


Im März haben wir unser Branchenbarometer gestartet. Das Ziel ist dabei den Unternehmen wechselnder Marktsegmente in regelmäßigen Abständen den Spiegel vorzuhalten: Wie werden ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit wahrgenommen? Welche Schwachstellen sehen verantwortungsbewusste Konsumenten? Aber auch: welche Impulse? Wir haben versprochen, mit den Ergebnissen auf die jeweiligen Marktteilnehmer zuzugehen und sie zum Dialog einzuladen.

Das erste Barometer beleuchtete den Lebensmitteleinzelhandel – das Ergebnis lesen Sie hier. Heute geben wir den Ring frei zur zweiten Runde: Wir bitten Sie um Ihre Einschätzung zur Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie – einer Branche, die sich in letzter Zeit vermehrt grünen Themen widmet. Ausreichend?

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Wie möchten Sie in Zukunft Auto fahren?

Was wünschen Sie sich als anspruchsvoller und strategischer Konsument von der Autoindustrie? Ein Blick in die Zulassungsstatistik 2009 entlarvt die Mehrheit der Deutschen als Vernunftkäufer. VW Polo, Ford Fiesta, Opel Corsa, Peugeot 207 und Skoda Fabia heißen die Verkaufsrenner – allerdings hat in 2009 die Abwrackprämie das Bild stark zugunsten der Kleinwagen verändert. In der unten zu sehenden Statistik sind lediglich die Marken aufgeführt und die Verteilung der Neuzulassungen.

Neuzulassungen 2009

 

Die Viermeter-Klasse dominiert demnach derzeit den Markt, genau wie sie es in den 80er und 90er Jahren getan hat, als ein Golf noch dieses Maß hatte. Offenbar finden viele Privatkäufer dabei den besten Kompromiss aus Preis und Nutzwert. So viel zu den Fakten, lassen Sie es uns genauer wissen:   

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Stand: 14.07.2010 von

Kommentare (19)   abonnieren

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    schrieb am 16.07.2010 um 14:26
    Seit vielen Jahren bin ich begeisterter BMW-Fahrer.
    Ich habe eine starke Affinität zum Unternehmen und der Marke. Glücklicherweise fahre ich weniger als 5000 km im Jahr.
    Ich glaube jedoch nicht, daß Autofahren überhaupt mit Umweltverträglichkeit vereinbar ist.
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    schrieb am 19.07.2010 um 09:13
    Die Branche muss sich in den nächsten 10-15 Jahren grundlegend neu aufstellen, wenn sie nicht mit dem Ende des Öls untergehen will. Stichworte beschleunigter Umstieg auf Elektromobilität und integrierte Verkehrsdienstleistungen, statt nur Autos zu bauen.
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    schrieb am 19.07.2010 um 22:48
    Hallo Autoindustrie,

    meine Stadt stinkt, fast jeder fährt allein in seinem Auto, welches aber mindestens für 5 Personen ausgelegt ist. Alle Autos sind mindestens eine halbe Tonne schwerer und einen Meter länger als vor 30 Jahren, schlucken aber noch genauso - haben also defacto nichts eingespart. Ich sehe von Seiten der Autoindustrie keine wirkliche Vision sondern nur ein Festhalten am einmal eingeschlagenen Weg. Gähn !!
    Aber wahrscheinlich entspricht das einfach dem Geschmack der meisten Menschen.
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    schrieb am 20.07.2010 um 09:44
    Hallo Utopia,

    Ihr habt noch was vergessen. Bei der Umfrage fehlt beim Thema Kraftstoff/Antriebsart eine Auswahl zum Anklicken und zwar "Muskelkraft". Kein Witz! Führende Experten (z.B. Jörg Schindler) zum Thema Mobilität von morgen sagen voraus, dass auch die Muskelkraft wieder eine viel größere Rolle spielen wird, weil alles andere entweder zu teuer oder zu umweltschädlich wird. Fortbewegung durch Muskelkraft von Mensch und Tier wird weder eine Rolle spielen. Ganz abgesehen davon, dass es in Zukunft darauf ankommt, grundsätzlich Transporte einzuschränken bzw. Entfernungen zu verringern (lokal statt global).
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    schrieb am 20.07.2010 um 09:49
    Völlig einverstanden, zumal die gegenwärtig gebauten Autos auch noch völlig überdimensioniert sind (siehe Beitrag von JBM). Das Twike z. B. bietet ja schon jetzt eine Kombination aus Elektromobilität und Muskelkraft.
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    schrieb am 22.07.2010 um 16:37
    Ja, das TWIKE ist in vielerlei Hinsicht wegweisend - nicht nur, dass es in erster Linie elektrisch angetrieben ist (stinkt nicht - brummt nicht) und daneben auch den Einsatz von Muskelkraft erlaubt, es ist auch nicht so unmäßig groß und schwer, dass man für den Transport von normalerweise einer Person über eine Tonne Material in Bewegung setzen muss und einen Motor mit hundert-zig PS dafür verwendet, mit einem Schnitt von 30km/h im Stadtverkehr unterwegs zu sein. Da reichen doch auch die 250kg Eigengewicht des TWIKE, und mit den 7 PS ist man so zügig unterwegs, dass man im Stadtverkehr locker mitschwimmt. Es ist für alle anderen Verkehrsteilnehmer weit weniger gefährlich als jedes konventionelle Auto und es braucht zum Abstellen allenfalls ein Drittel des Platzes eines konventionellen PKW (warum müssen unsere Gemeinden in erster Linie als Stellplätze für PKW dienen?!?).

    Und wer unbedingt mal 230 auf der Autobahn fahren will, der muss deswegen ja nicht täglich mit so einem Rennwagen herumcruisen, sondern kann ihn sich je nach Bedarf mal übers Wochenende mieten.

    Mobilität muss wieder viel mehr mit der Fortbewegung zu alltäglichen Zwecken verbunden werden und weg von der "Emotion", die die Autohersteller ja am liebsten verkaufen, also dem unsinnigen Einsetzen des PKW zur Selbstdarstellung und Erfüllung seltsamer Wünsche und Träume.
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    schrieb am 04.08.2010 um 16:24
    TWIKE fahren ist Vernunft u n d Emotion!
    Ich habe noch an keinem Auto so viel Freude gehabt wie an meinem TWIKE.
    Let's twike, Roland
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    schrieb am 29.07.2010 um 09:45
    Keinem Autohersteller vertrauen (43%) ? Ist das wirklich klug gedacht. Glaubt Ihr denn wirklich, es ist einfach, einen Sack Brennholz (Heizöl wird es bald nicht mehr geben) auf dem Fahrrad zu transportieren ? Es haben ja schon genügend Fahrradfahrer Probleme, die Balance zu halten, wenn sie keine "Beiladung" zu transportieren haben !
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    schrieb am 29.07.2010 um 09:50
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    schrieb am 29.07.2010 um 10:09
    Danke, die Firma kannte ich noch nicht. Aber es werden ja auch noch wesentlich schwerere Lasten zu transportieren sein.
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    schrieb am 29.07.2010 um 13:21
    Für die größere Brennholzabholung dürfte wohl dann dass das richtige Fahrzeug sein:
    http://www.indimo.eu/utvline/index.php#0498c19d0c0e6950a
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    schrieb am 29.07.2010 um 13:04
    Bringe losse ! - würde man hier sagen: Das Heizöl würden Sie ja auch nicht mit dem Auto holen, warum wollen Sie dann für das Brenholz das Fahrrad nehmen, statt es sich mit dem Elektro-Transpoter nach Hause bringen zu lassen ?
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    schrieb am 29.07.2010 um 13:08
    Dafür gibt es einen fetten Lesenswertpunkt.
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    schrieb am 15.10.2010 um 20:33
    Dumm und Dick, Autoglück!? Geht es noch resourcenverschwendender? Wann fangen die milliardenschwerden Autokonzerne an, zukunftsorientiert und verantwortungvoll das heute vorliegende Know How zu Gunsten der Kunden einzusetzen? Anscheinend leiden die Automanager unter konsumiger Gehirnverfettung. Anders kann ich mir ihr soziales und ökolgisches versagen nicht erklären. Mein nächstes auto wird nach CO2-Verbrauch und nach kg pro Insasse gekauft. Das wird mir viel Geld sparen.
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    schrieb am 20.04.2011 um 16:40
    Opel macht viele gute Schritte abseits des Autoverkaufs: zum Beispiel Project Earth wo man sich für eine Expedition zu gefährdeten Ökosystemen bewerben kann. Unter http://bit.ly/ApplicationPE
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    schrieb am 22.07.2011 um 09:19
    wo finde ich denn das Ergebnis von dem Auto-Barometer. Die Umfrage ist ja offenbar schon beendet...
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    schrieb am 23.07.2011 um 21:55
    Nach einem Jahr dürfte die Befragung doch auch mal ausgewertet sein.
    Wo ist das Ergebnis ???
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    schrieb am 14.02.2012 um 12:42
    Nun sind bereits 1,5 Jahre seit dem Start der spannenden Umfrage vergangen. Ergebnisse wurden hier noch nicht veröffentlicht, gestellte Fragen nach der Auswertung blieben unbeantwortet.
    You cannot not communicate, oder doch nicht?
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    schrieb am 07.01.2013 um 13:24
    Mit unserm Patent kann die Reichweite jedes PlagIn verlängert werden.

    Mehr auf www.sbp.ch
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