Der Film könnte auch "We drink the World" oder "Die getrunkene Wahrheit" heißen. Was andere investigative Dokus für Lebensmittel im Allgemeinen oder Gen-Food schon gezeigt haben, offenbart "Abgefüllt" fürs Wasser. Die Doku erzählt vom fatalen Teufelskreis, in dem Trinkwasser zum Industrieprodukt wurde und weiter gemacht wird:
Allgemein zugängliche Quellen werden von großen Industriekonzernen aufgekauft, die das Wasser in Plastikflaschen abfüllen und dann teuer an die Konsumenten verkaufen. Kleinen Gemeinden wird im wahrsten Sinne des Wortes „der Hahn abgedreht“ und das fehlende Recycling von Plastikflaschen führt zu einer immer größeren Belastung der Umwelt.
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Wasser-Quiz
Wie viel Wasser braucht eigentlich ein Golfplatz am Tag? Wie viel wird für die Produktion eines Computers benötigt? Wie viele Liter rauschen bei einer 5 Minuten Dusche in den Abfluss? Sind Sie ein Wasser-Experte? Zeigen Sie's uns beim Utopia-Wasserquiz! …los geht's
Die Machenschaften der Großkonzerne, die profitorientiert mit dem lebensnotwendigsten Allgemeingut der Menschheit handeln, werden schonungslos aufgedeckt – Nestlé und Co. bekommen ihr Fett weg.
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Kommentare (134)
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http://www.watermakesmoney.com/
http://youtu.be/dLaVwYjfejw
Ihr Dokumentarfilm "Wasser unterm Hammer" ist ebenfalls ein sehenswerter Beitrag zu dem Thema. Hier werden die Privatisierungsbeispiele in London und Berlin vorgeführt und die Machenschaften von RWE herausgestellt. RWE zieht sich allerdings aus dem Wassergeschäft zurück und überlässt den umkämpften Markt den Global Playern SUEZ, BECHTEL und VEOLIA. Und mit ihnen beschäftigt sich vor allem der neue Film "Water makes money".
Ich bin neugierig, ob dieser Film eine neue Perspektive bringt.
Blei ist gesundheitsschädlich. Die Leitungen müssen ausgetauscht werden:
http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/Blei-im-Trinkwasser-Alte-Rohre-muessen-raus-1200064-2200064/
Tipp: Lasst euch mal beim Doc bei der nächsten Blutentnahme zusätzlich auf Blei im Blut testen.
Vielen Dank für eure Tips.
Ich habe mal einen, wie ich finde, interessanten Link angehängt:
http://www.jacobs-university.de/ess_geochemistry/Gadolinium_im_Berliner_Trinkwasser
Trinkwasserbelastung in Berlin mit Gadolinium aus medizinischen Kontrastmitteln
Prof. Dr. Michael Bau & Serkan Kulaksız, M.Sc.
Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen
unter
http://www.jacobs-university.de/sites/default/files/uploaded_files/NEWS/3Q2010/Berlin_gadoliniumbelastung_karte.pdf
kann man sich die Gadoliniumbelastung in Berlin ansehen.
http://www.utopia.de/gruppen/uns-gehoert-die-welt-161/diskussion/nestla-zum-thema-wasser-192173
Auch zum mitnehmen ist das die beste Alternative und kann fast immer auf gefüllt werdne, auf Toiletten zum Beispiel. Einfach eine Trinkflasche besorgen die man gerne mag und schwub, hat man immer etwas von dem guten Nass dabei.
Leute können sich nicht vorstellen dass man Leitungswasser wirklich trinken kann. Die Industrie hat da aus Ihrer sicht einen guten Job gemacht. Übrigends: genauso wie die Chemieindustrie. Man kann sich auch mit einfacher Seife duschen und benötige kein x-mall so teures Shampoo das zudem noch eine Plastikflasche als Abfall hat. Seife kommt in der Pappschachtel - aber das nur am Rande notiert.
Aufgrund der strengen Kontrollen kann man sich der Sicherheit betreffend Keimbelastung-und chemischer Schadstoffe-sicherer sein, als alle möglichen käuflichen Mineralwässer versprechen.
Was den Gehalt an Mineralien angeht, mag sich jeder selbst darüber informieren, was der menschliche Körper wirklich braucht.
Wenn nur die Rendite für die Konzerne zählt, bleibt die Wasserqualität in the long run auf der Strecke.
Hier in Magdeburg habe ich mich unterdessen an den kalkigen Geschmack des Trinkwassers gewöhnt, aber wenn es dann besser wird, bin ich auch nicht böse.
Wenn ich an das Münchner Wasser denke, bin ich ganz neidisch! Ich wünsche dir viel Freude im Süden. Die Wasserschutzgebiete müssen sehenswert sein (wurden im Film "Water makes money" gezeigt). Wo auf biologische Landwirtschaft umgestellt wird, verbessert sich automatisch auch das Grundwasser. Ist ja logisch.
Irgendwie landen die ganzen Pestizide und Co aus der konventionellen Landwirtschaft wieder in unserem Körper. Alleine das ist schon ein Grund, ökologische Produkte zu kaufen. Es ist auch ein Beitrag zu gutem Wasser :-)
http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Natuerliche-Mineralwaesser-Schlechte-Noten-fuer-Discounter-1694839-1695640/
Im Heft August 2011 war der letzte Test von Stiftung Warentest, in dem sehr bekannte Marken auf "mangelhaft" kamen. Über den og. Link kann man zum Teil auf den Artikel zurückgreifen, aber Details sind gebührenpflichtig.
WASSER GEHÖRT IN BÜRGERINNENHAND UND NIEMALS IN DIE HÄNDE VON KONZERNEN.
Das gilt für Trinkwasser UND Abwasser!
Einen klugen Kommentar hat der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude 2010 über Wasserprivatisierung in dem sehenswerten Dokumentarfilm "Water makes money" von Herdolor Lorenz und Leslie Franke abgegeben:
"Privatisierung ist nur am ersten Tag schön, wenn man einen Verkaufserlös kassieren kann. Aber dann kommt, dass man keinen Einfluss mehr hat, keine Gestaltungsmöglichkeit. Man ist den Investitionsentscheidungen von fernen Konzernzentralen ausgeliefert. Man hat keinen Einfluss auf die Preise, auf die ökologische Qualität. Man hat eigentlich als Gemeinderat abgedankt.”
In Berlin allerdings hat man nie einen echten Verkaufserlös kassiert. Die Konzerne VEOLIA und RWE haben das Geld auch bloß geliehen. Und die Wasserkunden zahlen den Kredit auf Heller und Pfennig zurück. Und jedes Jahr müssen die BWB einen dreistelligen Millionengewinn abwerfen. Dank einer Renditegarantie! Notfalls muss das Geld aus dem Landeshaushalt genommen werden. So legen es die ehemals geheimen Verträge fest, die weniger kluge Poliker für die Bürger abgeschlossen haben.
PPP ist ein Irrweg. Er nutzt nur den Konzernen, niemals den Bürgern.
"Water makes money" hat mich schon sehr erschreckt, gerne würde ich den neuen Film sehen.
Uran kommt hauptsächlich durch die Düngung mit Phosphat in den Boden und somit ins Wasser. Meist ist auch die Uran-Belastung im Trinkwasser in Bereichen mit viel Landwirschaft am höchsten.
Ich schüttle auch innerlich immer mit dem Kopf wenn ich Leute sehe die sich mit Sixpacks Wasserflaschen halb tot schleppen. Das muss nicht sein, und der Transport über die Straße auch nicht. Ein gutes Filmchen zum Thema ist "The Story of Bottled Water" mit Annie Leonard. (http://storyofbottledwater.org). Leider in englisch, aber es ibt auch eine Version mit deutschem Untertitel auf Youtube: (http://www.youtube.com/watch?v=cnxuk6YK8OQ).
Unser Leitungswasser (Trinkwasser) ist deutschlandweit eines der am besten kontrollierten Lebensmittel. Die Richtlinien der deutschen Trinkwasserverordnung sind auch strenger als die für Mineralwasser. http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserverordnung
Ein besorgniserregendes Szenario.
Bei mir gibt's nur Leitungswasser und ich biete auch meinen Gästen nicht anderes an. Da es hier sehr kalkhaltig ist, muss man es allerdings leider filtern...
http://www.utopia.de/produktguide/produkte/sigg-bottle-sigg-design-0-6-l-110311
Die Sache ist, dass du mit dem Kauf von immer wieder neuen Plastikflaschen, zwar kurzfristig dein Trinkwasservergnügen hast, aber langsfristig deine Umwelt und damit uns allen großen und vor allem vermeidbaren Schaden zufügst. Denn sowohl bei der Plasikflaschenproduktion als auch beim Recycling wird mit toxischen Substanzen gearbeitet. Beides verbraucht zusätzlich noch Erdöl und jede Menge Wasser und Energie. Leider zerfällt Plastik auch nicht und wird früher oder später als Kleinstteile in unsere Umwelt gelangen.
Ich möchte dir einen Film und ein par erkenntisreiche Beiträge ans Herz legen, nach denen du vielleicht doch zu ebenfalls praktischen Alternativen übergehst.
Film: http://www.plastic-planet.de/
Was für Plastiktüten gilt, gilt auch für Plastikfaschen: http://www.youtube.com/watch?v=bZ14k4pSpjI&feature=player_embedded
http://www.utopia.de/magazin/muell-im-wasser?all=
http://www.utopia.de/magazin/muellkippe-meer-plastik-statt-plankton-gummienten-verrottung?all=
Besten Gruß Emma
Ja, auch diese Größen gibt es ;-) http://www.kaleidoshop.de/produktkatalog/sigg_trinkflaschen_1l.html
und http://www.kaleidoshop.de/produktkatalog/14532834.html
Ich kann das bestätigen. Wir habe im Auto auch immer solche kleinen Wasserflaschen griffbereit. Schon wegen der Kinder die ja meistens IMMER SOOO DURST haben wenn es weit und breit keine möglchkeit gibt ;)
Wir hatten neulich beim Früjahrsputz so eine eine kleinere (0,3 Liter?) Kunststoffflaschen ungeöffnet im Auto gefunden. Sie hatte sich in der Tasche hinterm Beifahrer versteckt.
Diese volle Flasche war seit letzten Herbst darin, und was soll ich sagen. Der Kunststoff war so extrem weich und unförmig. Normal hat die Flasche eine Tallie - nun ist es nur ein wasserschlauch, und das nicht wegen Überdruck. Man kann es gar nicht glauben, das sich da nichts ins Waser abgelöst hat. Wir haben es natürlich weggeschüttet. Das war ein Extremfall - so lange lässt man auch kein Wasserflasche stehen, zudem kommen die Temperaturschwakungen im Auto dazu.
Wer weiss was man so trinkt und nichts davon ahnt... wir waren jedenfalls erstaunt über das lapprige plasik.
Liebe Grüße Micha
http://www.vivaconagua.org
Gruß vom Utopia-Team
Es wurde an den Vorflutern in Friedrichshagen/Berlin beispielsweise festgestellt, dass durch den Hormoneintrag die Vermehrung von Fischen gestört ist. Auch die Metamorphose von Fröschen.
Die Trinkwasserqualität verschlechtert sich außerdem, wenn einerseits der Wasserverbrauch sinkt und gleichzeitig sich die Zuleitungen durch Aufgabe der Wasserschutzgebiete verlängern.
"Die Trinkwasserqualität verschlechtert sich außerdem, wenn einerseits der Wasserverbrauch sinkt und gleichzeitig sich die Zuleitungen durch Aufgabe der Wasserschutzgebiete verlängern".
Da sprichst Du ein heikles Thema an: immer wieder wird "Wasser sparen" hier in Deutschland propagiert.
Natürlich sollte man mit seinen Ressourcen verantwortlich umgehen: aber gerade in unserem wasserreichen Deutschland kommt es mittlerweile immer häufiger vor, dass aufgrund des geringen Durchflusses des Ver- und Entsorgungssystems aufwändige und teure Spülungen vorgenommen werden müssen.
Als Beispiel empfehle ich diesen Artikel:
http://www.hochsauerlandwasser.de/wasser-wissen/swimming-pool/ist-wassersparen-sinnvoll/
jetzt werde ich wohl wieder meinen wassermaxx den ich mir vor jahren zugelegt habe aus dem keller holen.
man ist manchmal einfach nur zu faul..
Die Industrie versetzt Trinkwasser mit Kohlenstoffdioxid (Kohlensäure) um es länger haltbar zu machen. Dem Kunden wird das mit mehr Frische und sprüchen wie "prickelnder Trinkgenuß" verkauft.
Kohlensäure steht immer wieder in der Kritik. Trink doch ohne - direkt aus der Leitung. Bisschen ungewohnt, wenn man nur mit Blubber gewohnt ist, aber geht schon. ;)
Dazu kommt der leichte Säuregeschmack, den eben viele mögen.
Ich sehe es einfach als Alternative, je nach Geschmack.
jeder trinkt morgens seinen kaffee oder tee...und das ja wohl mit leitungswasser..warum also nicht sich auch tagsüber weiterhin damit versorgen ?
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf diese Doku!
http://www.ard.de/natur-kosmos/welttag-des-wassers/-/id=2323602/r8cmrs/index.html
- Infos (v.a. über 'positive' Projekte etc.) ebenfalls hier:
http://www.utopia.de/gruppen/freundinnen-u-freunde-von-467/diskussion/wasser-armut-183597?page=1
- und wissenwert finde ich auch die Tatsache,
dass einerseits z.B. die ca 500 weltweit größten Konzerne / Finanzkonglomerate etc. sage und schreibe Kapital in einer Größenordnung besitzen, die ca. Zwei Dritteln des Welt-BSP (Bruttosozialproduktes) entspricht,
während andererseits z.B. Hunderte Millionen von Menschen, mehr als 10% der Weltbevölkerung, nicht einmal ausreichenden Zugang zu sauberem, unbedenklich trinkbarem Wasser haben (was v.a. für Kinder oft tödlich ist)
Und nicht zuletzt wissenswert:
Unmengen Wasser werden beispielsweise verschwendet für
- industrielle Landwirtschaft, das meiste davon für Monokulturen für Tierfuttermittel
- Luxusanlagen (in Städten wie Las Vegas u.s.w. oder auch etwa Golfplätze in Spanien etc.)
- Kohle- und Erdöl-gewinnung
für 1 blatt papier: ~ 10 liter
für 1 liter milch: ~ 300 liter
für 1 kg rindfleisch: ~ 16000 liter
für 1 jeans: ~ 8000 liter
für 1 auto: bis zu 500000 liter
(die angaben variieren auf den verschiedenen internetseiten, aber es hilft sich das immer mal wieder bewusst zu machen...)
Interessant war auch der Artikel neulich in den Medien, dass der Wasserverbrauch in Deutschland seit den 50-Jahren sich weit mehr als verdoppelt hat. Angeblich auch wegen Wasch- und Spülmaschinen. Wobei bei einer Spülmaschine der Wasserverbrauch viel besser sein sollte, als wenn man per Hand abspült.
Vieles vom Brauchwasser im Haushalt könnte ein 2. Mal z.B. für Klospülungen benutzt werden. Aber der nachträgliche Einbau könnte kostenaufwendig sein.
Und auch spannend der eigene Wasserfußadruck: Hier kann mensch den eigenen Wasserfussabruck kalkulieren: http://www.waterfootprint.org/?page=cal/WaterFootprintCalculator
Eine andere Problematik ist in Kenia zu beobachten. Die Gegend um den Kilimandscharo war früher wasserreich und Hirtenstämme hüteten dort ihr Vieh. Dann wurden bei Nairobi Rosenplantagen angelegt, um Europa mit billigen Rosen vom Discounter zu versorgen. Der Anbau benötigt viel Wasser, so dass Pumpen und Pipelines an den Quellen am Kilimandscharo installiert wurden, die heutzutage 16 Stunden pro Tag laufen. Die Bevölkerung dort hat nur für 8h Wasser, Viehzucht ist nicht mehr möglich.
Wasser ist oder war einmal unser sauberstes Lebensmittel. Aus dem Hahn mag das noch gelten, für das abgefüllte Wasser leider nicht, wobei die Plastikflaschen am schlechtesten abschneiden, siehe eben Weichmacher und Umweltbilanz. Teilweise wird Wasser auch als Lifwstyle-Produkt vermarktet und sehr teuer verkauft. Aufpassen würde ich gerade bei Wasser mit "Geschmack"!
Meiner Meinung nach sollte Trinkwasser ein Grundrecht für jeden Menschen auf der Welt und somit frei zugänglich sein.
Aber was mich dabei ärgert: Wer erfährt denn am Ende davon? Doch hauptsächlich die Leute, die sich ohnehin schon für nachhaltige Lebensweise interessieren und sich in den entsprechenden Medien schlau machen.
Der Großteil der Bevölkerung hier in Deutschland weiß, oder will vor allem gar nicht wissen, was hinter diesen Konzernen eigentlich steckt. Für viele ist beispielsweise Coca Cola doch ein vorbildlicher Konzern und großer Sponsor, wie grad aktuell bei den olympischen Spielen in London. Was diese Firmen in Dritte-Welt-Ländern anrichten, interessiert doch hier kaum Jemanden.
Ich hoffe, dass diese DVD Anklang bei einem breiteren Publikum findet und nicht "nur" bei Personen, die sich für einen nachhaltigen Lebensstil entschieden haben.
Dein Wort in Gottes Ohr. aber Leider wird es so sein wie du vermutest. Es ist unglaublich wie wenig Leute es wirklich interessiert was hinter den Produkten steckt. Das geht mit den Lebensmitteln los, über unsere Kleidung und die Energie... und WENN damm denken vielleicht viele immer noch das "... ICH alleine ja doch nichts ausrichten kann". ;/
Zum Glück gibt es inzwischen das Internet mit seinem großen Wissensreichtum. Ich hoffe auch, daß Filme wie dieser die Menscheit nicht weiter glauben läsßt das wir alle im Schlaraffenland wohnen wo es billigen Luxus gibt ohne andere zu benachteiligen oder auszubeuten.
Wir müssen sowieso lernen, dass wir nie und nimmer alle 7 Milliarden Menschen, die es jetzt auf der Welt gibt, auf einen Standard hieven können, der auch nur ein Viertel so hoch ist wie unser jetziger hier in Deutschland.
Das geht einfach nicht.
Es ist unmöglich.
Das bedeutet, dass das Prinzip der Ausbeutung unausweichlich ist. Die Frage ist dabei nur, wer wen ausbeutet. Wir die anderen oder die anderen uns. Ein Überlebenskampf.
Was die Wasserfrage betrifft, geht es also viel weniger darum, ob die anderen irgendwann noch Trinkwasser haben, sondern ob WIR und die uns wichtigen, befreundeten Staaten welches haben. Und ob wir verteidigungsstark genug sind.
Dazu kommt, dass es logischerweise die Leute nicht stört, ob am anderen Ende der Welt nicht genügend Trinkwasser vorhanden ist. Zwei Dritteln der US-Amerikaner wäre es wahrscheinlich piepegal, ob die Leute in Deutschland verdursten oder nicht. Und keiner könnte es ihnen verübeln, auch wenn wir als Betroffene das gefühlsmäßig (jedoch zu Unrecht) anders sehen würden.
Das Märchen von "genug Wasser für alle" sollte man jedenfalls ganz schnell vergessen, denn es kann und wird nicht funktionieren.
Wir trinken eigentlich nur Leitungswasser und haben einen Sprudler - allein das Geschleppe und Gerenne mit den Pfandflaschen ist uns zu blöd -, denn unser Wasser ist doch das mit am besten geprüfte Lebensmittel überhaupt, oder? Dass große Konzerne trotzdem möglichst viel Geld verdienen wollen, ist ja an sich kein Wunder. Nur dass es ihnen auch gelingt, das ist eigentlich schon eine Schw...ei, nicht nur in Deutschland, sondern v.a. in den ärmeren und Entwicklungsländern.
Und ich möchte dies nicht als Werbung verstanden wissen. Das Buch ist so realitätsnah mit Namensnennung, dass es schon fast eine Bürgerpflicht ist.
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Die Buchbesprechung:
Hinter den Kulissen der Macht: "In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden"
Bevor sie ihre Rede halten kann, die wichtigste Rede ihrer Laufbahn, bricht die Bundestagsabgeordnete Angelika Schöllkopf im Plenum des Bundestages zusammen. Sie stirbt vor laufender Kamera. Zwei Tage dominieren die Bilder ihres Todes die Medien, dann vergisst die Öffentlichkeit den Vorfall. Nur ihre Großmutter glaubt nicht an den plötzlichen Herztod. Sie beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit Nachforschungen. Als dieser den Fall bereits aufgeben will, heftet sich ein Killer an seine Fährte – und plötzlich befindet sich Dengler inmitten eines globalen Machtkampfes um den wichtigsten Rohstoff der Welt: Wasser.
"Fremde Wasser ist der beste Politthriller seit Günther Wallraffs Industriereportagen". Rotraud Schmidt im Expreß
"So spannend hat man Globalisierungskritik noch selten bekommen."
Rezzo Schlauch in der TAZ
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Viel Spass - trotzdem!
Gut ist auch, dass hier auch in Ansätzen auf die korruptiven Verbindungen eingegangen wird.
Wo es um SO VIEL GELD geht, da fließen mal ein paar Milliönchen in diverse Taschen.
Und hier in Berlin geht es jedes Jahr um dreistellige Millionenbeträge (!!!), die als Gewinne an die privaten Konzerne RWE und VEOLIA abgeführt werden MÜSSEN. Gar nicht zu reden von den Patenten, Grundstücksverkäufen etc., von dem man nichts erfährt. Alles Dank einer Renditegarantie, die in die (ehemals) geheimen Verträge eingebaut war.
Wolfgang Schorlau hat dankenswerterweise unser Volksbegehren "Unser Wasser" unterstützt.
Ohne die aufklärerischen Dokumentarfilme von Herdolor Lorenz und Leslie Franke hätten wir es auch nicht geschafft. Deswegen versuchte Veolia auch, die Filmemacher vor den Kadi zu zerren. Erst kürzlich hat Veolia davon Abstand genommen, weil der befürchtete Imageschaden zu groß sei. Wenn die Bürger wirklich begreifen würden, was PPP - public private partnership - bedeutet.... Zur Aufklärung dieser demokratiezerstörenden Machenschaften bedarf es mutiger Menschen wie Schorlau und der Filmemacher.
Hier ist ein schöner Clip über Gemeingüter:
http://www.youtube.com/watch?v=OMfVtaIxAjA
Auch auf dem Blog
http://www.gemeingueter.de/
zu finden
Gegen die dreiste Aufkauferei von Quellen hilft das allerdings auch nicht. Solange den Leuten der Boden unter ihrem Haus nicht gehört, können andere an anderer Stelle ein paar Quadratmeter kaufen und dort das Wasser von Quadratkilometern abpumpen.
das erreichte mich gerade:
Bitte unterstützen Sie den Marsch für das Wasser und das Leben
https://www.regenwald.org/aktion/863?mt=1314
Gerade hat mir ein Freund ein Trinkwasser-Osmose-Aqua living- dingsda für 1500 €uro empfohlen.
Wieso wohl?
Warum sollte man Wasser aus Plastikflaschen trinken?
Als vor Jahren ein Verwandter eine Doktorarbeit über Wasserwirtschaft geschrieben hat und uns allen drohende Kriege um Trinkwasser beschrieb, war ich total verunsichert. Was soll das heißen?
Ich trinke gerne Harzwasser und Vilsa. Bin ich von den Firmen über die Qualität belogen worden? Jahrzehntelang?
Ja klar schmeckt es nicht sooo prickelnd. Aber muss es das? Ich habe mich erstaunlicherweise schnell an „normales“ Wasser gewöhnt. Außerdem muss ich nicht mehr so viel aufstoßen…
Nur wie bringt man diese Einstellung weiter?
Vielleicht sollte ich den Film mal anschauen, vielleicht gewinnen wir ihn ja auch !!?
(48 Milligramm pro Liter), aber auch vergleichsweise viel Natrium (487
Milligramm). Zum Vergleich: Als "natriumarm" deklarierte Wässer
dürfen nicht mehr als 20 Milligramm enthalten.
Wenn unsere Felder weiterhin so sinnlos mit Gülle zugekippt werden wird nicht nur der Nitratwert ,den man übrigens nicht rausfiltern kann,steigen,sondern auch die Werte die Medikamente so mit sich bringen.
Oder sind sie vielleicht schon drin?ßWer weiß!
Vor den Folgen des Konsums von Flaschenwasser warne ich meine Mitmenschen schon lange, und werde nicht müde dabei.
Dazu möchte ich die DVD, sollte ich sie gewinnen nutzen, um noch mehr Menschen zu überzeugen, wie absurd das Flaschenwasser eigentlich ist.
Allerdings sollte man das Wasser bei sich prüfen lassen bzw. der Vermieter. Dieser ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet ein mal im Jahr das Wasser prüfen zu lassen! Prost!
Man kann's auch übertreiben.
Ich hoffe doch, dass kein Mieter so etwas von seinem Vermieter fordert.
Wenn man die Wasserqualität im eigenen Hause kennt -- zumal nach einer Renovierung mit neuen Leitungen -- verändert sich da ja über Jahrzehnte nichts.
Aber Pustekuchen wozu denn? Wär ja noch schöner aufgeklärte Menschenkinder in die Welt zu entlassen, die unser Leben zukünftig auf den Kopf stellen.
Bleibt leider nur die Hoffnung auf die Ausstrahlung engagierter Lehrer/Innen.
In diesem Sinne Prost mit Leitungswasser!
Seit kurzem hab ich öfters Lust auf etwas Kohlensäure und schleppe dann doch wieder Kästen.
Wobei ein Aqua-Maxx-Gerät noch irgendwo im Keller rumsteht und wieder aktiviert werden könnte ...
Was sagen denn Fachleute zu diesen Teilen, also diesen Kartuschen und der Kohlensäure drin?
Ökobilanz?
Gesundheitlich völlig unbedenklich?
In orientalischen Ländern ist mir das Wasser aus der Leitung nicht sicher genug.
Kürzlich habe ich erst gelesen, dass selbst die Atombedrohung sich in unserem Trinkwasser wiederspiegeln kann... *ohje*
Dabei fand ich einen Fakt sehr interessant: pro abgefüllter Liter Wasser, werden 3 Liter Wasser mehr verbraucht: Transport und Verarbeitung. Wieso muss ich in Brüssel Wasser aus der Schweiz trinken? Pervers! Das Glas oder das Plastik muss ja auch hergestellt werden. Die Aufbereitung des fossilen Rohstoffes Öl verbraucht immense Wassermengen. Ich vermute, dass diese noch nicht mal mit einberechnet wurden bei der Kalkulation.
Aber: mit Effizienz kann schon allein die Industrie 40% Wasser einsparen! Dies ist möglich dank neuartiger Technologien und Innovationen.
9 von 10 Menschen in Europa denken, dass der Schutz von Frischwasser sehr wichtig ist!
Trotzdem wird in vielen Ländern das Ziel der EU- Wasserrahmenrichtlinie bis 2015 den chemischen und biologischen Zustand der Gewässer in einen guten Erhaltungszustand zu führen, nicht erreicht sein. Das ist vor Allem auf die Versäumnisse der Politik zurück zu führen, die auf Grund von fehlenden Kapazitäten das Geld das ihnen für dieses Ziel von der EU zur Verfügung gestellt wurden noch nicht mal einsetzen konnten. Es ist insgesamt schade, wie wenig sich die Politiker, die Menschen, die eigentlich wirklich die Macht haben Dinge zum Guten zu verändern, sich so wenig für unsere Umwelt interessieren, obwohl davon unser Allgemeinwohl abhängt.
Ich hoffe aber irgendwie immer noch, dass dieses Jahr in Rio de Janeiro was entscheidendes passieren wird. Unser EU- Umweltkommissar Potocnik hat jedenfalls angekündigt die politische und moralische Führung in Rio übernehmen zu wollen. Da bin ich mal gespannt. Hoffnung darf man ja haben.
Wir sollten uns klar werden, Trinkwasser ist ein begrenztes Gut, aber wir gehen damit um, als ob es mehr als genug davon gäbe. Das tun wir zum Teil auch deswegen, weil es zu billig ist! Wenn Rohstoffe wie Benzin zur Neige gehen werden, dann werden nicht mehr die Ölländer die reichen sein, sondern diejenigen, die Wasser auch exportieren können, wie z.B. die Türkei.
Das Thema Wasser muss noch viel tiefer besprochen werden. Wie einer der Kommentatoren sagte, wir verbrauchen sehr viel Wasser, bis ein Steak auf den Tisch kommt. Diese Diskussion kam nur zaghaft in den letzten Tagen wieder in die Medien. Unser ganzes Verhalten, was den Wasserkonsum betrifft, gehört endlich neu definiert. Wasser-Recycling im Haus sollte dabei auch eine Rolle spielen.
Übrigens, was Uran in Leitungswasser angeht, einige hochbezahlte Mineralwasser enthalten zu hohe Uranmengen. Nachgewiesen durch seriöse Test-Institute....
Der Mensch ist nun mal von Steinzeits-Zeiten an auf Wachstum programmiert. Das sehe ich immer wieder, wenn ich mich bei der Gemeinde-Politik mit dem Argument "unser Dorf muss doch größer werden und wachsen" konfrontiert sehe. Und ich sehe es, wenn als Gegenmaßnahme zur Überalterung hierzulande mehr Kinder gefordert werden, anstatt sich zu freuen, dass endlich die Bevölkerungszahlen sinken. Natürlich passt das nirgends auf der Welt ins System, welches ja auf ständiges Wachstum ausgelegt ist.
Da ist dann ein globales, überall einigermaßen gleichmäßig auftretendes, Trinkwasserproblem wahrscheinlich besser. Makaber? Die ganze Menschheitsgeschichte ist makaber. Und der Begriff "makaber" ist ein rein menschlicher. Davon sollte man sich also nicht irritieren lassen.
Apropos Atomkrieg: Ich glaube nicht, dass ein Atomkrieg samt Eiszeit die Menschheit zum Verschwinden brächte. Menschen sind als Einzelindividuum vielleicht relativ verletzlich, aber als Rasse so unglaublich zäh, dass sie schwer auszurotten ist. Das hat man beim Erdbeben auf Haiti gesehen, bei den Tsunamis, bei den Reaktorunglücken in Tschernobyl und in Japan. Immer wenn man denkt "da überlebt doch niemand", krauchen aus den Trümmern Menschen in unglaublicher Zahl hervor und richten sich im Chaos wieder neu ein.
https://www.regenwald.org/aktion/863/bitte-unterstutzen-sie-den-marsch-fur-das-wasser-und-das-leben
die Erdgasförderung in den Vereinigten Staaten das Land und die Lebensgrundlagen von Farmern und Tieren zerstört. Wenn wir nicht aufpassen wird die Natur zerstört und unser Trinkwasser vergiftet (Thema Fracking in Niedersachsen).
http://rainbow-webmedia.de/WordPress/2012/01/19/gasland-mit-fracking-zur-energie-supermacht-doku-video/
Ich dagegen finde es unglaublich, wie viel mehr Plastikflaschen durch den Verkauf von Wasser verbraucht werden, ganz abgesehen von den Transportkosten der Wasserflaschen (die allerdings, logischerweise, bei Plastik aufgrund des geringeren Gewichts niedriger sind als bei Glasflaschen). Ich trinke fast nur Leitungswasser (fülle es mir aber zugegebenerweise täglich an der Uni ab, da die Rohre in unserem Haus super schlecht sind und das Wasser dadurch nicht mehr trinkbar ist).
Ein anderer Punkt ist zudem die zunehmende erzwungene Wasserverschwendung durch die Stadtwerke. Die Wasserrohre in Deutschland sind auf einen bestimmten Trinkwasserverbrauch ausgelegt. Dadurch, dass weniger Wasser aus dem Hahn, sondern aus Flaschen getrunken wird (und die Deutschen generell sehr gut im Wassersparen sind, anstatt Sprit- und Stromverbrauch zu reduzieren - etwas sinnfrei in einem Land, das nur 3% von dem Wasser verbraucht, das in Form von Regen auf es niederprasselt), fließt das Wasser nicht schnell genug durch die Rohre; in ihm sammeln sich Keime und Rückstände der Metalle aus den Rohren an. Um die Qualität des Trinkwassers zu erhalten, muss daher immer öfter "altes" Wasser aus den Rohren abgelassen werden - die Filterung und Reinigung durch das Klärwerk war umsonst und wird nicht die Toilette, sondern nur den Fluss hinunter gespült.
Ich muss zugeben, dass wir unsere Diskussion allerdings noch nie befriedigend lösen konnten. Wir können nur hoffen, dass die Forschung daran arbeitet, Methoden zu entwickeln, um auch die Medikamentenrückstände aus dem Trinkwasser zu entfernen, damit wir zukünftig, wenn wir Wasser aus der Leitung trinken, nicht nur der Umwelt, sondern auch uns etwas Gutes tun :-D
wir haben hier den segen, dass wir das wasser aus der leitung trinken können - ein grossteil der weltbevölkerung beneidet uns darum! wenn man darüber nachdenkt , dürfte es bei uns gar keine wasserflaschen zu kaufen geben. und schon gar keine mit den bescheuerten geschmackszusätzen.
liebe grüsse
suzan
Beim Getränkehändler um die Ecke hohle ich mir wasser in Glasflaschen, denn das Leitungswasser schmeckt mir hier nicht gut, bzw. nur mit Zusätzen(Saft,Sirup...)
Ich bin auch noch auf der Suche nach einer vernünftigen Flasche für unterwegs, aber mal schauen.
schlimm, wo uns die raff- und machtgier des menschen hinführt.
Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.
Für 5,79€ zwei Wasserhähne in 2 Minuten auf Wassersparmodus umstellen.
Reduziert die Durchlaufmenge angeblich von 15 auf 8 Liter pro Minute. Das ist doch mal was!
Wir hatten das auch schon, komplett überall in Küche und Bad. Obwohl es sich gut anhört aber ehrlich: eigentlich hat es uns kein Wasser gespart.
In der Küche brachte es nichts, weil man ja eben die Tee- oder Kaffeekanne VOLL mit Wasser haben möchte, und eben nicht nur zur Häfte. Im Bad hatten wir eine Wassersparbrause, die die Wassertropen mit Luft füllt. Das war der totale Flopp, man hat die Seife kaum abspülen können und ist mindestend doppelt so lange unter der dusche geblieben. Das war nix. Alle waren froh, als ich wieder eine normale Brause montiert hatte.
Sinnvoll er ist es wohl das Hirn zu gebrauchen, wie so oft ;) Wasser nicht unnötig laufen lassen. In der Küche lieber per Spülmaschine spülen und im Bad WENN man Wasser benötigt ins Becken und gut oder eben das altbekannte "duschen statt baden".
Von diesen technischen Wassersparmöglichkeiten halten wir inzwischen nicht mehr so viel wie wir uns zuerst versprochen hatten.
Selbes gilt übrigends für die Toilette - wasserdruck rausnehmen (damit es weniger m³/h sind) ergibt nur längere Spüldauern bis "DAS" runtergespült ist. Weniger Wasser bringt hier also auch nichts. Wenn schon technisch, dann WC umrüsten auf Regenwasser, was bei uns aber leider nicht möglich ist, da nicht unser Haus.
Liebe Grüße Micha
Was heutzutage völlig aus der Mode gekommen, aber eigentlich auch altbekannt ist:
WASCHEN STATT DUSCHEN !
Wieso muss man eigentlich immer duschen? Mit einem Waschbecken voll Wasser, Seife und einem Waschlappen kann man sich mit wesentlich weniger Wasser waschen, als man beim Duschen bräuchte und ist genauso (!) sauber.
Es ist nur ein wenig anstrengender und erfordert mehr Handfertigkeit.
Und darum wird es in unseren faulen Zeiten kaum mehr gemacht.
Wir hier können immerhin was dagegen tun und Leitungswasser trinken (das natürlich auch nicht umsonst ist), sofern es geschmacklich akzeptabel ist. Was aber können die Menschen z. B. in Afrika tun, wenn sie kein Leitungswasser haben - sie müssen sehr viel Geld für abgefülltes Wasser bezahlen - oft sogar viel mehr als wir dafür bezahlen müssen!!!
Mineral- und Heilwasser unterliegt der Mineral- und Heilwasserverordnung. Jeder Produzent muss max. 12 Stunden nach Abfüllung einer Charge das Wasser im Labor untersuchen lassen. Auf 12 Schadstoffe muss es nach der Verordnung untersucht werden. Danach nie wieder. Über den Großhandel und Einzelhandel kommt es dann zum Verbraucher.
Trinkwasser nach der Europ. Trinkwasserverordnung (TWVO) muss auf 33 Schadstoffe mehrmals täglich evtl. sogar stündlich untersucht werden. Es ist das in Deutschland am besten untersuchteste Lebensmittel!
Leider wird natürlich nur nach den in der TWVO vorgegebenen Schadstoffen geprüft. Arzneimittelrückstände, Hundekotbakterien u. a. "leckere" Sachen zählen nicht dazu.
ich trinke ja auch nur Leitungswasser, bin allerdings aufgrund von Arzneimittelrückständen/Hormonbelastung auch skeptisch geworden. Bisher hab ich meine Gewohnheit nicht umgestellt.
Weiß nicht, ob es schon einen Kommentar mit dem Inhalt gab, aber in der Arbeit haben wir einen Trinkwasserspender, der an das Leitungswassersystem angeschlossen ist. Der wird auch gerne genutzt - bin mir allerdings nicht sicher, ob das Wasser daraus in der Umweltbilanz besser ist als Flaschenwasser, denn er besitzt eine Kühlung und verbraucht damit Strom.
Einen Filter hat er auch, aber Arzneimittelkrams kriegt der bestimmt nicht raus.
viele Grüße,
mela
Ich kaufe (relativ natriumarmes) Mineralwasser aus meiner Region in Glas-Pfandflaschen. Obwohl ich nicht weiß, ob man da sicher ist vor den genannten Rückständen, hoffe ich, damit besser zu fahren. Jedenfalls so lange, bis ich eines Besseren belehrt werde.
Skeptischer wäre ich da eher Fleisch und Wurst gegenüber, da bekommt man sicherlich einen tollen Cocktail aus Hormonen und Abfall.
All die privaten Filteranlagen für zuhause filtern nunmal leider nur die gröbsten Stoffe heraus, und so wundern wir uns warum unsere Jugendlichen statistisch gesehen immer unfruchtbarer werden. (Hormonelle Belastung, natürlich auch durch unser Plastik-Zeitalter).
Mystic Michl
andreasm1982
Peggy1210
MartinEckardt
Anke2000
Vielen Dank an alle Diskussions-Teilnehmer für zahlreichen wertvollen Kommentare und viel Erfolg bei der nächsten Verlosung!
Vieles davon ist leider nicht dem Wohle der Allgemeinheit nachempfunden.
Das was hier passiert ist in meinen Augen schon lange ein Grund die EU abzuschaffen.
Überlegt euch mal wie viel Energie benötigt wird um eine Petition in der Größe aufzustellen.
Genau das gleiche Thema wird nun mit E-Zigaretten gemacht.
http://www.youtube.com/watch?v=zVCysZ_rCJ0
Petition: http://www.change.org/petitions/e-zigarette-in-gefahr
Wir werden nicht mehr gefragt, es wird einfach nur noch entschieden, völlig egal ob die Völker dies möchten oder nicht.
Mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken das es eine Handvoll an Menschen sind die das entscheiden.
Viel schlimmer ist das viele von denen die Entscheiden, sich mit dem Thema nicht mal richtig befasst haben.
Erschreckend!
Ich mag den europäischen Gedanken und Europa. Aber so etwas darf es nicht geben!!!
Als Europäer ist man aufgerufen wachsam zu sein, sich einzumischen und diese Gemeinschaft mitzugestalten. Dank Internet eigentlich auch kein Problem mehr - oder?
Ich bin gespannt, was wir erreichen...
Sollte man die Sendung verpassen, kann sie vermutlich danach für 7 Tage im Netz abgerufen werden, und zwar hier: http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/
Mehr: http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/chemie-im-wasser/eid_287249406887558?datum=07.02.2013&hour=22&list=main&first=1
Der Text daraus:
"Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.
Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien und Antibiotika-Resistenzen aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffen über das Trinkwasser zu sich nehmen - und sei es in niedrigen Konzentrationen.
Der Ökotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: "Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt." Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte Flüssigkeit dazu führt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.
Vertreter der europäischen Pharmaindustrie und Janez Potocnik, EU-Kommissar für das Umweltressort, sehen kein Problem. Das europäische Wasser sei unbedenklich, sagen sie. Und wie sieht die Situation weltweit aus? Joakim Larsson von der Universität Göteborg hat Wasserproben aus dem indischen Hyderabad untersucht. Die Pharmaindustrie verlagert einen Teil ihrer Produktion in Schwellenländer wie Indien. Dort gelangen Abwässer teilweise ungeklärt in die Kanalisation. Der Befund: "Antibiotika-Konzentrationen, die bis zu einer Million mal höher sind, als sie normalerweise in geklärtem Wasser gefunden werden. Die Konzentration war teilweise höher als im Blut von Patienten, die mit dem entsprechenden Antibiotikum behandelt werden." Sauberes Wasser ist also auch in diesem Fall eine Illusion."