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Abgefüllt - die Wahrheit über das Wasser in Flaschen


Der Film könnte auch "We drink the World" oder "Die getrunkene Wahrheit" heißen. Was andere investigative Dokus für Lebensmittel im Allgemeinen oder Gen-Food schon gezeigt haben, offenbart "Abgefüllt" fürs Wasser. Die Doku erzählt vom fatalen Teufelskreis, in dem Trinkwasser zum Industrieprodukt wurde und weiter gemacht wird:

 

Allgemein zugängliche Quellen werden von großen Industriekonzernen aufgekauft, die das Wasser in Plastikflaschen abfüllen und dann teuer an die Konsumenten verkaufen. Kleinen Gemeinden wird im wahrsten Sinne des Wortes „der Hahn abgedreht“ und das fehlende Recycling von Plastikflaschen führt zu einer immer größeren Belastung der Umwelt.

 

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Wie viel Wasser braucht eigentlich ein Golfplatz am Tag? Wie viel wird für die Produktion eines Computers benötigt? Wie viele Liter rauschen bei einer 5 Minuten Dusche in den Abfluss? Sind Sie ein Wasser-Experte? Zeigen Sie's uns beim Utopia-Wasserquiz! …los geht's


Die Machenschaften der Großkonzerne, die profitorientiert mit dem lebensnotwendigsten Allgemeingut der Menschheit handeln, werden schonungslos aufgedeckt – Nestlé und Co. bekommen ihr Fett weg.

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Zum Weltwassertag am 22.03.2012 verlost Utopia fünfmal "Abgefüllt" auf DVD. Wenn Sie gewinnen möchten, schreiben Sie in einem Artikel-Kommentar Ihre Meinung zum Thema "Trinkwasser" oder nehmen Sie an der Diskussion teil. Die Filme werden unter allen Teilnehmern verlost. Teilnahmeschluss: 30.03.2012

Stand: 21.03.2012 von

Kommentare (134)   abonnieren

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    schrieb am 21.03.2012 um 14:54
    Ein weiteren sehr guter Film zu dem Thema ist "Water makes Money" von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
    http://www.watermakesmoney.com/
    http://youtu.be/dLaVwYjfejw
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    schrieb am 21.03.2012 um 23:34
    Ja, finde ich auch.
    Ihr Dokumentarfilm "Wasser unterm Hammer" ist ebenfalls ein sehenswerter Beitrag zu dem Thema. Hier werden die Privatisierungsbeispiele in London und Berlin vorgeführt und die Machenschaften von RWE herausgestellt. RWE zieht sich allerdings aus dem Wassergeschäft zurück und überlässt den umkämpften Markt den Global Playern SUEZ, BECHTEL und VEOLIA. Und mit ihnen beschäftigt sich vor allem der neue Film "Water makes money".
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    gelöscht am 22.03.2012 um 09:42 von rubber2001ye
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 21.03.2012 um 15:17
    Ich trinke ausschließlich Leitungswasser, ob als Tee, pur oder im verdünnten Saft. Sehr anschaulich finde ich auch "The Story of Bottled Water" aus der "The Story of Stuff"-Serie von Annie Leonard. http://www.utopia.de/magazin/video-story-of-bottled-water-annie-leonard-fortsetzung-von-the-story-of-stuff?all

    Ich bin neugierig, ob dieser Film eine neue Perspektive bringt.
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    schrieb am 21.03.2012 um 23:34
    Würde ich ja auch gerne. Allerdings bekomme ich von dem Wasser hier in Berlin immer Bauchschmerzen. Andere im Haus auch - ist also keine Hysterie meinerseits.
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    schrieb am 22.03.2012 um 01:57
    Dann trinken wir aus der selben Quelle. Möglicherweise liegt's nicht am Wasser, sondern einem belasteten Rohrsystem am Hause/ Gebäude. Macht die Sache natürlich nicht wirklich besser. Aber du scheinst da ja mehr aktiv zu sein in Sachen Berliner Wasserbetriebe, dann hast du dein Wasser wahrscheinlich schon getestet. Sollte ich viell auch mal tun. Andererseits ich trinke dieses Wasser schon seit 29 Jahren...
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    schrieb am 22.03.2012 um 09:33
    Hmmm... Vielleicht ist das ein Grund: Gerade in alten Häusern kann es sein, das die Verrohrung noch in Bleirohren ausgeführt ist. Oft ist das noch in Ostdeutschland (auch in Berlin) noch so.
    Blei ist gesundheitsschädlich. Die Leitungen müssen ausgetauscht werden:

    http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/Blei-im-Trinkwasser-Alte-Rohre-muessen-raus-1200064-2200064/

    Tipp: Lasst euch mal beim Doc bei der nächsten Blutentnahme zusätzlich auf Blei im Blut testen.
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:04
    @emmaradio und rubber2001ye
    Vielen Dank für eure Tips.

    Ich habe mal einen, wie ich finde, interessanten Link angehängt:
    http://www.jacobs-university.de/ess_geochemistry/Gadolinium_im_Berliner_Trinkwasser

    Trinkwasserbelastung in Berlin mit Gadolinium aus medizinischen Kontrastmitteln
    Prof. Dr. Michael Bau & Serkan Kulaksız, M.Sc.
    Jacobs University Bremen, Campus Ring 1, 28759 Bremen

    unter
    http://www.jacobs-university.de/sites/default/files/uploaded_files/NEWS/3Q2010/Berlin_gadoliniumbelastung_karte.pdf

    kann man sich die Gadoliniumbelastung in Berlin ansehen.
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    schrieb am 21.03.2012 um 15:20
    Nestlé Boss Peter Brabeck-Letmathe erklärt in dem Film We feed the World u.a. warum Wasser "ein Gut wie jedes andere" sein und auch einen Wert haben sollte:

    http://www.utopia.de/gruppen/uns-gehoert-die-welt-161/diskussion/nestla-zum-thema-wasser-192173
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    schrieb am 21.03.2012 um 15:39
    LEITUNGSWASSER!
    Auch zum mitnehmen ist das die beste Alternative und kann fast immer auf gefüllt werdne, auf Toiletten zum Beispiel. Einfach eine Trinkflasche besorgen die man gerne mag und schwub, hat man immer etwas von dem guten Nass dabei.
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    schrieb am 22.03.2012 um 09:41
    dazu fällt mir was ein: Neulich begab ich mich mit meinem Kumpel auf eine Radel-tour, stellte aber fest, das meine Trinkflasche am Rad leer war. Ich fragte ob ich die Wasserflasche bei Ihm mit Leitungswasser füllen dürfe. Seine Frau meinte "ich sei doch keine Kuh" und reichte mir die Mineralwasserflasche ;)
    Leute können sich nicht vorstellen dass man Leitungswasser wirklich trinken kann. Die Industrie hat da aus Ihrer sicht einen guten Job gemacht. Übrigends: genauso wie die Chemieindustrie. Man kann sich auch mit einfacher Seife duschen und benötige kein x-mall so teures Shampoo das zudem noch eine Plastikflasche als Abfall hat. Seife kommt in der Pappschachtel - aber das nur am Rande notiert.
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    schrieb am 21.03.2012 um 22:00
    Ich ziehe unser Leitungswasser in Deutschland jedem käuflichen Mineralwasser vor.

    Aufgrund der strengen Kontrollen kann man sich der Sicherheit betreffend Keimbelastung-und chemischer Schadstoffe-sicherer sein, als alle möglichen käuflichen Mineralwässer versprechen.

    Was den Gehalt an Mineralien angeht, mag sich jeder selbst darüber informieren, was der menschliche Körper wirklich braucht.
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    schrieb am 21.03.2012 um 23:43
    Kommt wirklich darauf an, wo man wohnt. In München zum Beispiel soll das Leitungswasser hervorragend sein. In Berlin hingegen wirds schlechter, seit die Wasserbetriebe privatisiert wurden. Wasserwerke werden geschlossen, Wasserschutzgebiete werden aufgegeben, die Flächen bebaut und damit für immer der Wassergewinnung entzogen. Die Zuleitung zu den Haushalten wird durch die Zentralisierung länger, der Schmutzeintrag nimmt zu. Letztes Jahr wurde schon gechlort. Die vierte Reinigungsstufe, die Medikamente, Nanostoffe und Hormone herausfiltern könnte, ist den BWB zu teuer.

    Wenn nur die Rendite für die Konzerne zählt, bleibt die Wasserqualität in the long run auf der Strecke.
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    schrieb am 22.03.2012 um 00:04
    Danke für die Information! Da ich unterdessen fast nur noch Leitungswasser trinke, pur, als Tee oder Kaffee, begeistert mich dieser Umstand natürlich umso mehr, wo es bald in die Nähe von München geht.

    Hier in Magdeburg habe ich mich unterdessen an den kalkigen Geschmack des Trinkwassers gewöhnt, aber wenn es dann besser wird, bin ich auch nicht böse.
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:13
    @Polarnacht
    Wenn ich an das Münchner Wasser denke, bin ich ganz neidisch! Ich wünsche dir viel Freude im Süden. Die Wasserschutzgebiete müssen sehenswert sein (wurden im Film "Water makes money" gezeigt). Wo auf biologische Landwirtschaft umgestellt wird, verbessert sich automatisch auch das Grundwasser. Ist ja logisch.
    Irgendwie landen die ganzen Pestizide und Co aus der konventionellen Landwirtschaft wieder in unserem Körper. Alleine das ist schon ein Grund, ökologische Produkte zu kaufen. Es ist auch ein Beitrag zu gutem Wasser :-)
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    schrieb am 21.03.2012 um 22:26
    Seit der Sendung über Uran im Trinkwasser (Montag, 19.03. im ZDF, WISO) werde ich wieder schwankend, ob Mineralwasser in Flaschen nicht doch besser ist - meistens.
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    schrieb am 23.03.2012 um 15:28
    Interessant ist der Testbericht bei Stiftung Warentest:
    http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/Natuerliche-Mineralwaesser-Schlechte-Noten-fuer-Discounter-1694839-1695640/
    Im Heft August 2011 war der letzte Test von Stiftung Warentest, in dem sehr bekannte Marken auf "mangelhaft" kamen. Über den og. Link kann man zum Teil auf den Artikel zurückgreifen, aber Details sind gebührenpflichtig.
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    schrieb am 21.03.2012 um 23:12
    Als Aktivist vom Berliner Wassertisch habe ich aufgrund der schlechten Erfahrung mit der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe 1999 bezüglich Trinkwasser und Trinkwasserversorgung eine SEHR EINDEUTIGE Haltung:

    WASSER GEHÖRT IN BÜRGERINNENHAND UND NIEMALS IN DIE HÄNDE VON KONZERNEN.

    Das gilt für Trinkwasser UND Abwasser!

    Einen klugen Kommentar hat der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude 2010 über Wasserprivatisierung in dem sehenswerten Dokumentarfilm "Water makes money" von Herdolor Lorenz und Leslie Franke abgegeben:

    "Privatisierung ist nur am ersten Tag schön, wenn man einen Verkaufserlös kassieren kann. Aber dann kommt, dass man keinen Einfluss mehr hat, keine Gestaltungsmöglichkeit. Man ist den Investitionsentscheidungen von fernen Konzernzentralen ausgeliefert. Man hat keinen Einfluss auf die Preise, auf die ökologische Qualität. Man hat eigentlich als Gemeinderat abgedankt.”

    In Berlin allerdings hat man nie einen echten Verkaufserlös kassiert. Die Konzerne VEOLIA und RWE haben das Geld auch bloß geliehen. Und die Wasserkunden zahlen den Kredit auf Heller und Pfennig zurück. Und jedes Jahr müssen die BWB einen dreistelligen Millionengewinn abwerfen. Dank einer Renditegarantie! Notfalls muss das Geld aus dem Landeshaushalt genommen werden. So legen es die ehemals geheimen Verträge fest, die weniger kluge Poliker für die Bürger abgeschlossen haben.

    PPP ist ein Irrweg. Er nutzt nur den Konzernen, niemals den Bürgern.
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    schrieb am 22.03.2012 um 08:18
    Ich bin der Meinung, dass Leitungswasser viel mehr als Trinkwasser gentuzt werden sollte. Und selbst wenn es nicht ganz ausreichend sauber/rein sein sollte, Filter sind nicht unmöglich teuer und kommen auf Dauer günstiger und selbstverständlich auch ökologischer als Flaschenwasser...
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    schrieb am 22.03.2012 um 08:27
    Diesen "neumodischen" Brauch des Wasser-nach-Hause-schleppens haben wir noch nie angenommen. Bei uns wird der Kaffee und die Suppe aus Leitungswasser gemacht, warum sollte es man nicht trinken? Wasser ist ein kostbares Gut und damit sollte man keine Späße machen und auch keine Konsumenten vergackeiern.
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    schrieb am 22.03.2012 um 08:28
    Ich stehe auf Leitungswasser. Leider lebe ich jetzt in einer Umgebung, die sehr kalkhaltiges Wasser hat, das hat sich monatelang auf meine Wasserbilanz ausgewirkt.,denn ich mochte das Kalkgeriesel nicht trinken auch wenn es angeblich nicht schadet.Die Ästhetik spielt halt schon auch eine Rolle. Jetzt habe ich einen Wasserfilter und es schmeckt mir wieder. Nebenan ist eine Mineralwasserfabrik, die ich gern mal besichtigen würde, immerhin gibt es in diesem Ort drei Quellen.
    "Water makes money" hat mich schon sehr erschreckt, gerne würde ich den neuen Film sehen.
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    schrieb am 22.03.2012 um 08:39
    Das Problem bei Uran ist, dass weder Abkochen noch Filtern wirkungsvoll hilft. Das Gleiche gilt für die Hormone und Medikamentenrückstände im Trinkwasser, die oft vorsichtshalber gar nicht untersucht werden, weil man sonst unangenehme Konsequenzen ziehen müsste.
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    schrieb am 22.03.2012 um 09:25
    @grüneZukunft: kalkhaltiges Wasser ist schon wirklich ärgerlich. Es gibt Osmoseanlagen die leider nicht sehr preisgünstig sind. Es kommt darauf an was einem sauberes Trinkwasser "wert" ist. Vielleicht Hilfe es ja auch schon das Wasser nicht direkt aus der Leitung zu drinken, sondern einen Topf zu füllen und den Kalk kurz etwas absinken zu lassen.
    Uran kommt hauptsächlich durch die Düngung mit Phosphat in den Boden und somit ins Wasser. Meist ist auch die Uran-Belastung im Trinkwasser in Bereichen mit viel Landwirschaft am höchsten.
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    schrieb am 22.03.2012 um 09:18
    Seit langer Zeit trinke ich ausschließlich Leitungswasser. Kaffe, Tee wird damit gemacht, kochen tun wir ebenso damit. Warum also nicht trinken. Auch zum Training nehme ich immer meine Flasche Leitungswasser von zuhause mit.
    Ich schüttle auch innerlich immer mit dem Kopf wenn ich Leute sehe die sich mit Sixpacks Wasserflaschen halb tot schleppen. Das muss nicht sein, und der Transport über die Straße auch nicht. Ein gutes Filmchen zum Thema ist "The Story of Bottled Water" mit Annie Leonard. (http://storyofbottledwater.org). Leider in englisch, aber es ibt auch eine Version mit deutschem Untertitel auf Youtube: (http://www.youtube.com/watch?v=cnxuk6YK8OQ).
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    schrieb am 22.03.2012 um 09:49
    Ich trinke auch ausschließlich Leitungswasser. Allerdings macht mir das was elise schreibt auch etwas Sorgen. Medikamentenrückstände im Leitungswasser werden nicht untersucht. Hormone sich auch so ein Problem. Ich glaube nicht, dass dies bei Mineralwasser zwangsläufig immer besser ist, aber tendenziell sollte die Problematik dort kleiner sein.
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:17
    Meinst du Mineralwasser in der Flasche wird auf Hormonrückstände überprüft? Und dann kommt das noch in eine PET Trinkflasche die im Bezug auf Hormone in Frage steht? Na ich weiss nicht.
    Unser Leitungswasser (Trinkwasser) ist deutschlandweit eines der am besten kontrollierten Lebensmittel. Die Richtlinien der deutschen Trinkwasserverordnung sind auch strenger als die für Mineralwasser. http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserverordnung
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    schrieb am 22.03.2012 um 10:04
    Was das Wassertrinken angeht, führe ich sozusagen ein Doppelleben. Wenn ich zu Hause zu Besuch bin, dann trinke ich Leitungswasser und Mineralwasser aus der Glasflasche. Wenn ich in meiner Studienstadt bin, gibt es nur Leitungswasser. Mich stört das absolut nicht, nur gibt es ja ab und zu Gäste, die doch lieber Mineralwasser aus der Flasche trinken würden. Aber denen kann ich dann immernoch einen Tee oder Kaffee anbieten ;)
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:08
    Ich muss erstmal die DVD gewinnen, um was sinnvolles schreiben zu können.
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:15
    Hier in D trinke ich nur Leitungswasser, doch im Ausland bin ich mir unsicher und greife dann leider doch zum abgefüllten Wasser.
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:17
    Ein befreundeter Anlageberater meinte letztens, dass Wasser in einigen Jahren wahrscheinlich ebenso an der Börse gehandelt wird wie heute schon Lebensmittel. Das wiederum wird die Preise in die Höhe treiben, sodass arme Menschen vor allem in wasserarmen Gebieten den regelmäßigen Zugang zu Wasser verlieren werden.

    Ein besorgniserregendes Szenario.
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:25
    Ich weiß gar nicht, was schlimmer ist - der riesengroße, unnötige Müllberg, der durch diese blöden Einweg-Plastikflaschen erzeugt wird, oder die Tatsache, dass so viele Mensche lieber so viel Geld für Wasser ausgeben, als einfach Leitungswasser zu trinken.

    Bei mir gibt's nur Leitungswasser und ich biete auch meinen Gästen nicht anderes an. Da es hier sehr kalkhaltig ist, muss man es allerdings leider filtern...
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:26
    Also ich trinke aus praktischen Gründen stilles Wasser in Plastikflaschen, wenn ich unterwegs bin. Ich weiß selbst, dass das nicht gut ist, aber ich bin immer mit Bahn oder Rad unterwegs und das wäre dann zu schwer mit einer Glasflasche. Und ich habe gelesen, dass wenn man Plastikflaschen immer wieder befüllt, dass sich dann Stoffe lösen, die dem Körper schaden...also kaufe ich die Flaschen immer neu (natürlich recyclebare) Zu Hause trinke ich allerdings hauptsächlich Milch und Tee.
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    schrieb am 22.03.2012 um 14:08
    Hallo Peggy1210. Wie wäre denn eine SIGG-Flasche zum Wiederbefüllen? Die sind leicht, dicht, garantiert geschmacksneutral und unkaputtbar.
    http://www.utopia.de/produktguide/produkte/sigg-bottle-sigg-design-0-6-l-110311


    Die Sache ist, dass du mit dem Kauf von immer wieder neuen Plastikflaschen, zwar kurzfristig dein Trinkwasservergnügen hast, aber langsfristig deine Umwelt und damit uns allen großen und vor allem vermeidbaren Schaden zufügst. Denn sowohl bei der Plasikflaschenproduktion als auch beim Recycling wird mit toxischen Substanzen gearbeitet. Beides verbraucht zusätzlich noch Erdöl und jede Menge Wasser und Energie. Leider zerfällt Plastik auch nicht und wird früher oder später als Kleinstteile in unsere Umwelt gelangen.

    Ich möchte dir einen Film und ein par erkenntisreiche Beiträge ans Herz legen, nach denen du vielleicht doch zu ebenfalls praktischen Alternativen übergehst.

    Film: http://www.plastic-planet.de/

    Was für Plastiktüten gilt, gilt auch für Plastikfaschen: http://www.youtube.com/watch?v=bZ14k4pSpjI&feature=player_embedded

    http://www.utopia.de/magazin/muell-im-wasser?all=
    http://www.utopia.de/magazin/muellkippe-meer-plastik-statt-plankton-gummienten-verrottung?all=

    Besten Gruß Emma
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    schrieb am 22.03.2012 um 23:08
    Danke für deine Antwort. Ich werde mir die Videos anschauen und mir so eine Flasche bestimmt kaufen. Wenn es die im 1l bzw. 1,5 l Format gäbe wäre das phänomenal :D Denn bei einem BA-Tag von 8-19 Uhr reichen 0,6 l leider nicht :) Und den Rohren dieser Einrichtung traue ich nicht genug ;D
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    schrieb am 26.03.2012 um 14:39
    Hallo Peggy1210.

    Ich kann das bestätigen. Wir habe im Auto auch immer solche kleinen Wasserflaschen griffbereit. Schon wegen der Kinder die ja meistens IMMER SOOO DURST haben wenn es weit und breit keine möglchkeit gibt ;)

    Wir hatten neulich beim Früjahrsputz so eine eine kleinere (0,3 Liter?) Kunststoffflaschen ungeöffnet im Auto gefunden. Sie hatte sich in der Tasche hinterm Beifahrer versteckt.

    Diese volle Flasche war seit letzten Herbst darin, und was soll ich sagen. Der Kunststoff war so extrem weich und unförmig. Normal hat die Flasche eine Tallie - nun ist es nur ein wasserschlauch, und das nicht wegen Überdruck. Man kann es gar nicht glauben, das sich da nichts ins Waser abgelöst hat. Wir haben es natürlich weggeschüttet. Das war ein Extremfall - so lange lässt man auch kein Wasserflasche stehen, zudem kommen die Temperaturschwakungen im Auto dazu.

    Wer weiss was man so trinkt und nichts davon ahnt... wir waren jedenfalls erstaunt über das lapprige plasik.

    Liebe Grüße Micha
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:28
    Also mal ehrlich, wer in einem Land wie Deutschland Wasser in Flaschen kauft, anstatt sich des guten und qualitativ hochwertigen Trinkwassers aus dem Hahn zu bedienen, hat a) zuviel Geld, b) schleppt gern einen schweren Einkauf und c) hat sich noch nie wirklich mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt. Da kann man nur hoffen, dass die DVD möglichst viele Menschen erreicht und ein wenig zum umdenken anregt.
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    schrieb am 22.03.2012 um 11:51
    Nehme so oft wie möglich Kraneberger. Wenn ich es was spritzig will, so steht in unserer Küche ein Sprudelgerät. Wasser aus Wärmflaschen kommt bei uns anschließend immer in die Wärmflasche. Durfte mit 15 mal mit auf die europäische jugend Wasserkonferenz in die Schweiz. Da wurden mir richtig die Augen geöffnet und ich bin bis heute ein bewusster Konsument von Trinkwasser.
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:03
    wir sollten nur noch "viva con aqua" trinken ..
    http://www.vivaconagua.org
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:07
    Ja, das ist eine tolle Sache!!!
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:21
    Danke für den Hinweis. Viva con Agua ist auch mit einem Profil ( http://www.utopia.de/profile/Viva+con+Agua ) auf Utopia vertreten. Das haben wir oben rechts im Artikel unter "Lesen Sie weiter auf Utopia" nun auch verlinkt.
    Gruß vom Utopia-Team
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:04
    Ich trinke lauretana still aus Glasflaschen, weil ich finde das ist ein guter Kompromiss. Kein weiterer Plastikmüll und garantiert reines Wasser. Ich persönlich bin nicht für Leitungswasser, weil darin viele Arzneimittelrückstände darin sein dürfen.
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:20
    Das mit den Arzneimittelrückständen ist tatsächlich ein großes Problem. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung nehmen außerdem der Medikamentengebrauch und die Verschmutzung des Wassers durch Medikamentenrückstände zu. Medikamente, Hormone - alles das landet im Wasser und kann nur durch aufwändige Verfahren herausgefiltert werden. Diese Verfahren sind teuer und kommen daher kaum zum Einsatz, erst recht nicht, wenn es um den Betreibern der Wasserbetriebe nur um die Rendite geht.

    Es wurde an den Vorflutern in Friedrichshagen/Berlin beispielsweise festgestellt, dass durch den Hormoneintrag die Vermehrung von Fischen gestört ist. Auch die Metamorphose von Fröschen.

    Die Trinkwasserqualität verschlechtert sich außerdem, wenn einerseits der Wasserverbrauch sinkt und gleichzeitig sich die Zuleitungen durch Aufgabe der Wasserschutzgebiete verlängern.
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:56
    Zitat:
    "Die Trinkwasserqualität verschlechtert sich außerdem, wenn einerseits der Wasserverbrauch sinkt und gleichzeitig sich die Zuleitungen durch Aufgabe der Wasserschutzgebiete verlängern".
    Da sprichst Du ein heikles Thema an: immer wieder wird "Wasser sparen" hier in Deutschland propagiert.
    Natürlich sollte man mit seinen Ressourcen verantwortlich umgehen: aber gerade in unserem wasserreichen Deutschland kommt es mittlerweile immer häufiger vor, dass aufgrund des geringen Durchflusses des Ver- und Entsorgungssystems aufwändige und teure Spülungen vorgenommen werden müssen.
    Als Beispiel empfehle ich diesen Artikel:
    http://www.hochsauerlandwasser.de/wasser-wissen/swimming-pool/ist-wassersparen-sinnvoll/
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:32
    mir hat wasser aus pet flaschen noch nie geschmeckt..kaufe glasflaschen.
    jetzt werde ich wohl wieder meinen wassermaxx den ich mir vor jahren zugelegt habe aus dem keller holen.
    man ist manchmal einfach nur zu faul..
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    schrieb am 26.03.2012 um 14:49
    wassermaxx? Das versetzt Wasser mit Kohlensäure oder macht das noch etwas anderes? Wozu macht ihr das?

    Die Industrie versetzt Trinkwasser mit Kohlenstoffdioxid (Kohlensäure) um es länger haltbar zu machen. Dem Kunden wird das mit mehr Frische und sprüchen wie "prickelnder Trinkgenuß" verkauft.

    Kohlensäure steht immer wieder in der Kritik. Trink doch ohne - direkt aus der Leitung. Bisschen ungewohnt, wenn man nur mit Blubber gewohnt ist, aber geht schon. ;)
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    schrieb am 26.03.2012 um 15:19
    Ich bin keineswegs nur Blubber gewohnt, denn ich trinke viel Wasser direkt aus dem Hahn (ohne Glas), aber manchmal benötige ich das Prickeln durchaus. Zum Schleimlösen bspw. ist Kohlensäure sehr wirkungsvoll.
    Dazu kommt der leichte Säuregeschmack, den eben viele mögen.
    Ich sehe es einfach als Alternative, je nach Geschmack.
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    schrieb am 22.03.2012 um 12:35
    wer schüttet mineralwasser in seine kaffeemaschine ?
    jeder trinkt morgens seinen kaffee oder tee...und das ja wohl mit leitungswasser..warum also nicht sich auch tagsüber weiterhin damit versorgen ?
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    schrieb am 26.03.2012 um 15:23
    Es schütten genau diejenigen Leute Mineralwasser in die Kaffeemaschine, die auch ihr Leitungswasser nicht trinken können, weil es z.B. aus alten Blei- oder Zinnrohren kommt, zuviel Kalk und Chlor beinhaltet oder dergleichen mehr.
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:02
    Meines Erachtens ist es unglaublich schwer sich eine wirklich gute Meinung zu bilden, was gut oder schlecht ist, da Reportagen und Filme oft nur kleine Einblicke in Themen geben. Vieles ist einfach viel zu komplex. Dennoch bin ich froh um viele gute Dokumentationen, auch die der öffentlich-rechtlichen (diese kommen leider meistens viel zu spät...), die einem andere Sichtweisen und Probleme aufzeigen. So geht man schon mal wacher durch seine Umwelt. Letztendlich kristallisiert sich für mich aber immer raus, dass das Problem nicht in der Verwendung der Plastikflasche oder Anderem scheinbar umweltunfreundlichem liegt, sondern an den Menschen die mit den Ressourcen umgehen. Diese sind meistens von Macht- und Geldgier bestimmt, dass ihnen alles andere egal ist - nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut!". Würde man sich um faire Handelsbeziehungen kümmern und nicht aus Allem den maximal größten Profit erwirtschaften wollen, sehe meiner Meinung nach die Welt schon ganz anders aus.
    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf diese Doku!
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:16
    Zum heutigen Weltwassertag (von den Vereinten Nationen als solcher 'ausgerufen') unter anderem auch hier etliche Infos:
    http://www.ard.de/natur-kosmos/welttag-des-wassers/-/id=2323602/r8cmrs/index.html

    - Infos (v.a. über 'positive' Projekte etc.) ebenfalls hier:
    http://www.utopia.de/gruppen/freundinnen-u-freunde-von-467/diskussion/wasser-armut-183597?page=1

    - und wissenwert finde ich auch die Tatsache,
    dass einerseits z.B. die ca 500 weltweit größten Konzerne / Finanzkonglomerate etc. sage und schreibe Kapital in einer Größenordnung besitzen, die ca. Zwei Dritteln des Welt-BSP (Bruttosozialproduktes) entspricht,
    während andererseits z.B. Hunderte Millionen von Menschen, mehr als 10% der Weltbevölkerung, nicht einmal ausreichenden Zugang zu sauberem, unbedenklich trinkbarem Wasser haben (was v.a. für Kinder oft tödlich ist)

    Und nicht zuletzt wissenswert:
    Unmengen Wasser werden beispielsweise verschwendet für
    - industrielle Landwirtschaft, das meiste davon für Monokulturen für Tierfuttermittel
    - Luxusanlagen (in Städten wie Las Vegas u.s.w. oder auch etwa Golfplätze in Spanien etc.)
    - Kohle- und Erdöl-gewinnung
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:10
    virtuelles wasser:

    für 1 blatt papier: ~ 10 liter
    für 1 liter milch: ~ 300 liter
    für 1 kg rindfleisch: ~ 16000 liter
    für 1 jeans: ~ 8000 liter
    für 1 auto: bis zu 500000 liter

    (die angaben variieren auf den verschiedenen internetseiten, aber es hilft sich das immer mal wieder bewusst zu machen...)
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    schrieb am 23.03.2012 um 15:41
    Super Hinweis bachelorette,
    Interessant war auch der Artikel neulich in den Medien, dass der Wasserverbrauch in Deutschland seit den 50-Jahren sich weit mehr als verdoppelt hat. Angeblich auch wegen Wasch- und Spülmaschinen. Wobei bei einer Spülmaschine der Wasserverbrauch viel besser sein sollte, als wenn man per Hand abspült.
    Vieles vom Brauchwasser im Haushalt könnte ein 2. Mal z.B. für Klospülungen benutzt werden. Aber der nachträgliche Einbau könnte kostenaufwendig sein.
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    schrieb am 25.03.2012 um 20:05
    Sehr anschaulich dazu das Poster zum virtuellen Wasser: http://virtuelles-wasser.de/das_projekt.html

    Und auch spannend der eigene Wasserfußadruck: Hier kann mensch den eigenen Wasserfussabruck kalkulieren: http://www.waterfootprint.org/?page=cal/WaterFootprintCalculator
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:43
    Leider ist das Recht auf sauberes Trinkwasser nur eine hohle Phrase. Gosskonzerne haben auch hier schnell die Hand drauf und machen damit ihre dreckigen Geschäfte. Zum einen ist dies das abfüllen in PET-Flaschen. Kaum einer kennt den Einfluss von Weichmachern, die sich im Wasser lösen.
    Eine andere Problematik ist in Kenia zu beobachten. Die Gegend um den Kilimandscharo war früher wasserreich und Hirtenstämme hüteten dort ihr Vieh. Dann wurden bei Nairobi Rosenplantagen angelegt, um Europa mit billigen Rosen vom Discounter zu versorgen. Der Anbau benötigt viel Wasser, so dass Pumpen und Pipelines an den Quellen am Kilimandscharo installiert wurden, die heutzutage 16 Stunden pro Tag laufen. Die Bevölkerung dort hat nur für 8h Wasser, Viehzucht ist nicht mehr möglich.
    Wasser ist oder war einmal unser sauberstes Lebensmittel. Aus dem Hahn mag das noch gelten, für das abgefüllte Wasser leider nicht, wobei die Plastikflaschen am schlechtesten abschneiden, siehe eben Weichmacher und Umweltbilanz. Teilweise wird Wasser auch als Lifwstyle-Produkt vermarktet und sehr teuer verkauft. Aufpassen würde ich gerade bei Wasser mit "Geschmack"!
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:44
    Seitdem ich in Indien unterwegs war, wo man das Wasser aus dem Hahn nicht trinken kann, ist es mir eindeutig zu verrückt in Deutschland Flaschenwasser zu kaufen. Völlig sinnlos!
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:45
    Ich trinke lieber Leitungswasser, als Mineralwasser. Aber grenzenloses Vertrauen habe ich nicht zu dem was dort aus den Rohren kommt. Wir werden alle (daran) sterben!
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:48
    Wenn wir Deutschland mit anderen Ländern vergleichen, leben wir wirklich im Luxus was unser Trinkwasser angeht, dieser Luxus ist mir selbst nicht immer so bewusst, in achtsamen Momenten versuche ich mir vor Augen zu halten wie kostbar Wasser für mich ist und bin dankbar.
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:49
    Ich trinke oft Leitungswasser oder ausschließlich Wasser aus Glasflaschen.
    Meiner Meinung nach sollte Trinkwasser ein Grundrecht für jeden Menschen auf der Welt und somit frei zugänglich sein.
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:54
    Das erinnert mich an die Diskussion, als es um die DVD "Flow - Wasser ist Leben" ging. Da wurden ähnliche Defizite aufgezeigt und vor allem Großkonzerne wie Nestlé und Coca Cola sind dabei nicht gut weggekommen.

    Aber was mich dabei ärgert: Wer erfährt denn am Ende davon? Doch hauptsächlich die Leute, die sich ohnehin schon für nachhaltige Lebensweise interessieren und sich in den entsprechenden Medien schlau machen.

    Der Großteil der Bevölkerung hier in Deutschland weiß, oder will vor allem gar nicht wissen, was hinter diesen Konzernen eigentlich steckt. Für viele ist beispielsweise Coca Cola doch ein vorbildlicher Konzern und großer Sponsor, wie grad aktuell bei den olympischen Spielen in London. Was diese Firmen in Dritte-Welt-Ländern anrichten, interessiert doch hier kaum Jemanden.

    Ich hoffe, dass diese DVD Anklang bei einem breiteren Publikum findet und nicht "nur" bei Personen, die sich für einen nachhaltigen Lebensstil entschieden haben.
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    schrieb am 26.03.2012 um 15:58
    Hallo Line1910.

    Dein Wort in Gottes Ohr. aber Leider wird es so sein wie du vermutest. Es ist unglaublich wie wenig Leute es wirklich interessiert was hinter den Produkten steckt. Das geht mit den Lebensmitteln los, über unsere Kleidung und die Energie... und WENN damm denken vielleicht viele immer noch das "... ICH alleine ja doch nichts ausrichten kann". ;/

    Zum Glück gibt es inzwischen das Internet mit seinem großen Wissensreichtum. Ich hoffe auch, daß Filme wie dieser die Menscheit nicht weiter glauben läsßt das wir alle im Schlaraffenland wohnen wo es billigen Luxus gibt ohne andere zu benachteiligen oder auszubeuten.
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    schrieb am 26.03.2012 um 17:01
    > Ich hoffe auch, daß Filme wie dieser die Menscheit nicht weiter glauben läsßt das wir alle im Schlaraffenland wohnen wo es billigen Luxus gibt ohne andere zu benachteiligen oder auszubeuten.<

    Wir müssen sowieso lernen, dass wir nie und nimmer alle 7 Milliarden Menschen, die es jetzt auf der Welt gibt, auf einen Standard hieven können, der auch nur ein Viertel so hoch ist wie unser jetziger hier in Deutschland.
    Das geht einfach nicht.
    Es ist unmöglich.

    Das bedeutet, dass das Prinzip der Ausbeutung unausweichlich ist. Die Frage ist dabei nur, wer wen ausbeutet. Wir die anderen oder die anderen uns. Ein Überlebenskampf.

    Was die Wasserfrage betrifft, geht es also viel weniger darum, ob die anderen irgendwann noch Trinkwasser haben, sondern ob WIR und die uns wichtigen, befreundeten Staaten welches haben. Und ob wir verteidigungsstark genug sind.

    Dazu kommt, dass es logischerweise die Leute nicht stört, ob am anderen Ende der Welt nicht genügend Trinkwasser vorhanden ist. Zwei Dritteln der US-Amerikaner wäre es wahrscheinlich piepegal, ob die Leute in Deutschland verdursten oder nicht. Und keiner könnte es ihnen verübeln, auch wenn wir als Betroffene das gefühlsmäßig (jedoch zu Unrecht) anders sehen würden.

    Das Märchen von "genug Wasser für alle" sollte man jedenfalls ganz schnell vergessen, denn es kann und wird nicht funktionieren.
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:54
    Auch wir waren erst vor Kurzem drei Wochen in Indien unterwegs, und da sollte man das Leitungswasser ja nicht mal zum Zähneputzen nehmen, geschweige denn trinken! Die ganze Zeit Wasserflaschen vorrätig zu haben und v.a. das dadurch umständlichere Zähneputzen haben mir mal wieder so richtig bewusst gemacht, wie verschwenderisch wir in Deutschland mit unserem Trinkwasser umgehen - wir spülen ja sogar unsere Toiletten damit!
    Wir trinken eigentlich nur Leitungswasser und haben einen Sprudler - allein das Geschleppe und Gerenne mit den Pfandflaschen ist uns zu blöd -, denn unser Wasser ist doch das mit am besten geprüfte Lebensmittel überhaupt, oder? Dass große Konzerne trotzdem möglichst viel Geld verdienen wollen, ist ja an sich kein Wunder. Nur dass es ihnen auch gelingt, das ist eigentlich schon eine Schw...ei, nicht nur in Deutschland, sondern v.a. in den ärmeren und Entwicklungsländern.
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    schrieb am 22.03.2012 um 13:59
    Zu diesem Thema möchte ich noch einen Politkrimi empfehlen: Wolfgang Schorlau "Fremde Wasser - Denglers dritter Fall"
    Und ich möchte dies nicht als Werbung verstanden wissen. Das Buch ist so realitätsnah mit Namensnennung, dass es schon fast eine Bürgerpflicht ist.
    *********************************************************************
    Die Buchbesprechung:
    Hinter den Kulissen der Macht: "In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden"
    Bevor sie ihre Rede halten kann, die wichtigste Rede ihrer Laufbahn, bricht die Bundestagsabgeordnete Angelika Schöllkopf im Plenum des Bundestages zusammen. Sie stirbt vor laufender Kamera. Zwei Tage dominieren die Bilder ihres Todes die Medien, dann vergisst die Öffentlichkeit den Vorfall. Nur ihre Großmutter glaubt nicht an den plötzlichen Herztod. Sie beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit Nachforschungen. Als dieser den Fall bereits aufgeben will, heftet sich ein Killer an seine Fährte – und plötzlich befindet sich Dengler inmitten eines globalen Machtkampfes um den wichtigsten Rohstoff der Welt: Wasser.
    "Fremde Wasser ist der beste Politthriller seit Günther Wallraffs Industriereportagen". Rotraud Schmidt im Expreß
    "So spannend hat man Globalisierungskritik noch selten bekommen."
    Rezzo Schlauch in der TAZ
    *********************************************************************
    Viel Spass - trotzdem!
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    schrieb am 22.03.2012 um 14:22
    Vielen Dank für diesen Hinweis! In der Tat ist das ein wichtiges Buch. Schorlau orientiert sich dabei an dem Dokumentarfilm "Wasser unterm Hammer". Vieles davon ist wahr. Die Geschichte selbst verknüpft die Ereignisse während der Wasserkriege in Bolivien und die Vorgänge um die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe.
    Gut ist auch, dass hier auch in Ansätzen auf die korruptiven Verbindungen eingegangen wird.
    Wo es um SO VIEL GELD geht, da fließen mal ein paar Milliönchen in diverse Taschen.
    Und hier in Berlin geht es jedes Jahr um dreistellige Millionenbeträge (!!!), die als Gewinne an die privaten Konzerne RWE und VEOLIA abgeführt werden MÜSSEN. Gar nicht zu reden von den Patenten, Grundstücksverkäufen etc., von dem man nichts erfährt. Alles Dank einer Renditegarantie, die in die (ehemals) geheimen Verträge eingebaut war.
    Wolfgang Schorlau hat dankenswerterweise unser Volksbegehren "Unser Wasser" unterstützt.
    Ohne die aufklärerischen Dokumentarfilme von Herdolor Lorenz und Leslie Franke hätten wir es auch nicht geschafft. Deswegen versuchte Veolia auch, die Filmemacher vor den Kadi zu zerren. Erst kürzlich hat Veolia davon Abstand genommen, weil der befürchtete Imageschaden zu groß sei. Wenn die Bürger wirklich begreifen würden, was PPP - public private partnership - bedeutet.... Zur Aufklärung dieser demokratiezerstörenden Machenschaften bedarf es mutiger Menschen wie Schorlau und der Filmemacher.
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    schrieb am 22.03.2012 um 14:18
    Noch ein 'heißer' Tip: http://www.utopia.de/gruppen/politik-gesellschaft-93/diskussion/desertifikation-neue-hungersnot-im-200131 -- unter anderem dazu, wie mithilfe von Meerwasserentsalzung - mittlels neuer energiesparender Methoden und unter Nutzung 100% regenerativer Energien - eine Beendigung der weltweiten Desertifikationskatastrophe wirksam unterstützbar wäre, und wieso dies zugleich Millionen Menschen nachhaltig aus extremer Armut sogar vom Rand des Hungertodes retten könnte.
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    schrieb am 22.03.2012 um 14:18
    Liebe Line1910, ich gebe dir vollkommen Recht meist erfahren nur die Menschen davon die sich eh schon für diese Themen interessieren. Das haben wir (meine Frau und ich) uns auch gedacht und deshalb 2010 ein Filmfestival ins Leben gerufen, welches es sich zur Aufgabe macht, solche Filme auch uns große Kino zu bringen, damit die breite Masse der Bevölkerung ebenso auf diese Themen aufmerksam gemacht und herangeführt wird, also Aufwachen. Deshalb lautet das diesjährige Festival Motto auch "Awakening of the Blue Planet". Das nächste Cosmic Cine Filmfestival beginnt übrigens in 3 Wochen und tourt vom 11.April bis 17. Mai mit 22 nominierten Filmen je eine Woche durch 5 deutsche Großstädte (München, Karlsruhe, Bonn, Darmstadt und Frankfurt) Mehr Infos zum Festival und den Filmen findet ihr hier: http://www.cosmic-cine.com
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    schrieb am 22.03.2012 um 14:59
    Wassertrinken wirkt sich positiv auf Stoffwechsel und Durchblutung aus. Deshalb brauchen wir es. Wir müssen deshalb sparsam damit umgehen,damit ALLE Menschen etwas davon haben.
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    schrieb am 22.03.2012 um 15:36
    Genau: ALLE Menschen sollen etwas davon haben!

    Hier ist ein schöner Clip über Gemeingüter:
    http://www.youtube.com/watch?v=OMfVtaIxAjA
    Auch auf dem Blog
    http://www.gemeingueter.de/
    zu finden
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    schrieb am 22.03.2012 um 15:06
    Für mich ist Wasser ganz wichtig. Ich liebe Wasser, trinke täglich mind. 2 Liter davon. Mit Wasser gehe ich sorgsam um, verschwende es nicht.
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    schrieb am 22.03.2012 um 15:27
    Ich finde es ja immer wieder lustig, wenn Leute superteueres - ach so tolles - Trinkwasser dabei haben. Ich möchte nun keine Namen nennen,aber ihr wisst bestimmt, was ich so meine. Jedenfalls hat dieses Wasser weniger Mineralien usw. als Leitungswasser. Klar, ist man beim Leitungswasser nie 100%ig sicher, ob es nicht durch alte Bleileitungen verseucht ist. Aber ich vertraue lieber dem Wasser aus der Leitung als irgendeinen Wasser, dass über zig hunderte km auf den Autobahnen durch die Gegend gekarrt wurde. OBWOHL es vor Ort auch Wasser aus der Leitung gibt. Absolute Verschwendung von Ressourcen! Zum Thema Geschmack: Es gibt Leute, denen schmeckt das Leitungswasser nicht. Für mich ist Wasser Wasser. Ist es kühl und hat man Durst, schmeckt es immer. Und es gibt immer noch genügend Dinge wie Sirup, Brausetabletten, Zitrone usw. die man ins Wasser tun kann. Achso, das wäre ja Arbeit. Der Mensch ist faul geworden.
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    schrieb am 22.03.2012 um 16:24
    Wasser ist Leben! Dies ist unser Hauptschlagwort, wenn wir für die arche noVa e.V. Bildungsarbeit leisten. Unter unseren Teilnehmer_innen brechen immer wieder Diskussionen los, ob man nun zu Leitungswasser oder bottled water greifen soll. Ich persönlich bin ja leidenschaftlicher Leitungswasserfan - vor allem weil dieses Wasser in Deutschland von höchster Qualität ist. Warum dann also nicht auch nutzen? Und billiger ist es alle mal! Ich freue mich immer über neuen Input und bin auf den Film sehr gespannt!
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    schrieb am 22.03.2012 um 16:30
    Zum Glück wohne ich hier auf dem Land und nutze unsere Quelle als Trinkwasser täglich.
    Gegen die dreiste Aufkauferei von Quellen hilft das allerdings auch nicht. Solange den Leuten der Boden unter ihrem Haus nicht gehört, können andere an anderer Stelle ein paar Quadratmeter kaufen und dort das Wasser von Quadratkilometern abpumpen.
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    schrieb am 22.03.2012 um 16:30
    Liebe alle,
    das erreichte mich gerade:
    Bitte unterstützen Sie den Marsch für das Wasser und das Leben
    https://www.regenwald.org/aktion/863?mt=1314
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    schrieb am 22.03.2012 um 17:53
    Ich trinke aus Gewohnheit Wasser mit Kohlensäure aus gekauften Glasflaschen. Aber immer mehr trinke ich in letzter Zeit auch einfach Leitungswasser.
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    schrieb am 22.03.2012 um 18:51
    Meine Meinung zu "Trinkwasser" ist, dass es eines der wichtigsten Güter der Menschen ist und Jeder deshalb Zugang zu sauberem Trinkwasser haben sollte. Leider machen große Konzerne mit Mineralwasser viel Gewinn, oft zulasten der Umwelt, da durch den Wassertransport viel CO2 entsteht und das unkonsequente Flaschenrecycling zu Verschmutzung und Rohstoffverschwendung führt. Ich selbst trinke Leitungswasser und sprudele es mit einem Wassersprudler auf - damit erspart man sich auch das Kistenschleppen!
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    schrieb am 22.03.2012 um 19:11
    Ey, das passt mal wieder ganz genau!
    Gerade hat mir ein Freund ein Trinkwasser-Osmose-Aqua living- dingsda für 1500 €uro empfohlen.
    Wieso wohl?
    Warum sollte man Wasser aus Plastikflaschen trinken?
    Als vor Jahren ein Verwandter eine Doktorarbeit über Wasserwirtschaft geschrieben hat und uns allen drohende Kriege um Trinkwasser beschrieb, war ich total verunsichert. Was soll das heißen?
    Ich trinke gerne Harzwasser und Vilsa. Bin ich von den Firmen über die Qualität belogen worden? Jahrzehntelang?
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    schrieb am 22.03.2012 um 19:15
    Meine ganz persönliche Wassergeschichte geht genau in die richtige Richtung: Sie ist schlicht und einfach der Faulheit geschuldet, jede Woche x-beliebige Zusatzkilos an reinem Wasser zu abgepackt zu kaufen, wenn es gleichzeitig in manchmal besserer Qualität aus dem eigenen Hahn kommt.

    Ja klar schmeckt es nicht sooo prickelnd. Aber muss es das? Ich habe mich erstaunlicherweise schnell an „normales“ Wasser gewöhnt. Außerdem muss ich nicht mehr so viel aufstoßen…

    Nur wie bringt man diese Einstellung weiter?
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    schrieb am 22.03.2012 um 19:29
    ich und meine familie trinken seit einigen monaten konsequent nur noch leitungswasser und das leben ist so viel einfacher, wenn man keine flaschen schleppen muss. bis vor einiger zeit habe ich für gäste immer noch abgefülltes wasser gekauft, was ich aber jetzt auch nicht mehr mache. leider habe ich dabei aber immer noch ein unwohles gefühl. es hat sich zwar noch nie jemand beschwert, aber irgendwie hoffe ich immer, dass ich nicht als knauserig rüberkomme. ich würde mir wünschen, dass sich viele den film anschauen und es irgendwann vielleicht mal normal sein wird, dass nur noch leitungswasser getrunken wird.
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    schrieb am 22.03.2012 um 19:57
    Ich habe schon immer hauptsächlich Leitungswasser getrunken, in den letzten Jahren haben wir dann aber häufig Wasser in Flaschen gekauft. Seitdem ich "The Story of Bottled Water" gesehen habe, sind wir zum Leitungswasser zurückgekehrt. Das einzig vernünftige!!
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:10
    Wir trinken so oft es geht aus dem Hahn und wenn überhaupt Mineralwasser dann nur aus der Region.
    Vielleicht sollte ich den Film mal anschauen, vielleicht gewinnen wir ihn ja auch !!?
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:49
    Ich bin auch ein überzeugter Leitungswassertrinker gerade weil ich stilles Wasser sowieso lieber mag. WatermakesMoney hatte ich auch gesehen und war erschüttert über die Machenschaften als ich mich zum ersten Mal damit auseinandersetzte.
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:51
    Manchmal finden sich Problemstoffe im Wasser,die aber auf den Flaschen nicht angegeben werden müssen.Dazu zählt auch Uran,das ist giftig und adioaktiv.Es gibt keine Regelung,wie viel im Wasser vorkommen darf ! Die Sorte Apollinaris Classic enthielt den höchsten Wert an Magnesium
    (48 Milligramm pro Liter), aber auch vergleichsweise viel Natrium (487
    Milligramm). Zum Vergleich: Als "natriumarm" deklarierte Wässer
    dürfen nicht mehr als 20 Milligramm enthalten.
    Wenn unsere Felder weiterhin so sinnlos mit Gülle zugekippt werden wird nicht nur der Nitratwert ,den man übrigens nicht rausfiltern kann,steigen,sondern auch die Werte die Medikamente so mit sich bringen.
    Oder sind sie vielleicht schon drin?ßWer weiß!
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    schrieb am 22.03.2012 um 20:57
    Ich bereite mein Trinkwasser seit Jahren schon mit einer Umkehrosmoseanlage auf, und bin damit sehr zufrieden.

    Vor den Folgen des Konsums von Flaschenwasser warne ich meine Mitmenschen schon lange, und werde nicht müde dabei.

    Dazu möchte ich die DVD, sollte ich sie gewinnen nutzen, um noch mehr Menschen zu überzeugen, wie absurd das Flaschenwasser eigentlich ist.
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    schrieb am 22.03.2012 um 21:05
    Bei meinen Eltern zuhause haben wir damals auch aus Plastikflaschen getrunken. Wenn man sich das mal hochrechnet sind das an die 1000 Euro im Jahr, nur für Wasser! Dazu kommt dann das Rumgeschleppe und der unglaublich viele Müll. Seit ich alleine lebe und mir der Gedanke der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, trinke ich nur noch Leitungswasser und lache über meine Mitbewohner, die sich Flaschen kaufen.
    Allerdings sollte man das Wasser bei sich prüfen lassen bzw. der Vermieter. Dieser ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet ein mal im Jahr das Wasser prüfen zu lassen! Prost!
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    schrieb am 26.03.2012 um 15:12
    Einmal im Jahr die Wasserqualität prüfen lassen?
    Man kann's auch übertreiben.
    Ich hoffe doch, dass kein Mieter so etwas von seinem Vermieter fordert.

    Wenn man die Wasserqualität im eigenen Hause kennt -- zumal nach einer Renovierung mit neuen Leitungen -- verändert sich da ja über Jahrzehnte nichts.
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    schrieb am 22.03.2012 um 22:07
    Ach wäre es schön, wenn solche Filme zur Standard- "Lektüre" in jeder Schule gehörten.
    Aber Pustekuchen wozu denn? Wär ja noch schöner aufgeklärte Menschenkinder in die Welt zu entlassen, die unser Leben zukünftig auf den Kopf stellen.
    Bleibt leider nur die Hoffnung auf die Ausstrahlung engagierter Lehrer/Innen.

    In diesem Sinne Prost mit Leitungswasser!
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    schrieb am 22.03.2012 um 22:40
    ich finde es schon bedenklich, dass man in deutschland schief angesehen wird, wenn man zu gast ist und nur um ein glas leitungswasser bittet. der umgekehrte fall mit gästenim eigenheim, wenn man ansonsten nur leitungswasser trinkt, ist ähnlich unangenehem. nicht jeder ist sich der guten trinkwasserqualität hier bewusst. das heißt auch, dass es viele menschen nicht zu schätzen wissen, dass wir uns von diesem mineral-/tafelwasserzeugs ganz einfach befreien könnten.
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    schrieb am 22.03.2012 um 22:40
    Wir trinken alle (Mann, Kind und ich) gerne Leitungswasser, so wie es aus dem Hahn kommt. Für Tee benutze ich allerdings einen Wasserfilter, da ich da die Kalkablagerungen ziemlich eklig - sieht aus wie ein kleiner Ölteppich - finde. Diesen Filter bewahre ich aber immer im Kühlschrank auf, weil sich da angeblich ohne Kühlung fiese Bakterien reinsetzen ...
    Seit kurzem hab ich öfters Lust auf etwas Kohlensäure und schleppe dann doch wieder Kästen.
    Wobei ein Aqua-Maxx-Gerät noch irgendwo im Keller rumsteht und wieder aktiviert werden könnte ...
    Was sagen denn Fachleute zu diesen Teilen, also diesen Kartuschen und der Kohlensäure drin?
    Ökobilanz?
    Gesundheitlich völlig unbedenklich?
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    schrieb am 22.03.2012 um 22:51
    Dieser Film klingt hochinteressant und ich würde ihn gerne mal einigen unseren Krankenpflegeschülern zeigen...insbesondere die jungen Leute müssen sensibilisiert werden - sie müssen und dürfen sich mit den Fehlern ihrer Eltern rumschlagen... ;-)
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    schrieb am 22.03.2012 um 23:09
    Das Problem ist, dass nicht ueberall das Wasser in so guter Qualitaet aus der Leitung kommt, wie bei uns in Deutschland. In den USA, in denen ich fuer eine Weile lebe, ist das Tapwater mit Chlor versetzt, da muss man sich fragen, ob man sich damit was gutes tut. Leider. Aus diesem Grund trinken in den USA viele Menschen aus Flaschen. Dazu kommt, dass nicht annaehernd wie in Deutschland recyclet wird. Log way to go.
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    schrieb am 22.03.2012 um 23:09
    Das Problem ist, dass nicht ueberall das Wasser in so guter Qualitaet aus der Leitung kommt, wie bei uns in Deutschland. In den USA, in denen ich fuer eine Weile lebe, ist das Tapwater mit Chlor versetzt, da muss man sich fragen, ob man sich damit was gutes tut. Leider. Aus diesem Grund trinken in den USA viele Menschen aus Flaschen. Dazu kommt, dass nicht annaehernd wie in Deutschland recyclet wird. Long way to go.
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    schrieb am 23.03.2012 um 07:07
    In Deutschland verwende ich prinzipiell kein abgefülltes Wasser.
    In orientalischen Ländern ist mir das Wasser aus der Leitung nicht sicher genug.
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    schrieb am 23.03.2012 um 07:21
    Ich glaube man sollte sich jeden Tag aufs neue ins Gedächtnis rufen, wie froh wir in Deutschland darüber sein können, Wasser aus dem Wasserhahn in sehr guter oder guter Qualität geliefert zu bekommen (sofern die Wasserleitungen im Haus in Ordnung sind). Daher trinke ich ausschließlich Wasser aus dem Wasserhahn und unterstütze diesen Wahnsinn mit dem abgefüllten Wasser in PET-Flaschen nicht.
  • gelöscht am 23.03.2012 um 07:22 von GREENnow
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 23.03.2012 um 08:30
    Mich würde die DVD sehr interessieren! Ich kaufe nur Mediumwasser in Glasflaschen aus der Region (eig. immer das selbe) und wenn die Flasche leer ist und ich noch Wasser brauche (unterwegs) fülle ich welches aus der Leitung ab. Mich stört das Wasser aus der Leitung nicht, nur weiß man ja nicht genau was alles in dem Wasser enthalten ist. Anscheinend schwankt die Qualität von Region zu Region :(
    Kürzlich habe ich erst gelesen, dass selbst die Atombedrohung sich in unserem Trinkwasser wiederspiegeln kann... *ohje*
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    schrieb am 23.03.2012 um 08:59
    Am Umgang mit dem Wasser merkt man, dass der Mensch zwar das einzige Tier ist, dass seine Konsequenzen in der Zukunft absehen kann, aber leider nicht versteht damit umsichtig umzugehen. Das Einzige, was er begriffen hat ist, dass es sein Erdöl von heute ist. So hat sich Wasser von der Quelle der Schöpfung zur Quelle des Profits entwickelt. Mich macht das traurig. Die DVD würde ich trotzdem gerne sehen.
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    schrieb am 23.03.2012 um 12:03
    Es ist doch nachgewiesen, dass Wasser aus der Leitung genauso gesund, wenn nicht sogar gesünder ist als abgefülltes Wasser. Gestern war ich auf einer Veranstaltung im Europa Parlament in Brüssel. Die Arbeitsgruppe "Wasser" hatte zu "World Water Day 2012 – the European Agenda" eingeladen.
    Dabei fand ich einen Fakt sehr interessant: pro abgefüllter Liter Wasser, werden 3 Liter Wasser mehr verbraucht: Transport und Verarbeitung. Wieso muss ich in Brüssel Wasser aus der Schweiz trinken? Pervers! Das Glas oder das Plastik muss ja auch hergestellt werden. Die Aufbereitung des fossilen Rohstoffes Öl verbraucht immense Wassermengen. Ich vermute, dass diese noch nicht mal mit einberechnet wurden bei der Kalkulation.
    Aber: mit Effizienz kann schon allein die Industrie 40% Wasser einsparen! Dies ist möglich dank neuartiger Technologien und Innovationen.
    9 von 10 Menschen in Europa denken, dass der Schutz von Frischwasser sehr wichtig ist!
    Trotzdem wird in vielen Ländern das Ziel der EU- Wasserrahmenrichtlinie bis 2015 den chemischen und biologischen Zustand der Gewässer in einen guten Erhaltungszustand zu führen, nicht erreicht sein. Das ist vor Allem auf die Versäumnisse der Politik zurück zu führen, die auf Grund von fehlenden Kapazitäten das Geld das ihnen für dieses Ziel von der EU zur Verfügung gestellt wurden noch nicht mal einsetzen konnten. Es ist insgesamt schade, wie wenig sich die Politiker, die Menschen, die eigentlich wirklich die Macht haben Dinge zum Guten zu verändern, sich so wenig für unsere Umwelt interessieren, obwohl davon unser Allgemeinwohl abhängt.
    Ich hoffe aber irgendwie immer noch, dass dieses Jahr in Rio de Janeiro was entscheidendes passieren wird. Unser EU- Umweltkommissar Potocnik hat jedenfalls angekündigt die politische und moralische Führung in Rio übernehmen zu wollen. Da bin ich mal gespannt. Hoffnung darf man ja haben.
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    schrieb am 23.03.2012 um 15:11
    Man bedenke, dass unser Planet mehr Wasser- als Landfläche hat. Und dass wir hier in Europa, auf einem "hohen Ross" uns Gedanken machen, ob wir Wasser in Plastikflaschen oder aus dem Wasserhahn nehmen sollen, während Wasser in vielen Ländern Mangelware ist oder rationiert werden muss. Schlimm, wenn wegen unseres Luxus (zB. Golfplätze) das Wasser in manchen Ländern Europas rationiert werden muss.
    Wir sollten uns klar werden, Trinkwasser ist ein begrenztes Gut, aber wir gehen damit um, als ob es mehr als genug davon gäbe. Das tun wir zum Teil auch deswegen, weil es zu billig ist! Wenn Rohstoffe wie Benzin zur Neige gehen werden, dann werden nicht mehr die Ölländer die reichen sein, sondern diejenigen, die Wasser auch exportieren können, wie z.B. die Türkei.
    Das Thema Wasser muss noch viel tiefer besprochen werden. Wie einer der Kommentatoren sagte, wir verbrauchen sehr viel Wasser, bis ein Steak auf den Tisch kommt. Diese Diskussion kam nur zaghaft in den letzten Tagen wieder in die Medien. Unser ganzes Verhalten, was den Wasserkonsum betrifft, gehört endlich neu definiert. Wasser-Recycling im Haus sollte dabei auch eine Rolle spielen.
    Übrigens, was Uran in Leitungswasser angeht, einige hochbezahlte Mineralwasser enthalten zu hohe Uranmengen. Nachgewiesen durch seriöse Test-Institute....
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    schrieb am 23.03.2012 um 15:35
    Vielleicht kommen wir dann ja über den Trinkwassermangel von der irrwitzig hohen Zahl von 7 Milliarden Menschen auf der Welt runter. Mit nur 1 Milliarde Menschen auf der Welt hätten wir so manches moderne Problem nicht.
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    schrieb am 23.03.2012 um 15:46
    Das klingt zwar makaber, aber ein Wissenschaftler sprach vor sehr vielen Jahren über das Atombombenproblem: "und wenn wir so dumm sind und einen Krieg beginnen, dann wird die Menschheit ausgelöscht, es gibt dann eine Eiszeit und irgendwann regeneriert sich die Natur wieder und lässt einen Platz offen für noch intelligentere Wesen". Der Atomkrieg ist zwar momentan weniger wahrscheinlich, auch wenn manche Länder gefährliche Entwicklungen durchmachen, aber wir Menschen sind ja geschickt im Austesten von anderen Vernichtungsmaschinerien ..
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    schrieb am 23.03.2012 um 16:11
    Nun ja, dafür sind wir nicht so geschickt, vorher langfristig mit sanfteren Mitteln gegenzusteuern.
    Der Mensch ist nun mal von Steinzeits-Zeiten an auf Wachstum programmiert. Das sehe ich immer wieder, wenn ich mich bei der Gemeinde-Politik mit dem Argument "unser Dorf muss doch größer werden und wachsen" konfrontiert sehe. Und ich sehe es, wenn als Gegenmaßnahme zur Überalterung hierzulande mehr Kinder gefordert werden, anstatt sich zu freuen, dass endlich die Bevölkerungszahlen sinken. Natürlich passt das nirgends auf der Welt ins System, welches ja auf ständiges Wachstum ausgelegt ist.
    Da ist dann ein globales, überall einigermaßen gleichmäßig auftretendes, Trinkwasserproblem wahrscheinlich besser. Makaber? Die ganze Menschheitsgeschichte ist makaber. Und der Begriff "makaber" ist ein rein menschlicher. Davon sollte man sich also nicht irritieren lassen.

    Apropos Atomkrieg: Ich glaube nicht, dass ein Atomkrieg samt Eiszeit die Menschheit zum Verschwinden brächte. Menschen sind als Einzelindividuum vielleicht relativ verletzlich, aber als Rasse so unglaublich zäh, dass sie schwer auszurotten ist. Das hat man beim Erdbeben auf Haiti gesehen, bei den Tsunamis, bei den Reaktorunglücken in Tschernobyl und in Japan. Immer wenn man denkt "da überlebt doch niemand", krauchen aus den Trümmern Menschen in unglaublicher Zahl hervor und richten sich im Chaos wieder neu ein.
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    schrieb am 23.03.2012 um 16:20
    Das in unserem Lande soviel Trinkwasser durch die Toilettenspülung und Waschmaschine läuft ist mir ein Rätsel. Es geht auch mit Regenwasser und das funktioniert wunderbar. Wir praktizieren dieses schon seit mehr als 10 Jahren und haben dabei ein sehr gutes Gefühl. Warum wird bei Neubauten nicht grundsätzlich eine Regenwasseranlage für die Toilettenspülung und die Waschmaschine vorgeschrieben ? Damit können bis zu 50 % des Trinkwassers einspart werden.
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    schrieb am 23.03.2012 um 17:19
    Bei uns geht zumindest im Sommer die Regenwassermenge zu 95% in die Gartenbewässerung, wo eigenes Gemüse angebaut wird.
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    schrieb am 23.03.2012 um 19:52
    Hier als Beispiel ein Beitrag betreffend der Wasserversorgung außerhalb Deutschlands:

    https://www.regenwald.org/aktion/863/bitte-unterstutzen-sie-den-marsch-fur-das-wasser-und-das-leben
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    schrieb am 23.03.2012 um 21:39
    Ohne Wasser kein Leben. Seht hier wie
    die Erdgasförderung in den Vereinigten Staaten das Land und die Lebensgrundlagen von Farmern und Tieren zerstört. Wenn wir nicht aufpassen wird die Natur zerstört und unser Trinkwasser vergiftet (Thema Fracking in Niedersachsen).

    http://rainbow-webmedia.de/WordPress/2012/01/19/gasland-mit-fracking-zur-energie-supermacht-doku-video/
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    schrieb am 23.03.2012 um 23:17
    Schon unglaublich mit welchem Erfolg in der westlichen Welt Wasser in Flaschen verkauft wird.
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    schrieb am 24.03.2012 um 01:31
    Das Thema Trinkwasser ist ein ständiges Diskussionsthema zwischen einer Freundin und mir. Sie selbst trinkt nur Wasser aus Flaschen (und natürlich Plastik, alles andere wäre viel zu schwer zum Tragen....man geht ja zu Fuß einkaufen), da im deutschen Trinkwasser, obwohl es im internationalen Vergleich sehr sauber ist, trotz allem immer noch Rückstände von Medikamenten, Psychopharmaka, Hormonen (und was man sonst noch so in Pillenform zu sich nehmen kann) enthalten sind. Diese Rückstände gelangen über den Urin ins Abwasser und können auch in modernsten Kläranlagen nicht herausgefiltert werden. Menschen, die ihr Trinkwasser aus dem Wasserhahn beziehen, nehmen also meist ohne es zu wissen auch geringe Spuren von den unterschiedlichsten Chemikalien zu sich (Tenside aus Putzmitteln gehören teilweise auch dazu). Die Mengen sind zwar sehr sehr sehr gering, allerdings handelt es sich hierbei ja doch immerhin um eine konstante, langfristige Aufnahme von einem wahren "Medikamenten-Mix" mit unvorhersehbaren Wechselwirkungen. Niemand weiß bis jetzt, was das bei einem Menschen bewirkt, der sein ganzes Leben lang täglich 2 Liter Leitungswasser trinkt. Und was dann noch an Rückständen aus veralteten Wasserrohren hinzu kommt (die Wasserwerke selbst sind nur für die Wasserqualität bis zur Grundstücksgrenze verantwortlich, um die Qualität der Rohre muss sich jeder Hausbewohner selbst kümmern), kann man auch nicht sagen. Frisches Quellwasser (die Art, die man in Flaschen kaufen kann), weist jedoch keine solchen Rückstände auf.

    Ich dagegen finde es unglaublich, wie viel mehr Plastikflaschen durch den Verkauf von Wasser verbraucht werden, ganz abgesehen von den Transportkosten der Wasserflaschen (die allerdings, logischerweise, bei Plastik aufgrund des geringeren Gewichts niedriger sind als bei Glasflaschen). Ich trinke fast nur Leitungswasser (fülle es mir aber zugegebenerweise täglich an der Uni ab, da die Rohre in unserem Haus super schlecht sind und das Wasser dadurch nicht mehr trinkbar ist).
    Ein anderer Punkt ist zudem die zunehmende erzwungene Wasserverschwendung durch die Stadtwerke. Die Wasserrohre in Deutschland sind auf einen bestimmten Trinkwasserverbrauch ausgelegt. Dadurch, dass weniger Wasser aus dem Hahn, sondern aus Flaschen getrunken wird (und die Deutschen generell sehr gut im Wassersparen sind, anstatt Sprit- und Stromverbrauch zu reduzieren - etwas sinnfrei in einem Land, das nur 3% von dem Wasser verbraucht, das in Form von Regen auf es niederprasselt), fließt das Wasser nicht schnell genug durch die Rohre; in ihm sammeln sich Keime und Rückstände der Metalle aus den Rohren an. Um die Qualität des Trinkwassers zu erhalten, muss daher immer öfter "altes" Wasser aus den Rohren abgelassen werden - die Filterung und Reinigung durch das Klärwerk war umsonst und wird nicht die Toilette, sondern nur den Fluss hinunter gespült.

    Ich muss zugeben, dass wir unsere Diskussion allerdings noch nie befriedigend lösen konnten. Wir können nur hoffen, dass die Forschung daran arbeitet, Methoden zu entwickeln, um auch die Medikamentenrückstände aus dem Trinkwasser zu entfernen, damit wir zukünftig, wenn wir Wasser aus der Leitung trinken, nicht nur der Umwelt, sondern auch uns etwas Gutes tun :-D
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    schrieb am 24.03.2012 um 11:20
    ich frage mich immer, wie dumm müssen uns unsere haustiere anschauen, wir menschen schleppen die pfütze in flaschen nach hause!
    wir haben hier den segen, dass wir das wasser aus der leitung trinken können - ein grossteil der weltbevölkerung beneidet uns darum! wenn man darüber nachdenkt , dürfte es bei uns gar keine wasserflaschen zu kaufen geben. und schon gar keine mit den bescheuerten geschmackszusätzen.
    liebe grüsse
    suzan
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    schrieb am 24.03.2012 um 18:52
    Also wer ein Problem mit dem Trinken von Leitungswasser hat, sollte es vielleicht mal mit einem Gerät zur Wasserbelebung probieren. Es gibt da wirklich gute und seriöse Möglichkeiten. Ich habe es zuerst auch als Hokuspokus gehalten, aber nach verschiedenen Testungen muss ich sagen, es wirkt!
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    schrieb am 25.03.2012 um 18:27
    Ich interessiere mich für das Thema plastikfrei leben und da ist auch Wasser Interessant.
    Beim Getränkehändler um die Ecke hohle ich mir wasser in Glasflaschen, denn das Leitungswasser schmeckt mir hier nicht gut, bzw. nur mit Zusätzen(Saft,Sirup...)
    Ich bin auch noch auf der Suche nach einer vernünftigen Flasche für unterwegs, aber mal schauen.
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    schrieb am 25.03.2012 um 20:09
    (Trink-) Wasser ist ein öffentliches Gut und sollte nirgendwo auf der Welt privatisiert werden. Selber trinke ich Wasser gerne aus dem Hahn, zur Abwechslung ab und zu ein Mineralwasser, aber nicht aus PET-Eingweflaschen.
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    schrieb am 26.03.2012 um 08:49
    "we feed the world" ist ja auch schon ein paar tage alt, aber genau das wird am ende vom nestle-chef angekündigt: der kampf ums wasser.
    schlimm, wo uns die raff- und machtgier des menschen hinführt.
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    schrieb am 26.03.2012 um 12:48
    Grade gewechselt: Wasserhahn - Strahlregler-Innenteile
    Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.
    Für 5,79€ zwei Wasserhähne in 2 Minuten auf Wassersparmodus umstellen.
    Reduziert die Durchlaufmenge angeblich von 15 auf 8 Liter pro Minute. Das ist doch mal was!
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    schrieb am 26.03.2012 um 13:01
    Hallo Jane_Aire

    Wir hatten das auch schon, komplett überall in Küche und Bad. Obwohl es sich gut anhört aber ehrlich: eigentlich hat es uns kein Wasser gespart.

    In der Küche brachte es nichts, weil man ja eben die Tee- oder Kaffeekanne VOLL mit Wasser haben möchte, und eben nicht nur zur Häfte. Im Bad hatten wir eine Wassersparbrause, die die Wassertropen mit Luft füllt. Das war der totale Flopp, man hat die Seife kaum abspülen können und ist mindestend doppelt so lange unter der dusche geblieben. Das war nix. Alle waren froh, als ich wieder eine normale Brause montiert hatte.

    Sinnvoll er ist es wohl das Hirn zu gebrauchen, wie so oft ;) Wasser nicht unnötig laufen lassen. In der Küche lieber per Spülmaschine spülen und im Bad WENN man Wasser benötigt ins Becken und gut oder eben das altbekannte "duschen statt baden".

    Von diesen technischen Wassersparmöglichkeiten halten wir inzwischen nicht mehr so viel wie wir uns zuerst versprochen hatten.

    Selbes gilt übrigends für die Toilette - wasserdruck rausnehmen (damit es weniger m³/h sind) ergibt nur längere Spüldauern bis "DAS" runtergespült ist. Weniger Wasser bringt hier also auch nichts. Wenn schon technisch, dann WC umrüsten auf Regenwasser, was bei uns aber leider nicht möglich ist, da nicht unser Haus.

    Liebe Grüße Micha
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    schrieb am 26.03.2012 um 13:38
    >und im Bad WENN man Wasser benötigt ins Becken und gut oder eben das altbekannte "duschen statt baden".<

    Was heutzutage völlig aus der Mode gekommen, aber eigentlich auch altbekannt ist:
    WASCHEN STATT DUSCHEN !


    Wieso muss man eigentlich immer duschen? Mit einem Waschbecken voll Wasser, Seife und einem Waschlappen kann man sich mit wesentlich weniger Wasser waschen, als man beim Duschen bräuchte und ist genauso (!) sauber.
    Es ist nur ein wenig anstrengender und erfordert mehr Handfertigkeit.
    Und darum wird es in unseren faulen Zeiten kaum mehr gemacht.
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    schrieb am 26.03.2012 um 13:22
    deswegen trinke ich das Wasser aus der Leitung und nicht aus der Flasche, aber das kann natürlich jeder so machen wie er will...
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    schrieb am 27.03.2012 um 11:40
    Ich versuche immer, Leitungswasser zu trinken. Wenn das mal nicht klappt, kaufe ich Wasser in Glasflaschen. Wobei die im kleinen Supermarkt nebenan oft nicht mal mehr zu finden sind.
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    schrieb am 27.03.2012 um 12:00
    Das Unternehmen sehr viel Geld mit Wasser verdienen ist ebenso unverzeihlich, wie andere Unternehmen es mit anderen Rohstoffen tun.
    Wir hier können immerhin was dagegen tun und Leitungswasser trinken (das natürlich auch nicht umsonst ist), sofern es geschmacklich akzeptabel ist. Was aber können die Menschen z. B. in Afrika tun, wenn sie kein Leitungswasser haben - sie müssen sehr viel Geld für abgefülltes Wasser bezahlen - oft sogar viel mehr als wir dafür bezahlen müssen!!!
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    schrieb am 27.03.2012 um 17:02
    Welches Wasser ist gesünder?
    Mineral- und Heilwasser unterliegt der Mineral- und Heilwasserverordnung. Jeder Produzent muss max. 12 Stunden nach Abfüllung einer Charge das Wasser im Labor untersuchen lassen. Auf 12 Schadstoffe muss es nach der Verordnung untersucht werden. Danach nie wieder. Über den Großhandel und Einzelhandel kommt es dann zum Verbraucher.

    Trinkwasser nach der Europ. Trinkwasserverordnung (TWVO) muss auf 33 Schadstoffe mehrmals täglich evtl. sogar stündlich untersucht werden. Es ist das in Deutschland am besten untersuchteste Lebensmittel!
    Leider wird natürlich nur nach den in der TWVO vorgegebenen Schadstoffen geprüft. Arzneimittelrückstände, Hundekotbakterien u. a. "leckere" Sachen zählen nicht dazu.
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    schrieb am 27.03.2012 um 17:45
    Danke, guter Hinweis.
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    schrieb am 27.03.2012 um 18:45
    Wow, wieviele Kommentare..
    ich trinke ja auch nur Leitungswasser, bin allerdings aufgrund von Arzneimittelrückständen/Hormonbelastung auch skeptisch geworden. Bisher hab ich meine Gewohnheit nicht umgestellt.
    Weiß nicht, ob es schon einen Kommentar mit dem Inhalt gab, aber in der Arbeit haben wir einen Trinkwasserspender, der an das Leitungswassersystem angeschlossen ist. Der wird auch gerne genutzt - bin mir allerdings nicht sicher, ob das Wasser daraus in der Umweltbilanz besser ist als Flaschenwasser, denn er besitzt eine Kühlung und verbraucht damit Strom.
    Einen Filter hat er auch, aber Arzneimittelkrams kriegt der bestimmt nicht raus.
    viele Grüße,
    mela
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    schrieb am 30.03.2012 um 15:05
    Zwischendurch trinke ich mal mehr, mal weniger Leitungswasser. Obwohl ich das für ökologisch sinnvoll halte und daher gewillt bin, ganz auf Leitungswasser umzuschwenken, habe ich die gleichen Bedenken wie mela und konnte mich deshalb (anders als sie) nie dazu durchringen, ganz auf Leitungswasser umzustellen.

    Ich kaufe (relativ natriumarmes) Mineralwasser aus meiner Region in Glas-Pfandflaschen. Obwohl ich nicht weiß, ob man da sicher ist vor den genannten Rückständen, hoffe ich, damit besser zu fahren. Jedenfalls so lange, bis ich eines Besseren belehrt werde.
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    schrieb am 27.03.2012 um 20:51
    Trinke eigentlich ganz gern Leitungswasser... Aber was hier so alles beschrieben wird, Arzeneicocktail, Hundekot... Werde wohl erst mal wieder zur Glasflasche wechseln und mich genauer über Filtermöglichkeiten informieren.
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    schrieb am 28.03.2012 um 02:31
    Arzneimittel werden vom Körper abgebaut und gelangen nur mehr bruchstückhaft in die Kanalisation. Das Wasser aus der Kanalisation wird aber nicht zur Trinkwasserversorgung benutzt. Also auch Hundekot, Dung von den Wiesen und Äckern, Zigarettenkippen und Altöl gelangen nicht in das Trinkwasser. Auch das "Wasser aus Glasflaschen" kommt aus der Natur und wird letztendlich aus Oberflächenwasser gewonnen - irgendwann mal, wen es durch viele Gesteinsschichten gewandert ist und von ihnen gefiltert wurde.
    Skeptischer wäre ich da eher Fleisch und Wurst gegenüber, da bekommt man sicherlich einen tollen Cocktail aus Hormonen und Abfall.
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    schrieb am 27.03.2012 um 21:05
    Ich würde den gerne auf einem Seminar mit Schüler_innen zeigen.
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    schrieb am 29.03.2012 um 15:36
    Ich würde sehr gerne mehr über die Machenschaften von Nestle in Bezug aufs Wasser sehen.
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    schrieb am 29.03.2012 um 19:53
    Ich fände es wichtig in der Schule viel mehr über Wasser und Wasserbrauch zu lehren.
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    schrieb am 29.03.2012 um 23:16
    Sehr gute Erfahrungen habe ich in letzter Zeit mit dem Black Forest Wasser gemacht - natürlich in der Glasflasche im 12er Kasten.
    All die privaten Filteranlagen für zuhause filtern nunmal leider nur die gröbsten Stoffe heraus, und so wundern wir uns warum unsere Jugendlichen statistisch gesehen immer unfruchtbarer werden. (Hormonelle Belastung, natürlich auch durch unser Plastik-Zeitalter).
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    schrieb am 30.03.2012 um 14:57
    Ich trinke seit 30 Jahren bedenkenlos Leitungswasser, welches über die Sauerland-Talsperren in die Ruhr (nicht Emscher) fließt und übers Uferfiltrat ins Leitungsnetz gelangt. Als Wasserbauingenieur meinte ich den nötigen beruhigenden Background zu haben, bis mir die schon von mela angesprochenen Analysen zu Arzneimittelrückständen auf den Schreibtisch flatterten. Auch ich bin skeptisch geworden und werde mich wohl umstellen, zumindest bis technisch ausgereifte Großfilteranlagen in den Wasserwerken existieren, die sich speziell dieses Problems annehmen.
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    schrieb am 03.04.2012 um 10:54
    Die Verlosung ist beendet, gewonnen haben:

    Mystic Michl

    
andreasm1982

    Peggy1210

    MartinEckardt

    Anke2000

    Vielen Dank an alle Diskussions-Teilnehmer für zahlreichen wertvollen Kommentare und viel Erfolg bei der nächsten Verlosung!
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    schrieb am 24.01.2013 um 09:29
    Ich finde es erschreckend wie viele Änderungen die EU plant und durchsetzt.
    Vieles davon ist leider nicht dem Wohle der Allgemeinheit nachempfunden.

    Das was hier passiert ist in meinen Augen schon lange ein Grund die EU abzuschaffen.
    Überlegt euch mal wie viel Energie benötigt wird um eine Petition in der Größe aufzustellen.

    Genau das gleiche Thema wird nun mit E-Zigaretten gemacht.
    http://www.youtube.com/watch?v=zVCysZ_rCJ0

    Petition: http://www.change.org/petitions/e-zigarette-in-gefahr


    Wir werden nicht mehr gefragt, es wird einfach nur noch entschieden, völlig egal ob die Völker dies möchten oder nicht.

    Mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken das es eine Handvoll an Menschen sind die das entscheiden.
    Viel schlimmer ist das viele von denen die Entscheiden, sich mit dem Thema nicht mal richtig befasst haben.

    Erschreckend!
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    schrieb am 26.01.2013 um 13:29
    Das ist empörend! Was soll dem Kommerz denn noch alles untertan gemacht werden?
    Ich mag den europäischen Gedanken und Europa. Aber so etwas darf es nicht geben!!!

    Als Europäer ist man aufgerufen wachsam zu sein, sich einzumischen und diese Gemeinschaft mitzugestalten. Dank Internet eigentlich auch kein Problem mehr - oder?

    Ich bin gespannt, was wir erreichen...
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    schrieb am 07.02.2013 um 15:49
    Heute läuft zwischen von 22.30 Uhr bis 23.25 Uhr eine vielversprechende Doku unter dem Titel: "Chemie im Wasser - Die unsichtbare Gefahr". Ist vielleicht sehr aufschlussreich.

    Sollte man die Sendung verpassen, kann sie vermutlich danach für 7 Tage im Netz abgerufen werden, und zwar hier: http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/

    Mehr: http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/chemie-im-wasser/eid_287249406887558?datum=07.02.2013&hour=22&list=main&first=1

    Der Text daraus:

    "Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.

    Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien und Antibiotika-Resistenzen aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffen über das Trinkwasser zu sich nehmen - und sei es in niedrigen Konzentrationen.

    Der Ökotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: "Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt." Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte Flüssigkeit dazu führt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.

    Vertreter der europäischen Pharmaindustrie und Janez Potocnik, EU-Kommissar für das Umweltressort, sehen kein Problem. Das europäische Wasser sei unbedenklich, sagen sie. Und wie sieht die Situation weltweit aus? Joakim Larsson von der Universität Göteborg hat Wasserproben aus dem indischen Hyderabad untersucht. Die Pharmaindustrie verlagert einen Teil ihrer Produktion in Schwellenländer wie Indien. Dort gelangen Abwässer teilweise ungeklärt in die Kanalisation. Der Befund: "Antibiotika-Konzentrationen, die bis zu einer Million mal höher sind, als sie normalerweise in geklärtem Wasser gefunden werden. Die Konzentration war teilweise höher als im Blut von Patienten, die mit dem entsprechenden Antibiotikum behandelt werden." Sauberes Wasser ist also auch in diesem Fall eine Illusion."
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