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Jetzt Dokumentation auf DVD gewinnen

Abgefüllt - die Wahrheit über das Wasser in Flaschen

Ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Grundrecht, oder eine Ware, die gekauft und verkauft werden darf wie jedes andere Konsumgut? Die neue Dokumentation "Abgefüllt – das Geschäft mit dem Wasser" führt Sie hinter die schmutzigen Kulissen einer Multi-Millionen-Industrie. Gewinnen Sie jetzt die DVD!


Der Film könnte auch "We drink the World" oder "Die getrunkene Wahrheit" heißen. Was andere investigative Dokus für Lebensmittel im Allgemeinen oder Gen-Food schon gezeigt haben, offenbart "Abgefüllt" fürs Wasser. Die Doku erzählt vom fatalen Teufelskreis, in dem Trinkwasser zum Industrieprodukt wurde und weiter gemacht wird:

 

Allgemein zugängliche Quellen werden von großen Industriekonzernen aufgekauft, die das Wasser in Plastikflaschen abfüllen und dann teuer an die Konsumenten verkaufen. Kleinen Gemeinden wird im wahrsten Sinne des Wortes „der Hahn abgedreht“ und das fehlende Recycling von Plastikflaschen führt zu einer immer größeren Belastung der Umwelt.

 

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Wasser-Quiz

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Wie viel Wasser braucht eigentlich ein Golfplatz am Tag? Wie viel wird für die Produktion eines Computers benötigt? Wie viele Liter rauschen bei einer 5 Minuten Dusche in den Abfluss? Sind Sie ein Wasser-Experte? Zeigen Sie's uns beim Utopia-Wasserquiz! …los geht's


Die Machenschaften der Großkonzerne, die profitorientiert mit dem lebensnotwendigsten Allgemeingut der Menschheit handeln, werden schonungslos aufgedeckt – Nestlé und Co. bekommen ihr Fett weg.

Trailer ansehen: Abgefüllt

Jetzt "Abgefüllt" auf DVD gewinnen

Zum Weltwassertag am 22.03.2012 verlost Utopia fünfmal "Abgefüllt" auf DVD. Wenn Sie gewinnen möchten, schreiben Sie in einem Artikel-Kommentar Ihre Meinung zum Thema "Trinkwasser" oder nehmen Sie an der Diskussion teil. Die Filme werden unter allen Teilnehmern verlost. Teilnahmeschluss: 30.03.2012

Thema: Klima- und Umweltschutz, Stand: 21.03.2012 von

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    schrieb am 07.02.2013 um 15:49
    Heute läuft zwischen von 22.30 Uhr bis 23.25 Uhr eine vielversprechende Doku unter dem Titel: "Chemie im Wasser - Die unsichtbare Gefahr". Ist vielleicht sehr aufschlussreich.

    Sollte man die Sendung verpassen, kann sie vermutlich danach für 7 Tage im Netz abgerufen werden, und zwar hier: http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/

    Mehr: http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/chemie-im-wasser/eid_287249406887558?datum=07.02.2013&hour=22&list=main&first=1

    Der Text daraus:

    "Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.

    Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien und Antibiotika-Resistenzen aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffen über das Trinkwasser zu sich nehmen - und sei es in niedrigen Konzentrationen.

    Der Ökotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: "Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt." Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte Flüssigkeit dazu führt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.

    Vertreter der europäischen Pharmaindustrie und Janez Potocnik, EU-Kommissar für das Umweltressort, sehen kein Problem. Das europäische Wasser sei unbedenklich, sagen sie. Und wie sieht die Situation weltweit aus? Joakim Larsson von der Universität Göteborg hat Wasserproben aus dem indischen Hyderabad untersucht. Die Pharmaindustrie verlagert einen Teil ihrer Produktion in Schwellenländer wie Indien. Dort gelangen Abwässer teilweise ungeklärt in die Kanalisation. Der Befund: "Antibiotika-Konzentrationen, die bis zu einer Million mal höher sind, als sie normalerweise in geklärtem Wasser gefunden werden. Die Konzentration war teilweise höher als im Blut von Patienten, die mit dem entsprechenden Antibiotikum behandelt werden." Sauberes Wasser ist also auch in diesem Fall eine Illusion." mehr weniger
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    schrieb am 26.01.2013 um 13:29
    Das ist empörend! Was soll dem Kommerz denn noch alles untertan gemacht werden?
    Ich mag den europäischen Gedanken und Europa. Aber so etwas darf es nicht geben!!!

    Als Europäer ist man aufgerufen wachsam zu sein, sich einzumischen und diese Gemeinschaft mitzugestalten. Dank Internet eigentlich auch kein Problem mehr - oder?

    Ich bin gespannt, was wir erreichen... mehr weniger
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    schrieb am 24.01.2013 um 09:29
    Ich finde es erschreckend wie viele Änderungen die EU plant und durchsetzt.
    Vieles davon ist leider nicht dem Wohle der Allgemeinheit nachempfunden.

    Das was hier passiert ist in meinen Augen schon lange ein Grund die EU abzuschaffen.
    Überlegt euch mal wie viel Energie benötigt wird um eine Petition in der Größe aufzustellen.

    Genau das gleiche Thema wird nun mit E-Zigaretten gemacht.
    http://www.youtube.com/watch?v=zVCysZ_rCJ0

    Petition: http://www.change.org/petitions/e-zigarette-in-gefahr


    Wir werden nicht mehr gefragt, es wird einfach nur noch entschieden, völlig egal ob die Völker dies möchten oder nicht.

    Mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken das es eine Handvoll an Menschen sind die das entscheiden.
    Viel schlimmer ist das viele von denen die Entscheiden, sich mit dem Thema nicht mal richtig befasst haben.

    Erschreckend! mehr weniger
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    schrieb am 03.04.2012 um 10:54
    Die Verlosung ist beendet, gewonnen haben:

    Mystic Michl

    
andreasm1982

    Peggy1210

    MartinEckardt

    Anke2000

    Vielen Dank an alle Diskussions-Teilnehmer für zahlreichen wertvollen Kommentare und viel Erfolg bei der nächsten Verlosung!
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    schrieb am 30.03.2012 um 14:57
    Ich trinke seit 30 Jahren bedenkenlos Leitungswasser, welches über die Sauerland-Talsperren in die Ruhr (nicht Emscher) fließt und übers Uferfiltrat ins Leitungsnetz gelangt. Als Wasserbauingenieur meinte ich den nötigen beruhigenden Background zu haben, bis mir die schon von mela angesprochenen Analysen zu Arzneimittelrückständen auf den Schreibtisch flatterten. Auch ich bin skeptisch geworden und werde mich wohl umstellen, zumindest bis technisch ausgereifte Großfilteranlagen in den Wasserwerken existieren, die sich speziell dieses Problems annehmen. mehr weniger
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