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Alles zum Thema: Geld & Wirtschaft
  • splitterbox

    Wofür 10 Euro ausgeben?

    Liebe Gemeinde!

    Ich habe soeben 10 Euro geschenkt bekommen und nun wollte ich mal in die Runde fragen,
    wie man am sinnvollsten, grünsten, nachhaltigsten, spektakulärsten 10 Euro ausgeben kann.

    Weleche guten Ideen habt ihr?

    Gruß,
    Dieter

    Gefragt von
    splitterbox
    am 05.Februar 2011, 22:59 | 3 Antworten

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  • Robinson

    Setzt man einen Preisunterschied von 2 Cent pro Kilowattstunde an zwischen Ökostrom und Atomstrom, bekommt man für 10 Euro gigantische 500 kWh bezahlt. Als Investition in eine Umstellung.

    Das entspricht gut der Hälfte eines durchschnittlichen Jahresverbrauches für Singles (sparsamer Haushalt), senkt die Co2-Belastung und den Rucksack am Atommüll enorm. Für mich die sinnvollste Maßnahme, Geld nachhaltig auszugeben.

    Bezieht man bereits Ökostrom, wird´s schwierig. Ich wäre geneigt zu sagen, schenke sie jemandem weiter, der noch keinen hat, mit der o.g. Umstellungsauflage. Dem Geld könntest du symbolisch eine selbst gedruckte Urkunde beilegen, in dem du den Geldwert umrechnest, z.B. in CO2 oder gesparten Atommüll:
    http://solarmedia.blogspot.com/2010/02/atomstrom-ist-co2-intensiv.html
    http://www.ews-schoenau.de/sauberer-strom/layer-wechseln-bringts/klimaschutz.html
    http://www.youtube.com/akwBluff#p/f/11/jLyMWY5V8_w (arte Filmdokumentation)

    Vielleicht bewirkst du damit eine nachhaltige Änderung, von der zunächst der Beschenkte in einem Akt der Initiation zum nachhaltigen Lebensstil findet, mittelfristig profitieren wir alle am stärksten von solchen kleinen Schritten Einzelner, die finanziell kaum wehtun, aber im Hintergrund gewaltige Umstellungsprozesse anstossen.

    Beantwortet von Robinson am 06.Februar 2011, 08:27
    • lelia_kath

      Wir haben in unserem Kindergarten jetzt auch grünen Strom. Das ist wirklich eine gute...mehr

      lelia_kath am 07.Februar 2011, 11:16
    • splitterbox

      Genau meine Idee. Der Kindergarten meines Sohnes bezieht meines Wissens noch konventionellen Strom....mehr

      splitterbox am 06.Februar 2011, 21:35
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  • velotopist

    Hallo Dieter,

    ich finde, du solltest mit deinen 10€ spielen, solltest damit Leute herausfordern, so dass sie sich bei ihrer Ehre gepackt fühlen und einer guten Sache noch viel mehr geben als mickrige 10€. Dann kannst du deine 10€ behalten und ein zweites, drittes, viertes.... Mal in dieser Weise einsetzen.

    Ok., ich drücke mich wahrscheinlich etwas undeutlich aus, daher ein konkretes Beispiel: Schau dich doch bitte mal in "meiner" jungen Gruppe "Wir machen Arbeitgeber zu Biotopisten!" ( http://www.utopia.de/gruppen/wir-machen-arbeitgeber-zu-947 ) um. Wenn die Randbedingungen auf dich zutreffen, dann begib dich doch nach ein wenig Vorbereitung mal zu deinem Chef, leg ihm die 10€ auf den Tisch und sage ihm, dass du damit das Startkapital für ein Biotopisten-Projekt in seinem Betrieb auf den Tisch legst. Er wird sich die Sache ansehen und in 99 von 100 Fällen deine 10€ ablehnen, weil er sich bei seiner Ehre gepackt fühlt. Entweder wird er das Projekt - aus welchen sachlichen oder unsachlichen Gründen auch immer - ablehnen oder er wird zustimmen und einen größeren Etat und was genauso wichtig ist: gewisse Handlungsfreiheiten gewähren. Ziel erreicht!

    Wenn dir die Biotopisten-Idee nicht auf den Leib geschneidert ist, dann findest du bestimmt andere Dinge, die dir wichtig sind und bei denen die gleiche Vorgehensweise funktioniert. Nimm die 10€ zum Türöffnen und Verblüffen - du kannst regelrecht Wucherzinsen für das Projekt deines Herzens dafür bekommen! Oder noch ein kleines Wortspiel: Nach dem AIDA-Prinzip ( http://de.wikipedia.org/wiki/AIDA-Modell ) bekommst du für deine 10€ zumindest die ersten beiden Buchstaben, mit etwas Glück auch die ersten drei: AID - Hilfe für dein Vorhaben! Was willst du mehr?

    Ich wünsche dir viel Glück!

    Viele Grüße, Reinhard

    Beantwortet von velotopist am 05.Februar 2011, 23:58
    • splitterbox

      Vielen Dank für diese Antwort! Entspricht ziemlich genau meinen Vorstellungen von nachhaltiger...mehr

      splitterbox am 06.Februar 2011, 00:49
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  • mela

    Du könntest sie in "Bitte-keine-Werbung"-Aufkleber investieren und an Deine Nachbarn verteilen mit der Bitte: Einsetzen oder zurück in deinen Briefkasten.
    Setzen Sie sie ein, wird eine Menge Papier eingespart. Du kannst sicher ne ganze Menge einfacher Aufkleber kaufen, schön wären natürlich auch originelle.
    Als Inspiration oder Quelle dazu www.bildwiese.de
    Allerdings muss man bei außergewöhnlichen Aufklebern auch den Geschmack seiner Nachbarn treffen - sonst wird er nicht angenommen.

    Beantwortet von mela am 07.Februar 2011, 09:48
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