Gute Fragen

  • klarus

    Wieso nennen wir uns Utopisten, obwohl wir rational begründeten Visionen folgen.

    Wieso nennen wir uns Utopisten, obwohl wir rational begründeten Visionen folgen. Wir folgen ebensolchen Zielen wollen und können - eine nachhaltige - Lebensweise - realisieren?
    Vielleicht kann mir das ja mal mal die s. g. Sitfterin oder das gar Kuratorium verraten?
    Bin ich ein Utopist für die Stiftung und/oder ebensolcher Aktionär für die Aktiengesellschaft?
    Welche Rechte und Pfichten ergeben sich aus diesen Eigenschaften im Miteinander. Wo sind die Geschäftsberichte der Stiftung und der AG demokratisch-transparent einsehbar?
    Vielen Dank!,-)
    Mit nachhaltig lebensförderlichen Grüßen

    Gefragt von
    klarus
    am 18.Februar 2010, 17:42 | 5 Antworten

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  • Robinson

    Bin nicht zu Utopia gestossen, weil ich Utopist war oder jetzt bin, sondern eher, weil mir die Vorstellung gefiel, mich als ein solcher zu sehen. Ohne nun ein Fazit anzuschließen. Die Perspektive finde ich interessant, sein eigenes Leben zu hinterfragen, in einem neuen Licht zu sehen.

    Die formalen Grundsätze der Stiftung oder AG haben für mich keinen Einfluß, was dort steht (ich weiß es nicht) ändert meine Aktivität hier nicht, an einem Austausch mit anderen bin ich interessiert, sollte diese Plattform diesen Austausch (wie bei der letzten "Reform" mit der Zergliederung und Auflösung eines gemeinsamen Forums) erschweren, ziehe ich weiter. Müssen Utopisten an Utopia gebunden sein ? Mitnichten.

    Visionen folgen ? Denke, wir gestalten diese Visionen aktiv und fügen Mosaiksteinchen bei, mich stören einerseits die materiellen Diskussionen, andererseits ist Gegenständlichkeit die Wirklichkeit früherer Visionen. Man muss einen nachhaltigen Lebenstil nicht nur besprechen, sondern ihn (aus)leben können. Wird Utopie nicht "Fleisch", bleibt sie fruchtlose Ideenwelt. Und die Materialisten setzen sich durch. Utopist zu sein, heißt eine geduldige Bereitschaft mitzubringen, gemeinsame Lösungswege in die dreidimensionale Welt zu bringen, Geburtshelfer zu sein. Die reden nicht nur, die packen an.

    Rational begründet ? Darin sehe ich teilweise eine Erschwernis, zu sehr von der eigenen Lebenssituation ausgehend zu argumentieren, (zunächst) Standpunkte klären zu müssen, wie zu oft bei den "Guten Fragen" Alltagsmeldungen zu diskutieren, nicht oder weniger an den Leitzielen der Utopie. Rationalität ist mit Utopie nur schwer vereinbar, wir brauchen sie als Ordnungsmittel, wollen wir nicht ins Chaos von Alltagsskurrilität abgleiten. Rational und vor allem wertneutral völlig die Diskussion zu befördern ist nur Wenigen vergönnt, einige Wenige können jedoch eine größere Mehrheit von Ideengebern auf dem Weg zu einer umsetzbaren Utopie begleiten. Das "Zusammenführen" fällt mir leider nicht zu erkennen auf dem Portal Utopia.de.

    Beantwortet von Robinson am 19.Februar 2010, 14:02
    • klarus

      Lies doch bitte mal bei wikipedia oder lexikalisch nach, was Utopien von Visionen unterscheidet,...mehr

      klarus am 19.Februar 2010, 14:56
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  • werner stickler

    Hallo Klarus,

    kennst Du schon die Seite "Über Utopia": http://www.utopia.de/utopia ?
    Dort und unter den angeführten Links findest Du alles. (der Link ist auf jeder Seite rechts oben)

    Ganz unten auf jeder Seite findest Du auch noch eine FAQ: http://www.utopia.de/utopia/faq

    Viele Grüße,
    Werner

    Beantwortet von werner stickler am 18.Februar 2010, 18:25
    • berniewa

      Mario, stimmt, es wird oft verächtlich benutzt . als sei ein Utopist jenseits der Wirklichkeit etwa...mehr

      berniewa am 20.Februar 2010, 00:53
    • Katecan

      Meine Guete.. wie sang der Plastikfisch an der Wand so schoen...: "Don't worry, be happy..."...mehr

      Katecan am 19.Februar 2010, 21:54
    Alle Kommentare(3) Antwort kommentieren
  • berniewa

    " Wir " ? "rational begründeten Visionen" ?

    Hast du schon gemerkt, wie viele Leute hier Visionen wie Homöopathie, Anthroposophie und noch ein paar ähnlich rationale Visionen haben, bei denen mensch zwar schon von Visionen sprechen kann, aber rational begründeten ...?

    Das WIR ist insofern zumindest ein kleines bisschen zu allgemein, finde ich.

    - mal ganz sachlich und nüchtern, und ohne jeden Zorn und Eifer festgestellt.

    Beantwortet von berniewa am 19.Februar 2010, 11:27
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  • Mario_Sedlak

    Gute Frage! Habe ich mir auch schon gestellt:

    http://www.utopia.de/blog/beitrag/wollen-wir-utopisten

    Siehe ein paar interessante Antworten dort.

    Beantwortet von Mario_Sedlak am 19.Februar 2010, 12:02
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  • klarus

    Hallo zusammen,
    normalerweise findet man meist die Satzung von AGn, Vereinen und Stiftungen mit Hinweis auf die jährlichen - transparenten- Geschäftsberichte auf der Startseite unter "Stiftung"...
    Es mir unverständlich wie die Stifter, das Stiftungskuratorium und die stiftungsgehmigende Stelle den Widerspruch ums Ganze, von visionären Zielen einerseits und deren Realisierung durch Utopisten, in Utopia andererseits ausgehen. Diese Widersprüche diskreditieren m.E. nicht nur die Siftungs-Utopisten, die eigenen stiftungsvisionären Ansätze/ Zwecke, sondern auch alle Visionen und deren Vertreter als Spinner. Es wäre den Stifungszielen m.E. sehr dienlich, diese begrifflichen Widersprüche durch eine Namensänderung auszuräumen. Der Siftungsname konterkariert hier seine eigenen Zwecke und macht kritische Realisten und Visionsträger zu abseitigen Spinnern und Spinner zu ernsthaften Realisten, obwohl es um rational begründete Visionen gehen sollte, die zu einer verantwortbaren, vernünftig- gedeihlichen Lebenspraxis führen sollten.

    Beantwortet von klarus am 19.Februar 2010, 13:13
    • klarus

      Warum sollen den utopische Visionen irrational sein? Können sie nicht sehr rational sein und nur...mehr

      klarus am 01.März 2010, 18:53
    • goldy007

      Ich hab das so verstanden,das er den Name "Utopisten ",an sich meint. Wir sind doch realistisch,...mehr

      goldy007 am 01.März 2010, 17:48
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