Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Gute Fragen

  • ellyfor4

    Wie wichtig ist das Handy generell für euch?

    Ich habe mal den Beitrag "die 10 besten Handys" zum Anlass genommen,
    mal hier nachzufragen wie wichig das Handy für euch ist!

    Ich übernahm das alte Handy von meiner Tochter.Meine Handynummer hat nur
    die engste Familie!Einen Vertrag habe ich nicht - nur Prepaid-Card! Ich rufe nur
    in wichtigen Angelegenheiten an und möchte auch nicht ständig angerufen wer-
    den.

    Gefragt von
    ellyfor4
    am 21.Januar 2010, 01:37 | 24 Antworten

Antworten (24)   Frage abonnieren

1 2 3  >
  • Dagmar Kropp

    Vor dreizehn Jahren schaffte ich mir eines an, zumal ich, da ich auf einer Transplantationsliste stand, jederzeit erreichbar sein sollte. Die Telefonnummer erhielten nur mein Arzt, mein Mann und meine Kinder, wobei ich meine Familie bat, diese Nummer nur in absoluter Notsituation zu wählen.

    Zwei Jahre trug ich jenes Telefon immer mit mir herum und meine Gedanken waren stets auf dieses eventuelle Klingeln ausgerichtet. Irgendwann entschied ich mich, das Handy nicht mehr einzustecken, als ich fühlte, dass es mein Denken beherrschte und mich in meiner Lebensfreude bremste.

    Wann immer ich das Haus verließ, schrieb ich wieder mein Info-Zettelchen, damit die Familie wusste, wo ich und wann ich zurück sein werde. Ich vertraute darauf, dass ich im Falle des erhofften Anrufs auch ohne Handy noch rechtzeitig erreicht werde.

    Es war nach einigen Tagen der Unsicherheit eine echte Befreiung für mich!! Meine Gedanken waren nicht mehr ausschließlich auf jene Transplantation fixiert. Ich lebte mein Leben wieder im Hier und Jetzt und das trotz aller gesundheitlicher Einschränkungen. Wie gut ich daran getan habe! Denn anderenfalls hätte dieses Handy womöglich zehn Jahre meines Lebens gebunden.

    Das Handy gibt es noch. Bei Ausflügen mit meinen Schülern hol ich es aus dem Schrank, überprüfe kurz die Funktionstüchtigkeit und nach dem Ausflug kehrt es wieder in die Dunkelheit eines Schrankes in meinem Arbeitszimmer zurück. Dort hat es seinen Stammplatz.

    Beantwortet von Dagmar Kropp am 21.Januar 2010, 22:25
    Antwort kommentieren
  • Nein

    Das Handy ist so wichtig, dass es seit Monaten in der untersten Schublade vergammelt und auch nicht rausgeholt werden möchte, da es für den Besitzer absolut unwichtig ist und keiner der gefühlten 9453459 Funktionen (Ja, außer Tetris vielleicht...) auch nur im Ansatz das Leben verschönern - gar erleichtern oder erleuchten. Ständig erreichbar sein, muss man auch nicht. Sonst erfreut man sich des Internets bei Kommunikationsbedarf.

    Beantwortet von Nein am 12.August 2010, 22:05
    Antwort kommentieren
  • inaktiver User 22949

    sehr wichtig, auch wenns gar nicht unbedingt sein müsste. man gewöhnt sich zu schnell dran !!

    Beantwortet von inaktiver User 22949 am 12.August 2010, 13:48
    • elise

      Abhängigkeit kann man sich auch wieder "abtrainieren"......mehr

      elise am 12.August 2010, 17:31
    Antwort kommentieren
  • elise

    Nur "Dienstboten" müssen ständig erreichbar sein.
    In diesem Sinne habe ich nur ein "Leihhandy" für Notfälle.

    Beantwortet von elise am 09.August 2010, 11:48
    Antwort kommentieren
  • Ein_Baum

    Mir kommt es so vor, als würde mit den neuen Handys, die mit Apps bestückt sind, oder auch mit dem I-Pad sich alles hier diskutierte weiterzuspitzen.

    Beantwortet von Ein_Baum am 09.August 2010, 11:41
    Antwort kommentieren
  • Robinson

    Letztes Jahr habe ich ein neues Handy gekauft, statt einer Digitalkamera ! Die waren nämlich recht teuer, kaum kleiner und mit denen konnte ich nicht telefonieren, ach. Es ist nicht das erste, und das Letzte wird es nicht sein. Wünsche mir ein modulares Gerät eines Monopol-Herstellers, das solche Teile austauschbar macht, die sich in den nächsten Jahrzehnten ändern werden. Aus Kosten- und Gewinngründen wird es das nie geben, also ist Tausch nach einigen Jahren eine Notwendigkeit. Beruflich bin ich gezwungen, erreichbar zu sein. Obwohl ich ein neueres, schickes Teil habe, nutze ich am häufigsten ein altes schwarz-weiß Gerät mit extrem langer Standby-Zeit. Zurückgerufen wird bevorzugt über (VoIP-)Festnetz, obwohl ich Flat über´s Handy habe. Ich mag die kleinen Dinger einfach nicht, die Strahlung ist es nicht, mein Messgerät zeigt mir recht niedrige Strahlungswerte bei allen meinen Handies. Das alte DECT-Telefon ist um Größenordnungen schlimmer.

    Fazit: das Handy ist ein notwendiges Übel, das sich aber durch bewusste Auswahl managen lässt. Bunte, leuchtende Tastaturen und Animationen auf dem Display braucht doch wirklich niemand. Begeistern können eigentlich nur die neuen "Weniger ist mehr"-Modelle (erinnert sei etwa an das erste Motorola F3), solange sie nicht winzig klein konstruiert sind. Mein Tipp: neue Handies aus Verträgen den Kindern, Nichten, Neffen, Enkeln schenken und das alte Handy weiternutzen. Oder sich bei den Geräte ohne Vertrag umsehen, vorher die SAR-Werte anschauen.

    Glücklich ist, wer ohne Mobilknochen auskommt. Noch glücklicher, wer von eingefleischten Knochen-Medizinmännern und vor allem -frauen in Ruhe gelassen wird.

    Beantwortet von Robinson am 24.Januar 2010, 10:34
    Antwort kommentieren
  • bittekurbeln

    Hey Leute

    mein Handy ist 6 Jahre alt. Ich habe es bekommen, weil ein Familienmitglied bei einer Mobilfunkfirma gearbeitet hat und fand, dass ein Mensch ein Handy braucht. Ein bisschen genervt hat es mich schon, weil ich eigentlich keines wollte.

    Meistens ist es aus und liegt rum, weil ich es ständig vergesse. Deshalb muss ich mir von meinen Mitmenschen blöde Kommentare anhören. Ich verstehe das: Sie sind frustriert, weil sie ja denken, man könne mich erreichen. Ich bin ja auch frustriert, wenn ich jemanden nicht erreichen kann. Im Prinzip ist es aber auch manchmal sehr nützlich, weil man sich auch sehr spontan noch verabreden kann.

    Was ich total krank finde ist, dass Leute sich neue Handys kaufen, obwohl ihr altes noch funktioniert. Oft liegt das ja daran, dass die Verträge so gestaltet sind, dass man alle 2 Jahre einfach ein neues bekommt. Handys sorgen ebenfalls dafür, dass man sich nicht mehr intelligent verabreden kann. Beispiel: "Lass' uns doch am Bahnhof treffen!" "Wo am Bahnhof?" "Ist dein Handy an?" Oder die Situation: Einer kommt zu spät, einer ist pünktlich. Der der pünktlich ist hat kein Handy dabei (ähem, wer könnte das wohl sein?*). Der der zu spät kommt begrüßt einen empört mit den Worten: "Warum ist dein Handy nicht an?". Wertewandel.

    Das mit diesen Internethandys verstehe ich schon. Wenn man Bahn fährt, kann man Zeit sparen, weil man das Online-Zeux direkt auf der Fahrt machen kann.

    *Um Irrtümer zu vermeiden: Hiermit möchte ich nicht den Eindruck erwecken, immer pünktlich zu sein. Ich bin ja eher der Vertreter des akademischen Viertels. Ebenfalls skurril finde ich es, sich vor Ablauf dieser Zeitspanne noch per Handy zu melden, dass man zu spät kommt.

    Beantwortet von bittekurbeln am 22.Januar 2010, 00:16
    Antwort kommentieren
  • ellyfor4

    Ich denke,es ist eine Kunst,sich nicht irgendwann vom Handy beherrschen
    zu lassen.Fast täglich erlebe ich,dass Menschen ständig nachsehen,ob
    sie eine SMS o.ä. bekommen haben.Das sieht für mich schon wie Sucht
    aus!
    Für mich reicht es schon wenn mein PC meinen täglichen Abend (etwas)
    beherrscht.Das will ich nicht auch noch mit meinem Handy haben!

    Ich grüße euch!

    Beantwortet von ellyfor4 am 21.Januar 2010, 23:39
    • Herbstlicht

      Fernab aller Probleme der Technologie (Bedenken zu Gesundheitsgefahren) wäre es völlig naiv...mehr

      Herbstlicht am 22.Januar 2010, 12:03
    Antwort kommentieren
  • wafi

    hm Anke G.

    du bist nicht alleine ;-) Wenngleich nen Einkaufszettel hab ih nicht auf dem Handy, aber es ist für mich die Freiheit aus dem Büro raus zu kommen und trotzdem erreichbar zu sein. Leider zu 100% notwendig.

    Beantwortet von wafi am 21.Januar 2010, 22:30
    Antwort kommentieren
  • inaktiver User 37802

    Meine Mutter ging heute früh zu einer ambulanten Untersuchung ins Krankenhaus und musste dann gleich dableiben. Ein Telefon am Bett müsse sie selbst beantragen, sagte man ihr, aber aufstehen dürfe sie nicht. Ohne Handy wäre das ziemlich doof geworden.
    Ich finde die Dinger genial - aber ich gehr auch nicht immer dran.

    Beantwortet von inaktiver User 37802 am 21.Januar 2010, 21:17
    Antwort kommentieren
1 2 3  >

Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!

(5000/5000)