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REWE Group

Frage an REWE Group

Wie geht REWE mit der Tatsache um, dass die meisten Schokoladen/Schokoladenprodukte mit das Ergebnis von Kinderarbeit/ Kindersklaverei ist )?

Nach dem ersten Teil von der Doku "schmutzige Schokolade" war schon bekannt, dass die Kakaobohnen aus der Elfenbeinküste das Ernteergebnis von Kinderarbeit und Kindersklaverei ist.

Nun erschien Teil 2 und es hat sich nichts geändert, nur, dass klar ist, dass die UZT-label/rainforrestlabel offensichtlich Mogelpackungen sind.

Was unternimmt Rewe, um Mars, Nestle, Kraft, Ferrero und Co zu sauberen Bohnen zu veranlassen ?
Ich kaufe jedenfalls keine Produkte dieser Unternehmen mehr.

Den wachsenden Anteil von fairtradeprodukten bei REWE find ich super, aber das kann die starke Vorherrschaft der billigen und blutigen Schokolade in den Regalen nicht ausgleichen.

Gefragt von
Martinha1
am 25.Januar 2013, 17:50

Nur REWE Group kann diese Frage beantworten.

Antwort von REWE Group

Liebe Matrinha,

vielen Dank für deine Frage.

Es ist richtig, dass der Kakaoanbau häufig mit einer Reihe von Problemen verbunden ist. Zu den großen Herausforderungen zählen unter anderem, wie du bereits geschrieben hast, ausbeuterische Formen der Kinderarbeit, aber auch der unsachgemäße Einsatz von Chemikalien oder unsachgemäße Anbaubedingungen, die zu Bodenunfruchtbarkeit führen.

Daher hat die REWE Group eine Leitlinie für Kakaoerzeugnisse entwickelt. Diese schreibt vor, dass bis Ende 2013 für alle REWE Group-Eigenmarkenprodukte zu klären ist, wie und bis wann eine Umstellung auf nachhaltiger erzeugten Kakao erfolgen soll. Dabei soll es das Ziel sein, dass bis Ende 2015 sämtliche Kakaoerzeugnisse, die für die Produktion von Eigenmarken benötigt werden, aus zertifiziertem Anbau stammen. Wir sehen in den Zertifizierungssystemen derzeit einen ersten Schritt, um die Probleme beim Kakaoanbau zu lindern. Details zur Leitlinie für Kakaoerzeugnisse findest du hier: http://www.rewe-group.com/nachhaltigkeit/publikationen/leitlinie-fuer-nachhaltiges-wirtschaften/leitlinie-fuer-kakao/

Zusätzlich zu den auf Zertifizierungssystemen basierenden Nachhaltigkeitsentwicklungen in den Erzeugerländern setzen wir uns in den Abnehmerländern stärker für den Handel nachhaltigeren Kakaos ein. Hierzu haben wir uns für die Gründung eines "Forums für nachhaltigen Kakao" eingesetzt. Das Forum soll die Kakaobauern in den Anbauländern beim Ausbau einer nachhaltigen Kakaoproduktion unterstützen. Das Forum ist ein Kooperationsprojekt privater und öffentlicher Akteure: Die Schirmherrschaft übernehmen das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt das Projekt durch. Auf Seiten der Wirtschaft sind neben der REWE Group auch andere kakaoverarbeitende und kakaohandelnde Unternehmen beteiligt. Von der Industrie haben sich unter anderem Ferrero, Mars und Bahlsen der Initiative angeschlossen.

Ich hoffe unsere Antwort hat dir weitergeholfen - wenn du weitere Fragen hast, gerne!

Viele Grüße
Julia aus dem REWE Group Nachhaltigkeits-Team

Antwort von REWE Group am 14.Februar 2013, 10:44 Auf die Frage „Wie geht REWE mit der Tatsache um, dass die meisten...“ von Martinha1 am 25.Januar 2013, 17:50

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