Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Wer macht mit bei einer Petition gegen den Einsatz von Kunststoff im Bioeinzelhandel?

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Qngroup fragte am 16.02.2010 um 13:38

Diese Woche findet die BioFach in Nürnberg statt. Diese weltweit bedeutendste Messe für Bio-Produkte kann der Startschuss für einen extremen Wandel im Verpackungssektor bedeuten. Aktuell gibt es Überlegungen in der Bio-Industrie künftig auf den Einsatz von Standard-Kunststoffverpackungen zu verzichten und statt dessen auf biologisch abbaubare und ökologisch nachhaltige Verpackungen, auf der Basis nachwachsende Rohstoffe, zu wechseln. Um den Druck auf die Bio-Industrie zu erhöhen, diese Selbstverpflichtung zu unterzeichnen, zählt jede Stimme der Konsumenten. Hierzu benötigen wir Eure Stimme und wollen sie der Bio-Industrie so rasch wie irgend möglich vorlegen!

  • antwortete am 16.02.2010 um 13:39
    Bin selbstverständlich dabei. Wo Bio drin ist, sollte auch Bio drum sein.

    Ich würde die Petition aber positiv formulieren. Für Biokunststoffe im Biogroß- und Einzelhandel und den Verzicht auf Kunststoffe aus Erdöl.
  • antwortete am 16.02.2010 um 17:14
    Bitte auch eine Petition gegen zu kleine Gläser und/oder Einweggläser . denn Glas herzustellen ist extrem energieaufwändig .

    (denn bekanntlich braucen kleine Gläser etc, z.B. bei Brotaufstrichen etc, insgesamt mehr Glas etc, je Volumen - bei den herkömmlichen Formen jedenfalls)
    • kommentieren
      kommentierte am 16.02.2010 um 17:24
      Aber der Kunde wünscht die kleinen Gläser, die Gefahr des Verderbs ist geringer, gerade bei Bioprodukten ohne Konservierungsmittel. Eine Lösung wären Mehrweggläser.
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:50
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
  • antwortete am 11.03.2010 um 16:58
    biologisch abbaubare Kunststoffe sollten in den nächsten zehn Jahren Standard sein in der Naturkostbranche. Plastikverpackungen in Bioläden stören mich seit vielen Jahren. Dass Verpackung notwendig war, um "bio" marktfähig zu machen, war ein notwendiger Kompromiss. Nur sollten wir uns immer bewusst bleiben, dass es eben ein Kompromiss war; denn Verpackungen - übrigens auch die biologisch abbaubaren - sind immer eine Ressourcenverschwendung. Jetzt ist die Zeit gekommen (und die technische Möglichkeit), auf biologisch abbaubare Kunststoffe umzusteigen. Dabei wäre dann aber darauf zu achten, dass die biologisch abbaubaren Kunststoffe nicht aus endlichen, sondern nachwachsenden Ressourcen stammen wie zum Beispiel aus Maisstärke. Und das Preisargument: Die fünf Cent mehr wären wohl sehr viele Verbraucher bereit hinzulegen, wenn der Grund dafür ordentlich kommuniziert wird.

    Was kleinen Bioladnern nicht möglich war, müsste bei großen Märkten eigentlich aufgrund des Mengenumsatzes wieder funktionieren: in Großmengen einkaufen und selbst entnehmen bzw. abfüllen lassen. Gewogen wird dann an der Automatikkasse (was Obst ist das längst üblich).

    Mit den besten Grüßen

    Bobby Langer
  • antwortete am 19.02.2010 um 13:39
    Schade, dass diese Frage schon auf Seite 4 gerutscht ist.

    Da lesen sie vermutlich leider nur noch wenige Leute, obwohl sie wirklich interessant ist ,

    denn Bio-Kunststoffe sind - wie ich finde - ein sehr wichtiges Thema.
    • kommentieren
      kommentierte am 23.02.2010 um 13:27
      das habe ich zum damaligen Zeitpunkt auch sehr bedauert. Ich darf jedoch auch sagen dass demnächst eine weitere Umfrage und in weitaus größerem Maße hier entstehen wird, wenn alles glatt läuft. Dann hoffe ich darauf mehr Stimmen zu bekommen.
  • antwortete am 16.02.2010 um 13:50
    Bin auch dabei!
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:50
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
  • antwortete am 16.02.2010 um 13:59
    Erste Rückmeldungen treffen bereits ein! Ich bin begeistert! Eure Unterstützung gerne an:

    s.kuhn@ssp-kommunikation.de

    s.kuhn@qn-group.de

    @renovable: vollkommen richtig, das werden unsere Kommunikationsfachleute umsetzen! VIelen Dank
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:37
      die liebe gita hat es mal wieder vorgemacht: so darf gerne eine mail an uns aussehen:
      "Die Welt erstickt in Plastiktüten, die Einkaufstasche kann's verhüten"..., dieser Spruch zierte einen Aufkleber, den ich als Kind besaß. Schon damals war klar, dass man den Einsatz von Kunststoffen, wo immer es auch geht, vermeiden sollte.
      Dennoch ist es undenkbar, dass wir sie als Werkstoffe aus dem Alltag streichen. Müssen wir auch nicht, wenn sich endlich Bio-Kunststoffe auf dem Markt etablieren, die vollständig kompostierbar sind und unsere Umwelt nicht belasten. Für mich erhalten Artikel, die aus Bio-Kunststoffen hergestellt oder mit diesen (um-)verpackt sind, einen ganz klaren Vorzug beim Einkauf, alle anderen Produkte aus bzw. mit konventionellen Kunststoffen streiche ich stetig und nachhaltig von meiner Liste.

      Ich wünsche mir deshalb die ganz schnelle Umstellung auf biologisch abbaubare Produkte und vor allem die damit verbundene nötige Aufklärung der Konsumenten, die alle gar nicht wissen, was auf diesem Gebiet schon alles möglich ist.

      in diesem zuge darf ich noch erwähnen dass das sammeln derartiger mails auch in den kommenden tagen und wochen von uns durchgeführt wird. eine umstellung bei der bioindustrie zu erwirken wird sicherlich nicht ganz einfach werden. positiv hervorgetan hat sich aber bisher schon mal die biosupermarkt-kette aus nrw, der vorstand herr radau ist sehr aufgeschlossen.
      außerdem werden wir so schnell als möglich über eine kampagne versuchen euch als endverbraucher über die möglichkeiten und anwendungen von biologisch abbaubaren produkten zu informieren, dann speziell auch mit hinweisen wo solche produkte bereits im einsatz sind
  • antwortete am 16.02.2010 um 15:16
    wo kann ich unterzeichnen!
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:50
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
  • antwortete am 16.02.2010 um 20:32
    Sehr gut !
    bin auch dabei.
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:51
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
  • antwortete am 16.02.2010 um 20:44
    Natürlich bin ich dabei. Wo, wann und wie gehts los?
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:51
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 14:40
      Gerade abgeschickt.
  • antwortete am 17.02.2010 um 01:03
    Da wäre ich auch gern dabei. Wie?
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:51
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 12:31
      Super, vielen Dank. Die Mail ist unterwegs.
  • antwortete am 17.02.2010 um 01:10
    Gute Idee, wobei ich sehr darauf wert legen würde, dass auch die nachwachsenden Rohstoffe sowohl im sozialen, wie auch ökologischen Sinne "nachhaltig" erzeugt werden
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 08:51
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
    • kommentieren
      kommentierte am 17.02.2010 um 14:45
      Weiterführend gibt es jetzt eine aktuelle Petition zum Thema Plaskiktüten im Bundestag.

      https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9937

      www.utopia.de/gruppen/forum/thema/183847
  • antwortete am 11.03.2010 um 07:54
    Her mit der Liste in die ich mich eintragen kann! Gib mir rechtzeitig Bescheid, dann mach ich Werbung auf www.begruener.de und der dazugehörenden Facebook-Page.
    • kommentieren
      kommentierte am 11.03.2010 um 13:04
      Es gibt aktuell kein wirkliches Zeitfenster wann die Aktion beendet wird. Leider fehlen uns bisher auch noch deutlich Stimmen. Wir werden daher die Aktion so lange laufen bis wir ausreichend Gewicht haben. Gerne würde ich das Angebot annehmen auch andernorts Werbung zu machen.
  • antwortete am 11.03.2010 um 08:56
    Kunststoff mit Weichmachern an Bionahrung stört mich schon lange - wobei ich die hygienischen Vorschriften verstehen kann. Hier könnte der Biohandel aber mit Pioniergeist voran gehen und Beispiel geben für den konventionellen Handel. Die Möglichkeiten gibt es nämlich schon, und es freut mich dass ich beim Obst und Gemüse des Bio-Supermarktes meines Vertrauens schon eine Tüte finde, die sich durch Licht und Luft zersetzt.
    • kommentieren
      kommentierte am 11.03.2010 um 12:59
      Hier bitte dringend aufpassen. Ich weiß dass einige Unternehmen bereits damit begonnen haben alternative Kunststoffe einzusetezn. Diese Artikel sollten dann aber nicht mit oxo-degradable bezeichnet werden. Das sind Mogelpackungen die durch einen kleinen chemischen Trick abbaubar "gestaltet" werden. Es wurden ihnen nämlich ledicglich ein Schwermetal zugesetzt dass den Zerfallsprozess des Standard-Kunststoffes beschleunigt. Hier kann von biologischem Abbau keine Rede sein und die Schwermetalle sind auch nicht gesund. Ein echtes biolgisch abbaubares Produkt muss einen Keimling als Zeichen tragen und mit der Norm EN 13432 gekennzeichnet sein!
  • antwortete am 11.03.2010 um 09:18
    Die zunehmende Menge an Plastikverpackungen im Biohandel (und natürlich auch überall sonst) stört mich schon lange. Mittlerweile gibt es ja durchaus auch kompostierbare Alternativen.

    Bis Ende des Monats kann online noch eine ePetition zum Verbot von Plastiktüten unterzeichnet werden:
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9937

    Was mich etwas stutzig macht, ist die Tatsache, dass hier durch das Senden einer eMail an eine Agentur, die in ihren Referenzen Lufthansa, RheinEnergie oder das Bundesministerium für Verteidigung hat, Adressen gesammelt werden und nicht klar ist, was mit den Daten passiert...
    • kommentieren
      kommentierte am 11.03.2010 um 13:23
      Verständliche Zweifel. Daher ein Klärungsversuch. Die Agentur SSP, in der ich auch die Division New Products leite, beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit dem Thema nachwachsende Rohstoffe und Biowerkstoffe. Vor etwa einem Jahr haben wir die Entscheidung gefällt, in Deutschland mit einer Kommunikationskampagne an Endverbraucher heranzutreten um ihnen vollumfänglich Informationen zu Thema Biowerkstoffe zukommen zu lassen. Wir konnten einfach nicht verstehen, dass die neue Technologie der Biowerkstoffe überhaupt keine Durchdringung im Markt schaftt. Uns wurde klar dass es am mangelnden Wissen um die Technologie liegt.
      Unsere Entscheidung führte natürlich unmittelbar dazu, dass wir in Gespräche mit all denen getreten sind die von einer solchen Kampagne "betroffen" wären, also auch die Biofachmärkte.
      Dort wurde uns bewusst dass die Branche bereits über einen Wechsel hin zu biologisch abbaubaren Materialien nachdenkt, was wir natürlich nur unterstützen können und wollen.
      Mir war es wichtig auch die Belange der Endverbraucher an die Märkte heranzutragen und so ist diese Umfrage entstanden.
      Wir sehen uns mittlerweile als Interface zwischen dem Endverbraucher und der Industrie und wir wollen die Interessen der Verbraucher wahren.
  • antwortete am 11.03.2010 um 11:33
    Ich finde die Idee wichtig und sehr gut. Allerdings wäre es noch wichtiger auf mehr Plastik zu verzichten als im Bio-Einzelhandel, wir ersticken ja gerade in der Plastikflut (siehe PlasticPlanet).

    Wer wäre denn dabei eine Aktion gegen einwegpfandflaschen beispielsweise! Auch ein Verbot von Plastiktüten wäre gut, was Abu Dhabi, sogar ein Staat Afrika und Arnie in Kalifornien können, müssten wir doch erst recht als Vorreiter auf die Reihe kriegen! Findet ihr das sinnvoll?

    An unserer Uni veranlasste das Lebensmittelaufsichtsamt die Plastikeintütung von einzelnen Croissants und Wurst und Käsesemmeln. Diese Tüten sind nicht einmal verschlossen, sondern nur sinnloser Plastikabfall. Was könnten wir denn dagegen tun. Die Begründung Schweinegrippe zählt ja wohl nicht mehr!

    mfg
    derORANGE
    • kommentieren
      kommentierte am 11.03.2010 um 13:34
      Leider übernimmt Deutschland hier alles andere als eine Vorreiterrolle. Um uns herum sind die Länder mit der Technologie der Biowerkstoffe bereits deutlich weiter als wir. Da wir uns tagtäglich mit diesem Thema befassen ist es fast kaum zu glauben wie störrisch sich der Markt in Deutschland gegen eine Umstellung auf biologisch abbaubare Materialien wehrt. Und Du hast natürlich vollkommen recht. Es sind um uns herum überall Kunststoffe im Einsatz. Und all diese sollten kritisch betrachtet werden. Doch wir müssen erst mal irgend wo anfangen und das könnte der Bioeinzelhandel mit seiner Vorreiterrolle sein.
      Deine Anmerkung zur einzelnen Verpackung von Lebensmitteln an Eurer Uni ist ein sehr wichtiger Hinweis, den ich aktuell gut brauchen konnte. Wir fahren nämlich in der kommenden Woche zu einer Bäckereigenossenschaft und werden exakt über dieses Thema reden und einen neuen Ansatz vorstellen.
      Weißt Du noch mehr darüber ob das an allen Unis gilt?
    • kommentieren
      kommentierte am 11.03.2010 um 15:36
      Leider weiß ich nicht ob das an anderen Unis auch so ist, ich nehme es zumindest für Bayern jedoch stark an, denn die Lebensmittelaufsicht arbeitet denke ich in jedem Bundesland selbständig. Ich weiss nur dass es bei uns seit Januar 2010 eingeführt wurde. Ich habe mich schon mit Angestellten unterhalten und die finden das auch alle unglaublich blödsinnig, aber verweisen immer darauf, dass irgendwann die Lebensmittelkontrolle da war. ich denke sie haben mit einem großen Plastikhersteller einen guten Deal aushandeln können. Das steckt ja meistens dahinter. Ausserdem erklärt der Film Plasticplanet auch, dass Plastik alle möglichen unbekannten (!) Stoffe abgibt, die wir alle dadurch eh schon im Körper haben.

      Diese Eintütung ist doch wirklich sinnlos, denn es muss sie ja jemand auch da rein tun! Und wer kontrolliert denn ob derjenige jedesmal Handschuhe anhat. Und was macht denn der Bäckermeister und dann der Auslieferer! Bakterien können somit gar nicht verhindert werden! Und von diesen Bakterien ist noch niemand krank geworden, und außerdem braucht der Mensch auch viele Krankheitserreger um seine Abwehrkräfte dagegen aufzubauen. Die Folge von dieser übertriebenen Hygiene sind doch nur noch mehr Allergien gegen lauter noch kleinere Kinkerlitzchen.
    • kommentieren
      kommentierte am 04.06.2014 um 09:44
      Eine gute Antwort. Es geht bei der Verwendung von Plastik nicht nur alleinig um Bio-Produkte, sondern der ganze Handel muss umdenken. Das sollte auf dem örtlichen Markt anfangen. War erst letzte Woche auf dem Markt und habe dort nur Plastiktüten bekommen und ich dachte immer, dies sein ein Problem im südlichen Raum und nicht bei uns.
  • antwortete am 11.03.2010 um 11:56
    Da bin ich sofort dabei!
    Ich versteh jedesmal die Welt nicht mehr wenn ich im Bioladen nur Plstiktüten vorfinde um mein Gemüse einzupacken. Mittlerweile packe ich die Tüten nach der Kasse wieder aus und lasse sie dort.
    Wo kann ich unterschreiben?
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      kommentierte am 11.03.2010 um 13:36
      ihr könnt uns bei diesem vorhaben unterstützen wenn ihr eine mail nach folgendem vorbild:

      Hallo,

      mit einer Selbstverpflichtung oder einem Kodex in Zukunft auf sämtliche
      Verpackungen, sowie auch Plastiktaschen im Bioeinzelhandel zu
      verzichten, könnte die Bioindustrie zeigen, dass sie auf Bio nicht nur
      aus Profitinteressen setzt, sondern dass ihr eine auch in Zukunft
      lebenswerte Welt wichtig ist.

      Es wäre ein großer und wichtiger Beitrag für Umweltschutz,
      Ressourcenschonung.

      Deshalb appelliere ich an alle Beteiligten ihr Möglichstes zu tun um
      diesen Beitrag zu realisieren.

      an mich sendet: s.kuhn@ssp-kommunikation.de oder s.kuhn@qn-group.de

      wir sammeln alle mails in der kommunikationsagentur und werden sie für die gespräche mit der bioindustrie entsprechend vorbereiten. diese aktion wird über die nächsten wochen andauern, damit möglichst viele menschen die möglichkeit haben ihre stimme abzugeben.
      auch gehen wir davon aus, dass die gespräche längere zeit andauern werden, bis sie zum erfolg führen

      danke für die unterstützung
      steffen kuhn
  • antwortete am 12.03.2010 um 21:30
    Natürlich bin ich dabei, mich ärgert der Kunststoffverpackungswahn schon seit Jahren. Wo, wann und wie gehts los?

    Martin Schaupp

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