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Wer macht mit bei einer Petition gegen den Einsatz von Kunststoff im Bioeinzelhandel?
Diese Woche findet die BioFach in Nürnberg statt. Diese weltweit bedeutendste Messe für Bio-Produkte kann der Startschuss für einen extremen Wandel im Verpackungssektor bedeuten. Aktuell gibt es Überlegungen in der Bio-Industrie künftig auf den Einsatz von Standard-Kunststoffverpackungen zu verzichten und statt dessen auf biologisch abbaubare und ökologisch nachhaltige Verpackungen, auf der Basis nachwachsende Rohstoffe, zu wechseln. Um den Druck auf die Bio-Industrie zu erhöhen, diese Selbstverpflichtung zu unterzeichnen, zählt jede Stimme der Konsumenten. Hierzu benötigen wir Eure Stimme und wollen sie der Bio-Industrie so rasch wie irgend möglich vorlegen!
Gefragt vonQngroup
am 16.Februar 2010, 13:38 | 17 Antworten
Antworten (17)
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Bin selbstverständlich dabei. Wo Bio drin ist, sollte auch Bio drum sein.
Beantwortet von Jens.Hansen am 16.Februar 2010, 13:39
Ich würde die Petition aber positiv formulieren. Für Biokunststoffe im Biogroß- und Einzelhandel und den Verzicht auf Kunststoffe aus Erdöl.
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biologisch abbaubare Kunststoffe sollten in den nächsten zehn Jahren Standard sein in der Naturkostbranche. Plastikverpackungen in Bioläden stören mich seit vielen Jahren. Dass Verpackung notwendig war, um "bio" marktfähig zu machen, war ein notwendiger Kompromiss. Nur sollten wir uns immer bewusst bleiben, dass es eben ein Kompromiss war; denn Verpackungen - übrigens auch die biologisch abbaubaren - sind immer eine Ressourcenverschwendung. Jetzt ist die Zeit gekommen (und die technische Möglichkeit), auf biologisch abbaubare Kunststoffe umzusteigen. Dabei wäre dann aber darauf zu achten, dass die biologisch abbaubaren Kunststoffe nicht aus endlichen, sondern nachwachsenden Ressourcen stammen wie zum Beispiel aus Maisstärke. Und das Preisargument: Die fünf Cent mehr wären wohl sehr viele Verbraucher bereit hinzulegen, wenn der Grund dafür ordentlich kommuniziert wird.
Beantwortet von RudolfLanger am 11.März 2010, 16:58
Was kleinen Bioladnern nicht möglich war, müsste bei großen Märkten eigentlich aufgrund des Mengenumsatzes wieder funktionieren: in Großmengen einkaufen und selbst entnehmen bzw. abfüllen lassen. Gewogen wird dann an der Automatikkasse (was Obst ist das längst üblich).
Mit den besten Grüßen
Bobby Langer
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Schade, dass diese Frage schon auf Seite 4 gerutscht ist.
Beantwortet von inaktiver User 65239 am 19.Februar 2010, 13:39
Da lesen sie vermutlich leider nur noch wenige Leute, obwohl sie wirklich interessant ist ,
denn Bio-Kunststoffe sind - wie ich finde - ein sehr wichtiges Thema.
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Bitte auch eine Petition gegen zu kleine Gläser und/oder Einweggläser . denn Glas herzustellen ist extrem energieaufwändig .
Beantwortet von berniewa am 16.Februar 2010, 17:14 Alle Kommentare(2)
(denn bekanntlich braucen kleine Gläser etc, z.B. bei Brotaufstrichen etc, insgesamt mehr Glas etc, je Volumen - bei den herkömmlichen Formen jedenfalls)
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Natürlich bin ich dabei, mich ärgert der Kunststoffverpackungswahn schon seit Jahren. Wo, wann und wie gehts los?
Beantwortet von Martin_Schaupp am 12.März 2010, 21:30
Martin Schaupp
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Da bin ich sofort dabei!
Beantwortet von Johanna Borde am 11.März 2010, 11:56
Ich versteh jedesmal die Welt nicht mehr wenn ich im Bioladen nur Plstiktüten vorfinde um mein Gemüse einzupacken. Mittlerweile packe ich die Tüten nach der Kasse wieder aus und lasse sie dort.
Wo kann ich unterschreiben?
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Ich finde die Idee wichtig und sehr gut. Allerdings wäre es noch wichtiger auf mehr Plastik zu verzichten als im Bio-Einzelhandel, wir ersticken ja gerade in der Plastikflut (siehe PlasticPlanet).
Beantwortet von derORANGE am 11.März 2010, 11:33 Alle Kommentare(2)
Wer wäre denn dabei eine Aktion gegen einwegpfandflaschen beispielsweise! Auch ein Verbot von Plastiktüten wäre gut, was Abu Dhabi, sogar ein Staat Afrika und Arnie in Kalifornien können, müssten wir doch erst recht als Vorreiter auf die Reihe kriegen! Findet ihr das sinnvoll?
An unserer Uni veranlasste das Lebensmittelaufsichtsamt die Plastikeintütung von einzelnen Croissants und Wurst und Käsesemmeln. Diese Tüten sind nicht einmal verschlossen, sondern nur sinnloser Plastikabfall. Was könnten wir denn dagegen tun. Die Begründung Schweinegrippe zählt ja wohl nicht mehr!
mfg
derORANGE
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Die zunehmende Menge an Plastikverpackungen im Biohandel (und natürlich auch überall sonst) stört mich schon lange. Mittlerweile gibt es ja durchaus auch kompostierbare Alternativen.
Beantwortet von mrs.applegreen am 11.März 2010, 09:18
Bis Ende des Monats kann online noch eine ePetition zum Verbot von Plastiktüten unterzeichnet werden:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9937
Was mich etwas stutzig macht, ist die Tatsache, dass hier durch das Senden einer eMail an eine Agentur, die in ihren Referenzen Lufthansa, RheinEnergie oder das Bundesministerium für Verteidigung hat, Adressen gesammelt werden und nicht klar ist, was mit den Daten passiert...
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Kunststoff mit Weichmachern an Bionahrung stört mich schon lange - wobei ich die hygienischen Vorschriften verstehen kann. Hier könnte der Biohandel aber mit Pioniergeist voran gehen und Beispiel geben für den konventionellen Handel. Die Möglichkeiten gibt es nämlich schon, und es freut mich dass ich beim Obst und Gemüse des Bio-Supermarktes meines Vertrauens schon eine Tüte finde, die sich durch Licht und Luft zersetzt.
Beantwortet von Andreas Kloeters am 11.März 2010, 08:56
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Her mit der Liste in die ich mich eintragen kann! Gib mir rechtzeitig Bescheid, dann mach ich Werbung auf www.begruener.de und der dazugehörenden Facebook-Page.
Beantwortet von MovieHoover am 11.März 2010, 07:54
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