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zurück zur Frage „Wer kann eine umweltfreundliche teflonfreie Pfanne...“

Robinson

Vorab: neumodische Beschichtungen würde ich solange meiden, als Praxisergebnisse vorliegen. Zum Beispiel Silargan:
http://www.silit.de/silit-know-how/silargan_1120.html

Die beste Öko-Bilanz haben m.E. Eisenpfannen.

Die haltbarsten und teilweise pflegeleichtesten sind m.E. Edelstahlpfannen.

Die komfortabelsten und effizientesten sind meiner Erfahrung nach Alupfannen mit irgendeiner Beschichtung. Bei diesen gibt es m.E. die größte Umweltbelastung, in der Kette Herstellung > Verwendung > Entsorgung.

Eine schmiedeeiserne Pfanne dürfte ein Leben lang halten, ist zugleich eine prima Verteidigungswaffe gegen Einbrecher :-) und sorgt im Dauergebrauch für Handmuskeltraining bzw. Sehnenscheidentzündung. Ähnlich eine Silit mit Silargan-Beschichtung, je nach Größe sind diese aufgrund des Stahlkern ziemlich schwer, Bedienungsanleitung beachten ! Erst anwärmen, dann Gemüse rein, bei 10 Jahren Garantie darf man mit Robustheit rechnen, unsere ist erst wenige Jahr alt, man sieht kaum den Gebrauch. Kurz mal Gemüse für Pasta dünsten dauert deutlich länger, wird man ungeduldig und schaltet Energie/Gas hoch, setzt es gerne an.

Es hängt vom HERD ab, finde ich, auf Gas kann ich mit allen Materialien effizient kochen/dünsten/braten, sogar in Glas, hat man Ceran oder noch Kochfelder muss mehr auf die Bodenqualität der Pfanne achten, insbesondere bei den Eisenpfannen.

Den Preis würde ich allerletztes in die Kategorie aufnehmen, eine Eisenpfanne hält bei angemessener Pflege fast ewig, Edelstahl genauso, alles mit hochwertiger Beschichtung 5-25 Jahre (schätze ich), der Alu-Schrott 3-10 Jahre (ausser man isst die Beschichtung bereitwillig mit), die alten Emaille-Pfannen bei guter Pflege und HITZEsensibler Verwendung sicher ein halbes bis ganzes Leben.

Mein Tipp für Solo-Küche wäre ... aber interessieren meine Tipps überhaupt ? - wäre eine hochwertige Outdoor-Pfanne, dünnes Material (Edelstahl oder Alu) mit Beschichtung und gutem Schüttrand, etwas Schnelleres kenne ich an Energieeffizienz nicht. Nachteile sind die Optik (für manche ein NoGo), der evtl. verziehbare Boden (bei Gas kein Problem) und evtl. der Griff. Links spare ich mir, jeder kann mit znout/Ecosia umgehen.

Die Wahl der optimalen Pfanne ist abhängig vom Gargut und der Kochzeit, insbesondere bei energiesparender Verwendung - je nach Herd siehe oben -, deshalb nehme ich für unterschiedliche Mengen und Kochgut verschiedene Pfannen. Zum schnell mal geröstete Brotwürfel für die Suppe etc. oder Sonnenblumenkerne für die Abendknabberei ist Eisen nicht die schlechteste Wahl, eine beschichtete Pfanne jedoch kritisch wegen den Grenztemperaturen. Oder man passt nicht auf und verbrennt in Eisen alles, wie effizient ist das denn ? ;-)

Gewöhnung erfordert jedes Material.

Antwort von Robinson am 24.April 2012, 19:16 Auf die Frage „Wer kann eine umweltfreundliche teflonfreie Pfanne...“ von Ein_Baum am 23.April 2012, 16:12

Kommentare zu dieser Antwort (2)   Antwort abonnieren

  • Ein_Baum

    Wiedermal Danke für informative Antwort!

    Kommentiert von Ein_Baum am 26.April 2012, 10:23
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  • brigitte blaaschek

    Hallo Ein_Baum
    ich habe laaaange keinen zugang zu utopia gehabt,...
    jetzt lese ich voller interesse diesen beitrag zu den pfannen :-)
    wie hast Du Dich entschieden?
    ich würde jedem eine gute eisenpfanne empfehlen, denn sie hat
    nur vorteile, natürlich, haltbar, einfach zu handhaben, gesund,...
    allles gute brigitte

    Kommentiert von brigitte blaaschek am 02.März, 20:36
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