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Wer ist Euer Favorit fürs Amt des Bundespräsidenten?

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Utopia-Team fragte am 02.06.2010 um 16:57

Die "Bild" titelt bereits, die Bürger wollen Ursula von der Leyen. Außerdem steht Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff zur Debatte, zudem wird über Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und Finanzminister Wolfgang Schäuble diskutiert. Doch wir möchten wissen, wen Sie favorisieren? Und wer würde sich als Bundespräsident am ehesten in Ihren Augen für den Klimaschutz einsetzen?

  • antwortete am 02.06.2010 um 22:51
    Ich bin immer noch für LORIOT !
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      kommentierte am 03.06.2010 um 07:24
      Großartig! :-)

      Loriot würde ich sofort wählen, wäre ich Mitglied der Bundesversammlung. Das wäre ein wirklicher Hoffnungsträger für die Republik und einer, der unkonventionellen Optimismus in die grau-deutsche Sorgenmentalität blasen würde. Perfekt!

      Als Frau rechne ich Ursula von der Leyen die größten Chancen aus, würde aber Margot Käßmann bevorzugen. Das ist echt eine Frau von Format, mit all ihren Schwächen und Fehlern - oder vielleicht gerade WEGEN ihrer Schwächen und Fehler. Sie bringt Empathie, Ehrlichkeit und Realismus mit und sie traut sich was.
      Ein echtes Vorbild.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 08:11
      super Vorschlag, hat ihn schon jemand gefragt?
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      kommentierte am 07.06.2010 um 00:39
      Loriot for Präsident !
  • antwortete am 02.06.2010 um 19:13
    Prof. Dr. Klaus Töpfer - zwar schon älter, aber sicher top-geeignet
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      kommentierte am 02.06.2010 um 19:27
      von den quasi "realistisch infrage kommenden" Männern auch einer meiner Favoriten
  • antwortete am 02.06.2010 um 19:19
    Meine persönliche Favoritin ist Frau Ursula von der Leyen. Sie ist glaubwürdig,sympatisch, hat eine tolle Ausstrahlung. Sie ist eine Vollblutpolitikerin, bei der man annehmen kann, daß sie auch schwierige und kontroverse Diskussionen aushält. Sie hat gute Nerven. . . sie ist einfach rundum sympatisch. Ich halte ihr ganz fest meine Daumen
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      kommentierte am 02.06.2010 um 19:29
      Weil sie eine Art von intelligenter Power-Frau ist, ja, aber ihre Position ist mir zu wenig ökologisch und zu wenig sozial
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      kommentierte am 03.06.2010 um 18:11
      Leider ist sie wohl schon aus dem Rennen; der liebe, schöne Wulff wird's schon richten!
  • antwortete am 02.06.2010 um 18:58
    Ich habe nur Angst, dass Roland Koch den Rücktritt ins Amt macht und am Ende Bundespräsident wird. DAS wäre wirklich, wirklich schlimm.

    Persönlich fände ich ja eine zweite Frau sehr spannend. Frau Roth und die Arbeitsministerin, sind ja schon im Gespräch. Aber wegen eines zweiten x Chromosoms würde ich das Amt nun auch nicht vergeben wollen. Oder kennt jemand die perfekte weibliche Besetzung?
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      kommentierte am 02.06.2010 um 21:27
      Ich glaube, dann würde ich auswandern
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      kommentierte am 02.06.2010 um 21:36
      [gelöscht]
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      kommentierte am 03.06.2010 um 16:18
      @berniewa
      So sehr viel Unbehagen kann eine Bundespräsidentin in dem sehr eingeschränkten Amt nicht verursachen...Und dann die Gefahr wegen der Besuche des Außenministers... Das ist also auch kein Königsweg... Man würde Großbritanien schließlich auch nicht wegen seiner Königin verlassen.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 19:07
      da habt Ihr beide recht, denke ich.

      @gobelinus: es war von mir eher so gemeint, dass es das fass nur noch zum überlaufen brächte (es ist ja leider schon was drin)
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      kommentierte am 03.06.2010 um 19:09
      ich fürchte, der Wulff aus Niedersachsen hat auch Chancen
  • antwortete am 03.06.2010 um 08:36
    Götz Werner, das wäre doch eine echte Alternative!
    Wer kennt Ihn (hier) nicht?
    dm-Chef, Grundeinkommens-Verfechter...

    Auf Facebook sind sie auch schon dabei:
    https://www.facebook.com/pages/Gotz-Werner-als-Bundesprasident/130371300308117
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      kommentierte am 03.06.2010 um 08:46
      Auch sehr gut, komisch, daß aus der Regierung nur die denkbar schlechtesten Vorschläge kommen.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 11:33
      ja, Götz Werner favorisiere ich auch und bin etwas ent-täuscht, dass er hier erst so spät genannt wird (naja, ich war halt nicht im Netz ;-).
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      kommentierte am 03.06.2010 um 14:44
      @Wolllmütze!
      "Auch sehr gut, komisch, daß aus der Regierung nur die denkbar schlechtesten Vorschläge kommen."
      Wieso komisch?
      Ich finds parteiendemokrakisch folge"richtig", da die gewählten Partei-abgeordneten der "Bundesversammlung" sich gegenseitig die bezahlten Posten zuschustern + "ihre" Minister-(präsidenten,...)-posten austauschen, wie sie es wollen, auch weil wir, das Volk in dieser (Parteien-)demokratie kein direktes Wahl(-vorschlags-)recht für die Bundespräsidialstelle haben!
      Was "kostet" uns Steuerzahlende diese Stelle eigentlich monatlich (den Geld-gegenwert von 10 Hartz4-empfangenden, oder mehr)? Wissen wirs?
  • antwortete am 05.06.2010 um 11:31
    Ich würde mich freuen, wenn nicht ein Formelkompromiß wie Herr Wolff in das Amt käme. Irgendwie der Durchschnitt von Allem, um allen gerecht zu werden.
    Mir war Roman Herzog sympathisch, er hat sein bayrisches Colorit nie verborgen und das war gut so. Ich könnte mir sehr gut einen Hamburger (Voscherau), sogar einen Baden-Württemberger (Lothar Späth) oder jemand mit einer speziellen Vita wie Herr Gauck vorstellen.
    Aber bitte keinen Retorten-Kandidaten, der nicht nur mit allen Wassern gewaschen ist, sondern auch in seinen Ecken/Kanten zurechtgeschliffen wurde.

    Der eigentliche Respekt vor diesem Amt, ist spätestens durch die Macht-Kalkülpolitik von Merkel/Westerwelle/Schröder verloren gegangen. Hier muß ich nachträglich selbst Helmut Kohl das Kompliment machen, dass er sich mit Weizecker gerieben hat, aber ihn nie in seiner Rolle in Frage gestellt hat.
  • antwortete am 02.06.2010 um 18:12
    Das Thema haben wir ansich schon hier:
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/was-haltet-ihr-von-joschka-fischer-als

    Meinen Favouriten sind immernoch:
    Franz Alt, Margot Käßmann oder Heiner Geisler
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      kommentierte am 02.06.2010 um 19:26
      Den Franz Alt bitte nicht, bitte. Er lächelt zwar oft recht nett und hat auch ein Gespür, welche Öko-Themen gerade einen Windschatten bieten, den er für sich nutzen kann, die er dann aber so besetzt, dass man bei genauem Hisehen doch merkt, dass er mal in der CDU war. Dann schon lieber einen, der ganz offen und ehrlich in der CDU ist, wie Heiner Geißler
  • antwortete am 02.06.2010 um 19:09
    Heiner Geißler.
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      kommentierte am 02.06.2010 um 19:23
      Das wäre echt interessant. Er müsste eigentlich sogar in jeder Partei, die im deutschen Bundestag und Bundesrat vertreten ist, und damit auch bei großen Teilen des deutschen Volkes, gewisse Akzeptanz finden, weil er einerseits ein CDU Mann ist, andererseits auch für manche politisch "linke" Positionen offen ist (ich glaube, er ist sogar Mitglied bei attac ), nur wie "öko" er ist, weiß ich gar nicht
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      kommentierte am 02.06.2010 um 22:43
      Wie Öko er ist, kann ich auch nicht einschätzen. Aber er ist definitiv attac-Mitglied.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 11:07
      Ob er sich das in seinem Alter noch antun würde?
  • antwortete am 02.06.2010 um 19:30
    Meine Favouriten in dieser Reihenfolge:
    Gesine Schwan
    Margot Käßmann
    Ernst Ulrich von Weizsäcker
    Franz Alt
    Hermann Scheer
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      kommentierte am 03.06.2010 um 19:12
      mit Ausnahme von F Alt fände ich die auch dafür gut geeignet, aber bei dieser Regierung? und diesen Parlamentsmehrheiten? und diesen Wähler_innen-Mehrheiten wären sie wohl leider zu wenig repräsentativ für die Mehrheit
  • antwortete am 02.06.2010 um 22:02
    Kurz und knapp:

    Margot Käßmann
  • antwortete am 02.06.2010 um 22:40
    Danke Sabine,
    habe lange überlegt, aber Heiner Geißler ist TOP.
  • antwortete am 03.06.2010 um 07:25
    Oder einer vom ganz alten Schlag: Genschmän, bzw. Hand-Dietrich Genscher. DER verbindet die Deutschen (ich denke an die Rede vom Balkon der Prager Botschaft), wäre international anerkannt und hätte eine Stimme auf die man in der Deutschen Politik hört.
  • antwortete am 03.06.2010 um 08:21
    Der Bundespräsident hat qua Amt wirklich sehr einzigaritge Aufgaben und ist von daher i. d. R. wie ein König, eine Königin, isoliert. Köhler scheiterte naiv an dieser Isolation mit der empfundenen (wahrscheinlich sogar gewollten!) Majestätsbeleidigung. Nicht einmal ein Kanzler oder ein Außenminister können ihm "beispringen", weil es sich gegenüber dem hohen Amt nicht gehört.
    Die "Stelle", früher von Königen besetzt, bedarf eines souveränen Charakters. Deutschland wäre angesichts seiner jüngeren Geschichte mit einer "Königin" sehr gut beraten. Frau von der Leyen, in elitärem Umfeld sozialisiert, verfügt über diesen Background und wäre erste Wahl in der Repräsentation für Deutschland.
    Es ist ein Staatsamt, wenig politisch aber keine grüne Plattform. In 30 Jahren wäre voraussichtlich von und zu Gutenberg der ideale Präsident für Deutschland. .
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      kommentierte am 03.06.2010 um 08:28
      Schöne Ironie, wenn ich mich nicht irre, hihihi.

      Tatsächlich ist das Amt des Präsidenten das einzige in Deutschland, welches gesetzlich gegen Beleidigung geschützt ist.
      Beamtenbeleidigung gibt es in Deutschland als Tatbestand überhaupt nicht.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 14:51
      @wollmütze:
      1., ne war und ist keine Ironie!
      2. Es gibt keinen besonderen Gesetzesschutz für den Bundespräsidenten, auch wenn er die "Majestät" ersetzen muss.
      3. Beamtenbeleidigung ist kein besonderer Straftatbestand.

      ...sorry, nur der anzustrebenden Sachlichkeit wegen....
  • antwortete am 03.06.2010 um 09:10
    Meine Favoritin ist Margot Käßmann! Sie wäre eine Erneuerungschance für Deutschland, eine Erfrischung für das deutsche Denk-System und eine Herausforderung für diejenigen, die Ihre Persönlichkeit dem "alternativlosen Systemzwang" opfern.
  • antwortete am 03.06.2010 um 09:15
    Ursula von der Leyen
    Deutschland von 2.. Frauen an der Spitze,Deutschland hat sich von
    der Domaine der Herren verabschiedet.!
    Wäre doch fantastisch.
    Vili
  • antwortete am 03.06.2010 um 10:51
    Margot Käßmann. Oder auch Heiner Geißler.

    Ob Weiblein oder Männlein ist mir dabei egal.
  • antwortete am 03.06.2010 um 11:11
    Meine Vorschläge - in dieser Reihenfolge:
    Götz Werner
    Margot Käßmann
    Ernst Ulrich von Weizsäcker
    (Klaus Töpfer)

    Und als Extra-Wunsch Volker Pispers - http://www.youtube.com/watch?v=Qdx9AHZC0CU (!)
    Kabarettisten bringen die Wahrheiten oft so treffend auf den Punkt! - weswegen einer aus ihrer Riege allerdings wahrscheinlich nie eine Chance haben wird...

    Ursula von der Leyen wird m. E. völlig überschätzt und nur aus Parteiräson von der CDU ins Rennen geschickt. Nur weil sie eine Frau ist (und damit bei uns zwei Frauen an der Spitze stehen würden), ist sie noch lange keine geeignete oder gar die beste Kandidatin. Und der an anderer Stelle ins Spiel gebrachte "Gasmann" Joschka Fischer hat für mich jede Glaubwürdigkeit verloren - http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer#Nach_der_politischen_Karriere
  • antwortete am 03.06.2010 um 12:04
    ganz klar Heiner Geißler, wenn er aus Altersgründen nicht will Margot Käßmann, obwohl der Herr Schäfer-Gümpel wäre auch noch da, er hat schon mal ausgeholfen!
    Noch mehr Ideen, Georg Schramm, Götz Alsmann, Urban Priol, Herbert Knebel,, ,,,,,, das schlimmste wäre, wenn der Überraschungskandidat Edmund Stoiber hieße!
    • kommentieren
      kommentierte am 03.06.2010 um 12:46
      Die Kommentare reichen inzwischen von witzig bis total daneben, denn das Amt eines Bundespräsidenten erfüllt "nur" repräsentative Pflichten und impliziert keine politschen Streit - Aufgaben. So gesehen scheiden viele Ideen und Vorschläge als absolut ungeeignet aus.
  • antwortete am 03.06.2010 um 14:18
    Wichtig wäre eine Frau.
    Ursula von der Leyen wäre nicht schlecht, ist aber zu sehr "Parteifrau"
    Petra Roth ist als OB von Fankfurt und Gastgeberin internationaler Events in der Paulskirche qualifiziert.
    Optimal wäre Margot Käßmann: Souverän und populär!
  • antwortete am 03.06.2010 um 17:17
    Liebe Utopisten und Visionisten einer neuen Zukunft,

    Köhler hat das Handtuch geschmissen und Lena ist noch zu jung den Posten zu übernehmen.
    Nun droht uns ein "christlich" - "liberaler" Schnellschuss - und die Pervertierung dieses Amtes geht weiter:

    Damit sich unser nächstes Staatsoberhaupt endlich wieder im Einklang mit dem Grundgesetz befindet, sollte auch die "Mutter der Nation" ihre Süppchen lieber weiter am heimischen Herd kochen. Denn wir brauchen keine Bundespräsidentin, die das Grundgesetz mit Füßen tritt !
    "Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art 12
    (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen
    werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allge-
    meinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
    (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten
    Freiheitsentziehung zulässig."
    Frau von der Leyen aber möchte. dass sich schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose künftig mit "Bürgerarbeit" nützlich machen sollen. Wir brauchen aber kein Staatsoberhaupt
    das den Opfern der Oligarchie "Zwangsarbeit zu Niedriglöhnen" verordnet.

    Damit wir aber nicht nur in Verweigerungshaltung verharren, sollten wir der Bundesversammlung auch eine sehr sinnvolle und zukunftsträchtige Alternative nennen: Götz Wolfgang Werner.
    Ein Mann mit Visionen und , wie die liebe Gesine Schwan, mit einem Professorentitel gesegnet und wie Frau von der Leyen mit einer großen Zahl Kinder, zudem noch ein erfolgreicher Unternehmer und Verfechter einen menschenwürdigen Gesellschaft.

    Mit dem Thema des Bedingungslosen Grundeinkommens könnte dieser neue Bundespräsident auch die scheinbaren Unvereinbarkeiten mit denen derzeit die Bundeskanzlerin zu kämpfen hat, zur Pluralität in konstruktiver Koexistenz überführen. Denn christlich ist dieses Vorhaben par excellence.
    Aber auch die sogenannten Freien Demokraten dürften bei einer von Klientenorientierung befreiten Betrachtung feststellen, dass mit dem bedingungslosen Grundeinkommen die Ideale der Freiheit und der Demokratie am ehesten verwirklicht werden können.
    Das bedingungslose Grundeinkommen bedient jedenfalls ebenso die Werte der sogenannten Konservativen und Christen, sofern sie es denn ernst meinen mit dem C, den "Sozis", sofern sich noch wissen, was sozial ist und den sogenannten Linken, die ja in Fragen der Brüderlichkeit vielmehr Recht haben, als die sogenannten Rechten.
    Wenn sich also einfach alle selbst beim Worte nehmen würden, würde dieser Präsident mit einer einstimmigen Mehrheit der Bundesversammlung gewählt werden müssen.
  • antwortete am 03.06.2010 um 19:16
    Viele genannten wären auch nach meiner Meinung geeignet für dieses Amt, hinzufügen könnte eine/r auch z.B. Rebecca Harms ,

    aber sie alle sind wohl leider zu wenig repräsentativ für die Mehrheit des Bundestages, Bundesrates und des Wahlvolkes.
  • antwortete am 03.06.2010 um 19:22
    Christian Wulff von Koalition "bestimmt"...*stöhn*...

    erinnert sich noch jemand daran, dass er einmal im Interview eine "Kanzlerschaft" ausschloß, weil er sich dazu nicht im Stande fühle...und so jemand soll Bundespräsident werden?!

    M.E. brauchen wir in diesem Amt auf jeden Fall jemanden der Visionen hat und diese einbringt, Kontroversen nicht nur aushält, sondern als notwendig befördert, damit Problemen lösungsorientiert begegnet werden kann. In der Lage ist, überparteilich aktiv(!) zu werden und dazu originell und authentisch ist und viiieles mehr...!
    Jemanden der Mut macht, weil er mutig ist,
    der unser Denken und Handeln anregt, weil er klug ist,
    in jedem Fall einen Utopisten, der noch Schwung-leidenschaftliches Interesse und Besonnenheit hat, das angeblich Machbare oder nicht Machbare aus einer eigenen Warte immer wieder neu mitzuverhandeln bzw. der darüber öffentlich nachdenkt! (und dabei ist u.a nicht die Konfession, sondern die Religiosität wichtig).

    Schade, dass das Volk nicht gefragt wird - ich wäre durchaus zuversichtlich, dass viele brauchbare Kandidatinnen und Kandidaten genannt würden...

    Franziska
  • antwortete am 03.06.2010 um 19:30
    Ich selbst wäre sicher der geeignetste Kandidat. Und ins Schloß Belvue wollte ich schon immer einziehen... Leider kennt mich kaum jemand und auf Parteileben bzw. Mitgliedschaft stehe ich ganz und gar nicht. Da stehen meine Chancen auf Nominierung wohl eher schlecht bis total schlecht.
    Wenigstens habe ich es nun einmal ausgesprochen. Wird wohl die Mutti von den sieben Knidern. Auch gut.
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      kommentierte am 03.06.2010 um 21:18
      Tja, schade ...
      hättest Du dich mal früher gemeldet !
      Jetzt haben wir schon den Wulff an der Backe .....
  • antwortete am 03.06.2010 um 20:13
    Wir sollten einfach eine 4-wöchige TV-Casting Show (täglich 2 Stunden um 20:15) machen. Für die Jury-Besetzung mit lediglich ratschlaggebender Kompetenz schlage ich vor:
    Edmund Stoiber, Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, Gregor Gysi oder Sarah Wagenknecht, Gerhard Schröder und Claudia Roth.
  • antwortete am 03.06.2010 um 22:12
    Ursula von der Leyen wäre als Staatsoberhaupt in jeder Beziehung eine unerträgliche Lösung gewesen. Nun fällt die Wahl zwischen Christian Wulff und Joachim Gauck. Keine Frage: Joachim Gauck ist an Seniorität, Intelligenz, Objektivität und Glaubwürdigkeit dem Christian Wulff weit überlegen. Aber es geht ja leider nicht um die beste Lösung für unser Land, sondern um eine Absicherung der desolaten Merkel-Westerwelle-Seehofer-Regierung. Was für ein jämmerliches Bild!
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      kommentierte am 05.06.2010 um 11:14
      Das Ganze erinnert mich an die Zeiten, als die rot-grüne Bundesregierung den öden "Rau" in die Wahl sandte um sich ihrer Gesetze sicher zu sein, da Rau alles unterzeichnet hat.
      Ich bin zwar mit Wulff nicht einverstanden, dennoch kann er als junger Mann auch viele jüngere Menschen wieder für Politik begeistern, wie es auch "zu Guttenberg" schafft.
      In Niedersachsen hat er sich bereits als strategisch Denkender geoutet, der kommenden Themen eigene Akzente entgegensetzt (Berufung einer muslimischen Ministerin!).
  • antwortete am 06.06.2010 um 14:23
    Joachim Gauck ist geeignet mit seiner konsequenten demokratischen Überzeugung und Ehrlichkeit !
    lilalotti
  • antwortete am 06.06.2010 um 17:35
    Ich wünsche mir einen intellektuellen und mutigen Präsidenten wie es Joachim Gauck zu versprechen scheint, alle anderen hier Genannten haben doch eh keine Chance. Der Parteisoldat Wulff wird das elende Mittelmaß unserer Regierenden m.E. nicht sonderlich verändern.... Armes schönes Deutschland!
  • antwortete am 06.06.2010 um 22:04
    wenn Christian Wulff der Schwarm aller Schwiegermütter genannt wird, wäre Ursula v.d. Leyen vielleicht der Schwarm aller Schwiegermütter, oder. Ok, diese Analogie ist aus mindestens zwei Gründen nicht zulässig;-)
    Also Spaß beiseite: ich sähe Matthias Deutschmann als gern als besseren Kandidaten, gleichermaßen käme auch Georg Schramm in Frage, d.h. ich kann mich kaum entscheiden. Beide brillieren durch ihre profunden Geschichtskenntnisse sowie ihren Scharfsinn, was die wirtschaftlichen Zusammenhänge angeht...
    M. Deutschmann regt in der Badischen Zeitung vom 5. Juni an, über das Amt grundsätzlich nachzudenken.
    Vgl. www.badische-zeitung.de.
    Nun - auch als Utopist habe ich noch einen Rest Realitätssinn und ahne, dass sich da keine Mehrheiten finden werden. Aber ein wenig Wunschdenken leiste ich mir dennoch.
    HH Baetcke
  • antwortete am 07.06.2010 um 00:30
    Christian Ude
  • antwortete am 07.06.2010 um 00:50
    Otto Walkes fände ich gut !
    Bei den ganzen Witzfiguren in Berlin wäre das jemand über den man dann wirklich lachen könnte !
  • antwortete am 07.06.2010 um 01:27
    Wenn wir für den /die BundesPräsidentIn bis zu dessen/deren Ableben, ( Wulff wird so richtig teuer!) wirklich 199000 Euro im Jahr bezahlen wollen + unsere besseren Vorschläge verwirklicht sehen wollen, bleibt uns zur Zeit wohl nur übrig, einen langen Atem zu haben + die schrumpfenden "grossen" Parteien in den nächsten Wahlen abzuwählen, durch bessere Wahlbündnisse zu ersetzen + dann einen Volksentscheid darüber einzuführen!
  • antwortete am 07.06.2010 um 10:21
    Mein Favourit: Prof. Dr. Klaus Töpfer.
  • antwortete am 10.06.2010 um 14:36
    Der ehemalige Verfassungsrichter Papier wäre mein Favorit. Den hat bisher aber niemand aus der Bundesversammlung vorgeschlagen. Die Idee stammt vom stellvertretenden Vorsitzenden der Piratenpartei, Herrn Popp.

    Von den vier im Moment wirklich zur Auswahl stehenden kommt eigentlich nur Frau Jochimsen in Frage. Der NPD-Liedermacher Rennicke ist genau so ein Vollpfosten, wie man es von ihm füglich erwarten darf. Wulff und Gauck sind ebenfalls rechtsextrem, Sektierer, der eine ein Christenfundi und Kreationist, der andere ein Genickschuss-Liberallala und Sozialdarwinist aus dem Umfeld der Bertelsmann-Sekte.

    Kandidaten vom Format eines Heinemann gibt es schon lange nicht mehr. Wir hätten wohl bessere Kandidaten, wenn der Präsident vom Volk gewählt würde.
  • antwortete am 16.06.2010 um 00:41
    der wulf nicht -blubbert nur - ausser anpassung keine qualifikation.
    dann doch lieber gauck.

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