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Wer hat Rezepte für alternative Putzmittel zum Selbermachen?
Ich weiß schon, dass es in Sachen Putzmittel so einige intelligente, auch preiswerte, Produkte gibt. Die sind aber oft in Plastikflaschen oder -nachfülltüten und ich experimentiere gerade für ein Leben ohne Plastik. Außerdem gibt es aus der Natur sicher noch viel nachhaltigere Möglichkeiten. Habe in Biologie und Chemie leider nicht immer sooo gut aufgepasst. Ein paar Hausmittel fallen mir aber schon dazu ein. z.B. kann man mit einfachen verdünnten Haushaltsessig/ Essigessenz eine ganze Menge bewirken (v.a. gegen Kalk und Bakterien - Super für Bad und Küche). Auch Soda lässt sich ganz gut zum Putzen aufbereiten. Oder Backpulver für weißere Wäsche. Aber was gibt es noch? Sind Essig und Soda wirklich überhaupt wirklich sinnvoller? Was eignet sich als Glasreiniger oder Holzbodenputzmittel? Wie sieht es mit Waschmitteln und Weichspülern aus? Gibt's ws schlaues für die Spülmaschine? Ich freue mich über einen regen Austausch über bewährte Rezepten, welche man oder frau ja vielleicht auch hier unter der Rubrik "Waschen" für alle zusammenfassen könnte.
Gefragt von
Eure Emmaemmaradio
am 14.Dezember 2010, 15:47 | 9 Antworten
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da bin ich auch immer interessiert.
Beantwortet von Enznanif am 19.Dezember 2010, 17:32
1.Zu Essig in der Waschmaschine.
Dürfte für Toplader nicht gelten. ich gebe seit vielen Jahren Apfelessig ins Weichspülfach. Es ist nie etwas passiert. Der letzte Toplader war 18 Jahre im Einsatz bei Härtgrad 21.
2. Rohe Kartoffeln
Mit rohen Kartoffeln (geschnitten) bekommt man Glasvasen oder Flaschen, innen total klar. Bei engem Hals, Kartofteln einfach entprechend klein schneiden.
3. Mehl
Mehl saugt Fett auf.
4. Rezept entsprechend dem verbreiteten Putzstein
Der sog. Putzstein besteht aus Schlämmkreide, Schmierseife und Glyzerin. Der Putzstein ist an sich auch gekauft sehr ökologisch, wird aber in einer in einer Plastikdose verkauft. Das Rezept aus den Zutaten funktioniert genauso. Ich habe das einfach interessehalber mal ausprobiert, weil ich noch Schlämmkreide und Glyzerin aus der Apotheke hatte. Über den Preis kann ich aber nichts sagen.
5. Borax
habe ich früher Wäsche beigefügt. Supter. Hatte viele Einsatzbereiche. Leider darf Borax seit letztem Jahr nicht mehr an Endverbraucher abgegeben werden (angeblich leicht giftig; wird aber auch homoöpatisch verwendet).
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Oh, da hoffe ich auch auf gute Ratschläge unserer Profis!
Beantwortet von nathalie30 am 14.Dezember 2010, 19:45
-> Yvonne Willings (die TV-Super-Hausfrau) rät von Essig in der Waschmaschine ab, eben weil es das Gummi angreift. Zitronensäure sei besser. Und die gibts ja auch in der Papppackung :)
-> Bei Flecken soll Mineralwasser helfen, weil die Bläschen den Schmutz "aufbrechen".
-> Und Backpulver hilft nicht für weisse Wäsche :( Hat die Chemie-Lady Silvia Frank erklärt...
-> öfter mal kochendes Wasser in den Ausguss schütten, macht Rohrreiniger überflüssig
-> Tipp-Sammlung von Silvia Frank (die ist oft bei Kaffee oder Tee) http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/haushalt/haushaltstipp/-/id=2343458/vzc0yl/index.html
Ich habe leider keine eigenen Tipps.
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Ich frage mich, warum Zitronensäure die Waschmaschinengummis weniger angreifen soll als Essig... Im Endeffekt kommt es auf den pH-Wert an, da ist es doch egal ob man Essig oder Zitronensäure mit Wasser verdünnt. Ein einfacher pH-wert-Messtreifen wäre beim Selberrühren sicher immer ganz sinnvoll.
Beantwortet von uschilise am 01.April 2012, 14:51
Klassische Rezepte (Schmierseife, Polierseife, Seife mit Bienenwachs für Holzböden etc.) gibt es übrigens im Buch "Seifenklassiker", z.B. bei Amazon erhältlich.
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Also statt mit Essig putze ich zur Zeit immer mit einer Zitronensäurelösung,duftet besser;-)
Beantwortet von frecherEngel am 17.Mai 2011, 18:38
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Ich wasche schon seit längerer Zeit mit Waschnüssen. Funktioniert bei Buntwäsche auf jeden Fall super. Meine weiße Wäsche hat seitdem immer einen Grauschleier, aber ich kann damit leben, soviel Weißes trage ich sowieso nicht. Backpulver hat da wirklich nichts gebracht.
Beantwortet von AlexandraB am 26.Dezember 2010, 14:18
Wenn Du Waschnüsse nicht magst, weil sie aus Indien kommen, sie sind also wirklich nicht hundertpro ökkorrekt, hierzulande wächst das sog. Seifenkraut. Mit dem Wurzelaufguss der Pflanze wurde früher zusammen mit Holzasche eine Waschlauge hergestellt, um Stoffe zu waschen. Das selbe funktioniert wohl auch mit Holzasche und dem Wurzelaufguss von Adlerfarn, mit Rosskastanienextrakt oder Efeublättern, die auch alle saponinhaltig sein sollen. Wie das genau gemacht wird, weiß ich aber nicht, hab es noch nicht ausprobiert.
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Mit den Schalen von Zitrusfrüchten (Apfelsinen, Mandarinen, gerade jetzt im Winter meist im Haus zu finden) kann man Badezimmerkacheln, Waschbecken, etc. gut reinigen. Das funktioniert egnauso gut wie mit Scheuermilch.
Beantwortet von Marlina am 16.Dezember 2010, 19:46 Alle Kommentare(2)
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Ich lebe auch seit einem Jahr (fast) ohne Plastik. Auf Waschnüsse würde ich trotzdem verzichten, da die ja aus Indien kommen, das ist ja auch nicht gerade ums Eck ;-)
Beantwortet von nine-sun am 14.Dezember 2010, 20:15
Waschmittel gibt es wirklich gute von Ecover im Bioladen. Verpackt in Recyclingpappe und sogar mit Papp-Messbecher. Auf Weichspülerverzichte ich schon Jahre - ist total überflüssig. Und fürs Spülmittel hier ein ganz leichtes Rezept:
- 1 TL Natron ( Speisesoda)
- 85 ml flüssige Seife
- 500 ml warmes Wasser in die Flasche (mit dem Trichter)
- 20 Tropfen Ätherische Öle
Viel Spaß beim Ausprobieren!-
Ah,genau,weil du grade die Transportwege ansprichst: Auf Utopia ist im Produktguide ein...mehr
frecherEngel am 17.Mai 2011, 18:42 -
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ich glaub zitronensäure is gut gegen kalk....auch für wasserkocher etc..
Beantwortet von gabitrompetero am 14.Dezember 2010, 17:46
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...Und was hat es mit der "Waschnuss" auf sich (http://www.waschnussprofi.de/)?
Beantwortet von emmaradio am 14.Dezember 2010, 16:28
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