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  • Boris1984

    Wer gründet die utopia in Bürgerhand e.G. (uiB) mit? Eine Anspielung auf "Energie in Bürgerhand".

    Die aktuellen Vorkommnisse um die Förder-Partnerschaft mit BP, aber auch die äußerst zweifelhafte Partnerschaft mit Henkel, zeigt für mich deutlich, dass es unabdingbar ist die Organisationstruktur der utopia AG zu verändern und allen Stakeholdern von utopia auch wirkliche Partizipationsmöglichkeiten zu bieten anstatt nur Bittsteller oder 3. Rad am Wagen zu sein.

    Vielleicht könnte man dazu eine utopia in Bürgerhand e.G. gründen und sich über diese bei der utopia AG einkaufen? Analog zur Energie in Bürgerhand e.G., die Anteile der thüga AG erwerben möchte.

    Da utopia-Aktien nicht öffentlich gehandelt werden setzt das natürlich ein Interesse der derzeitigen Aktionäre voraus. Sie müssten überzeugt werden, dass eine von vielen Stakeholdern kontrollierte e.G. (als Hauptaktionär der AG) eine nachhaltigere Versionen ist utopia langfristig zu betreiben als eine von wenigen Menschen kontrollierte AG.

    Gefragt von
    Boris1984
    am 02.Mai 2010, 21:45 | 6 Antworten

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  • gerfi

    Ich weiss ja nicht wie auf welche Weise die Entscheidungen von Utopia bezgl. dem ins Boot holen von Partnern und Förderern seites des Utopia-Managements geschieht, aber bevor man Deinen Vorschlag weiterverfolgt, wäre es nicht auch mal Zeit zu hinterfragen, ob Utopia bei ihren Entscheidungen auch mal Utopisten (per Wahl durch Utopisten) miteinbezieht, so ne Art Aufsichtrat-Mitglied.
    Gabe es da schon mal etwas in dieser Richtung?

    Bei einer Utopia in Bürgerhand, dies könnte ja eigentlich nur ein Verein sein, da mittels fehlendem Kapital eine eigene AG oder ander Geschellschaftform nicht möglich ist. Die Idee allerdings als Stakeholder aufzutreten, ist nicht uninteressant. Doch auch hier die grundsätzliche Frage, wer Geld einbringt, erwartet etwas, wenn nicht schon einen materiellen Zuwachs, dann zumindest eine Mitbestimmung über den Kurs.

    Eine Konkurenz zu Utopia aufzubauen wäre zum Scheitern verurteilt und würde die bisher doch eher positiven Ergebnisse von Utiopia zersplittern.

    Die momentan laufenden Diskussionen über zweifelhafte Partner/Förderer von Utopia dürfen nicht davon ablenken, dass Utopia einer der wenigen "Gesellschaften/Vereine..." ist, die es in relativ kurzer Zeit geschafft hat eine so kompetente Nachhaltigkeits-Plattform aufzubauen, natürlich auch dem wesentlichen Mitwirken der Utopisten. Ich denke, das wird auch von Claudia Langer nicht bestritten.

    Beantwortet von gerfi am 03.Mai 2010, 13:51
    • Boris1984

      Danke für deinen Kommentar, Gerfi! Die Idee einer utopia in Bürgerhand e.G. ist es ja nicht eine...mehr

      Boris1984 am 03.Mai 2010, 19:58
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  • Boris1984

    Einen schönen kritischen Kommentar zu dem Vorschlag gibt es auf dem utopia watchblog:
    http://www.andre-henze.de/wissenswertes/republica/utopia-watchblog/freundliche-uebernahme

    Krass finde ich, dass die utopia AG im Grunde genommen eine Claudia Langer AG ist. Sie hält 92% der Aktien.

    Beantwortet von Boris1984 am 04.Mai 2010, 14:45
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  • Stephan Rieping

    Eine sehr interessante Idee, Boris! Bin gespannt, wer da mit einsteigt! Werf doch gleich mal eine Gruppe an!

    Beantwortet von Stephan Rieping am 03.Mai 2010, 06:59
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  • mfazzi

    Den Ansatz finde ich grundsätzlich interessant und auch denkbar, ich würde Dir - wie schon von Stephan angesprochen - auch empfehlen, eine Gruppe anzuwerfen, dann siehst Du ja, auf wie viele Mitglieder Du kommen würdest. Wie Du weißt, lebt gewinnt ja so ein Verein auch erst durch die Zahl der Mitglieder und durch die Sponsoren an Bedeutung, also ein schnelles Instrument, um Einfluss zu nehmen, ist dies sicher nicht.

    Ich persönlich würde aber - obwohl starkes Interesse an Community Teilnahme (aktiv d.h. selber mitschreiben und antworten und passiv d.h. Infos holen, nur Lesen) vorhanden - gar nicht teilnehmen wollen.
    Mir genügen meine bisherigen privaten Aktivitäten und Mitgliedschaften. Ich bin hier ausreichendst beschäftigt. Wobei ich eine passive Mitgliedschaft (Finanzierung) nicht grundsätzlich ausschließen würde.

    Allen anderen potenziellen Interessenten wünsche ich dennoch viel Erfolg.

    Beantwortet von mfazzi am 05.Mai 2010, 12:00
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  • werner stickler

    Zur Vollständigkeit: Meike hat zu dem Thema bei der anderen Frage (zum Thema) ausführlich geantwortet:

    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/wieso-kann-die-utopia-community-nicht/antworten/16769

    :-) werner

    Beantwortet von werner stickler am 06.Mai 2010, 17:01
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  • Jens.Hansen

    Interessanter Ansatz mit vielen offenen Fragen.

    Beantwortet von Jens.Hansen am 03.Mai 2010, 07:59
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