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  • Maria_L

    Welche Trennmittel sind im Salz?

    Ich stelle fest, daß ich keinerlei Ahnung habe zum Thema Trennmittel im Salz.
    Welche gibt es, welche sind gesundheitlich bedenklich?

    Ich denke hier z.B. an Salz, der in größeren Mengen für (Bio-)Käse, (Bio-)Gebäck verwendet wird, wo ich also als Verbraucher keinen direkten Einfluss drauf habe.

    Gefragt von
    Maria_L
    am 15.März 2010, 11:40 | 4 Antworten

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  • Maria_L

    Inzwischen habe ich mich etwas schlauer gemacht.

    Hintergrund meiner Frage war, daß eine Kundin gefragt hat, welches Salz mit welchem Trennmittel unsere Käser verwenden.

    Die Kundin war beunruhigt, weil sie gehört hat, daß es Trennmittel gibt mit Blausäure.
    Sie meint vermutlich Blutlaugensalz (E 356), das unter bestimmten Umständen (große Hitze, starke Säuren) Blausäure freisetzen kann.
    Blutlaugensalz ist weit verbreitet und auch im EU-Bio zugelassen.

    Nun hole ich die Infos von den verschiedenen Käsern ein, was die eigentlich so für Salz verwenden.
    Der eine meint, er bekommt Salz ohne Trennmittel erst ab einer Tonne aufwärts.
    Ein anderer will jetzt umstellen auf ein trennmittelfreies Salz.

    Das sind die Vorgaben von den Bio-Zertifizierungen:

    Demeter:
    Folgende Salzformen, vorzugsweise ohne Zusatz von Rieselhilfsstoffen, oder aber mit
    Calciumcarbonat (E 170) sind zugelassen: Meersalz, Steinsalz

    Naturland: Trennmittel E 500 und E 535 zugelassen

    Bioland:
    Gemäß den Bioland-Richtlinien sollte Meersalz bzw. Speisesalz (vorzugsweise Steinsalz) für
    Bioland-Backwaren verwendet werden, möglichst ohne Rieselhilfsmittel. Als Fließ- bzw.
    Rieselhilfsmittel sind allenfalls Calciumcarbonat (E 170) oder Magnesiumcarbonat (E 504)
    zugelassen. Das weit verbreitete gelbe Blutlaugensalz, das die Zusatzstoffe Natrium- oder
    Kaliumhexacyanoferrat (E 535 oder E 536) enthält, darf grundsätzlich nicht verwendet werden.

    EU-Öko
    Salz muß als Lebensmittel zugelassen sein.

    Hier noch mal eine Zusammenfassung:
    http://www.oekolandbau.de/verarbeiter/zutaten-und-zusatzstoffe/salz/gesetzgebung-in-deutschland/?L=%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%5C%27%5C%22

    Beantwortet von Maria_L am 16.März 2010, 07:35
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  • Christoph Burtscher

    Hab noch eine interessante Zusammenstellung gefunden: http://www.salz-kontor.de/rieselhilfe-salz.php

    Die sprechen von

    1. Unbedenklichen Rieselhilfen und Trennmittel in Salz: Calciumcarbonat E170, Magnesiumcarbonat E504

    2. Zusatzstoffe in billigen Salzen: Natriumhexacyanoferrat (E535), Kaliumhexacyanoferrat (E536)

    3. Eher bedenkliche Rieselhilfen im Salz: Aluminiumsilikate, Aluminiumhydroxid E551, Siliziumdioxid E551

    Werde aber beim nächsten Einauf trotz vermeintlicher Unbedenklichkeit mal gezielt Ausschau nach Salzen ohne Trennmittel halten.

    Beantwortet von Christoph Burtscher am 22.Mai 2012, 16:45
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  • Chrissy

    Die häufigsten Trennmittel sind Calciumcarbonat , Magnesiumcarbonat und Kieselsäure.
    Diese und weitere andere Trennmittel sind Stoffe, die auch in der Natur vorkommen und gesundheitlich unbedenklich sind.

    Beantwortet von Chrissy am 15.März 2010, 18:32
    • Chrissy

      In diesem Fall ist es aber so !...mehr

      Chrissy am 15.März 2010, 21:26
    • geesperantoj

      das sie in der Natur vorkommen bedeutet nicht unbedingt, das sie unbedenklich sind......mehr

      geesperantoj am 15.März 2010, 18:44
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  • outlawjens

    Wozu muss überhaupt Trennmittel ins Salz?

    Beantwortet von outlawjens am 15.März 2010, 23:14
    • Maria_L

      Ich denke, es liegt daran, daß die Lebensmittel ohne Zusatzstoffe schwerer zu händeln sind. Das...mehr

      Maria_L am 22.Mai 2012, 16:49
    • mela

      @Maria_L: volle Zustimmung, das ärgert mich auch. Genauso wie es mich ärgert, dass Recyclingpapier...mehr

      mela am 22.Mai 2012, 16:38
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