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  • PatrickB

    Wasser transportieren

    Wie transportiert ihr mehrere Liter Wasser im Rucksack?

    Konkret fliege ich heute in 3 Wochen nach Südafrika und bin da für 5 Wochen als Rucksacktourist unterwegs. Ich weiß daher auch nicht wirklich, wo und wann ich an Wasser rankomme (welches dann abgekocht bzw. mit Wasserentkeimungstabletten aufbereitet werden muss). Daher möchte ich nach Möglichkeit gut 2-4 Liter Wasser immer bei mir tragen.

    Ich brauch sowieso eine Trinkflasche und die von Sigg fassen je nach Größe bis zu 1,5L. Sollte man sich da einfach 2-3 Stück kaufen, oder gibt es eine andere Möglichkeit?

    Gefragt von
    PatrickB
    am 24.Oktober 2011, 15:46 | 8 Antworten

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  • Maria_L

    Da gibt es ja auch so Plastikbeutel, wo mindestens 2 oder 3 L. rein passen.
    Die haben ein kleines Schläuchlein, aus dem man dann jederzeit trinken kann, ohne den Rucksach abzusetzen.
    Ich selbst habe sowas nicht, habe es aber neulich auf der Hütte gesehen und mir erklären lassen.
    Das hat den Vorteil, daß man an dem (leeren) Beutel nicht schwer trägt.
    Puh....2-3 Sigg-Flaschen haben ja schon ein ganz schönes Eigengewicht.
    Da würde ich vermutlich geizen.
    Ist halt die Frage, ob man Plastik grundsätzlich ablehnt oder nicht.

    Beantwortet von Maria_L am 24.Oktober 2011, 15:54
    • PatrickB

      Oh okay, danke für die Aufklärung. War ich wieder zu blauäugig und glaubte SIGG-Flaschen seien...mehr

      PatrickB am 25.Oktober 2011, 07:18
    • bastler

      @PatrickB: "Von daher ist deine Aussage so nicht mehr ganz richtig :)" Doch, doch, meine Aussage...mehr

      bastler am 25.Oktober 2011, 00:01
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  • mela

    Hallo Patrick,
    ich kann dir nur den Tipp geben dir den Rucksack so leicht wie nur möglich zu machen. Spare wo es geht. Solange du Mehrweg-Behälter nutzt (ob Sigg oder was auch immer) und deinen Müll nicht irgendwo rumliegen lässt ist das schonmal gut.
    Grundsätzlich kann man denke ich davon ausgehen, dass in gängigen Backpacker-Orten auch Wasser verkauft wird. Wenn du dich an einen Reiseführer, zB Loneyl Planet hältst, wird er dich vorwarnen, wenn ein Vorrat nötig ist, zB für Wanderungen.
    Weißt du denn, wie man in deinem Reisegebiet in Südafrika überhaupt an Trinkwasser kommt? Ich kenne es einigen Ländern so, dass man jedesmal Plastikflaschen kaufen muss, da das Leitungswasser nicht unbedingt Trinkwasserqualität hat. Vielleicht gibt's aber auch öffentliche Quellen zum Abfüllen. Oder man kauft in Beuteln (das gibts auch).
    Ich denke ich würde es so machen: Maximal eine Sigg-Flasche mitnehmen, dann vor Ort eine oder zwei Plastik-Wasserflaschen kaufen, wenn's geht nachfüllen, und am Ende auch dort wieder entsorgen.

    Beantwortet von mela am 25.Oktober 2011, 10:01
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  • Dude

    Bei so etwas würde ich mich von Experten beraten lassen, die so eine Tour selber schon mal gemacht haben. Beispielsweise in einem Outdoorladen. Im Internet gibt es sicherlich auch einschlägige Foren zu solchen Themen.

    Beantwortet von Dude am 25.Oktober 2011, 12:40
    • PatrickB

      Mir gings weniger um den eigentlichen Transport von mehreren Litern Wasser im Rucksack, sondern...mehr

      PatrickB am 26.Oktober 2011, 09:28
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  • MikeMacke

    Falls Du "Outdoor" immer an Süsswasser kommst (Fluss, See, möglichst frei von größeren Tierchen wie Krokodilen etc.) wäre eventuell noch ein "Katadyn" o.ä. Wasserfilter eine Alternative. Auch so ein Teil ist ziemlich leicht. Ich muss aber zugeben, dass ich meinen noch nie genutzt habe. Außerdem bestehen auch dabei etliche Teile aus Plastik bzw. Kunststoff.

    Beantwortet von MikeMacke am 25.Oktober 2011, 15:45
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  • Tatze

    Also... ich habe seit einiger Zeit zwei KleanKanteen-Flaschen im Einsatz und kann sie (trotz des hohen Preises) nur empfehlen. Die Kanteen Wide gibt es sogar bis 1900ml. Die Reflect wird sich eher nicht lohnen...ich habe sie als kleine Alltagsflasche. Sie sind nicht sonderlich schwerer als andere Flaschen. Gefüllt fällt das kaum ins Gewicht ;)
    Vorteil ist natürlich das Material...die Deckel gibt es für Weithalsflaschen auch mit Stahl-Innerem, so dass die Flüssigkeit mit dem Plastik möglichst nicht in Kontakt kommt (was aber auch BPA-frei ist).

    Ansonsten hat sich bei mir auch eine 1l-Nalgene-Weithalsflasche aus Plastik (BPA-freies Tritam) bewährt: Leicht zu befüllen und zu reinigen, geschmackneutral und quasi unzerstörbar.

    Darüberhinaus habe ich ein Trinksystem von Source (natürlich auch ohne BPA), dass sich auf alle möglichen Flaschen- oder Beuteltypen aufsetzen lässt. Es ist wirklich angenehm, trinken zu können, ohne den schweren Rucksack absetzen und nach Wasser kramen zu müssen.

    Beantwortet von Tatze am 25.Oktober 2011, 18:50
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  • PatrickB

    So, ich war gestern noch in einem Outdoorladen. Auch dort wurde mir so ein Trinksystem/eine Trinkblase empfohlen.
    Ein Filter kommt für mich nicht in Frage.

    Ich hab nochmal nachgeschaut, mein vorhandenes Trinksystem fasst nur 1,5L und ob es frei von BPA ist, kann ich nicht sagen.
    Ergänzend dazu werde ich mir nun noch ein weiteres Trinksystem von Source (BPA-Frei) mit 3L Fassungsvermögen und eine Klean Kanteen Classic Flasche mit 500ml/800ml (alles darüber hinaus wird zu sperrig) zulegen. Somit hab ich dann immer gut 5L dabei, sollte unterwegs aussreichen bis zum nächsten Auffüllen.

    Danke für eure Hilfe!

    Beantwortet von PatrickB am 26.Oktober 2011, 08:53
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  • Zebadger

    Aus eigener Erfahrung kann ich die Trinkschläuche (z.B. Camelbak oder Platypus) empfehlen. Heute hat jeder gute Rucksack eine Vorrichtung und einen Durchlass für den Schlauch. Tip: Nimm ein oder zwei extra Mundstücke mit (Quetschventil) und einen Absperrhahn für den Schlauch. Ist heute alles BPA-frei, besonders die amerikanischen Fabrikate, weil die BPA-Diskussion da schon zwei, drei Jahre länger tobt und die Branche recht schnell drauf reagiert hat. Auch nach zwei Tagen kein für mich wahrnehmbarer Geschmack.

    Als Filter habe ich mit dem MSR Mini-WaterWorks seit über zehn Jahren super Erfahrungen gemacht. Der hat heute eine Keramikkartusche mit Aktivkohle, und filtert Bakterien und die meisten Schadstoffe und schlechten Geschmack raus. Hält zwischen 500 und 2000 l, je nach Verschmutzungsgrad, und ist ziemlich idotensicher und praktisch konstruiert. Dazu solltest Du eine Trinkflasche mit passendem Gewinde haben, dann ist das eine sichere, kompakte "Zapfanlage". Ich habe eine Camelbak aus Edelstahl, gibts aber auch leichter aus unkapputtbarem Kunststoff (BPA-frei). Ähnlichen Filter gibt´s auch z.B. von Katadyn. Achte drauf dass er ergonomisch gut gebaut ist. DIe kleinsten Filter taugen eigentlich nur für den Notfall, sonst kriegst Du Blasen an den Händen...

    Wenn Du grössere Mengen Wasser (6 l...) transportieren willst, sind grosse extra-Wasserschläuche (z.B. Ortlieb oder MSR) sinnvoll. Kann man auch als Dusche verwenden... und bei Nichtgebrauch klein zusammenlegen. Ob die "schmecken" kann ich nicht wirklich sagen.

    Beantwortet von Zebadger am 28.Oktober 2011, 21:15
    • PatrickB

      Die Sache mit den Filtern muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht ist sowas...mehr

      PatrickB am 31.Oktober 2011, 19:08
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  • emmaradio

    Hallo Patrick, die passende Flasche hast du sicher schon gefunden. Ich habe eine ganze Weile in Südafrika gelebt und wollte nur anmerken, dass du in beinahe jeder (auch kleineren) Stadt das Leitungswasser auch ohne Tabletten etc. bedenkenlos trinken kannst. Im Zweifelsfall nachfragen. Im ländlichen Raum haben viele Häuser eigene Regenwasserzisternen, die meistens auch trinkbares Wasser haben. Da kannst du auch einfach mal an der Tür klopfen und nach Wasser fragen. Du musst also nicht zwingend immer Unmengen Wasser mitschleppen;-) Es sei denn du willst für längere Zeit im Karoo campen oder durch die Berge von Lesotho wandern (aber da gibt's dann auch frische Quellen..). Viele Grüße und gute Reise, Emma

    Beantwortet von emmaradio am 29.Oktober 2011, 15:08
    • PatrickB

      Danke für deine "Survival-tipps", Emma! Hab da letztens erst was drüber gelesen, dass die dort...mehr

      PatrickB am 31.Oktober 2011, 19:11
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