Gute Fragen
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Was tun bei Feuchtigkeit in der Wohnung?
Hallo in die Runde! Ich habe offensichtlich zu gut isolierende Fenster: Jeden Tag sind sie (jetzt im Winter) mit Unmengen von Kondenswasser beschlagen, kleine Pfützen bilden sich auf den Bänken... Ich lüfte inzwischen 5Mal am Tag - alle Fenster komplett auf, nützt nicht viel... Ich möchte äußerst ungern anfangen zu heizen wie meine Oma... Hat jemand einen guten Tipp?
Gefragt vonSinnsucher
am 23.Dezember 2009, 17:58 | 8 Antworten
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Je niedriger die Raumtemperatur umso eher ist der Taupunkt erreicht, bei dem die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Wenn trotz guter Fenster so viel Kondenswasser auftritt, dann vermute ich ist eine Quelle im Haus zu suchen, die viel Feuchtigkeit in die vier Wände bringt.
Beantwortet von Andreanders am 23.Dezember 2009, 18:02
Wenn du sehr wenig heizt und die Feuchtigkeit nicht in den Ecken, hinter den Möbeln oder an den Wänden kondensiert, so dass die Gefahr des schimmelns besteht, sondern nur an den Fenstern, dann stelle Gefäße auf. Feuchtigkeit sammelt sich an den kältesten Punkten am meisten. Leere ab und an die Gefäße aus.
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Wenn ein Fenster bei NORMALEN Bedingungen stark beschlägt, ist es nicht gut gedämmt (zu niedrige Temperatur an der Innenseite) - dicht kann es aber dennoch sein, was aber sogar ein Vorteil ist.
Beantwortet von Hannilein am 24.Dezember 2009, 08:54
Also erst mal mit dem Hygrometer die Feuchtigkeit messen. Aktuell sind 50% normal, mehr ist nicht schlecht, wird viel geheizt geht es runter auf 40%. Viele haben aber 70 - 80% in der Bude, weil sie diese verursachen.
Wer aus einem Duschgang eine Erlebnisdusche mit 45° und 100 Litern macht, schafft natürlich ganz andere Mengen Feuchtigkeit in die Bude, als ein 2 Minuten Duschen mit 40°.
Beim Kochen, Baden, u.s.w. kann man viel Feuchtigkeit verursachen oder vermeiden. An diese Fenster, wenn das Problem weiter besteht, Tücher legen und diese draußen auswringen. STOSS-Lüften!
Bei Minus 14° hatten wir natürlich auch mal 5 cm Kondenswasser-Streifen, aber bei -5 nicht mehr.
Gibt es garantiert keine Selbstverursachung der hohen Feuchtigkeit, handelt es sich um Baumängel (Feuchtigkeit dringt von unten über Boden/ Wand oder oben von Decke in die Bude ein).
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das problem ist bekannt und bei dir leider kein einzelfall. es sind ganz einfache physikalische gesetze, die zu dem schwitzwasser an den fenstern führen. machen kannst du dagegen leider sehr wenig. die vorhergehenden antworter haben alles schon dazu gesagt. leider ist es so, dass durch die immer schärfer werdenden regelungen zur energieeinsparung die wärmedämmung übertrieben wird. wo wärme nicht mehr aus dem gebäude austreten kann, kann erst recht keine feuchtigkeit mehr aus dem gebäude raus. schimmelbildung ist das ergebnis. leider hat die politik auch nicht soweit gedacht, bzw. die ratschläge der baufachleute ignoriert. das was wir unseren gebäuden zurzeit antun nenne ich staatlich subvensionierte schimmelbildung. die häuser wurden schön warm eingepackt, können aber nicht mehr atmen. und unser wohnklima wird immer schlechter. allerdings ist dieses problem von der politik im mai dieses jahres erkannt worden. seit dem müssen in wohngebäuden (neubauten oder bei sanierungsarnbeiten) technische vorrichtungen geschaffen werden, die für ausreichende luftzirkulation sorgen (sprich be- und entlüftungsanalgen). ist das nicht ein wahnsinn. wer soll das nur noch bezahlen.
Beantwortet von Ostseefan am 24.Dezember 2009, 15:31
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- Wäsche wenn möglich nicht in der Wohnung trocknen
Beantwortet von inaktiver User 1038 am 23.Dezember 2009, 18:24
- Dusche/Badewanne/Spülbecke mit Lappen austrocknen
(Lappen auswringen und am Balkon trocknen)
- Handtuch wenn möglich auf Balkon trocknen
- Hygrometer besorgen/leihen und beobachten, wann die Feuchtigkeit hoch geht-
Nachträge: -- Infos zum Taupunkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Taupunkt -- Dort ist auch ein...mehr
inaktiver User 1038 am 25.Dezember 2009, 13:07
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Hab leider keine Antwort, kann mich dem Fragesteller aber anschließen.
Beantwortet von geesperantoj am 23.Dezember 2009, 18:37
Fenster mit Wassertropfen, bei eisigen Temperaturen in den nicht beheizten (Schlaf) Räumen sogar gefrohren...brrrr
Lüften ist klar, danach liegt die Raumluftfeuchtigkeit dann manchmal bei 30 %, und das ist zu wenig, oder?
Meine Überlegung war, die Innen-Raumtemperatur der Äusseren anzupassen,
d.h. möglichst wenig Unterschied,....
das klappt aber nicht, wenn "Bade und Duschtag" ist,
dann läuft das Wasser von den Wänden...
Würde es Sinn machen, einen Entfeuchter im Bad zu installieren?
Was meint ihr?
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Wie sieht das aus bei einer Aussendämmung mit Holz und Mineralwolle anstatt Styropor und ähnlichem?
Beantwortet von outlawjens am 24.Dezember 2009, 15:47
Da müsste das Mauerwerk doch noch atmen können.-
"Dass Wände "atmen" ist ein weit verbreiteter Aberglaube" µ gibt den...mehr
Richard-Burgenlandler am 01.Februar, 10:32 -
Was besser "atmet", wie Luftkalk verteilt die Feuchtigkeit besser in der Wand. Ein Teil geht aber...mehr
Andreanders am 26.Dezember 2009, 23:22
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Wirklich gute Frage, danke !!
Beantwortet von Hans-Werner Neumann am 26.Dezember 2009, 23:07
Unser Haus hat - wie sicher die meisten - zunächst Doppelglasfenster bekommen, und erst Jahre später wurden die Mauern gedämmt. Als die Fenster eingebaut waren, blieben diese innen zwar trocken (höhere Innentemperatur auf den Scheiben), aber die Wände begannen zu schimmeln. Ich habe alles mögliche angestellt: Möbel auf Abstand gesetzt, Lüftungsschlitze eingelassen, sogar Ventilatoren eingebaut usw. usf. - aber nichts half wirklich.
Erst als auch die Wand gedämmt war, war Ruhe. Sämtliche Schimmelbildung hörte mit einem Mal auf. Ich denke, diese Erfahrung widerspricht der These von den atmenden Wänden, die weniger schimmeln diametral, oder?
Ich habe auch schon woanders gehört, dass der Satz von den besseren atmenden Wänden ein altes Märchen sei. Weiter ist es nunmal Fakt, dass die meiste Energie bei uns durch nicht gedämmte Gebäude verschwendet wird. In dem Zusammenhang klingt "atmen" gar nicht gut in meinen Ohren...
Aber ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet, doch sehr willens, mich weiterzubilden ;-))
Unser Haus (18 ET-Whg., in zweien davon hausen wir) wird nämlich wegen dieses Satzes nicht an der vierten Seite gedämmt (Süden). Aber ich bezweifle dessen Sinnhaftigkeit einigermaßen... Zumal klar ist, dass dort im Winter eine Menge Energie flöten geht, und dass das Haus sich in den immer heißer werdenden Sommern immer mehr aufheizt. Am Ende werden da noch Klimaanlagen fällig - ein Alptraum...
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aguHe ++
Beantwortet von steinbock06 am 03.Februar, 13:53
Richard Burgenlandler hat eigentlich schon viel geschrieben zur Lösung des Innenraumwassergehalt ++ Nach den bisherigen Erkenntnissen bezüglich universaler Wirkmechanismen scheint es so , also ob zwischen 40..60% ein optimaler Wert zu liegen ++ Optimal würde bedeuten , dass die Mikroorganismen vielfältiger Art die wenigsten Chancen haben , lebensaktiv zu sein und dann die vom Menschen zumeist unerwünschten Nebenwirkungen wie Schimmel+... wahrnehmbar zu machen über zumeist Optik , aber auch Hören , Riechen , Schmecken , Tasten ++ Hauptsächlich kommt es wohl darauf an , dass Bewegung stattfindet , die allgemein als Zirkulation zu verstehen ist und wo auch das sogenannte Atmen als Druckausgleich und.oder Temperaturausgleich zwischen Zeiträumen , Gebieten , Regionen , Flächen , Volumina... stattfindet ++ Die in einem Beitrag angekündigte Luftzirkulationsanlage auf Basis menschengemachter Technik scheint da durchaus eine Lösung zu sein , weil diese Luftbewegung zum einen die Bewegung selbst gewährleistet , zum anderen auch temperaturregelnd genutzt werden kann , zudem noch als zentrales Staubsaugersystem wirken kann und vielleicht noch so einiges mehr im Zuge der stetigen Multifunktionalität auf universaler Wirkmechanismusbasis , wo ja ein Wirkmechanismus auch für mehrere SeinGestaltungsformen genutzt wird aus Gründen der Energienutzungsoptimierung pro EIN.SeinMoment ++ Zum Abschluss noch etwas aus dem Bereich der Mystik oder Neurologie ... Die Bedeutungszuweisung von Wahrnehmfähigem spielt über Placebo und Nocebo als erwünscht und unerwünscht eine nicht zu unterschätzende , aber leider nicht messbare Wirkgrösse keine geringe Rolle , also gut überlegen , ob man eine Wahrnehmung so oder so deutet , also ertragend oder störend oder änderbar oder... ++ Es mag jetzt vielleicht zu weit weg vom NormalSein klingen , aber jeder Einzelne hat die Freiheit , das Geschriebene zu glauben oder eben nicht zu glauben , weil der Glaube mit 80% 4.mal stärker wirkt als die Ratio mit 20% ++ Entscheide selbst , was Dir wo und wie in der SeinGestaltung helfen kann und soll ++ Gruss von Jo..
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......danke für den tipp........probiere ich aus...............-)...mehr
meeresfee am 23.Dezember 2009, 21:09