Gute Fragen
zurück zur Frage „Was ist CO2-ärmer: Selbst kochen oder im Restaurant bzw. in...“
Eine erste Antwort von Christian Salmhofer, Andreas Strasser und Melanie Sopper:
"Grundsätzlich problematisch ist der Single-Haushalt. Denn die Zubereitung im Single-Haushalt verbraucht, ob Fertiggericht (Kühlung, Verpackung, Vermarktung, Transport) oder Selbstzubereitung, immer sehr viel Energie. Wenn das Essen für mehr als eine Person zubereitet wird, verändert sich die Energieeffizienz allerdings zugunsten der Selbstzubereitung. Ausgleichend wirkt, dass Singles oft außer Haus essen. Beim Essen in einer Kantine oder in einem Restaurant spart ein Single Energie ein (wenn dort frisch gekocht und nicht Tiefkühlkost verwendet wird)."
Quelle: http://www.umweltethik.at/download.php?id=285
Wissenswert außerdem:
"Zwei von drei Mahlzeiten lassen sich die Europäer in einer gastronomischen Einrichtung servieren, hat eine Studie des internationalen Marktforschungsinstituts CHD Expert ergeben."
(...)" Die Umweltbelastung durch ein Kantinengericht liesse sich um 30 bis 50 Prozent reduzieren, wenn Grossküchen von Fleisch auf vegetarisches Essen umstellen würden.
Dies ergab eine Ökobilanzstudie, die das Umweltberatungsbüro ESU-services unlängst im Auftrag des WWF Schweiz erstellt hat. Hinter einem vegetarischen Menü verbergen sich zwei Kilogramm weniger Klimagase als hinter der tierischen Variante – das entspricht immerhin rund 15 im Auto gefahrenen Kilometern."
http://www.beobachter.ch/natur/natuerlich-leben/lebensmittel-ernaehrung/artikel/ernaehrung_gemuese-fuer-die-massen/
Kommentare zu dieser Antwort (1)
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Vielen Dank für den Link, sehr informativer Artikel!
Kommentiert von bernhardkiessig am 27.Oktober 2012, 23:03