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Warum verwendet ihr noch wlan?

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loselose fragte am 22.02.2013 um 05:28

Beim stöbern auf Utopia ist mir aufgefallen das doch einige hier wlan verwenden.

Deshalb meine Frage an euch ist warum verwendet ihr noch wlan , wo es doch Erkentnisse gibt das wlan nicht gerade Gesundheitsförderlich ist?

Wlan kann man doch in den meisten Fällen durch ein (halogenfreies) Kabel zuersetzen.

http://freiburger-appell-2012.info/media/WLAN%20gef%C3%A4hrdet%20Gesundheit%2011_2012.pdf

  • antwortete am 28.02.2013 um 15:06
    Also ich finde es an sich gut, dass man sich mit potenziellen Gefahren auseinandersetzt, aber man sollte auch die Kirche im Dorf lassen. Ich habe mir die Studien an Menschen angeschaut, die im Freiburger Apell zitiert werden und ich muss sagen: Tut mir leid, aber aus wissenschaftlicher Sicht ist das Humbug.

    Punkt 1: Die Studien von Maganioti und Papageorgiou sind Laborstudien und, wie PatrickB es richtig erkannt hat, sind wir tagtäglich mit sehr vielen Strahlenquellen konfrontiert. Es gibt bei Strahlungen Überlagerungseffekte sowie Abschwächungen und ehe wir in Panik verfallen, dass uns "Elektrosmog" tatsächlich gesundheitlich schadet, sollten wir uns bewusst machen, dass jede Veränderung eines elektrischen Flusses ebenfalls elektromagnetische Felder verursacht. Selbst unsere Steckdosen, alte Röhrenfernseher und auch Elektromotoren emittieren solche Felder. Elektrotechniker sind ja permanent solchen Quellen ausgesetzt. Wäre es da nicht naheliegend, eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen zu untersuchen?

    Punkt 2: Beide Studien kranken an der geringen Teilnehmerzahl. In beiden Fällen waren es 30 Probanden (jeweils zur Hälfte Männer und Frauen) die teilnahmen. Selbst kleine Studien werden mit mehr Teilnehmern durchgeführt. Der Grund: Gilt es statistische Abweichungen zu berücksichtigen, beeinflussen diese das Ergebnis umso stärker, je kleiner die untersuchte Gruppe ist. Normalerweise setzt man dieses "statistische Hintergrundrauschen" bei 3% bis 5% der Ergebnisse an. Beobachtet man nun Effekte bei den genannten Männergruppen, so kann ein einzelner Teilnehmer das Ergebnis um fast 7% beeinflussen! Das wäre schon statistisch Signifikant und kann die Interpretation beeinflussen.

    Punkt 3: In der englischen Zusammenfassung der Studie von Grigoriev werden die Umweltbedingungen nicht genannt. Wie kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei den Ergebnissen nicht um den Einfluss spezieller Umweltfaktoren handelt? Warum hatte die Kontrollgruppe bloß einen Anteil von 25% an der Gesamtzahl der Teilnehmer?

    Punkt 4: Notebooks, die in einem Abstand von 3 cm zu einer Petrischale mit Sperma aufgestellt werden, schädigen ebendiese. Hat eigentlich jemand darüber nachgedacht, wie viel Wärme selbst heutige Notebooks abgeben? Temperaturen von 40 °C sind da völlig normal und bei einem Betrieb von 4 Std Dauer ist auch ein thermischer Einfluss auf die Spermien nicht auszuschließen. Darüber hinaus: Das Toshiba Satellite M305D-S4829, welches Avendano für seinen Versuch verwendete, war wohl sehr dunkel. Warum das wichtig ist? Dunkle Objekte strahlen Wärme besser ab als helle!

    Punkt 5: Kann sich jemand tatsächlich vorstellen wie viel 1 Mikrowatt beträgt? Ich bezweifel es ehrlich gesagt. Das ist aber nicht abwertend gemeint, sondern vielmehr der Tatsache geschuldet, dass die Definition etwas kryptisch ist. Ein Watt ist der Definition nach 1 Joule pro Sekunde, also eine Einheit der Zeit. Ein Mikrowatt ist ein tausendstel dieses Wertes. Reden wir also von "enormen" 3000 Mikrowatt, so sind das gerade einmal 3 Watt - die Leistung, die moderner Fernseher im Stand-by-Modus verbraucht. Medizinisch kann das durchaus relevant sein. Bezieht man das auf einen ganzen Quadratmeter einer ebenen Fläche, muss man aber auch so ehrlich sein und anmerken, dass in diesem Fall natürlich nicht die gesamte Leistung, also auch die gesamte Energiemenge innerhalb einer Sekunde, auf den Kopf auftrifft. Um zu verstehen, was das bedeutet muss man wissen, dass der Kopf in etwa 6% der gesamten Körperoberfläche ausmacht. Bei durchschnittlich 2 m² Gesamtoberfläche des menschlichen Körpers machen das 0,12 m², die auf den Kopf entfallen. Da Strahlung (auch Gammastrahlung, wie die elektromagnetische) eine Dämpfung erfährt, wird sie schwächer. Jetzt stellt sich die Frage: Wie groß ist diese Dämpfung eigentlich? Es ist DIE zentrale Frage, denn nicht alle Bereiche des Körpers (und natürlich auch des Kopfes) werden gleichmäßig bestrahlt. Der Dämpfungskoeeffizient, wie er in der Physik heißt, spielt hier die entscheidende Rolle, womit wir zum Beginn meines Beitrags kommen. Wände können, aufgrund von Absorption, unterschiedliche Dämpfungen aufweisen, je nach Material. Strahlen können sich durch Überlagerung (in der Physik Interferenz genannt) stärken (konstruktive Interferenz) oder auch abschwächen (destruktive Interferenz) - sogar bis zur völligen Auslöschung beider Wellen (was dann den unerwünschten Nebeneffekt hat, dass keiner Surfen kann ^^).

    Punkt 6: Wer kann wirklich mit Sicherheit sagen, ob es harmlos oder schädlich ist? Es gibt keine sicheren Grenzwerte: "Da die baubiologischen Richtwerte an erster Stelle auf Erfahrung basieren, gibt es sie (noch) nicht für alle Standardpunkte, sie werden regelmäßig neuen Erkenntnissen entsprechend ergänzt und aktualisiert." (Institut für Babiologie + Ökologie IBN)

    Fazit: Statt sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen, setzen die Freiburger auf Panikmache. Sehr schade!
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      kommentierte am 28.02.2013 um 17:46
      Hervorragend!

      Kleiner Hinweis aber noch: 3000 MIKROWatt sind 3 MILLIWatt, entspr. 0,003W - dem tausendtel dessen, was ein Fernseher im Standby verbraucht.

      Die Feldstärke von 8.8V/m, die im Abstand von 20cm von einem WLAN-Router gemessen wurde, entspricht ungefähr dem, was ein E-Herd im Abstand von 30cm ausstrahlt. Und ungefähr dem 13tel dessen, was ein stinknormaler Kühlschrank abstrahlt. Siehe http://www.who.int/peh-emf/about/WhatisEMF/en/index3.html - witzigerweise wird dort auf englisch eine Studie des Deutschen Instituts für Strahlensicherheit zitiert.

      Also mal bitte alle auf dem Boden der Tatsachen bleiben und merken: Kabel sind umweltschädlicher als Funkwellen.
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      kommentierte am 28.02.2013 um 18:03
      Haha stimmt, 10 hoch -6 statt 10 hoch -3. Manchmal komme ich immer noch durcheinander damit, aber danke für den Hinweis. ;) Die Auflistung diverser Feldstärken ist in der Tat sehr interessant. Daran kann man sehen, wie sehr wir uns vom Gefühl des Unbehagens leiten lassen und den Blick zu sehr verengen.

      Im Zusammenhang mit dieser ganzen Diskussion ärgert es mich, dass oft sehr schlampig gearbeitet wird, und zwar sowohl von den vehementen Verfechtern einer Elektrosmog-ist-schädlich-Haltung als auch von deren Widerpart. Ich liebe die Wissenschaft und darum kann ich einfach nicht glauben, wie viel Mist manchmal verzapft wird, um eine emotional Aufgeladene Diskussion noch weiter anzuheizen, anstatt sie auf den Boden der Vernunft zu holen.
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      kommentierte am 28.02.2013 um 23:30
      Wer es wirklich wissen will: http://www.aerzte-und-mobilfunk.net
      http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/downloads/wlan-gefaehrdet-gesundheit-11.2012.pdf
      Was wissenschaft und was ist Lobby und was ist Bequemlichkeit und was ist Dummheit?
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      kommentierte am 28.02.2013 um 23:55
      Tut mir leid, aber ich weiß nicht, was Sie uns nun damit sagen wollen.
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      kommentierte am 01.03.2013 um 09:10
      Also wenn ich das alles richtig verstehe, steht die Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen von WLAN noch so ziemlich am Anfang. Man muss demzufolge wohl akzeptieren, dass es noch keine sicheren wissenschaftlichen Beweise gibt, dass WLAN gesundheitsschädlich ist.

      Nichtsdestotrotz kommt WLAN bei mir nicht ins Haus. Vor einigen Jahren habe ich mein schnurloses Telefon durch ein Kabelgebundenes ersetzt und von da an ließen schlagartig die Schlafstörungen meiner Tochter nach. Das ist nun zwar nicht wissenschaftlich, aber eine Beobachtung. Von da an war mir klar, dass ich auch ohne WLAN zurecht kommen werde.

      Natürlich ist der Elektrosmog von 240 Volt-Leitungen stärker als ein WLAN-Feld oder das Feld eines schnurlosen Telefons. Und bei uns sind etliche dieser Leitungen in den meisten Wänden.
      Aber die Funkwellen haben eine sehr viel höhere Frequenz als die 50 Hz unseres Wechselstroms.
      Und Tatsache ist auch, dass die Magnetfelder von Elektrogeräten sich um diese Geräte aufhalten. Funkwellen sind dagegen darauf ausgelegt, ihre Quellen zu verlassen, um einen mehr oder weniger weit entfernten Empfänger zu erreichen. Und diese Funkwellen sind zwar sehr viel schwächer als die Magnetfelder um normale elektrische Geräte. Aber die Ströme in unserem Körper in den Nervenbahnen sind auch sehr schwach und damit anfällig für störende Felder von außen. Und wir sind nicht abgeschirmt, so etwas braucht ein Lebewesen in der Natur normalerweise nicht. Das bedeutet aber, dass unser Körper sich mit den Funkwellen von Handys, Schnurlostelefonen und WLAN auseinander setzen muss, er muss den korrekten Strom zwischen den Nervenzellen trotz dieser Einflüsse stabil halten. Wie groß diese Belastung für unseren Körper ist, wissen wir noch nicht. Aber sie ist definitiv da. Und so lange wir die Auswirkungen dieser Technik noch nicht kennen, sollten wir sie achtsam nutzen. Wenn man also aus verschiedensten Gründen auf WLAN angewiesen ist, sollte dieses nur aktiviert werden, wenn man es braucht und anschließend wieder abgeschaltet werden. Es ist nicht notwendig, neben einem eingeschalteten WLAN zu schlafen.
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      kommentierte am 01.03.2013 um 10:18
      Eine in der Tat beunruhigende Beobachtung und in Ihrem Fall war es auch sinnvoll auf WLAN zu verzichten. Mich würde es wirklich brennend interessieren, warum einige sensibel auf solche Felder reagieren, während andere dies nicht tun. Vor allem die Veränderung in der Signalübertragung der Nervenbahnen gilt es hier festzustellen. Der Theorie nach können Ionen von Magnetfeldern beeinflusst werden. Aber um genau diese Einflüsse feststellen zu können, wie sie wirken und weshalb manche empfindlicher reagieren als andere brauchen wir seriöse Forschung auf diesem Gebiet. Sonst stochern wir nur weiter im Nebel herum.
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      kommentierte am 01.03.2013 um 11:38
      @Kraeutergnom: die Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen von WLAN bzw. GSM wird seit weit über 10 Jahren betrieben und alle _belastbaren_ Ergebnisse deuten darauf hin, dass es absolut keine Auswirkung auf Krankheitsbilder hat. Siehe http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/docs/scenihr_o_022.pdf - auch die Quellenangaben darin sollten allerhand Lesestoff bereithalten.

      Ich erinnere noch mal an den Fall, wo ein neuer großer Mobilfunkmast aufgestellt wurde - viele im Dorf klagten plötzlich über Schlafstörungen, Kopfschmerzen etc. Dumm nur, dass sich dann herausstellte, dass der Mast noch gar nicht aktiv war.

      Interessant ist auch das: http://www.welt.de/gesundheit/article5571874/Die-schaedliche-Angst-vor-der-Handy-Strahlung.html - die Angst vor der Strahlung ist krankmachender als die Strahlung. Erwiesen. Wissenschaftlich. Also ich will gesund leben.
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      kommentierte am 02.03.2013 um 11:34
      Erstaunlich und spannend, wie "perfekt" Lobbyismus im Detail organisiert ist. Wer recherchiert, stößt auf
      "Die beste Lüge ist die, die 80 prozent Wahrheit beinhaltet" Goebbels

      Die Angst vor strahlung ist VIELLEICHTauch schädlicher als die Strahlung selber.Ist dass ein Grund sich absichtlich und seine KInder fahrlässig verstrahlen zu lassen....denn die Stahlen nicht auch wenn man keine Angst hat !

      Klar ist, dass es viele wiedersrüchliche aussagen gibt weil es eine riesige einflussreiche Industrie gibt die keinerlei interesse hat, dass Studien über mögliche Gefahren von Mobilfunk ins öffentliche Bewusstsein gelangen... und gerade kritische Denker lasen sich Leider oft von den Argumentationslinien überzeugen:

      Solange die schädlichkeit nicht 100 prozentig Bewiesen ist glauben wir es nicht... ( dumm nur, dass die Industrie diesen Beweis nicht zulassen wird solange es ihr möglich ist es zu verhindern...mit ihrer Lobbyarbeit )

      zum Thema Lobbyarbeit aus http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/erkenntnisse/einfluesse/index.html

      "Wir werden alles dafür tun, was uns Gott erlaubt, und auch manches, was er verbietet, um diese Innovation voranzubringen."
      Erwin Huber, als Leiter der bayrischen Staatskanzlei, zur Bereitschaft des Freistaats Bayern, die Innovation UMTS mit staatlicher Hilfe schneller voran zu bringen, in "Die Welt" vom 16.10.2002

      Erstaunlich und spannend, wie "perfekt" Lobbyismus im Detail organisiert ist. Wer recherchiert, stößt auSchritt und Tritt auf die Aufstellung der Industrielobby und Wirkungen der Industriefinanzierung. Vier Faktoren haben ein System des Gesundheits- und Verbraucherschutzes möglich gemacht, das nicht schützt, sondern Mensch und Umwelt gefährdet:

      1. Die Wirkungen des Geldes.
      2. Grenzwerte und rechtliche Rahmenbedingungen, die der Industrie faktisch so gut wie alles gestatten.
      3. Die wirklichkeitsferne Annahme, dass es gerade im Mobilfunk keine besonderen Risikogruppen gibt.
      4. Wissenschaftler die vom Staat in maßgebliche Positionen des Strahlenschutzes berufen werden, aber in ihren Tätigkeiten, Ansichten und Einkünften von ihrer besonderen Industrienähe geprägt sind.

      P R E S S E M I T T E I L U N G

      Wissenschaft und Wahrheit in der Mobilfunkforschung

      Stand und Hintergründe einer Kontroverse

      München, 8 September 2008 - Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF), dessen Ergebnisse in den vergangenen sechs Jahren mit einem Aufwand von 17 Millionen Euro erarbeitet worden sind, ist je zur Hälfte von Staat und Industrie bezahlt worden. Es kommt zu der beruhigenden Schlussfolgerung, dass insgesamt kein Anlass besteht, die Schutzwirkung geltender Grenzwerte vor gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung in Zweifel zu ziehen.

      Das überwältigende Presseecho weit über Deutschland hinaus entspricht dem Gewicht dieser Aussage. Was jedoch den Wahrheitsgehalt der Botschaft angeht, steht diese im krassen Widerspruch zum Stand der internationalen Forschung, und wird nicht einmal durch den Ertrag des eigenen Programms gedeckt. Auf zentrale Fragen wie Langzeitfolgen der Mobilfunkstrahlung und besondere Risiken für Kinder kann das DMF keine Antwort geben. Angesichts dieses Eingeständnisses grenzt die Entwarnung an Verantwortungslosigkeit. Weil darüber hinaus die Existenz athermischer Wirkungen weit unterhalb der geltenden Grenzwerte schlichtweg ignoriert wird, wird die Entwarnung zur Gewissenlosigkeit. Dies zu erkennen und eine Fehlentscheidung der Bundesregierung zu verhindern, wäre Aufgabe jenes eigenen Beratungsgremiums der Bundesregierung gewesen, das ausschließlich aus Wissenschaftlern besteht, der so genannten Strahlenschutzkommission (SSK). Doch das Gegenteil ist der Fall: Eine Empfehlung der SSK hat die Entwarnung durch die Bundesregierung erst möglich gemacht. ....

      ...weiter hier: http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/erkenntnisse/einfluesse/wissenschaft-und-wahrheit-in-der-mf-forschung/index.html

      ...die vertiefenden Hintergründe sollten jeden kritischen Freidenker interessieren !
  • antwortete am 22.02.2013 um 09:29
    "Wlan kann man doch in den meisten Fällen durch ein (halogenfreies) Kabel zuersetzen."
    Leider nur in den "meisten" Fällen. Oft gibt es eben bauliche Grenzen. Z. B. ist es in einer Mietwohnung nicht so der Hit, die Wände für die Kabel zu perforieren. Und mit WLAN ist man einfach mobiler, z. B. bei Verwendung eines Notebooks; im Sommer auf der Terrasse oder im Garten zu arbeiten hat schon was.
    Allerdings habe ich kürzlich von der Möglichkeit gehört, für das LAN das Stromnetz zu benutzen. Über technische Details, Kosten, Übertragungsqualität usw. weiß ich jedoch nichts.
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      kommentierte am 22.02.2013 um 09:39
      Für das Lan übers Stromnetz kann man ein sogenanntes DLAN benutzen. Funktioniert sehr gut, ich habe es schon ausprobiert. Damit kann man dann auch auf dem Balkon mit dem Laptop arbeiten.
      Erläuterung gibt es hier:
      http://de.wikipedia.org/wiki/PowerLAN
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      kommentierte am 22.02.2013 um 09:48
      Ja, ich habe mich auch lange gegen Wlan gesträubt.
      Beim neuen Rooter haben wir auch auf die Möglichkeit geachtet, dieses ausschalten zu können.
      Seit ich allerdings das Netbook habe und auch mal im Bett oder auf der Terrasse arbeite, bin ich auch dazu übergegangen, das Wlan zu schätzen.
      Man könnte es ja jederzeit ausschalten, in der Praxis denken wir allerdings viel zu selten dran.
      Im Sommer steckt sowieso die ganze Telefon-Anlage an einer Zeitschaltuhr und wird nachts ausgeschaltet, wegen Gewittergefahr.
      Dann ist auch Wlan aus.
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      kommentierte am 22.02.2013 um 09:58
      Nützt denn die Zeitschaltuhr tatsächlich etwas gegen Überspannung?
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 10:12
      Ich habe meinen PC an einer Schaltleiste, denke schon, dass die gegen Überspannung hilft oder? Und da hier schon alle Experten versammelt sind, hätte ich da eine Frage zum WLAN. Meinen PC habe ich mit einem Netzkabel mit dem Router verbunden. Das der Router noch abstrahlt ist klar, aber strahlt der PC dann auch noch? Der WLAN Router ist bei uns eigentlich eh für die Katz, nicht einmal im Nebenraum funktioniert das Netz, liegt wohl an den 50 cm dicken Lehmwänden.
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 10:20
      Wir haben uns damals bei der Telekom erkundigt.
      Die meinten selbst die teuren Überspannungsschutzleisten würden nichts nützen, weil wir ma Ende der STromleitung sind und volle Dröhnung abbekommen.
      Damals hat uns der Blitz in einem Sommer zweimal die ISDN-Anlage zerschossen.
      Seit wir die Zeitschaltuhr verwenden, passierte das toitoitoi nicht mehr.

      Wenn wir länger weg sind, dann werden Anrufe auf die T-Net-Box umgeleitet, die wir von unterwegs abhören können wie einen Anrufbeantworter.
      Dann wird der Stecker zu Hause komplett gezogen.

      Tja, Richard, so Lehmwände sind schon ein Traum.
      Wenn es mein Haus wäre, würde ich auch überall Leitungen legen.
      Da wir aber nicht wissen, wie lange wir noch hier wohnen...
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 10:24
      Also ich habe mir mal sagen lassen: Bei Gewitter KOMPLETT vom Netz trennen, d. h. Stecker ziehen.
      Irgendwie leuchtet mir das ein.
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      kommentierte am 22.02.2013 um 10:31
      Und dann stellt sich mir die Frage: Was ist bei Gewitter, wenn die Kiste an LAN oder DLAN hängt?
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      kommentierte am 22.02.2013 um 10:35
      "Was ist bei Gewitter, wenn die Kiste an LAN oder DLAN hängt?"

      Naja, da muß man wohl etwas mehr in Überspannungsschutz investieren, als die üblichen angeblich sicheren Steckerleisten.

      Nicht umsonst hat man ja Server bevorzugt in sicheren Serverschränken.
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 17:34
      Also bei uns im Haus ist es so, dass man durch abschalten des eigenen Wlans (ich nutze es für einen unserer beiden PCs auch aus dem Grund, da es mir baulich vom Vermieter nicht gestattet ist die Wände zu durchbohren) nur eine marginale Strahlungsabsenkung hätte. Die meisten Leute lassen ihr Wlan die ganze Zeit an. Alleine in der Reichweite meiner Wlankarte befinden sich 16 Wlans.
      Klar ist es vorbildlich, das Wlan abzuschalten, sogar den ganzen Router, um Strom zu sparen, aber bezüglich der Strahlung wird man da zumindest in der Stadt nicht viel ausrichten können, solange man nicht auch alle Nachbarn mit überzeugt.
      Bezüglich der Übertragungsqualität kann ich nur jedem ein abgeschirmtes Kabel empfehlen. Da kommt kein Wlan ran.
      Wie ist es eigentlich mit den ganzen anderen "Wellen", die uns so umgeben? UMTS- Netz, Radio, Fernsehen. Kennt da jemand eine gute Seite, wo man sich wissenschaftlich fundiert informieren kann (keine Esoterikseite mit Karma und Chi etc. bitte :-) )?
    • kommentieren
      kommentierte am 28.02.2013 um 23:44
      Wer es wirklich wissen will: http://www.aerzte-und-mobilfunk.net

      http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/downloads/wlan-gefaehrdet-gesundheit-11.2012.pdf

      Bitte Daumen hoch und kommentieren, damit diese seriöse Antworten und warnungen von Ärzten statt verharmlosendes Halbwissen zuerst und von allen gelesen wird.

      Was ist Wissenschaft und was ist Lobbyarbeit?
      Was ist Bequemlichkeit und Unwissen?
      Was ist Dummheit und Unverantwortlichkeit?

      THINK !
  • antwortete am 22.02.2013 um 17:49
    Ich hatten einen "Baubiologen" in meinem Freudeskreis und habe mich deswegen mit dem großen Thema "Elektrosmog" vor ein paar Jahren beschäftigt - dadurch benutze ich seit Jahren kein Wlan mehr.

    Ich glaube auch, dass uns dieses Thema ähnlich wie das "Rauchen" nochmal um die Ohren fliegen wird. We´ll see

    Davon abgesehen fand ich das netzgebundene Surfen auch immer sicherer...:)

    Zwei Seiten die ich ganz gut fand:
    www.ohne-elektrosmog-wohnen.de/
    www.kompetenzinitiative.de

    Greetz awareness
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 19:53
      @awareness
      Warum "Baubiologe" und nicht Baubiologe?
      Ist er nicht echt oder traust du ihm nicht?
    • kommentieren
      kommentierte am 22.02.2013 um 20:14
      Hallo Elise, nein mit dem stimmte alles - Ich wollte damit wohl den Begriff hervorheben :-)
    • kommentieren
      kommentierte am 03.03.2013 um 19:30
      @awareness: unabhängig davon, dass mit ihm alles stimmte, ist die Bezeichnung Baubiologe nicht geschützt und lässt zumindest mehr Spekulationen zu, ohne dies werten zu wollen:
      aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Baubiologie

      Es gibt keinen staatlich anerkannten Beruf Baubiologe/in. Die Ausbildung zum Baubiologen erfolgt entweder in freiem, nach eigenem Interesse geleiteten Selbststudium oder mit Hilfe von privaten Ausbildungsinstituten, deren Studieninhalte nur teilweise miteinander vergleichbar sind.
      ...
  • antwortete am 03.03.2013 um 18:47
    Ich oute mich mal als Baubiologe und gleichzeitig sensibler Mensch, der sich nicht scheut, für besondere Beurteilungen auch mal eine moderne Form der Wünschelrute als auch qualifizierte Messgeräte für den Hochfrequenzbereich in die Hand zu nehmen.
    Meine Erkenntnisse zu WLAN nach Untersuchungen/Befragungen in ca. 100 Haushalten, in denen WLAN in Verwendung war:
    1. Grundsätzliches: Persönliche Befindlichkeiten sind überwiegend kein quantitatives sondern ein qualitatives Problem. Das Thema ist und bleibt die persönliche Resonanzfähigkeit. Der eine geht relativ schnell unter die Decke, der andere reagiert nicht. Geschürte Ängste verstärken die Resonanzfähigkeit nur. Die Festsetzung von Grenzwerten ist unter diesen Bedingungen der falsche Ansatz.
    2. Menschen sind offene Systeme, deren Reaktionen auf neue Strahlungsfelder nicht von vornherein abgeschätzt werden können. Grundsätzlich sind sie für Strahlungen auch auf nichtthermischer Ebene im Bereich kleiner gleich Mikrowellen empfänglich. Die Flankensteilheit von gepulster Strahlung ist zusätzlich ein Problem.
    3. Ob und in wieweit WLAN eingesetzt werden sollte, muss jeder selber entscheiden. Zur generellen Vorsicht würde ich jedem Menschen raten, der vor hat, noch mehr als 30 Jahre zu leben. Ich selber nutze WLAN, wir schalten es aber nachts zusammen mit unserer LTE-Telefonie sicherheitshalber komplett zusammen mit den betreffenden Stromkreisen ab.
    4. WLAN macht viele Menschen wach, das ist über Tags gut, wenn man nachts jedoch kein Auge zu tut, unangenehm. Wenn in normalen verdichteten Wohnverhältnissen, wie z.B. Hamburg, 35 WLAN's nachts nicht abgeschaltet werden und man zusätzlich einen anstrengenden Beruf hat, ist der Spass nicht mehr so lustig. Spätestens dann wird es auch unökologisch: Wenn die gestressten Familien aufs Land flüchten, ein Einfamilienhaus bauen und täglich wieder im Stau nach H'burg einpendeln.
    5. Vergleichende Erkenntnis: Lieber 1 normales WLAN tagsüber, als ab 18:00 Uhr abends das Licht einer quecksilberbasierten Energiesparlampe mit ihren unschönen Spitzen im Bereich < 500 nm.
  • antwortete am 28.02.2013 um 14:00
    Also, wir hatten nie WLAN und obwohl es superpraktisch ist, werden wir es uns auch in Zukunft verkneifen. 1. Versuchen wir Strahlung zu vermeiden 2. Machen wir Onlinebanking und da fühle ich mich mit Kabel (und Chipkartendrive) einfach sicherer.

    Wir sind fast jeden Tag online und haben einen topaktuellen (Spiele-Musik-Foto) PC. Ich habe ein Kabel unter Teppichen versteckt vom Flur ins Wohnzimmer an den PC verlegt, mein Sohn hat unseren alten PC in seinem Zimmer stehen, d.h. ein weiteres Kabel führt übers Wohnzimmer hinterm Schrank in sein Zimmer. Man sieht das Kabel nur streckenweise, aber das sind die Abstriche, die wir gern hinnehmen.
    Das Handy meines Sohnes kann ich mit dem PC verbinden und so kann er problemlos online gehen und chatten, während er am PC ein Onlinespiel spielt. Für unterwegs kann er öffentliches WLAN (Cafes) oder von Freunden nutzen (wenn es eh an ist!!!). Außerdem hat er eine günstige Online-Flatrate bekommen, die er an und ausschalten kann, wenn er sie braucht (im Bett :-) )und kein anderer Empfang möglich ist.

    Ein Tablett brauchen wir eigentlich nicht. Ist bestimmt eine nette Spielerei, aber B R A U C H E N ??? Leute, wir sind hier auf Utopia, weil wir vielleicht NICHT alles "brauchen wollen", oder???!!!
  • antwortete am 22.02.2013 um 15:12
    In den meisten Fällen? Wo gibt es dann außer, dass der Router direkt neben dem PC steht, noch einen Fall, wo es durch ein Kabel ersetzt werden kann?

    Die meisten Router stehen aber dann doch im Flur, zwecks Telefon.

    Ich schleif ungern ein LAN-Kabel mit mir rum, wenn ich von Bett, zum Schreibtisch, zum Sessel wechsel.

    Ich möchte gar nicht dran denken, wie in meiner 8er WG hunderte Meter LAN-Kabel durchs dreistöckige Haus liegen um 8 Studenten mit Internet zu versorgen. Von den Herstellung (Glasfaser, Kupferdraht) und Kosten der Kabel ganz zu schweigen.

    LAN-Kabel für die reine Internetverbindung sind genauso aus der Mode wie kabelgebundene Telefone. Ich geh einfach gern mit dem "Fortschritt" und werde WLAN auch solange verwenden, bis es eine ECHTE Alternative dazu gibt bzw. der WLAN-Standard soweit verbessert wurde, das keine gesundheitliche Gefahr mehr davon ausgeht. LAN ist für mich keine.
    Wir Leben nunmal im Zeitalter von Bluetooth, GPS, WLAN etc.

    Wir werden täglich "verstrahlt", sei es vom eigenen Handy in der Hosentasche oder den 5 Leuten die in der Bahn, im Bus oder in der Straßenbahn direkt um mich rum stehen und telefonieren.

    Und solange es noch keine echte Daten-Flatrate ohne Volumenbeschränkung in Deutschland gibt, bin ich unterwegs in Cafes und Bars eben noch auf öffentliche WLAN-Hotspots angewiesen. Oder kann mir jemand sagen, wo ich bei meinem Smartphone den LAN-Kabel Anschluss finde?

    So, und während ich das hier schreibe durchstöber ich sämtliche Online-Shops nach einem neuen American Football Helm, denn von dem Sport den ich über alles liebe und trotz aller Warnungen ausübe gehen weit aus mehr Gefahren für meine grauen Gehirnzellen aus als von irgendeiner Strahlung die ich trotz Abschaffung meines Handys und Umstieg auf LAN auf Grund der vielen elektronische Geräte täglich um mich herum nicht verhindern kann.
  • antwortete am 22.02.2013 um 15:39
    Puh, also wir haben tatsächlich der Strahlung wegen in unserer WG beim Einzug vor ein paar Jahren lange Kabel in alle Zimmer verlegt und wegen der Unfallgefahr mühselig an Leisten und Fugen entlang befestigt. Damit waren wir allerdings eben doch auch mehr oder weniger an einen fixen Platz gefesselt. Immer wenn wir mehr Auslauf wollten haben wir dann doch dankbar auf das Wlan-Netz unsere Nachbarn zurückgeriffen. Irgendwann kam das Angebot unseres Telefonproviders uns einen Wlanrouter zu schenken. Da haben wir dann nicht mehr nein gesagt. Und bisher nicht bereut.

    Ich sehe das ähnlich wie Patrick, da müssen noch andere technische Lösungen her, die die Strahlungsintensitäten verringern. Bis dahin mache ich mir mehr Sorgen um ganz andere Belastungen des Alltags. (Wo wurden die meterlange ungenutzten Kabel eigentlich produziert? Was mach ich jetzt damit?)

    Nachts wird bei uns übrigens der Router zumindestens für ein paar Stunden ausgeschaltet. Auch wenn's nur ein paar wenige kWh sind, aber die werden dadurch immerhin noch gespart und Strahlung reduziert.
  • antwortete am 24.02.2013 um 07:38
    Ich nutze WLAN ebenfalls weil ich aus unserer Mietwohnung keinen Schweizerkäse machen möchte. Alternativ könnte ich auch noch ein Kabel quer über den Flur und durchs halbe Wohnzimmer legen. Diese Stolperfalle ist für die Gesundheit jedoch sicher schädlicher als ein WLAN Netz.

    Insbesondere in Altbauten besteht eben das Problem, dass der Telefonanschluss selten da ist wo man ihn benötigt. Früher hat eben noch keiner etwas vom Internet gehört. Da gabs nur das gute alte Telefon mit Wählscheibe im Flur... Nur wer möchte da heute noch im Internet surfen?

    Wie schädlich Elektrosmock für den Menschen tatsächlich ist hängt davon ab ob man mit einem Vertreter der Elekroindustrie oder mit einem Elektosensiblen spricht... Leider ein Thema zu dem es meiner Meinung mehr Bauchgefühl als echte Fackten gibt. Würde ich selbst bauen, würde ich außreichend verlegte Netzwerkkabel bevorzugen (sicherer gegenüber neugieriger Nachbarn) auch wenn ich persönlich nicht glaube dass mich ein WLAN Netzwerk gesundheitlich relevant beeinträchtigt.
  • antwortete am 27.02.2013 um 20:11
    Ich benutze auch noch WiFI - auf jeden Fall! Die Vorteile überwiegen.

    Als Tipp trotzdem super: Sendeleistung evtl. drosseln und den Router ausschalten wenn man pennt oder draussen unterwegs ist.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:21
    Ich persönlich benutze WLAN, da es hier dafür keine Alternative gibt. So lange es nur PCs gab konnte man Leitungen legen, auch wenn es gerade in Mietswohnungen teilweise recht problematisch ist. Mit moderner Technologie (Notebook, Ultrabook, Tablet, Smartphone, Internetradio) wird es wenn man sich nicht massiv einschränken will zunehmend unmöglich auf WLAN zu verzichten. Persönlich schalte ich hier meine Netzwerkinfrastruktur wenn ich sie nicht benötige aus und das geht recht gut. Aber schon wenn man mehrere Personen im Haushalt hat, wird diese Lösung problematisch.

    Dazu kommt das es ja auch immer mehr 'Elektrosmog-Verschmutzung) von Außen gibt. Hier ist z. B. die Internetversorgung via WLAN (5GHz) realisiert, da es die Telekom nie geschafft hat hier auszubauen. Dazu kommen mehrere Handynetze, teilweise UMTS und auch noch LTE. Bei Powerline (Netzwerk via Stromkabel) hat man auch eine starke Elektrosmog-Verschmutzung. Den hier ist es so das man ein langes Kabel hat, über welches stark gepulste Stromimpulse jagen. Sprich das Gleiche wie mit einer Antenne. Und Powerline strahlt nicht gerade wenig.

    Was den Aspekt der Sicherheit betrifft so ist das Kabel klar die sicherste Lösung. Jedoch ist es eben auch die Lösung die am wenigsten zeitgemäß ist. Persönlich arbeite ich bei WLAN deshalb mit einer WPA2-Verschlüsselung und einen VPN. Das ist wie ich denke eine gute Verbindung.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:21
    Ich nutze auch WLAN, sogar mit Repeater! Soviel vorab. Aber sich mit LAN davon zu befreien ist nicht einfach. An meinem Arbeitsplatz empfange ich 8 (acht) andere Netze, einige mit einer Reichweite von 500m! Mit eigenen LAN wäre das so wie mit einem Fahrrad inmitten von Autos auf grün warten. Ich bin zwar emissionsfrei, aber das Umfeld schadet mir. Dem Elektrosmog kannst du dich nur über eigene bauliche Massnahmen entziehen - wurde hier ja schon andiskutiert. Grundsätzlich halte ich es für wichtiger, die Mobiltelefone nicht auch noch zu Hause zu nutzen. Wir werden sehen, ob unsere Kommunikationslust so endet wie die Euphorie mit der Atomkraft!
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      kommentierte am 28.02.2013 um 13:25
      Nun es gibt Lösungen um umliegende Einflüsse zu minimieren. Aber das ist eine Kostenfrage. Den eine entsprechende Folie unter der Tapete ist nicht ganz günstig. Dazu kommt dann noch das im Normalzustand dann eben auch das Mobiltelefon/Smartphone nicht mehr funktioniert. Für Balkone und Terrassen sehe ich momentan keine wirklich gangbaren Lösungen.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:24
    Ich fürchte man kommt der Strahlung heute zutage nicht mehr aus. In unserem Haus kann ich, obwohl unserer eigenes WLAN abgeschaltet ist noch 5 andere WLAN Netze empfangen, auch wenn ich sie nicht nutzen kann. Sogar auf unsere Hütte in den Bergen kommt das Signal des ca 500m entfernten Hotel an.
    Die Strahlenbelastung ist da, zusätzlich hat heute noch jeder ein Handy in der Tasche, dann gibt es noch Türklingeln die mit Funk übertragen, Überwachungskamera mit Funk, auch unser Drucker hat mittlerweile eine WLAN Schnittstelle. Vermutlich haben moderne Kühlschränke und andere Elektrogeräte auch schon eine Funkschnittstelle.
    Helfen würde nur ein Faradayscher Käfig oder Umzug auf den Mond.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:25
    zu weihnachten bekam ich vom sohn ein tablet mit tasta geschenkt. das ist nun im eg- wohnzimmer per wlan mit dem homenetzwerk verbunden. freue mich schon sehr auf die wärmere terassenzeit - ideal mit dem beweglichen tablet. unsere anderen pc´s stehen im 1. bzw. 2. stock und waren immer bzw. sind noch verkabelt. habe da echt weniger bedenken. viel schlimmer wirds doch mit dem ganzen ständigen handy/smartphone-gebrauch sein. schon kinder fummeln stets und ständig damit herum. habe selbst gar kein handy. war etwas überrascht über die die frage "hast du noch wlan" bisher dachte ich immer, es heißt "hast du schon wlan" lol.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:32
    Welche Studie soll das denn bewiesen haben ? Ich kenne nur Studien, die gar nichts nachweisen konnten.

    Edit: Okay in dem Dokument werden Studien genannt.

    Hier http://psiram.com/ge/index.php/Elektrosmog steht die Meinung der kritischen Wissenschaftler.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:44
    Ich fasse es nicht, das mit WLan so sorglos umgegangen wird! Ich habe keinen und werde keinen bekommen!
    Und es gibt Alternativen: D-Lan! Durch das Stromnetz. Ein Kabel mit Stecker vom Router zur nächsten Steckdose und dann Internet von jeder Steckdose. Gut, die Drahtlose Freiheit ist das nicht, aber Steckdosen gibt es sogar neben dem Bett, in der Regel. Mir geht es gut damit! Und es läßt sich auch verschlüsseln.

    Grüße!
    Nikolaus
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      kommentierte am 20.09.2013 um 08:36
      Oh davon habe ich bisher noch nie was gehört .. !!!
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:47
    Schwieriges Thema - auch ich sehe mich derzeit nicht in der Lage, auf WLAN zu verzichten (sowohl privat als auch beruflich). Der einzige Kompromiss ist das auch schon von anderen erwähnte Ausschalten/völlige Trennen des Routers vom Stromnetz in der Nacht.
  • antwortete am 28.02.2013 um 13:53
    Bequemlichkeit - zum einen laufe ich rum mit iPad, zum zweiten sind rund um mich vier bis fünf weitere Netze - daher wäre mein ausschalten nicht so viel Vorteile bringen wie viel Unbequemlichkeit es mit sich bringen würde.
  • antwortete am 28.02.2013 um 14:00
    @WernerMax - Wenn man sich den "Freiburger Appell" durchliest, ist die Datenübertragung über das Stromnetz keine Alternative. Auch hier werden Daten im hochfrequenten Bereich ohne Abschirmung übertragen und somit werden die Stromleitungen zu schwach aussendenden Mikrowellensendern, ähnlich dem W-Lan.
    Allerdings sind wir tagtäglich auch natürlicher Mirkowellenstrahlung ausgetzt - aus dem Weltraum. Jeder Stern, auch unsere Sonne, senden nicht nur sichtbare Wellen (Licht) aus, sondern auch in sehr hohem Maße Mikrowellen und Radiowellen.
    Ich denke, problematisch ist die Intensität, mit der wir heutzutage durch unsere eigenen Emissionen belastet werden. Leider gibt es aber keinen Konsens über Grenzwerte. Die USA haben z.B. sehr viel höhere Grenzwerte in Sachen Mikrowellenstrahlungsbelastung als Europa oder Russland.
    Allerdings gibt es auch noch keine wirklich belastbare Studie, die besagt, wieviel Strahlung verträglich ist und ab wann unsere Zellen wirklich dauerhaft geschädigt werden. Fakt ist: Mikrowellen können Zellstrukturen verändern. Letztendlich muss aber noch jeder für sich Entscheiden, ob W-Lan Teufelswerk ist, oder doch mehr Nutzen als Gefahren birgt.
    Aufgrund der nicht nicht auszuschliessenden Gefahr fände ich es aber gut, wenn z.B. in Schulen und Kindergärten W-Lan nicht verwendet werden würde. Aber versuch das jetzt mal einer durchzusetzen.
  • antwortete am 28.02.2013 um 15:42
    Was ich etwas vermisse, ist die einfachste Maßname, die Feldstärken zu reduzieren.
    Die meisten Router bieten in ihren Grundeinstellungen die Möglichkeit, die Sendeleistung bedarfsgerecht zu regeln und eine mögliche maximale Sendeleistung (meist in %) festzusetzen.
    Außerdem gibt es die Möglichkeit einer "Nachtschaltung".
    Mit einer stark reduzierten maximalen Sendeleistung läuft mein W-lan mit hohem Datendurchsatz problemlos. Gleichzeitig ist das Signal von Nachbarn von weit weg teilweise ähnlich stark wie mein einiges W-lan.
    Mich stört das nicht weiter, aber technisch nötig ist das wohl kaum und eine für diese Leute leicht vermeidbare, zusätzliche "Belastung".
    Also Leute, lest Euch die Bedienungsanleitung durch und passt Eure Sendeleistung an!
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      kommentierte am 01.03.2013 um 11:52
      hallo, also ich weiß jetzt nicht wie ich da irgendwas verstellen soll. das ist ein bischen viel verlangt für einen laien. und ich kann nicht in jedem bereich zum fachmann werden. na, vielleicht finde ich ja einen.
      aber ich habe eine frage an dich: ich bin garade dabei eine kleine praxis zu mieten. in einem bürohaus, was anderes hab ich grad nicht gefunden. jetzt hab ich erfahren,dass da diese funkzähler an der heizung hängen. kann ich das irgendwie abschirmen ? alu folie drumwickeln oder irgendeine maßnahme, die ich wegmache wenn 1 mal jährlich abgelesen werden soll. das recht muß ich doch haben, oder ?
      ich wäre sehr dankbar für eine gute info. ich würde gern einen anderen raum mieten, aber ich hab zeitdruck und was besseres war jetzt nicht zu finden. danke schon mal und gute zeit gruß mandala
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      kommentierte am 10.03.2013 um 13:27
      Oh, habe die Frage gar nicht gesehen. Da ich leider nicht weiß, wie genau diese Funkzähler funktionieren, kann ich dir dazu keine Antwort geben. Im Netz liest man bei kurzer Recherche, dass es angeblich verschiedene Modelle gibt, die unterschiedlich oft senden und solche, die das angeblich nur auf "Anfrage" des Ablesegerätes tun.

      Sollten die Zähler nur selten, oder nur auf Anfrage senden, ist eine Abschirmung völlig unnötig und vielleicht sogar mit großen Nachteilen für Dich verbunden.
      Eine Abschirmung wäre durch die meisten Metalle gut möglich (bei den Frequenzen, die vermutlich benutzt werden). Aber auch das ist ein Thema für sich.

      Zum W-lan Router: Ein Blick in die Anleitung des jeweiligen Modells erklärt, wie es funktioniert.
  • antwortete am 28.02.2013 um 19:24
    Ich habe mich auch lange dagegen gewehrt aber letztendlich ist eine Komplettverkabelung im Haus nicht unbedingt besser. Und mal davon abgesehen, was nutzt es mir mein WLAN abzuschalten wenn hier von Nachbarn 6! Netze bis in mein Haus "strahlen" ?

    Dafür spare ich mir wo es geht Mobile Telefone, die hält man direkt an den Kopf... das muss nur im Notfall sein.

    Und wie mein Vorredner.. Steckdose neben dem Bett und die 230V Leitung in der Nähe? Dann spielt auch WLAN keine Rolle mehr!
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      kommentierte am 07.03.2013 um 23:21
      WLAN und Netzstrom sind zwei völlig unterschiedlich Dinge, die nicht in einen Topf geworfen gehören. 50 Hz erzeugt Wellenlängen von 6000 km. Solche Wellen können nicht wir über körpereigene Antennen aufnehmen. Die WLAN-Frequenzen liegen im Gigahertzbereich, das heisst, dass sie Wellenlängen haben, die im cm - dm - Bereich liegen. Dafür gibt es schon eine Reihe von Körperteilen, die zumindest theoretisch auf die Wellen ansprechen.
      Das eigene WLAN erhöht die Strahlung hauptsächlich in der eigenen Wohnung. Wände dämpfen die Strahlung. Einem Haus mit Lehmwänden werden dabei verhältnismäßig gute Dämpfungseigenschaften zugeschrieben. 6 x WLAN in der Nachbarschaft ist zwar nicht so prickelnd, aber das eigene wäre eine überproportionale Verstärkung.
      Ich persönlich nutze das WLAN und sogar auch eine kabellose Maus (Bluetooth). Es ist zugegeben bequem. Nachts wird alles komplett zusammen mit unserer Stromversorgung abgeschaltet. Ich gehe nicht davon aus, dass ich in meinem Alter davon noch bleibende Schäden davon trage.

      Aber was ist mit denjenigen, die noch mehr als 30 Jahre vor sich haben? Es gibt keine verlässlichen und neutralen Langzeitversuche über solche Zeiträume. Die Ratten sind uns in der Risikovorsorge da evolutionstechnisch überlegen, dass sollte uns mehr zu denken geben, als auf interessengesteuerte Forschung hereinzufallen.
  • antwortete am 28.02.2013 um 19:32
    Weil ich nicht überall einen LAN-Anschluß habe. Ich versuche oft auf LAN zu arbeiten, aber bevorzuge bei der Onlineweiterbildung (Livekonferenzen) doch schon die Zuhörerposition auf dem Sofa statt auf dem Stuhl. Aber ich schalte das WLAN oft und meist über Nacht ab.
    Ich habe in meinem Bekanntenkreis Menschen, die mein WLAN fühlen können und denen es damit nicht gut geht. Diese Menschen reagieren zum Teil auch auf Netzteile oder Kondensatoren. Das reicht mir als Grund zur Abschaltung. Glücklicherweise sind die Nachbar-WLANs doch etwas weiter entfernt, dass die Strahllung schon etwas abgeschwächt hier ankommt.
    Ganz verzichten mag ich auf das WLAN jedoch nicht und ab und zu benutze ich auch das iPad unterwegs um noch etwas arbeiten oder recherchieren zu können. Dafür verzichte ich auf dei Händybenutzung und hab nur ein ganz altes für Notfälle.
    Also: Maß halten.
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      kommentierte am 01.03.2013 um 01:19
      Ergänzung: den wissenschaftlich Interessierten lege ich die Veröffentlichungen von www.kompetenzinitiative.net ganz doll ans Herz. Besonders die Zusammenstellung aus medizinischen Studien zum Zusammenhang mit Burn Out aus dem Januar diesen Jahres. Wer sich aus medizinischer Sicht mit den aufgeführten Stoffwechselstörungen und mit den Therapieansätzen von Dr. B. Kuklinski und Dr. H. Krah auskennt, der weiß, dass diese Veränderungen auf fast alle unserer sogenannten Zivilisationserkrankungen übertragbar sind.
      Im Zusammenhang mit dieser Frage habe ich mal wieder in den offiziellen Karten zu den Sendestationen Mobilfunk nachgeschaut und fand es ganz gruselig. Mittlerweile gibt es Gegenden, wo die Dinger in einem Netzwerk von Knotenpunkten mit von mir geschätzten Abständen 200-300 m aufgestellt sind.
      Vor 15 Jahren war das noch deutlich weniger und es hatte auch schon fast jeder sein Handy. Wozu diese Verdichtung eigentlich? Brauchen wir das wirklich?
  • antwortete am 28.02.2013 um 23:35
    tja, auf dem lande ist das gelegentlich so eine sache. ich hätte gern internet aus der steckdose. aber gibts hier nicht. ein paar wenige haben es ergattert und dann war ende. ich hab nichts abbekommen. immerhin geht es so halbwegs mit lte. mit schwächen und ausfällen. aber geht. und ich bin kein fachmann, der da mit der idee von kabeln usw. was anfangen kann.
    aber ich schalte alles ab wenn ich es nicht benutze. mehr fällt mir nicht ein.
    ich überlege ob ich wenigstens ein telecom telefon aus der steckdose nehme. aber dann hab ich auch das dect hier. gibts überhaupt noch telefon mit strippe zu kaufen ?
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      kommentierte am 05.03.2013 um 03:27
      @mandala
      Steckdosen Internet kann man sich auch selbst einrichten. Du würdest dann zb einen Kabelanschluss über die erforderlichen Geräte in dein Heimstromnetz leiten.
      Die Geräte dazu gibt es zB bei Conrad und wohl auch anderen ähnlichen Fachmärkten.
  • antwortete am 28.02.2013 um 23:42
    Wer es wirklich wissen will: http://www.aerzte-und-mobilfunk.net

    http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/downloads/wlan-gefaehrdet-gesundheit-11.2012.pdf

    Bitte Daumen hoch und kommentieren, damit diese seriöse Antworten und warnungen von Ärzten statt verharmlosendes Halbwissen zuerst und von allen gelesen wird.

    Was ist Wissenschaft und was ist Lobbyarbeit?
    Was ist Bequemlichkeit und Unwissen?
    Was ist Dummheit und Unverantwortlichkeit?

    THINK !
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      kommentierte am 01.03.2013 um 00:11
      Ahhh hier finde ich also eine etwas ausführlicherer Version ihres Kommentars. "Seriöse Antworten und Warnungen von Ärzten" sagen Sie also. Mag sein, dass diese Ärzte durchaus recht haben. Aber bitte peterliebe, beschäftigen Sie sich doch einfach einmal mit den Studien, die dort zitiert werden. Es gibt einen Grund, warum Theorien belegt werden müssen. Und wie ich es in meinem Beitrag schon ausführlich geschildert habe, haben die dort genannten Studien erhebliche methodische Mängel.

      Sie reden also von Wissenschaft, doch ehrliche Wissenschaft muss auch mit fairen Mitteln arbeiten und das ist hier nicht der Fall.

      Bequemlichkeit muss ich daher Ihnen vorwerfen, der nicht einmal auf die Kritikpunkte sachlich einzugehen versteht.

      Dummheit und Unverantwortlichkeit können oft genug Hand in Hand gehen. Von Ihnen würde ich eher eine sachlich begründete Darlegung hören, weshalb wir den Argumenten dieser Ärzte blind vertrauen sollen. Predigen nicht gerade Sie indirekt eine kritische Geisteshaltung? Müssten wir dann nicht "beide Seiten" kritisch betrachten, sowohl die Mahner als auch die Beschwichtiger? Sollten wir nicht endlich mit der Polemik aufhören und die reichnen Fakten betrachten?
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      kommentierte am 01.03.2013 um 18:24
      Machen sie sich doch nicht zum Srachrohr für die Lobby, die auch von adioaktiver Strahlung sagte sie sei ungefährlich, weil es noch keine Langzeitstudien gab.

      Vielleicht schreiben sie ja sogar im Auftrag der Mobilfunk Industrie, sonst würden sie nicht nur verharmlosen, sondern auch sagen dass sie nicht wissen WIE schädlich diese Strahlungen sind und DESHALB Vorsicht geboten ist...

      und Artikel zum Thema LOBBYARBEIT:

      http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/erkenntnisse/einfluesse/index.html

      Wenn nicht GBT ES EINIGE STUDIEN die es zu betrachten wert sind :

      http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/erkenntnisse/studien/index.html
  • antwortete am 07.03.2013 um 20:54
    Ich hänge noch gerne "am Kabel".

    Selbst WLAN ist für mich keine Option: ich verstehe gerne die Technik, bevor ich sie nutze.

    Damit bin ich vielleicht "altmodisch": denke nicht, das es mir zum Nachteil ist.
  • antwortete am 28.03.2013 um 20:03
    Wir verwenden seit einiger Zeit kein wlan mehr. Wir benutzen das internet jetzt nur noch im arbeitszimmer, was den vorteil hat, daß die kinder uns jetzt nicht mehr ständig mal schnell was am computer nachkucken sehen (was der fall war, als der laptop noch im wohnzimmer war). das mit der kabelei ist kein problem.

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