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Warum darf Wiesenhof immer noch weiter Geflügel halten, schlachten und verkaufen?
Wiesenhof fiel in den letzten Monaten mehrfach negativ auf:
Gefragt von
Wegen Tierquälerei im September 2011
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorwuerfe-gegen-gefluegelproduzenten-wiesenhof-wie-ein-haehnchenkonzern-um-seinen-guten-ruf-kaempft-1.1137962
Anfang 2012 wegen nachgewiesener antibiotikaresistenter Keime, deren Bildung auf übermäßigen Antibiotikaeinsatz in der Mastzeit beruht
http://www.sueddeutsche.de/wissen/massentierhaltung-haehnchenfleisch-mit-resistenten-keimen-verseucht-1.1253338
Und ganz aktuell wegen Hygienemängeln, fehlender Schlachtgenehmigung und Überschreitung der zugelassenen Schlachtmenge
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hygienemaengel-in-der-gefluegelproduktion-schwere-vorwuerfe-gegen-wiesenhof-1.1301928
Dieses Unternehmen handelt illegal, gefährdet Menschen (Hygiene, Antibiotikaeinsatz) und quält Tiere. Wofür haben wir denn Gesetze, wenn sie offensichtlich nicht greifen? Warum darf das Unternehmen weiterhin Tiere halten, schlachten und als Lebensmittel verkaufen? Weil immer alles nur "Einzelfälle" sind? Fehlverhalten einzelner Personen? Der Konzern selbst natürlich keine Mitverantwortung hat?
Das widerspricht alles meinem Rechtsempfinden.mela
am 06.März 2012, 23:12 | 2 Antworten
Antworten (2)
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Weil es in Deutschland immer noch wichtiger ist, dass jemand bestraft (entlassen) wird, der in einer Kantine eine nicht gegessene Mahlzeit mitnimmt.
Beantwortet von gerfi am 07.März 2012, 08:59
Das hat was mit Moral und Ehrlichkeit zu tun
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Unsere Verbraucherdesinformationsministerin kümmert sich darum, dafür wird sie schließlich bezahlt, es wird mindestens eine Presseerklärung geben, in der man schnelle Aufklärung verspricht. Bis zum nächsten Skandal, Presseerklärung, ... nächster Skandal ...
Beantwortet von Robinson am 07.März 2012, 08:30
Kann einzig den Ausstieg aus diesem Markt empfehlen.
Ein Trost bleibt - will ja künftig positiver werden ;-) - "Skandale machen das Essen besser", zumindest langfristig, in der taz vor einem Jahr:
http://www.taz.de/!65391/
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