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Gute Fragen

  • smartynie

    Versendung von Katalogen: zeitgemäß?

    Ich habe mir in letzter Zeit die Mühe gemacht, einige Firmen anzuschreiben, weil ich deren postalische Werbesendungen und Kataloge nicht mehr erhalten möchte.

    Eine wirklich gute Antwort kam von "bonprix" (hätte ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet), in der ich auf die "Robinson-Liste" aufmerksam gemacht wurde: und sogar der link zu der site war in der Antwort enthalten.

    Daraufhin habe ich folgende Antwort, bzw. Idee, an "bonprix" gesendet (ich denke, diese Idee ist für sämtliche Versandunternehmen interessant):

    Vielen Dank für Ihren Hinweis auf die "Robinsonliste".

    Im Zeitalter der online-Bestellungen erscheint es mir überflüssig, als "online-Besteller" zusätzlich ungefragt Kataloge und Werbesendungen zu erhalten-und unsere Umwelt belastet es zudem.

    Vielleicht könnte Ihr Unternehmen bezüglich online-Bestellern bei deren erster Bestellung in einem Extra-Punkt eine bewußte Zustimmung zu "Ich möchte Kataloge/Werbematerial erhalten- Ja/Nein" einführen: in der Art, wie im Allgemeinen mit dem Erhalt von "newslettern" verfahren wird, wo der Kunde selbst entscheiden kann, ob er diese erhalten möchte.

    Ich würde dieses Verfahren sehr begrüßen, da viel aufwendig hergestelltes und bedrucktes Papier bei den meisten Verbrauchern einfach "in die Tonne" (und dann ist noch die Frage, ob in die "richtige Tonne"-zur Wiederverwertung von Altpapier) wandert.

    Wenn wir Kunden vorweg entscheiden könnten, ob wir Kataloge bekommen wollen-oder uns online genügend (meiner Meinung nach besser, da man online sehr viel mehr Informationen über ein Produkt einholen kann) informiert fühlen, käme das Ihrem Unternehmen wahrscheinlich auch wirtschaftlich sehr zugute.

    Bisher müssen wir als Kunden aktiv werden, was die Ablehnung von postalisch zugesandtem Werbematerial angeht: es wäre schön, wenn Sie uns vorweg aktiv die Möglichkeit geben könnten, uns zu entscheiden.

    Gefragt von
    smartynie
    am 14.Februar 2013, 21:11 | 4 Antworten

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  • smartynie

    Vielen Dank für Euer Interesse an meiner Frage!

    @Husi 69: Natürlich sollen die Menschen, die online-Bestellungen nicht nutzen, nicht benachteiligt werden: meine Frage richtet sich an "online-Besteller", die "automatisch" nach ihrer ersten online-Bestellung postalisch Kataloge zugesandt bekommen.

    @3Lie: genau das ist das Problem mit der Robinson-Liste-ich zitiere Dich einfach:
    "Zur Robinsonliste muss ich noch sagen: Da kann man leider nur der Zusendung von Werbemateriel durch Firmen widersprechen, bei denen man kein Kunde ist. Hat man ein Mal bei einem Unternehmen gekauft, greift diese Liste nicht mehr und man muss selbst abbestellen."

    Es stellt sich die Frage, wie sehr wir bei einer online-Bestellung "hinschauen", wo ein "Häkchen" der Zustimmung gesetzt ist-und ob wir es ggf. selbst entfernen müssen.

    Ist ja mittlerweile ein allgemeines Problem der "Bequemlichkeit" im net: ich fände es natürlich auch gut, wenn alles, was ich im net preisgebe, zu meiner "geringsten Freigabe persönlicher Daten" voreingestellt wäre.
    Leider ist das nicht so, da Firmen eben auch verdienen wollen: insbesondere online.

    Letztendlich bin ich ein "mündiger Mensch", kann also selbst entscheiden.

    @GREENow: leider habe ich keine weiterführende Idee, wie man Firmen am besten erreichen könnte-es bleibt eben nur, die Firmen persönlich anzuschreiben.

    Beantwortet von smartynie am 18.Februar 2013, 20:41
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  • 3Lie

    Hallo smartynie,
    ich finde Deine Idee toll, finde aber auch dass, wie GREENnow sagt, die Option von vornherein abgewählt sein sollte bei Onlinekunden.

    Zur Robinsonliste muss ich noch sagen: Da kann man leider nur der Zusendung von Werbemateriel durch Firmen widersprechen, bei denen man kein Kunde ist. Hat man ein Mal bei einem Unternehmen gekauft, greift diese Liste nicht mehr und man muss selbst abbestellen.

    Da ich mir auch mal die Mühe gemacht habe, Firmen anzuschreiben, dass ich keine Werbung und Kataloge mehr möchte, kann ich auch Böse Buben benennen:
    - Manufactum schickt trotz Bestätigung meiner Abmeldung von Papierwerbung und Katalogen weiter Briefwerbung in Papierform
    - bei PayPal kann man überhauptnichts abbestellen, ausser man meldet sich komplett ab, die sind ein besonders schlechtes Beispiel.

    Beantwortet von 3Lie am 16.Februar 2013, 17:51
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  • GREENnow

    Hallo smartynie,

    ich würde mir eine Funktion zum Erhalt von Katalogen auf Internetseiten sehr wünschen. Bei der Auswahl sollte jedoch standardmäßig eingestellt sein, dass kein Katalog gewünscht ist. Wenn die Standard-Einstellung nämlich lauten würde: Ich möchte den Katalog erhalten, würden viele die Auswahl wahrscheinlich nicht ändern, obwohl sie den Katalog nicht wollen.

    Wie könnten wir verschiedene Firmen am besten erreichen?

    Lg

    Beantwortet von GREENnow am 15.Februar 2013, 12:17
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  • Husi69

    Hallo smartynie,

    ich unterstütze Deinen Gedanken, dass die unaufgeforderte Zusendung von Werbematerialien, insbes. von Katalogen einer Zustimmung bedarf. - Ich nutze schon seit vielen Jahren die Robinsonliste und konnte somit dieses Aufkommen an Werbung erheblich eindämmen, aber leider nicht in Gänze verhindern. Und es ist zudem immer mit viel Arbeit verbunden, wenn sich einige nicht daran halten, d.h. wieder anschreiben oder hinterher telefonieren.

    Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die Kataloge lieben oder/und nicht internet-affin sind. Und für diese Menschen sollte es natürlich weiterhin Kataloge geben.

    LG
    Husi69

    Beantwortet von Husi69 am 15.Februar 2013, 00:23
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