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Veganer: Weltverbesserer oder Spinner?
Trägt der bewusste Verzicht auf tierische Produkte bewusst zur Rettung unserers Klimas, Ressourcenschonung und Tierleidsvermeidung bei oder haben Veganer in euren Augen zwar Recht mit den Argumenten für ihre Lebensweise, ihr findet es aber übetrieben? Oder würdet ihr auch vegan leben wenn es auf den ersten Blick nicht so kompliziert aussehen würde. Vegetarismus ist ja mittlerweile "Mainstream" :)
Gefragt voninfo_designerin
am 31.Juli 2009, 14:49 | 7 Antworten
Antworten (7)
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Schau Dir einfach mal die Doku Earthlings an: http://veg-tv.info/Earthlings
Beantwortet von ThinkTwice am 01.August 2009, 17:30 Alle Kommentare(2)
Und zwar bis zum Ende! Danach wirst Du Dir die Frage garantiert selbst beantworten können und Veganer besser verstehen...
Vegetarismus ist leider Lichtjahre davon entfernt "Mainstream" zu werden..
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Ich finde, das liegt doch auf der Hand. Auch wer nicht 100% von Veganismus überzeugt ist, muss zugestehen, dass diese Lebensweise in vieler Hinsicht 'umweltfreundlicher' ist, als eine nicht-vegane.
Beantwortet von berniewa am 31.Juli 2009, 15:03
Ich selber gebe zu, dass ich z.B. Lederschuhe habe und gern , wenn auch dünn, Bio-Butter und Bio-Honig obendrauf auf mein Frühstücksbrötchen schmiere. Aber z.B. Milch halte ich leicht durch Bio-Soja-Reis-Drink ersetzbar und Wurst/Fleisch sowieso, davon abgesehen dass vielen Leuten nicht annhähernd bewusst ist, dass der Geschmack, den sie vielleicht beim Steak mögen, eigtl. von der Gewürzen kommt. Auch der Proteinbedarf - eines der vielgeäußerten Gegenargumente - lässt sich mit Leichtigkeit vegan decken - z.B. einfach Linsen zusammen mit Gewürzen einen Tag in Wasser einlegen und am nächsten Tag mit etwas Salz kochen ... schmeckt lecker und ist proteinreich. Ähnliches gilt für Gemüsebratlinge u.s.w. Natürlich muss mensch achtgeben, den Bedarf an Eisen und Vitamin B12 auch wirklich zu decken, wenn mensch sich vegan ernährt, aber auch das lässt sich machen.
Ich persönlich finde es aber ethisch akzeptabel, den Bienen ein bisschen Honig zu klauen und ab und zu (d.h. ca. 12 x im Jahr) ein Bio-Rindersteak oder eine Bio-Lammhaxe zu essen - möglichst in ehrendem Gedenken an das Tier - auch wenn das Veganerinnen & Veganern zynisch vorkommt (was ich ebenfalls gut nachvollziehen kann). Ich bin da nicht 100% sicher, was 'angemessener' ist. Bei einer Weltbevölkerungszahl von mehreren Milliarden ist aber sicher eine vegane Lebensweise umweltfreundlicher verallgemeinerbar und je mehr tierische Nahrung, umso mehr nimmt sich quasi jemand ein gewisses Privileg auf einen 'Luxus' heraus - wie das ja auch bei hochindustrialisierter Lebensweise der Fall ist, die in der aktuellen Form bekanntlich auch untragbar wäre, wenn alle so leben würden.
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Natürlich mindern Veganer Treibhausgasemissionen, schonen Ressourcen und vermeiden Tierleid. Das muss ja wohl auch jeder Fleisch- und Buttergenießer (so wie ich z.B.) neidlos anerkennen. Noch besser als individuelle Strategien (meine Hochachtung! Aber ich möchte trotzdem nicht vegan leben), wäre in meinen Augen aber kollektive, weltgemeinschaftliche Begrenzungen des Fleischverzehrs, also internationale Übereinkommen darüber, wieviel Prokopfverbrauch an Fleisch es in 5, 10 und 20 Jahren noch geben soll (also analog dem CO2 Ausstoß). Das müsste mit besonderen Anreizsystemen gekoppelt werden, die für die Nation einen besonderen Gewinn bedeuten, die das gesetzte Ziel erreichen oder gar überbieten. Tierquälerische Massentierhaltung muss dagegen ganz aufhören.
Beantwortet von topist am 01.August 2009, 01:50 Alle Kommentare(2)
Gruß vomTopisten
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Liebe Vorstände, liebe Unterstützer,
Beantwortet von elise am 20.April 2012, 11:49
wie Sie sicher schon aus der Presse erfahren haben, sind in Dipbach und
Gelchsheim Schweinemastanlage geplant. Wir hatten auch entsprechende
Pressemitteilungen verschickt. Nun hat die Gruppe "Vegan in Würzburg" eine
Petition gestartet:
https://www.change.org/petitions/landratsamt-w%C3%BCrzburg-bau-von-schweinemastanlagen-in-dipbach-und-gelchsheim-nicht-erlauben
Der dort anzugebende zip-code ist die Postleitzahl des Wohnortes.
Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen. Die Petition soll mit
den Unterschriften an das Landratsamt Würzburg übergeben werden.
Viele Grüße
Steffen Jodl
Geschäftsführer
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ich persönlich esse nur soviel (allenfalls mal eine sonntagsbraten) fleisch wie beim schlachten für meine lederschuhe, meinen ledergürten, meiner lederhandschuhe, meine lederhose, mein fensterleder usw. anfällt, denn ich denke es ist umweltfreundlich bei haushaltsprodukten leder zu verwenden als kunstleder bzw. plastik.
Beantwortet von re-natur am 01.August 2009, 08:14
meine bettwäsche wird gefüllt nur mit daunen von tieren die eh zur schlachtung anstehen und deren fleisch wird dann auch mal als gänsebraten vertilgt.
auch hornspäne von hornvieh kommt in meinem naturgarten als dünger zum einsatz, leider haben tiere auch nicht das ewige leben und bei der schlachtung fällt fleisch als "abfallprodukt" an, gut, ich will ja zugeben, vielleicht wird manches tierchen vor erreichen des natürlichen lebensendes zu vermarkung getötet; wird den tieren hier nicht auch manches leid erspart?, leben bis zum natürlichen ende ist nicht immer ein spass.
ergo ist für mich fleisch eher ein abfallprodukt von tieren
eine rein informative frage an die veganer:
wie macht ihr es?, läuft ihr barfuss oder auf birkenrinde (nicht mit birkenstock verwechseln) mit brennesselriemen?, wie ist eure bettwäsche gefüllt? verwendet ihr bei der haarbürste, dem besen usw. plasikborsten, oder auch naturhaar?. glaubt ihr kunsthonig ist gesund und der verzehr von selbem sichert den bienen ein überleben?,
dann werdet ihr wohl bald selbst zu bestäubung fliegen müssen.-
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"wird den tieren hier nicht auch manches leid erspart?, leben bis zum natürlichen ende ist nicht...mehr
info_designerin am 03.August 2009, 15:12
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Guten Morgen, ich bin auch Weltverbesserer, esse zwar Fleisch und trinke Milch, aber eben bewusst und nur den "Sonntagsbraten". Schliesse mich da der Strategie von Topics an. Bewusster Fleischkonsum geht dann auch über die Geldbörse. Kauf die mal in der Schweiz ein Kilo Kalbsfilet, kostet ca. €50.-. Da soeilen eben schon höhere Auflagen bez. Tierhaltung mit. Diese können noch höher sein und die EU dürfte da mit ziehen. Und so wie wir die2000 Watt Gesellschaft fördern könnten wir eben auch die 2 kg Fleisch Gesellschaft fördern. Die "Ware" Fleisch darf nicht mehr "produziert" werden.
Beantwortet von Werner Witschi am 01.August 2009, 07:40
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Bevor ich Vegetarier wurde, hatte ich mir das auch immer recht kompliziert vorgestellt. Vegetarismus kann man im Bekanntenkreis idR noch irgendwie vermitteln. Veganes Leben ist denke ich, mit Familie bzw. (zumindest) außerhalb der eigenen 4 Wände schon recht kompliziert.
Beantwortet von ralfB am 01.August 2009, 01:33
Um meine Mitmenschen nicht zu überfordern versuche ich im Zweifel eher die Quantität zu senken als eine qualitative Aussage (ich esse keine tierischen Produkte) zu machen.
Von der Umweltbilanz sind Veganer aber eindeutig Weltverbesserer. Vielleicht werde ich mich auch eines Tages fragen, warum ich das mal für so kompliziert hielt…
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Ok, dann habe ich die Frage anders verstanden. Was die Menge davon abhält.. meine Meinung: 1)...mehr
ThinkTwice am 20.August 2009, 09:35Hi! Kleine Anmerkung: Ich lebe selbst vegan und habe Earthlings bereits vor einigen Jahren das...mehr
info_designerin am 03.August 2009, 11:25